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Essen mit Köpfchen: diese Nahrung macht ihr Gehirn fit!

Klein, aber „oho“

Unser Gehirn macht zwar nur zwei Prozent des eigenen Körpergewichts aus, verbraucht dabei aber 20 Prozent der Energie, die wir täglich aufnehmen. Weil das Gehirn Glucose (Einfachzucker) nicht speichern kann, braucht es laufend Energie von außen.
Um geistig fit und konzentriert zu bleiben, gilt deshalb: ausreichend trinken und fünfmal am Tag kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. So bleibt der Blutzuckerspiegel konstant.

Die gute Nachricht: ja, wir können unser Gehirn unterstützen!

Optimal für das Gehirn sind die sogenannten komplexen Kohlenhydrate – ihr findet sie beispielsweise in Produkten aus Vollkorn, in jedem Getreide, in Teigwaren, Hülsenfrüchten, sowie in Gemüse und Obst. Diese Lebensmittel gelten als optimales Brainfood, weil ihre Kohlenhydrate langsam verdaut werden und die Glukose gleichmäßig in kleinen Mengen ans Blut abgegeben wird.​

Ein frischer, grüner Blattsalat

Gehirndoping durch Fett und Eiweiß

Nicht nur unsere Muskeln brauchen Eiweiß, sondern auch unser Gehirn. Hochwertiges Eiweiß hilft mit, Nervenzellen und das „Glückshormon“ Serotonin sowie andere Botenstoffe (Adrenalin, etc.) aufzubauen. Ohne Botenstoffe würde unser Gehirn nicht funktionieren; wir würden uns nichts merken. Greifen Sie daher öfter mal zu Milch- und Milchprodukten, magerem Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten, Walnüssen und hochwertigen, heimischen Pflanzenölen (z.B.: Lein-, Distel- und Hanföl).

Pimp my Brain

Wer fit bleiben will, sollte Vollkorn, viel frisches, grünes Blattgemüse wie Spinat, Salat, Kohlgemüse, Fenchel und Gurken essen. Hier stecken Vitamin B1, B6, Folsäure und Zink drin. Eine extra Portion Heidelbeeren und Weintrauben schützt unsere Synapsen und dopt zusätzlich das Gehirn.
In der traditionellen chinesischen Medizin gelten rote Rüben seit jeher als Intelligenz spendend. In neueren Studien werden Sie als wahre Dünger fürs Gehirn gehandhabt und sollen Alzheimer vorbeugen. Auch das Gewürz Kurkuma soll positiv wirken. Greifen Sie also zu Currys mit Gemüse oder Huhn. Genießen Sie den Geschmack Indiens – und tun Sie sich und Ihrem Gehirn etwas Gutes!

Rezepte:

Rote Rüben-Kren-Aufstrich

Zutaten:
200 g gekochte rote Rüben, 50 g Sonnenblumenkerne (geröstet und fein gemahlen), 2-3 TL Kren frisch geriebener Meerrettich, 3 TL Apfelessig, 1-2 TL Zitronensaft, 1 EL gehackte Petersilie, Salz, Pfeffer, ein wenig Leinöl (Vorsicht: zu viel kann bitter werden – abschmecken!)

Zubereitung:
Die gekochten roten Rüben grob zerkleinern und alles – bis auf die gehackte Petersilie –mit einem Pürierstab zu einer cremigen Konsistenz mixen. Die Petersilie zum Schluss unterheben und als Dekoration verwenden. ​

Linsen-Kräuteraufstrich

Zutaten:
100 g Linsen, 250 g Tofu oder Topfen, 2 EL Sauerrahm, 1 Zwiebel, Majoran, Schnittlauch, Salz, Pfeffer.

Zubereitung:
Die Linsen weich kochen und mit Tofu oder Topfen und den Gewürzen pürieren. Die gehackte Zwiebel anrösten und abgekühlt unter die Masse geben. Mit Salz und Sauerrahm abschmecken und mit Schnittlauch bestreuen. Zwiebel anrösten und abgekühlt unter die Masse geben. Mit Salz und Sauerrahm abschmecken und mit Schnittlauch bestreuen.

Quellen

Erfahren Sie mehr über die Wirkung der Nahrung im Gehirn! 

Wie hängen Ernährung, geistige Leistungsfähigkeit und neurologische Erkrankungen zusammen?

Diese Nährstoffe helfen den Gehirnzellen auf die Sprünge!

 

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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