Köstliche Spargelzeit: Frühlingshafte Rezepte zum Nachkochen

Endlich ist es soweit: Der Frühling ist da. Und mit dem Wandel der Natur kommt auch ein Wandel in unsere Küchen. Ab 23. Mai startet der Spargel bei uns seine kurze, aber vielfältige Saison. Unsere Kolleg*innen von Gourmet Business À la Carte haben in ihrer aktuellen Speisekarte für den Frühling und Sommer einige tolle Gerichte mit dieser saisonalen Gaumenfreude für euch, die ihr unbedingt probieren solltet. Besonders gut schmecken die Speisen deshalb, weil dafür mit 100% frischem, österreichischem Spargel gekocht wird.

Wenn ihr selbst auch eigene Gerichte mit dem beliebten Gemüse zubereiten wollt, haben wir hier ein paar Tipps für euch: 

So kocht man Spargel richtig

Weißen Spargel müsst ihr vor dem Kochen schälen, da die Schale sehr hart und holzig ist. Den Spargel mit etwas Zucker und Zitronensaft in einem Topf kochen. Das geht in einem ganz normalen Kochtopf, optimal ist natürlich ein Spargelkochtopf. Wenn ihr die Spitze mit dem Messer anstecht und sie noch etwas knackig ist, dann ist der Spargel fertig gekocht.
Schaut auch mal bei unseren Tipps für die Spargelzubereitung vorbei. Übrigens: Das Kochwasser kann man super für die Spargelcremesuppe verwenden!

Darf nicht fehlen: Sauce Hollandaise

Sie gehören einfach zusammen: Spargel und die Sauce Hollandaise. Natürlich ist Fertigsauce eine praktische Sache – doch der Geschmack einer selbstgemachten Sauce Hollandaise ist unvergleichlich. Sie ist eigentlich recht einfach zuzubereiten und kann als Hauptgang oder als Vorspeise serviert werden. 

Diese Zutaten braucht ihr für die Sauce Hollandaise (4 Portionen):

  • 250 g Butter
  • 2 Eidotter
  • Salz
  • Zitronensaft
  • Cayennepfeffer
  • 3 EL Gemüsefond

Und so bereitet ihr die Sauce zu:

  • Die Butter erhitzen und den aufsteigenden Schaum abschöpfen (das nennt man dann geklärte Butter).
  • Wasser in einem Topf erhitzen. Die zwei Eidotter mit Salz, Zitronensaft, Cayennepfeffer und 3 EL Gemüsefond über dem Wasserdampf schaumig schlagen. Dabei darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß wird, da die Dottermasse sonst zu stocken beginnt.
  • Die geklärte Butter langsam während des Schlagens hinzugeben und rühren, bis eine dicke Sauce entsteht.

Tipp: Für etwas mehr Abwechslung könnt ihr diese Sauce auch jederzeit abwandeln. Gebt beispielsweise einfach gehackten Estragon dazu und schon habt ihr eine Sauce Béarnaise.

Spargel mal anders: Das Sparel Cordon Bleu

Klingt abenteuerlich – ist es auch. Und schmeckt richtig gut! Dieses Gericht findet ihr neben anderen Köstlichkeiten wie zum Beispiel Spargel-Tagliatelle oder Spargelcremesuppe in der aktuellen Speisekarte von Business À la Carte.

So könnt ihr das Spargel Cordon Bleu auch zu Hause einfach nachkochen:

Zutaten für 4 Portionen

  • 12 Stk. Solo Spargel (weiß)
  • Etwas Zucker & Zitronensaft
  • 12 Blatt Schinken
  • 60 g Bergkäse (gerieben)
  • Eier, glattes Mehl & Brösel für die Panade

Zubereitung

  1. Den Spargel schälen und in Zucker und Zitronensaft kochen (wie weiter oben beschrieben).
  2. Den gekochten Spargel auf ein Blatt Schinken legen, mit Bergkäse bestreuen und einrollen.
  3. 3 Teller zum Panieren vorbereiten: Einen mit Mehl, einen verquirleten Eiern und einen mit Bröseln.
  4. Den eingerollten Spargel zuerst im Mehl, dann in den Eiern und den Bröseln wälzen. 
  5. Öl in einem Topf erhitzen und den Spargel goldgelb backen.
  6. Auf einem Blatt Küchenrolle kurz abtropfen lassen und servieren.

Tipp: Mit einem einfachen Trick könnt ihr überprüfen, ob das Öl heiß genug zum Panieren ist: Wenn ihr einen Holzlöffel hineinhaltet (oder alternativ einige Brösel hineinstreut) und sich kleine Bläschen bilden, hat das Öl die richtige Temperatur.

Vom Geschmack des Frühlings bekommt ihr nicht genug? Hier könnt ihr euch noch mehr schmackhafte Frühlingsrezepte mit Spargel und Bärlauch einfach herunterladen. 

Viel Spaß beim Nachkochen & lasst es euch schmecken!

Mehr zum Thema Spargel findet ihr hier:
Geerdet! Unser Spargel vom Marchfeld 
Spargelgeschichten – das kann der seltene Besuch
Rezept für Schweinefilet mit Bärlauchkruste und Spargelragout

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Wie kann man Lebensmittelabfälle vermeiden?

Lebensmittel sind sehr kostbar und sollten verwendet statt verschwendet werden. Damit das gelingt, muss man sich ab und zu an der eigenen Nase nehmen und kreativ werden. Was kann man alles tun, um den Lebensmittelabfall so gering wie möglich zu halten? Im ersten Moment weiß man vielleicht nicht, wo man anfangen soll. Aus unserer Sicht gibt es aber drei Punkte, mit denen man gut starten könnte:

  • Planen und bewusst Einkaufen,
  • Essensreste kreativ Verwerten
  • Lebensmittel richtig lagern

Planung und bewusstes Einkaufen

Schreibt einen Einkaufszettel, damit ihr die benötigten Lebensmittel in passender Menge kauft.
Beim Einkaufen solltet ihr euch nicht von Angeboten und Großpackungen ablenken lassen! So gut es geht zu regionalen und saisonalen Produkten greifen.  Und natürlich, immer alles aufessen!

Zusatztipps: Wenn ihr einen Kochplan erstellt, ist auch der Einkauf der Lebensmittel besser planbar. Und unsere Erfahrung ist, dass dadurch euer Essen auch abwechslungsreicher wird. Ihr könntet außerdem von Zeit zu Zeit einen Reste-Küchen-Tag einplanen oder auf unserem Blog alte Rezepte zur Verwertung von Lebensmittelresten wiederentdecken.

Kreatives Verwerten von Essensresten

Wer beispielsweise etwas mit Brokkoli oder Karfiol kocht, kann aus dem Strunk eine schmackhafte Cremesuppe zubereiten. Generell eignen sich Suppen, Smoothies und Pizzabelag hervorragend zum Resteverwerten.
Nicht vom Mindesthaltbarkeitsdatum einschüchtern lassen! An Konsistenz, Farbe, Geruch und Geschmack erkennt man sehr schnell, ob ein Lebensmittel noch brauchbar ist oder nicht.

Zusatztipp: Bei der Urlaubsplanung an die übrig gebliebenen Lebensmittel  denken, und diese gegebenenfalls Freunden, Bekannten und Nachbarn schenken.

Hier zahlt es sich auf jeden Fall aus, kreativ und experimentierfreudig zu werden.

Die richtige Lagerung

Neue Lebensmittel eher ganz hinten im Kühl- oder Küchenschrank verstauen, damit die Älteren nicht in Vergessenheit geraten.
Den Kühlschrank effektiv nutzen:
Ganz oben und in der Tür ist es verhältnismäßig am wärmsten im Kühlschrank. Hier gehört alles rein, was relativ kälteunempfindlich ist: Einmachgläser, Säfte, Eier, Senftuben usw.
In der Mitte passen sehr gut Essensreste (immer abdecken!) und Milchprodukte.
Die Glasplatte über dem Gemüsefach ist am kältesten. Dort alles hin, was leicht verdirbt: Fleisch, Wurst und Fisch.
Dann bleibt natürlich noch das Gemüsefach übrig: Hier bitte nur die passenden Gemüse- und Obstsorten hinein (mehr dazu erfahrt ihr hier). Bei Sorten mit einem Stiel oder Grün (wie Karotten oder Radieschen) – erst das Grün weg und dann ins Fach! Tipps dazu, wie ihr das Grünzeug von Radieschen u.ä. zu köstlichen Gerichten verwerten könnt, findet ihr hier.

Zusatztipp: Wer ein Tiefkühlfach hat, kann das sehr gut für die Lagerung von zu viel gekochtem Essen, wie Curry, Suppe oder Eintopf verwenden.

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Endlich Sommer, endlich wieder viel Haut zeigen. Jetzt ist die richtige Zeit, um Sport im Freien zu genießen und eurer Figur den letzten Form-Schliff zu geben. Egal ob laufen, schwimmen, radeln oder wandern – sporteln macht in der warmen Jahreszeit gleich doppelt Spaß. Nicht wahr?!

Warum Eiweiß vor und nach dem Sport so wichtig ist

Habt ihr euch schon mal überlegt, wie ihr eure Akkus nach dem Sport wieder richtig gut aufladen könnt? Vielleicht kennt ihr den Spruch: „So gut du nach dem letzten Training isst, so gut bist du beim nächsten“. Da ist viel Wahres dran. Neben energieliefernden Kohlenhydraten lohnt sich vor allem ein Nachtanken von Eiweiß (= Protein). Denn speziell nach anstrengenden Sporteinheiten – egal ob Kraft oder Ausdauer – lechzt euer Körper nach einem wohltuenden Eiweiß-Schub. Damit sind Anpassungen in den Muskelfasern und Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, optimal möglich.

Wenn ihr zudem schon mit einem Eiweiß-Vorsprung (z. B. vom Mittagessen mit köstlichen Gourmet-Speisen) ins Training startet, gönnt ihr euren Muskeln die optimale Vorbereitung.

Veggie-Power für schöne Muskeln

Seid ihr der Meinung, dass nur Steak und Beef-Burger den Muskel auf Vordermann bringen? Diese Annahme ist ein Mythos aus längst vergangenen Sportlertagen. Denn auch ohne Fleisch könnt ihr optimal versorgt durchstarten. Wir verraten euch die besten Veggie-Proteinquellen.

Milchprodukte:
Käse, Joghurt & Co. eignen sich für den sportlichen Speiseplan sehr gut. Sie enthalten hochwertiges und schnell verfügbares Eiweiß für den Muskelaufbau. Mozzarella, Feta oder Ricotta schmecken noch dazu in Pasta-Gerichten wie den Spinatravioli besonders fein.
Unser Zusatztipp: Trinkt nach einem harten Training eine Packung Buttermilch.

Linsen:
Klein aber oho! Die kleinen Linsen können hinsichtlich Protein sogar so manche Bohne toppen. Ob rot, schwarz, gelb oder braun, Linsen punkten in jeder Farbe. Sättigende Ballaststoffe lassen stundenlang keinen Hunger aufkommen. Pflanzliches Eisen ergänzt den Eiweißgehalt gerade für Sportler*innen optimal. So gilt bei Linsencurry oder Linseneintopf: Bitte zugreifen – zum Beispiel zum vegetarischen Linseneintopf mit Serviettenknödel.

Kichererbsen:
Gar nicht zum Kichern, denn eher zum Staunen: Kichererbsen bestehen zu 20 Prozent aus wertvollem Protein. Ein echtes Must-have für alle Veggie-Fans. Sie schmecken perfekt in Currys, wie dem bunten Linsen-Kichererbsencurry mit Basmatireis von Gourmet, Falafel, Salaten und als Hummus.

Tofu:
Der vegetarische Protein-Klassiker und ein echtes Allround-Talent in der Küche. Längst schon hat Tofu sein verstaubtes Image abgelegt. Seit kreative Köch*innen raffinierte Würzungen gefunden haben, lässt Tofu geschmacklich keine Wünsche mehr offen. Probiert doch mal den gebratenen Tofu auf bunten Gemüse-Nudeln bei Gourmet und lasst euch überzeugen.

Stellt ihr diese Zutaten ins Zentrum eures Speiseplans, bekommt ihr als sportlich-aktiver Genießer*innen die nötige Portion Eiweiß ohne zusätzliche Shakes oder Riegel.
Gourmet Business unterstützt euch dabei mit einem abwechslungsreichen und gesunden Speisenangebot. Klickt euch durch das Angebot und findet anhand des Protein-Logos jene Veggie-Speisen, die euer Protein-Konto wieder aufladen.  

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Sabine Bisovsky und Eva Unterberger

Über die Autorin

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger sind Ernährungswissenschafterinnen und leidenschaftliche Genießerinnen. Sie verknüpfen ihre Erfahrungen aus der Praxis mit aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie begleiten die GOURMET-Gäste im Rahmen der Fit-mit-Genuss-Wochen 2022, mit einfachen und genussvollen Rezepten. Fotocredit: © essenziell

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Wie aus einem Kräutertopf ein bunter Blumenstrauß wird – Deko für den Muttertag

Das Gedicht ist gelernt, das selbstgemachte Frühstück ist vorbereitet. Was jetzt noch für die perfekte Muttertags-Überraschung fehlt? Richtig, der Blumenstrauß. Bunte Tulpen machen den Frühstückstisch zum Hingucker, sind aber oft schon nach wenigen Tagen welk. Wie wäre es heuer mit einer Blumendeko, die nicht nur lange toll aussieht, sondern auch super schnell gebastelt ist?

Wir zeigen euch, wie ihr mit euren Kindern in wenigen, einfachen Schritten diese süße Muttertagsdeko nachbasteln könnt.

Tulpen im Kräutertopf

Egal, welche Kräuter Mama am liebsten isst – die bunten Tulpen passen in jeden Kräutertopf. Wenn ihr kein Kräuterstöckchen zur Hand habt, könnt ihr sie zum Beispiel auch in ein Glas Orangensaft stellen.

Ihr braucht folgendes Material für die Tulpen:

  • Kugelschreiber oder Bleistift
  • Papier zum Zeichnen der Tulpen-Vorlage
  • Buntes Bastelpapier in Farben eurer Wahl
  • Schere
  • Bürolocher
  • Papier-Strohhalme (Der Umwelt zuliebe!)

So geht’s:

  1. Zeichnet die Vorlage für die Tulpe auf ein Blatt Papier. Dabei darauf achten, dass die Form für das Falten später groß genug ist (ca. 10 cm lang x 7 cm breit).
  2. Das vorgezeichnete Muster ausschneiden und als Vorlage für die bunten Blüten verwenden.
  3. Die ausgeschnittenen Blumen in Zick-Zack-Form (wie eine Ziehharmonika) von unten nach oben falten.
  4. Die gefaltete Blume in der Mitte mit einer Seite des Bürolochers durchlochen.
  5. Den Strohhalm durch das Loch stecken. Für alle Blumenköpfe wiederholen und im Kräutertopf platzieren.

Die genaue Anleitung findet ihr auch hier in unserem Video:

 

Jetzt heißt es nur mehr: Frühstückstisch decken, Mama wecken – und gemeinsam am selbst gebastelten Blumenstrauß naschen.

Wir wünschen allen Mamas einen wunderschönen Muttertag!

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Ein Frühstück für Mama
4 Geschenkideen zum Muttertag
Auf die Decke, fertig, los!

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Omas Scheiterhaufen-Rezept

Unser Entwicklungskoch erzählt von seinem persönlichen Lieblingsrezept seiner Oma.

Es scheint doch wie ein Grundgesetz zu sein: Oma kocht am besten. Das liegt vielleicht an unseren schönen Kindheitserinnerungen oder weil ein Besuch bei Oma und Opa immer etwas Besonderes war. Oder vielleicht können Omas, nachdem sie jahrelang für ihre Familie gesorgt haben, einfach richtig gut kochen. Ganz nach dem Motto: Übung macht den Meister.

Was auch immer der Grund ist: Wenn ich meine Oma besucht habe, dann war das für mich ganz großes Kino. Am liebsten hatte ich ihr Essen. Jetzt bin ich selbst Koch und tüftle jeden Tag an neuen Rezepten. Aber Omas Scheiterhaufen-Rezept ist immer noch unschlagbar. Das ist nicht nur unfassbar schmackhaft, sondern auch eine super Resteverwertung. Deswegen habe ich sie nach ihrem Original-Rezept gefragt. Vielleicht sagen dann irgendwann meine Enkel: Opa kocht am besten!

Omas Scheiterhaufen-Rezept mit Äpfeln

Zutaten (ca. 4 Personen):

10 Stk. altbackene Semmeln oder 500g Striezel, Kipfel oder Brioche
50 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Milch
1 Msp. Zimt
30 g Rosinen
4 Eier
5 Äpfel mittlerer Größe
80 g Kristallzucker

Zubereitung

  1. Eine Auflaufform mit Butter ausstreichen und mit Brösel ausbröseln. Die Semmeln in gleichmäßige Stücke schneiden.
  2. Milch und Eier verrühren und dann darin die Hälfte des Kristallzuckers und den Zimt auflösen.
  3. Die Semmeln mit der Hälfte des Milch-Ei-Gemisches vermengen und geschmolzene Butter und Rosinen dazugeben.
  4. Die Äpfel schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Danach die Äpfel in der halben Menge Zucker wenden. Eventuell etwas Rum dazugeben und abmischen.
  5. In der Auflaufform den einen Teil der Semmelmasse geben, danach die Äpfel gleichmäßig auflegen. Das Ganze ein paar Mal wiederholen. Die letzte Lage sollte Semmelmasse sein.
  6. Zum Schluss die verbleibende Eier-Milch darüber gießen und mit Butterflocken belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen. 

Scheiterhaufen auf einem weißen Teller mit Zimt bestreut

Omas Tipps:

Als Kinder hat es uns immer sehr gefreut, wenn Oma über den süßen Scheiterhaufen noch eine große Menge Staubzucker gestreut und ihr selbstgemachtes Kirschenkompott dazu serviert hat. Heute weiß man natürlich, dass so viel Zucker nicht gesund ist…

Außerdem kann man natürlich die Äpfel weglassen, wenn man dazu Kompott serviert. Aber will man das wirklich?

Meine Oma hat den Scheiterhaufen immer als Restlküche verwendet. Deswegen muss man die Mengen nach Gefühl abschätzen: Die Mengen für Zucker z. B. verringern, wenn man Brioche verwendet und etwas mehr Milch dazugeben, wenn die Semmeln sehr hart sind. Meine Oma hat immer das richtige Gefühl dafür gehabt. 

Guten Appetit!

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Ohne sie schmeckt das Butterbrot nur halb so gut: die Kresse. Es gibt sie in vielen verschiedenen Sorten und Arten, doch besonders oft darf die beliebte Gartenkresse bei uns im Garten, auf dem Balkon und am Fensterbrett einziehen. Das schnellwachsende Kraut punktet allerdings nicht nur mit seinem unverkennbar würzigen Geschmack: Es ist unkompliziert im Anbau und ein grünes Superfood.

Klein aber oho: Kresse als Heilmittel

Gartenkresse ist ein echter Alleskönner für unsere Gesundheit. Sowohl die Samen als auch die Pflänzchen können bei den unterschiedlichsten Beschwerden helfen und vorbeugend wirken. Die Liste an gesundheitsfördernden Stoffen ist lang: So ist Kresse beispielsweise ein guter Lieferant von Folsäure, Spurenelementen wie Jod und Mineralstoffen wie Kalzium und Eisen. Schon 20 Gramm, also etwa die Menge für ein halbes Brot, haben mehr Vitamin C als ein durchschnittlich großer Apfel mit Schale. Die enthaltenen Senföle wirken zudem antibakteriell und antiviral. Regelmäßig gegessen kann Kresse unter anderem schleimlösend, blutzuckersenkend und entzündungshemmend wirken. Auch bei Kopfschmerzen, Nieren- und Verdauungsproblemen oder Erkältungen kann sie helfen.
Euch macht die Frühjahrsmüdigkeit zu schaffen? Greift doch mal statt zu Kaffee zu einer Handvoll Kresse als gesunden Muntermacher!

Ihr seht, es gibt mehr als genug Gründe, das Multitalent öfter in euren Speiseplan einzubauen. Vor dem „Einbauen“ steht allerdings noch das „Anbauen“ – wir zeigen euch, mit welchen Methoden ihr Kresse ganz einfach selbst ziehen könnt.

Anbauspaß für Groß und Klein

Das klappt auch ohne grünen Daumen: Gartenkresse ist äußerst genügsam und pflegeleicht. Sie kann, anders als es ihr Name vermuten lässt, beinahe überall angebaut werden. Wenn ihr auf ausreichend Licht und Wasser achtet, könnt ihr in nur wenigen Tagen frische Kresse genießen. Und auch für Kinder ist es eine wunderbare Gelegenheit, etwas über das Anpflanzen und Ernten zu lernen.

Anbau im Garten
Der Anbau draußen (im Garten oder im Blumentopf) empfiehlt sich ab dem Frühling, an einem sonnigen Platz. Der Boden sollte feucht und locker sein und nicht weniger als 15 Grad haben. Die Kressesamen leicht in die Erde drücken und ein paar Mal pro Woche gießen.

Anbau auf Watte
Wattepad (oder alternativ z.B. ein Blatt Küchenrolle) anfeuchten und auf einer Unterlage platzieren. Dafür eignet sich so ziemlich alles – vom Teller bis zum Joghurtbecher. Am besten stellt ihr eure Kresse an einen hellen Ort, z.B. aufs Fensterbrett. Achtet darauf, dass ihr die Samen nicht zu dicht verteilt und das Wattepad nicht austrocknet. Nach 1 bis 2 Tagen dürft ihr euch bereits über die ersten Keimlinge freuen.

Süße Idee für die Osterzeit: Kresse ziehen funktioniert auch in leeren Eierschalen! Diese dafür einfach ausspülen und das feuchte Wattepad hineindrücken. Danach gleich verfahren wie bei der normalen Anbaumethode auf Watte. So schmeckt die Kresse nicht nur, sondern ist auch gleichzeitig eine herzige und nachhaltige Deko.

Damit alles reibungslos klappt, geben wir euch noch 3 Tipps mit auf den Weg:

  • Wenn ihr regelmäßig neue Kresse im Garten oder im Blumentopf ernten wollt, solltet ihr alle 1 bis 2 Wochen säen.
  • ​Ihr wart beim Bewässern der Samen etwas übermotiviert und fragt euch, ob sich nun Schimmel am Wattepad gebildet hat? Hier kann euch ein einfacher Trick weiterhelfen: Riecht es modrig, schimmelt es höchstwahrscheinlich. Entsorgt das Wattepad mit der Kresse sicherheitshalber und startet das Projekt von Neuem! Riecht es hingegen frisch oder eher scharf und würzig, haben sich nur „pelzige“ Faserwurzeln gebildet.
  • Kressesamen selbst gewinnen: Wenn ihr eure Kresse im Garten anbaut und die Keimlinge nicht esst, könnt ihr nach dem Ausblühen kleine, dunkle Schoten ernten, in denen sich die Kressesamen befinden. Einfach trocknen lassen und schon kann der Spaß von vorne losgehen!

Vielseitig einsetzbar: Speisen aufpeppen mit Kresse

Das Butterbrot mit Kresse begeistert seit jeher Jung und Alt – es gibt aber auch noch viele andere Möglichkeiten, die kleinen Vitaminbündel zu genießen. So eignet sich Kresse für Dressings und Salate, Dips, Saucen, Suppen oder sogar Smoothies und verleiht ihnen das gewisse Etwas. Und wenn ihr mit euren Kindern fleißig angepflanzt und geerntet habt, ist das gemeinsame Kochen natürlich eine tolle Möglichkeit, um euren grünen Erfolg zu feiern.

Was wäre Ostern ohne bunte Eier? Kresse verleiht auch Eiergerichten etwas mehr Pepp. Streut das nächste Mal einfach Kresse über eure Eierspeise, zaubert aus übrig geblieben hartgekochten Eiern einen köstlichen Aufstrich mit gehackter Kresse oder macht gefüllte Kresse-Eier – eurer kulinarischen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Noch ein paar Tipps: Kresse sollte immer roh verwendet werden, erhitzt wird sie leicht bitter. Auch zum Trocknen ist das Kraut nicht geeignet, da es dann seinen Geschmack verliert. Die Stängel der jungen Pflanze schmecken übrigens nicht minder gut – schneidet sie am besten direkt am Ansatz mit einem scharfen Messer oder einer Schere ab. 

Wir wünschen euch viel Freude beim Ernten und Auf(kr)essen!

Weitere interessante Artikel:
Rezept für den frischen Frühlingsaufstrich mit Kresse
Ostereier Resteküche
Kräuter für Balkon, Terrasse und Garten

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Herzhaft genießen: Rezept für Schweinsbraten mit Balsamico-Sauce

Natürlich passen Kraut und Knödel herrlich zu Schweinsbraten. Doch ganz im Sinne der Themenwochen Mediterraner Genuss von Gourmet Business wollen wir hin und wieder auch dem kulinarischen Alltag entfliehen und uns Urlaubsfeeling auf unsere Teller zaubern. Mit diesem herzhaften Rezept funktioniert das perfekt: Wenn saftiger Schweinsbraten auf würzige Balsamico-Sauce und knusprige Polentataler trifft, steht dem mediterranen Genießen nichts mehr im Weg.

Rezept für Schweinsbraten mit Balsamico-Sauce und Polentatalern

Zutaten für 4 Portionen

Zutaten für den Schweinsbraten in Balsamico-Sauce:

  • 1,2 kg Schweinsschopf
  • 300 g Karotten
  • 300 g gelbe Rüben
  • 2 Stk. Zwiebel
  • 6 Stk. Knoblauchzehen
  • 200 g weißer Balsamicoessig
  • 400 ml Wasser
  • Frischer Thymian
  • 1 El Mehl
  • Salz, Pfeffer, Fenchel gemahlen

Zutaten für die Polentataler:

  • 600 g Wasser
  • 300 g Polenta (Maisgrieß)
  • 50 g Butter
  • 150 g Frischkäse
  • 10 ml Zitronensaft
  • 50 g Parmesan, gerieben
  • Salz, Pfeffer
  • Frischer Thymian (gehackt) und frische Petersilie
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung des Schweinsbratens mit Balsamico-Sauce:

  1. Schweinschopf mit Salz, Pfeffer, Fenchel und 2 Stück gehackten Knoblauchzehen gut einreiben.
  2. Öl in einer Bratpfanne erhitzen und den Schopf darin anbraten. Die Pfanne mit dem Schweinsbraten bei 180°C in den Ofen schieben.
  3. In der Zwischenzeit die Karotten, die gelben Rüben und die Zwiebeln schälen und in grobe, daumendicke Stücke schneiden.
  4. Balsamicoessig mit Wasser abmischen und damit von Zeit zu Zeit das Fleisch übergießen.
  5. Nach der halben Bratzeit den Schopfbraten wenden und das Gemüse, Thymian und die ganzen Knoblauchzehen dazugeben und mit dem Schweinsbraten mitbraten.
  6. Nach ca. 1,5 Stunden Bratenzeit ist der Braten fertig. Das Fleisch soll weich sein und sich mit der Fleischgabel ohne Widerstand durchstechen lassen. Danach den Braten und das Gemüse aus der Pfanne nehmen.
  7. Mehl mit etwas Wasser abmischen. Den Saft des Schweinsbratens aufkochen lassen und mit der Mehlmischung binden. Die Sauce abschmecken und das Fleisch und das Gemüse hineinlegen.

Zubereitung der Polentataler:

  1. Wasser, Salz und Butter aufkochen. Polenta mit einem Kochlöffel gut einrühren und durchkochen.
  2. Danach die restlichen Zutaten ebenfalls gut in die Masse einrühren.
  3. Die Masse etwas abkühlen lassen. Dann auf eine Klarsichtfolie streichen, eine ca. 6 cm dicke Rolle formen und diese straff einrollen. Im Kühlschrank abkühlen lassen.
  4. Aus der Folie wickeln und in 2 cm dicke Scheiden schneiden.
  5. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Polentataler darin goldbraun anbraten.

Gourmet Business wünschet euch viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

Weitere köstliche Rezepte:
Rezept für Kabeljau in Weißweinsauce
Rezept: Exotisches Hühnercurry mit Basmatireis
Fantastische Salatzeit: Rezept für unsere Buddha Bowl

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Köstlich mediterran: Rezept für Kabeljau in Weinsauce von Gourmet Business

Urlaubsfeeling auf dem Teller: Bei den Themenwochen Mediterraner Genuss von Gourmet Business steht die schmackhafte Küche des Mittelmeeres im Fokus. Da denken wir sofort an einige herzhafte Gerichte, aber natürlich auch an frischen Fisch und Meeresfrüchte sowie farbenfrohes Gemüse – geht es euch genauso? Wenn ihr auch hungrig auf das mediterrane Lebensgefühl seid, haben wir dieses verführerische Rezept für euch. So könnt ihr den Kabeljau in Weißweinsauce von Gourmet Business einfach nachkochen und euch den Mittelmeergenuss in die eigene Küche holen.

Rezept für Kabeljau in Weißweinsauce mit Miesmuscheln und Mangoldkartoffeln

Zutaten für 4 Portionen

Zutaten für den Kabeljau in Weißweinsauce mit Miesmuscheln:

  • 4 Stk. Kabeljau, ca. 150 g/Stk. (am besten aus nachhaltiger Fischerei)
  • Salz, Pfeffer, Zitrone
  • 500g Miesmuscheln, frisch (am besten aus nachhaltiger Fischerei)
  • 5 Stk. Schalotten, je nach Größe
  • 3 Stk. Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 250 g Weißwein
  • 250 g Wasser

Zutaten für die Mangoldkartoffeln:

  • 500 g Mangold, frisch
  • 500 g Kartoffeln
  • ½ Stk. Zwiebel
  • 2 Stk. Knoblauchzehen
  • 40 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss gerieben

Zubereitung des Kabeljaus in Weißweinsauce mit Miesmuscheln:

  1. Muscheln unter fließendem Wasser gut waschen, Bart entfernen und schadhafte Muscheln aussortieren.
  2. Schalotten fein würfelig schneiden, Knoblauch hacken und im Olivenöl bei kleiner Hitze in einen Topf glasig anschwitzen.
  3. Die geputzten Muscheln dazugeben und bei starker Hitze kurz mitrösten. Mit Wein ablöschen und einreduzieren lassen. Wasser dazugeben und zugedeckt ca. 5 Minuten bei kleiner Hitze dünsten lassen, bis das Muschelfleisch geöffnet ist.
  4. Die Muscheln aus dem Topf nehmen, etwas auskühlen lassen und das Fleisch von der Schale lösen. Nicht geöffnete Muscheln müssen weggeworfen werden, da das Fleisch nicht in Ordnung sein kann. Fond zur Seite stellen.
  5. Kabeljau mit kaltem Wasser abspülen, salzen und mit Zitrone beträufeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Fisch goldbraun darin anbraten.
  6. Mit dem Muschelfond ablöschen, abschmecken und die Muscheln dazugeben.

Zubereitung der Mangoldkartoffeln:

  1. Die Kartoffeln kochen, schälen und warm stellen.
  2. Mangold waschen, abtropfen und die groben Stiele entfernen. In ca. 2 cm große Stücke schneiden und im Salzwasser kurz blanchieren. Danach kalt abschrecken und abtropfen lassen.
  3. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Die Kartoffeln achteln und dazugeben. Kurz mitrösten und zu Schluss den blanchierten Mangold dazugeben.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Tipp: Zum Gericht passen wunderbar frische Kräuter nach Wahl.

Viel Freude beim Nachkochen und mediterranen Genießen!

Hier gibt es noch mehr Rezepte:
Rezept für Schweinsbraten mit Balsamico-Sauce und Polentatalern
Alles Asia – Rezept für das Limetten-Kokoshuhn von Gourmet Business
Fit mit viel Genuss – Rezept für die Buddhistische Fastenspeise von Gourmet Business

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Es juckt in den Fingern! Die ersten hellgrünen Triebe lassen sich blicken, es beginnt zu summen und zu surren, der Frühling kitzelt in der Nase und die Sonne steht im Wettkampf mit den Wolkenfeldern. Zeit, um sich Gedanken über die kommende Gartensaison zu machen! Ganz egal, ob im Garten, auf der Terrasse oder am Balkon – die Grundlage für eine reiche Ernte ist immer der Boden! Und den kann man gar nicht genug wertschätzen, ist er doch das alles entscheidende Moment auf unserem Weg zu aromatischen Paradeisern, knackigen Gurken und süßen Erdbeeren. Für unsere Pflanzen ist der Boden aber noch viel mehr: Wurzelraum, Kommunikator, und Lebensbasis. Pflanze und Boden stehen in einem eng verwobenen Verhältnis zueinander. Sie kommunizieren miteinander und bedingen sich gegenseitig. Als Gärtner*innen sind wir maßgeblich dafür verantwortlich, gesunde Bedingungen zu schaffen und zu erhalten.

Was macht einen guten Boden aus?

Ein guter Boden ist belebt, locker und humusreich. Unter Humus versteht man übrigens abgestorbene oder bereits zersetzte organische Anteile im Boden. Das können Wurzelreste, abgestorbene Pflanzenreste oder tote Tierchen sein. Mikroorganismen, Asseln, Regenwürmer und Pilze zersetzen diese mit der Zeit zu Nährstoffen für Pflanzen und werden damit zu unseren wichtigsten Helfern und Verbündeten. Je stärker ein Boden belebt ist, desto besser geht es unseren Pflanzen! Zudem kann ein gesunder Boden Wasser und Nährstoffe speichern. Ein mangelhafter Boden lässt unsere Pflanzen hingegen kümmerlich und anfällig für Krankheiten werden.


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Die richtige Erde für den Topfgarten!

In geschlossenen Gefäßen wie Töpfen oder Kübeln können sich natürliche Lebensprozesse nicht in gleicher Weise entwickeln wie in gesunden Gartenböden. Hier sind die Pflanzen von unserer umsichtigen Zuwendung und Pflege abhängig. Neben Gießen und Düngen bedeutet das vor allem die richtige Wahl der Erde. Geht es im Frühling mit dem Füllen von Pflanzgefäßen los, so wählt am besten Bio-Erde als Substrat. Die ist zwar teurer, kann dafür aber – bei guter Pflege – über mehrere Saisonen im Topf belassen werden. Verzichtet auf Billigerden, denn diese bestehen in der Regel hauptsächlich aus Pflanzenfasern, speichern unzureichend Wasser und weisen eine schlechte Nährstoffverfügbarkeit auf. Unbedingt zu vermeiden sind zum Schutz der kostbaren Moorlandschaften auch torfhaltige Erden! Ein absolutes No-Go! Es gibt ein schier unendliches Angebot an Sackerden für verschiedene Bepflanzungsformen: Hochbeeterde, Paradeisererde, Kräutererde, Erdbeererde und viele mehr. Oft bestehen nur geringe Unterschiede hinsichtlich der Inhalts- oder Nährstoffe. Eine gute Bio-Erde als Basis sowie eine selbstgewählte Düngung bzw. Beimischung von Materialien ist daher meist deutlich sinnvoller. So könnt ihr etwa durch Zugabe von Kompost, Hornmehl oder Hornspänen ein Substrat anreichern. Durch Beigabe von Sand wird das Substrat abgemagert. Wenn ihr Perlite (das ist aufgeschäumtes Vulkangestein) hinzufügt, so wird ein Substrat luftig, locker und verbessert die Bodenstruktur.


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Welches Pflänzchen braucht was?

Als Leitfaden gilt: Fruchtbildende Gemüse- und Obstpflanzen haben in der Regel einen erhöhten Nähstoffbedarf, denn sie müssen viel Energie in ihre Früchte investieren. Sie brauchen also reiche Erde, die mit organischen Düngern oder Kompost aufgepeppt wird. Hierzu zählen unter anderem Zucchini, Kürbis, Auberginen, Gurken, Paradeiser, Paprika oder Erdbeeren. Achtung: Erbsen und Bohnen sind die große Ausnahme, sie bevorzugen nährstoffarme Substrate und sollten keinesfalls gedüngt werden!
Bei Kräutern gestaltet sich die Wahl der richtigen Erde schon etwas schwieriger, haben diese Gaumenfreuden doch sehr unterschiedliche Anforderungen an ihr Substrat. Rosmarin, Thymian, Salbei oder Currykraut bevorzugen kargen, gut durchlässigen Boden. Für Liebstöckel, Petersilie, Schnittlauch und Basilikum hingegen eignet sich eine nährstoffreichere Erde. Der Einfachheit halber könnt ihr euch hier mit dem Kauf einer guten Bio-Kräutererde behelfen – deckt sie doch im Regelfall die Bedürfnisse der gängigen Küchenkräuter gut ab.
Tipp: Wer seine Pflanzen besonders verwöhnen will, stellt sich seine eigene Blumenerde her. Das ist nicht nur günstiger, sondern verleiht dem Substrat auch einen gehörigen Mikroorganismen-Booster!


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Auf die Mischung kommt es an!

Die folgende Mischung eignet sich gut als Basis für verschiedene Obst-, Gemüse- und Kräuterarten. Je nach Nährstoffbedarf oder Drainage-Ansprüchen wird mehr Kompost oder Dünger bzw. Strukturmaterial beigemengt.

Und so funktioniert’s:

  • 1 Teil Bio-Sackerde
  • 1 Teil Mutterboden
  • 1 Teil Komposterde
  • Optional Sand, Perlite bzw. eine Schicht Leka-Steine als Drainagematerial

Mutterboden und Komposterde sollten auf jeden Fall aus einer unbelasteten Umgebung stammen, um nicht unnötig Schadstoffe einzutragen. Fragt z. B. Freund*innen oder Nachbar*innen mit Gärten – sie helfen diesbezüglich sicher gerne aus! Die wertvollen Mikroorganismen, die in Mutterboden und Komposterde enthalten sind, sorgen für gesundes und kräftiges Wachstum und reichern die Sackerde optimal an. Die verschiedenen Komponenten vermischt ihr am besten in einem großen Baueimer oder Mörtelkübel gut miteinander.  Das Substrat könnt ihr dann auch sofort verwenden. Sollten Reste übrigbleiben, werden diese bis zur weiteren Verwendung abgedeckt. So trocknet die selbstgemischte Erde nicht aus.
Sind die Pflanzen einmal eingesetzt, könnt ihr die Erdoberfläche mit trockenem Rasenschnitt abdecken (mulchen). Das reduziert Verdunstung, gleicht Temperaturunterschiede aus und liefert Bodenlebewesen eine konstante Nahrungszufuhr! Ein optimales Service für unsere kleinen Helfer!

Wir wünschen euch gutes Gelingen für die kommende Gartensaison und eine ertragreiche Ernte! Mit unseren Tipps klappt das ganz bestimmt!

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Genussvoll in den Frühling starten

Entdeckt die neue Speisenvielfalt bei Gourmet Business À la Carte

Nach den langen Wintermonaten freuen wir uns heuer wieder auf ein ganz besonderes Frühlingserwachen: das in unseren Kochtöpfen! Denn nicht nur längere Tage und Sonnenschein heben die Stimmung – auch frische, saisonale Köstlichkeiten machen glücklich und lassen uns kulinarisch aufblühen. Sehnt ihr euch nach frischem Wind auf euren Tellern? Das trifft sich gut: Im März startet die neue Speisenkarte von Gourmet Business À la Carte, die euch mit frischen, österreichischen Zutaten und einer großen Vielfalt an Frühlings- und Sommerspezialitäten verwöhnt. Neben beliebten und bekannten Speisen gibt es auch viel zu entdecken: 38 neue Gerichte warten darauf, von euch probiert zu werden!

Viel Genuss mit gutem Gewissen

Ihr wollt am Mittagstisch klimafreundlich genießen? Kein Problem! Wir kochen regional, saisonal und nachhaltig und legen besonderen Wert auf höchste Qualität und besten Geschmack. Mit unserem abwechslungsreichen vegetarischen Angebot schonen wir Umwelt und Klima und setzen somit ein starkes Zeichen für die Nachhaltigkeit. In der neuen Speisekarte könnt ihr aus 75 vegetarischen Speisen wählen – neu im Sortiment ist hier etwa die Veggie Protein Bowl mit Grillgemüse. Mit hausgemachtem, pflanzlichem Faschierten und viel Gemüse das optimale Muskelfutter!

Wenn ihr hin und wieder gerne zu einer Speise mit Fleisch greift, könnt ihr euch sicher sein, dass dieses zu 100% aus Österreich kommt – dem Tierwohl zuliebe. Auch hier ist für jede*n Feinschmecker*in das Richtige dabei: Wer es mittags gerne klassisch hat, wird vom Tafelspitz Wiener Art mit Krengemüse und Erdäpfelschmarren begeistert sein.

Ihr liebt Fleisch, wollt aber für Umwelt und Klima weniger davon essen? Wie wäre es zu Mittag mit unseren Fifty-Fifty-Burger? Nur halb so viel Fleisch, aber voller Genuss. Perfekt zum Frühlingsbeginn passt hier die würzige Bärlauchsauce.

Wer sich nicht zwischen saftig und knusprig entscheiden möchte, wählt unseren Seelachs mit hauseigenem, selbstgemachtem Bordelaise-Gratin auf cremigem Blattspinat.

Von unseren Gästen gewünscht, von uns gekocht

Unsere Befragungen zeigen, dass wir die Begeisterung für Nachhaltigkeit und Klimaschutz mit unseren Gästen teilen. Anregungen und Wünsche, etwa nach mehr Veggie-Speisen, nehmen wir sehr gerne an und haben diese wieder im aktuellen Sortiment umgesetzt. Auch anderen kulinarischen Wünschen sind wir gefolgt: Liebhaber von Vollkornpasta kommen etwa mit dem Grillgemüse auf Vollkornpasta Genovese auf ihre Kosten.

Für jeden Geschmack etwas dabei: Unsere Themenwochen im Frühling und Sommer

Wir bringen mit unseren bunten Themenwochen Abwechslung in den Arbeitsalltag.
Hier finden sicher alle ihr neues persönliches Lieblingsessen:

  • Mediterraner Genuss (ab 28. März)
    Augen schließen und genießen – mit unseren köstlichen mediterranen Speisen kommt Urlaubsfeeling auf den Teller.
  • Saisonale Gaumenfreude (ab Mitte Mai)
    Ob klassisch mit Sauce Hollandaise oder ausgefallen als Lasagne: Spargel kommt einfach immer an. Besonders gut schmeckt er, da wir 100% österreichischen Spargel verwenden.
  • Ahoha! Welcome to Hawaii! (ab 13. Juni)
    Einmal hawaiianisches Lebensgefühl zum Mitnehmen? Nichts leichter als das! Genießt herrlich tropische Gerichte mit besten österreichischen Zutaten.
  • Marillenzeit – der fruchtige Sommertraum! (Ab 4. Juli)
    Wer kann bei saftigen Marillen-Gerichten schon widerstehen? Im Juli zeigt sich die saisonale Köstlichkeit sowohl von ihrer süßen als auch pikanten Seite.
  • Schwammerlzeit – Genusserlebnisse aus dem Wald! (ab 1. August)
    Erntefrische Eierschwammerl machen jedes Gericht zum Gedicht – egal ob im Risotto, mit Rahmsauce oder Pasta.

