Es weihnachtet sehr: Unsere Gourmet Vanillekipferl

Als wir unsere hauseigene Patisserie betreten, strömt uns sofort ein unverkennbarer Geruch entgegen: Der Duft nach frischgebackenen Vanillekipferln. Da kann man gar nicht anders, als sofort an Weihnachten, an gemütliches Zusammensitzen mit der Familie und natürlich an einen Teller voller Kekse zu denken. Und natürlich auch an die schönen Abende im Dezember, an denen alles für das große Fest vorbereitet wird. Ich persönlich denke bei Vanillekipferln immer an gemeinsames Backen mit der Familie und an Weihnachtsmusik, die währenddessen abgespielt wird. Oder an meine Oma, die uns die Vanillekipfel immer erst zu Weihnachten kosten lassen wollte – und dann aber doch immer ein Auge zugedrückt hat, wenn wir schon vorher aus der Keksdose genascht haben.

Die schönste Zeit des Jahres

So wie es uns bei unserem Besuch in der Patisserie gegangen ist, muss es wohl allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wochenlang tagtäglich gehen. Denn bei Gourmet wird schon Wochen vor Weihnachten jeden Tag gebacken, damit die Vanillekipferl, die wir als kleines Dankeschön an unsere Kunden verschenken, auch ja rechtzeitig fertig werden. Das kann oft auch etwas stressig werden, erzählt uns Andreas, der Leiter der Patisserie:

„Vor Weihnachten ist bei uns immer am meisten los. Es gibt immer viel zu tun und der Backofen steht eigentlich nie still. Wir machen unsere Arbeit aber auch sehr gerne, weil wir wissen, wie sehr sich die Kundinnen und Kunden über die Kipferl freuen.“

Denn natürlich backen wir bei Gourmet in größeren Mengen, als wir es zu Hause tun. Abgesehen davon ist aber alles gleich. Die Zutaten werden zusammengemischt, der Teig wird geknetet und daraus werden Vanillekipferl geformt. Diese werden auf einem Backblech angeordnet und ab geht’s in den Ofen – der bei uns auch etwas größer ausfällt als zu Hause.

Schnell sind die Vanillekipferl dann auch fertig und die nächste Ladung kommt in den Backofen. Die noch warmen Kipferl werden mit Zucker bestäubt und gleich in unsere Gourmet Dosen verpackt.

Und schon sind die Vanillekipferl fertig zum Verteilen an unsere Kunden, die schon gespannt darauf warten.

Oft kann es passieren, dass die ersten Kipferl schon vor Weihnachten wieder aufgegessen werden und man öfters backen muss. Wenn wir bei mir zu Hause auf ein neues Rezept gestoßen sind, haben wir es immer ausprobiert, um zu schauen, ob es mit den Rezepten meiner Omas mithalten kann. Falls auch ihr einmal ein neues Rezept ausprobieren wollt oder noch auf der Suche nach der perfekten Mischung seid, wollen wir das Rezept für die Vanillekipferl von Gourmet mit euch teilen:

Unsere Vanillekipferl von Gourmet

Zutaten

  • 350 g glattes Mehl
  • 210 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 110 g Staubzucker
  • 110 g geriebene Walnüsse
  • 2 Ei-Dotter
  • Salz
  • Zusätzlichen Staubzucker und reichlich Vanillezucker vermischt

Zubereitung

  1. Mehl, Staubzucker, Walnüsse, Eidotter, Salz und Butter zu einem Teig rasch verkneten.
  2. Im Kühlschrank eine Stunde anziehen lassen.
  3. Den Teig zu einer Stange rollen, kleine Teile abschneiden und zu Kipferl formen.
  4. Auf ein Backblech setzen und bei 180°C hell backen.
  5. Noch warm in Staubzucker-Vanillezucker-Gemisch wälzen.

Das Rezept gibt es auch zum Download.

Und zum Schluss haben wir noch ein paar Tipps von unserer Patisserie für euch, wie eure Vanillekipferl auch ganz bestimmt gelingen:

Tipps vom Profi

  1. Zum Formen der Kipferl den Teil in beiden Handflächen mit kreisenden Bewegungen zu einer Kugel formen. Die Vanillekipferl-Kugel dann zwischen den Handflächen länglich rollen. Ihr könnt die Kipferl dann entweder freihändig formen oder über den Daumen legen: Das sorgt für gleichmäßige Kipferl. 
     
  2. Achtet darauf, dass die Kipferl ungefähr gleich groß sind, damit sie auch beim Backen gleichzeitig fertig werden.
     
  3. Passt beim Formen auf, dass die beiden Enden nicht zu dünn werden. Sie werden sonst nämlich trocken und brechen ab oder verbrennen im schlimmsten Fall beim Backen. Falls die Enden zu spitz sind, drückt nochmal mit dem Finger leicht dagegen, damit sie etwas abgeflacht werden.
     
  4. Backt die Kipferl nicht zu lang, damit sie nicht zu hart werden. Sie dürfen beim Rausnehmen aus dem Ofen noch relativ weich und eher hell sein. Sobald die Masse auskühlt und die Butter fest wird, werden auch die Kekse stabiler.
     
  5. Probiert verschiedene Rezepte aus. Manche mögen Rezepte mit Nüssen lieber, andere ohne. Für einige sollen Vanillekipferl lieber etwas härter sein, während es andere lieber mögen, wenn sie auf der Zunge zergehen.

Viel Freude beim Backen und eine schöne Weihnachtszeit, wünscht euch euer Gourmet Team!

 

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Da knackt es laut und die Schale springt auf - und schon können wir uns über den köstlichen Inhalt freuen! Es ist ein typisches Geräusch für den Herbst, das Nüsse-Knacken. Und spätestens Anfang Dezember mit dem Nikolo und dann den ganzen Winter hindurch stehen die sogenannten Schalenfrüchte traditionell öfter auf unserem Speiseplan.

In Österreich werden pro Kopf über 4 kg Nüsse pro Jahr gegessen, die Tendenz ist steigend. Das liegt wohl an ihrem köstlichen Geschmack.  Es hat sich aber auch herumgesprochen, dass Nüsse eine gute Quelle für Protein sind, das wir für unsere Körperzellen brauchen. Nüsse liefern uns sogar gesunde Fette und sind damit im Winter nicht nur für Eichhörnchen und Vögel eine heiß begehrte Knabberei!

© www.cityfarm.wien

Heimische Nüsse sind ein besonderer Schatz

Wer einen Nussbaum im Garten hat, kann sich glücklich schätzen. Denn heimische Nüsse sind im Supermarkt kaum zu bekommen. Es gibt in Österreich keine richtig großen Nussplantagen, aber doch ein paar wenige, kleine regionale Betriebe, die selbst Nüsse anbauen, sammeln oder von privaten Hausgärten beziehen. Diese heimischen Nüsse sind Walnüsse und Haselnüsse, die man mit etwas Glück auf Bauernmärkten bekommen, direkt ab Hof kaufen oder online bestellen kann.

Die Walnuss ist unter den heimischen Nüssen jene Nusssorte, von der in Österreich die größten Mengen angebaut werden. Die Anbauflächen liegen vorwiegend in Niederösterreich, in der Steiermark und im Burgenland. Da die Nachfrage nach heimischen Nüssen insgesamt groß ist, wird versucht, den Anteil an heimischer Produktion zu steigern. Trotzdem kann der Bedarf aktuell nicht abgedeckt werden. Ein Vergleich: In Österreich wurden im Jahr 2019 insgesamt 5.171 Tonnen Nüsse produziert. Verbraucht wurden aber bis zu 37.971 Tonnen*.

