WWF TIPP: Farbenfroh durch den Herbst

Wie Sie mit buntem Obst und Gemüse dem Klima helfen können

Herbstzeit ist auch Erntezeit. Denn bevor der Winter Einzug hält, schenkt uns die Natur noch viele Köstlichkeiten. Zu den Gemüse- und Obstsorten, die in dieser Jahreszeit in den heimischen Gärten und Feldern geerntet werden können, zählen allerlei Kürbissorten, Rote Rüben, Karotten, Knollensellerie, Pastinaken aber auch Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Weintrauben oder Nüsse.

Dabei lohnt es sich nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, das volle Vitaminangebot der Herbstzeit zu nutzen und sich für den Winter zu stärken. Obst und Gemüse aus der Region ist besonders klimafreundlich. Denn der Anfahrtsweg lokaler Produkte, wie Kürbisse und Äpfel aus der Steiermark, ist um ein Vielfaches kürzer, als der einer Ananas aus Costa Rica. Das spart CO2.

Zusätzlich achte ich beim Kauf von buntem Herbstobst- und Gemüse darauf, auf Bio-Produkte zurückzugreifen. Denn im biologischen Landbau werden keine schädlichen Pestizide und mineralischen Düngemittel eingesetzt. Das bedeutet, dass einerseits weniger CO2 ausgestoßen wird. Andererseits baut Bio-Landwirtschaft auch wertvollen Humus auf, der besonders viel Kohlendioxid im Boden bindet und nicht in die Atmosphäre abgibt.

Wer also saisonal, regional und Bio-Waren kauft, spart CO2, schont die Böden und leistet somit einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. 

Holzkiste mit Wintergemüse

Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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