Viel Freude beim Entdecken und Genießen wünscht euch Gourmet Business!

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Tee im Arbeitsalltag: Diese Sorten steigern eure Konzentrationsfähigkeit

In unseren Breiten ist seit jeher Kaffee der Muntermacher Nummer Eins. Dabei ist sein Koffeingehalt sogar niedriger als der von vielen Teesorten. Wird Tee also fälschlicherweise eine beruhigende Wirkung zugeschrieben? Warum trinkt man ihn viel lieber abends, nach einem anstrengenden Tag im Büro? Die Antwort ist: Tee ist nicht gleich Tee. Schauen wir uns an, welche Konzentrations-Booster in der Büroküche nicht fehlen sollten.

Schwarzer, grüner und weißer Tee – alles dasselbe?

Die Antwort ist: Ja, im Prinzip schon. Sie alle können theoretisch sogar von derselben Pflanze stammen – tun sie aber meistens nicht. Die Bezeichnungen haben mit der Verarbeitung der Teeblätter zu tun. Grüner und weißer Tee wird im Gegensatz zu schwarzem Tee nicht oxidiert. Schwarzer Tee stammt also von einer grünen Teepflanze, seine Farbe verändert sich aber im Oxidations- und Verarbeitungsprozess.

Was sie alle verbindet ist der Koffeingehalt, der sogar höher als jener von Kaffeebohnen ist. Tee wird allerdings mit mehr Wasser aufgegossen als Kaffee, wodurch das fertige Getränk einen rund 50 Prozent niedrigeren Koffeingehalt hat. Je nachdem wie man seinen Tee zubereitet, kann der Koffeingehalt höher oder niedriger sein. Der Darjeeling wächst nicht nur an den Hängen des Himalayas, dem höchsten Gebirge der Welt, er ist auch der Tee mit dem höchsten Koffeingehalt.

Tee olé – Softdrinks adé

Eines kann Tee allemal: Cola-Getränke schlagen. In der üblichen Zubereitungsart enthält Tee (je nach Sorte) zwei bis fünfmal mehr Koffein und verzichtet dabei getrost auf die ungesunden Mengen an Zucker und anderen Inhaltsstoffen in Cola. Auch mit Energy Drinks kann Tee mithalten: Hier ist das Niveau in etwa gleich.

Kurz gezogener Tee ist „stärker“ als lang gezogener Tee

Ja, auch diese These stimmt grundsätzlich. Im Tee sind neben Koffein auch verschiedene Gerbstoffe enthalten, die das Koffein während des Ziehvorgangs binden. Das Koffein geht durch langes Ziehen also nicht verloren, es wird bloß gebunden und muss im Magen wieder aufgespalten werden. Und das dauert. Ein kurzer Aufguss von zwei bis drei Minuten hat eine anregende Wirkung, denn das Koffein wird nicht gebunden. Es kann also schnell aufgenommen und in unseren Organismus weitergeleitet werden. Wer jedoch ein langes Seminar oder einen intensiven Workshop vor sich hat, tut gut daran den Tee etwas länger ziehen zu lassen. So gelangt das Koffein verlangsamt in unseren Körper und die Konzentration bleibt länger aufrecht. 

Matcha – der Turbobooster unter den Tees

Dem Matcha-Tee werden ähnliche wundersame Eigenschaften wie den Chia-Samen nachgesagt. Matcha ist eigentlich nichts anderes als feinst geriebener Grüntee von sehr hoher Qualität. Er hat einen süßlich-herben Geschmack und ist extrem aufwendig in der Herstellung: Für 30 Gramm Matcha-Pulver benötigen die traditionellen Granitsteinmühlen eine Stunde. 

Matcha als fein geriebenes Pulver und als fertigen Tee

Nicht nur die Konsistenz des Tees ist anders als gewohnt, sondern auch die Zubereitungsart: Ein bis zwei Gramm des feinen Pulvers werden mit circa 80 Grad heißem Wasser in einer Schale mit einem speziellen Bambusbesen aufgeschäumt. Weil es sich bei Matcha um ein Extrakt aus Grünteeblättern handelt und er mit weniger Wasser zubereitet wird als andere Teesorten, ist der Koffeingehalt um ein Vielfaches höher als bei Grüntee-Aufgüssen. Beliebt ist die Verfeinerung mit warmer, geschäumter Kuh- oder Sojamilch. So wird aus dem Koffein-Kick auch gleich ein gesunder, nahrhafter Büro-Snack für Zwischendurch.

Mate-Tee – der Tee, der keiner ist​

Ein bisschen Spielraum nehmen wir uns in diesem Artikel und schauen uns noch einen Energiebringer an, der eigentlich gar kein Tee ist: Mate-Tee. Der Mate-Baum ist eine Stechpalme, die hauptsächlich in Südamerika wächst. Für den „Tee“ verwendet man ausschließlich die Blätter des 5 bis 14 Meter hohen Baumes. Er wirkt stimulierend und leistungsfördernd – genauso wie „echter“ Tee und Kaffee. Mate schmeckt süß oder auch erdig-bitter – je nach Zubereitungsart. Der Griff zu diesem Aufgussgetränk empfiehlt sich wiederum sehr, wenn mal wieder ein langer Atem nötig ist. Das im Tee befindliche Koffein entspricht ungefähr der Menge, die in Kaffee enthalten ist. Es ist außerdem besonders mild und wird langsam an den Körper abgegeben. Empfindliche Menschen werden diesen Koffeinlieferanten lieben, denn Mate ist besonders Magen- und Herz-Kreislauf-schonend.

Nicht nur der Mate-Tee, sondern auch sämtliche Kräuter- und Früchtetees sind eigentlich keine „echten“ Tees. Weil wir Kräuter, Früchte, Wurzeln und andere pflanzliche Bestandteile aber mit heißem Wasser aufgießen, nennen wir sie auch Tee. Sie sind zwar nicht unbedingt konzentrationsfördernd. Sie liefern aber Flüssigkeit, verwöhnen durch ihre Aromastoffe die Nase, mobilisieren innere Energie und sorgen für ausgeglichene Stimmung. Das kann auch im stressigen Büroalltag gut tun.

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Quellen:
Was ist Tee?
Welche Teesorten gibt es überhaupt?
Erfahrt mehr über den Koffeingehalt von Tee!
Was kann der Matcha-Tee?
Lest mehr über den Koffeingehaltes im Mate-Tee!

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Frühlingszeit ist Bärlauchzeit: Schweinefilet mit Bärlauchkruste

Jahr für Jahr können wir es kaum erwarten, dass unser liebster Frühlingsbote aus dem Boden sprießt – der Bärlauch. Der grüne Kraftspender ist nicht nur sehr gesund, sondern lässt sich vielseitig verarbeiten und gibt Gerichten ihre unverkennbare, würzige Note.

Bärlauch trifft Spargel

Natürlich schmecken bewährte Rezepte wie Bärlauch-Pesto immer gut. Wenn ihr aber eine etwas ausgefallenere Rezeptidee mit Bärlauch sucht, solltet ihr dieses beliebte Gericht aus unserem Betriebsrestaurant im Styria Media Center probieren: Rosa gebratenes Schweinefilet mit Bärlauchkruste, Spargelragout und Schupfnudeln. Mit gleich zwei beliebten saisonalen Schmankerln am Teller ist dieses Gericht perfekt, um den Frühling kulinarisch einzuläuten. Macht euren Liebsten zu Hause eine Freude und kocht unser Rezept nach.

Zutaten für 4 Personen

Zutaten für das Schweinefilet mit Bärlauchkruste:

  • 700 g Schweinefilet
  • 50 g Bärlauch
  • 4 EL Olivenöl
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Stk. Ei
  • 80 g Toastbrot getrocknet & fein gerieben
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für das Spargelragout:

  • 500 g weißer Spargel
  • 1 TL Zucker
  • 1 Stk. Zitrone
  • 60 g Butter
  • 2 TL Mehl
  • 100 ml Schlagobers
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zutaten für die Schupfnudeln:

  • 500 g Kartoffeln mehlig
  • 100 g Mehl glatt
  • 50 g Weizengrieß
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Butter
  • 1 Stk. Eidotter

Zubereitung der Bärlauchkruste:

  1. Für die Bärlauchkruste die Bärlauchblätter grob hacken und mit Olivenöl mixen.
  2. Die weiche Butter schaumig schlagen. Mit Bärlauch, Ei und Weißbrot vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Masse in einen Gefrierbeutel geben, ca. 3 mm dick ausrollen und 1 Stunde kaltstellen.

Zubereitung des Schweinefilets:

  1. Das Backrohr auf 150 Grad vorheizen. Das Schweinefilet mit Salz und Pfeffer würzen und dann von beiden Seiten anbraten.
  2. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen, auf ein Backblech legen und etwa 15 Minuten im heißen Backrohr fertig garen.
  3. Die Kruste schneiden und das Filet damit belegen. Das Fleisch 3 bis 4 Minuten gratinieren.

Zubereitung des Spargelragouts:

  1. Den Spargel schälen und mit Zucker, Salz und Zitrone ca. 5 Minuten kochen.
  2. Kalt abschrecken und in Stücke schneiden. Den Sud abseihen.
  3. Butter aufschäumen, Mehl hinzufügen und mit etwas Spargelsud und Schlagobers aufgießen.
  4. Aufkochen lassen, dann die Spargelstücke dazugeben und abschmecken.

Zubereitung der Schupfnudeln:

  1. Für die Schupfnudeln die Kartoffeln kochen, schälen und abkühlen lassen.
  2. Durch eine Kartoffelpresse drücken und mit Mehl, Grieß, Salz, Butter und Dotter zu einem Teig rühren.
  3. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu daumendicken Rollen formen, in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und zu fingerdicken Nudeln formen.
  4. Schupfnudeln in leicht gesalzenes, kochendes Wasser legen. Vorsichtig umrühren und schwach wallend köcheln, bis sie an der Oberfläche schwimmen (ca. 5 Minuten).

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Kunterbunter Bastelspaß für den Fasching

Juhu, endlich Faschingszeit! Da denken wir sofort an herrlich flaumige Krapfen, lustige Verkleidungen und jede Menge farbenfroher Deko. Wie wäre es heuer mit einem kreativen Bastelnachmittag mit euren Kindern? So könnt ihr euch den Fasching ganz einfach nach Hause holen. Wir zeigen euch zwei originelle Ideen, die garantiert Spaß machen!

 

Bärenmaske aus Pappteller

Diese herzige Maske sieht unserem Gourmelino doch glatt ein wenig ähnlich. Und das Beste daran: Sie gelingt mit nur wenig Bastelmaterial und einfachen Schritten! Ihr habt nicht alle Bastelutensilien daheim? Kein Problem: Statt Malfarben könnt ihr etwa Filz- oder Buntstifte verwenden und statt den Essstäbchen Strohhalme. Auch die Pappteller können durch Karton ausgetauscht werden.

Material für Bärenmaske:

  • Pappteller
  • Schere
  • Bleistift
  • Pinsel
  • Malfarben (z.B. Acrylfarben)
  • Tonpapier oder Karton
  • Bastelkleber
  • Essstäbchen
  • Klebeband

So geht’s:

  1. Pappteller in 2 Hälften schneiden.
  2. Die Augen mit einem Bleistift aufmalen. Als Vorlage könnt ihr zum Beispiel die Innenseite der Klebebandrolle verwenden. Mit der Schere ausschneiden.
  3. Den Teller mit der Wölbung nach oben legen und braun anmalen.
  4. Auf dem Tonpapier 3 Kreise aufmalen (z. B. mit einem Glas oder der Außenseite der Klebebandrolle) und ausschneiden. 2 Kreise in derselben Farbe wie die Maske bemalen, den anderen Kreis in einem etwas dunklerem Ton anmalen. Kurz trocknen lassen.
  5. Die 2 Kreise mit Bastelkleber als Ohren ankleben, der dunklerer Kreis kommt in die Mitte der Maske als Bärennase.
  6. Das Essstäbchen auf der Hinterseite der Maske mit Klebeband befestigen – fertig ist die süße Bärenmaske!

Das bärige Basteln hat euch Spaß gemacht? Probiert doch noch weitere Tiermasken aus!

Lustige Krapfenhüte

Huch, wer blickt uns denn da entgegen? Fescher haben unsere Faschingskrapfen wohl noch nie ausgesehen. Diese bunten Hüte machen sie zum Blickfang am Tisch und sind wirklich ruckzuck gebastelt.

Material für die Krapfenhüte:

  • Kleiner Teller (Durchmesser ca. 14 cm, ihr könnt aber auch einen größeren Teller nehmen)
  • Tonpapier in verschiedenen Farben
  • Bleistift
  • Schere
  • Bastelkleber
  • Bunte Bommeln
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Klammermaschine
  • Wackelaugen

So geht’s:

  1. Den Teller auf das Tonpapier legen und mit dem Bleistift einen Kreis zeichnen.
  2. Den Kreis mit der Schere ausschneiden, dann nochmal in der Hälfte durchschneiden.
  3. Den Halbkreis zu einem Hütchen drehen und auf der Innenseite mit doppelseitigem Klebeband festkleben. Zur Sicherheit an der Überlappung festklammern.
  4. Mit dem Bastelkleber die Bommeln auf die Spitzen der Hüte kleben. Dann jeweils 2 Wackelaugen aufkleben. Kurz trocknen lassen.
  5. Die fertigen Hüte auf die Krapfen setzen.

Damit die lustigen Kameraden auch am nächsten Tag noch frisch und saftig schmecken, findet ihr hier Tipps zur richtigen Krapfen-Lagerung: Frischer Faschingsgenuss – wie lagere ich Krapfen am besten?

Wir wünschen euch viel Freude beim kunterbunten Faschingsbasteln!

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Frischer Faschingsgenuss – wie lagere ich Krapfen am besten?

Faschingszeit ist bekanntlich Krapfenzeit. Wer mag sie nicht, die runden, flaumigen Gebäckstücke, die mit Marmelade oder einer köstlichen Creme gefüllt sind? Aktuell gibt es sie überall und man kommt fast nicht an ihnen vorbei.

Doch wenn man zur Familienpackung Krapfen greift – denn Fasching ist ja nicht nur einen Tag lang – dann gibt es immer ein gravierendes Problem: Am nächsten Tag sind sie ausgetrocknet und haben ihren Zauber verloren! Was kann man dagegen unternehmen? Wir haben unseren Chef der Patisserie gefragt, wie man es am besten schafft, dass die Krapfen auch am nächsten Tag noch frisch und saftig schmecken.

Krapfen kurzfristig lagern

Krapfen überleben ja generell nicht lange, weil sie einfach lecker sind. Will man sie also nur kurz lagern, gibt es zwei wichtige Stichworte: Dunkel und verschlossen. Was sich vorerst nach negativen Charaktereigenschaften anhört, ist ein einfacher Trick, um die Krapfen bis zu zwei Tage lang frisch zu halten. Am besten in eine Vorratsbox aus Kunststoff oder auch in ein Tiefkühlsackerl geben und luftdicht verschließen. Anschließend an einem dunklen Ort lagern. Dafür muss man aber nicht extra in den Keller rennen – ein einfacher Karton oder eine Lade in der Küchen reichen völlig aus. So verpackt, schmecken die Krapfen auch am nächsten Tag noch frisch.

So bleiben Krapfen länger frisch

Sollte man dann doch einmal zu viel von Krapfen haben oder man hat raue Mengen gekauft, dann bietet es sich natürlich an, die Krapfen ein wenig länger zu lagern. Und das geht nach wie vor am besten in der Tiefkühltruhe. Tiefgekühlt kann man Krapfen für eine ziemlich lange Zeit aufheben. Übertreiben sollte man es allerdings nicht: Die Krapfen vom Fasching im Vorjahr aufzutauen, ist wahrscheinlich nicht sonderlich schmackhaft. Aber eine gewisse Zeit lang lohnt es sich auf jeden Fall. Und wenn man dann wieder das Verlangen nach einem Krapfen verspürt, diesen einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen. Nicht im Ofen oder in der Mikrowelle, da sie dort fürchterlich trocken werden. Nach dem Auftauen noch mit frischem Zucker bestreuen und schon hat man wieder Krapfengenuss – fast wie frisch vom Bäcker.

Gefüllte und auch fettreiche Krapfen halten dabei übrigens am längsten frisch, weil sie saftiger bleiben. Dann sollte man aber aufpassen, nicht zu viele zu essen, damit der Faschingsgenuss nicht gleich auf die Hüften schlägt.

Wer mehr zum richtigen Lagern von Lebensmitteln wissen will, sollte mal bei diesem Artikel vorbei schauen: Mehl, Salz und Zucker richtig lagern.

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Rote Zwiebeln sind würzige Heilkünstler!

In roten Zwiebeln steckt viel mehr als ihr glaubt.

Zwiebeln sind gute Lieferanten von Kalium, Vitamin B und Vitamin C – gesund sind sie aber vor allem wegen der vielen Antioxidantien. Eine Zwiebel-Sorte sticht besonders hervor: Die rote Zwiebel. Sie hat doppelt so viele Antioxidantien wie ihr gelber Bruder!
Wir verwenden sie sehr gerne in der Küche und mögen sie als Zutat in Salaten, Sandwiches, Dressings und Aufstrichen, weil sie nicht nur mild und aromatisch ist, sondern auch sehr dekorativ.

Für den scharfen Geruch, der beim Anschneiden von Zwiebeln entsteht, sind Schwefelverbindungen verantwortlich. Diese Verbindungen hemmen das Wachstum von Bakterien. Deshalb ist es besser, Zwiebeln immer frisch aufzuschneiden, da diese Verbindungen sehr flüchtig sind. Außerdem verliert die geschnittene Zwiebel schnell an Geschmack und Intensität.

Die Schwefelverbindungen liefern dem Körper zusätzlich einen wichtigen Baustein zum Aufbau der Aminosäure Taurin. Taurin wiederum animiert unser Gehirn, bestimmte Hormone auszuschütten, welche die Fettverbrennung ankurbeln.

Zurück zu den Wurzeln:  Die Zwiebel als pflanzliches Hausmittel

Wusstet ihr, dass die Zwiebel den Stoffwechsel anregt? Nicht nur das, sie hilft auch bei Appetitlosigkeit, zur Vorbeugung von Arterienverkalkung, bei Husten, bei Insektenstichen oder bei Ohrenschmerzen. Sogar bei Erkältungen werden die Dämpfe der Zwiebel inhaliert – diese tränentreibende Methode bleibt aber auch Geschmackssache.

In der Zwiebelschale Inhaltsstoffe entdecken

Wertvolle Inhaltsstoffe stecken, ähnlich wie beim Apfel, vor allem in den äußeren Schichten der Zwiebel. Versucht daher, beim Schälen nur die äußerste dünne Haut abzuziehen. Die Inhaltsstoffe bleiben auch beim Kochen erhalten und gehen dann in die Flüssigkeit über. Um diese Eigenschaften zu nutzen, könnt ihr zum Beispiel bei Suppen oder Eintöpfen Zwiebelschalen in einem Filterbeutel mitkochen.

Wie oft solltet ihr rote Zwiebeln essen?

Ihr fragt euch nun bestimmt, wie oft ihr Zwiebeln essen solltet? Keine Sorge, es muss nicht täglich sein: Drei rote Zwiebeln aufgeteilt auf vier bis sechs Portionen pro Woche genügen, um eine nachweisbare Wirkung zu erzielen. Und das ist nicht so viel, wie es auf den ersten Blick wirkt: Denn Zwiebeln sind ein ausgezeichnetes Würzmittel und lassen sich gut in eine Vielzahl an Speisen "schummeln". Probiert rote Zwiebeln fein gehackt in Salate zu mischen oder auf Suppen und Brote zu streuen. So schaffet ihr die vier bis sechs Portionen pro Woche mit Leichtigkeit! Wenn der Atem danach noch etwas zwiebelig riecht, könnt ihr es mit einem Löffel Honig versuchen, frische Petersilie essen oder eine Kaffeebohne kauen.

Und auch gegen das Weinen und die vielen Tränen beim Zwiebel schneiden haben wir einen Tipp: Probiert Zwiebel, Schneidbrett und Messer vor dem Schneiden kurz mit kaltem Wasser abzuspülen – das hilft, damit die Augen nicht so brennen und der Blick scharf bleibt.

Weitere spannende Artikel:
Essen für die Gesundheit – was wir essen sollten, um fit zu bleiben
Lauch – der milde Verwandte der Zwiebel
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Quellen:
Warum ist Schwefel in der Zwiebel? 
Welche Nährstoffe hat die Zwiebel?
Zentrum der Gesundheit über die Wirkung von Zwiebeln 
Zwiebel als Heilpflanze des Jahres

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Zugegeben: Rein optisch betrachtet ist Wurzelgemüse kein Hingucker. Vor allem, wenn es im Gemüseregal neben leuchtend roten Paradeisern oder buntem Paprika liegt. Deshalb werden die unscheinbaren Knollen und Rüben oft unterschätzt. Wir holen sie vor den Vorhang und haben Rezeptideen, wie ihr Wurzelgemüse zu köstlichen Gerichten verarbeiten könnt.

Wurzelgemüse ist ein wahrer Alleskönner

Zu Wurzelgemüse zählen unter anderem:

  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Knollensellerie
  • Pastinaken
  • Petersilienwurzeln
  • Rettiche
  • Rote Rüben
  • Schwarzwurzeln
  • Süßkartoffeln
  • Topinambur

Mit dem umgangssprachlichen Begriff Wurzelgemüse sind essbare Speicherwurzeln gemeint, die vorwiegend unter der Erde wachsen. Wie der Name bereits verrät, speichern sie zahlreiche Nährstoffe und liefern damit wichtige Vitamine und Mineralstoffe für die kräfteraubende Winterzeit. Doch auch sonst haben sie viel zu bieten: Sie sind vielseitig im Geschmack und dadurch in der Küche vielfältig einsetzbar. Trocken und kühl können sie außerdem lange gelagert werden.

Aus dem Boden auf den Teller

Heimisches und saisonales Gemüse ist als Zutat immer eine gute Entscheidung. Doch während wir bei Kartoffeln oder Karotten stets eine Rezeptidee parat haben, sieht die Sache bei weniger bekannten Wurzelgemüse-Sorten etwas anders aus: So greifen wir beim Einkauf dann doch wieder zu Altbekanntem. Das haben Topinambur & Co. nicht verdient – wie wäre es, wenn nächstes Mal eines dieser schnellen und einfachen Wurzelgemüse-Rezepte auf euren Tellern landet?

Schnelle Pastinaken-Pommes

Petersilienwurzeln und Pastinaken sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Hat das Gemüse einen etwas „eingesunkenen“ Blattansatz und einen dickeren Kopfteil, handelt es sich um die Pastinake. Ihr seid euch trotzdem noch nicht sicher, was ihr in den Händen haltet? Dann riecht einfach daran: Die Petersilienwurzel duftet nach Petersilie, die Pastinake hingegen süßlich.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 500 g Pastinaken
  • 2 El Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Weitere Gewürze und Kräuter nach Wahl (z.B. Paprikapulver und Thymian)

Zubereitung:

  1. Backofen auf 220 Grad vorheizen.
  2. Pastinaken schälen und in grobe Stifte schneiden.
  3. Olivenöl mit Salz, Pfeffer und den restlichen Gewürzen und Kräutern vermengen und die Pastinaken unterheben, sodass sie von allen Seiten gut mit der Ölmischung bedeckt sind.
  4. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 30 Minuten backen. Nach 15 Minuten einmal wenden.
  5. Kurz abkühlen lassen und servieren.

Tipp: Die Pastinaken-Pommes schmecken besonders gut, wenn man sie kurz vor Ende der Backzeit mit Parmesan bestreut.

Topinambur-Puffer

Topinambur ist gesund, kalorienarm und sowohl roh als auch gekocht verwendbar. Sie ist somit ein echter Allrounder und macht der Kartoffel ernsthafte Konkurrenz.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 500 g Topinambur
  • 1/2 Zwiebel
  • Olivenöl
  • 1 Ei
  • 1 EL Mehl (glatt)
  • Salz und Pfeffer
  • Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Topinambur waschen, schälen und grob reiben. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Zwiebel darin anbraten und auskühlen lassen.
  3. Währenddessen Topinambur mit dem Ei und dem Mehl in einer Schüssel vermengen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Dann die angebratenen Zwiebeln unterheben und die Masse kurz ruhen lassen.
  4. Wieder Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Je einen Esslöffel der Topinambur-Masse hineingeben und andrücken. Von beiden Seiten ca. 5 Minuten anbraten.
  5. Auf einem Blatt Küchenrolle abtropfen lassen und servieren.

Tipp: Zu den Topinambur-Puffern passt ein Kräuter-Dip.

Schwarzwurzel-Pasta

Die Schwarzwurzel wird auch „Winterspargel“ genannt. Auch wenn sie geschmacklich nur entfernt an Spargel erinnert, lässt sie sich mit ihrem würzigen, nussartigen Aroma mindestens genauso gut in diversen Gerichten einsetzen. Da beim Schälen der Stangen ein dickflüssiger Saft austritt, sollten Gummihandschuhe getragen werden. Alternativ können die Stangen aber auch rund 30 Minuten gekocht und mit kaltem Wasser abgeschreckt werden. Dann könnt ihr die Schale einfach abziehen.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300 g Schwarzwurzeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 100 ml Gemüse- oder Rindssuppe
  • 150 g Schlagobers
  • Salz und Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 200 g Pasta nach Wahl
  • 2 EL Kräuter nach Wahl (z.B. Petersilie)
  • 2 EL Parmesan

Zubereitung:

  1. Schwarzwurzeln waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehen in feine Würfel schneiden.
  2. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und zuerst die Zwiebelwürfel, dann den Knoblauch darin glasig braten. Anschließend die Schwarzwurzelscheiben in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze einige Minuten mitbraten lassen. Die Suppe und den Schlagobers hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  3. Währenddessen die Pasta in Salzwasser al dente kochen.
  4. Die fertig gekochte Pasta unter die Schwarzwurzel-Sauce mischen und die Kräuter beimengen.
  5. Auf einen Teller geben, mit Parmesan bestreuen und servieren.

Tipp: Damit die Schwarzwurzeln nach dem Schälen ihre weiße Farbe behalten, könnt ihr sie in Zitronenwasser einlegen.

Gourmet wünscht euch viel Spaß beim kulinarischen Wurzel schlagen!

 

Weitere interessante Artikel:

Was ist Topinambur und was kann man damit machen? | (gourmet.at)
5 Gründe wieder mehr mit Pastinaken zu kochen | (gourmet.at)
Frisches Wintergemüse aus dem Hochbeet | (gourmet.at)

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Das schmeckt bestimmt!

Köstliche Rezepte aus unserer Kinder-Küche.

Wir haben schon einige Tricks für gesunde und schnelle Mahlzeiten für Kinder vorgestellt, Tipps für eine gesunde Resteküche und zum Verstecken von Gemüse gegeben – alles aus dem  persönlichen Erfahrungsschatz unserer Kolleginnen und Kollegen. Natürlich teilen wir auch gerne erprobte Rezepte aus unserer Küche, in der wir täglich für Kinder in Kindergärten und Schulen kochen, mit euch. Ob Paprikahendlragout oder Los Palatschinkos – für diese Speisen gibt’s immer ein „Daumen hoch“!

Paprikahendlragout

Zutaten (alle in Bio-Qualität) für 4 Personen

  • 4 Hühnerfilets
  • Öl zum Anbraten
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Mehl, glatt
  • 50 g Sauerrahm
  • 150 ml Schlagobers
  • ½ Zitrone
  • Salz, Pfeffer

Und so geht’s:

  1. Zwiebel würfeln und Hühnerfilet in daumengroße Stücke schneiden.
  2. Öl in einem Topf erhitzen und die Hühnerstücke darin goldbraun braten. Die Stücke aus dem Topf nehmen und im Bratenrückstand die Zwiebelwürfel glasig rösten. Paprikapulver einrühren und sofort mit Wasser aufgießen.
  3. Die gebratenen Hühnerstücke, Tomatenmark, Salz und Pfeffer dazugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Danach die Hühnerbruststücke aus der Sauce nehmen.
  4. Mehl, Sauerrahm und Schlagobers gut verrühren und zügig in die Sauce einrühren. Mit einem Stabmixer die Sauce passieren.
  5. Zum Schluss die Sauce mit Zitronensaft abschmecken und die Hühnerstücke wieder in die Sauce geben.

Tipp: Als Beilage schmecken Spätzle oder Spiralnudeln und Blattsalat sehr gut zum Paprikahendlragout.

 

Los Palatschinkos Tomate-Mais

Zutaten (alle in Bio-Qualität) für 4 Personen

  • 375 ml Milch
  • 3 Eier
  • Prise Salz
  • 150 g Mehl, glatt

Für die Füllung

  • ½ Zwiebel
  • Olivenöl zum Anschwitzen
  • 1 EL Mehl
  • 200 ml Wasser
  • geschälte Tomaten (ca. 400 g)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 g Zuckermais
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • Basilikum, Salz, Pfeffer, Thymian gerebelt

Und so geht’s:

  1. Eier und Milch mit einer Prise Salz gut verrühren. Dann das Mehl langsam in die Flüssigkeit einrühren. Die Masse gut verrühren, bis sich die Klumpen aufgelöst haben.
  2. Den Teig ca. 10 Minuten rasten lassen. Danach in einer Pfanne die Palatschinken herausbraten.
  3. Für die Füllung Zwiebel klein schneiden und in einem Topf mit Olivenöl leicht anschwitzen. Die Zwiebel anschließend mit Mehl bestauben.
  4. Wasser hinzugeben, verrühren und dann die restlichen Zutaten dazugeben. Alles zusammen aufkochen lassen.
  5. Palatschinken mit Tomaten-Mais-Ragout befüllen.

Tipp: Besonders gut schmecken die Los Palatschinkos, wenn man sie mit Käse bestreut und im Rohr überbäckt.

Hoffentlich konnten wir euch ein wenig inspirieren. Lasst es euch schmecken!

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Ihr sportelt gerne und regelmäßig? Ihr bleibt gerne in Bewegung und wollt euch im Alltag fit halten? Dann kennt ihr sicher den Spruch: „Das beste Training ist nur die Hälfte wert, wenn der geeignete Kraftstoff für den Erfolg fehlt.“ Dafür braucht es weder Eiweiß-Shakes noch Energie-Riegel. Hier sind die 3 wichtigsten Dinge, auf die ihr in eurem bewussten Essalltag ein Auge haben solltet. So bleibt ihr fit im Büro genauso wie im Sport.

1. Sagt JA zu guten Kohlenhydraten

Nudeln, Reis und Kartoffeln gelten genau wie Brot bei vielen Figurbewussten als Dickmacher. Aus Angst vor lästigen Kilos streichen sie daher Kohlenhydrate – vor allem abends – vom Speiseplan.

Fakt ist aber, dass Kohlenhydrate das beste Muskelbenzin sind. Braucht euer Körper schnell Energie, greift er am liebsten auf Kohlenhydrate zurück. Diese verbrennt euer Motor ohne großen Sauerstoffbedarf. Kohlenhydrate sind somit die wichtigste Energiequelle für optimale Leistungsfähigkeit in Beruf und sportlich-aktiver Freizeit.

Weniger Raketen- und mehr Schnecken-Zucker

Natürlich gibt es auch Kohlenhydrate, die nicht so ideal sind, weil sie wie eine Rakete in euer Blut schießen und euren Blutzucker Achterbahn fahren lassen. Damit meinen wir Zucker in Süßigkeiten, süßen Getränken, Energydrinks, etc. Vertraut besser dem Schneckenzucker, wie er in Kartoffeln, Vollkornbrot und vor allem Hülsenfrüchten wie Erbsen, Bohnen und Linsen vorkommt. Dieser muss – bildlich gesprochen – erst aus der Pflanzenzelle ausgepackt werden und wandert ganz langsam ins Blut.

2. Tankt genug Eiweiß

Muskeln benötigen nicht nur Benzin, sondern auch Baustoff, damit sie wachsen und sich erholen können. Eiweiß – auch Protein genannt – ist das beste Futter für schön definierte Muskeln. Wenn jede Hauptmahlzeit eine Portion Eiweiß enthält, unterstützt ihr damit euren Wohlfühl-Körper.

Satt und stark mit Pflanzenpower

Bei Eiweiß denkt ihr wahrscheinlich sofort an Fleisch, Fisch, Käse und Eier. So gut diese sind, so darf pflanzliches Eiweiß nicht fehlen. An den fleischfreien Tagen seid ihr mit den schon zuvor genannten Erbsen, Bohnen und Linsen bestens mit wertvollem Eiweiß UND Kohlenhydraten versorgt. Außerdem halten sie wunderbar satt. Spaghetti mit Veggie-Bolognese, ein Veggie Burger oder ein Linseneintopf mit Serviettenknödel machen euch fit für einen anstrengenden Tag.

Veggie-Protein Burger mit Kräuterpüree und Gemüse von Gourmet Business

3. Trinkt euch zitronengelb

Wie viel soll ich trinken? Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Je nach Temperatur und Training schwitzt ihr mal mehr, mal weniger. Trockene Heizungsluft kann ebenfalls den Flüssigkeitsbedarf erhöhen. Ob man genug trinkt, kann man sehr einfach feststellen: Der Harn sollte tagsüber immer zitronengelb sein. Ist er dunkler, greift ihr am besten gleich zum Wasserglas. Genauso in der Früh. Wir wachen alle dehydriert auf. Deshalb ist das morgendliche Trinken besonders wichtig. Selbst wenn ihr nicht frühstücken könnt, trinkt ein großes Häferl Tee oder ein Glas Wasser. So startet ihr gleich viel besser in den Tag.

Gourmet Business unterstützt mit einem abwechslungsreichen und gesunden Speisenangebot. Gemeinsam mit den beiden Ernährungswissenschafterinnen Mag.a Sabine Bisovsky und Mag.a Eva Unterberger vom Team essenziell, begleiten wir unsere Gäste durch die Fit mit Genuss-Themenwochen. Dazu bieten wir einen FIT-Ernährungsplan an, der mit neuen Speiseideen – auch solchen mit viel natürlichem Eiweiß – und rund 1.500 kcal pro Tag inspiriert und sich im Alltag gut integrieren lässt. 

 

Hier haben wir gesunde Rezepte für euch:
Fit mit viel Genuss – Rezept für die Buddhistische Fastenspeise von Gourmet Business
Fantastische Salatzeit: Rezept für unsere Buddha Bowl
Darfs heute mal was Vegetarisches sein?

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger

Über die Autorin

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger sind Ernährungswissenschafterinnen und leidenschaftliche Genießerinnen. Sie verknüpfen ihre Erfahrungen aus der Praxis mit aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie begleiten die GOURMET-Gäste im Rahmen der Fit-mit-Genuss-Wochen 2022, mit einfachen und genussvollen Rezepten. Fotocredit: © essenziell

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Ihr sportelt gerne und regelmäßig? Ihr bleibt gerne in Bewegung und wollt euch im Alltag fit halten? Dann kennt ihr sicher den Spruch: „Das beste Training ist nur die Hälfte wert, wenn der geeignete Kraftstoff für den Erfolg fehlt.“ Dafür braucht es weder Eiweiß-Shakes noch Energie-Riegel. Hier sind die 3 wichtigsten Dinge, auf die ihr in eurem bewussten Essalltag ein Auge haben solltet. So bleibt ihr fit im Büro genauso wie im Sport.

1. Sagt JA zu guten Kohlenhydraten

Nudeln, Reis und Kartoffeln gelten genau wie Brot bei vielen Figurbewussten als Dickmacher. Aus Angst vor lästigen Kilos streichen sie daher Kohlenhydrate – vor allem abends – vom Speiseplan.

Fakt ist aber, dass Kohlenhydrate das beste Muskelbenzin sind. Braucht euer Körper schnell Energie, greift er am liebsten auf Kohlenhydrate zurück. Diese verbrennt euer Motor ohne großen Sauerstoffbedarf. Kohlenhydrate sind somit die wichtigste Energiequelle für optimale Leistungsfähigkeit in Beruf und sportlich-aktiver Freizeit.

Weniger Raketen- und mehr Schnecken-Zucker

Natürlich gibt es auch Kohlenhydrate, die nicht so ideal sind, weil sie wie eine Rakete in euer Blut schießen und euren Blutzucker Achterbahn fahren lassen. Damit meinen wir Zucker in Süßigkeiten, süßen Getränken, Energydrinks, etc. Vertraut besser dem Schneckenzucker, wie er in Kartoffeln, Vollkornbrot und vor allem Hülsenfrüchten wie Erbsen, Bohnen und Linsen vorkommt. Dieser muss – bildlich gesprochen – erst aus der Pflanzenzelle ausgepackt werden und wandert ganz langsam ins Blut.

2. Tankt genug Eiweiß

Muskeln benötigen nicht nur Benzin, sondern auch Baustoff, damit sie wachsen und sich erholen können. Eiweiß – auch Protein genannt – ist das beste Futter für schön definierte Muskeln. Wenn jede Hauptmahlzeit eine Portion Eiweiß enthält, unterstützt ihr damit euren Wohlfühl-Körper.

Satt und stark mit Pflanzenpower

Bei Eiweiß denkt ihr wahrscheinlich sofort an Fleisch, Fisch, Käse und Eier. So gut diese sind, so darf pflanzliches Eiweiß nicht fehlen. An den fleischfreien Tagen seid ihr mit den schon zuvor genannten Erbsen, Bohnen und Linsen bestens mit wertvollem Eiweiß UND Kohlenhydraten versorgt. Außerdem halten sie wunderbar satt. Spaghetti mit Veggie-Bolognese, ein Veggie Burger oder ein Linseneintopf mit Serviettenknödel machen euch fit für einen anstrengenden Tag.

Veggie-Protein Burger mit Kräuterpüree und Gemüse von Gourmet Business

3. Trinkt euch zitronengelb

Wie viel soll ich trinken? Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Je nach Temperatur und Training schwitzt ihr mal mehr, mal weniger. Trockene Heizungsluft kann ebenfalls den Flüssigkeitsbedarf erhöhen. Ob man genug trinkt, kann man sehr einfach feststellen: Der Harn sollte tagsüber immer zitronengelb sein. Ist er dunkler, greift ihr am besten gleich zum Wasserglas. Genauso in der Früh. Wir wachen alle dehydriert auf. Deshalb ist das morgendliche Trinken besonders wichtig. Selbst wenn ihr nicht frühstücken könnt, trinkt ein großes Häferl Tee oder ein Glas Wasser. So startet ihr gleich viel besser in den Tag.

Gourmet Business unterstützt mit einem abwechslungsreichen und gesunden Speisenangebot. Gemeinsam mit den beiden Ernährungswissenschafterinnen Mag.a Sabine Bisovsky und Mag.a Eva Unterberger vom Team essenziell, begleiten wir unsere Gäste durch die Fit mit Genuss-Themenwochen. Dazu bieten wir einen FIT-Ernährungsplan an, der mit neuen Speiseideen – auch solchen mit viel natürlichem Eiweiß – und rund 1.500 kcal pro Tag inspiriert und sich im Alltag gut integrieren lässt. 

 

Hier haben wir gesunde Rezepte für euch:
Fit mit viel Genuss – Rezept für die Buddhistische Fastenspeise von Gourmet Business
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Sabine Bisovsky und Eva Unterberger

Über die Autorin

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger sind Ernährungswissenschafterinnen und leidenschaftliche Genießerinnen. Sie verknüpfen ihre Erfahrungen aus der Praxis mit aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie begleiten die GOURMET-Gäste im Rahmen der Fit-mit-Genuss-Wochen 2022, mit einfachen und genussvollen Rezepten. Fotocredit: © essenziell

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Fit mit viel Genuss – Rezept für die Buddhistische Fastenspeise von Gourmet Business

Gerade hat das neue Jahr begonnen und damit startet bei vielen von uns auch wieder der Vorsatz, sich gesünder und abwechslungsreicher zu ernähren. Gut, dass uns Gourmet Business À la Carte dabei unterstützt, diese Vorsätze einzuhalten. Denn gerade haben wieder die Fit mit Genuss Genuss-Themenwochen gestartet, für die wir einen leicht in den Alltag integrierbaren Ernährungsplan zusammengestellt haben. Neben gesunden Rezepten für das Frühstück und Abendessen beinhaltet dieser natürlich unsere Fit mit Genuss-Speisen mit maximal 550 Kalorien pro Mahlzeit.

Eines der Gerichte aus den Themenwochen ist die Buddhistische Fastenspeise, mit besonders viel frischem Gemüse. Damit eignet sich die Speise perfekt für ein leichtes Mittagessen und liefert euch die richtigen Nährstoffe für einen sportlich-aktiven Lebensstil. Mit unserem Rezept könnt ihr die Fastenspeise auch zu Hause nachkochen.

Die Buddhistische Fastenspeise von Gourmet Business À la Carte

Zutaten für 2 Portionen

  • 300 g Kohl oder Chinakohl
  • 200 g Karotten
  • 100 g Gelbe Rüben
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 1 Stk. Paprika
  • 300 g Broccoli
  • 150 g Zuckererbsenschoten
  • 60 g Shiitakestreifen, eingeweicht
  • 30 ml Sesamöl
  • 60 ml Sweet Chilisauce
  • 10 ml Reisessig
  • 10 g Ingwer frisch gehackt
  • 100 ml helle Sojasauce
  • 1 Knoblauchzehe gehackt
  • Saft einer Limette
  • 1 EL Maizena (Maisstärke)
  • 400 ml Gemüsefond (oder Gemüsewürfel mit Wasser)
  • Salz, Pfeffer
  • 340 g Basmati- oder Duftreis
  • 2 Tassen Wasser

Zubereitung

  1. Das Gemüse putzen: Die Karotten, die gelben Rüben und die Zwiebel schälen, den Paprika entkernen und in 1cm große Stücke schneiden.
  2. Den Broccoli schneiden und kurz in Wasser kochen.
  3. Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und die Karotten und gelben Rüben auf niedriger Stufe anschwitzen, bis das Gemüse bissfest ist.
  4. Danach die Zwiebel, die Zuckererbsenschoten, den Knoblauch und den Ingwer kurz mit den Karotten und den gelben Rüben mitrösten, zum Schluss das restliche Gemüse dazugeben.
  5. Die Sojasauce, die Sweet Chilisauce und den Reisessig in das geröstete Gemüse geben und kurz aufkochen.
  6. Den Gemüsefond gut mit Maizena verrühren und das Gemüse damit aufgießen, aufkochen und zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.
  7. Als Beilage servieren wir Basmati- oder Duftreis. Dazu den Reis waschen, damit die Stärke ausgeschwemmt wird und der Reis danach nicht so stark klebt.
  8. Den Reis mit der Wassermenge aufkochen, die Hitze reduzieren und zugedeckt ca. 10 bis 15 Minuten ziehen lassen, bis das Wasser verdampft ist.
  9. Den Reis gemeinsam mit der Fastenspeise anrichten.