Sammeln erlaubt

Auf der Website www.mundraub.org sind österreichweit Obstbäume und -sträucher eingetragen, die auf einer öffentlichen Fläche stehen und beerntet werden dürfen – natürlich unter Rücksichtnahme auf die Pflanzen. Hier findet ihr auch zahlreiche Nüsse wie Walnüsse, Haselnüsse oder Edelkastanien (Maroni), überraschenderweise auch auf Grünflächen in der Stadt. So soll unsere Umgebung kulinarisch und nachhaltig entdeckt werden, denn saisonaler und regionaler geht es eigentlich nicht. Und mit der ganzen Familie macht das Sammeln sehr großen Spaß!

Die richtige Lagerung

Wenn ihr einmal viele Nüsse gesammelt habt, solltet ihr sie am besten in der Schale lagern, das ist der beste Schutz. Ihr könnt sie aber auch geknackt einfrieren, dann können sie nicht von Motten befallen werden und halten auf jeden Fall ein Jahr lang.

Schokoaufstrich/Haselnusscreme selbstgemacht

Wenn ihr so richtig gerne süß frühstückt, dann mögt ihr vielleicht auch den allseits bekannten dunklen Brotaufstrich. Den kann man ganz leicht selber machen! Oft wird er als „Schokoaufstrich“  bezeichnet, was aber nicht ganz stimmt, denn es handelt sich auch beim Original um eine Nuss-Nougat-Creme. Der Schokoladeanteil ist dabei eher gering, denn Nougat wird aus gerösteten Haselnüssen gemacht. Und das gibt einen herrlichen Duft in der Küche! Mhmmm!

Zutaten

  • 200 g ganze Haselnüsse
  • 1 Vanilleschote
  • 1 EL Kakaopulver (auch als Backkakao bekannt)
  • etwas lauwarmes Wasser
  • Rohzucker oder Honig nach Geschmack

Zubereitung

  1. Das Backrohr auf 180 °C Ober- und Unterhitze aufheizen.
  2. Die ganzen Haselnüsse auf ein Blech geben und ca. 15 Minuten rösten. Stattdessen könnt ihr die Haselnüsse auch in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten. Vorsicht, dass sie nicht zu dunkel werden, denn dann schmecken sie bitter.
  3. Die Nüsse etwas auskühlen lassen und anschließend in einem guten Standmixer mit einem Schuss lauwarmem Wasser, dem Kakaopulver und der ausgeschabten Vanilleschote mixen. Dabei die Masse hin und wieder vom Rand wieder in die Mitte schaben, damit wirklich alles fein gemixt wird.

So ganz ohne Zucker schmeckt es sehr herb, deshalb gebt so viel Zucker bzw. Honig hinein, bis es für euch perfekt passt. Diese Basis-Creme kann auch mit einer Banane, einer Handvoll entkernten Datteln oder 100 g geschmolzener Milchschokolade verfeinert werden. Das ist das Tolle am Selbermachen, es darf ganz nach dem eigenen Geschmack gezaubert werden.

Die Creme ist im Kühlschrank zwei Wochen haltbar, meistens ist sie aber schon vorher aufgegessen. 

Lasst sie euch schmecken!

Hier könnt ihr auch hineinschauen:
Video „Unsere Landwirtschaft in NÖ – Österreichische Nüsse“

Bezugsquellen für heimische Nüsse:
Nussland.at 
Weinviertelnuss.at
Marchfeldnuss.at

DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Gesunde Weihnachtskekse

Eigentlich ist es ja ärgerlich: Da achtet man den ganzen Sommer auf die Figur und dann futtert man sich über den Winter wieder eine Speckschicht an, die man dann mühevoll im Frühling abtrainieren muss, um im Sommer wieder mit dem Beachbody zu glänzen. Das muss doch nicht sein. Statt den normalen Keksen backen wir dieses Jahr doch einfach gesunde Weihnachtskekse! Wir haben uns mal ein wenig umgehört und die tollsten Ideen zusammengefasst.

Eines noch vorab: Auch gesunde Weihnachtskekse kommen nicht ganz ohne Zucker oder Butter aus, wenn sie uns noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern wollen. Aber sie kommen mit weniger oder mit Alternativen aus und auch die restlichen Zutaten sind überlegt ausgewählt.

Vegane und glutenfreie Zimtsterne

Haselnüsse und Kokos-Mus, das klingt doch wirklich umwerfend. In den Zimtsternen verstecken sich außerdem noch Flohsamenschalen, die dem Darm schmeicheln sollen. Und auch mit dem Fett wird gespart. Der Kokosblütenzucker stellt außerdem eine tolle Alternative zu herkömmlichen Süßungsmitteln dar. Wenn man will, kann man ihn natürlich durch Haushaltszucker ersetzen, aber dann geht ein wichtiger Aspekt dieser gesunden Weihnachtskekse verloren. Das ganze Rezept findet ihr auf The Vegan Monster.

Zimtsterne in einem braunen Teller neben weihnachtlicher Dekoration

Gesunde Weihnachtskekse aus Hafer

Eigentlich kann man die Haferkekse das ganze Jahr über essen, denn das Grundrezept besteht lediglich aus Banane, Datteln, Haferflocken und Mandeln. Dann kann man es beliebig anpassen, bspw. mit dunkler Schokolade oder Zimt. Die Kekse dann einfach in Tannenbäume oder Sterne formen und schon hat man gesunde Weihnachtskekse. Green Sherry erklärt euch Schritt für Schritt, wie es geht.

Übereinander gestapelte Haferkekse, zusammengehalten durch eine Schnur auf einem braunen Papier

Linzer Augen (auch Spitzbuben genannt)

Die dürfen natürlich in keiner Weihnachtskeks-Sammlung fehlen. Bei Schlank mit Verstand gibt es zum Glück auch die Low Carb-Variante, sodass wir nicht darauf verzichten müssen. Ja, sogar die Marmelade ist Kohlenhydratminimiert und ist erstaunlich schnell zu machen. So lässt sich die süße Versuchung gleich doppelt genießen.

Linzeraugen auf einem Holzbrett neben Weihnachtsdekoration

Lebkuchen

Die Klassiker der Weihnachtsbäckerei mit ihren verschiedenen Formen gibt es bei hier auch ohne industriellen Zucker und mit Dinkelmehl. Das Rezept ist super simpel und das gemeinsame Formenausstechen macht auch den Kleinen richtig großen Spaß. Dann ab in den Ofen und fertig sind die gesunden Weihnachtskekse. Natürlich kann man das Rezept dann nach Belieben anpassen oder erweitern.

Weihnachtliche Kekse mit Ausstechform und Nudelholz auf einem Holzbrett
Und da zu Weihnachten auch ein Festessen gehört, schaut mal bei unseren Vorschlägen für vegetarisches Weihnachtsessen und die leichteren Varianten für den Festtagsschmaus vorbei.

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Teller statt Tonne. 10 Tipps zur Abfallvermeidung.

