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Welche Speisen eignen sich in der kalten Jahreszeit in der Mittagspause

Hauptgerichte, die im Winter stärken  und nicht müde machen

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit kommt sie – die Wintermüdigkeit. Obwohl man eigentlich genug geschlafen hat, fühlt man sich oft schlapp und müde und die Konzentration ist im Keller. Einer der ganz wichtigen Helferlein, um fitter durch den Winter zu kommen, ist die richtige Ernährung. Auch wir bei Gourmet haben uns dazu natürlich unsere Gedanken gemacht. Das Fazit: Ja zu Vitaminen und Mineralien, nein zu übermäßig Kohlehydraten und Zucker.

Kräftig zubeißen statt gähnen

Wenn bei Lebensmitteln ordentlich gekaut wird, dann hilft das auch als Muntermacher. Der Grund? Die Durchblutung im Kopf wird gefördert - und das belebt. Gerade an matten Tagen hilft daher vor allem Obst und Gemüse. Ein weiterer Vorteil, der vielleicht weniger überrascht: Durch diese Lebensmittel werden dem Körper wertvolle Vitamine zugeführt. Diese kann man gerade im Winter gut gebrauchen. 

Vitamin-B-Bomben helfen gegen das Stimmungstief

Neben dem bekannten Vitamin C greifen hier vor allem B-Vitamine. Sind von ihnen zu wenig vorhanden, kann es zum Stimmungstief kommen und genau das wollen wir ja vermeiden. B-Vitamine stecken unter anderem in Vollkornprodukten, Fleisch oder Milch. 
Magnesium, Eisen und Calcium verleihen Flügel.

  • Auch magnesiumreiche Ernährung beugt vor, um nicht schlapp durch den Tag zu traben. Der Mineralstoff hilf zudem gegen Stress und depressive Stimmungen, regt gleichzeitig aber auch das Nervensystem an. Potentielle Beispiele sind einmal mehr Vollkorn, Milch oder Geflügel, aber auch Bananen, diverse Beeren oder Nüsse aller Art. Auch grünes Gemüse oder Hülsenfrüchte enthalten überdurchschnittlich Magnesium. 
  • Ähnliches wie für Magnesium gilt auch für Eisen und Calcium. Sie finden sich zum Beispiel in Petersilie, Sojabohnen oder Brokkoli.

Kohlenhydrate machen träge, Zucker nur in kleiner Dosis sinnvoll

Nein, wir sind keine starken Verfechter von Low Carb, aber trotzdem: Gerade im Winter ist der übermäßige Verzehr von Kohlehydraten alles andere als hilfreich. Brot, Nudeln, Reis & Co. machen in größerer Menge tendenziell schlapp. Bei Zucker ist die Sache differenziert zu betrachten. Tatsächlich ist es so, dass kleine Mengen davon einen Energieschub bringen. Zucker hilft also beispielsweise, wenn man an einem Tag noch kaum etwas gegessen hat, schnell Energie zu tanken Aber übermäßiger Zuckerkonsum sorgt eher für den umgekehrten Effekt und schlechtere Stimmung. Nach dem kurzfristigen Ansteigen des Blutzuckerspiegels purzelt dieser wieder umso härter herunter und mit ihm auch die Kraft und die Motivation.

Gemeinsam mit Gourmet gegen die Wintermüdigkeit 

Mit der kalorienarmen Fit mit Genuss-Linie vertreiben wir die Wintermüdigkeit zu Jahresbeginn auf köstliche Art und Weise. Mit viel Gemüse und wenig Fett.
Beispielsweise mit unserer Fit-Speise Gemüseschnitzel mit Krengemüse, Seehechtfilet natur mit buntem Gemüse, Dinkel-Spaghetti mit Mango-Papayasauce und Garnelen oder Tandoori Huhn auf Gemüse-Couscous. 

Bohnen und Fleisch als kraftvolle Winterkombination

Für Fleischliebhaber, die auch nicht auf die mineralreichen Hülsenfrüchte verzichten wollen, bieten sich der mexikanische Bohneneintopf und auch das Szegediner Krautfleisch oder ein Zwiebelschnitzel mit Speckbohnen an. Gute und kräftige Gewürze und Aromen wie hier regen die Verdauung und den Kreislauf an. 

Richtige Ernährung und viel Sonne als starkes Team

Abschließend noch ein wirkungsvoller Tipp am Rande: Sonne vor, während und nach dem Essen wirkt wahre Wunder. Wer also die Möglichkeit hat: Gut einpacken und bei Sonnenschein auch einmal draußen essen oder danach einen kurzen Spaziergang einlegen. Der Seratoninspiegel steigt dank des Lichts und damit auch das persönliche Energielevel.

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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