Wir wünschen fitten Genuss!

Noch mehr interessante Beiträge:
Bewusst essen und gesund bleiben mit Gourmet Business
Der Adios-Kilos-Bulgur-Karottensalat
Essen mit Köpfchen: Diese Nahrung macht euer Gehirn fit!

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Essen mit Köpfchen: Diese Nahrung macht euer Gehirn fit!

Klein, aber „oho“

Unser Gehirn macht zwar nur zwei Prozent des eigenen Körpergewichts aus, verbraucht dabei aber 20 Prozent der Energie, die wir täglich aufnehmen. Weil das Gehirn Glucose (Einfachzucker) nicht speichern kann, braucht es laufend Energie von außen.
Um geistig fit und konzentriert zu bleiben, gilt deshalb: ausreichend trinken und fünfmal am Tag kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. So bleibt der Blutzuckerspiegel konstant.

Die gute Nachricht: Ja, wir können unser Gehirn unterstützen!

Optimal für das Gehirn sind die sogenannten komplexen Kohlenhydrate – ihr findet sie beispielsweise in Produkten aus Vollkorn, in jedem Getreide, in Teigwaren, Hülsenfrüchten, sowie in Gemüse und Obst. Diese Lebensmittel gelten als optimales Brainfood, weil ihre Kohlenhydrate langsam verdaut werden und die Glukose gleichmäßig in kleinen Mengen ans Blut abgegeben wird.​

Gehirndoping durch Fett und Eiweiß

Nicht nur unsere Muskeln brauchen Eiweiß, sondern auch unser Gehirn. Hochwertiges Eiweiß hilft mit, Nervenzellen und das „Glückshormon“ Serotonin sowie andere Botenstoffe (Adrenalin, etc.) aufzubauen. Ohne Botenstoffe würde unser Gehirn nicht funktionieren, wir würden uns nichts merken. Greift daher öfter mal zu Milch- und Milchprodukten, magerem Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten, Walnüssen und hochwertigen, heimischen Pflanzenölen (z.B.: Lein-, Distel- und Hanföl).

Pimp my Brain

Wer fit bleiben will, sollte Vollkorn, viel frisches, grünes Blattgemüse wie Spinat, Salat, Kohlgemüse, Fenchel und Gurken essen. Hier stecken Vitamin B1, B6, Folsäure und Zink drin. Eine extra Portion Heidelbeeren und Weintrauben schützt unsere Synapsen und dopt zusätzlich das Gehirn.
In der traditionellen chinesischen Medizin gelten rote Rüben seit jeher als Intelligenz spendend. In neueren Studien werden sie als wahre Dünger fürs Gehirn gehandhabt und sollen Alzheimer vorbeugen. Auch das Gewürz Kurkuma soll positiv wirken.

Ihr seid beim Lesen hungrig geworden? Dann probiert doch mal diese zwei einfachen "Doping"-Rezepte und tut euch und eurem Gehirn etwas Gutes:

Rote Rüben-Kren-Aufstrich

Zutaten:

  • 200 g gekochte rote Rüben
  • 50 g Sonnenblumenkerne (geröstet und fein gemahlen)
  • 2-3 TL frisch geriebener Kren (Meerrettich)
  • 3 TL Apfelessig
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • ein wenig Leinöl (Vorsicht: zu viel kann bitter werden – abschmecken!)

Zubereitung:

  1. Die gekochten roten Rüben grob zerkleinern und alles – bis auf die gehackte Petersilie – mit einem Pürierstab zu einer cremigen Konsistenz mixen.
  2. Die Petersilie zum Schluss unterheben und als Dekoration verwenden. ​

Linsen-Kräuteraufstrich

Zutaten:

  • 100 g Linsen
  • 250 g Tofu oder Topfen
  • 2 EL Sauerrahm
  • 1 Zwiebel
  • Majoran
  • Schnittlauch
  • Salz
  • Pfeffer.

Zubereitung:

  1. Die Linsen weich kochen und mit Tofu oder Topfen und den Gewürzen pürieren.
  2. Die gehackte Zwiebel anrösten und abgekühlt unter die Masse geben.
  3. Mit Salz und Sauerrahm abschmecken und mit Schnittlauch bestreuen.
  4. Zwiebel anrösten und abgekühlt unter die Masse geben.
  5. Mit Salz und Sauerrahm abschmecken und mit Schnittlauch bestreuen.

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Quellen

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Gesünder und nachhaltiger leben, mehr Bewegung oder mehr Obst und Gemüse essen – die Liste der guten Vorsätze im neuen Jahr ist bei vielen von uns lang und oft gar nicht so einfach einzuhalten. Gut, dass euch Gourmet Business À la Carte dabei unterstützt. Denn am 10. Jänner starten wieder die Fit mit Genuss-Themenwochen. Dabei machen wir es besonders einfach, eine gesunde Ernährungsweise in euren Alltag zu integrieren. Wie genau wir das machen? Mit einem Ernährungsplan, der neben unseren Fit mit Genuss-Speisen auch Frühstücks- und Abendrezepte beinhaltet, die ihr ganz einfach zu Hause nachkochen könnt.

Maximal 550 Kalorien pro Speise

In unserem FIT-Ernährungsplan kombinieren wir die Speisen von Gourmet Business À la Carte mit einfachen und gesunden Rezepten für das Frühstück und das Abendessen. Den abwechslungsreichen, aber in jeden Alltag leicht integrierbaren Ernährungsplan, haben wir gemeinsam mit den beiden Ernährungswissenschafterinnen Mag.a Sabine Bisovsky und Mag.a Eva Unterberger vom Team essenziell zusammengestellt. Für alle gesundheitsbewussten Genießer ist es mit dem FIT-Ernährungsplan auch heuer wieder sehr einfach, den Überblick über die Kalorien zu behalten, die man täglich zu sich nimmt. Denn unsere Ernährungsexpert*innen und Köch*innen haben ausgewogene und schmackhafte Gerichte entwickelt, die nur maximal 550 Kalorien pro Speise enthalten. Gemeinsam mit den Frühstücks- und Abendrezepten kommt ihr garantiert auf nicht mehr als 1.500 Kalorien am Tag. Ausgehend von einer Referenzperson mit einem Kalorienbedarf von 2.000 kcal pro Tag hat man dann um die 500 Kalorien gespart. So bleibt auch noch etwas Spielraum für ein Stück Obst oder hin und wieder ein Gläschen Wein oder Bier.

Speisen für jeden Geschmack

Unsere Ernährung hat direkten Einfluss auf unser körperliches Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Die Fit mit Genuss-Speisen werden mit möglichst wenig Fett zubereitet und enthalten alle Nährstoffe, die wir täglich brauchen. Natürlich haben wir auch heuer wieder darauf geachtet, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist, denn mit der Vielfalt an schmackhaften und ausgewogenen Gerichten macht Gourmet Business Lust auf gesunde Ernährung. Unter den insgesamt 81 Fit mit Genuss-Speisen könnt ihr aus vegetarischen Speisen oder Speisen mit Fleisch oder Fisch wählen. Neben klassischen Gerichten, wie Hirschbraten mit Rotkraut und Kroketten, Schwammerlgulasch mit Serviettenknödel, gezogenem Gemüsestrudel mit Petersilkartoffeln und Kerbelsauce oder Frischkäse Kartoffellaibchen mit Rotkraut, bieten wir auch ausgefallenere Kreationen wie Tandoori Huhn mit Minz-Couscous, Tagliatelle mit Shrimps und Mango-Papayasauce oder eine Buddhistische Fastenspeise an. Und auch Naschkatzen kommen nicht zu kurz: Für sie haben wir zum Beispiel unseren Cheesecake Brownie – einen saftigen Brownie aus roten Bohnen und Kakao mit frischer Cheesecake-Füllung – im Angebot.

 

Bei unserem Ernährungsplan war es uns wichtig, dass die Rezepte gesund sind, aber auch der Genuss nicht zu kurz kommt. Bei den Frühstücksrezepten findet ihr zum Beispiel Porridge mit Feige und Birne, eine lila Gute-Laune-Bowl oder einen Guten-Morgen-Shake.

Auch beim abendlichen Genuss kann man aus vielen gesunden und abwechslungsreichen Rezepten wählen, wie zum Beispiel dem lauwarmen Kürbissalat mit roten Rüben und Feta, dem Bulgur-Karotten-Salat, dem Broccolisalat mit Sauerkirschen und Cashew-Curry-Dressing oder einer schnellen Erbensuppe.

Und weil man in einer Gruppe oft motivierter ist als alleine, sind unsere Rezepte für die ganze Familie geeignet. Denn gemeinsam und mit ein bisschen Planung kann man mehr erreichen.

Fitte Proteinquellen!

Nicht nur Sport ist wichtig für schöne Muskeln und einen definierten Körper. Unsere Muskeln brauchen auch das richtige Futter – nämlich Eiweiß! Denn Eiweiß trägt zu einer Zunahme der Muskelmasse bei. Doch dafür sind keine Proteinriegel oder Eiweißshakes notwendig. Die Fit mit Genuss-Speisen mit der Kennzeichnung „Proteinquelle“ enthalten neben wenigen Kalorien besonders viel natürliches Eiweiß und sind somit das ideale Muskelfutter. Diese Speisen werden mit natürlichen, hochwertigen und besonders proteinhaltigen Zutaten gekocht. So könnt ihr gesund und ausgewogen eure Proteinquellen genießen und eure persönlichen Fitnessziele einfacher erreichen. Perfekt für fitte Genießer! Eiweißhaltige Speisen machen lange satt, sind optimal für euer Immunsystem und geben euren Muskeln extra Kraft. So fühlt ihr euch wohl in eurem Körper und unterstützt einen sportlich-aktiven Lebensstil. Achtet dafür neben dem FIT-Piktogramm ganz einfach auf die zusätzliche Kennzeichnung als Proteinquelle.

Beliebt bei unseren Gästen

Unsere jährliche Gästebefragung zeigt, dass die Fit mit Genuss-Themenwochen zu den beliebtesten Aktionen gehören. Das freut uns sehr und deshalb möchten wir euch gesunde und abwechslungsreiche Ernährung jetzt noch einfacher machen und stellen euch unsere FIT-Speisen auch fürs Homeoffice zur Verfügung. Ihr könnt euch euren Ernährungsplan ganz nach euren persönlichen Vorlieben zusammenstellen und auch die Frühstücks- und Abendrezepte so kombinieren, wie ihr es am liebsten mögt. Der Ernährungsplan gilt für zwei Wochen, kann jedoch so lange fortgeführt werden, wie ihr wollt – für optimale körperliche und geistige Leistungsfähigkeit im Berufsleben und in der Freizeit.

Habt ihr auch Lust bekommen, im neuen Jahr ein bisschen mehr auf eure Ernährung zu achten? Den FIT-Ernährungsplan könnt ihr ganz einfach hier downloaden!

Gourmet Business wünscht fitten Genuss!

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Es war einmal ein Weihnachtsbaum…

Oder: Wie daraus ein Holzquirl wird.

Rund um den 6. Jänner verabschieden wir uns meist von unseren Christbäumen. Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, was mit den entsorgten Bäumen passiert? Oder ob wir sie sogar selbst noch nutzen könnten?

Meistens werden die „alten“ Christbäume auf Sammelstellen gebracht und anschließend verbrannt. Dabei werden sie zu Energielieferanten und bringen so noch einmal Strom und Wärme in die Häuser. Eine andere Verwertungsvariante ist den Baum zu Kompost oder Mulch zu verarbeiten. Klein gehäckselte Christbäume müssen dazu eine Zeit lang verrotten, damit sie anschließend als Nährstofflieferanten auf Beeten und Grünanlagen eingesetzt werden können.

Ihr könnt euren Baum aber auch zu Hause im Garten verwenden. Dazu einfach die Zweige vom Stamm abschneiden und diese als Frostschutz über empfindliche Blumenbeete oder -zwiebel legen. Eure Pflanzen werden es euch im Jänner danken, wenn es in den Nächten so richtig kalt wird.

Wenn euch so richtig kalt ist, nehmt doch ein Tannennadel-Bad (funktioniert natürlich auch mit Fichten- oder Kiefernnadeln). Den Badezusatz könnt ihr ganz einfach selbst herstellen. Dazu 100 bis 150 g abgezupfte Tannennadeln in 600 ml Wasser aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Da kommt dann auch der Tannenduft wieder retour! Anschließend durch ein Sieb seihen und in ein verschließbares Gefäß füllen. Der Sud hält ca. 1 Woche, im Kühlschrank ca. 2 Wochen.

Bei uns dreht sich ja immer alles um Kochen und Küche. Darum haben wir uns eine kreative Verwertung als Küchenutensil überlegt. Bastelt euch doch euren eignen Holzquirl! 


Die Schritt-für-Schritt-Anleitung findet ihr hier zum Download.
 

Zeigt uns doch euer „Spitzenprodukt“! Schickt uns ein Foto von eurem Quirl auf gourmetkids@gourmet.at.

Die besten Exemplare schaffen es in unsere Galerie auf der Gourmet Kids Website.

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Teller statt Tonne. 10 Tipps zur Abfallvermeidung.

Es ist nicht egal, wie wir mit Lebensmitteln bzw. Abfällen umgehen. Durch einen sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln können wir unserem Klima etwas Gutes tun. Jedoch werden nach wie vor enorme Mengen an Lebensmitteln unnötig verschwendet: Allein in Österreich landen über eine Million Tonnen an genießbaren Lebensmitteln pro Jahr im Müll. Ein aktueller Report des WWF zeigt, dass das globale Ausmaß an Verlusten wertvoller Lebensmittel noch größer ist als bisher angenommen: Statt den bisher geschätzten 33 Prozent, werden laut WWF-Report 40 Prozent der weltweit produzierten Nahrungsmittel nie gegessen. Grund für den Anstieg sind neue Zahlen aus der Landwirtschaft. Die Auswirkungen auf das Klima und die Natur sind enorm, da durch die unnötige Verschwendung von Lebensmitteln auch wertvolle Ressourcen verschwendet werden.

Quelle: WWF

Quelle: WWF-UK (2021): "Driven to waste: The Global Impact of Food Loss on Farms."
Grafik: WWF Österreich

Jährlich gehen 1,2 Milliarden Tonnen Lebensmittel in der Landwirtschaft verloren. Die Klimaschädlichkeit der verursachten Lebensmittelabfälle variiert je nach Produktgruppe. Die Grafik zeigt, dass Fleisch und tierische Produkte 13 Prozent der jährlichen Abfälle in der Landwirtschaft ausmachen, diese sich jedoch für 40 Prozent aller durch Lebensmittelabfälle in der Landwirtschaft verursachten Treibhausgase verantwortlich zeigen. 

Alle Wertschöpfungsketten einberechnet sind das insgesamt 2,5 Milliarden Tonnen an Lebensmittelabfällen, die eigentlich zum Verzehr gedacht wären. Beladen auf LKWs wäre das eine Kolonne, die zwei Mal zum Mond und zurückreicht. Das möchten wir ändern – weil Lebensmittel kostbar sind.

Zum Glück gibt es hilfreiche Tipps für jede/n Einzelne/n wie wir zu Hause Lebensmittelverschwendung geringhalten und achtsam mit Produkten umgehen können. Wir haben für euch 10 Tipps zusammengestellt:

10 Tipps zur Abfallvermeidung:

  • Gute Einkaufsplanung ist die halbe Miete
    Werft vorab einen Blick in den Kühlschrank, um eine Einkaufsliste zu schreiben. So bleiben ungeplante Einkäufe in den Supermarktregalen. Auch unnötigen Sonderangeboten könnt ihr einfacher widerstehen. Außerdem empfehlen wir den allbekannten aber unterschätzten Tipp: Geht nicht hungrig einkaufen!​

  • Richtig lagern
    Durch die richtige Lagerung bleiben Lebensmittel länger frisch. Manche Obst- und Gemüsesorten sondern Gase ab. Lebensmittel, die in der Nähe gelagert werden, reifen dadurch nach und verderben schneller - auch im Kühlschrank. Lagert daher zum Beispiel Äpfel, Bananen, Tomaten, Pilze, Kartoffeln und Gurken getrennt voneinander und von anderem Obst und Gemüse.
     
  • Kühlschrank-Check
    Über 80 Prozent der österreichischen Kühlschränke sind falsch eingestellt. Die optimale Durchschnittstemperatur beträgt 7°C. Obst und Gemüse hält am besten im Gemüsefach bei 6 - 8°C.  2 - 4°C sind im Fleischfach ideal. Hier sollte alles hin, was leicht verdirbt, wie frisches Fleisch, Wurst und Fisch.

  • Verpackung nutzen
    Die Verpackung verlängert oft die Haltbarkeit des Produkts. Daher erst bei Verbrauch entfernen.
     
  • Einfrieren
    Nicht nur Brot und Fleisch lassen sich gut einfrieren. Auch die Haltbarkeit von fertigen Speisen, Milch- und Molkereiprodukten, Obst und Gemüse kann durch das Einfrieren verlängert werden.
     
  • Mindesthaltbarkeitsdatum
    Das Mindesthaltbarkeitsdatum besagt, dass das Produkt mindestens bis zum angegebenen Zeitpunkt haltbar ist. Mindestens. Es kann aber auch länger halten! Wir können unseren Sinnen vertrauen: Ein Lebensmittel, das gut riecht, gut schmeckt und gut aussieht, ist in der Regel auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genießbar.
     
  • Haltbarmachen
    Ganz egal ob einkochen (z.B. als Marmelade oder Chutney), einwecken, einlegen, dörren oder kandieren – es gibt viele Möglichkeiten, die Haltbarkeit frischer Produkte zu verlängern.
     
  • Kreative Verwertung
    Unser Essen hat eine zweite Chance verdient. Wenn mal etwas übrig bleibt, seid kreativ! Mit ein wenig Fantasie könnt ihr aus Essensresten tolle Gerichte zaubern! Hier findet ihr ein paar coole Ideen: Eure "Restlos gut!"-Rezepte 

  • Achtsamkeit im Restaurant
    Auch wenn wir auswärts essen gehen, können wir über Lebensmittelabfälle mitentscheiden. Nicht zu viel bestellen, Reste mit nach Hause nehmen und bei Veranstaltungen rechtzeitig absagen. Das reduziert die Tonnenfüllung.
     
  • Essen teilen macht Freude
    Übrig gebliebenes Essen könnt ihr in der Nachbarschaft und im Freundeskreis oder an Food Sharing Dienste (z.B. Fairteiler) verschenken.

Gerne könnt ihr auch einen Blick in das WWF-Kochbuch „Der beste Rest“ werfen. Hier sind feine und praktische Rezepte gegen Lebensmittelverschwendung zusammengestellt. Viel Spaß beim Ausprobieren und Restl zamm‘ kochen!

Gemeinsam für das Klima

Gemeinsam mit dem WWF setzt sich GOURMET für eine klimafreundliche Ernährung ein. Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Koch das Klima froh“ von GOURMET Kids. Dabei wollen wir euch einladen, gemeinsam mit den Kindern euren Alltag nachhaltiger zu gestalten. Denn mit einer klimafreundlichen Ernährung können wir alle einen Teil zum Klimaschutz beitragen.

Unsere klimafreundlichen Tipps & Tricks sowie kunterbunte Rezeptideen findet ihr in unserem „Koch das Klima froh“ Folder:
Koch das Klima froh! (PDF) oder auf gourmet-kids.at

 

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Es blubbert – Fermentieren leicht gemacht!
Klimaschutz vom Küchentisch
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DI Hannah-Heidi Schindler

Über die Autorin

Hannah-Heidi Schindler ist Expertin für Nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Sie setzt sich sowohl privat, als auch in der Arbeit für Klimaschutz und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein.

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Von Wichteln und Weihnachtssternen

Der Advent ist besonders für Kinder eine spannende Zeit. Je näher das Weihnachtsfest rückt, desto größer wird die Aufregung und die Vorfreude auf das Christkind. Vor allem für die Stunden bevor das Glöckchen läutet und die Bescherung beginnt, suchen wir immer nach neuen Möglichkeiten, um unsere Kleinen zu beschäftigen.
Ihr habt schon genug Kekserl gebacken oder Weihnachtsgeschichten gelesen? Dann könnt ihr mit zwei einfachen und lustigen Bastelideen die Wartezeit aufs Christkind ein wenig verkürzen.

Es wichtelt sehr!

Aus Skandinavien stammt der Brauch des Weihnachtswichtels. Der Wichtel zieht in die Häuser der Familien ein, soll bei den Weihnachtsvorbereitungen helfen und spielt nebenbei den einen oder anderen Streich.
Kleine Helferlein wünscht sich wohl so mancher Elternteil in der Weihnachtszeit. Umso besser, wenn sie ruckzuck gemacht sind und so herzig aussehen!

Für die weihnachtlichen Wichtel-Männchen braucht ihr:

  • Einen dünnen Stab (z.B. aus Bambus oder ein Essstäbchen)
  • Watte
  • Eine kleine Kugel für die Nase
  • Ein Stück Stoff für die Wichtel-Mütze (z.B. Filz)
  • Klebstoff
  • Deko für die Wichtel-Mütze (z.B. ein kleiner Anhänger)

So geht’s:

  1. Den Wattebausch auf den Stab kleben.
  2. Den Stoff für die Mütze herumwickeln.
  3. Nase und Mützen-Deko aufkleben.

Bei der Wahl des Stoffes oder der Deko sind eurer Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Motivierte große und kleine Bastler können so eine ganze Wichtel-Familie bei sich einziehen lassen, etwa in Blumentöpfe.

Zackige Deko: DIY-Weihnachtssterne

Diese einfachen Weihnachtssterne sehen toll aus und sind schnell gemacht – die perfekte Last-Minute-Bastelidee für euren Christbaum oder zum Dekorieren von Geschenken.

Für die Weihnachtssterne benötigt ihr:

  • 5 Blatt quadratisches Papier (nicht zu dünn)
  • Band/Schnur für die Aufhängung
  • Kleber
  • Schere

Die Anleitung gibt’s hier im Video!

 

Gourmet wünscht euch viel Freude beim Nachbasteln und ein schönes Weihnachtsfest!

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Egal, ob ihr selbst fleißig knetet, formt und verziert oder es Jahr für Jahr kaum erwarten könnt, mit köstlichen Keksen beschenkt zu werden: Die „Weihnachtsbackstube“ gehört zu den ganz besonderen Freuden in der Adventzeit. 
Wer dann nach Weihnachten noch Vanillekipferl, Lebkuchen oder Linzer Augen übrig hat, kann unsere Restl-Rezepte ausprobieren. Denn wegschmeißen geht gar nicht! Zu gut für die Tonne gilt hier ganz besonders!

Rezept für Keks-Gugelhupf

Da machen Naschkatzen wortwörtlich einen „Hupfer“: Aus übriggebliebenen Keksen wird im Handumdrehen ein köstlicher Restl-Gugelhupf.

Zutaten:

  • 500 g Keksreste eurer Wahl (zerbröselt)
  • 400 ml Vollmilch
  • 4 Stk. Eier
  • 80 g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 EL Rum
  • 100 g Mehl (glatt)
  • 1 Pkg. Backpulver

Zubereitung:

  1. Backrohr auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Milch erwärmen und über die zerbröselten Keksreste gießen. Die Masse 15 Minuten stehen lassen, dabei ab und zu umrühren.
  2. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Rum schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen. Zuerst die Keks-Milch-Mischung, dann die Mehl-Backpulver-Mischung unterrühren.
  3. In eine eingefettete und ausgebröselte Gugelhupfform füllen und ca. 35 bis 40 Minuten backen.

Tipp: Die zerbröselten Kekse könnt ihr auch zum Ausbröseln der Form verwenden. Zudem peppen die Brösel wunderbar andere Gerichte wie Obstknödel oder diverse Strudelsorten auf.

Rezept für Lebkuchen-Kaiserschmarrn

Wenn ihr den flaumigen Klassiker genauso liebt wie wir, dann werdet ihr von dieser Variante begeistert sein.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 3 Stk. Eier
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Mehl (glatt)
  • 200 ml Milch
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 EL Rum (alternativ Rumaroma)
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 70 g Lebkuchen
  • 1 EL Rosinen
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Staubzucker

Zubereitung:

  1. Die Eier trennen und das Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Eidotter mit Mehl, Milch, Vanillezucker, dem Rum und dem Lebkuchengewürz zu einem glatten Teig verquirlen und kurz ruhen lassen.
  2. Den Lebkuchen in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit den Rosinen und dem Eiklar unter die Dottermasse heben.
  3. Die Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Teigmasse bei mittlerer Hitze für einige Minuten stocken lassen und anschließend wenden. Den goldbraun gebackenen Lebkuchen-Kaiserschmarrn in der Pfanne in Stücke teilen, mit Staubzucker bestreuen und servieren.

Tipp: Zwetschkenröster schmeckt wunderbar dazu!

Rezept für Keks-Knuspermüsli

Ihr habt es am Frühstückstisch gerne knusprig? Dann schenkt euren übriggebliebenen Keksen ein neues Leben als Knuspermüsli (auch Granola genannt).

Zutaten für 4 Portionen:

  • 150 g Keksreste (z.B. Vanillekipferl)
  • 80 g Haferflocken
  • 60 g Kokosraspeln
  • 60 g gehobelte Mandeln
  • 3 EL Rosinen
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Honig
  • 3 EL Speiseöl

Zubereitung:

  1. Kekse zerbröseln und mit den restlichen trockenen Zutaten vermengen. Honig und Öl verquirlen (eventuell kurz erwärmen), zur Keksmasse geben und gut einarbeiten.
  2. Die Masse gleichmäßig auf einem Blech verteilen und im vorgeheizten Backrohr bei 160 Grad (Umluft) ungefähr 10 Minuten backen lassen. Danach die Knuspermüsli-Stücke mit einem Pfannenwender wenden und weitere 15 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit immer wieder nachschauen, damit das Müsli nicht verbrennt.
  3. Das fertiggebackene Keks-Knuspermüsli abkühlen lassen. In einem luftdichten Behälter abgefüllt hält es ungefähr zwei Wochen.

Tipp: Schön verpackt im Glas eignet sich Keks-Granola auch wunderbar als süßes Geschenk für eure Liebsten.

Gourmet wünscht euch viel Freude beim Nachmachen und Genießen!

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

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Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Silvesterabend mit den Kids

Ideen für dein „Dinner for more“

Zu Silvester speisen die Großen gerne ein bisschen glamourös, bei vielen Kindern kann man aber damit nicht punkten… Trotzdem soll zu Silvester etwas Besonderes aufgetischt werden. Die große Frage ist also: Was soll man kochen? Mit unseren Ideen für ein schmackhaftes Silvesteressen lässt sich die Wartezeit der Kids bis zum Jahreswechsel ganz leicht verkürzen. Denn: Mitmachen ist angesagt!

Der Klassiker unter den Silvestergerichten: Das Fondue

Fondues gibt es in den unterschiedlichsten Varianten – mit Öl, Suppe, Käse oder Schokolade. Der große Vorteil: Der Arbeitsaufwand ist überschaubar und es ist auch ganz sicher für alle was dabei. Außerdem können die Kids beim Vorbereiten mithelfen. Fondues gehören zu den gemütlichen und geselligen Essen. Die Familie sitzt lange zusammen um den Tisch und kann gemeinsam über das vergangene und das zukünftige Jahr plaudern.

Das klassische Käsefondue besteht aus einer Mischung verschiedener Käsesorten: Appenzeller, Gruyère und Emmentaler. Es kann aber sein, dass Kinder diese Sorten zu intensiv finden. Am besten vorher einfach einmal durchprobieren. Ideal zum Tunken sind in Stücke geschnittenes Gemüse, Würstchen und Brotstücke. Aber eigentlich ist es ganz egal, was in die Käsesoße getaucht wird, jeder kann sich einfach das aussuchen, was sie oder er am liebsten mag.

Eine weitere Spezialität und sicher der Favorit bei den Kids: das Schoko-Fondue! Vielleicht ist ja noch Schokolade vom Nikolaus-Sackerl übrig. Dann einfach rein in den Fonduetopf und warten bis die Schokolade geschmolzen ist. Eintauchen kann man jedes saisonale Obst. Es eigenen sich aber auch Hirsebällchen, Popcorn oder Trockenfrüchte. Das ist dann auch fast schon wieder gesund.

Pizza mal anders: Pizzaspieße

Kinder lieben Pizza und könnten sie wahrscheinlich täglich essen, wenn wir sie lassen würden. Für das Silvesteressen haben wir uns eine andere Variante überlegt. Bei der Vorbereitung könnt ihr wieder alle zusammenhelfen und bei den Zutaten eurer Fantasie freien Lauf lassen – ganz nach Lust und Laune. Hier ist unser Rezeptvorschlag:

Zutaten:

  • Pizzateig
  • Etwas Tomatensauce
  • Eine Packung Mozzarella oder Mozzarella Minikugeln
  • Schinken oder Salami
  • Gemüse eurer Wahl (Paprika, Oliven, Cocktailparadeiser, Champignons,…)
  • Holzspieße

Zubereitung:

  • Den Pizzateig ausrollen und in ca. 2-3 cm dicke Streifen schneiden. Den Mozzarella in Würfel schneiden oder Mozzarella-Minikugeln nehmen. Salami oder Schinken in Stücke schneiden. Wenn das Gemüse zu groß ist, ebenfalls klein schneiden.
  • Auf lange Holzspieße nun immer abwechselnd ein Stück Schinken oder Salami, ein Stück Gemüse und dann ein Stück Mozzarella stecken. Dann das Ganze dünn mit Tomatensauce bepinseln und die Pizzateigstreifen herum wickeln.
  • Die Spieße bei ca. 200°C Umluft für ca.10-15 Min. in den heißen Backofen schieben, bis sie schön knusprig sind.

Spielerisch die Wartezeit verkürzen

Neben einem guten Silvesterdinner ist vor allem die Beschäftigung der Kinder wichtig. Denn umso größer die Vorfreude, umso länger kommt einem die Wartezeit vor. Mit ein paar Spielen vergeht die Zeit gleich viel schneller.

Ballon-Countdown

„Wie lang dauert es noch bis Mitternacht?“ Dieser Frage kann man mit dem Ballon-Countdown ganz leicht entgehen. Luftballons aufblasen und mit den Uhrzeiten von Partybeginn bis Mitternacht beschriften. Zu jeder vollen Stunde darf dann ein Ballon zerplatzt werden. Viel wichtiger wird dann die Frage sein, wie lange es noch dauert, bis der nächste Ballon zerplatzt werden darf.

Wünsche fürs kommende Jahr

Jedes Familienmitglied schreibt seine Wünsche fürs kommende Jahr auf Zettel – jeden Wunsch auf einen eignen. Dann faltet die Zettel zusammen und gebt sie in eine Schachtel oder eine Box. Diese könnt ihr natürlich auch gemeinsam gestalten. Hebt die Schachtel mit den Wünschen gut auf. Nächstes Jahr zu Silvester könnt ihr nachsehen, ob sich eure Wünsche erfüllt haben. Und dann könnt ihr gleich wieder neue Wünsche fürs nächste Jahr formulieren.

Mit diesen Tipps kann der Start ins neue Jahr nur erfolgreich werden! Wir wünschen euch eine schöne Silvesternacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

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Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Weihnachten steht vor der Tür! Die Tage werden kürzer, es wird kälter und überall duftet es nach köstlichen Keksen. Allerhöchste Zeit, sich selbst in die Küche zu stellen und Weihnachtskekse zu backen – natürlich inklusive der Kinder, denn die freuen sich am meisten über das gemeinsame Backen! Den etwas erhöhten Aufwand nehmen wir gerne in Kauf, denn sobald die Kinderaugen zu leuchten beginnen und die Begeisterung zu spüren ist, vergessen wir ihn sofort wieder.

Für Kinder ist es besonders wichtig, so viel wie möglich selbst zu machen. Also ran an den Teig: Fleißig rühren, kneten, formen, backen und verzieren. Wenn alles erledigt ist, sind nicht nur sie selbst stolz auf ihre Backkünste, sondern auch die Eltern.

Damit Kekse, Lebkuchen und Stollen mit gutem Gewissen genascht werden können, braucht es nur ein paar einfache „Rezeptanpassungen“.

Tipps für gesündere Kekse: 

  1. Fettarme Milchprodukte verwenden.
  2. Vollkorn- statt Weißmehl in die Rührschüssel geben.
  3. Ein Drittel vom Zucker kann meist weggelassen werden. Die Kekse sind dann immer noch süß genug.
  4. Eine Kuchenform aus Silikon – denn die muss nicht mit Butter eingefettet werden.
  5. Anstatt mit süßem Zuckerguss, die Kekse mit einer Eigelb-Milch-Mischung bestreichen.
  6. Kleinere Kekse backen –  dann kann von jedem etwas genascht werden.

Und hier haben wir für euch zwei gesündere und gut schmeckende Alternativen zu klassischen Weihnachtsrezepten:

Bananen-Vollkorn-Kekse

Zutaten:

  • 2 reife Bananen
  • 100 g Butter
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Haferflocken
  • 2 EL Vanille
  • Optional: 1 Handvoll Rosinen

Zubereitung:

  1. Bananen mit einer Gabel zerdrücken.
  2. Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten (wenn er zu weich ist, etwas mehr Mehl hinzugeben).
  3. 10 Minuten kaltstellen, anschließend zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen und beliebige Förmchen ausstechen. (Nicht zu lange kühlen, sonst wird der Teig zu fest!)
  4. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Ober/Unterhitze 12-15 Minuten backen.

Tipp: Wer es etwas süßer mag, kann eine Handvoll Rosinen oder Datteln pürieren und zur Teigmasse hinzugeben.

Weihnachtskekse

Knusprige Schokoladen-Erdnusskekse

Zutaten:

  • 45 g weiche Butter
  • 1 EL Leinsamen (vermischt mit 3 EL Wasser)
  • 70 g Erdnussbutter
  • 60 g brauner Zucker
  • 30 g Kristallzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 140 g Mandeln (zu Mehl vermahlen)
  • 100 g Haferflocken (zu Mehl vermahlen)
  • ca. 60 g dunkle Schokolade (gehackt)
  • Mandelmilch nach Bedarf (oder andere Pflanzenmilch)

Zubereitung:

  1. Butter und Erdnussbutter solange mit einem Handmixer vermengen, bis eine glatte Masse entsteht. Währenddessen den Zucker, die eingelegten Leinsamen und den Vanilleextrakt hinzugeben.
  2. Jetzt die trockenen Zutaten und die Schokostückchen langsam beimengen. Wenn euch der Teig zu trocken wird, gebt einfach einen Schuss Milch dazu.
  3. Formt kleine Bällchen, reiht sie auf einem Blech mit Backpapier auf und backt diese im vorgeheizten Backrohr bei 180°C Heißluft für 10–15 Minuten.
  4. Die Kekse sind fertig, sobald sie leicht goldbraun sind. Frisch aus dem Ofen sind sie noch etwas weich, aber härten nach, sobald sie auskühlen.

Tipp: Wer den Erdnussgeschmack etwas intensiver mag, kann die Kekse mit etwas Salz bestreuen.

Gourmet wünscht euch viel Spaß beim Backen mit euren Kindern! 
 

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Weihnachtsdeko zum Essen - vom Lebkuchenhaus bis zur Apfelkette

Es ist wieder soweit, die Adventszeit beginnt und schon jetzt findet man Weihnachtsdekoration, wohin man auch blickt. Auf Straßen oder in Vorgärten sind es vor allem Lichterketten, die Lust auf das große Fest machen. In den eigenen vier Wänden kann eure besinnliche Weihnachtsdeko heuer auch einmal essbar sein - denn das hat einige Vorteile. Zum einen macht das Basteln gemeinsam mit der Familie oder Freunden Spaß und sorgt für vorweihnachtliche Stimmung. Außerdem freut sich auch die Umwelt! Denn Einweg-Deko aus Plastik & Co muss nach den Feiertagen im Müll entsorgt werden. Essbare Dekoration hingegen bereitet nicht Müll, sondern kulinarischen Genuss. Genau deshalb haben wir drei essbare Weihnachtsdeko-Ideen für euch zusammengesammelt:

Der Klassiker – das Lebkuchenhaus

Man kann das Lebkuchenhaus wohl getrost als „die Mutter“ aller Weihnachtsdekorationen bezeichnen. Schon Hänsel und Gretel verfielen im bekannten Märchen seinem Zauber. Es gibt davon unzählige Variationen, in allen Größen. Das Bauen selbst macht garantiert genauso viel Spaß wie der kulinarische „Abriss.“ Ob puristisch, mit Glasur oder belegt, das Lebkuchenhaus ist ein schmackhafter Hingucker. Rezepte für ein gutes Gelingen gibt es unzählige, nicht selten werden sie auch in der Familie weitergegeben – streng geheim natürlich!

Apfelsterne & Apfelkette – die gesunde Alternative

Weihnachtsdekoration aus Obst ist definitiv eine gesunde Abwechslung zu Keksen, Schokolade & Co und mindestens genauso schmackhaft. Und das Beste daran – die Herstellung ist denkbar leicht. Einfach Äpfel quer in dünnere Scheiben schneiden und mit einem Keksausstecher Sterne ausstechen. Mit Zitronensaft beträufeln oder darin schwenken, damit sie nicht braun werden. Nach einer mehrstündigen Abtrockphase geht es für sie die dann noch bei ca. 50 Grad in ein nicht ganz geschlossenes Backrohr. Echte Deko-Profis fädeln die hübschen Apfel-Sternchen dann noch auf und hängen das fertige Werk auf. Zum Essen und Ansehen ein echter Genuss!

Pfeffernuss-Schneemänner – Spaß für die Kids & schneller geht’s nicht

Echte Hingucker und dazu noch spielend leicht herzustellen, sind Pfeffernuss-Schneemänner. Je nach Liebe zum Detail können zehn Minuten oder etwas mehr pro Schneemann veranschlagt werden. Zu kaufen gibt es die Pfeffernüsse gerade im Advent in fast jedem Supermarkt. Für das Gesicht bieten sich Lebensmittelfarbe und eine Zuckergussmischung aus Puderzucker und Zitrone als „Klebstoff“ sowie ein Schokokeks als Teil des Hutes an. Dann wird es schon sehr individuell – z.B. etwas Marzipan für die rote Nase oder ein Schoko-Keks-Stangerl als Stab. Den Kreationen sind hier keine Grenzen gesetzt.

Gourmet Kids wünscht euch viel Spaß beim vorweihnachtlichen Basteln! 
 

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Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Es weihnachtet sehr: Unsere Gourmet Vanillekipferl

Als wir unsere hauseigene Patisserie betreten, strömt uns sofort ein unverkennbarer Geruch entgegen: Der Duft nach frischgebackenen Vanillekipferln. Da kann man gar nicht anders, als sofort an Weihnachten, an gemütliches Zusammensitzen mit der Familie und natürlich an einen Teller voller Kekse zu denken. Und natürlich auch an die schönen Abende im Dezember, an denen alles für das große Fest vorbereitet wird. Ich persönlich denke bei Vanillekipferln immer an gemeinsames Backen mit der Familie und an Weihnachtsmusik, die währenddessen abgespielt wird. Oder an meine Oma, die uns die Vanillekipfel immer erst zu Weihnachten kosten lassen wollte – und dann aber doch immer ein Auge zugedrückt hat, wenn wir schon vorher aus der Keksdose genascht haben.

Die schönste Zeit des Jahres

So wie es uns bei unserem Besuch in der Patisserie gegangen ist, muss es wohl allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wochenlang tagtäglich gehen. Denn bei Gourmet wird schon Wochen vor Weihnachten jeden Tag gebacken, damit die Vanillekipferl, die wir als kleines Dankeschön an unsere Kunden verschenken, auch ja rechtzeitig fertig werden. Das kann oft auch etwas stressig werden, erzählt uns Andreas, der Leiter der Patisserie:

„Vor Weihnachten ist bei uns immer am meisten los. Es gibt immer viel zu tun und der Backofen steht eigentlich nie still. Wir machen unsere Arbeit aber auch sehr gerne, weil wir wissen, wie sehr sich die Kundinnen und Kunden über die Kipferl freuen.“

Denn natürlich backen wir bei Gourmet in größeren Mengen, als wir es zu Hause tun. Abgesehen davon ist aber alles gleich. Die Zutaten werden zusammengemischt, der Teig wird geknetet und daraus werden Vanillekipferl geformt. Diese werden auf einem Backblech angeordnet und ab geht’s in den Ofen – der bei uns auch etwas größer ausfällt als zu Hause.

Schnell sind die Vanillekipferl dann auch fertig und die nächste Ladung kommt in den Backofen. Die noch warmen Kipferl werden mit Zucker bestäubt und gleich in unsere Gourmet Dosen verpackt.

Und schon sind die Vanillekipferl fertig zum Verteilen an unsere Kunden, die schon gespannt darauf warten.

Oft kann es passieren, dass die ersten Kipferl schon vor Weihnachten wieder aufgegessen werden und man öfters backen muss. Wenn wir bei mir zu Hause auf ein neues Rezept gestoßen sind, haben wir es immer ausprobiert, um zu schauen, ob es mit den Rezepten meiner Omas mithalten kann. Falls auch ihr einmal ein neues Rezept ausprobieren wollt oder noch auf der Suche nach der perfekten Mischung seid, wollen wir das Rezept für die Vanillekipferl von Gourmet mit euch teilen:

Unsere Vanillekipferl von Gourmet

Zutaten

  • 350 g glattes Mehl
  • 210 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 110 g Staubzucker
  • 110 g geriebene Walnüsse
  • 2 Eidotter
  • Salz
  • Zusätzlichen Staubzucker mit reichlich Vanillezucker vermischt

Zubereitung

  1. Mehl, Staubzucker, Walnüsse, Eidotter, Salz und Butter zu einem Teig rasch verkneten.
  2. Im Kühlschrank eine Stunde anziehen lassen.
  3. Den Teig zu einer Stange rollen, kleine Teile abschneiden und zu Kipferl formen.
  4. Auf ein Backblech setzen und bei 180°C hell backen.
  5. Noch warm im Staubzucker-Vanillezucker-Gemisch wälzen.