Es ist nicht egal, wie wir mit Lebensmitteln bzw. Abfällen umgehen. Durch einen sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln können wir unserem Klima etwas Gutes tun. Jedoch werden nach wie vor enorme Mengen an Lebensmitteln unnötig verschwendet: Allein in Österreich landen über eine Million Tonnen an genießbaren Lebensmitteln pro Jahr im Müll. Ein aktueller Report des WWF zeigt, dass das globale Ausmaß an Verlusten wertvoller Lebensmittel noch größer ist als bisher angenommen: Statt den bisher geschätzten 33 Prozent, werden laut WWF-Report 40 Prozent der weltweit produzierten Nahrungsmittel nie gegessen. Grund für den Anstieg sind neue Zahlen aus der Landwirtschaft. Die Auswirkungen auf das Klima und die Natur sind enorm, da durch die unnötige Verschwendung von Lebensmitteln auch wertvolle Ressourcen verschwendet werden.

Quelle: WWF

Quelle: WWF-UK (2021): "Driven to waste: The Global Impact of Food Loss on Farms."
Grafik: WWF Österreich

Jährlich gehen 1,2 Milliarden Tonnen Lebensmittel in der Landwirtschaft verloren. Die Klimaschädlichkeit der verursachten Lebensmittelabfälle variiert je nach Produktgruppe. Die Grafik zeigt, dass Fleisch und tierische Produkte 13 Prozent der jährlichen Abfälle in der Landwirtschaft ausmachen, diese sich jedoch für 40 Prozent aller durch Lebensmittelabfälle in der Landwirtschaft verursachten Treibhausgase verantwortlich zeigen. 

Alle Wertschöpfungsketten einberechnet sind das insgesamt 2,5 Milliarden Tonnen an Lebensmittelabfällen, die eigentlich zum Verzehr gedacht wären. Beladen auf LKWs wäre das eine Kolonne, die zwei Mal zum Mond und zurückreicht. Das möchten wir ändern – weil Lebensmittel kostbar sind.

Zum Glück gibt es hilfreiche Tipps für jede/n Einzelne/n wie wir zu Hause Lebensmittelverschwendung geringhalten und achtsam mit Produkten umgehen können. Wir haben für euch 10 Tipps zusammengestellt:

10 Tipps zur Abfallvermeidung:

  • Gute Einkaufsplanung ist die halbe Miete
    Werft vorab einen Blick in den Kühlschrank, um eine Einkaufsliste zu schreiben. So bleiben ungeplante Einkäufe in den Supermarktregalen. Auch unnötigen Sonderangeboten könnt ihr einfacher widerstehen. Außerdem empfehlen wir den allbekannten aber unterschätzten Tipp: Geht nicht hungrig einkaufen!​

  • Richtig lagern
    Durch die richtige Lagerung bleiben Lebensmittel länger frisch. Manche Obst- und Gemüsesorten sondern Gase ab. Lebensmittel, die in der Nähe gelagert werden, reifen dadurch nach und verderben schneller - auch im Kühlschrank. Lagert daher zum Beispiel Äpfel, Bananen, Tomaten, Pilze, Kartoffeln und Gurken getrennt voneinander und von anderem Obst und Gemüse.
     
  • Kühlschrank-Check
    Über 80 Prozent der österreichischen Kühlschränke sind falsch eingestellt. Die optimale Durchschnittstemperatur beträgt 7°C. Obst und Gemüse hält am besten im Gemüsefach bei 6 - 8°C.  2 - 4°C sind im Fleischfach ideal. Hier sollte alles hin, was leicht verdirbt, wie frisches Fleisch, Wurst und Fisch.

  • Verpackung nutzen
    Die Verpackung verlängert oft die Haltbarkeit des Produkts. Daher erst bei Verbrauch entfernen.
     
  • Einfrieren
    Nicht nur Brot und Fleisch lassen sich gut einfrieren. Auch die Haltbarkeit von fertigen Speisen, Milch- und Molkereiprodukten, Obst und Gemüse kann durch das Einfrieren verlängert werden.
     
  • Mindesthaltbarkeitsdatum
    Das Mindesthaltbarkeitsdatum besagt, dass das Produkt mindestens bis zum angegebenen Zeitpunkt haltbar ist. Mindestens. Es kann aber auch länger halten! Wir können unseren Sinnen vertrauen: Ein Lebensmittel, das gut riecht, gut schmeckt und gut aussieht, ist in der Regel auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genießbar.
     
  • Haltbarmachen
    Ganz egal ob einkochen (z.B. als Marmelade oder Chutney), einwecken, einlegen, dörren oder kandieren – es gibt viele Möglichkeiten, die Haltbarkeit frischer Produkte zu verlängern.
     
  • Kreative Verwertung
    Unser Essen hat eine zweite Chance verdient. Wenn mal etwas übrig bleibt, seid kreativ! Mit ein wenig Fantasie könnt ihr aus Essensresten tolle Gerichte zaubern! Hier findet ihr ein paar coole Ideen: Eure "Restlos gut!"-Rezepte 

  • Achtsamkeit im Restaurant
    Auch wenn wir auswärts essen gehen, können wir über Lebensmittelabfälle mitentscheiden. Nicht zu viel bestellen, Reste mit nach Hause nehmen und bei Veranstaltungen rechtzeitig absagen. Das reduziert die Tonnenfüllung.
     
  • Essen teilen macht Freude
    Übrig gebliebenes Essen könnt ihr in der Nachbarschaft und im Freundeskreis oder an Food Sharing Dienste (z.B. Fairteiler) verschenken.

Gerne könnt ihr auch einen Blick in das WWF-Kochbuch „Der beste Rest“ werfen. Hier sind feine und praktische Rezepte gegen Lebensmittelverschwendung zusammengestellt. Viel Spaß beim Ausprobieren und Restl zamm‘ kochen!

Gemeinsam für das Klima

Gemeinsam mit dem WWF setzt sich GOURMET für eine klimafreundliche Ernährung ein. Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Koch das Klima froh“ von GOURMET Kids. Dabei wollen wir euch einladen, gemeinsam mit den Kindern euren Alltag nachhaltiger zu gestalten. Denn mit einer klimafreundlichen Ernährung können wir alle einen Teil zum Klimaschutz beitragen.

Unsere klimafreundlichen Tipps & Tricks sowie kunterbunte Rezeptideen findet ihr in unserem „Koch das Klima froh“ Folder:
Koch das Klima froh! (PDF) oder auf gourmet-kids.at

 

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Über die Autorin

Hannah-Heidi Schindler ist Expertin für Nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Sie setzt sich sowohl privat, als auch in der Arbeit für Klimaschutz und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein.

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Es gibt viele Möglichkeiten, sich für den Klimaschutz, den Umweltschutz und die Artenvielfalt einzusetzen. Vieles scheint auf der Hand zu liegen und ist bereits im gesellschaftlichen Bewusstsein angekommen: weniger Auto fahren, keine Kurzstrecken mit dem Flugzeug zurücklegen und generell selten in das Flugzeug einsteigen, Mehrweg statt Einweg oder Ökostrom statt Kohle und Atomenergie. Eine ganz alltägliche und überaus effektive Möglichkeit, sich für den Umwelt- und Naturschutz einzusetzen, wird oft übersehen. Und dabei ist sie so einfach, schmackhaft und noch gesund: Unsere Ernährung!

Unterschiedliche Ernährungsweisen, unterschiedliche Auswirkungen

Welches Ausmaß unsere Ernährung auf die Klimakrise, die Ressourcennutzung und die Biodiversität hat, haben wir bereits im Artikel „Am Boden geblieben“ beschrieben. In diesem Beitrag wollen wir einen Blick darauf werfen, welche Effekte unterschiedliche Ernährungsweisen auf unseren Planeten und das Klima haben.

