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Kürbisrezepte und Halloween-Partys

Die Zeit ist reif für Kürbis! Und das beliebte Herbstgemüse kann nun endlich auf Ihren Tellern landen – egal ob gebraten, gedünstet oder als Suppe. Wir haben heuer aus den über 600 Arten zwei besonders schmackhafte Kürbissorten für Sie ausgesucht.

Der eine erinnert in seiner Form an eine Birne, hat ein hellorangenes Fruchtfleisch und ist bei allen Kürbisliebhabern bekannt: Der Butternusskürbis. Aus dieser Sorte lassen sich zum Beispiel Cremesuppen zaubern. Der andere erinnert zuerst an eine zu groß geratene Zucchini und trägt einen lustigen Namen: Langer von Neapel. Diese fast schon süßlich schmeckende Kürbissorte passt perfekt in eine herbstliche Gemüsepfanne.
Frische Kürbisse erhalten Sie derzeit in fast jedem Supermarkt. Günstiger sind sie aber direkt vom Bauern und der Ab-Hof-Verkauft macht vielleicht auch mehr Laune auf den Herbst.

Beliebtes Gericht im Herbst: Kürbis-Cremesuppe mit Croutons.

Kürbis schälen und schneiden – so einfach kann’s gehen

Scheuen Sie sich davor, einen ganzen Kürbis zu kaufen? Da sind Sie nicht die einzige Person. Viele glauben, an der harten Schale zu scheitern. Und vielen ist das Schälen zu mühsam. Dabei geht es ganz einfach: Den Kürbis für eine halbe Stunde bei 150° Ober- und Unterhitze in den Backofen legen, bei offener Ofentür auskühlen lassen und dann erst bearbeiten.

Der Lange von Neapel macht es Ihnen besonders leicht. Denn seine Schale ist sowieso weicher als die von vielen anderen Sorten.

Sie brauchen zum Schälen 4 Dinge:
Ein Schneidebrett, ein scharfes großes Messer, einen Gemüseschäler und einen großen Löffel. Schon kann’s losgehen:

  • Kürbis halbieren
  • Kerne mit dem Löffel entnehmen
  • Kürbishälften mit der flachen Seite nach untern hinlegen
  • Schale mit dem Gemüseschäler entfernen

Hobby an Halloween: Viele geschnitzte Kürbis-Gesichter.

Kürbisschnitzen wie ein Profi

Kürbis bereitet nicht nur Gaumenfreude, sondern kann auch Angst einjagen. Der Brauch aus Amerika (genauer gesagt: der Brauch der irischen Einwanderer in den USA) setzt sich nämlich auch hier immer mehr durch. Zu Halloween schauen deshalb gruselige Gesichter vom Fensterbrett oder aus dem Garten. Hier ein paar Tipps und Tricks, wie Sie ganz schnell zum Profi im Kürbisschnitzen werden!

  • Schnitzvorlage auswählen oder selbst ein Gesicht auf Blatt Papier vorzeichnen
  • Kürbis säubern und abtrocknen
  • Kürbisdeckel abschneiden, Stiel beibehalten, aber ein kleines Loch in den Deckel machen – so bekommt die Kerze später genug Sauerstoff
  • Mit einem Löffel das Innere des Kürbis aushöhlen, die Kerne können als Saat verwendet werden
  • Vorlage befestigen und Konturen markieren oder eigenes Motiv aufmalen
  • Mit einem kleinen Messer oder speziellen Schnitzwerkzeug losstarten

Tipp: Damit der Kürbis länger hält, die Schnittränder und das Innere des Kürbis mit Vaseline bestreichen, sobald Sie mit dem Schnitzen fertig sind.
Falls er bereits etwas ausgetrocknet ist, wird er einfach über Nach in einen Kübel Wasser gestellt und danach abgetrocknet. Schon ist er fast wie neu! Gegen einen kurzen Kühlschrank-Aufenthalt hat Ihr Kürbis sicher auch nichts einzuwenden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Schnitzen!

Haben wir Ihre Lust auf Speisekürbis geweckt, dann werfen Sie beim Essen am Arbeitsplatz einen Blick auf das Angebot unserer kulinarischen Aktionswochen. Ab 19. September gibt es viele schmackhafte Gerichte mit Butternusskürbis und dem Langen aus Neapel. In diesem Sinne, Mahlzeit!

Hier geht’s zu den Schnitzvorlagen und weiteren Tipps rund um den Kürbis

Schnitzvorlagen
Kürbis richtig schneiden
Halloween-Kürbisse schnitzen
Genuss in Farbe: Kochen mit Kürbis

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Herbstzeit ist Kürbiszeit
Heimisches Gemüse in der kalten Jahreszeit
Apfel, Erdapfel und Co.: Mit oder ohne Schale gesünder?

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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