Das Rezept gibt es auch zum Download.

Und zum Schluss haben wir noch ein paar Tipps von unserer Patisserie für euch, wie eure Vanillekipferl auch ganz bestimmt gelingen:

Tipps vom Profi

  1. Zum Formen der Kipferl den Teil in beiden Handflächen mit kreisenden Bewegungen zu einer Kugel formen. Die Vanillekipferl-Kugel dann zwischen den Handflächen länglich rollen. Ihr könnt die Kipferl dann entweder freihändig formen oder über den Daumen legen: Das sorgt für gleichmäßige Kipferl. 
     
  2. Achtet darauf, dass die Kipferl ungefähr gleich groß sind, damit sie auch beim Backen gleichzeitig fertig werden.
     
  3. Passt beim Formen auf, dass die beiden Enden nicht zu dünn werden. Sie werden sonst nämlich trocken und brechen ab oder verbrennen im schlimmsten Fall beim Backen. Falls die Enden zu spitz sind, drückt nochmal mit dem Finger leicht dagegen, damit sie etwas abgeflacht werden.
     
  4. Backt die Kipferl nicht zu lang, damit sie nicht zu hart werden. Sie dürfen beim Rausnehmen aus dem Ofen noch relativ weich und eher hell sein. Sobald die Masse auskühlt und die Butter fest wird, werden auch die Kekse stabiler.
     
  5. Probiert verschiedene Rezepte aus. Manche mögen Rezepte mit Nüssen lieber, andere ohne. Für einige sollen Vanillekipferl lieber etwas härter sein, während es andere lieber mögen, wenn sie auf der Zunge zergehen.

Viel Freude beim Backen und eine schöne Weihnachtszeit, wünscht euch euer Gourmet Team!

 

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Da knackt es laut und die Schale springt auf - und schon können wir uns über den köstlichen Inhalt freuen! Es ist ein typisches Geräusch für den Herbst, das Nüsse-Knacken. Und spätestens Anfang Dezember mit dem Nikolo und dann den ganzen Winter hindurch stehen die sogenannten Schalenfrüchte traditionell öfter auf unserem Speiseplan.

In Österreich werden pro Kopf über 4 kg Nüsse pro Jahr gegessen, die Tendenz ist steigend. Das liegt wohl an ihrem köstlichen Geschmack.  Es hat sich aber auch herumgesprochen, dass Nüsse eine gute Quelle für Protein sind, das wir für unsere Körperzellen brauchen. Nüsse liefern uns sogar gesunde Fette und sind damit im Winter nicht nur für Eichhörnchen und Vögel eine heiß begehrte Knabberei!

© www.cityfarm.wien

Heimische Nüsse sind ein besonderer Schatz

Wer einen Nussbaum im Garten hat, kann sich glücklich schätzen. Denn heimische Nüsse sind im Supermarkt kaum zu bekommen. Es gibt in Österreich keine richtig großen Nussplantagen, aber doch ein paar wenige, kleine regionale Betriebe, die selbst Nüsse anbauen, sammeln oder von privaten Hausgärten beziehen. Diese heimischen Nüsse sind Walnüsse und Haselnüsse, die man mit etwas Glück auf Bauernmärkten bekommen, direkt ab Hof kaufen oder online bestellen kann.

Die Walnuss ist unter den heimischen Nüssen jene Nusssorte, von der in Österreich die größten Mengen angebaut werden. Die Anbauflächen liegen vorwiegend in Niederösterreich, in der Steiermark und im Burgenland. Da die Nachfrage nach heimischen Nüssen insgesamt groß ist, wird versucht, den Anteil an heimischer Produktion zu steigern. Trotzdem kann der Bedarf aktuell nicht abgedeckt werden. Ein Vergleich: In Österreich wurden im Jahr 2019 insgesamt 5.171 Tonnen Nüsse produziert. Verbraucht wurden aber bis zu 37.971 Tonnen*.

Sammeln erlaubt

Auf der Website www.mundraub.org sind österreichweit Obstbäume und -sträucher eingetragen, die auf einer öffentlichen Fläche stehen und beerntet werden dürfen – natürlich unter Rücksichtnahme auf die Pflanzen. Hier findet ihr auch zahlreiche Nüsse wie Walnüsse, Haselnüsse oder Edelkastanien (Maroni), überraschenderweise auch auf Grünflächen in der Stadt. So soll unsere Umgebung kulinarisch und nachhaltig entdeckt werden, denn saisonaler und regionaler geht es eigentlich nicht. Und mit der ganzen Familie macht das Sammeln sehr großen Spaß!

Die richtige Lagerung

Wenn ihr einmal viele Nüsse gesammelt habt, solltet ihr sie am besten in der Schale lagern, das ist der beste Schutz. Ihr könnt sie aber auch geknackt einfrieren, dann können sie nicht von Motten befallen werden und halten auf jeden Fall ein Jahr lang.

Haselnusscreme selbstgemacht

Wenn ihr so richtig gerne süß frühstückt, dann mögt ihr vielleicht auch den allseits bekannten dunklen Brotaufstrich. Den kann man ganz leicht selber machen! Oft wird er als „Schokoaufstrich“  bezeichnet, was aber nicht ganz stimmt, denn es handelt sich auch beim Original um eine Nuss-Nougat-Creme. Der Schokoladeanteil ist dabei eher gering, denn Nougat wird aus gerösteten Haselnüssen gemacht. Und das gibt einen herrlichen Duft in der Küche! Mhmmm!

Zutaten

  • 200 g ganze Haselnüsse
  • 1 Vanilleschote
  • 1 EL Kakaopulver (auch als Backkakao bekannt)
  • etwas lauwarmes Wasser
  • Rohzucker oder Honig nach Geschmack

Zubereitung

  1. Das Backrohr auf 180 °C Ober- und Unterhitze aufheizen.
  2. Die ganzen Haselnüsse auf ein Blech geben und ca. 15 Minuten rösten. Stattdessen könnt ihr die Haselnüsse auch in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten. Vorsicht, dass sie nicht zu dunkel werden, denn dann schmecken sie bitter.
  3. Die Nüsse etwas auskühlen lassen und anschließend in einem guten Standmixer mit einem Schuss lauwarmem Wasser, dem Kakaopulver und der ausgeschabten Vanilleschote mixen. Dabei die Masse hin und wieder vom Rand wieder in die Mitte schaben, damit wirklich alles fein gemixt wird.

So ganz ohne Zucker schmeckt es sehr herb, deshalb gebt so viel Zucker bzw. Honig hinein, bis es für euch perfekt passt. Diese Basis-Creme kann auch mit einer Banane, einer Handvoll entkernten Datteln oder 100 g geschmolzener Milchschokolade verfeinert werden. Das ist das Tolle am Selbermachen, es darf ganz nach dem eigenen Geschmack gezaubert werden.

Die Creme ist im Kühlschrank zwei Wochen haltbar, meistens ist sie aber schon vorher aufgegessen. 

Lasst sie euch schmecken!

Hier könnt ihr auch hineinschauen:
Video „Unsere Landwirtschaft in NÖ – Österreichische Nüsse“

Bezugsquellen für heimische Nüsse:
Nussland.at 
Weinviertelnuss.at
Marchfeldnuss.at

DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Gesunde Weihnachtskekse

Eigentlich ist es ja ärgerlich: Da achtet man den ganzen Sommer auf die Figur und dann futtert man sich über den Winter wieder eine Speckschicht an, die man dann mühevoll im Frühling abtrainieren muss, um im Sommer wieder mit dem Beachbody zu glänzen. Das muss doch nicht sein. Statt den normalen Keksen backen wir dieses Jahr doch einfach gesunde Weihnachtskekse! Wir haben uns mal ein wenig umgehört und die tollsten Ideen zusammengefasst.

Eines noch vorab: Auch gesunde Weihnachtskekse kommen nicht ganz ohne Zucker oder Butter aus, wenn sie uns noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern wollen. Aber sie kommen mit weniger oder mit Alternativen aus und auch die restlichen Zutaten sind überlegt ausgewählt.

Vegane und glutenfreie Zimtsterne

Haselnüsse und Kokos-Mus, das klingt doch wirklich umwerfend. In den Zimtsternen verstecken sich außerdem noch Flohsamenschalen, die dem Darm schmeicheln sollen. Und auch mit dem Fett wird gespart. Der Kokosblütenzucker stellt außerdem eine tolle Alternative zu herkömmlichen Süßungsmitteln dar. Wenn man will, kann man ihn natürlich durch Haushaltszucker ersetzen, aber dann geht ein wichtiger Aspekt dieser gesunden Weihnachtskekse verloren. Das ganze Rezept findet ihr auf The Vegan Monster.

Zimtsterne in einem braunen Teller neben weihnachtlicher Dekoration

Gesunde Weihnachtskekse aus Hafer

Eigentlich kann man die Haferkekse das ganze Jahr über essen, denn das Grundrezept besteht lediglich aus Banane, Datteln, Haferflocken und Mandeln. Dann kann man es beliebig anpassen, bspw. mit dunkler Schokolade oder Zimt. Die Kekse dann einfach in Tannenbäume oder Sterne formen und schon hat man gesunde Weihnachtskekse. Green Sherry erklärt euch Schritt für Schritt, wie es geht.

Übereinander gestapelte Haferkekse, zusammengehalten durch eine Schnur auf einem braunen Papier

Linzer Augen (auch Spitzbuben genannt)

Die dürfen natürlich in keiner Weihnachtskeks-Sammlung fehlen. Bei Schlank mit Verstand gibt es zum Glück auch die Low Carb-Variante, sodass wir nicht darauf verzichten müssen. Ja, sogar die Marmelade ist Kohlenhydratminimiert und ist erstaunlich schnell zu machen. So lässt sich die süße Versuchung gleich doppelt genießen.

Linzeraugen auf einem Holzbrett neben Weihnachtsdekoration

Lebkuchen

Die Klassiker der Weihnachtsbäckerei mit ihren verschiedenen Formen gibt es bei hier auch ohne industriellen Zucker und mit Dinkelmehl. Das Rezept ist super simpel und das gemeinsame Formenausstechen macht auch den Kleinen richtig großen Spaß. Dann ab in den Ofen und fertig sind die gesunden Weihnachtskekse. Natürlich kann man das Rezept dann nach Belieben anpassen oder erweitern.

Weihnachtliche Kekse mit Ausstechform und Nudelholz auf einem Holzbrett
Und da zu Weihnachten auch ein Festessen gehört, schaut mal bei unseren Vorschlägen für vegetarisches Weihnachtsessen und die leichteren Varianten für den Festtagsschmaus vorbei.

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Es gibt viele Möglichkeiten, sich für den Klimaschutz, den Umweltschutz und die Artenvielfalt einzusetzen. Vieles scheint auf der Hand zu liegen und ist bereits im gesellschaftlichen Bewusstsein angekommen: weniger Auto fahren, keine Kurzstrecken mit dem Flugzeug zurücklegen und generell selten in das Flugzeug einsteigen, Mehrweg statt Einweg oder Ökostrom statt Kohle und Atomenergie. Eine ganz alltägliche und überaus effektive Möglichkeit, sich für den Umwelt- und Naturschutz einzusetzen, wird oft übersehen. Und dabei ist sie so einfach, schmackhaft und noch gesund: Unsere Ernährung!

Unterschiedliche Ernährungsweisen, unterschiedliche Auswirkungen

Welches Ausmaß unsere Ernährung auf die Klimakrise, die Ressourcennutzung und die Biodiversität hat, haben wir bereits im Artikel „Am Boden geblieben“ beschrieben. In diesem Beitrag wollen wir einen Blick darauf werfen, welche Effekte unterschiedliche Ernährungsweisen auf unseren Planeten und das Klima haben.

Im Rahmen einer Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) haben Forscher*innen berechnet, wie sich unterschiedliche Ernährungsweisen unter anderem auf die Treibhausgas-Emissionen auswirken. Es wurde unsere aktuelle, durchschnittliche Ernährung in Österreich, eine Ernährung nach den Empfehlungen der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung, eine vegetarische und eine vegane Ernährungsweise analysiert.

Aktuell essen wir im Durchschnitt pro Person 63 kg Fleisch jährlich. Das ist drei Mal so viel wie vom Gesundheitsministerium empfohlen. Daher verursacht unsere aktuelle Ernährungsweise einen erheblichen Ausstoß an Treibhausgasen. Würden wir uns nach der empfohlenen Ernährungspyramide ernähren, könnten 28,2 % an Emissionen eingespart werden. Das ist auf den wesentlich geringeren Anteil an Fleisch- und Wurstprodukten (die einen hohen CO2-Rucksack aufweisen) zurückzuführen. Eine vegetarische Ernährung reduziert fast die Hälfte aller Emissionen und ein Umstieg auf eine vegane Ernährung spart pro Person 70,1 % an schädlichen Emissionen ein. Dieses hohe Einsparpotential der vegetarischen als auch der veganen Ernährungsweise geht vor allem auf den reduzierten oder nicht vorhandenen Anteil an tierischen Lebensmitteln zurück.

Kleine Veränderungen können Großes bewirken. So auch die Lebensmittel, die bei uns auf dem Küchentisch landen. Wenn man öfters zu Obst und Gemüse greift und weniger, aber dafür besseres Fleisch (Bio-Fleisch) kauft, setzt man sich aktiv für Klimaschutz ein. Und das tut nicht nur der eigenen Gesundheit gut, sondern auch unserem Planeten!

Gemeinsam für das Klima

Gemeinsam mit dem WWF setzt sich GOURMET für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir unseren Alltag nachhaltiger gestalten und alle einen Teil zum Klimaschutz beitragen können. 

 

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DI Hannah-Heidi Schindler

Über die Autorin

Hannah-Heidi Schindler ist Expertin für Nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Sie setzt sich sowohl privat, als auch in der Arbeit für Klimaschutz und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein.

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Nachhaltig genießen beim Mittagessen? Gourmet Business zeigt wie‘s geht!

Müll trennen, öfter mal auf das Auto verzichten oder Plastik sparen… Um das Klima zu schützen kann man viel tun und wir bei Gourmet setzen bereits viel davon um, um unser Klima und unsere Umwelt zu schonen. Zum Beispiel kochen wir mit 100% Grünstrom und beziehen Sonnenenergie aus unserer eigenen Photovoltaikanlage am Dach unserer Küchen. Mit natürlichen Ressourcen wie Wasser und Lebensmitteln gehen wir behutsam um. Doch eine ganz besonders große Rolle spielt, was wir täglich zu uns essen und woher unser Essen kommt. Wir bei Gourmet haben eine ehrgeizige Nachhaltigkeitsstrategie und diese wird von Gourmet Business beim Speisenangebot konsequent umgesetzt.

Auf die Zutaten kommt’s an

Gemüse, Getreide und Obst erzeugen fast zehn Mal weniger CO₂e als Fleisch. Deshalb bieten wir eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen an. So macht Gourmet Business die tägliche Entscheidung für ein klimafreundliches Mittagessen besonders einfach. Denn Umweltschutz muss nicht kompliziert und mit viel Aufwand verbunden sein: Uns ist es wichtig, dass wir unseren Kundinnen und Kunden klimafreundlichen Genuss mit unserem Speisenangebot besonders einfach machen können.

Ohne jeden Verzicht

Das Weglassen von Fleisch beim Essen, ist oft mit dem Wort „Verzicht“ verbunden. Doch wer würde nach dem Probieren unserer attraktiven Veggie-Speisen noch von Verzicht reden? Gourmet Business bietet ein abwechslungsreiches und gesundes Angebot, zeitgemäße Portionsgrößen und pflanzliche Proteine. Wir achten auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen und kochen mit frischen, österreichischen und saisonalen Zutaten. Wir sind uns sicher: Bei unseren vegetarischen Speisen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Denn wir haben ein breites Angebot von klassischen Speisen, wie unserem BIO-Gemüsegulasch mit Nockerln aus den Nachhaltig genießen Wochen, bis hin zu ausgefallenen Kreationen wie Kartoffelpuffer mit pinkem Rote-Rüben Gemüse.

Denn wenn ihr euch bewusst für eine vegetarische Speise entscheidet, verwöhnt ihr damit nicht nur euch selbst, sondern schützt auch den Planeten. Denn im Gegensatz zu Speisen mit Fleisch verbraucht ein Veggie-Mittagstisch viel weniger Ressourcen und schont die Umwelt und das Klima. Da würde uns bestimmt auch unser Kooperationspartner, der WWF Österreich, zustimmen.

Klimafreundlich essen mit Gourmet & dem WWF

Schon seit sieben Jahren setzen wir uns in unserer Partnerschaft mit dem WWF Österreich für eine klimafreundliche Ernährung ein und dafür, den Gästen bewussten Genuss schmackhaft zu machen. Auch für das neue Speisenangebot hat Gourmet Business im Rahmen zweier kulinarischer Themenwochen wieder sehr eng mit dem WWF zusammengearbeitet: Für die Kürbiswochen wurde ausschließlich mit Kürbis aus Österreich gekocht – Regionalität, die man schmeckt! Und auch für die Nachhaltig genießen Wochen ab dem 15. November haben wir uns ganz besonders viele neue vegetarische Speisen aus regionalen Zutaten überlegt. Zum Beispiel das BIO-Butternusskürbiscurry mit Basmatireis oder den BIO-Veggie Grünkern Burger mit Zweierlei von der Erbse.

Neben der Verwendung von vegetarischen Zutaten ist es auch wichtig, woher diese kommen. Deshalb kommen bei uns bereits zwei Drittel aller Zutaten aus Österreich – viele davon in BIO-Qualität. Denn kurze Transportwege und klimaschonender Freiland-Anbau bei saisonalem Einkauf sparen Energie. Außerdem sind die Standards für Naturschutz in Österreich hoch und Kulturlandschaften bleiben erhalten, was sich ebenfalls positiv aufs Klima auswirkt. Das alles hilft uns dabei, unseren CO₂-Fußabdruck möglichst klein zu halten. Was das genau ist, wollt ihr wissen? Wir erklären es euch kurz zusammengefasst.

Kleinerer CO₂-Fußabdruck = besser für das Klima

Eine Ursache für den Klimawandel und die Überhitzung der Erde, ist der übermäßige Ausstoß schädlicher Treibhausgase, ganz besonders von Kohlenstoffdioxid, besser bekannt als CO₂. Dabei spielt unsere Ernährung eine wichtige Rolle, dennlaut dem IPCC-Bericht stehen bis zu 37 % der globalen Treibhausgas Emissionen mit der Ernährung in Zusammenhang. Unterschiedliche Lebensmittel belasten das Klima jedoch unterschiedlich stark und mit einer gesünderen Ernährung mit mehr Gemüse und Getreide und weniger Fleisch, kann der Ausstoß von Treibhausgasen stark verringert werden. Durch die Entscheidung was wir essen, können wir also tagtäglich viel für den Klimaschutz tun. 

Für genauere Infos könnt ihr euch auch auf unserer Website über den CO₂-Fußabdruck informieren.

Tipps für nachhaltiges Kochen zu Hause

Jetzt haben wir lange darüber geredet, was wir Gutes für das Klima tun, doch was könnt ihr selbst im Alltag dazu beitragen? Natürlich könnt ihr euch die vegetarischen Speisen von Gourmet Business auch für das Mittagessen zu Hause bestellen. Für den Fall, dass ihr gerne selbst kocht, haben wir hier einige Tipps für nachhaltiges Kochen zusammengestellt:

  1. Öfters vegetarisch kochen
    Das wohl Einfachste, um nachhaltiger zu kochen und zu essen ist es, mehr vegetarische Zutaten zu verwenden und im Gegenzug auf Fleisch zu verzichten. Wenn ihr Fleisch kauft, achtet auf BIO-Qualität und Regionalität. In vielen Gerichten kann das Fleisch auch durch etwas anderes ersetzt werden, was genauso gut schmeckt. Zum Beispiel könnt ihr statt Spaghetti Bolognese, Spaghetti mit unserem Linsensugo kochen.
     
  2. Regional und saisonal einkaufen
    Auch wenn ihr Obst und Gemüse einkauft, solltet ihr auf Regionalität und Saisonalität achten. Das stärkt die lokale Landwirtschaft und vermeidet Emissionen, die durch lange Transportwege entstehen. Denn Erdbeeren im Winter oder Spargel im Herbst müssen nicht sein! Ihr könnt außerdem darauf achten, eure Produkte in BIO-Qualität zu kaufen.
     
  3. Keine Lebensmittel verschwenden
    Wenn ihr euch vorher schon überlegt, was ihr kochen möchtet und mit einer Einkaufsliste einkaufen geht, ist es leichter, nur das zu kaufen, was ihr auch wirklich zum Kochen braucht. Dadurch vermeidet ihr es, Lebensmittel zu kaufen, die dann nicht gegessen und weggeworfen werden. Um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, solltet ihr euch außerdem überlegen, welche der Lebensmittel, die ihr zu Hause habt, bald gegessen werden müssen. Legt sie euch eventuell in ein eigenes Fach im Kühlschrank – so können sie nicht übersehen werden. Das ist zwar mit etwas mehr Planung verbunden, doch der Umwelt zuliebe lohnt es sich.

Wir wünschen nachhaltigen Genuss mit Gourmet Business!

 

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Die Wiener Küche ließ sich immer gerne inspirieren. Entsprechend vielfältig und bunt geht es auf den Tellern der Bundeshauptstadt zu, die wir zum Abschluss unserer kulinarischen Reise durch Österreich besuchen. Von deftigen Schmankerln aus der Beisl- und Heurigen-Küche bis zu zuckersüßen Spezialitäten aus der traditionsreichen Kaffeehaus-Kultur ist hier schließlich alles zu finden.

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Ein Hauch von K&K

Mit den Klassikern der Wiener Küche landet neben Gaumenfreude immer auch eine Portion Geschichte auf dem Teller: Denn die Leibspeisen der Wiener wären ohne Einflüsse aus den Kronländern der Donaumonarchie kaum denkbar. So ist es vor allem tschechischen und ungarischen Einflüssen zu verdanken, dass marmeladegefüllte Palatschinken, Semmelknödel, Gulasch, gezogene Strudel oder Germknödel die kulinarische Welt des kleinsten österreichischen Bundeslandes eroberten.

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So ein Schmarrn?

Auf eine lange Geschichte kann übrigens auch der Kaiserschmarrn, eines der bekanntesten Gerichte der Wiener Küche zurückblicken: Denn der Legende nach soll niemand geringerer als Kaiser Franz Joseph erstmals in seinen Genuss gekommen sein. Nachdem Kaiserin Sissi das angeblich für sie gezauberte Gericht verschmähte, habe sich der Kaiser mit den Worten: „Na geb' er mir halt den Schmarren her, den unser Leopold da wieder z'sammenkocht hat“ der Süßspeise angenommen.

Ob man dieser Geschichte Glauben schenken möchte oder nicht – feststeht: Der aus Palatschinkenteig und Rosinen hergestellte und meist von Apfelmus begleitete Kaiserschmarrn ist mittlerweile die zweitbeliebteste Süßspeise Wiens.

Die Königin unter den Torten

Nur eine süße Delikatesse kann dem Schmarrn in Sachen Beliebtheit den Rang ablaufen: Die Sachertorte. In ihrer Grundform von Franz Sacher am Hof von Fürst Metternich erfunden und von seinem Sohn Eduard Sacher in der k.u.k. Hofzuckerbäckerei Demel verfeinert, war die schokoladige Versuchung bereits Gegenstand langwieriger Rechtsstreitigkeiten. Welche der beiden klassischen Formen dem Originalrezept entspricht, ist für den Genuss aber einerlei: Die Schokoladentorte mit Marillenmarmeladefüllung und Kuvertüre ist jedenfalls eine Gaumenfreude.

In Österreich muss die Tortenmasse jedenfalls aus Mehl, Butter(fett), Eiern, Zucker und mindestens 15% Schokolade bestehen, um die Bezeichnung „Sacher“ zu verdienen.

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Fleischliche Genüsse

Die Wiener Küche bietet aber nicht nur süße Verführung, sondern auch fleischliche Genüsse: Schließlich gehört das Schnitzel ebenso untrennbar zu Wien wie Stephansdom, Riesenrad und Lipizzaner.

Während heute gängige Varianten meist auf Schweinefleisch setzen, bestand das traditionelle Wiener Schnitzel, das sich selbst am Kaiserhof großer Beliebtheit erfreut haben soll, aber ausschließlich aus hauchdünn geklopftem und in Schmalz gebratenem Kalbsfleisch. Wo das Gericht seinen Ursprung hat, ist übrigens nicht mit Sicherheit zu sagen: Möglicherweise hat es seinen Weg sogar über Oberitalien zu uns gefunden.

Sicher ist aber, dass ihr bei der Zubereitung ein paar Tipps beherzigen solltet, um typisch Wienerisch zu genießen:

  • Verwendet Kalbsfleisch aus der Oberschale oder Schweinefleisch aus Hüfte oder Keule.
  • Würzt zurückhaltend, denn durch das scharfe Anbraten entsteht ohnehin ein kräftiger Grundgeschmack.
  • Achtet auf die richtige Temperatur: Je dünner das Schnitzelfleisch, umso höher solltet ihr die Brathitze wählen, um einem zäh-trockenen Ergebnis vorzubeugen.
  • Nutzt ausschließlich hoch erhitzbare Öle und Fette wie Butterschmalz.
  • Lasst das Schnitzel nach dem Braten etwa 5 Minuten in der vom Herd genommenen Pfanne nachziehen.

Natürlich kennt die Wiener Küche noch viele andere Fleischgerichte vom Schweinsbraten bis zum Leberkäse, der sich gerade an den Würstelständen der Stadt großer Beliebtheit erfreut. Ein absolutes Highlight ist aber der Tafelspitz – die angebliche Leibspeise des letzten österreichischen Kaisers, die traditionellerweise aus einem in Wasser oder Brühe gekochtem Schlögelstück vom Rind besteht. Serviert wird das Fleisch, das rund 1,5 Stunden garen muss, in Scheiben geschnitten und mit Brühe übergossen. Dabei begleiten es meist Apfel- oder Semmelkren sowie gewürfeltes Wurzelgemüse als würzig-frische Gegenpole.

Da es viel Zeit in Anspruch nimmt, den Tafelspitz zuzubereiten, ist er heute fast ausschließlich festlichen Anlässen sowie Restaurant-Besuchen vorbehalten. Das tut der Beliebtheit natürlich keinen Abbruch, denn: Kaiserlicher Genuss ist in der Wiener Küche immer garantiert.
 


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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Stellen wir uns vor wir befinden uns auf einem fruchtbaren Acker und greifen mit unseren Händen kräftig in die Erde. Wie viele Leben halten wir wohl in unseren Händen? Mehr als man auf den ersten Blick vermuten mag: In einer Hand voll Boden gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Besonders die obere Bodenschicht ist für seine Fruchtbarkeit bekannt. Pro m² leben dort eine Billiarde Bakterien.

Ein gesunder Boden für ein gesundes Klima 

Im Klimaschutz spielt ein gesunder Boden eine wichtige Rolle. Wenn Böden richtig behandelt werden – also beispielsweise wenig gepflügt und mit Gründüngung oder Kompostausbringung gearbeitet wird, nehmen sie reichlich Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf und speichern ihn in großen Mengen.

Die wertvolle Ressource Boden spielt aber auch für eine gesunde und nachhaltige Ernährung eine wichtige Rolle. Unser Boden ist die Basis für alle Lebensmittel. Nur durch bodenschonende Landwirtschaft kann unser Boden langfristig gesund bleiben.

Aktuell beansprucht unsere Ernährungsweise aber mehr Fläche als uns eigentlich zusteht. Weltweit nehmen wir fünf Milliarden Hektar in Beschlag. Das entspricht etwa einem Drittel der vorhandenen Fläche und liegt dabei in der Größenordnung von Asien. Unsere Ernährung in Österreich beansprucht 3,2 Millionen Hektar – etwa ein Drittel der Fläche von Österreich. Allerdings fallen 40 Prozent unseres Landfußabdruckes im Ausland an: Dieser wird zum einen durch unseren Konsum von Lebensmitteln wie exotischen Früchten, Kaffee und pflanzlichen Ölen verursacht. Zum anderen verbraucht der Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten direkt oder indirekt über den Import von Futtermitteln große Flächen insbesondere im globalen Süden.

Doch nicht nur in Brasilien muss wertvoller Boden und Regenwald für die Abholzung und den Anbau von Futtermitteln wie Soja weichen. Auch in Österreich gehen tagtäglich 11,5 Hektar verloren insbesondere auf Grund von Verbauung und Versiegelung wertvoller Böden. Die extreme Verbauung zerstört unsere Umwelt, beschleunigt die Klimakrise und belastet die Gesundheit der Menschen. Auch die Ernährungssicherheit in Österreich wird damit bedroht. Eine Forschungsarbeit der AGES und Universität für Bodenkultur verdeutlicht, dass schon 2030 Österreichs Unabhängigkeit in der Lebensmittelversorgung aufgrund der Klimaveränderungen und der zunehmenden Verbauung nicht mehr garantiert sein könnte. Um die Versorgung mit wertvollen Nahrungsmitteln zu sichern, müssen daher die besten Böden geschützt werden.

Wie ihr selbst im Kleinen Böden schützen könnt, zeigen euch diese drei Tipps:

  1. Wählt bevorzugt frische und biologische Produkte. So schont ihr den Boden in Österreich und in vielen anderen Teilen der Welt.
  2. Esst mehr Gemüse und weniger Fleisch- und Milchprodukte. Denn tierische Produkte benötigen sehr viel Fläche in ihrer Herstellung. Mit einer gemüsereichen Ernährung entlastet ihr den Boden.
  3. Kauft Lebensmittel, die auf speziellen Humusaufbau-Feldern angebaut werden. Das fördert den Humusaufbau und die Kohlenstoffspeicherung.

Falls ihr noch mehr über die Initiative des WWF gegen die Verbauung von Österreich wissen möchtet, könnt ihr euch gerne hier informieren..

Gemeinsam für das Klima

Gemeinsam mit dem WWF setzt sich GOURMET für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir unseren Alltag nachhaltiger gestalten und alle einen Teil zum Klimaschutz beitragen können. 

 

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Über die Autorin

Hannah-Heidi Schindler ist Expertin für Nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Sie setzt sich sowohl privat, als auch in der Arbeit für Klimaschutz und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein.

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Willkommen bei unserem achten Teil von "Typisch Österreich" und damit im schönen Tirol, das nicht nur wilde Landschaften, sondern auch eine aufregende Kulinarik zu bieten hat. Bei den meisten Speisen kann man am Namen nicht wirklich erkennen, was es sein soll. Eine Ausnahme bilden da nur die Tiroler Speckknödel, die – nun ja – Knödel mit Speck sind. Sie sind auf jeder Almhütte zu finden und werden mal in Suppe und mal mit Sauerkraut serviert.

Tiroler mögen’s deftig

Wie auch in anderen Teilen Österreichs, mögen es auch die Tiroler gerne deftig. Wenn man von einem langen Tag in den Bergen wiederkommt, dann braucht der Körper auch etwas zur Stärkung. Da kommt gerne auch der wunderbare Tiroler Käse zum Einsatz, wie beispielsweise beim Kaspressknödel oder den Kasspatzln, die quasi Käsespätzle sind. Etwas weniger käsig ist das Tiroler Gröstl. Ursprünglich wurden damit die Reste vom Sonntagsbraten verkocht, aber diese Mahlzeit schmeckt einfach herrlich und hat deswegen schon lange den Status der Resteküche überwunden.

Natürlich gibt es auch in Tirol die beliebte Brettljausen. Diese heißt hier aber Tiroler Marend und ist überall zu finden. Wer es dann lieber vegetarisch mag, dem seien die Schlutzkrapfen empfohlen. Der Name klingt zwar nicht sonderlich appetitlich, aber dahinter verstecken sich mit Kartoffelmasse gefüllte Teigtaschen.

TypOe_Tirol_Artikelbild1_Schlutzkrapfen

Tiroler mögen’s süß

Moosbeernocken klingen irgendwie abenteuerlich und schmecken wunderbar. Ein Teig mit Heidelbeeren wird braun gebraten und schließlich mit Zucker überstreut. Auch die Strauben werden im kochenden Öl gebacken und dann mit Staubzucker bestreut. Die Apfelradln sind in Ringe geschnittene Äpfel, die dann mit Teig ummantelt werden und – Überraschung – in Fett herausgebacken werden. Wie gesagt, die Tiroler mögen’s deftig. Aber sie wissen halt auch wirklich, was schmeckt.

TypOe_Tirol_Artikelbild2_Strauben

 

Weitere Bundesländer:

Typisch Österreich – Teil 7: Salzburg
Typisch Österreich – Teil 6: Vorarlberg
Typisch Österreich – Teil 5: Steiermark

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Wir sind mittendrin in der besten Erntezeit! Knackig-festes Wurzel- und Knollengemüse haben nun Hochsaison und können idealerweise genau jetzt verarbeitet werden. Ihr habt noch Tomaten, Zucchini oder Paprika? Diese eignen sich auch super für das Fermentieren und wir können uns damit ein bisschen Sommer für die kalte Jahreszeit einpacken.

Das Fermentieren zählt zu den ältesten Haltbarmachungsmethoden. Es begleitet uns im täglichen Leben bei vielen Lebensmitteln:  Brot, Käse und Bier sind hier wohl die bekanntesten Beispiele. Vor langer Zeit - wahrscheinlich durch Zufall entdeckt - erschien es damals vielleicht wie reiner Zauber, als die mit freiem Auge nicht sichtbaren Hefen und Bakterien auf einer stehengelassenen Flüssigkeit oder einem Teig plötzlich loslegten und das große Blubbern begann. Die einzige Voraussetzung dafür war, dass das Lebensmittel eine gewisse Menge an Kohlenhydraten, also verschiedene Formen von Zucker, enthielt. Die für die Fermentation notwendigen Mikroorganismen kommen nämlich von Natur aus praktisch überall vor, in der Luft, in der Erde oder auch auf unserer Haut.

Frisches Gemüse haltbar machen

Die Fermentation von Gemüse ist wohl aus der Not heraus entstanden, dass ausgerechnet jene Gemüsearten, die nicht lange lagerfähig sind, zeitgleich in großer Menge reif sind, aber nicht auf einmal gegessen werden können. Das betrifft vor allem wasserhaltiges Fruchtgemüse. Grundsätzlich lässt sich aber jedes Gemüse, das roh gegessen werden kann, fermentieren und damit die kulinarische Vielfalt am Teller erweitern. Besonders Wurzelgemüse wie Rote Rübe, Sellerie und Karotte schmecken herrlich als milchsaure Varianten.

Was genau ist Fermentation?

Es ist die Veränderung des Produktes durch Enzyme oder Mikroorganismen wie Pilze oder Bakterien. Dabei entstehen Säuren, Gase oder Alkohol, die wiederum das Aroma, die Haltbarkeit und die Textur verändern. Das Lebensmittel wird zusätzlich leichter verdaulich. Der PH-Wert verändert sich und die nützlichen Organismen fühlen sich wohl und vermehren sich, gleichzeitig werden mögliche schädliche Bakterien und Pilze verdrängt.

Wie es funktioniert

Fermentieren ist unglaublich einfach, wenn ein paar grundlegende Regeln beachtet werden. Es lässt sich sogar in einfachen Schraubgläsern umsetzen. So kann ein bisschen experimentiert werden und es gibt keine großen Verluste, falls etwas zu Beginn nicht klappt. Wenn die Leidenschaft erst einmal geweckt ist, können natürlich auch größere und kostenintensivere Gärtöpfe zum Einsatz kommen.

Was wir brauchen:

  • saubere Gläser zum Einfüllen
  • grob gereinigtes Gemüse, die Menge entsprechend der Gläsergröße
  • Wasser und Salz
  • Messer, Raspel oder Hobel
  • Schneidbrett
  • Kochlöffel

Sauber arbeiten

Noch wichtiger als beim Einkochen ist es, die Einfüllgläser besonders gut zu reinigen, da beim Fermentieren keine Hitze angewendet wird. Es kann sonst zu einer Fehlgärung kommen oder Schimmel entstehen.

Gemüse zerkleinern

Am einfachsten und geschmacksintensivsten ist fein gehobeltes oder geraspeltes Gemüse. In dünne Scheiben geschnitten oder gröber gehobelt funktioniert auch gut, das Endprodukt ist dann etwas knackiger und milder. Also am besten je nach Geschmack und Vorlieben einfach bei einer Gemüseart verschiedene Schnittgrößen ausprobieren und beim persönlich bevorzugten Ergebnis bleiben. Es können auch verschiedene Gemüsearten mit ähnlicher Konsistenz zusammen fermentiert werden: Z.B. gemischtes Fruchtgemüse, das eher zart ist, oder gemischtes Wurzelgemüse, das von der Konsistenz her wesentlich fester ist.

Einsalzen und stampfen

Auf 1 kg Gemüse brauchen wir 20-30 g Salz. Dieses wird gut und gleichmäßig mit dem Gemüse vermischt. Anschließend wird das geschnittene Gemüse in dünnen Schichten in die Gläser gefüllt und immer wieder fest gestampft, sodass Sauerstoff und Zellsaft entweichen. Für das Stampfen reicht ein Kochlöffel oder Holzstampfer. Das Gemüse steht schließlich im eigenen Saft.

Grob geschnittenes oder gestifteltes Gemüse wird nicht gestampft, sondern mit einer aufgekochten, völlig abgekühlten Salzlösung (pro Liter Wasser 20 g Salz) übergossen.

Bei beiden Varianten ist es wichtig, dass kein Sauerstoff an das Gemüse kommt. Es soll vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Als kleiner Trick können beim Sauerkraut saubere Minischraubgläser, gereinigte Steine oder grobe Blätter verwendet werden, um das Gemüse zu beschweren und dauerhaft unter der Flüssigkeit zu halten.

Deckel drauf und geduldig sein

Das eingelegte Gemüse wird nun im locker zugeschraubten Glas vier bis zehn Tage an einen zimmerwarmen Ort gestellt. Es sollte dabei unbedingt auf einem Teller stehen, weil durch das Blubbern die Flüssigkeit steigt und austreten kann.

In dieser ersten Gärzeit startet die Fermentation. Nach maximal zehn Tagen wird das Gemüse im Glas gut verschlossen kühl gestellt. Am besten eignet sich der Keller oder ein kühles Treppenhaus, aber auch ein Kühlschrank ist in Ordnung. Je länger das vergorene Gemüse stehen bleibt, umso aromatischer wird es. Als Richtwert gilt wasserhaltiges Gemüse wie Zucchini oder Gurken 1-2 Wochen, Kraut etwa 4-6 Wochen und festes Wurzelgemüse bis zu 9 Wochen. Ist der gewünschte Fermentationsgrad erreicht, das Glas im Kühlschrank aufbewahren um den Gärprozess zu bremsen und rasch verbrauchen. Guten Appetit!

Tipp: Beim milchsauren Einlegen können ganz nach Geschmack Kräuter und Gewürze wie Lorbeer, Wacholder, Koriander, Senfkörner oder Kümmel eingesetzt werden.

 

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Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Der Ruf der Salzburger Küche reicht weit über die Landesgrenzen hinaus – und kommt auch nicht von ungefähr: Denn vielfältige Einflüsse aus Süddeutschland, Norditalien und Böhmen sowie eine lange höfische Tradition haben großen kulinarischen Facettenreichtum und unwiderstehlich Deftiges hervorgebracht. Beste Voraussetzungen also, um im Zuge unserer Streiftour durch Österreichs Küchen auch in Salzburg Station zu machen.

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Es muss nicht immer Fleisch sein

Besonders herzhaft ging es traditionellerweise in der ländlich-bäuerlichen Küche Salzburgs zu: Ihre Gerichte sind zwar deftig, verzichten aber größtenteils auf Fleisch. Die vergleichsweise teure Zutat außen vor zu lassen, fiel angesichts der Fülle an Milchprodukten, die Alm- und Landwirtschaft bereitstellten, auch gar nicht schwer: Schließlich garantierten Käse, Milch und Butter, die in den südlichen Regionen (Pinzgau, Pongau und Lungau) seit jeher die Küchentradition dominierten, für Geschmack und ein wohlig-sattes Gefühl.

Zu den besonders deftigen Gerichten des „Innergebirg“ gehört etwa die Lungauer Käsknödel-Suppe. Beliebt sind aber auch die Pinzgauer Kasnockn, die gern auf Almhütten genossen werden und den Spätzle bzw. Knöpfl anderer Regionen ähneln. Da jede Küche ihr Geschmacksgeheimnis wahrt, besteht für die Zubereitung zwar kein eindeutiges Grundrezept, doch darf eine Zutat nie fehlen: der Pinzgauer Käse. Hergestellt aus der Milch von Kühen, die im Sommer auf den Almen des Nationalparks Hohe Tauern grasen, verleiht der Schnittkäse dem Gericht erst seine typische Note.

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Nocken, die verlocken

Doch nicht nur deftig-würzige Nocken haben die Salzburger Küche erobert: Süße Varianten mit Heidelbeeren erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit wie die Salzburger Nockerl, die neben den weltberühmten Mozart-Kugeln zu den Dessert-Klassikern der Region zählen.

Wer die Spezialität probieren möchte, sollte allerdings etwas Geduld aufbringen, denn das Soufflé aus Eisschnee, Zucker, Eidotter, Vanillezucker und einer Prise Mehl muss immer frisch zubereitet werden. 

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Wilde Fleischgenüsse

Fleisch war als teures kulinarisches Vergnügen ursprünglich Sonn- und Feiertagen bzw. den bürgerlichen Haushalten der Salzburger Städte vorbehalten. Die traditionell betriebene Jagd sorgte aber dafür, dass auch in ländlichen Gegenden fleischlichen Genüssen nicht zur Gänze entsagt werden musste: Spezialitäten vom Hoch- und Niederwild wurden so fester Bestandteil der Küchentradition der südlichen Regionen und dürfen auch heute in den Herbstmonaten nicht auf dem Teller fehlen.

Die Kraft der Gerste

Dass in der „Bierhauptstadt“ Österreichs auch der Gerstensaft Einzug in die regionale Küche gehalten hat, erstaunt nicht. Der Pinzgauer Bierkäse, das deftige Salzburger Bierfleisch oder der Bierbraten sind nur einige Spielarten, in denen das seit mehr als 600 Jahren in Salzburg gebraute Getränk die Teller eroberte. Kein Wunder, denn dunkler – aber nicht zu bitterer – Gerstensaft verleiht Speisen eine unvergleichlich herbe Note und einen unvergleichlichen Charakter. In diesem Sinne: Ein Hoch der Salzburger Küche!