Im Rahmen einer Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) haben Forscher*innen berechnet, wie sich unterschiedliche Ernährungsweisen unter anderem auf die Treibhausgas-Emissionen auswirken. Es wurde unsere aktuelle, durchschnittliche Ernährung in Österreich, eine Ernährung nach den Empfehlungen der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung, eine vegetarische und eine vegane Ernährungsweise analysiert.

Aktuell essen wir im Durchschnitt pro Person 63 kg Fleisch jährlich. Das ist drei Mal so viel wie vom Gesundheitsministerium empfohlen. Daher verursacht unsere aktuelle Ernährungsweise einen erheblichen Ausstoß an Treibhausgasen. Würden wir uns nach der empfohlenen Ernährungspyramide ernähren, könnten 28,2 % an Emissionen eingespart werden. Das ist auf den wesentlich geringeren Anteil an Fleisch- und Wurstprodukten (die einen hohen CO2-Rucksack aufweisen) zurückzuführen. Eine vegetarische Ernährung reduziert fast die Hälfte aller Emissionen und ein Umstieg auf eine vegane Ernährung spart pro Person 70,1 % an schädlichen Emissionen ein. Dieses hohe Einsparpotential der vegetarischen als auch der veganen Ernährungsweise geht vor allem auf den reduzierten oder nicht vorhandenen Anteil an tierischen Lebensmitteln zurück.

Kleine Veränderungen können Großes bewirken. So auch die Lebensmittel, die bei uns auf dem Küchentisch landen. Wenn man öfters zu Obst und Gemüse greift und weniger, aber dafür besseres Fleisch (Bio-Fleisch) kauft, setzt man sich aktiv für Klimaschutz ein. Und das tut nicht nur der eigenen Gesundheit gut, sondern auch unserem Planeten!

Gemeinsam für das Klima

Gemeinsam mit dem WWF setzt sich GOURMET für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir unseren Alltag nachhaltiger gestalten und alle einen Teil zum Klimaschutz beitragen können. 

 

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Nachhaltig genießen beim Mittagessen? Gourmet Business zeigt wie‘s geht!
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Nachhaltig genießen beim Mittagessen? Gourmet Business zeigt wie‘s geht!

Müll trennen, öfter mal auf das Auto verzichten oder Plastik sparen… Um das Klima zu schützen kann man viel tun und wir bei GOURMET setzen bereits viel davon um, um unser Klima und unsere Umwelt zu schonen. Zum Beispiel kochen wir mit 100% Grünstrom und beziehen Sonnenenergie aus unserer eigenen Photovoltaikanlage am Dach unserer Küchen. Mit natürlichen Ressourcen wie Wasser und Lebensmitteln gehen wir behutsam um. Doch eine ganz besonders große Rolle spielt, was wir täglich zu uns essen und woher unser Essen kommt. Wir bei GOURMET haben eine ehrgeizige Nachhaltigkeitsstrategie und diese wird von GOURMET Business beim Speisenangebot konsequent umgesetzt.

Auf die Zutaten kommt’s an

Gemüse, Getreide und Obst erzeugen fast zehn Mal weniger CO₂e als Fleisch. Deshalb bieten wir eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen an. So macht GOURMET Business die tägliche Entscheidung für ein klimafreundliches Mittagessen besonders einfach. Denn Umweltschutz muss nicht kompliziert und mit viel Aufwand verbunden sein: Uns ist es wichtig, dass wir unseren Kundinnen und Kunden klimafreundlichen Genuss mit unserem Speisenangebot besonders einfach machen können.

Ohne jeden Verzicht

Das Weglassen von Fleisch beim Essen, ist oft mit dem Wort „Verzicht“ verbunden. Doch wer würde nach dem Probieren unserer attraktiven Veggie-Speisen noch von Verzicht reden? GOURMET Business bietet ein abwechslungsreiches und gesundes Angebot, zeitgemäße Portionsgrößen und pflanzliche Proteine. Wir achten auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen und kochen mit frischen, österreichischen und saisonalen Zutaten. Wir sind uns sicher: Bei unseren vegetarischen Speisen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Denn wir haben ein breites Angebot von klassischen Speisen, wie unserem BIO-Gemüsegulasch mit Nockerln aus den Nachhaltig genießen Wochen, bis hin zu ausgefallenen Kreationen wie Kartoffelpuffer mit pinkem Rote-Rüben Gemüse.

Denn wenn ihr euch bewusst für eine vegetarische Speise entscheidet, verwöhnt ihr damit nicht nur euch selbst, sondern schützt auch den Planeten. Denn im Gegensatz zu Speisen mit Fleisch verbraucht ein Veggie-Mittagstisch viel weniger Ressourcen und schont die Umwelt und das Klima. Da würde uns bestimmt auch unser Kooperationspartner, der WWF Österreich, zustimmen.

Klimafreundlich essen mit GOURMET & dem WWF

Schon seit sieben Jahren setzen wir uns in unserer Partnerschaft mit dem WWF Österreich für eine klimafreundliche Ernährung ein und dafür, den Gästen bewussten Genuss schmackhaft zu machen. Auch für das neue Speisenangebot hat GOURMET Business im Rahmen zweier kulinarischer Themenwochen wieder sehr eng mit dem WWF zusammengearbeitet: Für die Kürbiswochen wurde ausschließlich mit Kürbis aus Österreich gekocht – Regionalität, die man schmeckt! Und auch für die Nachhaltig genießen Wochen ab dem 15. November haben wir uns ganz besonders viele neue vegetarische Speisen aus regionalen Zutaten überlegt. Zum Beispiel das BIO-Butternusskürbiscurry mit Basmatireis oder den BIO-Veggie Grünkern Burger mit Zweierlei von der Erbse.

Neben der Verwendung von vegetarischen Zutaten ist es auch wichtig, woher diese kommen. Deshalb kommen bei uns bereits zwei Drittel aller Zutaten aus Österreich – viele davon in BIO-Qualität. Denn kurze Transportwege und klimaschonender Freiland-Anbau bei saisonalem Einkauf sparen Energie. Außerdem sind die Standards für Naturschutz in Österreich hoch und Kulturlandschaften bleiben erhalten, was sich ebenfalls positiv aufs Klima auswirkt. Das alles hilft uns dabei, unseren CO₂-Fußabdruck möglichst klein zu halten. Was das genau ist, wollt ihr wissen? Wir erklären es euch kurz zusammengefasst.

Kleinerer CO₂-Fußabdruck = besser für das Klima

Eine Ursache für den Klimawandel und die Überhitzung der Erde, ist der übermäßige Ausstoß schädlicher Treibhausgase, ganz besonders von Kohlenstoffdioxid, besser bekannt als CO₂. Dabei spielt unsere Ernährung eine wichtige Rolle, dennlaut dem IPCC-Bericht stehen bis zu 37 % der globalen Treibhausgas Emissionen mit der Ernährung in Zusammenhang. Unterschiedliche Lebensmittel belasten das Klima jedoch unterschiedlich stark und mit einer gesünderen Ernährung mit mehr Gemüse und Getreide und weniger Fleisch, kann der Ausstoß von Treibhausgasen stark verringert werden. Durch die Entscheidung was wir essen, können wir also tagtäglich viel für den Klimaschutz tun. 

Für genauere Infos könnt ihr euch auch auf unserer Website über den CO₂-Fußabdruck informieren.

