5 Gründe, wieder mehr mit Pastinaken zu kochen

Manch einer weiß gar nicht mehr genau, was Pastinaken eigentlich sind. Sehr aufschlussreich ist der Name nicht und auch im Supermarkt wird es nur manchmal angeboten. Dabei gibt es so viele Gründe, wieder mehr mit Pastinaken zu kochen. Wir haben fünf rausgepickt.

1. Pastinaken begleiten uns schon lange

Bevor die Erdäpfel ihren Siegeszug durch Europa starteten, gehörten Pastinaken zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln im deutschsprachigen Raum. Die weiße Wurzel ist schon lange unser Begleiter und zusätzlich auch noch ziemlich robust. Deshalb sind sie auch gut dafür geeignet, sie bei uns in Gärten anzubauen. Übrigens: In den USA, Frankreich und Großbritannien gehört die Pastinake nach wie vor zum gängigen Gemüse.

2. Pastinaken sind ein Wintergemüse

Beziehungsweise werden sie ab Oktober bis zum ersten Frost geerntet. Somit gehören sie zu den Pflanzen, die am spätesten geerntet werden. Saisonaler kann man also kaum essen. Die Pastinake lässt sich gut bei 0°C und hoher Luftfeuchtigkeit lagern. Wer sie länger aufbewahren will, sollte das Gemüse in Streifen oder Würfel schneiden, blanchieren und einfrieren. 

Pastinaken in Sack gewickelt auf hellem Holz

3. Pastinaken vereinen mehrere Geschmacksrichtungen

Und zwar die der Petersilie und der Karotte. Deshalb erinnert der Geschmack häufig an die Petersilwurzel. Er wird als leicht süßlich, würzig und nussig beschrieben und erfreut sich Stück für Stück immer größerer Beliebtheit bei den Köchen. Sowohl deftige Eintöpfe als auch cremige Suppen kann man mit der Pastinake zaubern.

4. Pastinaken machen satt

Es gibt einen guten Grund, warum sie früher zu den Hauptnahrungsmitteln gehörten. Sie enthalten viele Kohlenhydrate und machen lange satt. Außerdem beinhalten sie viel Vitamin C und haben eine leicht antibakterielle Wirkung. Zusätzlich fördern sie unsere Verdauung und sind gut für das Nervensystem.

5. Pastinaken sind vielfältig einsetzbar

Man kann Pastinaken auf viele verschiedene Weisen einsetzen. Neben  Suppen und Eintöpfen ist auch das Pastinaken-Püree sehr beliebt, da es aromatischer als Erdäpfelpüree ist. Auch Chips lassen sich aus der Wurzel herstellen und früher braute man aus ihr sogar Bier und Wein und einen dicken Sirup als Süßungsmittel. Die Blätter können – ähnlich wie bei der Petersilie – als Kraut zum Würzen verwendet werden. Wenn man aus den Schalen noch eine Gemüsesuppe kocht, bleibt von der Pastinake nichts mehr für den Müll übrig.  

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Quellen:

Eatsmarter

Wikipedia

Veganblatt

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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