 

Weitere Bundesländer:

Typisch Österreich – Teil 6: Vorarlberg
Typisch Österreich – Teil 5: Steiermark
Typisch Österreich – Teil 4: Niederösterreich

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Vorarlberg liegt am westlichsten Ende Österreichs und das macht es so besonders. Zwischen Tirol, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein ist Vorarlberg von vielen verschieden Kulturen beeinflusst. Das merkt man nicht nur an manchen Dialekten – die in dieser Form in keinem anderen Bundesland Österreichs vorkommen – sondern auch an den kulinarischen Spezialitäten.

Vorarlberg hat viel „Milchvieh“. Dementsprechend hat der Käse eine wichtige Rolle in der Esskultur. Wie bei den Schweizern auch, bildet er oft nicht nur Beilage, sondern die Grundlage einer Speise. So gehören die Käsknöpfle (ähnlich der Käsespätzle) und das Käsdönnala wohl zu den bekanntesten Gerichten. Letzteres ist ein Teigfladen mit Zwiebeln und Käse. Sogar die Suppen-Fans brauchen nicht auf den Käse verzichten: Viele schmackhafte Varianten der Käsesuppe sind in Vorarlberg beliebt. 

Vorarlberger Käsknöpfle im Holzgefäß

Wer dem Käse nicht ganz so viel abgewinnen kann, der kann zum Sure Grumpara greifen – ein Eintopf mit Essig angemacht – oder dem gängigen Hafaloab. Dieser Kartoffelknödel wird auch gerne zu deftigen Schweinsbraten gegessen. Wenn man es etwas leichter mag, dann bietet sich die Flädlesuppe (eine Art Frittatensuppe) an. Und als Nachspeise gibt es dann die Öpfelküachle – besser bekannt als Apfelkringel.

Wer sich auch ein wenig Vorarlberg an den Mittagstisch holen will, der könnte sich mal an den Vorarlberger Käsespätzle versuchen. Dafür aus Mehl, Eiern, Milch und Salz einen Spätzleteig anrühren und diesen dann durch ein Spätzle-Sieb ins kochende Wasser drücken. Aufkochen, abschöpfen und sofort mit geriebenen Vorarlberger-Käse vermengen. Dazu goldbraun gebratene Zwiebeln. Einfach unglaublich gut! 

 

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Gruselig gute Rezepte für euer Halloween mit Kindern

Kürbisse, Gespenster und „Süßes oder Saures“ – jetzt wisst ihr sicher schon alle, worum es heute geht. Ganz genau: Ende Oktober dreht sich alles um Halloween. Denn während sich die Kids schon überlegen, welches gruselige Gesicht der ausgeschnitzte Kürbis bekommen soll oder mit welchem Kostüm sie heuer um die Häuser ziehen wollen, ist eine andere Frage mindestens genauso wichtig: Was soll es an Halloween zu essen geben? Die Auswahl an kreativen und „gruseligen“ Rezepten scheint fast unendlich. Wir haben für euch ein paar Rezepte für die Halloweenparty oder das gemeinsame Essen mit der Familie zusammengestellt. Aber zuerst gibt’s für neugierige kleine Monstern und ihre Eltern ein paar Hintergrundinfos zum Ursprung von Halloween.

Von Irland in die ganze Welt

Das Fest kommt ursprünglich aus Irland und zwar schon aus der vorchristlichen Zeit. Damals hieß es noch „Samhain“ und war eines der wichtigsten Feste der Kelten. Diese feierten damit den Beginn der kalten Jahreszeit und den Start in ein neues Kalenderjahr. Außerdem glaubten die Kelten, dass die Geister der Verstorbenen in dieser Nacht auf die Erde und in ihre Häuser zurückkommen würden. Um die Geister abzuschrecken, verkleideten sie sich mit furchterregenden Kostümen und stellten kleine Gaben vor ihre Häuser, um die bösen Geister zu besänftigen. Na, kommt euch das bekannt vor? Irische Auswanderer brachten Halloween und alle damit verbundenen Traditionen dann in die USA. Und von dort hat es sich in die ganze Welt verbreitet, bis es schließlich auch zu uns gekommen ist.
 

Vom keltischen Brauch zu einem Lieblingstag der Kinder

Vor den bösen Geistern haben wir heute keine Angst mehr, doch manche Traditionen sind – in etwas abgewandelter Form – geblieben. So sind es heute die Kinder, die verkleidet von Haus zu Haus ziehen und um „Süßes oder Saures“ bitten. Darum schadet es nicht, wenn ihr zu Halloween ein paar Süßigkeiten zur Hand habt, um sie an Hexen, Skelette und Co zu verteilen. Denn wenn diese mit leeren Händen dastehen, kann es passieren, dass euch der eine oder andere Streich gespielt wird. Mit geschnitzten und beleuchteten Kürbissen vor der Haustür könnt ihr den „kleinen Gruselgeistern“ zeigen, dass sie bei euch willkommen sind. Die Kürbisse müssen natürlich nicht immer nur gruselig sein. Wir haben uns zum Beispiel gedacht, dass unser Kids-Maskottchen Gourmelino sicher super als geschnitzter Kürbis aussehen würde. Die Anleitung dazu gibt's hier: GOURMET KIDS: Herbstzeit ist Kürbiszeit!

Heute ist Halloween also vor allem für gruselige Deko, Verkleidungen und viel Spaß bekannt. Kinder lieben es, sich zu verkleiden und dann von Haus zu Haus zu ziehen oder eine Halloweenparty zu besuchen. Aber egal ob für die Party oder nach der Süßigkeiten-Tour – die kleinen Monster brauchen auf jeden Fall eine Stärkung. Und was würde sich da besser eignen als unsere gruselig guten Rezepte? Wir sind uns sicher: Eure Kids werden sie lieben!
 

Rezept für Schoko-Bananen-Grusel-Muffins

für 12 Muffinförmchen

Das braucht ihr dazu

  • 2 Bananen (möglichst reif)
  • 220 g Mehl
  • 3-4 EL Backkakao
  • 2 TL Backpulver
  • 120 g Zucker
  • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
  • 100 ml Speiseöl (z.B. Rapsöl)
  • 125 ml Buttermilch
  • 2 Eier
  • Deko nach Belieben

So einfach geht’s

  1. Zuerst den Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen.
  2. Legt ein Muffinblech mit Muffinförmchen aus. Schält danach die Bananen schälen, halbiert sie und in schneidet sie in Scheiben. Die Hälfte der Scheiben mit einer Gabel zerdrücken.
  3. Vermischt dann das Mehl mit dem Kakao, Backpulver, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel. Öl, Buttermilch, Eier und Bananenmus zugeben und zwei Minuten lang auf höchster Stufe mit dem Handrührer oder in der Küchenmaschine verrühren. Zum Schluss noch die Bananenscheiben unterheben und den Teig auf die 12 Muffin-Mulden verteilen.
  4. Lasst die Muffins ca. 25 Minuten lang backen und danach auskühlen. Sobald die Muffins dann ausgekühlt sind, könnt ihr sie dekorieren.


Tipps für die Deko

  • Für unser Krümelmonster haben wir blau gefärbte Kokosraspel verwendet. Alternativ dazu könnt ihr auch bunte Zuckerstreusel nehmen. Für den Mund den Muffin mit dem Messer etwas einschneiden und ein Kekserl hineinstecken.
  • Für das Spinnennetz den Muffin mit heller, geschmolzener Kuvertüre überziehen. Solange sie noch weich ist, mit dunkler Kuvertüre rundherum Kreise ziehen und dann vorsichtig mit einem Holzstäbchen Linien von der Mitte aus nach unten ziehen.
  • Bei der kleinen Spinne werden die Beine zuerst mit Schokolade auf ein Backpapier gezeichnet. Nachdem die Schokolade ausgehärtet ist, vorsichtig ablösen (Achtung, bricht sehr leicht!) und mit weichen Schokoladetupfen auf dem Muffin befestigen.
     

Rezept für gruselig-gute Brotmonster von Gourmet Kids

Dieses Rezept aus unserer Broschüre für restlos gute Jausenrezepte ist doch perfekt für jede Halloween-Party!

Das braucht ihr dazu

  • 4 Radieschen
  • 1/4 Salatgurke
  • 1/2 Becher Hüttenkäse
  • Kresse
  • 1/2 Vollkornbaguette
  • 1 Scheibe Schinken
  • Kürbiskerne oder Balsamico-Creme
     

So wird’s gemacht

  1. Zwei Radieschen und zwei Scheiben Gurke beiseitelegen. Die restlichen Radieschen und die Gurke klein würfeln und mit dem Hüttenkäse und der Kresse vermengen.
  2. Das Baguette in acht Scheiben schneiden und die Hälfte davon mit dem Aufstrich bestreichen. Mit den restlichen Scheiben die Doppeldecker zusammenbauen.
  3. Das Monster erwacht: Den Schinken in Zungen-Streifen, die Radieschen in Augen-Scheiben und die Gurken in Fuß-Viertel schneiden. Wie am Bild gezeigt zusammenfügen. Kürbiskerne oder Tupfen aus Balsamico Creme geben die Pupillen ab.
     

Rezept für Grusel-Knusper-Cracker

Das braucht ihr dazu

  • 100 g Butter weich
  • 100 ml Schlagobers
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 100 g Käse gerieben – wer es herzhaft mag, nimmt Bergkäse, Gouda ist weniger intensiv
  • 250 g Weizenmehl 
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 ½ Teelöffel Salz
  • zum Bestreichen:1 mittelgroßes Ei verquirlt
  • zum Verzieren: Gewürze & Samen z.B. Paprikapulver, Kümmel, Mohn, Sesam, Kürbiskernen...
  • gruselige Ausstechformen

So einfach geht’s

  1. Weiche Butter schaumig schlagen, dann das Ei und das Schlagobers unterrühren. Geriebenen Käse, Mehl, Backpulver und Salz dazugeben und alles zu einem eher klebrigen Teig verarbeiten. Wenn ihr möchtet, könnt den Teig mit etwas Pfeffer, Paprikapulver o.ä. würzen
  2. Teig etwa für mindestens 1 Stunde kühlstellen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder noch besser zwischen Folie eher dick ausrollen und Kekse ausstechen. Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und mit dem verquirlten Ei bestreichen. Mit Mohn, Sesam, Kümmel bestreuen und ca. 12 Minuten backen, bis die Cracker goldgelb sind.

Wir wünschen allen kleinen Hexen, Gespenstern und Vampiren ein schmackhaftes Halloween!

 

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Was essen denn die Steirer? Das wollen wir in diesem Beitrag erforschen und machen uns auf die Suche. Als Erstes fällt uns da das berühmte steirische Kürbiskernöl ein. Das ist wirklich etwas Gutes! Es verfeinert diverse Salate (unser Favorit: Erdäpfelsalat) und Suppen und so manch ein Liebhaber isst es sogar zum Vanilleeis. Ob man das mag, darüber lässt sich allerdings streiten.

Wilde Namen für herzhafte Gerichte

Aber lassen wir das berühmte Öl mal beiseite, denn in der Steiermark gibt es noch ganz andere regionale Spezialitäten. Der Sterz, beispielsweise der Heidensterz, gehört nämlich auch auf den typisch steirischen Speiseplan. Der Name klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas eigenwillig und wild. Der Heidensterz wird aus Heidenmehl gemacht, was ein anderer Name für Buchweizenmehl ist. Dieses wird gebraten und gekocht, aufgerissen und mit Speck und Grammeln verfeinert und dann auf den Teller gestürzt. Damit hätten wir dann auch den zweiten Teil der Wortherkunft.

Genauso wild klingt „Verhackertes“. Aber auch hier handelt es sich nicht um eine mittelalterliche Foltermethode, sondern vielmehr um einen Brotaufstrich aus fein gehacktem Speck, der gerne in steirischen Buschenschanken serviert wird. Und der ist ganz und gar keine Folter. Für die meisten zumindest. 

Auf schwarzem Holz steht eine Käseplatte. Daneben befinden sich ein Glas Rotwein und Weintrauben

Alles Käse

Nicht aus der Steiermark wegzudenken ist auch der Steirerkäse. Den gibt es in verschiedenen Ausführungen. Doch zwei Sorten haben es sogar in das Register für traditionelle Lebensmittel geschafft: Der Ennstaler Käse aus dem Ennstal und der Murtaler Käse aus dem – Überraschung – Murtal. Hinter ihnen steckt eine lange Tradition. Der Ennstaler Käs wird schon seit dem Mittelalter von Bauernhöfen auf den Almen hergestellt und war damals unter den Steirern sehr beliebt. Als Bröselkäse hält er sich auch besonders lange und hat die Knechte und Bauern in harten Wintern versorgt. Der Murtaler Steirerkäs ist hingegen ein Kochkäse. Er ist weich und nicht bröselig und wird als der „Sommerkäse“ bezeichnet, da man ihn nur im Sommer auf den Almhütten genießen kann.

Wenn ihr also durch die Steiermark wandert, dann solltet ihr nicht nur die Landschaft genießen, sondern auch Verhackertes und Steirerkäse im nächsten Buschenschank – und vielleicht dazu ein paar Schlückchen des bekannten steirischen Weins trinken. 

Holztisch mit Brot, diversen Essen und Wein vor einer unscharfen Bergkulisse

 

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Lokal, transparent und ökologisch – unser Fisch aus Wien

Ihr esst gerne Fisch, aber habt dabei Bedenken? Beim Fisch der Firma blün könnt ihr mit gutem Gewissen genießen. Denn er wird regional im 22. Bezirk in Wien gezüchtet und auf kurzem Weg in unsere Küche transportiert. Wir wollen euch unseren Lieferanten näher vorstellen.

Vier Landwirte, eine Idee

Am Anfang von vielen erfolgreichen Unternehmen steht oft der Wunsch, etwas zu verändern und besser zu machen. So war es auch bei blün. Die Landwirte und Unternehmer Stefan Bauer, Michael Berlin, Gregor Hoffmann und Bernhard Zehetbauer hat der Wille vereint, mithilfe neuer Technologien nachhaltig und ressourcenschonend zu produzieren. Das Wichtigste dabei: Die Lebensmittel sollten natürlich qualitativ hochwertig sein. Nachdem die Idee geboren war, werden seit 2017 in Wien saisonales Gemüse und Wels produziert. Daneben gibt es bei blün auch andere Fischarten, Milchprodukte, Eier, Backwaren und schmackhafte Besonderheiten wie Fruchtaufstriche und Saft zu kaufen. Eigentlich kann man sagen, dass es bei unserem Lieferanten alles gibt, was man zum täglichen Leben braucht und noch viel mehr. Ein Besuch im hauseigenen Hofladen oder dem Online-Shop lohnt sich also auf jeden Fall! 

Hier wird nichts verschwendet

Aber was macht blün eigentlich so besonders? Ganz einfach: Die moderne Aquaponik-Anlage. Darunter könnt ihr euch jetzt im ersten Moment nicht viel vorstellen? Konnten wir auch nicht und deshalb haben wir genauer nachgefragt: Das Besondere an der hochmodernen Anlage ist, dass sie die Fischzucht und den Anbau von Gemüse in einem Kreislauf vereint. Dabei läuft das Wasser über einen Biofilter, der das Herzstück der Anlage ist. Jeden Tag kommen rund zehn Prozent Frischwasser dazu, genauso viel wird auch wieder abgepumpt. Das Abwasser der Wiener Welse wird dann gefiltert und für die Düngung der Pflanzen im Glashaus verwendet. Das spart Wasser! Außerdem wird dadurch kein zusätzliches Düngemittel für die Paradeiser, Melanzani, Paprika und Gurken benötigt. Somit wird hier kein Tropfen Wasser verschwendet.

Fischproduktion, die gut fürs Klima ist

Die Welse werden ausschließlich mit hochwertigem, zertifizierten und gentechnikfreiem Fischfutter gefüttert und das Futter wird maximal gut genutzt. Mit 10 kg Futter werden bei blün 10 kg Fisch erzeugt. Pro Kilo erzeugtem Fisch werden nur 120 Liter Wasser benötigt. Zum Vergleich: Mit 10 kg Futter könnte man nur ein Kilogramm Rindfleisch erzeugen, also nur ein Zehntel. Für ein Kilogramm Rindfleisch benötigt man 15.455 Liter Wasser. Durch diese ökologische und effektive Produktionsweise verursacht der Fisch pro Kilogramm nur drei Kilo CO₂. Aquaponik steht also ganz im Zeichen umweltschonender Lebensmittelproduktion.

Und das Ganze hat auch noch einen weiteren Vorteil: Durch die Indoor-Fischproduktion kommt nichts anderes ins Wasser als das hochwertige Fischfutter. Während in vielen anderen Fischzuchten Fischotter, Fischreiher, und andere Vögel bejagt werden, um Verluste zu vermeiden, ist das bei blün nicht notwendig!

Lokal, transparent und ökoeffizient…

…das ist die Philosophie von blün und nach dieser wird auch gehandelt. Die fünf Unternehmer – denn mittlerweile ist auch noch Betriebsleiter Lukas Norman dazugekommen – wissen, dass es frische Lebensmittel nur mit kurzen Transportwegen geben kann. Deshalb produziert blün direkt im 22. Bezirk am Wiener Stadtrand – direkt in der Stadt für die Stadt also – und stellt somit kurze Wege sicher. Kein Wunder, dass die Lebensmittel so frisch und gut schmecken!

Neben Lokalität setzt blün auch stark auf Transparenz. Hier gibt es nichts zu verbergen, ganz im Gegenteil! Die Landwirte sind stolz auf ihre Produkte und die moderne Anlage und zeigen sie auch gerne her! Sogar so gerne, dass sie immer wieder Führungen anbieten, bei denen man sich persönlich vor Ort von der Qualität der Produkte überzeugen kann.

Außerdem wird bei blün ökoeffektiv gearbeitet. Das bedeutet, dass Nährstoffe wieder in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden. Denn Lebensmittel haben bei unserem Lieferanten nicht nur ein Leben, jedes Produkt steckt in irgendeiner Form in einem anderen. So werden die wertvollen Nährstoffe, die ein Produkt abgibt – selbst aber nicht mehr verwerten kann – in einem anderen Produkt eingebracht, das diese Stoffe noch sehr gut brauchen kann. Also zum Beispiel das gefilterte Abwasser der Fische, das zum Düngen der Pflanzen verwendet wird. So geht Kreislaufwirtschaft!

Nachhaltig genießen – mit GOURMET & blün

Weil wir uns bei GOURMET so gut mit der nachhaltigen Philosophie von blün identifizieren können, haben wir uns gedacht: Wir brauchen blün als unseren Lieferanten! Und deswegen könnt ihr bei uns den Fisch von blün probieren – und zwar in der Speise Wiener Wels auf Krengemüse mit Salzerdäpfeln von GOURMET Business. Die Speise ist neu bei uns im Sortiment und wird im Rahmen der Nachhaltig genießen Wochen ab Mitte November angeboten.

Wir freuen uns sehr, blün als unseren Lieferanten zu haben!

 

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Dürfen wir vorstellen? Unser Küchenchef der Entwicklungsküche

Er ist Teamleiter und Küchenchef in der Entwicklungsküche bei Gourmet: Markus Stacherl. Vom Entwicklungsauftrag für ein neues Gericht bis hin zu der fertigen Rezeptur ist er bei jedem Schritt dabei. Mittlerweile ist er schon seit 16 Jahren bei uns und beim Gespräch mit ihm könnte man fast glauben, dass er sich schon in seiner Lehrzeit für den Job in unserer Entwicklungsküche vorbereitet hat.

„In der Lehre war meine allererste Aufgabe, dass ich 20 kg Zwiebeln habe schneiden müssen.“

Denn auch in unserer Küche ist es Markus gewohnt, dass in großen Mengen gekocht wird. Doch das passiert erst, wenn alle mit der Speise zufrieden sind und bis es so weit ist, werden so einige Schritte durchlaufen. Zuerst bekommt Markus einen Entwicklungsauftrag mit einer Liste von Vorgaben, wie zum Beispiel vegetarisch, eher traditionell oder ein bestimmtes kulinarisches Thema, das eine Speise haben soll. Danach wird die Speise in einer kleinen Menge gekocht.

„Wenn eine neue Speise unseren Anforderungen entspricht, dann wird sie in einer etwas größeren Runde verkostet. Manchmal trifft man gleich den gewünschten Geschmack, manchmal muss man eine Speise drei- oder viermal kochen.“

Erst wenn dann auch wirklich alle zufrieden sind, wird die genaue Rezeptur dokumentiert, es werden die Nährwerte berechnet und sie wird in großen Mengen gekocht. Diese genaue Dokumentation sorgt auch dafür, dass genau das gekauft wird, was man wirklich braucht:

„So wird alles verwendet und nichts weggeworfen.“

Neben dem Vermeiden von Lebensmittelverschwendung, ist auch die Herkunft der Zutaten ein wichtiges Thema für Markus:

„Am liebsten sind mir Lebensmittel aus der Region“

„Wir arbeiten mit vielen kleinen, regionalen Produzenten zusammen. Diese Zusammenarbeit schätze ich sehr. Auch der sorgsame Umgang mit Lebensmitteln und das Thema Abfallvermeidung sind wichtig. Da wird gemeinsam darauf geschaut, dass das ganze Produkt verwendet wird, die Karfiolröschen genauso wie der Rest – daraus kann man eine gute Suppe machen.“

Damit spricht er uns allen bei Gourmet aus dem Herzen. Denn wir kochen am liebsten mit saisonalen und regionalen Zutaten. Diese Zutaten haben aber eben auch bestimmte Eigenschaften, die man beim Kochen beachten muss:

„Unsere Zutaten sind natürliche Produkte, die in ihren Eigenschaften laufend schwanken. Kartoffeln können heute so und morgen schon wieder anders sein. Dann wird die Suppe heute dünner und morgen dicker. Oder Karotten, die schmecken am Beginn der Saison sehr süß und werden dann im Laufe der Saison eher bitter.“

Da können wir nur sagen: Gut zu wissen und danke für die Tipps! Und von denen hat Markus ganz schön viele auf Lager. Denn egal um welches Gericht es geht, unser Koch weiß immer, wie man ein Curry noch cremiger oder eine Suppe noch geschmackvoller machen kann. Da haben wir uns schon oft den einen oder anderen Ratschlag geholt. Sein Wissen hat Markus auch nach Beendigung seiner Kochausbildung ständig erweitert – unter anderem mit zahlreichen Kochbüchern. Wie viele das wohl sind?

„Eine ganze Wand voll. Ich würde schätzen zwischen 50 und 60 Kochbücher.“

Die meisten davon stehen mittlerweile in unserer Entwicklungsküche in St. Pölten und werden von Markus nicht nur beruflich, sondern auch privat oft genutzt. Denn neben Radtouren mit seinem Rennrad und langen Wanderungen gehört auch das Kochen zu seinen privaten Hobbys. 

„An den Wochenenden kochen wir zusammen mit den Kindern.“

Da gibt es bei Markus, seiner Lebensgefährtin und den Kindern oft Wraps oder Sushi zu essen – die Hauptsache ist, dass Gerichte gekocht werden, bei denen auch das Kochen selbst Spaß macht:

„Dabei können die Kinder gut mitmachen, Gemüse schneiden, Guacamole anrühren, Hummus machen oder Maki rollen. Das ist einfach, macht ihnen Spaß und jeder kann sich individuell seine Lieblingsvariationen zubereiten.“

Grundsätzlich wird zu Hause immer das gekocht, was auch die Kinder gerne essen. Wir haben Markus gefragt, was das denn so ist und haben dabei auch gleich noch einen Koch-Tipp bekommen:

„Meine Tochter isst am liebsten Erdäpfel in allen Variationen, mein Sohn isst eigentlich alles gerne. Wenn man Zeit hat, kochen wir öfters auch ein Gulasch oder eine Kürbis-Suppe. Wichtig ist, dass man das Gemüse, im Fall der Suppe – Zwiebel und Kürbis – langsam röstet, um das Röst-Aroma zu erhalten, wodurch der gute Geschmack in die Suppe kommt.“

Während Markus zu Hause nur darauf achten muss, was seiner Familie schmeckt, muss er bei seiner Arbeit bei Gourmet auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse achten. Aber genau das macht ihm an seinem Job auch den meisten Spaß:

„Das Schönste ist die Abwechslung, die mein Job bietet.“

Bei Gourmet kochen wir für Menschen mit den unterschiedlichsten Anforderungen, ob für Senioren oder Krankenhäuser, ob für Kinder oder für Menschen an ihrem Arbeitsplatz.

„Als Entwicklungskoch bei Gourmet kann ich kreativ sein, mit vielen Menschen zusammenarbeiten. Ich habe auch die Möglichkeit, auf Messen zu fahren, mich mit Lieferanten und anderen Köchen auszutauschen und mittlerweile auch viel Erfahrung sammeln können.“

Durch diese Erfahrung weiß er zum Beispiel, was er beim Kochen mit Seniorinnen und Senioren beachten muss:

„Beim Kochen für Seniorinnen und Senioren achten wir zum Beispiel sehr darauf, dass wir Fleisch eher weicher kochen. Zu weich aber natürlich auch nicht. Da braucht es viel Fingerspitzengefühl für die Feinabstimmung. Und es ist wichtig, dass man den Geschmack so trifft, wie es die Senioren von früher gewohnt sind.“

Und auch für Menschen am Arbeitsplatz sind die Anforderungen oft sehr verschieden, erzählt uns unser Koch:

„Jemand, der schwere körperliche Arbeit verrichtet, wird sich gehaltvollere und deftigere Gerichte wünschen, vielleicht auch eine größere Portion. Arbeitet man hauptsächlich sitzend, vor dem Computer, dann wählt man lieber leichtere Speisen. Es kommt auch immer auf die Tagessituation und die Jahreszeit an – manchmal hat man Gusto auf Salat, dann wiederum mag man etwas Wärmendes wie Curry oder auch einen Eintopf.“

„Ein vielseitiges Angebot ist wichtig“

Und das haben wir bei Gourmet ganz bestimmt, ganz egal in welchem Bereich! Zum Beispiel bei Gourmet Business. Hier sind unsere Speisen auch fürs Mittagessen im Home Office erhältlich und beim neuen Speisenangebot waren wir wieder einmal begeistert von Markus Ideen. Zum Beispiel von der Idee für den Fifty-Fifty Burger, der nur zur Hälfte aus Fleisch besteht und somit besser fürs Klima ist. Oder vom rein vegetarischen Protein Burger. Auch für die Themenwochen hat sich Markus wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen, wie das BIO-Butternusskürbiscurry mit Basmatireis für die „Nachhaltig genießen“-Wochen.
Aber auch in den anderen Bereichen würden wir nicht auf ihn verzichten wollen: Bei Gourmet Care weiß er ganz genau, wie er Menüs für SeniorInnen zubereiten kann, um bei diesen Erinnerungen von früher wachzurufen. Und bei Gourmet Kids überzeugt er mit kindgerechten und kreativen Speisen, die Kindern gesundes Essen schmackhaft machen.

Wir sind auf jeden Fall froh, mit unserem Entwicklungskoch so einen Profi in unserem Team zu haben!

 

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Typisch Österreich – Teil 4: Niederösterreich

Niederösterreich ist das größte Bundesland Österreichs und in vier Regionen aufgeteilt. Sie sind danach benannt, was sie wohl am besten können: Das Waldviertel, Mostviertel, Weinviertel und Industrieviertel. Da bleibt nicht viel Raum für Missverständnisse.

Das Stammland der Habsburger-Monarchie hat eine wahrlich königliche Küche. Oder zumindest scheinen Donau- und Lunzersee-Fisch oder Marchfelder-Spargel nicht die schlechtesten Optionen zu sein. Auch die Marillen aus der Wachau sind nicht zu verachten.

Man kann nicht alles in einen Topf packen…

…denn jedes Viertel hat seine eigenen Spezialitäten. Deshalb gibt es hier eine kleine Übersicht über die verschiedenen Speisen aus den Regionen.

Waldviertel

Neben Karpfen, Käse und Erdäpfeln ist es vor allem der Mohn, der in dieser Region die Grundlage für etliche Spezialitäten bildet. Von Mohntorte bis Mohnzelten – zumindest eines dieser Schmankerl sollte man mal probieren.

Mohntorte mit Ribiseln

Weinviertel

Unschwer zu erraten, steht hier der Wein im Mittelpunkt. Diesen findet man auch in so mancher Speise, wie zum Beispiel im Weinkuchen. Aber auch das Kürbisgulasch und die Weinviertler Zwiebelsuppe sind nicht zu verachten.

Mostviertel

Auch hier ist der Name Programm. Mostsuppe, Mostgeschnetzeltes und Mostschober Biskuitkuchen sind nur einige Beispiele. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich gibt es aber auch viele Alternativen ohne Most. Der Mostviertler „Schofkas“ und auch die Ybbstal Forelle sind unter den traditionellen Gerichten zu finden.

Industrieviertel

Wohl das einzige Viertel in Niederösterreich, in dem der Name keinen Hinweis auf seine kulinarischen Besonderheiten gibt. Dabei gibt es auch im Industrieviertel viele Spzialitäten: Schmackhaften Wein, Forellen aus der Buckligen Welt, Alpenlachs und auch das Schneebergrind kann man sich in dieser Region schmecken lassen.

Saumaise... wie bitte?

Was als Erstes wie eine Beleidigung klingt, ist eine niederösterreichische Spezialität. Dabei handelt es sich um Laibchen aus faschiertem Pökelfleisch, das zu Knödeln geformt, im Schweinsnetz geräuchert und anschließend gekocht wird. In abgewandelter Form gibt es sie auch in Kärnten. Die Saumaise hat ihren Ursprung in der bäuerlichen Tradition, wo sie nach Hausschlachtungen serviert wurde. Doch mittlerweile hat sie auch Einzug in die gehobene Küche gehalten. 

Weiter geht's als Nächstes mit der Steiermark!

 

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Typisch Österreich – Teil 3: Oberösterreich

Das Bundesland Oberösterreich ist eine Genusslandschaft fürs Auge und den Magen. Regionale Produkte sind das Herzstück der oberösterreichischen Küche, auch wenn sie vom bayrischen Nachbarn durchaus beeinflusst ist.

Es geht nichts über Knödel

Es gibt viele schmackhafte Gerichte, die typisch oberösterreichisch sind, aber wohl kein Gericht ist so stark mit der Region verbunden wie Knödel. Sogar ein Sprichwort unterstreicht ihre Beliebtheit in der Region: „Wenn man keinen Knödel isst, so hat man den ganzen Tag Hunger.“ Deshalb gibt es Knödel in unterschiedlichsten Variationen – deftig als Leber-, Grammel- oder Selchfleischknödel oder süß als Zwetschkenknödel.

Deftige Knödel werden gerne mit Kraut serviert, welches in der Region ebenfalls eine große Rolle spielt und auf viele Arten zubereitet wird. 

Die älteste Torte der Welt

Das älteste Torten-Rezept der Welt kommt ebenfalls aus Oberösterreich. Und zwar handelt sich hier um die Linzer Torte. Auf einen Mürbteig kommt eine dicke Schicht Ribiselmarmelade, die schließlich mit einem Gitter aus Linzer Masse überzogen wird. Nichts für die schlanke Linie, aber dafür etwas fürs persönliche Glück – und aus den oberösterreichischen Konditoreien nicht wegzudenken.

Linzertorte mit Kirschblüten und Prozellantellern

Weitere Genüsse

Dass man früher oder später einen Abstecher ins schöne Oberösterreich macht, ist nicht unwahrscheinlich – allein schon für einen Heimaturlaub an den herrlichen Seen des Salzkammerguts. Dann sollte man die Gelegenheit am Schopf packen und sich durch das schmackhafte Angebot probieren. Zu den regionalen Spezialitäten gehört beispielsweise auch der Erdäpfelkas. Dafür werden gestampfte Erdäpfeln mit (Sauer-)Rahm vermengt. Tatsächlich beinhaltet er also gar keinen Käse! Auf keinen Fall auslassen solltet ihr  auch frisch gefangenen, regionalen Fisch, eine abwechslungsreiche Brettljause oder Surbradl.

Als nächstes stellen wir euch niederösterreichische Spezialitäten vor. 

 

Weitere Artikel über die Spezialitäten aus den Bundesländern:
Typisch Österreich – Teil 1: Burgenland
Typisch Österreich – Teil 2: Kärnten
Typisch Österreich – Teil 4: Niederösterreich

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Das kulinarisch abenteuerliche Burgenland haben wir bereits erkundet. Nun geht es in das südlichste Bundesland Österreichs, nach Kärnten. Und die südliche Lage schmeckt man sogar im Essen. Denn die traditionelle Kärntner Küche ist eine feine Komposition aus österreichischen, slowenischen und italienischen Einflüssen.

Die berühmten Kasnudeln

Wenn man von Kärtner Spezialitäten spricht, dann dürfen natürlich die berühmten Kasnudeln nicht fehlen! Das sind gefüllte Teigtaschen, die gerne in heißer Butter serviert werden. Und an was erinnern uns gefüllte Teigtaschen? Richtig, an die italienischen Ravioli! Da lässt sich die Verbindung nur noch schwer leugnen!

Natürlich kann man sich selbst auch an den Kasnudeln probieren. Es gibt sie in den verschiedensten Varianten: Klassisch mit Topfen und Minze gefüllt, mit Fleisch gefüllt, in Walnuss- oder Steinpilzsauce oder eher süß mit Dörrbirnen (dann heißen sie aber Kletzennudeln). Die größte Herausforderung ist wohl neben dem Befüllen das schöne Krendeln des Randes. Übrigens: In Kärnten sagt man traditionell, dass nur eine Frau, die krendeln kann, auch heiraten darf. Daran sieht man, wie wichtig Kasnudeln für die Kärntner sind. 

Kärntner Kasnudeln

Kärnten hat noch mehr zu bieten

Außerdem lieben die Kärntner Fischgerichte – kein Wunder bei den vielen klaren Seen, die Kärnten zu bieten hat. Wenn man sich dem Zander-Szegendiner mit Zitronenlinsen hingibt, schmeckt man direkt die mediterrane Leichtigkeit. Aber natürlich sind Fleischgerichte genauso beliebt, denn das Fleisch, das die Bergbauernhöfe anbieten, wird besonders geschätzt. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten: Vom Glundner Kas bis zur Dampfnudel wird einiges geboten.

Gut Ding braucht Weile

Kommt ihr in nächster Zeit nicht allzu schnell nach Kärnten, dann könntet ihr euch Kärnten zumindest kulinarisch auch nach Hause holen. Wer allerdings vor hat, die klassischen Kärtner Gerichte selbst zu kochen, der braucht teilweise eine lange Vorlaufzeit. Für "Maischalan" muss man beispielsweise das Fleisch 45 Minuten lang kochen, für Kärntner Ritschert müssen Bohnen und Rollgerste über Nacht eingeweicht werden und wer Glundner Kas machen will, muss 2-3 Tage vorher bereits den Topfen auslegen und bei Raumtemperatur liegen lassen. Also keine Gerichte, die man spontan zubereitet. Aber am Ende lohnt sich die Mühe aber sicherlich!

 

Weiter geht es mit: 
Typisch Österreich – Teil 3: Oberösterreich
Typisch Österreich – Teil 4: Niederösterreich
Typisch Österreich – Teil 5: Steiermark

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Von „außen“ betrachtet, wird oft von der „Österreichischen Küche“ gesprochen. Doch das wird dem Facettenreichtum der einzelnen kulinarischen Regionen einfach nicht gerecht. Deshalb wollen wir den verschiedenen Spezialitäten der einzelnen Bundesländer eine eigene Reihe widmen. So entstand unsere „Typisch Österreich“-Serie. 

Multi-Kulti Burgenland

In unserem ersten Teil widmen wir uns dem Burgenland. Es ist das östlichste und auch das jüngste Bundesland Österreichs und wird oft auch als das Land der Sonne bezeichnet. Denn hier kann man sich über mehr Sonnenstunden im Jahr freuen als in allen anderen Regionen.

Das Burgenland hat eine spannende Kulinarik. Es ist stark geprägt von der ungarischen Küche, gemischt mit der kroatischen, slowakischen und serbischen Küche. Mit den „Heanzen" haben sogar die Bayern ihre Spuren hinterlassen. Und genau diese bunte Vielfalt macht die burgenländische Küche so besonders. Früher wurden die Burgenländer gerne „Suppenschwaben“ genannt, liebten sie doch ihre Eintöpfe und Suppen. Doch sie nur darauf zu beschränken, wäre unfair – wahrscheinlich hat sich auch deswegen der Name nicht bis heute gehalten.

Die burgenländischen Spezialitäten

Alle typisch burgenländischen Gerichte aufzuzählen, wäre wohl ermüdend. Aber es gibt ein paar, denen begegnet man immer wieder. Zur Inspiration haben wir euch hier eine kleine, aber feine Auswahl zusammengestellt. Wie wäre es denn mal mit einem Themenabend? Ladet eure Freunde ein und serviert burgenländische Speisen. Naja, und den berühmten burgenländischen Wein brauchen wir dabei ja nicht extra zu erwähnen, oder?!

Typische Suppen

  • Krautsuppe aus Weißkraut, Zwiebeln und Speck
  • Knoflsuppe aus Knoblauch, Semmelwürfeln und Rindsuppe

Hauptspeisen

  • Bohnensterz
  • Gulasch mit dem typisch ungarischen, edelsüßen Paprikapulver
  • Hortobágy Palatschinken, das sind mit Fleisch gefüllte Palatschinken
  • Krautstrudel aus Weißkraut, Zwiebeln und Knoblauch
  • Gefüllte Paprika, meist mit Faschiertem und Reis zu Salzerdäpfeln
  • Grenadiermarsch aus Erdäpfeln, Fleckerln, edelsüßem Paprikapulver und Wurststücken
  • Martinigansl: Wird hauptsächlich rund um den 11.11. serviert – dem Namenstag des Landesheiligen Martin
  • Neusiedler See-Zander in Butterschmalz gebraten mit Petersilie, Thymian und Zitronensaft

Nachspeisen

  • Somloer-Nockerl: geschichtete Torte mit Vanillepuddingcreme, quasi das Tiramisu der K&K-Zeit
  • Burgenländer Kipferl sind Kipferl gefüllt mit Nüssen

Im nächsten Teil geht es weiter mit Spezialitäten aus Kärnten. 


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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Darfs heute mal was Vegetarisches sein?

Wir verraten euch das Rezept für das neue Linsensugo von Gourmet Kids

Der Herbst ist wohl jene Zeit im Jahr, wo wir bei den Zutaten aus dem Vollen schöpfen können. Ganz viele Obst- und Gemüsesorten sind reif und bringen Farbe und Geschmack auf die Teller. Für unsere Kolleginnen und Kollegen von Gourmet Kids heißt es dann immer: „Lasst uns was Neues ausprobieren!“ Und dann werden die Köpfe zusammengesteckt und überlegt und diskutiert und überlegt und diskutiert…Denn bei uns wird im Team gearbeitet – gemeinsam schafft man einfach mehr!

Mit Teamwork zum Rezept

Und genau so ein Team-Rezept ist unser neues g’schmackiges Linsensugo – eine wunderbare Alternative zur klassischen Sauce Bolognese. Die Idee kam von unserer Marketingmitarbeiterin Bettina: „Ich mach daheim oft ein Linsensugo, Das schmeckt auch dem Junior. Wär das nichts für den Herbst?“ Und Irene, unsere Produktmanagerin, fragte bei unseren Entwicklungsköchen nach einem Rezept. Tobias, einer unserer Entwicklungsköche, erinnerte sich an ein Rezept seiner Mutter. Kurzer Anruf bei Mama – Rezept her – nachgekocht – im Team verkostet – etwas mehr Gewürze rein, ein bisschen Salz raus (wir kochen ja für junge Gäste) und voilà: Fertig war unser neuer, klimafreundlicher „Star“!

Klimafreundlich essen mit unseren Veggie-Speisen

Somit war auch klar: Das Linsensugo wird Teil der Gourmet Kids Herbstaktion! Da passt es auch sehr gut hinein, denn bei dieser neuen Aktion haben unsere Kolleginnen und Kollegen von Gourmet Kids darauf geachtet, dass möglichst klimafreundliche Speisen gekocht werden. Im Fokus stehen dabei natürlich saisonale und regionale Zutaten. Damit sparen wir unnötige Transportwege. 75 % der Herbstspeisen sind vegetarisch und können damit den CO2-Fußabdruck reduzieren. Darum sind ebenfalls mit dabei: die knusprige Vollkornpizza Margherita, der pikante Bio-Hirseauflauf, die saftigen Kürbis-Broccoli-Laibchen und das rote Süßkartoffelcurry – zum Niederknien gut!

Bei uns schmeckt’s wie daheim

…oder daheim wie bei uns! Darum verraten wir euch das Rezept für unser Linsensugo. Denn wenn eure Kids im Kindergarten oder in der Schule davon genauso begeistert sind wie wir, seid ihr fürs Nachkochen daheim schon gerüstet!

Rezept für das Linsensugo von Gourmet Kids

Das braucht ihr dazu:

  • ½ Suppengrün
  • 1 Esslöffel Hartkäse gerieben
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • Etwas Öl
  • 250 g Linsen gekocht (gelb, rot, grün - nach Geschmack)
  • Etwas Oregano
  • 1/3 Becher Schlagobers
  • ½ Dose geschälte, gewürfelte Tomaten
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • Salz und Pfeffer

So wird’s gemacht:

  • Wascht das Suppengrün und schneidet alles in kleine Würfel. Ihr könnt das Gemüse auch mit einer Reibe raffeln.
  • Schält und schneidet Zwiebel und Knoblauch klein.
  • Erhitzt das Öl in einem Topf und schwitzt Zwiebel und Knoblauch kurz an. Gebt das geschnittene Gemüse dazu, bratet es unter ständigem Rühren 2 bis 3 Minuten an.
  • Mischt die Linsen, die Dosentomaten, das Tomatenmark und Schlagobers unter und würzt mit Oregano, Salz und Pfeffer.
  • Lasst das Sugo ca. 20 Minuten leicht köcheln.
     

Unser Linsensugo perfekt zu allen Pasta-Varianten!

 

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Gemeinsam mit Obsthändler und Apfellieferant Walter Urschler sen. zu Besuch bei den „Von Herzen Bio–Bauern“ Irene und Johann Trummer

Diese Tage mag ich besonders - heute steht ein Lieferantenbesuch in der Südost-Steiermark auf dem Programm. Es ist noch früh, als wir nach einer Fahrt durch die sanft hügelige Landschaft, vorbei an der Riegersburg und vielen reifen Apfelfeldern, auf dem Hof von Walter Urschler ankommen. Gemeinsam mit seinem Sohn betreibt Walter Urschler seit vier Generationen Obstbau und -handel. Hier in Breitenfeld an der Rittschein werden sowohl Äpfel aus eigener Produktion, aber auch von Bio-Bauern aus der Region, gelagert und verarbeitet.