Tipps für nachhaltiges Kochen zu Hause

Jetzt haben wir lange darüber geredet, was wir Gutes für das Klima tun, doch was könnt ihr selbst im Alltag dazu beitragen? Natürlich könnt ihr euch die vegetarischen Speisen von GOURMET Business auch für das Mittagessen zu Hause bestellen. Für den Fall, dass ihr gerne selbst kocht, haben wir hier einige Tipps für nachhaltiges Kochen zusammengestellt:

  1. Öfters vegetarisch kochen
    Das wohl Einfachste, um nachhaltiger zu kochen und zu essen ist es, mehr vegetarische Zutaten zu verwenden und im Gegenzug auf Fleisch zu verzichten. Wenn ihr Fleisch kauft, achtet auf BIO-Qualität und Regionalität. In vielen Gerichten kann das Fleisch auch durch etwas anderes ersetzt werden, was genauso gut schmeckt. Zum Beispiel könnt ihr statt Spaghetti Bolognese, Spaghetti mit unserem Linsensugo kochen.
     
  2. Regional und saisonal einkaufen
    Auch wenn ihr Obst und Gemüse einkauft, solltet ihr auf Regionalität und Saisonalität achten. Das stärkt die lokale Landwirtschaft und vermeidet Emissionen, die durch lange Transportwege entstehen. Denn Erdbeeren im Winter oder Spargel im Herbst müssen nicht sein! Ihr könnt außerdem darauf achten, eure Produkte in BIO-Qualität zu kaufen.
     
  3. Keine Lebensmittel verschwenden
    Wenn ihr euch vorher schon überlegt, was ihr kochen möchtet und mit einer Einkaufsliste einkaufen geht, ist es leichter, nur das zu kaufen, was ihr auch wirklich zum Kochen braucht. Dadurch vermeidet ihr es, Lebensmittel zu kaufen, die dann nicht gegessen und weggeworfen werden. Um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, solltet ihr euch außerdem überlegen, welche der Lebensmittel, die ihr zu Hause habt, bald gegessen werden müssen. Legt sie euch eventuell in ein eigenes Fach im Kühlschrank – so können sie nicht übersehen werden. Das ist zwar mit etwas mehr Planung verbunden, doch der Umwelt zuliebe lohnt es sich.

Wir wünschen nachhaltigen Genuss mit GOURMET Business!

 

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Die Wiener Küche ließ sich immer gerne inspirieren. Entsprechend vielfältig und bunt geht es auf den Tellern der Bundeshauptstadt zu, die wir zum Abschluss unserer kulinarischen Reise durch Österreich besuchen. Von deftigen Schmankerln aus der Beisl- und Heurigen-Küche bis zu zuckersüßen Spezialitäten aus der traditionsreichen Kaffeehaus-Kultur ist hier schließlich alles zu finden.

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Ein Hauch von K&K

Mit den Klassikern der Wiener Küche landet neben Gaumenfreude immer auch eine Portion Geschichte auf dem Teller: Denn die Leibspeisen der Wiener wären ohne Einflüsse aus den Kronländern der Donaumonarchie kaum denkbar. So ist es vor allem tschechischen und ungarischen Einflüssen zu verdanken, dass marmeladegefüllte Palatschinken, Semmelknödel, Gulasch, gezogene Strudel oder Germknödel die kulinarische Welt des kleinsten österreichischen Bundeslandes eroberten.

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So ein Schmarrn?

Auf eine lange Geschichte kann übrigens auch der Kaiserschmarrn, eines der bekanntesten Gerichte der Wiener Küche zurückblicken: Denn der Legende nach soll niemand geringerer als Kaiser Franz Joseph erstmals in seinen Genuss gekommen sein. Nachdem Kaiserin Sissi das angeblich für sie gezauberte Gericht verschmähte, habe sich der Kaiser mit den Worten: „Na geb' er mir halt den Schmarren her, den unser Leopold da wieder z'sammenkocht hat“ der Süßspeise angenommen.

Ob man dieser Geschichte Glauben schenken möchte oder nicht – feststeht: Der aus Palatschinkenteig und Rosinen hergestellte und meist von Apfelmus begleitete Kaiserschmarrn ist mittlerweile die zweitbeliebteste Süßspeise Wiens.

Die Königin unter den Torten

Nur eine süße Delikatesse kann dem Schmarrn in Sachen Beliebtheit den Rang ablaufen: Die Sachertorte. In ihrer Grundform von Franz Sacher am Hof von Fürst Metternich erfunden und von seinem Sohn Eduard Sacher in der k.u.k. Hofzuckerbäckerei Demel verfeinert, war die schokoladige Versuchung bereits Gegenstand langwieriger Rechtsstreitigkeiten. Welche der beiden klassischen Formen dem Originalrezept entspricht, ist für den Genuss aber einerlei: Die Schokoladentorte mit Marillenmarmeladefüllung und Kuvertüre ist jedenfalls eine Gaumenfreude.

In Österreich muss die Tortenmasse jedenfalls aus Mehl, Butter(fett), Eiern, Zucker und mindestens 15% Schokolade bestehen, um die Bezeichnung „Sacher“ zu verdienen.

Schnitzel_Artikelbild1_Wien

Fleischliche Genüsse

Die Wiener Küche bietet aber nicht nur süße Verführung, sondern auch fleischliche Genüsse: Schließlich gehört das Schnitzel ebenso untrennbar zu Wien wie Stephansdom, Riesenrad und Lipizzaner.

Während heute gängige Varianten meist auf Schweinefleisch setzen, bestand das traditionelle Wiener Schnitzel, das sich selbst am Kaiserhof großer Beliebtheit erfreut haben soll, aber ausschließlich aus hauchdünn geklopftem und in Schmalz gebratenem Kalbsfleisch. Wo das Gericht seinen Ursprung hat, ist übrigens nicht mit Sicherheit zu sagen: Möglicherweise hat es seinen Weg sogar über Oberitalien zu uns gefunden.

Sicher ist aber, dass ihr bei der Zubereitung ein paar Tipps beherzigen solltet, um typisch Wienerisch zu genießen:

  • Verwendet Kalbsfleisch aus der Oberschale oder Schweinefleisch aus Hüfte oder Keule.
  • Würzt zurückhaltend, denn durch das scharfe Anbraten entsteht ohnehin ein kräftiger Grundgeschmack.
  • Achtet auf die richtige Temperatur: Je dünner das Schnitzelfleisch, umso höher solltet ihr die Brathitze wählen, um einem zäh-trockenen Ergebnis vorzubeugen.
  • Nutzt ausschließlich hoch erhitzbare Öle und Fette wie Butterschmalz.
  • Lasst das Schnitzel nach dem Braten etwa 5 Minuten in der vom Herd genommenen Pfanne nachziehen.

Natürlich kennt die Wiener Küche noch viele andere Fleischgerichte vom Schweinsbraten bis zum Leberkäse, der sich gerade an den Würstelständen der Stadt großer Beliebtheit erfreut. Ein absolutes Highlight ist aber der Tafelspitz – die angebliche Leibspeise des letzten österreichischen Kaisers, die traditionellerweise aus einem in Wasser oder Brühe gekochtem Schlögelstück vom Rind besteht. Serviert wird das Fleisch, das rund 1,5 Stunden garen muss, in Scheiben geschnitten und mit Brühe übergossen. Dabei begleiten es meist Apfel- oder Semmelkren sowie gewürfeltes Wurzelgemüse als würzig-frische Gegenpole.

Da es viel Zeit in Anspruch nimmt, den Tafelspitz zuzubereiten, ist er heute fast ausschließlich festlichen Anlässen sowie Restaurant-Besuchen vorbehalten. Das tut der Beliebtheit natürlich keinen Abbruch, denn: Kaiserlicher Genuss ist in der Wiener Küche immer garantiert.
 


