WWF TIPP: Heimisches Gemüse in der kalten Jahreszeit

Lagergemüse stellt sich vor

Gerade hält der Winter Einzug in Österreich und damit verändert sich auch das Angebot an heimischen und saisonalen Nahrungsmitteln. Doch auch in der kalten Jahreszeit gibt es vielfältige Möglichkeiten sich schmackhaft und umweltfreundlich zu ernähren. Lagergemüse hat in dieser Hinsicht zwei Vorteile: Angebaut in Österreich fallen lange Transportwege weg. Außerdem sind für den Anbau keine Glashäuser notwendig, die mit sehr hohem Energieaufwand beheizt werden.

Pastinaken liegen im kulinarischen Trend

– und das nicht zu Unrecht: das Wurzelgemüse ist sehr gesund und eignet sich sowohl für feine Suppen, Pürees oder Eintöpfe. Pastinaken sind von Oktober bis Mitte März bei uns verfügbar. 

Pastinaken mit weißem Tuch bedeckt

Rote Rüben bestechen nicht nur durch ihren besonderen Geschmack,

sondern auch durch ihre auffallende Farbe. Ich nutze sie etwa im rohen Zustand, um Salate damit aufzupeppen – sie lassen sich sehr einfach raspeln. Ein anderes Highlight ist das Eintopfgericht Borschtsch, welches im Winter Kraft und Wärme spendet. Ein prima Lagergemüse!

Topinambur hat zwar einen exotischen Namen

und stammt auch ursprünglich aus Nordamerika, wird bei uns aber schon seit dem 17. Jahrhundert angebaut. In vielen Gerichten kann die Knolle als willkommene Abwechslung zur Kartoffel eingesetzt werden: sei es im Gratin, der Suppe oder auch als Ofengemüse. 

Weißkraut ist zu Recht ein typisches Wintergemüse,

ist es nicht nur lange lagerfähig sondern auch sehr reich an Vitamin C. Es lässt sich vielseitig einsetzen, sowohl in klassischen Österreichischen Gerichten, wie den Krautfleckerln oder dem Krautstrudel, als auch in mediterranen oder asiatischen Gerichten.

Noch mehr klimafreundliche Tipps:
Lebensmittelmüll vermeiden
Augen auf beim Fischkauf
Fleischkonsum unter der Lupe
Farbenfroh durch den Herbst

 

Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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