Gala, Arlet, Topaz und Evelina – biologisch aufgezogen
Walter Urschler nimmt uns mit zur Familie Trummer in Sankt Margareten an der Raab. Während der Fahrt erzählt uns Walter Urschler, dass der Bio-Obstbau sehr aufwändig ist und heutzutage die Obstbauern sehr gut ausgebildete Fachleute sind.

Die Trummers haben bereits 2007 begonnen, auf Bio umzustellen und bewirtschaften ihren Hof nach den Demeter-Prinzipien des bio-dynamischen Landbaus. Hier bei Irene und Johann Trummer kann man sofort spüren, wieviel Überzeugung und Leidenschaft in dem Bio-Betrieb stecken: Auf sieben Hektar – teils in steiler Hanglage – wachsen und gedeihen Bio-Äpfel der Sorten Gala, Arlet, Topaz und Evelina.


Wirksamer Pflanzenschutz aus der Natur
Auf den Bio-Apfelfeldern der Trummers kommen keinerlei chemische Pflanzenschutzmittel zum Einsatz. Die Pflanzen erhalten jedoch regelmäßig eine Mischung aus Kräuterextrakten zur Stärkung. Johann Trummer erklärt uns, dass ein Auszug aus Brennnessel, Schafgarbe, Zinnkraut und Lavendel die Bäume stärkt. Kolloidales* Silberwasser und Kupfer, macht die Pflanzen wiederstandfähiger und schützt gegen Schädlinge. Zwischen den Spindelbäumen, voll praller, roter Äpfel, laufen auch Hühner und Laufenten herum. „Die Vögel fressen die Schnecken“, meint Irene Trummer lachend. Der Bio-Obstbau ist arbeitsintensiv, aber für die Trummers kommt nichts Anderes in Frage. „Es ist unser Boden, unsere Zukunft, unsere Erde – das muss einem bewusst sein. Und wenn a Freud dabei ist, geht auch was weiter“, sind sich die beiden Bio-Experten einig.
* (ultrafeine Partikel elementaren Silbers, die eine antimikrobielle Wirkung haben)


Händisch geerntet
Im Spätsommer und Herbst ist Erntezeit. Je nach Witterung und Sorte erstreckt sie sich von Mitte August bis Mitte Oktober. Die reifen Äpfel werden händisch geerntet. Ein Teil wird eingelagert, ein Teil wird weiterverarbeitet und gibt unter anderem unserem Bio-Apfelschmarren das köstliche Aroma. Und ein weiterer Teil wird frisch verkauft, wie z.B. die saftigen Bio-Äpfel der „Von Herzen Biobauern“ für unsere Kindergarten- und Schulverpflegung.

An der der Produktionsgemeinschaft „Von Herzen Biobauern“, sind inzwischen 150 Bio-Bauern und Bäuerinnen beteiligt sind. Ziel der Plattform ist neben der Steigerung der Bio-Produktion in Österreich, die offene Kommunikation mit Produzenten, Handel und Konsumenten, um mehr Bewusstsein für landwirtschaftliche Produkte zu schaffen.

Holzkiste mit Äpfel

Wissenswertes über den Apfel:
Äpfel sind die beliebteste Obstsorte in Österreich, sowohl was den Anbau als auch den Konsum betrifft. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt laut Statistik Austria bei etwa 17 Kilo Äpfel. Ob als Snack zwischendurch oder verarbeitet – der Apfel besticht durch seine Vielseitigkeit in der Verwendung, ist gesund, aus österreichischem Anbau erhältlich und gut einzulagern. Kein Wunder, dass er so saftig ist: Ein Apfel besteht zu 85 Prozent aus Wasser. Der Rest sind Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine.

Apfelbaum mit Äpfel

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Ein herbstlicher Spaziergang hält so manche Überraschung bereit. Besonders am Land, entlang von Streuobstwiesen. Dort werden nämlich alte Obstsorten gehegt und gepflegt. Wer die Augen offen hält, entdeckt alte Apfelsorten von früher, die fast schon in Vergessenheit geraten sind.

Malus Sieversii und seine Nachfahren

Es wird vermutet, dass alle Apfelsorten von einem Urapfel aus Zentralasien abstammen, Malus Sieversii genannt. Er ist sozusagen der Ursprungsapfel aller Äpfel, der süße, säuerliche, bittere, saftige und mehlige Sorten hervorgebracht hat. Mit rund 30.000 Apfelsorten, die es weltweit gibt, ist die Zahl der Nachfahren jedenfalls beachtlich!

Schauen wir uns doch ein paar Nachkommen des Malus Sieversii etwas genauer an:

Steirischer Maschanzker
Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass der Maschanzker schon vor 1841 in der Steiermark entstanden ist. Er ist eine heimische Rarität und gehört zu den Winterapfelsorten. Seine Frucht hat eine goldgelbe Schale, mit feinen orange-rosa Sprenkeln. Wer ihn probiert, kommt voll auf seine Kosten. Das feine, hellgelbe Fruchtfleisch ist besonders saftig und hat einen säuerlich-edlen Geschmack. Der Maschanzker schmeckt frisch, als Saft, als Dörrobst, zu Most vergoren oder auch als hochprozentiges Destillat.

Kronprinz Rudolf
Der Kronprinz Rudolf ist ebenfalls ein bekannter Winterapfel, der zu den zahlreichen Sorten des Kulturapfels zählt. Er ist sehr saftig, hat ein zart-weißes Fruchtfleisch und einen süß-säuerlichen Geschmack. Diese Apfelsorte findet man auch vermehrt im Supermarkt.

Alantapfel
Der Alantapfel wird auch als „großer edler Prinzessinapfel“ bezeichnet. Er war bereits Anfang des 16. Jahrhunderts bekannt. Sein Fruchtfleisch hat eine gelblich-weiße Farbe und sein Geschmack ist saftig, mit einer angenehmen zimtartigen Würze.

Steirische Schafnase
Sie ist als die Lieblingssorte von Erzherzog Johann bekannt geworden und damit ein echter „Ur-Steirer“. Die Steirische Schafnase zählt zu den Traditionssorten in der Steiermark.  Als typischer Winterapfel ist er zwischen Dezember und März genussreif. Sein Geschmack hat eine süß-säuerliche und leicht nussige Note.

Roter Eiserapfel
Der Rote Eiserapfel wurde schon im 15. Jahrhundert beschrieben. Durch seine überaus lange Haltbarkeit ist er auch unter den Namen „Roter, drei Jahre dauernder Streifling“ oder „Paradiesapfel“ bekannt. Sein Fruchtfleisch ist grünlich- bis gelblichweiß. Er schmeckt saftig, süß und hat nur eine leicht würzige Note.

Bei all den Äpfel ist die Mehlspeisküche nicht weit: Ob Apfelstrudel, gebackene Apfelringe, Bratapfel oder ein schlichtes Apfelmus – schmeckt alles herrlich, findet ihr nicht auch?

 

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Quellen:

Hier könnt ihr noch mehr über heimische Obstsorten erfahren 
Apfelsorten

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Dürfen wir vorstellen? Unser Leiter der Patisserie

Wenn es in unserer Küche wieder einmal herrlich nach frisch gebackenem Kuchen und Mehlspeisen duftet, dann wissen wir sofort, wer dafür verantwortlich ist: Andreas Stanzl, der Leiter der Patisserie bei Gourmet. Schon von klein auf wusste er, dass er seine große Leidenschaft, das Backen, später einmal zu seinem Beruf machen möchte. Mittlerweile ist er schon seit 11 Jahren bei Gourmet und noch immer sagt er über seine Arbeit: 

„Es gibt nichts, was ich lieber täte“

Einen anderen Beruf könnte sich Andreas nicht vorstellen. Deswegen hat es eigentlich auch keinen Alternativplan zu seiner Ausbildung zum Konditor und Bäcker gegeben.

„Diese Vielfalt, die mein Beruf bietet, kann ich mir sonst nirgends vorstellen. Mit Kuchen und Mehlspeisen macht man immer jemandem eine Freude. Das ist einfach ein schönes Gefühl. Und es gibt auch immer wieder interessante Sonderwünsche, die spannende Herausforderungen bieten. Dabei freut es mich ganz besonders, dass wir noch nie sagen mussten: „Nein, das können wir nicht machen.“

Andreas Stanzl ist immer mit Freude und Leidenschaft bei seiner Arbeit. Wir haben ihn gefragt, was ihm bei seiner Arbeit am meisten Spaß macht. Seine Antwort:

„Am meisten Freude macht mir der Umgang mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“

Er ist außerdem besonders stolz darauf, dass die Produkte von Gourmet von Anfang bis zum Schluss selbst gemacht werden. Für ihn ist die Mehlspeise die Belohnung am Ende jedes Essens: 

„Auch wenn davor alles gepasst hat – die Mehlspeise am Schluss muss schmecken, damit man mit einem angenehmen Gefühl an diese Mahlzeit zurückdenkt. Das gilt im Restaurant genauso wie zu Hause.“

Die erste Mehlspeise, die unser Patissier jemals gebacken hat, war ein Gugelhupf. Bereits mit 10 Jahren hat er dann auch schon angefangen, sich sein Taschengeld durch das Backen zu verdienen: „Meine Mutter hat die Zutaten eingekauft und ich habe dann für Geburtstagsfeiern von Schulkollegen Topfentorten gebacken und verkauft.“ Somit war die Wahl seiner beruflichen Laufbahn dann auch für niemanden mehr eine Überraschung.

„Für mich war von klein auf klar, dass ich Konditor werden möchte“

Andreas erzählt uns, dass er schon als Kind mit seiner Oma und Mama immer gerne gebacken hat. Seine Backutensilien kommen manchmal sogar auch abseits der Küche zum Einsatz:

„Beim Kochen habe ich eigentlich nie mitgemacht. Denn da konnte man währenddessen nicht so rausnaschen. Außerdem esse ich einfach gerne süß. Auch hier bei Gourmet koste ich alles sehr ausgiebig, was wir bei uns backen. Ich bin Konditor mit Leib und Seele. Das geht so weit, dass ich daheim die Fliesen mit dem Dressiersack verfuge, weil ich mit diesem Werkzeug einfach gerne arbeite. Ich habe auch schon mit einer Kuchenspachtel eine Mauer aufgestellt.“

Seine Backkünste gibt Andreas auch an die nächste Generation weiter:

„Ich backe auch viel mit meinen kleinen Töchtern. Anstatt mit einer Knetmasse zu spielen, machen wir lieber einen Kilo Mürbteig. Da können wir schon zwischendurch naschen und am Ende stechen wir Kekse aus, die wir anschließend genießen können. Insgesamt glaube ich, muss es auch so sein, dass man diese Leidenschaft mitbringt. Nur dann kann man als Patissier seinen Job wirklich gut machen.“

Und diese Leidenschaft bringt er ganz sicher mit. Das ist auch notwendig, denn auch wenn Andreas an seinem Beruf nichts so richtig schwierig findet, gibt es – wie in jedem anderen Beruf auch – Aufgaben, die weniger Spaß machen. Für unseren Patissier ist das ganz klar die Computerarbeit. Denn auch diese muss natürlich erledigt werden, denn um die strengen Qualitätsstandards bei Gourmet einzuhalten, müssen alle Details genau festgehalten und dokumentiert werden. Da macht das Backen selbst natürlich mehr Spaß!

„Wir backen mit gleich viel Leidenschaft für alle“

Egal, ob für Kindergarten- oder Schulkinder, für berufstätige Menschen oder für Seniorinnen und Senioren, Andreas und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten für alle individuell immer das Beste machen. Trotzdem gibt es bei manchen Altersgruppen mehr zu beachten als bei anderen:

„Ein bisschen eng wird es manchmal mit sehr strengen diätetischen Vorgaben im Senioren-Bereich. Zum Beispiel, wenn eine Mehlspeise maximal eine Broteinheit haben darf und dennoch gut schmecken und schön aussehen soll. Da bleibt dann nicht mehr viel Spielraum, um alles unter einen Hut zu bekommen.“

Die Rezepte für die Mehlspeisen sammelt Andreas schon lange, denn sie stammen ursprünglich aus Omas Küche. Diese werden dann an die heutigen Ansprüche angepasst:

„Wir müssen auf Verträglichkeiten achten, auf Diät-Anforderungen wie zum Beispiel Broteinheiten, und auf vieles mehr. Manchmal gibt es dann Wünsche zu erfüllen wie „Himbeerkuchen ohne Himbeerkerne“.“

Wir finden aber: Diese Anforderungen bekommt Andreas immer sehr gut hin. Dabei ist er nur durch einen Zufall zu uns gekommen. Denn eigentlich hat er für einen anderen Betrieb im Vertrieb gearbeitet.

„Einmal hatte ich einen Termin bei Gourmet, um unsere Produkte anzubieten. Gourmet wollte aber nichts zukaufen, sondern selbst herstellen. Und so hat sich mein Verkaufsgespräch plötzlich in ein Bewerbungsgespräch verwandelt. Inzwischen sind es bereits 11 Jahre, in denen ich mit meinem Team für die Mehlspeisen und Kuchen bei Gourmet verantwortlich bin.“

Wir sind auf jeden Fall sehr froh über diesen Zufall und würden unseren Patissier nicht mehr hergeben wollen!

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Dürfen wir vorstellen? Unser Leiter der Patisserie

Wenn es in unserer Küche wieder einmal herrlich nach frisch gebackenem Kuchen und Mehlspeisen duftet, dann wissen wir sofort, wer dafür verantwortlich ist: Andreas Stanzl, der Leiter der Patisserie bei Gourmet. Schon von klein auf wusste er, dass er seine große Leidenschaft, das Backen, später einmal zu seinem Beruf machen möchte. Mittlerweile ist er schon seit 11 Jahren bei Gourmet und noch immer sagt er über seine Arbeit: 

„Es gibt nichts, was ich lieber täte“

Einen anderen Beruf könnte sich Andreas nicht vorstellen. Deswegen hat es eigentlich auch keinen Alternativplan zu seiner Ausbildung zum Konditor und Bäcker gegeben.

„Diese Vielfalt, die mein Beruf bietet, kann ich mir sonst nirgends vorstellen. Mit Kuchen und Mehlspeisen macht man immer jemandem eine Freude. Das ist einfach ein schönes Gefühl. Und es gibt auch immer wieder interessante Sonderwünsche, die spannende Herausforderungen bieten. Dabei freut es mich ganz besonders, dass wir noch nie sagen mussten: „Nein, das können wir nicht machen.“

Andreas Stanzl ist immer mit Freude und Leidenschaft bei seiner Arbeit. Wir haben ihn gefragt, was ihm bei seiner Arbeit am meisten Spaß macht. Seine Antwort:

„Am meisten Freude macht mir der Umgang mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“

Er ist außerdem besonders stolz darauf, dass die Produkte von Gourmet von Anfang bis zum Schluss selbst gemacht werden. Für ihn ist die Mehlspeise die Belohnung am Ende jedes Essens: 

„Auch wenn davor alles gepasst hat – die Mehlspeise am Schluss muss schmecken, damit man mit einem angenehmen Gefühl an diese Mahlzeit zurückdenkt. Das gilt im Restaurant genauso wie zu Hause.“

Die erste Mehlspeise, die unser Patissier jemals gebacken hat, war ein Gugelhupf. Bereits mit 10 Jahren hat er dann auch schon angefangen, sich sein Taschengeld durch das Backen zu verdienen: „Meine Mutter hat die Zutaten eingekauft und ich habe dann für Geburtstagsfeiern von Schulkollegen Topfentorten gebacken und verkauft.“ Somit war die Wahl seiner beruflichen Laufbahn dann auch für niemanden mehr eine Überraschung.

„Für mich war von klein auf klar, dass ich Konditor werden möchte“

Andreas erzählt uns, dass er schon als Kind mit seiner Oma und Mama immer gerne gebacken hat. Seine Backutensilien kommen manchmal sogar auch abseits der Küche zum Einsatz:

„Beim Kochen habe ich eigentlich nie mitgemacht. Denn da konnte man währenddessen nicht so rausnaschen. Außerdem esse ich einfach gerne süß. Auch hier bei Gourmet koste ich alles sehr ausgiebig, was wir bei uns backen. Ich bin Konditor mit Leib und Seele. Das geht so weit, dass ich daheim die Fliesen mit dem Dressiersack verfuge, weil ich mit diesem Werkzeug einfach gerne arbeite. Ich habe auch schon mit einer Kuchenspachtel eine Mauer aufgestellt.“

Seine Backkünste gibt Andreas auch an die nächste Generation weiter:

„Ich backe auch viel mit meinen kleinen Töchtern. Anstatt mit einer Knetmasse zu spielen, machen wir lieber einen Kilo Mürbteig. Da können wir schon zwischendurch naschen und am Ende stechen wir Kekse aus, die wir anschließend genießen können. Insgesamt glaube ich, muss es auch so sein, dass man diese Leidenschaft mitbringt. Nur dann kann man als Patissier seinen Job wirklich gut machen.“

Und diese Leidenschaft bringt er ganz sicher mit. Das ist auch notwendig, denn auch wenn Andreas an seinem Beruf nichts so richtig schwierig findet, gibt es – wie in jedem anderen Beruf auch – Aufgaben, die weniger Spaß machen. Für unseren Patissier ist das ganz klar die Computerarbeit. Denn auch diese muss natürlich erledigt werden, denn um die strengen Qualitätsstandards bei Gourmet einzuhalten, müssen alle Details genau festgehalten und dokumentiert werden. Da macht das Backen selbst natürlich mehr Spaß!

„Wir backen mit gleich viel Leidenschaft für alle“

Egal, ob für Kindergarten- oder Schulkinder, für berufstätige Menschen oder für Seniorinnen und Senioren, Andreas und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten für alle individuell immer das Beste machen. Trotzdem gibt es bei manchen Altersgruppen mehr zu beachten als bei anderen:

„Ein bisschen eng wird es manchmal mit sehr strengen diätetischen Vorgaben im Senioren-Bereich. Zum Beispiel, wenn eine Mehlspeise maximal eine Broteinheit haben darf und dennoch gut schmecken und schön aussehen soll. Da bleibt dann nicht mehr viel Spielraum, um alles unter einen Hut zu bekommen.“

Die Rezepte für die Mehlspeisen sammelt Andreas schon lange, denn sie stammen ursprünglich aus Omas Küche. Diese werden dann an die heutigen Ansprüche angepasst:

„Wir müssen auf Verträglichkeiten achten, auf Diät-Anforderungen wie zum Beispiel Broteinheiten, und auf vieles mehr. Manchmal gibt es dann Wünsche zu erfüllen wie „Himbeerkuchen ohne Himbeerkerne“.“

Wir finden aber: Diese Anforderungen bekommt Andreas immer sehr gut hin. Dabei ist er nur durch einen Zufall zu uns gekommen. Denn eigentlich hat er für einen anderen Betrieb im Vertrieb gearbeitet.

„Einmal hatte ich einen Termin bei Gourmet, um unsere Produkte anzubieten. Gourmet wollte aber nichts zukaufen, sondern selbst herstellen. Und so hat sich mein Verkaufsgespräch plötzlich in ein Bewerbungsgespräch verwandelt. Inzwischen sind es bereits 11 Jahre, in denen ich mit meinem Team für die Mehlspeisen und Kuchen bei Gourmet verantwortlich bin.“

Wir sind auf jeden Fall sehr froh über diesen Zufall und würden unseren Patissier nicht mehr hergeben wollen!

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Im Herbst wird’s bunt!

Unsere liebsten Kürbisgerichte

Herbst ohne Kürbis? Unvorstellbar! Er begegnet uns praktisch überall: als Deko vor Haustüren und in Blumengestecken, Ende Oktober als beleuchtetes Gruselgesicht oder – und so ist er uns eindeutig am liebsten – im Topf und am Teller.

Doch Vorsicht: Nicht jeder Kürbis ist auch essbar. Mit den bekannten Sorten wie „Langer von Neapel“, Hokkaido oder Pattison (der schaut wie ein Ufo aus) seid ihr aber auf der sicheren Seite. Wegen seines leicht nussigen Geschmacks kochen wir auch besonders gerne mit dem Butternuss-Kürbis. Und natürlich je frischer, umso lieber. Darum wachsen und gedeihen unsere BIO-Kürbisse im Marchfeld. Von dort ist es für sie nur mehr ein kleiner „Hupfer“ in unsere Töpfe.

Apropos Marchfeld

Uns geht’s ja wie den Kindern: Wir sind von Haus aus neugierig und hin und wieder ein bisschen ungeduldig. Darum haben wir schon kurz vor der Ernte unseren BIO-Bauern Gerhard Michaeler besucht und kurzer Hand nachgesehen, wie es unseren Kürbissen beim Wachsen so geht. Und wir sind mehr als zufrieden! Infos und Bilder unseres Besuches gibt’s hier.

Doch zurück zu Topf und Teller: Natürlich gibt es heuer wieder feine Kürbisspeisen aus unserer Küche. Einige stellen wir hier vor.

Kürbis ist ein Alleskönner!

Er lässt sich braten, füllen, dünsten, grillen, pürieren und und und. Bei uns wird er zur herzhaften Kürbislasagne mit Blattspinat. Lasagneblätter, saftiger Kürbis, gesunder Spinat, etwas Tofu, cremige Béchamel, knuspriger Käse – fertig ist die herbstliche Version des italienischen Klassikers!

Taschen voller Kürbis

Für Kids, die Pasta und Kürbis gerne mögen, haben wir unsere Kürbis-Tortellini in cremiger Frischkäsesauce. Wir behaupten: Sie sind ein Gedicht! Und eignen sich super, um zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Kürbis zu machen. Denn selbst bei den ganz kleinen Essern sind sie auf Anhieb beliebt.

Unser Fixstarter: BIO-Kürbiscremesuppe

Einladend bunt und zart im Geschmack – das ist unsere Kürbiscremesuppe. Wir nehmen Bio-Kürbis, am liebsten Hokkaido, ihr könnt aber auch Butternuss oder Muskatkürbis verwenden. Weil das Rezept so einfach und schnell geht, lässt es sich gut gemeinsam mit den Kindern kochen. Selbst wenn der Hunger schon zu Gast ist.

Für 4x großen oder 8x kleinen Hunger braucht ihr:

  • 1 BIO-Zwiebel, gewürfelt
  • 1 BIO-Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 EL BIO-Butter
  • 1 TL BIO-Tomatenmark
  • 1 EL Mehl
  • 3-4 BIO-Karotten, in Scheiben
  • 200 g BIO-Kürbis (Butternuss oder Hokkaido)
  • 450 ml BIO-Gemüsesuppe
  • etwas BIO-Schlagobers zum Verfeinern
  • Salz

So wird’s gemacht

  1. Schneidet die Zwiebel in Stückchen und hackt den Knoblauch klein.
  2. Wascht die Karotten und den Kürbis und schneidet sie in Scheiben bzw. kleine Stücke. Die Karotten und der Kürbis müssen nicht geschält werden.
  3. Stellt einen Topf mit Butter auf, gebt Zwiebeln, Knoblauch, Kürbis und Karotten dazu und röstet sie bei kleiner Hitze bis sie halb weich sind.
  4. Danach das Tomatenmark dazu geben und gut umrühren.
  5. Gießt nun mit der Gemüsesuppe auf. Lasst dann alles ca. 10 Minuten köcheln.
  6. Die Suppe fein mit einem Pürierstab pürieren.
  7. Verrühre Schlagobers und die Maisstärke (Maizena) und rühre es in die Suppe ein. Ihr könnt die Maisstärke auch weglassen, wenn ihr die Suppe lieber dünnflüssig wollt.
  8. Die Kürbissuppe noch einmal aufkochen.
  9. Mit etwas Salz würzen.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

 

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Bei unserem Bio-Bauern in der Stadt

Bio-Linsen und Bio-Buchweizen vom Biohof Taschner-Kolmar in Wien Unterlaa

Eigentlich könnten die Bio-Linsen und der Bio-Buchweizen gleicht direkt vom Feld in unseren Kochtopf hüpfen, so nah bei unserer Küche wachsen und gedeihen sie. In Fahrrad-Nähe in Wien Unterlaa, also nur einen „Katzensprung entfernt“ von unserer Frischküche. Das ist Regionalität vom Feinsten. Auf unserem kurzen Weg zum Biohof Taschner-Kolmar bleibt daher wenig Zeit, über die Entstehung dieser Wortwendung zu philosophieren, so blitzschnell (wie eine Katze beim Sprung) sind wir schon bei Christine und Georg. Die beiden engagierten, sympathischen Stadt-Bio-Bauern nehmen sich Zeit, um mit uns eine Ackerrunde zu drehen. Und das ist wirklich spannend.

Biohof Taschner-Kolmar am Buchweizenfeld in Unterlaa

Bio in der Stadt

„šreg & šrulig“ steht heute bei unserem Besuch am T-Shirt von Christine Taschner. Sie lacht gerne, auch über sich selbst. Und ist dabei trotz ihrer Jugend schon eine erfahrene Bio-Bäuerin. Bereits vor 13 Jahren hat sie den Familienbetrieb übernommen und ist schon lange davor „langsam in die Landwirtschaft hineingewachsen“, wie sie sagt. Georg Kolmar hat beruflich in der IT-Branche gestartet und erst später seine Berufung gefunden. Jetzt bewirtschaften sie gemeinsam höchst professionell und voll Bio 85 Hektar Land, vorwiegend auf Wiener Gemeindegebiet und im benachbarten Lanzendorf.

„Wenn wir in Wien unterwegs sind und uns als Wiener Bio-Bauern vorstellen, gibt es aber meist großes Erstaunen“, erzählen die beiden lachend, während wir den Platz beim Stadl verlassen und über ein Feld spazieren, das zwei Straßen hinter dem Biohof liegt und wo heuer Bio-Buchweizen angebaut worden ist. Die wenigsten wissen, dass es in der Bundeshauptstadt mehr als 600 landwirtschaftliche Betriebe und tausende Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche gibt.

Bio-Buchweizen-Pflanzen

Nochmal zurück zum Bio-Buchweizen. Christine Taschner hat uns einen Sack voll von der Ernte des Vorjahres mitgebracht. Wir können ihn angreifen und auch kosten. Seine Prismaform und der tolle nussige Geschmack faszinieren uns, aber auch die Tatsache, dass der Bio-Buchweizen ein Knöterichgewächs ist und kein Getreide. Erwin König, unser Experte vom Gourmet Einkaufsteam, ist gleich vertieft in ein intensives Gespräch über Qualität, Anbau und die Faszination von guten Bio-Lebensmitteln.  

Bio-Bäuerin Christine Taschner

Biobauern Taschner-Kolmar mit Gourmet-Einkäufer Erwin König

Striegeln, striegeln und nochmals striegeln

„Beim Bio-Anbau dreht sich fast alles um den Boden, wie fruchtbar er ist, wie er seine natürlichen Nährstoffe behält und wie er bearbeitet wird“, erzählt Georg Kolmar. Deshalb gehört das Striegeln untrennbar zu seinem Alltag als Bio-Bauer. Was damit gemeint ist? Unkraut wird am Feld mehrmals im Jahr mechanisch mit den Wurzeln entfernt oder zugeschüttet. „Das ist ein natürlicher Vorgang, ganz ohne Pestizide“, das ist Georg besonders wichtig und auch eines der wichtigsten Prinzipien der biologischen Landwirtschaft.

Bio-Bäuerin Christine Taschner am Traktor

Bio-Linsenfeld

Leben im Rhythmus der Natur

Wir sind bei unserer Ackerrunde mittlerweile auf einem Bio-Linsen-Feld angekommen. Das Leben im Rhythmus der Natur und eine abwechslungsreiche Fruchtfolge machen es möglich, dass Bio-Anbau auch ganz ohne Kunstdünger auskommt. „Nächstes Jahr wird auf diesem Linsen-Feld Weizen angebaut, danach Durum (Hartweizen) oder Dinkel und dann Buchweizen, Hirse oder Gewürze – frühestens in 4 Jahren kommen hier wieder Linsen oder Kirchererbsen in die Erde“, erklärt uns Christine Taschner. So gibt man dem Boden zurück, was ihm an Nährstoffen entzogen wird. Er bleibt natürlich, gesund und fruchtbar.

Biobauern am Linsenfeld mit Blumen im Vordergrund

Bio-Linsen und Pflanzen

Schüssel mit Linsen   
Gesund und klimafreundlich: Bio-Linsen und Bio-Buchweizen

Am Bio-Hof Taschner-Kolmar in Wien Unterlaa wird laufend Neues ausprobiert und vorwiegend angebaut, was noch nicht Mainstream auf den Feldern und Tellern ist. Verschiedenste Linsensorten, Leindotter, Kichererbsen, Buchweizen und mehrere Gewürze wie Schwarzkümmel, Fenchel, Koriander oder Anis – natürlich alles in Bio. Und begeistert damit auch das Team von Gourmet. Die Bio-Linsen und der Bio-Buchweizen aus Wien passen perfekt zu unserem Anliegen, gesund und klimafreundlich zu kochen. Zum Beispiel zu unserem kreativen Rezept für einen Bio-Buchweizenauflauf, den man pikant mit Gemüse oder süß mit Fruchtmus genießen kann.

Weitere Ideen für neue Rezepturen aus diesen tollen Bio-Lebensmitteln sind bereits im Entstehen. Denn die Ackerrunde mit Christine und Georg vom Bio-Hof Taschner-Kolmar, nur einen „Katzensprung“ von unserer Küche entfernt, hat uns inspiriert. Vielen Dank!

Christine Taschner und Georg Kolmar auf dem Biofeld

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Kulinarisch und klimafreundlich in den Herbst - für alle das Richtige mit unseren Speisen!

Es gibt viel Neues bei Gourmet Business À la Carte

Schön langsam merken wir die ersten Anzeichen des Herbsts und pünktlich zur neuen Jahreszeit gibt es auch bei Gourmet Business wieder etwas Neues. Denn am 6. September startet das neue Speisenangebot und dieses steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit!

Für mehr Nachhaltigkeit am Mittagstisch

Klimaschutz ist uns bei Gourmet ein wichtiges Anliegen und wir setzen immer mehr Maßnahmen um, um das Klima und die Umwelt beim täglichen Mittagessen zu schonen. Wir kochen mit 100% Grünstrom und beziehen Sonnenenergie aus unserer eigenen Photovoltaikanlage am Dach der Küche in St. Pölten. Eine weitere Photovoltaikanlage in Wien wird gerade errichtet. Vor allem gehen wir sorgsam mit natürlichen Ressourcen um, verwenden vorwiegend saisonale und regionale Zutaten für unsere Speisen und haben in den letzten Jahren unser Angebot an vegetarischen und auch veganen Speisen ständig erweitert. Doch nicht nur das!

Mit gutem Gewissen klimafreundlich genießen – mit Gourmet und dem WWF

Für eine klimafreundliche Ernährung hat Gourmet Business im Rahmen zweier kulinarischer Themenwochen wieder sehr eng mit unserem langjährigen Kooperationspartner, dem WWF Österreich, zusammengearbeitet. Für die Kürbiswochen ab dem 20. September kochen wir ausschließlich mit Kürbis aus Österreich. Frisch vom Feld kommt er in unsere Küche und das schmeckt man! Überzeugt euch am besten selbst und probiert Speisen wie unsere cremige BIO-Kürbiscremesuppe, schmackhafte Gnocchi mit Kürbissauce oder Frischkäse-Kartoffellaibchen mit Kürbisgemüse. Wir versprechen euch: Ihr werdet begeistert sein!

Am 15. November starten dann die „Nachhaltig genießen“-Wochen von Gourmet Business. Dazu wird es auf unserem Blog noch mehr spannende Artikel zum Thema Nachhaltigkeit geben. Es lohnt sich also auf jeden Fall, wenn ihr ihn weiterverfolgt. Gemeinsam mit dem WWF zeigen wir, wie schmackhaft nachhaltiger Genuss für das eigene Wohlbefinden, das Klima und die Umwelt ist. Ein buntes und abwechslungsreiches Angebot an Speisen wartet auf euch!
Kennt ihr zum Beispiel schon unseren BIO-Veggie Grünkern Burger? Nein? Dann wird es aber Zeit! Der rein pflanzliche Burger überzeugt mit viel Geschmack und ist genau das Richtige für alle Genießer und Umweltretter! 

Ein weiteres neues vegetarisches Gericht, das ihr unbedingt probieren solltet, ist das BIO-Butternusskürbiscurry mit Basmatireis. 

Für uns und unseren Planeten wollen wir bei der Ernährung immer öfter auf Fleisch verzichten. Wenn es dann aber doch mal etwas Fleisch sein darf und ihr gleichzeitig auf die Umwelt Rücksicht nehmen wollt, solltet ihr unbedingt den Fifty-Fifty-Burger von Gourmet Business probieren! Dieser überzeugt mit wertvollem Getreide und vollem Geschmack!

So gut schmeckt Heimat!

Doch noch vor unseren „Nachhaltig genießen“-Wochen geht es ab dem 4. Oktober dann weiter mit unseren Österreich-Schmankerln. Als österreichisches Unternehmen sind wir hier besonders stolz darauf, euch kulinarische Spezialitäten aus den Regionen präsentieren zu dürfen. Denn wir finden, dass oft vergessen wird, wie vielfältig die österreichische Küche eigentlich ist! Auch diese Aktion steht ganz Sinne der Regionalität. Deswegen versteht es sich schon fast von selbst, dass wir für Speisen wie Mühlviertler Rindsgeschnetzeltes mit Spätzle oder Grammelknödel mit schlampigem Kraut nur österreichisches Fleisch verwenden. Neben den Pinzgauer Kaspressknödeln mit Kümmelkraut für alle Veggie-Liebhaber, ist hier natürlich auch für Naschkatzen was dabei, denn die österreichische Küche ist bekannt für ihre süßen Spezialitäten. Probiert doch zum Beispiel mal unseren Grießschmarren mit steirischem Apfelmus!

Und falls es euch interessiert, welche Schmankerl es in den jeweiligen Bundesländern gibt, könnt ihr dazu mehr in der „Typisch Österreich“-Serie auf unserem Blog nachlesen!

Fit mit Genuss kommt zurück!

Zu guter Letzt wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten, dass es auch wieder die beliebten „Fit mit Genuss“ Themenwochen ab dem 10. Jänner geben wird. 2022 könnt ihr gemeinsam mit uns gesund und sportlich ins neue Jahr starten. Auch heuer haben unsere Gourmet Ernährungsexpert*innen wieder Speisen mit viel natürlichem Eiweiß, einem ausgewogenen Verhältnis der Nährstoffe und einer fettarmen Zubereitung entwickelt. Somit bleibt ihr mit gesunden Proteinquellen lange satt und bekommt extra Kraft für eure Muskeln – und das alles mit maximal 550 Kalorien pro Speise. Neben beliebten Klassikern und vielen vegetarischen Optionen bieten wir hier auch neue Speisen, wie die Pulled Chicken Bowl oder den Veggie Protein Burger mit Kräuterpüree und Gemüse. Bleibt gespannt! Dazu kommen im Jänner noch mehr spannende Infos auf unserem Blog!

Gourmet Business wünscht guten Appetit und viel Genuss beim Durchkosten der neuen Speisen!

 

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Gesunde Jause, die Kinder begeistert

Was Kinder essen, oder oft auch nicht essen, lässt so mancher Mama und manchem Papa graue Haare wachsen. Fragen wie „Bekommt mein Kind alles, was es braucht?“ oder „Wird es genug mit Vitaminen versorgt?“ quälen viele Eltern.

Nein, meine Jause ess´ ich nicht!

Gleich vorweg: Kinder haben ein sehr gutes Hunger- und Sättigungsgefühl und orientieren sich – im Gegensatz zu uns Erwachsenen – nicht an Uhrzeiten oder Tischgesellschaften. Also keine Sorge, wenn euer Kind manchmal weniger isst. Es wird auch wieder Tage geben, wo es beim Essen kaum zu stoppen ist! Bewahrt Ruhe, wenn euer Kind manchmal nur wenig oder auch gar kein Obst und Gemüse zu sich nimmt. Gewisse Phasen – beispielsweise wenn ein Kind nur mehr Pasta mit „roter Sauce“ oder nichts „Grünes“ mehr isst – verlangen einen entspannten Umgang. Erfahrungsgemäß findet das Kind in seinem eigenen Tempo den Weg zu einer ausgewogenen Kost. Dass ihr als Vorbild für eure Kinder abwechslungsreich genießt, ist in solchen Phasen besonders wichtig.

Kinder in Gourmet schürzen, die konzentriert Karotten aufschneiden

Liaison in der Jausenbox: „Green Zebra“ mit „Purple Dragon“

Wie bitte, was? Ja, richtig gelesen, wir sperren das grüne Zebra mit dem violetten Drachen gemeinsam in die Box. Nein, es handelt sich hierbei nicht um Fantasiefiguren aus Kinderzimmern, sondern um essbare Gemüsesorten! Violette Karotten wie die Sorte „Purple Dragon“ und die grüngestreiften Tomaten der Sorte „Green Zebra“ bieten Abwechslung und einen richtigen Hingucker in der Jausenbox. Zudem klingen ihre Namen cool und regen die Fantasie an!

Die gute Nachricht: Immer mehr Supermärkte springen auf den Zug der Sortenraritäten auf. Haltet auf regionalen Märkten Ausschau nach dem bunten Gemüse. Auf der City Farm Augarten könnt ihr euch beispielsweise dazu ein Bild machen. Aber auch im Biokistl steckt manche Überraschung – übrigens meist mit Rezept. Wer einen Garten, Balkon oder eine Fensterbank hat, kann es auch mit Eigenanbau probieren. Das macht besonders viel Spaß!

Vielfalt statt Einfalt – Gemeinsam durchkosten

Eine große Vielfalt an regionalen Produkten bietet unseren Kindern die tolle Chance, die Geschmacksknospen optimal zu entwickeln. Sinnesschulung macht Spaß – und unsere Kinder lieben Spaß! Dabei zählt nicht nur der Geschmack. Kennt ihr den Duft, den die Blätter der Paradeiserpflanzen versprühen? Oder aber das Gefühl, ein pelziges Salbeiblatt zwischen den Fingern zu zerreiben? Diese Sinneserlebnisse sind es, welche unseren Kindern den Zugang zu wertvollem Essen ermöglichen und ein Leben lang prägen!

Je vielfältiger die Nahrung eurer Kinder ausfällt, desto größer die Palette an Nährstoffen. Kauft saisonal ein, achtet auf hohe Qualität und probiert es mit viel Abwechslung in der Jausenbox.

Ein grünes Brett mit einer Scheibe Brot mit von Kindern selbstgemachtem Aufstrich

Begeistert eure Kinder durch…

... ausgefallene Namen: ob „Dinosaurierkraut“, „Hexentrunk“ oder „Prinzessinnengemüse“ - orientiert euch bei der Namensgebung an Lieblingsbüchern ihres Kindes, Filmen, Tieren oder Märchenfiguren. Hauptsache den Kindern gefällt´s!

... vielfältigen Geschmack: Mal knackiges Gemüse, eine bislang unbekannte Obstsorte, ein würziger Käse oder auch Naturjoghurt mit Kräutern verfeinert. Abwechslung ist die Devise.

... farbige Gestaltung: Kinder mögen es gerne bunt und lieben besonders rote und gelbe Lebensmittel. Ihr könnt zum Beispiel Gemüsesticks mit bunten Joghurt-Dips aufpeppen! Ein Dip oder Aufstrich wird gelb durch Kurkuma oder Currypulver, rot durch ein wenig Saft von roten Rüben oder grün durch verschiedene Kräuter. Diese Zutaten enthalten zusätzlich noch wichtige Mineralstoffe und Vitamine! Werft eure Zweifel über Bord und greift in die Gewürzbox – es lohnt sich Neues auszuprobieren!

... witzige, angerichtete Brote: Versucht es doch mal mit Keksausstechformen. Damit können Käse oder auch Karotten lustig geformt werden. Bunte Gemüsegesichter können ein einfaches Käsebrot auffrischen – und schon ist die Gurkenscheibe im Mund verschwunden! Auch Aufstrichbrote mit lustigen Gesichtern laden zum Zugreifen ein.

... aufgeschnittenes, angerichtetes Obst und Gemüse: Das verleitet zum Kosten – nicht nur Kinder, sondern auch uns Erwachsene. Der ganze Apfel liegt lange unbemerkt in der Obstschale. Schneiden wir ihn aber auf und richten ihn nett am Teller an, so wird er ganz schnell im Mund landen. Das gleiche gilt auch für die Jausenbox: Wenn ihr noch ein paar Tropfen Zitronensaft auf die Apfel- oder Birnenspalten träufeln, behält das Obst auch seine frische Farbe. Das Extraplus: Rohkost zu knabbern, fördert den Speichelfluss und sorgt so für gesunde Zähne.

... selbstgemachte Smoothies: Mixt doch einmal ein paar schmackhafte Smoothies. Wenn die Kinder das Gemüse wie Spinat, Salat oder auch Karottengrün selbst startklar für den Mixer machen dürfen, probieren sie noch lieber. Süßes Obst wie eine Banane, ein reifer Apfel oder eine Birne süßen auf natürliche Weise. Ein wenig Zimt oder ein bisschen Mark aus der Vanilleschote sorgen für das besondere Extra! Ersetzt aber maximal eine Portion Obst oder Gemüse am Tag durch einen Smoothie.

... last, but not least: Der richtige Jausenspaß verlangt die richtige Verpackung! Bewährt haben sich wiederverwendbare Jausenboxen am besten mit Trennwänden. Denn Apfelspalten, die sich durch das Rütteln der Schultasche ins Schinkenbrot gebohrt haben, laden nicht gerade zum Essen ein. Selbstgemachte Dips oder Topfencremen immer in kleinen Aufbewahrungsboxen transportieren, die garantiert nicht auslaufen.

Ein immer wieder bewährter Trick zum Schluss: Auch Gemüsebällchen oder Gemüselaibchen lassen sich super in die Jausenbox packen. Sie schmecken warm und kalt.

Auch Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen sind gesund und bringen Abwechslung. Verarbeitet als Aufstrich versorgen sie unsere Kinder mit Ballaststoffen und hochwertigem Eiweiß. Kümmel, Fenchel und Anis machen Hülsenfrüchte leichter verdaulich.

Je mehr ihr die Kinder in die Vorbereitungen einbezieht, desto größer wird die Freude am Essen sein. Das Ziehen von Kresse- oder Radieschensamen ist für Kinder spannend zu beobachten. Danach schmeckt´s am Butterbrot doppelt gut. Wenn die Kinder ihren Topfen- oder Joghurtdip selbst würzen dürfen, können daraus neue, interessante Variationen entstehen.