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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Stellen wir uns vor wir befinden uns auf einem fruchtbaren Acker und greifen mit unseren Händen kräftig in die Erde. Wie viele Leben halten wir wohl in unseren Händen? Mehr als man auf den ersten Blick vermuten mag: In einer Hand voll Boden gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Besonders die obere Bodenschicht ist für seine Fruchtbarkeit bekannt. Pro m² leben dort eine Billiarde Bakterien.

Ein gesunder Boden für ein gesundes Klima 

Im Klimaschutz spielt ein gesunder Boden eine wichtige Rolle. Wenn Böden richtig behandelt werden – also beispielsweise wenig gepflügt und mit Gründüngung oder Kompostausbringung gearbeitet wird, nehmen sie reichlich Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf und speichern ihn in großen Mengen.

Die wertvolle Ressource Boden spielt aber auch für eine gesunde und nachhaltige Ernährung eine wichtige Rolle. Unser Boden ist die Basis für alle Lebensmittel. Nur durch bodenschonende Landwirtschaft kann unser Boden langfristig gesund bleiben.

Aktuell beansprucht unsere Ernährungsweise aber mehr Fläche als uns eigentlich zusteht. Weltweit nehmen wir fünf Milliarden Hektar in Beschlag. Das entspricht etwa einem Drittel der vorhandenen Fläche und liegt dabei in der Größenordnung von Asien. Unsere Ernährung in Österreich beansprucht 3,2 Millionen Hektar – etwa ein Drittel der Fläche von Österreich. Allerdings fallen 40 Prozent unseres Landfußabdruckes im Ausland an: Dieser wird zum einen durch unseren Konsum von Lebensmitteln wie exotischen Früchten, Kaffee und pflanzlichen Ölen verursacht. Zum anderen verbraucht der Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten direkt oder indirekt über den Import von Futtermitteln große Flächen insbesondere im globalen Süden.

Doch nicht nur in Brasilien muss wertvoller Boden und Regenwald für die Abholzung und den Anbau von Futtermitteln wie Soja weichen. Auch in Österreich gehen tagtäglich 11,5 Hektar verloren insbesondere auf Grund von Verbauung und Versiegelung wertvoller Böden. Die extreme Verbauung zerstört unsere Umwelt, beschleunigt die Klimakrise und belastet die Gesundheit der Menschen. Auch die Ernährungssicherheit in Österreich wird damit bedroht. Eine Forschungsarbeit der AGES und Universität für Bodenkultur verdeutlicht, dass schon 2030 Österreichs Unabhängigkeit in der Lebensmittelversorgung aufgrund der Klimaveränderungen und der zunehmenden Verbauung nicht mehr garantiert sein könnte. Um die Versorgung mit wertvollen Nahrungsmitteln zu sichern, müssen daher die besten Böden geschützt werden.

Wie ihr selbst im Kleinen Böden schützen könnt, zeigen euch diese drei Tipps:

  1. Wählt bevorzugt frische und biologische Produkte. So schont ihr den Boden in Österreich und in vielen anderen Teilen der Welt.
  2. Esst mehr Gemüse und weniger Fleisch- und Milchprodukte. Denn tierische Produkte benötigen sehr viel Fläche in ihrer Herstellung. Mit einer gemüsereichen Ernährung entlastet ihr den Boden.
  3. Kauft Lebensmittel, die auf speziellen Humusaufbau-Feldern angebaut werden. Das fördert den Humusaufbau und die Kohlenstoffspeicherung.

Falls ihr noch mehr über die Initiative des WWF gegen die Verbauung von Österreich wissen möchtet, könnt ihr euch gerne hier informieren..

Gemeinsam für das Klima

Gemeinsam mit dem WWF setzt sich GOURMET für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir unseren Alltag nachhaltiger gestalten und alle einen Teil zum Klimaschutz beitragen können. 

 

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Über die Autorin

Hannah-Heidi Schindler ist Expertin für Nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Sie setzt sich sowohl privat, als auch in der Arbeit für Klimaschutz und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein.

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Willkommen bei unserem achten Teil von "Typisch Österreich" und damit im schönen Tirol, das nicht nur wilde Landschaften, sondern auch eine aufregende Kulinarik zu bieten hat. Bei den meisten Speisen kann man am Namen nicht wirklich erkennen, was es sein soll. Eine Ausnahme bilden da nur die Tiroler Speckknödel, die – nun ja – Knödel mit Speck sind. Sie sind auf jeder Almhütte zu finden und werden mal in Suppe und mal mit Sauerkraut serviert.

Tiroler mögen’s deftig

Wie auch in anderen Teilen Österreichs, mögen es auch die Tiroler gerne deftig. Wenn man von einem langen Tag in den Bergen wiederkommt, dann braucht der Körper auch etwas zur Stärkung. Da kommt gerne auch der wunderbare Tiroler Käse zum Einsatz, wie beispielsweise beim Kaspressknödel oder den Kasspatzln, die quasi Käsespätzle sind. Etwas weniger käsig ist das Tiroler Gröstl. Ursprünglich wurden damit die Reste vom Sonntagsbraten verkocht, aber diese Mahlzeit schmeckt einfach herrlich und hat deswegen schon lange den Status der Resteküche überwunden.

Natürlich gibt es auch in Tirol die beliebte Brettljausen. Diese heißt hier aber Tiroler Marend und ist überall zu finden. Wer es dann lieber vegetarisch mag, dem seien die Schlutzkrapfen empfohlen. Der Name klingt zwar nicht sonderlich appetitlich, aber dahinter verstecken sich mit Kartoffelmasse gefüllte Teigtaschen.

TypOe_Tirol_Artikelbild1_Schlutzkrapfen

Tiroler mögen’s süß

Moosbeernocken klingen irgendwie abenteuerlich und schmecken wunderbar. Ein Teig mit Heidelbeeren wird braun gebraten und schließlich mit Zucker überstreut. Auch die Strauben werden im kochenden Öl gebacken und dann mit Staubzucker bestreut. Die Apfelradln sind in Ringe geschnittene Äpfel, die dann mit Teig ummantelt werden und – Überraschung – in Fett herausgebacken werden. Wie gesagt, die Tiroler mögen’s deftig. Aber sie wissen halt auch wirklich, was schmeckt.

TypOe_Tirol_Artikelbild2_Strauben

 

Weitere Bundesländer:

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Typisch Österreich – Teil 5: Steiermark

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Wir sind mittendrin in der besten Erntezeit! Knackig-festes Wurzel- und Knollengemüse haben nun Hochsaison und können idealerweise genau jetzt verarbeitet werden. Ihr habt noch Tomaten, Zucchini oder Paprika? Diese eignen sich auch super für das Fermentieren und wir können uns damit ein bisschen Sommer für die kalte Jahreszeit einpacken.

Das Fermentieren zählt zu den ältesten Haltbarmachungsmethoden. Es begleitet uns im täglichen Leben bei vielen Lebensmitteln:  Brot, Käse und Bier sind hier wohl die bekanntesten Beispiele. Vor langer Zeit - wahrscheinlich durch Zufall entdeckt - erschien es damals vielleicht wie reiner Zauber, als die mit freiem Auge nicht sichtbaren Hefen und Bakterien auf einer stehengelassenen Flüssigkeit oder einem Teig plötzlich loslegten und das große Blubbern begann. Die einzige Voraussetzung dafür war, dass das Lebensmittel eine gewisse Menge an Kohlenhydraten, also verschiedene Formen von Zucker, enthielt. Die für die Fermentation notwendigen Mikroorganismen kommen nämlich von Natur aus praktisch überall vor, in der Luft, in der Erde oder auch auf unserer Haut.

