Die Maroni: Unsere drei Lieblingsrezepte

Die Maroni, auch Edelkastanie genannt, erfreut sich bei uns ab Herbst großer Beliebtheit. Die meisten davon sind die klassischen Esskastanien, die im Oktober von den Bäumen fallen. Dann gibt es aber auch die Dauermaronen, welche länger hängen bleiben und von September bis Dezember gepflückt werden. Beide haben aber etwas gemeinsam: Erst wenn die stachelige Hülle von selbst aufspringt, sind sie reif.

Maroni schmecken nicht nur gut und lassen sich vielseitig einsetzen, sie beinhalten auch eine große Vielfalt an wichtigen, gesunden und guten Inhaltsstoffen: hochwertiges Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate, viele Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Zudem sind sie auch glutenfrei.

Egal ob gekocht, geröstet oder gegart, man kann sie wunderbar als Begleitung zu Truthahn, Schwein, Hase und vor allem Gans verwenden. Für die Vegetarier unter euch: Maroni passen sehr gut zu den meisten Salaten, und allem voran zum Rotkraut. Und auch für Naschkatzen ist was dabei: Maronikipferl und Maronieis sind sehr beliebte Süßspeisen und auch in Torten oder als Mousse finden Maroni immer wieder Verwendung.

Unsere Lieblingszubereitungsarten

Der Klassiker - Maroni im Backrohr rösten

  • Die Maronischale an der Spitze kreuzweise einschneiden (sonst platzen sie während man sie röstet), und nicht die Frucht dabei verletzen.
  • 30 Minuten bei 220°C im Backrohr rösten.
  • Wichtig: Ein hitzebeständiges Gefäß mit Wasser ins Backrohr stellen (verhindert ein Austrocknen der Maroni)

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Schnell und Schmackhaft – die Maronisuppe

Zutaten:

  • 250 g Maroni
  • 1 Stk Zwiebel
  • 1 Becher Schlagobers
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Thymian

Zubereitung:

  • Die essfertigen Maroni mit etwas Wasser vermengen und mit einem Mixstab pürieren.
  • Zwiebel schälen, fein hacken und in einem Topf mit Öl andünsten.
  • Den Topf mit der Gemüsebrühe und dem Schlagobers aufgießen, Gewürze nach Belieben hinzu, jetzt die Maroni beimengen und 15 Minuten köcheln lassen. Danach nochmals abschmecken und nach Bedarf nachwürzen.

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Für die Süßen unter uns – Maronicreme

Zutaten:

  • 200 g Maroni
  • 80 g Butter
  • 1 Becher Schlagobers
  • Zucker nach Bedarf

Zubereitung:

  • Die essfertigen Maroni mit einem Stabmixer pürieren.
  • Butter schaumig rühren. Je nach Bedarf Zucker untermengen und die pürierten Maroni dazu mengen.
  • In einer zweiten Schüssel Schlagobers steif schlagen und die pürierten Maroni vorsichtig unterheben

Wer es noch feiner will: 250 ml Milch, 100 ml Schlagobers, Zucker nach Bedarf und Vanillemark verrühren, aufkochen und die pürierten Maroni dazu. Das Ganze abkühlen lassen und die Creme dann vorsichtig unter den  Schlagobers heben.

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Die Sidekicks – als Beilage für den Salat, Reis oder das Rotkraut

Maroni eignen sich hervorragend als Beilage für viele verschieden Gerichte. Zum Beispiel als Salatbeilage. Unserer Erfahrung nach, harmonieren Maroni besonders gut mit Honigdressing.
Reis einfach so ist euch zu langweilig? Kein Problem! Einfach ein paar Maroni vorbereiten, klein schneiden und einfach dazu mischen. Passt auch super bei Gemüsereis, um eine etwas andere und feine Geschmacksnote zu bekommen.

Zum Abschluss ein kleiner Geheimtipp: Maroni zum Verfeinern von Rotkraut. Wenn ihr das einmal probiert, wollt ihr Rotkraut nie wieder ohne Maroni essen! Während die Maroni im Backrohr geröstet werden, das Rotkraut putzen, den Strunk entfernen und klein schneiden. In einem Topf Zwiebel in Butter anschwitzen und mit einem Schuss Rotwein ablöschen. Das Kraut dazu, vorsichtig mit Salz und Zimt (und wer mag eine Prise Zucker) abschmecken. Zugedeckt für ca. 30-40 Minuten weich dünsten, währenddessen die Maroni auskühlen lassen. Sie kommen dann 15 Minuten vor Garende zum Kraut dazu (im Ganzen, halbiert, geviertelt, gehackt – wie ihr es am liebsten mögt) und werden mitgedünstet.

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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