 

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Jeder Topf findet seinen Deckel

Klimafreundlich kochen, nachhaltig genießen

Das sagt zumindest ein Sprichwort. Ob man in der eigenen Küche immer den passenden Deckel parat hat, ist eine andere Sache. Aber einen entscheidenden Vorteil hat es: Das Kochen mit passendem Deckel spart Energie! So können wir bis zu 65 Prozent weniger Strom oder Gas verbrauchen, da mit Deckel die Hitze nicht einfach entweichen kann. Aber auch mit anderen Tipps und Tricks lässt sich beim Kochen wertvolle Energie einsparen und das Klima schützen:

Beim Kochen das Klima schützen

  1. Ob Pasta, Kartoffeln oder Tee – wird Wasser benötigt, erhitze es zuvor im Wasserkocher. Der ist nicht nur schneller, sondern benötigt auch viel weniger Energie als ein Topf. Wenn du täglich einen Liter Wasser kochst, sparst du jährlich 40 Euro beziehungsweise 90 Kilogramm CO2.
     
  2. Eine zu große Herdplatte für einen zu kleinen Topf? Nicht beim umweltbewussten Kochen. Stell die Töpfe immer auf die Herdplatte mit der passenden Größe. So sparst du wertvolle Energie.
     
  3. Das Essen ist fertig, aber die Herdplatte glüht noch? Beim nächsten Mal einfach früher abschalten und die Restwärme nutzen. Diese reicht oftmals auch für Zubereitungen von kleinen Speisen wie eine schnelle Eierspeis.
     
  4. Einen Schnellkochtopf sucht man bei mir im Küchenregal leider immer noch vergebens, aber wer sich zu den Glücklichen zählt, spart wertvolle Ressourcen. Er nutzt Energie viel effizienter als herkömmliche Töpfe. Denn beim Kochen mit dem Schnellkochtopf entsteht Druck, der dafür sorgt, dass Speisen schneller gar werden.
     
  5. Wer kennt es nicht – das Gebäck vom Vortag ist hart. Die Semmel oder das Weckerl einfach mit ein bisschen Wasser beträufeln und kurz warm anbacken, so sind sie wieder frisch und schmecken wunderbar. Wenn du dafür noch den Toaster anstatt den Backofen verwendest (vorausgesetzt du bäckst nicht für eine gesamte Bäckerei…), rettest du nicht nur wertvolle Lebensmittel, sondern sparst auch noch Strom!

Beim Backen das Klima schützen

  1. Das lange Warten, bis das Backofen-Licht grün erscheint, kannst du ab heute getrost ignorieren. Meist muss der Backofen gar nicht vorgeheizt werden. Die Produktempfehlungen zum Vorheizen sind in der Regel dazu da, um eine klare Angabe zur Backdauer geben zu können. Der Aufheizvorgang von Backöfen ist allerdings sehr unterschiedlich und verbraucht zusätzlich Energie. Lediglich bei Hefeteigprodukten oder Backzeiten unter 30 Minuten ist Vorheizen tatsächlich notwendig.
     
  2. Ober- und Unterhitze oder Umluft? Ganz klar: Umluft! Die Luft wird durch den Ventilator gleichmäßig verteilt, sodass Sie eine um 20 bis 30°C Grad niedrigere Temperatur einstellen können. Das spart ganze 25 bis 40 Prozent Stromkosten im Vergleich zum Backen mit Ober- und Unterhitze. Außerdem können so mehrere Bleche auf einmal in den Ofen kommen – mehr Essen für alle!
     
  3. Auch wenn es köstlich riecht: Bei jedem Öffnen der Backofentür entweicht etwa ein Drittel der Energie. Wenn also nicht unbedingt nötig, lass die Tür lieber zu.
     
  4. Pfanne statt Backofen? Aber ja! Das Zubereiten von Speisen im Backofen verbraucht bis zu zehnmal mehr Energie als in der Pfanne. Der Grund: Im Backofen muss ein viel größeres Volumen erwärmt werden. Zudem leitet Luft Wärme etwa 9000-mal schlechter als Aluminium, 600-mal schlechter als Edelstahl und etwa 25-mal schlechter als Wasser.

Es ist nicht egal, was wir essen und wie wir mit unserem Essen umgehen. In Österreich werden etwa 25 Prozent des CO2-Fußabdrucks durch die Produktion und den Konsum von Nahrungsmitteln verursacht. Vor allem Fleischprodukte verlangen dem Klima in der Produktion viel ab. Plant daher immer wieder vegetarische Tage ein. Und wenn es Fleisch sein soll: Lieber weniger, dafür bessere Qualität.

Nichts verschwenden. Wusstet ihr, dass etwa 1/3 aller Lebensmittel im Müll landen?! So sind ca. 16 Prozent der Treibhausgasemissionen unserer Ernährung auf die sinnlose Verschwendung von Essen zurückzuführen. Jedes Kilogramm an wertvollen Lebensmitteln im Mist ist somit eine unnötige Belastung für unseren Planeten. Das wollen wir ändern – weil Lebensmittel kostbar sind!

Übrigens: Nachhaltige Kochprofis setzten auf Ökostrom!

Mit Ökostrom gekochte Speisen werden noch klimaschonender zubereitet. Dazu eignet sich der WWF Stromanbieter Check: Alle Stromanbieter übersichtlich im Ranking. Wer bereits Ökostrom bezieht, kann sich vor allem im Sommer an das Abtauen des Gefrierfachs wagen. Außerdem: Lebensmittel kühlt ihr am besten bei 6 bis 7 Grad. Für die Gefriertruhe – die am liebsten im Keller steht – reicht eine Temperatur von minus 18 Grad. Stellt den Kühlschrank und das Gefriergerät dahin, wo es kälter ist: nicht neben Heizkörper, Herd oder Spülmaschine.

Gemeinsam für das Klima

Gemeinsam mit dem WWF setzt sich GOURMET für eine klimafreundliche Ernährung ein. Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Koch das Klima froh“ von GOURMET Kids. Dabei wollen wir euch einladen, gemeinsam mit den Kindern euren Alltag nachhaltiger zu gestalten. Denn mit einer klimafreundlichen Ernährung können wir alle einen Teil zum Klimaschutz beitragen.

Unsere klimafreundlichen Tipps & Tricks sowie kunterbunte Rezeptideen findet ihr in unserem „Koch das Klima froh“ Folder:
Koch das Klima froh! 

 

Weitere hilfreiche Tipps und Informationen:

Gourmet Kids – Downloads
Stromanbieter Check - WWF Österreich
Ernährung und Klimaschutz - WWF Österreich

DI Hannah-Heidi Schindler

Über die Autorin

Hannah-Heidi Schindler ist Expertin für Nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Sie setzt sich sowohl privat, als auch in der Arbeit für Klimaschutz und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein.

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Rezept: Eierschwammerlrisotto mit Hühnerbruststücken

Eierschwammerl oder auch echte Pfifferlinge genannt, kann man jedes Jahr von Juli bis September genießen. In der österreichischen Küche sind sie ein echter Klassiker und werden häufig als Beilage zu Knödel-, Fleisch- und Wildgerichten serviert. Doch auch als Hauptzutat in einem Gulasch, einer Eierspeise oder einem Risotto, schmecken sie köstlich. Damit auch ihr in den Genuss unseres zarten und cremigen Eierschwammerlrisotto kommt, haben wir für euch ein super Rezept zum Nachkochen. 

Eierschwammerlrisotto mit Hühnerbruststücken

Zutaten:

  • 2 Stk Hühnerbrust
  • 300 g Risottoreis
  • 3 Stk Schalotten oder Zwiebel
  • 100 ml Weißwein
  • 3 El Rapsöl
  • 50 g Butter
  • 50 g Parmesan
  • 800 ml Hühnerfond
  • Salz, Pfeffer
  • 600 g Eierschwammerl
  • 1/2 Bd Petersilie
  • 100 ml Schlagobers

Zubereitung:

  1. Eierschwammerl gut putzen und Schalotten fein schneiden.
  2. Die Schwammerl in etwas Butter anrösten, aus der Pfanne nehmen, die Schalotten in die Pfanne geben und glasig anrösten.
  3. Danach die Eierschwammerl wieder dazugeben und weiter rösten.
  4. Mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite stellen.
  5. Hühnerbrust in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls in der Pfanne mit etwas Öl braten.
  6. Risottoreis in Butter glasig anschwitzen und mit Weißwein ablöschen.
  7. Den Reis köcheln lassen bis der Weißwein verdampft ist.
  8. Dann mit Hühnerfond nach und nach aufgießen und dabei wiederholt umrühren bis der Reis al dente ist (die Kochzeit bei kleiner Stufe ist ca. 20 Minuten).
  9. Nun die gebratenen Hühnerbruststücke und die gerösteten Eierschwammerl dazugeben.
  10. Zum Schluss den Parmesan und das Schlagobers einrühren, und mit Petersilie, Salz und Pfeffer verfeinern.

Hier noch ein paar Tipps:

  • Für ein perfektes Risotto nimmt man am besten die Reissorte Carnaroli. Man kann auch die Sorte Arora verwenden, aber diese ist besser für Milchreis geeignet.
  • Sehr oft wird für ein gutes Risotto das ständige Rühren beim Kochen unterschätzt. Daher während des Kochens nicht vergessen: Aufgießen, rühren, aufgießen.
  • Wenn gerade nicht Eierschwammerl-Saison ist, könnt ihr auch jedes andere Gemüse für euer Risotto verwenden. 


Eierschwammerlrisotto

Lasst es euch schmecken!


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Eierschwammerl: 5 praktische Küchentipps zur Saison

Pilz-Bürste und Mehl helfen bei starken Verschmutzungen

Gehört ihr auch zu den Eierschwammerl-Fans? Wenn ja, dann ist jetzt genau die richtige Zeit, um sich auf die Suche zu machen. Die Eierschwammerl haben nämlich von Juli bis September Saison. Und für alle, die schon fleißig im Wald, beim Wandern oder ganz einfach im Supermarkt nach Eierschwammerl suchen, haben wir ein paar nützlichen Tipps für den nächsten Fund. Übrigens, 100 Gramm Eierschwammerl enthalten gerade einmal 15 Kalorien. Passt doch perfekt zum aktiven Wandern, oder?

1. Eierschwammerl suchen und finden

Eierschwammerl bevorzugen ein feuchtes, aber warmes Klima. Es heißt nicht umsonst, dass man sich nach ein paar Regentagen auf die Suche machen soll. Zu finden sind sie meist versteckt in Laub- und Nadelwäldern, sowie in den Alpen auf Moos- und Nadelböden ohne viel Bewuchs. Sie bevorzugen Baumpartner wie die Fichte, aber auch die Rotbuchen, Eichen, Kiefern und Tannen. Daher beim Sammeln einfach ein wenig auf die Bäume achten

2. Effizient putzen

Da sind sich die Köche einig: Die größte Eierschwammerl-Herausforderung ist das richtige und gründliche Putzen. Die kleinen Pilze wachsen sehr bodennah und sind daher häufig mit Erde und Nadeln verschmutzt. Besonders tückisch sind die langen Lamellen an der Unterseite, in denen sich der Schmutz verfängt. Eierschwammerl bestehen hauptsächlich aus Wasser – wäscht man sie zu lange, verlieren sie ihr Aroma und werden braun und matschig. Probiert doch einmal diesen Trick aus: Schwammerl mit Mehl bestäuben und in einem Sieb vorsichtig durchschütteln. Anschließend mit einer weichen Pilz-Bürste abbürsten oder kurz abspülen. Mehl bindet Verschmutzungen und hilft so dabei, Erde und Nadeln aus den Lamellen zu holen.

3. Lagern

Eierschwammerl bleiben im Kühlschrank bis zu zwei Tage frisch. Zum Trocknen und Einfrieren sind die frischen Pilze leider eher ungeeignet, da sie leicht bitter werden. Wollt ihr die Eierschwammerl lagern, benutzt dafür am besten einen luftig-kühlen und dunklen Raum, wie den Keller. Ihr habt keinen? Dann könnt ihr sie auch im Kühlschrank aufbewahren: einfach in Papier einwickeln und bis zu zwei Tage lagern. ​​

4. Einfrieren

Frische Eierschwammerl sind zwar nicht zum Einfrieren geeignet – zubereitete Schwammerl aber sehr wohl. Ein Trick: Schwammerl mit Gewürzen und Zwiebeln rösten und dann einfrieren – Obers oder Mehl-Sauerrahm-Mischung kommen erst beim Auftauen dazu.

6. Saucen binden und würzen

Eierschwammerl sind in vielen Varianten sehr schmackhaft! Wir mögen sie am liebsten in cremigen Saucen. Probiert statt Obers doch einmal, die Sauce mit Sauerrahm zu binden! Damit es keine Klümpchen gibt, nehmt die Pfanne oder den Topf vom Ofen und vermischt den Sauerrahm mit etwas glattem Mehl in einer Schüssel, bevor ihr ihn unter die Pilze mischt. Dann könnt ihr die Sauce wieder langsam erhitzen. Für die Würze reichen etwas Salz, Pfeffer und frische Kräuter wie Petersilie. Zu viel Gewürze würden den feinen Eigenschmack der Eierschwammerl schnell überdecken.

 

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Leichte Kost mit südlichem Flair

Für den perfekten Start in die Grillsaison

Bei sommerlichen Temperaturen beginnt alljährlich das Freiluftkochen. In den Gärten, auf Wiesen und in Parks duftet es nach Holzkohle und dahinbrutzelnden Steaks. Die Grillsaison läutet jedoch nicht zwangsweise die Zeit für viel Fleisch, Gebäck und üppige Saucen ein. Es gibt eine Vielzahl an leichten Gerichten, die am Grill zubereitet werden können.

Mediterrane Kost: wenig Fleisch, viel Gemüse

Mit den Grundpfeilern der mediterranen Ernährung wird es euch bestimmt ganz leicht fallen, euch auch in der Grillsaison gesund zu ernähren. Denn Gemüse wie Zucchini, Melanzani, Paradeiser und Erdäpfel eignen sich geschmacklich hervorragend zum Grillen. Hühnerbrust, Putensteaks und verschiedene heimische Fischsorten sind tolle Alternativen zu Steak und Co.

Grillspieße mit Gemüse und Geflügel sind garantiert ein Hit auf Ihrer Grillparty.

6 Tipps für den Start in eine leichte Grillsaison

  • Weißes statt rotes Fleisch: Geflügel hat ein optimales Verhältnis von Eiweiß und Fett und passt ideal zu verschiedensten hausgemachten Marinaden - egal ob aus getrocknetem Basilikum und frischem Rosmarin, einer Kombination aus Senf und Zitrone oder einfach nur mit Pfeffer und Salz.
  • Wenn ihr nicht auf rotes Fleisch verzichten möchtet, könnt ihr auch mageres Schweine- und Rindfleisch zubereiten. Der Fett- und Cholesteringehalt ist dann vergleichbar mit Puten- und Hühnerfleisch.
  • Für Fisch-Fans: Fische und Meeresfrüchte haben generell einen geringeren Fettgehalt und sind reich an Eiweiß. Sie sind wichtige Lieferanten für Jod, Magnesium sowie die Vitamine A, B, C und D. Die beliebtesten heimischen Klassiker sind Forellen und Karpfen.
  • Grillgemüse: Es gibt nichts Besseres, als über Holzkohle gegrilltes frisches Gemüse. Dünn geschnittene Zucchini- und Melanzanischeiben, Folienerdäpfel und saftige Paradeiser überzeugen auch so manchen Gemüsemuffel. Und wohlschmeckende Gemüsespieße sind garantiert ein Hit für jeden Partygast.
  • Greift zu Salaten und meidet Gebäck. Ihr kennen das Phänomen sicherlich: Hungrig auf einer Gartenparty angelangt, ist das Warten auf gegrilltes Fleisch und Gemüse fast unerträglich. Und schon langt man zum Brotkorb und isst sich an Weißbrot und Saucen satt. Esst in der Zwischenzeit lieber eine Schüssel Salat! Erdäpfel-, Paradeiser- und Blattsalate kommen auf eurer Grillparty erfahrungsgemäß immer gut an. Bereitt verschiedene Varianten vor oder nehmt selbst eine Salatkreation mit, wenn ihr eingeladen werdet.
  • Meidet fertige Saucen. Sie enthalten oftmals viel Zucker. Aus Schnittlauch, Petersilie, Knoblauch und auch Kapern können ihr schnell selbst Dips auf Joghurtbasis zubereiten.

 

 

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Das beliebte Sommergemüse schmeckt neutral und ist daher vielseitig einsetzbar. Egal ob roh, gegart, gegrillt oder eingelegt - es gibt unendlich viele Zubereitungsarten. Wir verraten euch, wie man das milde Aroma der Zucchini am besten einsetzt und welche Tipps ihr beim Einkaufen und Lagern beachten solltet.

Der kleine Kürbis findet großen Anklang

Habt ihr gewusst, dass Zucchini eigentlich „kleiner Kürbis“ heißt? Zucchini gehören nämlich zur Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse.

Im 17. Jahrhundert in Italien erstmals gezüchtet, werden Zucchini heute in vielen Ländern Europas angebaut. In Italien sind sie so beliebt, dass es sogar einen Tag der Zucchini gibt. Der „giorno del zucchetto“ wird am 7. Mai gefeiert - zur Zeit der Aussaat.

Die meisten verbinden mit Zucchini längliches, dunkelgrünes Gemüse. Es gibt sie aber auch in runder Form und in verschiedenen Farben, wie weiß, gelb und creme-grün. Deshalb sind sie ideal, um Farb-Akzente zu setzen und lassen bunte Sommersalate, Aufläufe und Beilagen entstehen.

Neben dem optischen Aspekt überzeugen sie auch aufgrund ihrer Vitamine und Nährstoffe. Sie sind reich an Vitamin A und C sowie an Kalzium, Magnesium und Eisen. Ein weiteres Plus: Sie enthalten viel Wasser, sind sehr kalorienarm (ca. 20 Kalorien pro 100 Gramm) und leicht verdaulich - das ideale Diät-Gemüse!

Die Zucchini-Blüte ist eine beliebte Delikatesse.

Ein Gemüse, sechs Zubereitungsarten

  • Im Sommer werden Zucchini gerne roh gegessen. Roh schmecken sie leicht nussig und machen sich gut in erfrischenden Salaten.
  • Gegart schmecken Zucchini bereits sehr neutral und lassen sich deshalb so gut mit allerlei kombinieren.
  • Tipp: Momentan sind Low-Carb-Spaghetti besonders beliebt. Für die Zubereitung der Trend-Nudeln benötigt ihr nur einen Spiralschneider. Die dünnen Streifen werden gerade einmal 60 Sekunden in Salzwasser gegart und schon sind die Zucchini-Nudel fertig. Durch den neutralen Geschmack lassen sie sich mit jedem Sugo verfeinern.
  • Gegrillte Zucchini sind eine willkommene Abwechslung auf jeder Grill-Party. Mischt einfach etwas Olivenöl, Limettensaft, Salz und Pfeffer und bestreicht die Zucchini-Streifen damit. Mit dieser simplen Marinade könnt ihr auch Fleisch-Fans begeistern.
  • Gebraten schmecken Zucchini besonders gut, da sie viel Wasser verlieren und dadurch intensiver schmecken.
  • Aufgepasst beim Kochen! Ihr solltet Zucchini immer erst zum Schluss hinzugeben. So bleibt das Gemüse auch in einer Gemüsepfanne oder in einer Minestrone knackig.
  • Zucchini eignen sich auch hervorragend als eingelegtes Gemüse. Mögt ihr es eher klassisch, dann greift zu Essig, Zwiebel und Öl. Mit indischen und mexikanischen Gewürzen entstehen exotischere Varianten.
  • Tipp: Zucchini vertragen kräftige Gewürze, wie mediterrane Kräuter, Knoblauch und Zwiebel. Also, würzt getrost darauf los. Es sei denn, ihr wollt den milden Eigengeschmack beibehalten. Dann reicht auch etwas Salz und Pfeffer.

Mit Zucchini lassen sich unterschiedlichste Gerichte zaubern.

Tipps für Kauf & Lagerung

  • In Österreich haben Zucchini von Juni bis Oktober Saison.
  • Sie werden unreif geerntet. Lässt man sie wachsen, können sie sehr groß werden und sollten dann wie Kürbisse gegessen werden - geschält, entkernt und gebraten.
  • Für den fein nussigen Geschmack, greift am besten zu kleinen Zucchini. Ideal sind 100-150 Gramm pro Zucchini.
  • Achtet darauf, dass die Haut nicht beschädigt ist, so halten Zucchini länger. Ihr könnt Zucchini ca. 1 Woche im Kühlschrank lagern. Dabei sollte es nicht unter 8 Grad haben.
  • Das Ethylen in Tomaten und Obst lässt Zucchini schneller reifen, daher sollten sie sich keine Gemüselade mit Zucchinis teilen.
  • Wenn ihr an zu viel Zucchini geraten sind, brauchen ihr euch nicht ärgern. Gewürfelt lassen sie sich nämlich sehr gut einfrieren.

Unser Rezepttipp: Gefüllte Zucchini Tandoori Art mit Petersilkartoffeln

Zutaten

  • 1 Stk Zwiebel
  • 500 g Hühnerfleisch (Keule oder Hühnerbrust)
  • 4 Stk mittelgroße Zucchini
  • 60 g Mozzarella
  • 1 Prise Kardamom
  • 1 Prise Pfeffer schwarz gemahlen
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • Salz
  • 1 Prise Cayenne Pfeffer oder Chillipulver
  • 100 g Bulgur
  • 100 ml Wasser (heiß)
  • 2 El Rapsöl

Zubereitung

  1. Den Bulgur in einer Schüssel mit heißem Wasser übergießen und zugedeckt ca. 20 Minuten lang quellen lassen.
  2. Inzwischen das Hühnerfleisch faschieren und die Zwiebel klein würfelig schneiden.
  3. Die Zwiebel in einer Pfanne in Öl anschwitzen, danach das faschierte Hühnerfleisch dazugeben und weiter anbraten. Zuletzt kommen die Gewürze und der gequellte Bulgur dazu. Alles gut mischen.
  4. Die Zucchini der Länge nach halbieren und die Kerne mit einem Esslöffel entfernen, damit eine Einkerbung entsteht. Mit der Fleischfülle befüllen und mit Mozzarella bestreuen. Danach in einem ofenfesten Geschirr für ca. 15 Min. bei160°C im Ofen braten.
  5. Als Beilage empfehlen wir Petersilkartoffeln und einen Joghurtdip.

Für den Joghurtdip

  • 250g Joghurt (3,6% Fett)
  • 150g Sauerrahm
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Alle Zutaten mit dem Schneebesen glattrühren.

 

Weitere Tipps & Rezepte zu saisonalen Sorten:

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Manche Erinnerungen aus der Kindheit prägen unseren Geschmack ein Leben lang. Mir geht es so beim Marillenkuchen. Ich liebe Marillen. Als saftiges Obst und als köstliche Marmelade, aber nur mit Einschränkung als Kuchen. Warum das so ist, obwohl ich fast alles Süße mag? Bei uns zu Hause und bei meinen Freunden gab es zu den Marillen immer eine helle Kuchenmasse, die manchmal auch noch sehr trocken daherkam. Deshalb hatte ich später, als ich selbst für meine Versorgung mit Kuchen verantwortlich wurde, wenig Lust darauf, Marillenkuchen zu backen. Bis vor einem Ereignis vor einigen Jahren. Da servierte mir meine beste Freundin einen köstlichen Schoko-Marillenkuchen, der mein Schoko-Herz zum Jubeln brachte. Damit waren sie vorbei, die langen, mageren Kuchenjahre zur Marillenzeit. Der Marillenkuchen und ich sind ausgesöhnt und seitdem beste Freunde.

MarillenImKorb

Vielleicht habt ihr ja ebenfalls Lust auf Marillen, umhüllt von saftigem Schokokuchen nach meinem Lieblingsrezept.

Schoko-Marillenkuchen (Rezept meiner besten Freundin)

Zutaten:

  • 150 g Butter (zimmerwarm)
  • 150 g Staubzucker
  • Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 150 g zerlassene Kochschokolade
  • 150 g Mehl glatt
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 2 EL Rum (kann man auch weglassen)
  • Marillen nach Geschmack

Und so geht’s:

  1. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
  2. Eidotter dazugeben und weiterrühren.
  3. Eiklar extra zu Schnee schlagen und abwechselnd mit dem Mehl (inkl. Backpulver) in die Butter-Zucker-Schokomasse unterheben.
  4. Eine höhere Pfanne mit Butter einfetten und Mehl stauben.
  5. Die Masse in die Pfanne füllen und mit den Marillen (Schale nach unten) belegen.
  6. Im Backrohr bei rund 160-180 Grad ca. 40/45 Minuten lang backen und mit etwas Zucker bestreuen.

Marillenkuchen

 

Viel Spaß mit diesem schokoladigen Marillenkuchen, der sich perfekt dafür eignet, mit seinen Freunden bei Kaffee und Kuchen in alten Erinnerungen zu schwelgen.

 

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Da ist der Wurm drin – Wurmkisten für den Garten und die Terrasse

In einer Wurmkiste können wir unsere Küchenabfälle zu wertvollem Dünger umwandeln. Na ja, um ehrlich zu sein, machen nicht wir das, sondern Würmer und andere Mikroorganismen. Die Wurmkiste ist also eine Minivariante eines Komposthaufens.

Mistwürmer gehören zur Familie der Regenwürmer. Sie sind aber etwas kleiner und bleiben eher im Oberflächenbereich, während andere Regenwurmarten in tiefere Bodenschichten vordringen. Kompostwürmer leben mit unzähligen anderen kleinen Lebewesen unter verrotteten Pflanzen oder in Komposthaufen. Sie verwandeln unsere pflanzlichen Küchenabfälle in wertvollen Humus.

Kaufen oder Selbermachen

Die im Handel erhältlichen Wurmkisten sind oftmals schön gestaltete Varianten für die Küche oder den Wohnbereich. Da sich beim Kompostieren etwas Flüssigkeit bildet, ist es wichtig, dass die Kisten für Innenräume ganz dicht sind. Mit ein bisschen Geschick können diese natürlich auch selbst geplant und gebaut werden. Für den Garten oder die Terrasse gibt es eine einfache Do-it-yourself Variante, die wir euch gerne vorstellen möchten. Draußen ist es natürlich auch kein Problem, wenn die Kiste ein bisschen undicht ist. Und Selberbauen macht richtig viel Spaß!


© www.cityfarm.wien

Material und Bauweise

Als sehr lang haltbare und umweltschonende Spar-Variante könnt ihr gebrauchte, standardisierte Kunststoff-Kisten verwenden. Man findet sie oft recht günstig auf diversen Online-Plattformen unter den Suchbegriffen „Stapel-, Euro- oder Bäckerkisten". Ein gutes Mindestmaß je Kiste ist 60 x 40 x 15 cm (LxBxH). Höhere Kisten haben sich nicht bewährt.

Für die einfachste Selbstbau-Variante braucht ihr mindestens drei Kisten, zwei davon mit Löchern im Boden und eine Geschlossene. Wenn die oberen Kisten auf der Seite Löcher oder Griffe haben, deckt diese mit einem dicken Karton oder anderem Material ab, damit nichts hinausfallen kann, nur wenig Licht hineinkommt und sich nicht zu viele Mücken in eurem Wurmtempel ansiedeln. Die Grifflöcher kann man auch gut zusätzlich mit einem Gewebeband zukleben. Oben drauf unbedingt einen passenden Deckel geben, der gut schließt.

Die Kisten werden nun übereinandergestapelt. Ganz unten kommt die geschlossene Kiste. Hier wird der sogenannte Wurmtee hineingetröpfelt (mehr dazu ein Stück weiter unten). Dann stapelt ihr die zweite Kiste darauf und legt sie am Boden mit einem Netzstoff oder Insektengitter aus.
Das Insektengitter kann auch nachträglich ganz einfach zwischen die untersten beiden Kisten gespannt werden.
In die Gitterkiste kommt jetzt das Wurmsubstrat mit den Kompostwürmern, erstem Wurmfutter und der „Wurmwohnung“ hinein. Das Wurmsubstrat könnt ihr im Handel bestellen. Das ist auf jeden Fall empfehlenswert, da ihr hier auch die robustesten Kompostwürmer bekommt.

Mit dieser Kiste könnt ihr jetzt einmal starten und die Würmer mit pflanzlichen Küchenabfällen füttern. Mit der Zeit wird die Kiste immer voller und ihr könnt die nächste daraufsetzen. Wichtig ist dabei, immer wieder nachzusehen, ob die Würmer von der zweiten in die dritte Kiste kriechen können. Ist das nicht der Fall, müsst ihr den Kompost ein bisschen anhäufeln, um eine Verbindung zu schaffen.

Der Wurmtee als kleiner Goldschatz

Ganz unten habt ihr die Box ohne Löcher, darin sammelt sich der Wurmtee. Das ist kein Tee für uns Menschen, sondern wirklich nur für die Pflanzen. Er ist ein hervorragendes Düngemittel! Als Wurm- oder Komposttee wird die Flüssigkeit bezeichnet, die aus dem Bioabfall über das bereits zersetzte pflanzliche Material nach unten läuft. Auf diesem Weg lösen sich viele Nährstoffe, und auch Mikroorganismen werden mitgenommen. Der Wurmtee tropft durch das feinmaschige Netz hindurch in die Kiste ohne Löcher und wird dort aufgefangen. Am besten verwendet ihr ihn regelmäßig so frisch wie möglich in einer Verdünnung 1:10 zum Gießen. Achtung: Regelmäßig nachsehen, ob der Wurmteebehälter gefüllt ist.


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Die Würmer sind hungrig!

In die Wurmkiste dürfen fast alle organischen Abfälle, die auch auf einen Komposthaufen kommen. Das sind alle ungewürzten, pflanzlichen Reste. Es gibt aber ein paar Sachen, die mögen Kompostwürmer nicht: Zitrusfrüchte, Zwiebeln, Knoblauch und sehr harte Stängel. Die lasst ihr am besten einfach weg. Ihr helft den Würmern außerdem, wenn ihr die Küchenabfälle ein wenig klein schneidet. Dann können sie das Futter besser fressen und das Ganze funktioniert einfach schneller. Es dürfen auch nicht zu viele Küchenabfälle auf einmal sein. Ihr werdet die richtige Menge mit der Zeit sicher gut abschätzen können. Und zwischendurch solltet ihr etwas Zeitungspapier und Karton zerkleinern und daruntermischen, weil Würmer die darin enthaltenen Fasern brauchen.


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Der richtige Ort

Temperaturen zwischen 15 und 25 °C und eine hohe Feuchtigkeit sind für die Würmer optimal. Wird es kälter, sind sie weniger aktiv. Aber auch, wenn es ihnen zu warm wird, wollen sie nicht so recht fressen und ziehen sich eher in die tieferen Schichten zurück, um auf bessere – also in diesem Fall kühlere – Zeiten zu warten. Der optimale Platz für eure Wurmbox liegt also im Schatten. Ihr solltet die Kiste feucht, aber nicht nass halten und im Winter frostfrei aufstellen.

Den Humus könnt ihr aus der untersten Gitterkiste entnehmen; die darin lebenden Kompostwürmer aussieben oder händisch herausholen und wieder in eure Wurmkiste setzen.


Das braucht ihr – Zusammenfassung

  • 3 Kunststoff-Kisten: 1 geschlossene und 2 Gitterkisten
  • 1 Deckel
  • Material zum Abdunkeln
  • Netzstoff (zum Beispiel Reste eines Insektennetzes)
  • Würmer in Wurmsubstrat

Viel Freude mit eurer eigenen Wurmfarm!
 

Wurm und Wurmsubstrat sind unter anderem erhältlich unter:

Alpenwurm.at
Wurmkiste.at
Wurmpower.at

DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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An heißen Tagen ist der Ventilator unser bester Freund im Büro und zu Hause. Wenn ihr an eine Abkühlung denkt, dann träumt ihr bestimmt davon, euch an einem schattigen Plätzchen und in luftiger Kleidung zu entspannen. Aber habt ihr gewusst, dass auch Nahrungsmittel, die ihr regelmäßig zu euch nehmt, für mehr Frische im Alltag sorgen?

Lebensmittel, die mehr als nur sättigen

Auch wenn ihr euch bisher noch nicht mit der kühlenden Wirkung von Lebensmitteln bei Hitze befasst habt, werdet ihr rein intuitiv zu kühlenden Gerichten im Sommer und wärmenden Speisen im Winter greifen. Überlegt doch mal, wann ihr eher Lust auf Gurkensalat habt und wann ihr eine Gulasch-Suppe bevorzugt!
Natürlich beeinflusst auch das Angebot im Supermarkt, in Restaurants und am Arbeitsplatz eure Auswahl. Steht ihr zum Beispiel im Sommer vor knackigen Gurken aus der Region, bekommen ihr wahrscheinlich Lust auf einen Salat. Doch was sollte man denn jetzt eigentlich gegen die Hitze essen?

Für mehr Frische im Sommer

Sommersuppen eignen sich besonders gut für ein wenig Abkühlung bei hohen Temperaturen. Die Suppen müssen aber nicht unbedingt immer nur kalt sein. Neben einer Gurkensuppe oder einer klassischen Gazpacho könnt ihr auch warme Suppen essen, solange diese nicht zu deftig ausfallen. Wie wäre es mit einer klaren Gemüsesuppe und dazu Grießnockerl? Oder einer italienischen Minestrone, die auch für ein wenig südliches Flair sorgt?

Damit ihr auch noch nach der Mittagspause fit bleibt, sind Salate eine gute Wahl. Erdäpfelsalat, Karottensalat, Mozzarella mit Paradeisern oder Gurkensalat mit Rahmdressing? Das hört sich nicht nur gut an, sondern ist auch ideal, um nicht ins Schwitzen zu kommen. Und auch bei Gourmet Business gibt es eine große Auswahl an Salaten, wie zum Beispiel eine vitaminreiche Buddha Bowl. Als Snack für Zwischendurch eignet sich ein frischer Fruchtsalat mit Basilikum und Ingwer oder ein Joghurt mit Beeren.

Apropos Ingwer: Scharfe Gewürze haben auch eine kühlende Wirkung. Kein Wunder, dass Menschen in südlichen Ländern gerne scharf essen. Manchen bekommt die Schärfe aber nicht gut und dann kann es passieren, dass es einem noch heißer wird. Wenn ihr also dazu neigt, schnell zu schwitzen, dann bleibt besser bei frischen mediterranen Kräutern.

Gerade im Sommer solltet ihr versuchen, weniger Fleisch zu essen. Denn für Fleisch braucht euer Körper mehr Energie und dadurch erzeugt er mehr Wärme. Setzt im Sommer also auf mehr vegetarische Gerichte! Eine große Auswahl an köstlichem Gemüse wie Melanzani, Zucchini, Paprika und Radieschen erleichtern euch die Umstellung. Auch Fisch und Pasta passen gut in den Sommer.

Nicht nur was ihr esst, sondern auch wie oft und wie viel ihr esst, ist wichtig. Zu viel Essen macht müde. Wir empfehlen deshalb, regelmäßig kleinere Portionen zu essen. Lasst euch dabei Zeit und genießt bewusst. Ein knackiger Apfel oder eine Nektarine bietet sich als Energie- und Frischekick für die Pause am Nachmittag an.

Die richtige Temperatur für euer Getränk

Gerade wenn die 30 Grad Marke überschritten wird, heißt es: Trinken, trinken, trinken. Schon ein Wasserverlust von 10 Prozent im Körper beeinträchtigt unser Wohlbefinden und die Konzentration. Trinkt am besten ungezuckerte Getränke wie Leitungswasser, Mineralwasser und Tee.

Tee im Sommer? Auf jeden Fall, denn ein warmer Zitronenmelissen- oder Pfefferminz-Tee wird euch garantiert nicht aufheizen. Wenn ihr den Tee auskühlen lasst und Eiswürfel hinzufügt, habt ihr einen selbstgemachten Eistee vor euch!

Achtung! Eiskalte Getränke machen keinen Sinn. Trinkt eher lauwarme und kühle Getränke. Besteht euer Getränk fast nur aus Eiswürfel, wird euer Körper die Kälte ausgleichen und euch wird wieder heiß. Wusstet ihr, dass man in Ländern wie Ägypten täglich mehrere kleine Tassen Schwarztee mit Pfefferminz-Blättern trinkt? Die Menschen verzichten dort völlig auf sehr kalte Getränke.

Wir hoffen, dass wir euch mit unseren Tipps etwas Abkühlung verschaffen und wünschen erfrischende Momente!
 

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

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Gemüselust im Sommer

Bastelideen für Radieschen, Gurken und Co.

Im Sommer steht uns eine fast unendliche Vielfalt an Obst und Gemüse zur Verfügung. In verschiedenen Farben, Formen und Größen. Angesichts dieses bunten Potpourris ist auch die Neugierde der Kinder schnell geweckt. Was würde wohl im Ernte- oder Einkaufskorb landen, wenn wir Ihnen zur Abwechslung die Entscheidung überließen? Mit einer Kostprobe vor Ort kommen die lieben Kleinen sicherlich auf ihren ganz eigenen Geschmack!

Gurken zu Schnecken geschnitten - Schneckenrennen
© www.cityfarm.wien

Bastelideen für Kinder

Zuhause angekommen, könnt ihr der Gemüselust noch eine kreative Note hinzufügen: Mit so manchen der neu erstandenen Schätze lässt sich nämlich vor dem Essen auch noch hervorragend basteln. Aus Gurken, Radieschen oder Karotten könnt ihr sogar kleine Kunstwerke schnitzen. Gurken lassen sich ganz leicht in Sterne, Herzen und Blumen verwandeln: Einfach in Scheiben schneiden und mit Hilfe von Keksformen ausstechen.

Tipp: Nutzt auch die Gemüsereste. Sie lassen sich sehr gut für einen Sommersalat oder eine sommerliche Gemüsesuppe verwenden.

Radieschenmaus

Etwas komplizierter sind die Radieschen-Mäuse: Dafür die Radieschen waschen und die Blätter sauber abschneiden. Der Blattansatz soll noch sichtbar sein – als Schnauze! Jetzt von der Unterseite vorsichtig eine Scheibe abschneiden, so dass die Maus gut stehen kann. Die Wurzel dranlassen – die wird das Mäuseschwänzchen! Das abgeschnittene Unterteil längs halbieren – jetzt haben wir die Ohren! Jetzt oberhalb der Schnauze quer einen Schlitz schneiden, und beide Ohren hineinschieben. Fertig ist das rosa Mäuschen!

So sieht Gemüse nicht nur besonders hübsch aus, sondern wird Eurem Nachwuchs auch ausgezeichnet schmecken!

Rote Rübe – zu neuem Leben erweckt
Ihr habt schon Rote Rüben im Garten oder am Markt entdeckt? Dann könnt ihr damit ein cooles Experiment machen: Rote Rüben gehören nämlich zu jene Gemüsearten, die nach der Ernte weiter wachsen können.

Dazu schneidet ihr nur ein fingerbreites Stück unterhalb des Blattansatzes ab und legt dieses in einen Teller mit etwas Wasser. Wenn ihr regelmäßig Wasser nachfüllt, könnt ihr beobachten, wie nach ein paar Tagen wieder erste neue Blätter aus dem Blattansatz sprießen. Diese können nach Lust und Laune geerntet werden und sind besonders schmackhaft  im Salat oder leicht angedünstet als Beilage.

Rote Rüben
© www.cityfarm.wien

Übrigends, mit Rote-Rüben-Saft kann man auch ausgezeichnet malen.

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Hitze-Tipps für die Arbeit und zu Hause

Wenn es im Sommer so richtig heißt wird, sollte man die Hitze auf gar keinen Fall unterschätzen. Denn dann geht die körperliche und geistige Leistung ganz schnell zurück, egal ob man in der Wiese liegt, am See badet oder doch im Büro oder zu Hause arbeitet.
Damit es ein wenig erträglicher für euch wird, haben wir hier ein paar nützliche Tipps für euch zusammengestellt.  

Lüften

Am besten so früh wie möglich mit den Lüften beginnen, wenn es draußen noch kühler ist. Sobald die Außentemperatur ansteigt, müsst ihr die Fenster wieder schließen. Es kommt sonst warme Luft in die Räumlichkeiten und es wird ganz schnell drinnen ebenso warm wie draußen.
Sinken am Abend die Temperaturen, könnt ihr wieder lüften.
Bei direkter Sonne durchs Fenster solltet ihr unbedingt die Jalousien runter lassen oder den Vorhang zuziehen.

Trinken

Zu aller erst das Wichtigste: Genug trinken im Hochsommer!
Wie viel ist genug? Mindestens 2,5 - 3 Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt.
Die Temperatur des Getränks ist auch sehr wichtig, sie sollte nämlich Raumtemperatur haben. Trinkt ihr zu kalt, wärmt sich euer Körper von innen auf, und etwas zu Heißes will im Sommer sowieso fast niemand trinken. Da würde dem Körper im wahrsten Sinne des Wortes doppelt eingeheizt werden, von außen und von innen.
Am besten ist natürlich Wasser, aber Abwechslung ist manchmal auch was Schönes. Da könnt ihr euch aushelfen, zum Beispiel mit verdünnten oder aufgespritzten Fruchtsäften, Smoothies und auch Minztee. Letzteren ordentlich auskühlen lassen, bis er maximal noch warm ist. Minze wirkt sehr erfrischend und wird deswegen in vielen noch wärmeren Ländern gerne gegen Hitze getrunken.

Essen

Nicht zu schwer essen. Damit sind Speisen wie Braten, Torten, fettige Wurst und ähnliches gemeint. Der Grund dafür ist, dass es für den Körper aufwendiger ist, solche Speisen zu verdauen. Man wird müde und träge, der Kreislauf schaltet zurück und bei zu viel Hitze ist das nicht sehr förderlich. Leichte Kost ist in so einem Fall optimal. Gemüse wie Tomaten, Gurken und Zucchini sind gesund und bestehen zu einem großen Teil aus Wasser. Auch zu empfehlen bei solchen Temperaturen sind Gerichte wie Gazpacho, Tzatziki und Salate.

Noch ein paar nützliche Tipps

  • Ein Wasserzerstäuber hilft sehr gut bei Hitze zu Hause oder im Büro –  für eine schnelle Abkühlung zwischendurch.
  • Handgelenke mit kaltem Wasser abspülen ist auch sehr angenehm.
  • Zieht euch, wenn möglich, eher luftige Kleidung an.
  • Und alle Geräte, die nicht benötigt werden, solltet ihr abschalten.
     