Frisches Gemüse haltbar machen

Die Fermentation von Gemüse ist wohl aus der Not heraus entstanden, dass ausgerechnet jene Gemüsearten, die nicht lange lagerfähig sind, zeitgleich in großer Menge reif sind, aber nicht auf einmal gegessen werden können. Das betrifft vor allem wasserhaltiges Fruchtgemüse. Grundsätzlich lässt sich aber jedes Gemüse, das roh gegessen werden kann, fermentieren und damit die kulinarische Vielfalt am Teller erweitern. Besonders Wurzelgemüse wie Rote Rübe, Sellerie und Karotte schmecken herrlich als milchsaure Varianten.

Was genau ist Fermentation?

Es ist die Veränderung des Produktes durch Enzyme oder Mikroorganismen wie Pilze oder Bakterien. Dabei entstehen Säuren, Gase oder Alkohol, die wiederum das Aroma, die Haltbarkeit und die Textur verändern. Das Lebensmittel wird zusätzlich leichter verdaulich. Der PH-Wert verändert sich und die nützlichen Organismen fühlen sich wohl und vermehren sich, gleichzeitig werden mögliche schädliche Bakterien und Pilze verdrängt.

Wie es funktioniert

Fermentieren ist unglaublich einfach, wenn ein paar grundlegende Regeln beachtet werden. Es lässt sich sogar in einfachen Schraubgläsern umsetzen. So kann ein bisschen experimentiert werden und es gibt keine großen Verluste, falls etwas zu Beginn nicht klappt. Wenn die Leidenschaft erst einmal geweckt ist, können natürlich auch größere und kostenintensivere Gärtöpfe zum Einsatz kommen.

Was wir brauchen:

  • saubere Gläser zum Einfüllen
  • grob gereinigtes Gemüse, die Menge entsprechend der Gläsergröße
  • Wasser und Salz
  • Messer, Raspel oder Hobel
  • Schneidbrett
  • Kochlöffel

Sauber arbeiten

Noch wichtiger als beim Einkochen ist es, die Einfüllgläser besonders gut zu reinigen, da beim Fermentieren keine Hitze angewendet wird. Es kann sonst zu einer Fehlgärung kommen oder Schimmel entstehen.

Gemüse zerkleinern

Am einfachsten und geschmacksintensivsten ist fein gehobeltes oder geraspeltes Gemüse. In dünne Scheiben geschnitten oder gröber gehobelt funktioniert auch gut, das Endprodukt ist dann etwas knackiger und milder. Also am besten je nach Geschmack und Vorlieben einfach bei einer Gemüseart verschiedene Schnittgrößen ausprobieren und beim persönlich bevorzugten Ergebnis bleiben. Es können auch verschiedene Gemüsearten mit ähnlicher Konsistenz zusammen fermentiert werden: Z.B. gemischtes Fruchtgemüse, das eher zart ist, oder gemischtes Wurzelgemüse, das von der Konsistenz her wesentlich fester ist.

Einsalzen und stampfen

Auf 1 kg Gemüse brauchen wir 20-30 g Salz. Dieses wird gut und gleichmäßig mit dem Gemüse vermischt. Anschließend wird das geschnittene Gemüse in dünnen Schichten in die Gläser gefüllt und immer wieder fest gestampft, sodass Sauerstoff und Zellsaft entweichen. Für das Stampfen reicht ein Kochlöffel oder Holzstampfer. Das Gemüse steht schließlich im eigenen Saft.

Grob geschnittenes oder gestifteltes Gemüse wird nicht gestampft, sondern mit einer aufgekochten, völlig abgekühlten Salzlösung (pro Liter Wasser 20 g Salz) übergossen.

Bei beiden Varianten ist es wichtig, dass kein Sauerstoff an das Gemüse kommt. Es soll vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Als kleiner Trick können beim Sauerkraut saubere Minischraubgläser, gereinigte Steine oder grobe Blätter verwendet werden, um das Gemüse zu beschweren und dauerhaft unter der Flüssigkeit zu halten.

Deckel drauf und geduldig sein

Das eingelegte Gemüse wird nun im locker zugeschraubten Glas vier bis zehn Tage an einen zimmerwarmen Ort gestellt. Es sollte dabei unbedingt auf einem Teller stehen, weil durch das Blubbern die Flüssigkeit steigt und austreten kann.

In dieser ersten Gärzeit startet die Fermentation. Nach maximal zehn Tagen wird das Gemüse im Glas gut verschlossen kühl gestellt. Am besten eignet sich der Keller oder ein kühles Treppenhaus, aber auch ein Kühlschrank ist in Ordnung. Je länger das vergorene Gemüse stehen bleibt, umso aromatischer wird es. Als Richtwert gilt wasserhaltiges Gemüse wie Zucchini oder Gurken 1-2 Wochen, Kraut etwa 4-6 Wochen und festes Wurzelgemüse bis zu 9 Wochen. Ist der gewünschte Fermentationsgrad erreicht, das Glas im Kühlschrank aufbewahren um den Gärprozess zu bremsen und rasch verbrauchen. Guten Appetit!

Tipp: Beim milchsauren Einlegen können ganz nach Geschmack Kräuter und Gewürze wie Lorbeer, Wacholder, Koriander, Senfkörner oder Kümmel eingesetzt werden.

 

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Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Der Ruf der Salzburger Küche reicht weit über die Landesgrenzen hinaus – und kommt auch nicht von ungefähr: Denn vielfältige Einflüsse aus Süddeutschland, Norditalien und Böhmen sowie eine lange höfische Tradition haben großen kulinarischen Facettenreichtum und unwiderstehlich Deftiges hervorgebracht. Beste Voraussetzungen also, um im Zuge unserer Streiftour durch Österreichs Küchen auch in Salzburg Station zu machen.

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Es muss nicht immer Fleisch sein

Besonders herzhaft ging es traditionellerweise in der ländlich-bäuerlichen Küche Salzburgs zu: Ihre Gerichte sind zwar deftig, verzichten aber größtenteils auf Fleisch. Die vergleichsweise teure Zutat außen vor zu lassen, fiel angesichts der Fülle an Milchprodukten, die Alm- und Landwirtschaft bereitstellten, auch gar nicht schwer: Schließlich garantierten Käse, Milch und Butter, die in den südlichen Regionen (Pinzgau, Pongau und Lungau) seit jeher die Küchentradition dominierten, für Geschmack und ein wohlig-sattes Gefühl.

Zu den besonders deftigen Gerichten des „Innergebirg“ gehört etwa die Lungauer Käsknödel-Suppe. Beliebt sind aber auch die Pinzgauer Kasnockn, die gern auf Almhütten genossen werden und den Spätzle bzw. Knöpfl anderer Regionen ähneln. Da jede Küche ihr Geschmacksgeheimnis wahrt, besteht für die Zubereitung zwar kein eindeutiges Grundrezept, doch darf eine Zutat nie fehlen: der Pinzgauer Käse. Hergestellt aus der Milch von Kühen, die im Sommer auf den Almen des Nationalparks Hohe Tauern grasen, verleiht der Schnittkäse dem Gericht erst seine typische Note.