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

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Sommerzeit ist Grillzeit! Damit der entspannte Genuss gelingt, haben wir einige Tipps gesammelt. Denn Grillen ist keine Frage des Alters.

Die richtige Ausstattung
Die Griller-Auswahl ist schier unendlich: Sie reicht vom großen Kohlegrill, der Grillprofis freut, bis zum kleinen Gas- oder Elektrogriller für den Hobby-Würstelwender. Doch die Anschaffung sollte gut überlegt sein. In einem Schrebergarten oder auf einem Balkon in der Stadt und fürs Grillen zu zweit oder alleine reicht wohl ein kleiner Elektrogriller für den Tisch. Er braucht wenig Platz, verteilt die Wärme gut, ist rauchfrei und lässt sich leicht reinigen.

Essenszeit
Hier gilt: nicht zu früh und nicht zu spät. Um die Mittagshitze zu meiden, bietet sich der spätere Nachmittag an. Die Temperaturen werden angenehmer und der Magen hat noch Zeit genug, das Essen in Ruhe zu verdauen.

Griller mit Fleisch und Gemüse

Leichte Kost
Mit den richtigen Zutaten gelingt auch am Grill eine gesunde Mahlzeit. Gemüse, vielleicht sogar aus dem eigenen Garten oder Hochbeet, belastet den Körper bei heißen Temperaturen nicht zusätzlich. Ergänzt mit mageren Fleischstücken, Kartoffeln und Grillkäse ist für jeden etwas dabei. Noch eine große Schüssel Salat dazu, etwas Obst – und das Grillglück ist perfekt.

Noch ein Tipp: Auch wenn der Hunger groß ist, nicht gleich den kompletten Grill belegen. Das Grillgut lässt sich leichter wenden, wenn Platz dafür ist. Und ein langsamer Genuss verlängert das Vergnügen.

Gegrilltes Gemüse

Das Drumherum
Auch die Umgebung soll Freude beim Essen bereiten. Denn das Auge isst ja bekanntlich mit. Etwas Lieblingsmusik, eine besondere Tischdekoration, bei Dämmerung Kerzen am Tisch und ein paar frische Kräuter wie Rosmarin, Basilikum oder Thymian, die nebenbei genascht werden können: Fertig ist das Drumherum. Und das Grillerlebnis ein Fest!

Deko beim Grillen

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Hitze am Arbeitsplatz?

Mit diesen Tipps bleibt ihr leistungsfähig

Brütende Hitze und Temperaturen weit über 30 Grad drücken nicht nur die Konzentration, sondern treiben auch die Schweißperlen auf die Stirn. Sonderlich viel Appetit haben ohnehin die wenigsten bei heißen Temperaturen.

Nicht nur viel Wasser, sondern auch erfrischende Lebensmittel helfen 

Unsere Ernährungsexpertin empfiehlt aber, sich auch bei Hitze am Arbeitsplatz Zeit für ein Mittagessen zu nehmen. Wenn es sehr heiß ist, sollten wir aber zu Leichtem greifen, um den Kreislauf nicht zu belastet und den Körper trotzdem mit ausreichend Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen. Dafür eignen sich frische Salate, gedämpfter oder gebratener Fisch, Pasta mit leichter Soße und natürlich viel Gemüse und Obst.

Auf der Suche nach leichtem Essen, das auch noch erfrischend wirkt, stoßen wir auf Rucola, Petersilie, Minze, Koriander, Oregano, Tomaten, Gurken sowie Broccoli und Zucchini. Genial kombiniert mit Milchprodukten wie Joghurt oder Buttermilch, aber auch durchaus mit Sojamilch, gelten all jene Produkte als kühlend. Außerdem sind diese Lebensmittel im Sommer auch aus regionaler Herkunft verfügbar, was sie für uns noch attraktiver macht!

Leichte Lebensmittel für den Alltag

Greift bei heißen Temperaturen häufig zu Gurken, Melonen und Tomaten. Letztere gelten übrigens durch ihren Inhaltsstoff Lycopin als natürlicher Sonnenschutz und liefern uns zusätzlich gute Laune durch das in ihnen enthaltene Tyramin. Diese Gemüsesorten bescheren uns Leichtigkeit durch einen hohen Wassergehalt und wenig Kalorien. Ihr kühlender Effekt ist in der Hitze des Sommers besonders reizvoll.

Also ab in die Küche und rein ins Vergnügen. Spanier und Griechen machen´s uns vor:  
Eine kalte spanische Gazpacho oder ein griechisches Tzatziki sind nicht nur schnell und einfach zubereitet, sondern ideal zum Mitnehmen und das perfekte Gericht an heißen Tagen.

Ein erfrischender Gurkensalat

Weitere Lebensmittel, die erfrischend wirken, sind Äpfel, Bananen, Birnen, Buchweizen oder Kichererbsen!

Trinkt ihr genug Wasser?

Falls nicht, dann beginnt spätestens genau jetzt der Weg zum Wasserhahn. Denn bei Hitze hat es unser Gehirn besonders schwer die erforderliche Konzentration zu halten. Also heißt es: trinken, trinken, trinken. Achtet darauf, dass ihr auf 2,5-3 Liter Flüssigkeit pro Tag kommt.

Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Beginnt jeden Bürotag mit einem Krug, den ihr euch mit Wasser gefüllt auf den Schreibtisch stellt. So habt ihr die Trink-Aufforderung ständig vor Augen. Auch bei normalen Temperaturen solltet ihr nicht darauf vergessen, genügend zu trinken!

Falls ihr Sport bei hohen Temperaturen betreiben solltet, vergesst nicht dementsprechend mehr Flüssigkeit zu euch zu nehmen.

Finger weg von eisgekühlten Getränken!

Ihr solltet nicht zu heiß trinken, aber schon gar nicht zu kalt. Wer viel Eisgekühltes zu sich nimmt, drängt den Körper regelrecht dazu, die Kälte wieder auszubalancieren. Dies kurbelt, nach dem vermeintlichen Frischekick, die Energieproduktion und somit die innerliche Körperwärme an. Wir empfehlen zimmertemperierte Getränke: Leitungswasser oder Mineralwasser sind ideale Durstlöscher. 

Beim Schwitzen gehen jedoch auch Elektrolyte verloren. Hier helfen gespritzte Obst- und Gemüsesäfte die verloren gegangenen Elektrolyte wieder bereitzustellen. Heruntergekühlte Tees, allen voran Pfefferminz-, aber auch Salbeitee, die beide aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als besonders kühlend gelten, wirken wahre Wunder an heißen Tagen. Wenn ihr bei Salbei sofort an Grippeviren denkt und bereits die Nase rümpft, empfehlen wir euch eine Mischung auszuprobieren: Eine gute Handvoll frischer Minze mit zwei bis drei Salbeiblättern, veredelt mit einem Schuss Zitronensaft, stellen in heruntergekühlter Form das Cooldownergetränk dar.

Kühler Tee wirkt erfrischend

Sommer & Sonne: Lust auf Grillen?

Im Sommer mit der Familie und guten Freunden grillen ist ein Stück Lebensqualität? Das finden wir auch. Trotzdem gilt an heißen Tagen: Je weniger gegrilltes, frittiertes oder deftiges Essen, desto besser. Selbst wenn gegrilltes Fleisch bei sommerlichen Temperaturen nicht ganz so ideal ist, dann macht dies durch Beilagen, wie Tzatziki, pikante Joghurtdips, einem Gurkensmoothie oder einem salzigen Lassi wieder wett.

Als kleines Extra haben wir noch ein Rezept für eine schnelle Gazpacho, also eine kalte Suppe, für euch:

Rezept für eine Gazpacho für 4 Portionen

Zutaten

  • 6 vollreife Tomaten (kurz überbrüht und enthäutet)
  • 1 Salatgurke (enthäutet und entkernt)
  • 2 Paprika (rot und gelb; entkernt)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen (wer danach noch eine Besprechung hat, lässt die lieber weg)
  • 4 Scheiben Weißbrot
  • 500ml Tomatensaft
  • 50ml Olivenöl
  • 50ml Zitronensaft
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • eine Handvoll frischer Minzblätter, klein gehackt
  • etwas frischer Oregano, fein gehackt
  • eine Prise Zucker
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Tomaten werden mit heißem Wasser kurz überbrüht und danach geschält, geviertelt und entkernt. Die Gurke wird geschält, längs geteilt und entkernt, danach grob geschnitten. Die Paprika ebenso gut waschen und entkernen, sowie klein schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein schneiden.
  2. Die Weißbrotscheiben entrinden und in 4-5 Esslöffeln lauwarmen Wasser einweichen, für die Weiterverwendung gut ausdrücken.
  3. Nun das geschnippelte Gemüse, gemeinsam mit dem gut ausgedrückten Weißbrot, dem Tomatensaft, dem Olivenöl, dem Zitronensaft und den frischen Minz- und Oreganoblättern in einem Standmixer fein pürieren.
  4. Die Gewürze und die Zuckerprise runden den Geschmack ab. Eine Stunde im Kühlschrank kühlen, danach einfach nur zurücklehnen und genießen!

Mit diesen Tipps können wir hoffentlich für etwas Erfrischung sorgen! 

 

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Wandern für Senioren – Fit bleiben mit der richtigen Jause

Was gibt es Schöneres als nach einem Fußmarsch in der freien Natur eine Rast zu machen und die Aussicht zu genießen? Wir geben euch Tipps für den passenden Proviant.

Ich bin dann mal draußen

Wandern ist ein Sport für alle Altersstufen und eignet sich ganz besonders dafür, auch im Alter fit und aktiv zu bleiben und dabei an der frischen Luft zu sein. Mit der passenden Kleidung ist Wandern eine Sportart für das ganze Jahr. Und sie eignet sich auch hervorragend für Familientreffen, bei denen sich ausgiebig plaudern lässt. Dabei erleben auch Enkelkinder, wie schön es ist, sich in der Natur zu bewegen. Die sportlichen Anforderungen sind dabei ganz einfach an die persönliche Fitness anzupassen. Wer gerade erst mit dem Wandern beginnt, wählt einfach kürzere Wanderrouten. Und wenn ihr Probleme mit den Knien habt, beschränkt ihr euch auf flachere Strecken, um die Knie beim Absteigen nicht zu belasten. Wer hingegen sehr fit ist, braucht sich auch von Bergen nicht aufhalten lassen.

Proviant für Wanderprofis

Für kürzere Strecken reicht meist schon eine kleinere Wegzehrung wie zum Beispiel ein Obstsalat, Trockenfrüchte und Nüsse oder ein Vollkornbrot. Auf längeren Touren solltet ihr hingegen schon etwas mehr Proviant im Rucksack haben. Hier eignen sich Vollkornbrote mit einem leichten Belag oder Nudel- und Reissalate sehr gut. Als Snacks für zwischendurch könnt ihr Obst, Gemüsestangerl und Müsliriegel mitnehmen. Auch Traubenzucker kann nicht schaden, falls euch mal zwischendurch die Energie ausgeht.

Am Tag eurer Wanderung solltet ihr schon beim Frühstück ans richtige Essen denken. Als gesunder Start in den Tag eignen sich leichte, kohlenhydratreiche Mahlzeiten wie Müsli oder Joghurt mit Haferflocken. Obst und Gemüse sorgen für ausreichend Ballaststoffe und sollten ebenfalls im Frühstück enthalten sein.

Wasser marsch!

Ganz wichtig ist es auch, genug zu trinken. Informiert euch vorher immer darüber, ob ihr bei einer Hütte vorbeikommt und ob sie auch offen hat. Den Wasserbedarf beim Wandern kann man leicht unterschätzen. Bei Ganztagestouren solltet ihr mindestens zwei Liter Wasser mithaben, im Sommer oder auf sehr anstrengenden Touren noch mehr. Grundsätzlich gilt: Lieber zu viel als zu wenig Wasser einpacken. Wer zu wenig trinkt, bekommt schnell Kopfschmerzen und Schwindelgefühl, was wiederum leicht zu Stürzen führen kann. Auch wenn das Durstgefühl weniger stark ausgeprägt ist, solltet ihr in regelmäßigen Abständen Trinkpausen einlegen. Ideal ist es, alle 20 oder 30 Minuten ein paar Schluck zu trinken, da der Körper kleinere Mengen Flüssigkeit besser verarbeiten kann. Neben Leitungswasser könnt ihr auch stilles Mineralwasser einpacken, da dieses dem Körper wieder wichtige Mineralstoffe zuführt, die beim Schwitzen ausgeschieden werden.

Darauf solltet ihr lieber verzichten

Das beliebte Gipfelbier: in vielen Rucksäcken zu finden, aber gerade bei anstrengenden Wanderungen nicht empfehlenswert. Generell solltet ihr lieber auf alkoholische Getränke verzichten und zu Wasser, Tee oder Fruchtsäften greifen.

Ein traditionelles Essen auf der Berghütte ist zwar verlockend, aber oft schwer verdaulich, was müde machen kann. Falls ihr also nach dem Mittagessen noch einige Höhenmeter zurücklegen müsst, solltet ihr lieber auf Schnitzel oder Jausenspeck verzichten. Nehmt stattdessen eine leichte Speise, die euch beweglich hält.

Mit der passenden Verpflegung und mit gutem Schuhwerk steht eurem genussvollen Wandererlebnis nichts mehr im Wege. Viel Vergnügen dabei!


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Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Es wird Sommer!

Eis vom Schwedenplatz für eure Mittagpause

Die Temperaturen steigen – nicht nur draußen, sondern auch am Arbeitsplatz und was könnte da besser sein als eine kühlende Erfrischung? Das haben sich auch unsere Kolleginnen und Kollegen von Gourmet Business gedacht und bieten deshalb ab jetzt ein ganz besonderes Eis für Gourmet Kunden an: Das Geladoro in den zwei beliebtesten Sorten aus der Wiener Traditions-Manufaktur Eissalon am Schwedenplatz.

Für mehr Abwechslung

Weil man auch vom allerbesten Eis nicht immer nur die gleiche Sorte essen will, sind in den Geladoro Eisbechern mit jeweils 105 g gleich zwei Sorten enthalten – so können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen perfekt verschiedene köstliche Sorten probieren. Gourmet Business hat die zwei beliebtesten Kombinationen im Sortiment: Cremango & Topfen und Vanille & Schoko. Das Eis wird nach alten Familienrezepten bereits in der 5. Generation hergestellt. Die Philosophie des Eissalons sind täglich frische Produkte und für das hochwertige Eis werden nur die besten Zutaten verwendet. Und das schmeckt man! Bei der Kombination Cremango & Topfen trifft frisches Topfeneis auf cremiges Mangoeis, der Topfen dafür wird regional bei niederösterreichischen Bauern eingekauft. Wer es gerne klassisch mag, sollte unbedingt das Schokoladen- und Vanilleeis probieren. Die Vanille dafür stammt aus Madagaskar und im Schokoladeneis wird feinste Edelbitterschokolade verarbeitet.

Ein Eissalon mit Tradition

Der italienische Eissalon am Schwedenplatz hat seinen Sitz mitten im Herzen Wiens, nahe dem Stephansdom. Dort ist auch ab dem 19. März – denn da beginnt die Saison in der Regel – immer etwas los. Durchschnittlich 5.000 Menschen wollen die kühlen Erfrischungen täglich probieren. Kein Wunder bei über 100 verschiedenen Eissorten!

Die Familie Molin Pradel stammt ursprünglich aus den Dolomiten in Südtirol und ist bereits seit 1886 leidenschaftlich als Eisverkäufer tätig. Anfangs war man Straßenverkäufer mit einem kleinem Eiswagerl. Nach und nach kamen dann immer mehr Mitglieder der Familie nach Wien, 1894 wurde die erste Eisdiele in der Dresdner Straße eröffnet und 1932 wurde schließlich der heutige Standort am Schwedenplatz gefunden. Die Manufaktur des Eissalons befindet sich in der Wiener Seestadt Aspern. Dort wird die Herstellung nach venezianischer Tradition der Eisproduktion, durch moderne Maschinen perfektioniert.

Eisgenuss mit Liebe zur Natur

Was den Eissalon am Schwedenplatz mit Gourmet verbindet? Auch die Besitzer des Eissalons suchen stets nach hochwertigen und regionalen Produkten. Ihr Motto lautet: Nur die besten Zutaten für das beste Eis! Bereits seit über 20 Jahren stellt der Eissalon seine Spezialitäten mit zertifizierten Bio-Produkten, wie der Bio-Milch von NÖM, her. Mittlerweile werden auch viele vegane Sorten angeboten.

Außerdem arbeitet die Familie Molin Pradel schon seit Jahren mit umweltfreundlicher Energieversorgung. Seit 2020 ist ein neues Projekt geplant: Die Installation von Bienenstöcken auf dem Dach der Manufaktur. Der daraus gewonnene Honig kann direkt verarbeitet werden. Regionaler geht es gar nicht!

Auch die Wahl der Verpackungen geht in die ökologische Richtung: Die Geladoro Eisverpackungen sind aus Papier und auch der Kunststoff der Löffel ist biologisch abbaubar. Derzeit wird daran gearbeitet, einen Ersatz für das Styropor zu finden.

So funktioniert's: Vom Produkt zum Eisgenuss

Wir alle lieben Eis, doch die wenigsten von uns wissen, wie es eigentlich hergestellt wird! Wir verraten es euch: Nachdem die Zutaten für die jeweilige Sorte ausgewählt wurden, werden die Hauptzutaten im Kochkessel zur Pasteurisation auf 85°C erhitzt. Im Homogenisator werden die Zutaten gleichmäßig gemischt und die Bestandteile besonders stark zerkleinert. Danach geht´s in die Reifewanne, wo die Eismasse auf 4°C abgekühlt wird. Es folgt nun eine 4–12-stündige Reifephase. Nachdem noch weitere frische Zutaten mit der Masse vermischt wurden, kommt alles in den Frierer. Dann dauert es nur mehr 10 Minuten, bis das Eis fertig zum Genießen ist!

Gourmet Business wünscht allen Kunden eine erfrischende Mittagspause mit diesem ganz besonderen Eis!  

 

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Erfrischende Getränke für heiße Tage

Der Sommer strahlt mit seiner vollen Kraft und treibt uns die Schweißperlen auf die Stirn. So sehr wir die herrlichen Temperaturen auch genießen: Ohne Erfrischung und ausreichend Flüssigkeit, kann die Hitze schon sehr anstrengend werden.

Für euch haben wir hier, direkt aus unserer Küche, schmackhafte Rezepte für erfrischende Limonaden – damit man den Sommer in vollen Zügen, bzw. Schlucken, genießen kann.

Gurken-Ananas-Limo

Grünes Getränk mit Ananas

Zutaten (für 4 Personen):

300g Gurke
300g Ananas
4 Scheiben Zitrone
1,5 Liter Wasser
Zucker nach eigenem Geschmack

Zubereitung:

Gurke, Ananas und Zucker mit einem Stabmixer mixen und schließlich mit 3 Liter Wasser auffüllen. In ein Glas füllen, mit einer Scheibe Zitrone dekorieren und servieren.

Ingwer-Limetten-Limo

Zitronen und Wasser im Glas mit Ingwer

Zutaten (für 4 Personen):

200g Ingwer
1L Leitungswasser
240ml Zitronensaft
2 Zitronen
Zucker nach eigenem Geschmack

Zubereitung:

Den Ingwer, Zucker und die Zitronen mit dem Wasser aufkochen und über Nacht ziehen lassen, danach abseihen. Pro Glas 150ml der gekochten Flüssigkeit mit 6cl Zitronensaft verfeinern und genießen.

 

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Alles Asia – Rezept für das Limetten-Kokoshuhn von Gourmet Business

Bei Gourmet Business geht es kulinarisch in den fernen Osten. Denn die „Alles Asia“-Themenwochen von Gourmet Business haben wieder begonnen. Hier bieten wir unseren Gästen exotische, leichte und sommerliche Speisen an – kein Wunder also, dass diese neben den Fit mit Genuss-Speisen zu den beliebtesten gehören. Denn die Speisen liegen nicht schwer im Magen und sind somit perfekt für die Mittagspause im Büro oder im Homeoffice. Ich persönlich mag den Geschmack von Limetten und Kokos – beides typische Aromen für die asiatische Küche – sehr gerne und möchte deshalb das Rezept für das Limetten-Kokoshuhn mit Basmatireis von Gourmet Business mit euch teilen.

Rezept für das Limetten-Kokoshuhn mit Basmatireis von Gourmet Business

Rezept für 4 Portionen

Zutaten für die Marinade für das Huhn:

  • 100ml Kokosmilch
  • 1TL Currypulver
  • Saft von zwei unbehandelten Bio-Limetten und die Schale der Limetten
  • ¼ Chilischote fein gehackt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung vom Huhn:
(als Vorbereitung, muss schon 12 Stunden vorher erledigt werden)

  1. Die Hühnerbrüste in daumengroße Stücke schneiden.
  2. Die Kokosmilch glattrühren und gut mit allen anderen Zutaten vermischen.
  3. Die Hühnerbruststücke in der glatt gerührten Marinade ca. 12 Stunden lang marinieren.

Zutaten für das Limetten-Kokoshuhn:

  • 4 Hühnerbrüste
  • 150g Brokkoli Röschen
  • 2Stk Paprika (in 2cm große Würfel geschnitten)
  • 100g Bambussprossen aus der Dose  
  • 700ml Kokosmilch
  • 300ml Hühnerfond
  • 10g Ingwer frisch, geschält und gehackt
  • 4 Limettenblätter
  • 1EL Maizena
  • 20ml Zitronensaft
  • ½ Knoblauchzehe fein gehackt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung vom Limetten-Kokoshuhn:

  1. Die Kokosmilch mit dem Hühnerfond vermischen und mit den Limettenblätter ca. 5 Minuten köcheln lassen.
  2. Die marinierte Hühnerbrust in einer heißen Pfanne mit Öl scharf anbraten.
  3. Sobald das Fleisch eine leichte Bräunung hat, aus der Pfanne nehmen.
  4. Die Kokos-Limettenmilch in eine Pfanne leeren und alle anderen Zutaten, außer den Zitronensaft, hinzufügen und noch mal aufkochen.
  5. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser gut verrühren und die Sauce damit binden.
  6. Den Zitronensaft dazugeben. Dieser kommt erst dazu, nachdem die Sauce gebunden wurde, da diese sonst ausflocken kann.
  7. Das Gemüse und Hühnerfleisch zur Sauce hinzufügen und 5 Minuten lang leicht köcheln lassen, bis das Gemüse knackig gekocht ist.

Für den Basmatireis:

  • 1,5 Tassen Basmatireis (330g)
  • 2,5 Tassen Wasser

Zubereitung Basmatireis:

  1. Den Basmatireis in einem Sieb mit fließendem Wasser waschen. Hier solltet ihr darauf achten, dass der Reis gut gewaschen wird, da er sonst zu klebrig wird.
  2. Den Reis mit 2,5 Tassen Wasser aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 10-15 Minuten ziehen lassen.
  3. Wenn das Wasser verdampft ist, sollte der Basmatireis fertig sein.
  4. Den Reis gemeinsam mit dem Huhn auf einem Teller anrichten.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

 

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Markus Stacherl

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Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Alles Asia – bunte Grüße aus Fernost bei Gourmet Business

Exotisch, leicht und sommerlich – das sind die ersten Wörter, die uns einfallen, wenn es um asiatische Küche geht. Und auch die „Alles Asia“-Themenwoche von Gourmet Business lässt sich dadurch am besten beschreiben. Ab dem 7. Juni gibt es für unsere Gäste am Arbeitsplatz wieder die Asia Themenwoche, mit exotisch-genüsslichen Gerichten wie Beiried in Wasabi-Sojasauce mit Basmatireis oder gebratenen Tofu auf Gemüse-Nudeln. So kommt Urlaubsfeeling auf den Mittagstisch!

Fernöstliche Aromen auch bei uns

Die asiatische Küche ist in Europa mittlerweile besonders beliebt. Das liegt unter anderem an den typischen Gewürzen wie Curry, Ingwer oder Koriander. Während in europäischen Gerichten Salz und Pfeffer überwiegt, findet man in fernöstlichen Gerichten Gewürze und Kräuter, die diesen das gewisse Etwas verleihen. Innerhalb Asiens ist die Küche sehr unterschiedlich, beispielsweise ist Curry typisch für die indische Küche. Weil auch wir wissen, dass die indische Küche bei uns nicht mehr wegzudenken ist, haben unsere kreativen Köche ein cremiges Limetten-Kokoscurry mit Basmatireis gezaubert.

Koriander, Zitronengras und Ingwer

Nicht jeder ist Fan davon, doch die thailändische und vietnamesische Küche kommt nicht ohne ihn aus: Koriander. Die herbe und leicht seifige Würze verleiht Currys, Eintöpfen und Saucen einen ganz besonderen Geschmack. Ebenfalls unverkennbar, wenn auch nicht gar so intensiv, schmeckt Zitronengras. Das Gewürz ist in der indonesischen, vietnamesischen und thailändischen Küche sehr beliebt und bei Gourmet Business sorgt es bei den Satay-Hühnerspießen mit Zitronengras-Erdnusssauce für den frischen, Geschmack. Auch Ingwer, Galgant (Thai-Ingwer), Limettenblätter und Thai-Basilikum sind in der asiatischen Küche unverzichtbar. Neben Gewürzen und Kräutern gibt es jedoch auch noch etwas anderes, dass bei keinem exotischen Gericht fehlen darf – nämlich Saucen und Pasten. Die wohl bekannteste unter ihnen ist die Sojasauce, die vor allem bei Sushi und Maki nicht fehlen darf. Daneben gibt es aber auch noch viele andere, wie Fisch- oder Austernsauce. Was ihr auch noch unbedingt kennen solltet, ist Wasabi-Paste. Die Paste wird aus dem Japanischen Meerrettich hergestellt. Unser Tipp dazu: Die Hühnerbrust im Wasabibackteig mit Asia Kraut oder das Beiried in Wasabi-Sojasauce mit Basmatireis von Gourmet Business.

Asia Themenwochen – auch gut für die Gesundheit

Asiatische Gewürze und Kräuter bringen nicht nur frischen Wind in den Speiseplan, sie sind noch dazu gut für eure Gesundheit. Viele Gewürze wirken antibakteriell und verdauungsfördernd und steigern dadurch das allgemeine Wohlbefinden. In der asiatischen Heilkunde haben Gewürze und Kräuter deshalb schon immer eine große Rolle gespielt. Beispielsweise wird Ingwer gegen Erkältungen verwendet und wirkt positiv auf Magen und Darm. Chili wirkt entzündungshemmend und antibakteriell und kann den Körper dadurch vor Krankheitserregern schützen. Kurkuma wirkt ebenfalls entzündungshemmend und verringert das Risiko für Herzerkrankungen und kann Krebs vorbeugen. Und was könnte besser sein, als bei einem schmackhaften Essen auch gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun?

Beliebt bei unseren Gästen

Dass die exotischen Speisen auch bei unseren Gästen gut ankommen, zeigt die jährliche Gästebefragung: Denn neben den Fit mit Genuss-Speisen von Gourmet Business gehört die Asia Themenwoche zu den beliebtesten Aktionen. Wir setzen hier auf Zutaten, die typisch für asiatische Speisen sind, wie zum Beispiel Reis, Nudeln und Kokosmilch, gemischt mit viel Gemüse und exotischen Gewürzen. Noch dazu sind viele Speisen sehr leicht und deshalb perfekt fürs Mittagessen im Büro oder im Homeoffice geeignet. Und falls es eure persönliche Lieblingsspeise aus dem „Alles Asia“-Sortiment noch nicht bei euch im Unternehmen gibt, könnt ihr sie auf die Wunschliste im Online-Bestellsystem À la Click setzen und dadurch das Angebot mitbestimmen.

Wir wünschen euch viel Genuss beim Ausprobieren unserer „Alles Asia“Speisen!

 

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Hoch lebe Papa! Kreative Bastelideen zum Vatertag

„Danke Papa!“ Über diesen Satz freuen sich Väter das ganze Jahr, doch der Vatertag eignet sich ganz besonders gut, um unseren Papas und Opas ein großes „Dankeschön“ zu sagen. Im Vergleich zum Muttertag ist es um den Vatertag noch immer verhältnismäßig ruhig, doch wir finden: Auch alle Väter haben sich ein großes Lob – und natürlich auch ein kleines Geschenk verdient! Und welches Geschenk könnte schöner sein als etwas Selbstgebasteltes?
Eine unserer Kolleginnen von Gourmet Kids hat gemeinsam mit ihrem Sohn schon fleißig für den Vatertag gebastelt. Wir sind uns sicher: Der Papa wird sich ganz bestimmt sehr über dieses großartige Geschenk freuen!

Bastelanleitung für bemalte Dosen

Das braucht ihr dazu:

  • Blechdosen
  • Acrylfarben oder alternativ Lacksprays
  • Sachen zum Verzieren

So geht´s:

  1. Die Dosen waschen und mögliche Etiketten entfernen. Wenn der Dosenrand scharfkantig ist, feilt ihn vorsichtig glatt. Vorsicht! Hier ist etwas Hilfe von einem Erwachsenen gefragt.
  2. Bemalt die Dosen in den Lieblingsfarben eures Papas. Tragt zuerst eine Schicht auf, wartet, bis diese getrocknet ist und tragt danach die zweite Schicht auf, damit die Farbschicht auch deckend ist.
  3. Zum Abschluss könnt ihr noch so richtig kreativ werden! Wenn die zweite Farbschicht getrocknet ist, könnt ihr die Dosen nach Lust und Laune verzieren, bemalen und beschriften. Kleiner Tipp: Wie wär’s mit einem coolen Spruch?!

Dieses Geschenk schaut nicht nur super aus, sondern ist auch praktisch und sorgt für mehr Ordnung – am Schreibtisch oder auch in der Werkstatt!
Und weil wir keine leeren Dosen verschenken möchten, füllen wir diese mit kleinen selbstgemachten Köstlichkeiten. Zum Beispiel mit „Pie Pops“.

Rezept für die Pie Pops

Das braucht ihr dazu:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • Eine Prise Salz
  • 50 ml Wasser
  • Marmelade oder Schokoladencreme oder Obst zum Füllen
  • 1 Ei mit etwas Milch
  • Kristallzucker
  • Holzstäbchen
  • Ausstechformen

So geht´s:

  1. Alle Zutaten zu einem Mürbteig verrühren und ca. 2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.
  2. Den Teig ausrollen, mit Formen eurer Wahl ausstechen und füllen.
  3. Die Holzstäbchen am Rand platzieren, die Ränder mit der Ei-Milch-Mischung einstreichen.
  4. Danach den zweiten Teil des Teiges darauflegen und rundherum mit einer Gabel, einem Löffel oder dem Finger fest andrücken. Mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und mit Kristallzucker bestreuen.
  5. Ca. 15-20 Minuten bei 170°C Umluft goldgelb backen und anschließend am Backblech auskühlen lassen.

Eure Papas sind richtige Naschkatzen? Dann haben wir hier noch ein Rezept für euch, bei dem auch kleine Kinder schon super mithelfen können.

Rezept für die schokolierten Obstspieße von Gourmet Kids

für rund 20 Spieße

Das braucht ihr dazu:

  • 1/2 Ananas (oder 1/2 Wassermelone)
  • 3 Äpfel
  • Obst der Saison
  • Trockenobst (zum Beispiel Marillen, Datteln, Ananas, Cranberriess)
  • Hirsebällchen, Popcorn oder andere „Knusprigkeiten“
  • 150 g Fairtrade-Schokolade oder -Kuvertüre
  • 1 Topf
  • 1 Metallschüssel
  • 1 Alufolie
  • Gemüseschäler
  • Spießchen
  • Messer
  • Arbeitsbretter

So geht´s:

  1. Wascht das Obst, das gewaschen werden muss (z. B. Äpfel oder Erdbeeren) und schält das Obst, das geschält werden muss (z. B. Ananas oder Orangen).
  2. Entfernt das Kerngehäuse der Äpfel. Schneidet das gesamte Obst in daumendicke, möglichst würfelige Stücke. Obstsorten, die sich gut aufspießen lassen (z. B. Weintrauben), braucht ihr natürlich nicht schneiden!
  3. Spießt nun das frisch geschnittene Obst abwechselnd auf. Achtet darauf, dass auf jedem Spieß mindestens ein Stück Trockenobst und z. B. ein Hirsebällchen oder Popcorn ist.
  4. Schmelzt die Schokolade. Gebt die Schokolade dafür in eine Schüssel und platziert diese Schüssel über heißes, dampfendes Wasser. Rührt die Schokolade so lange um, bis sie flüssig ist.
  5. Tunkt nun jeden Spieß kurz in die flüssige Schokolade und lasst sie auf einem Stück Alufolie oder Backpapier trocknen. Richtet die Spieße auf einem Tablett an – fertig!

Gourmet Kids wünscht allen Vätern einen schönen Vatertag!

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Spargel trifft Sushi – Online-Cookinar für unsere MitarbeiterInnen

Das Team von Gourmet liebt Firmen-Events, bei denen gemeinsam viel gelacht, gelernt, trainiert oder auch gekocht wird. Durch die Corona-Pandemie mussten wir schon viel zu lange darauf verzichten. Deshalb haben wir unsere beliebte Event-Reihe "Unsere Koch-Profis laden in ihre Küche ein" kurzerhand online organisiert. Unsere Entwicklungsköche Markus und Alexander haben dabei gemäß dem Motto "Spargel trifft Sushi", Regionales trifft Internationales, einen Ausflug in die Crossover Küche gemacht und verschiedene Sushi- und Maki-Variationen mit Spargel gekocht. Und obwohl online, ist es unseren Köchen gelungen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei unserem ersten Cookinar mit allen Sinnen anzusprechen. Denn diese haben natürlich nicht nur zugeschaut!

Kochpakete für ein aktives Mitkochen

Alle Interessierten waren eingeladen, zu Hause aktiv mitzumachen. Deshalb wurden vor dem Cookinar Kochpakete für alle organisiert. Darin waren für Sushi und Maki unverzichtbare Zutaten wie eine Bambusmatte, Noriblätter, Wasabi oder Igner enthalten. So konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Gelernte ganz leicht zu Hause in ihrer eigenen Küche umsetzen und ausprobieren.

Technische Herausforderungen? Nicht bei uns!

So eine Online-Veranstaltung bringt ganz schön viele technische Herausforderungen mit sich, könnte man zumindest meinen! Denn dank unseres Forschungs- und Entwicklungsleiters Klauswar die Übertragung kein Problem! Er war mit drei Kameras und einem Videomischer beim Cookinar dabei und hat alles richtig professionell für die KollegInnen zu Hause übertragen.

Spargel trifft Sushi – Regionales und Internationales aus der Crossover Küche

Neben den Köchen und dem technischen Equipment darf bei einem Cookinar natürlich vor allem auch eines nicht fehlen: Das richtige Essen. Und da haben unsere Köche Markus und Alexander für eine große Vielfalt an Rezepten gesorgt. Vom klassischen Maki mit Lachs oder Tofu bis zu California-Rolls mit Frischkäse und einem japanischen Omelette war alles dabei. Heimischer Spargel aus dem Marchfeld durfte dabei an diesem Abend natürlich in keinem der Gerichte fehlen. Markus und Alexander haben vor der Kamera gekocht und unsere rund 50 kochbegeisterten Kolleginnen und Kollegen haben via Teams alles gespannt verfolgt und mitgekocht. Auch im Wiener Rathauskeller wurde gemeinschaftlich mitgekocht. Am Ende des Abends wurden die kreativen Spargel- und Sushigerichte an über 50 Orten, und trotzdem gemeinsam als Gourmet Team, verkostet.

Weil die Speisen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so gut geschmeckt haben, wollen wir auch ein Rezept mit euch teilen:

Pochiertes Ei auf grünem Spargel mit Sesam-Vinaigrette

Zutaten pro Portion

  • 4 Stück Spargel gebraten
  • 2EL Sesamdressing
  • 1 pochiertes Ei
  • Blattsalat für die Garnitur

Zutaten für das Sesamdressing

  • 1/2 EL Dijon Senf
  • 4 El Balsamico Bianco Essig
  • 6 El Rapsöl
  • 1 El Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL gerösteter Sesam
  • 1TL Honig
  • 1 Stk. Tomate (Concassée)
  • 1 El Jungzwiebel gehackt
  1. Senf, Essig mit Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben.
  2. Für die Tomate Concassée die Tomaten am Stielansatz kreuzweise einschneiden. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Tomaten kurz darin blanchieren. Die Tomaten kalt abschrecken, Haut abschälen, Tomaten halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Das Öl langsam mit einem Schneebesen oder Stabmixer einrühren. Zum Schluss die Tomaten-Concassée hinzufügen.

Zubereitung für das pochierte Ei

  1. Wasser und Essig in einem Topf zum Sieden bringen.
  2. Frische Eier in einem Schöpfer oder in ein kleines Schälchen schlagen.
  3. Das Wasser mit einem Schneebesen leicht in Rotation bringen und das aufgeschlagen Ei in das drehende Wasser geben. Das Ei für ca. 3 min bei niedriger Hitze pochieren.

Zubereitung für den Salat

  1. Den Spargel schälen und den unteren holzigen Teil entfernen.
  2. Spargel im Salzwasser knackig kochen und mit kaltem Wasser abschrecken.
  3. Vor dem Anrichten, den Spargel mit etwas Öl anbraten. Den Salat gemeinsam mit dem Ei, dem Spargel und dem Dressing auf einem Teller anrichten.

Zusammenfassend können wir nur sagen: Es war eine tolle Veranstaltung, an der alle Beteiligten großen Spaß hatten! Wir freuen uns aber auch schon wieder sehr, wenn wir unsere Koch-Events wieder direkt vor Ort in unserer Küche organisieren dürfen!

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Vielleicht habt ihr es schon mal gehört: Unsere Ernährung heizt die Klimakrise und das Artensterben an. Warum das so ist und welche drei einfachen Tipps dabei helfen können, den CO2-Fußabdruck der eigenen Ernährung zu reduzieren, möchten wir euch hier verraten.

Unsere aktuelle Ernährungsweise ist eine schwere Kost für Mutter Erde

Das Essen auf unseren Tellern hat eine lange Geschichte. Es wurde angebaut und geerntet, mehrmals transportiert, gelagert, oft gekühlt oder verarbeitet und schlussendlich zubereitet. Dadurch haben die Produktion und der Konsum von Lebensmitteln eine beachtliche Klimawirkung. Auch viele wertvolle Ressourcen wie Boden und Wasser werden dafür beansprucht. In Summe lassen sich rund 30 % unseres ökologischen Fußabdruckes in Österreich allein auf unsere Ernährung zurückführen.

Besonders klar zeigen sich die drastischen Auswirkungen unserer aktuellen Ernährung beim Wasser- und Bodenverbrauch

Beinahe 70 % des Trinkwassers weltweit fließt in die Produktion unserer Lebensmittel. An erster Stelle steht dabei die Herstellung von Fleisch: Alleine 15.000 Liter Wasser werden für ein Kilogramm Rindfleisch benötigt - für ein Kilogramm Tomaten rund 100 Liter Wasser.

Neben Wasser beanspruchen wir ein Drittel der Erdoberfläche allein für die Erzeugung unseres Essens. Ganze 75% der Regenwaldabholzung stehen damit in direkter Verbindung. Wertvolle Landschaften werden für Weideflächen sowie für Palmölplantagen oder den Sojaanbau abgebrannt oder abgeholzt. Sie gehen für die Natur verloren. Das ist besonders dramatisch, da die großen Waldflächen riesige Kohlenstoffspeicher und damit ein zentraler Teil der Klimaregulierung sind und ein wichtige Funktion im Kampf gegen die Klimakrise erfüllen.

All diese Daten und Fakten zeigen, welchen großen Einfluss die Auswahl unseres Essens auf unsere Zukunft hat. Zeit etwas zu ändern?

So geht´s: Essen wir unsere Erde gesund!

Eine gesunde Ernährung für uns und unseren Planeten ist möglich. Und im Grunde sogar ganz einfach. Achtet dabei auf folgende drei Schritten:

  1. Mehr Gemüse und weniger Fleisch
    Je öfter eine Mahlzeit mit Fleisch durch Gemüse ersetzt wird, desto besser. Eine Ernährung, die viel Gemüse und Obst inkludiert und auf wenig Fleisch setzt, ist ressourcenschonender und gesünder. Das schmeckt dem Planeten und eurer Gesundheit.
     
  2. Biologische Lebensmittel
    Wann immer möglich, sollte auf biologische Qualität gesetzt werden. Denn bei der Produktion von biologischen Lebensmitteln wird auf unsere Natur und das Klima Rücksicht genommen: Die biologische Produktion schont Ressourcen, schützt unsere Umwelt und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität. So werden beispielsweise keine schädlichen Pestizide oder mineralischen Dünger ausgebracht.
     
  3. Saisonal und Regional
    Erdbeeren im Winter, Spargel im März – muss nicht sein. Eine Ernährung mit saisonalen und regionalen Lebensmitteln hilft, das Klima und die Natur zu schützen. Darum sollte man Obst und Gemüse möglichst dann kaufen, wenn es gerade in der Region reif ist. Einfach bei heimischen LandwirtInnen oder auf dem Markt vorbeischauen und sich von der saisonalen Vielfalt inspirieren lassen.

Mein Essen, mein Planet.

Es ist nicht schwer, seine Ernährung klimafreundlicher, vielfältiger und gesünder zu gestalten. Durch eine bewusste Auswahl der Zutaten können wir einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Es gibt viele Möglichkeiten, den Teller bunt und abwechslungsreich zu gestalten.

Wir sind davon überzeugt: Klima- und Artenschutz ist eine Frage des guten Geschmacks. Wir wünschen guten Appetit!

Gemeinsam für das Klima

Gemeinsam mit dem WWF setzt sich Gourmet für eine klimafreundliche Ernährung ein. Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Koch das Klima froh“ von Gourmet Kids. Dabei wollen wir euch einladen, gemeinsam mit den Kindern euren Alltag nachhaltiger zu gestalten. Denn mit einer klimafreundlichen Ernährung können wir alle einen Teil zum Klimaschutz beitragen.

Unsere klimafreundlichen Tipps & Tricks sowie kunterbunte Rezeptideen findt ihr in unserem „Koch das Klima froh“ Folder:
Koch das Klima froh! (PDF)
 

Weitere hilfreiche Tipps und Informationen:

Gourmet Kids – Downloads
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DI Hannah-Heidi Schindler

Über die Autorin

Hannah-Heidi Schindler ist Expertin für Nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Sie setzt sich sowohl privat, als auch in der Arbeit für Klimaschutz und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein.

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