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Nocken, die verlocken

Doch nicht nur deftig-würzige Nocken haben die Salzburger Küche erobert: Süße Varianten mit Heidelbeeren erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit wie die Salzburger Nockerl, die neben den weltberühmten Mozart-Kugeln zu den Dessert-Klassikern der Region zählen.

Wer die Spezialität probieren möchte, sollte allerdings etwas Geduld aufbringen, denn das Soufflé aus Eisschnee, Zucker, Eidotter, Vanillezucker und einer Prise Mehl muss immer frisch zubereitet werden. 

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Wilde Fleischgenüsse

Fleisch war als teures kulinarisches Vergnügen ursprünglich Sonn- und Feiertagen bzw. den bürgerlichen Haushalten der Salzburger Städte vorbehalten. Die traditionell betriebene Jagd sorgte aber dafür, dass auch in ländlichen Gegenden fleischlichen Genüssen nicht zur Gänze entsagt werden musste: Spezialitäten vom Hoch- und Niederwild wurden so fester Bestandteil der Küchentradition der südlichen Regionen und dürfen auch heute in den Herbstmonaten nicht auf dem Teller fehlen.

Die Kraft der Gerste

Dass in der „Bierhauptstadt“ Österreichs auch der Gerstensaft Einzug in die regionale Küche gehalten hat, erstaunt nicht. Der Pinzgauer Bierkäse, das deftige Salzburger Bierfleisch oder der Bierbraten sind nur einige Spielarten, in denen das seit mehr als 600 Jahren in Salzburg gebraute Getränk die Teller eroberte. Kein Wunder, denn dunkler – aber nicht zu bitterer – Gerstensaft verleiht Speisen eine unvergleichlich herbe Note und einen unvergleichlichen Charakter. In diesem Sinne: Ein Hoch der Salzburger Küche!

 

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Vorarlberg liegt am westlichsten Ende Österreichs und das macht es so besonders. Zwischen Tirol, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein ist Vorarlberg von vielen verschieden Kulturen beeinflusst. Das merkt man nicht nur an manchen Dialekten – die in dieser Form in keinem anderen Bundesland Österreichs vorkommen – sondern auch an den kulinarischen Spezialitäten.

Vorarlberg hat viel „Milchvieh“. Dementsprechend hat der Käse eine wichtige Rolle in der Esskultur. Wie bei den Schweizern auch, bildet er oft nicht nur Beilage, sondern die Grundlage einer Speise. So gehören die Käsknöpfle (ähnlich der Käsespätzle) und das Käsdönnala wohl zu den bekanntesten Gerichten. Letzteres ist ein Teigfladen mit Zwiebeln und Käse. Sogar die Suppen-Fans brauchen nicht auf den Käse verzichten: Viele schmackhafte Varianten der Käsesuppe sind in Vorarlberg beliebt. 

Vorarlberger Käsknöpfle im Holzgefäß

Wer dem Käse nicht ganz so viel abgewinnen kann, der kann zum Sure Grumpara greifen – ein Eintopf mit Essig angemacht – oder dem gängigen Hafaloab. Dieser Kartoffelknödel wird auch gerne zu deftigen Schweinsbraten gegessen. Wenn man es etwas leichter mag, dann bietet sich die Flädlesuppe (eine Art Frittatensuppe) an. Und als Nachspeise gibt es dann die Öpfelküachle – besser bekannt als Apfelkringel.

Wer sich auch ein wenig Vorarlberg an den Mittagstisch holen will, der könnte sich mal an den Vorarlberger Käsespätzle versuchen. Dafür aus Mehl, Eiern, Milch und Salz einen Spätzleteig anrühren und diesen dann durch ein Spätzle-Sieb ins kochende Wasser drücken. Aufkochen, abschöpfen und sofort mit geriebenen Vorarlberger-Käse vermengen. Dazu goldbraun gebratene Zwiebeln. Einfach unglaublich gut! 

 

Weitere kulinarische Highlights:

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Typisch Österreich – Teil 3: Oberösterreich

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Gruselig gute Rezepte für euer Halloween mit Kindern

Kürbisse, Gespenster und „Süßes oder Saures“ – jetzt wisst ihr sicher schon alle, worum es heute geht. Ganz genau: Ende Oktober dreht sich alles um Halloween. Denn während sich die Kids schon überlegen, welches gruselige Gesicht der ausgeschnitzte Kürbis bekommen soll oder mit welchem Kostüm sie heuer um die Häuser ziehen wollen, ist eine andere Frage mindestens genauso wichtig: Was soll es an Halloween zu essen geben? Die Auswahl an kreativen und „gruseligen“ Rezepten scheint fast unendlich. Wir haben für euch ein paar Rezepte für die Halloweenparty oder das gemeinsame Essen mit der Familie zusammengestellt. Aber zuerst gibt’s für neugierige kleine Monstern und ihre Eltern ein paar Hintergrundinfos zum Ursprung von Halloween.

Von Irland in die ganze Welt

Das Fest kommt ursprünglich aus Irland und zwar schon aus der vorchristlichen Zeit. Damals hieß es noch „Samhain“ und war eines der wichtigsten Feste der Kelten. Diese feierten damit den Beginn der kalten Jahreszeit und den Start in ein neues Kalenderjahr. Außerdem glaubten die Kelten, dass die Geister der Verstorbenen in dieser Nacht auf die Erde und in ihre Häuser zurückkommen würden. Um die Geister abzuschrecken, verkleideten sie sich mit furchterregenden Kostümen und stellten kleine Gaben vor ihre Häuser, um die bösen Geister zu besänftigen. Na, kommt euch das bekannt vor? Irische Auswanderer brachten Halloween und alle damit verbundenen Traditionen dann in die USA. Und von dort hat es sich in die ganze Welt verbreitet, bis es schließlich auch zu uns gekommen ist.
 

Vom keltischen Brauch zu einem Lieblingstag der Kinder

Vor den bösen Geistern haben wir heute keine Angst mehr, doch manche Traditionen sind – in etwas abgewandelter Form – geblieben. So sind es heute die Kinder, die verkleidet von Haus zu Haus ziehen und um „Süßes oder Saures“ bitten. Darum schadet es nicht, wenn ihr zu Halloween ein paar Süßigkeiten zur Hand habt, um sie an Hexen, Skelette und Co zu verteilen. Denn wenn diese mit leeren Händen dastehen, kann es passieren, dass euch der eine oder andere Streich gespielt wird. Mit geschnitzten und beleuchteten Kürbissen vor der Haustür könnt ihr den „kleinen Gruselgeistern“ zeigen, dass sie bei euch willkommen sind. Die Kürbisse müssen natürlich nicht immer nur gruselig sein. Wir haben uns zum Beispiel gedacht, dass unser Kids-Maskottchen Gourmelino sicher super als geschnitzter Kürbis aussehen würde. Die Anleitung dazu gibt's hier: GOURMET KIDS: Herbstzeit ist Kürbiszeit!

Heute ist Halloween also vor allem für gruselige Deko, Verkleidungen und viel Spaß bekannt. Kinder lieben es, sich zu verkleiden und dann von Haus zu Haus zu ziehen oder eine Halloweenparty zu besuchen. Aber egal ob für die Party oder nach der Süßigkeiten-Tour – die kleinen Monster brauchen auf jeden Fall eine Stärkung. Und was würde sich da besser eignen als unsere gruselig guten Rezepte? Wir sind uns sicher: Eure Kids werden sie lieben!
 

Rezept für Schoko-Bananen-Grusel-Muffins

für 12 Muffinförmchen

Das braucht ihr dazu

  • 2 Bananen (möglichst reif)
  • 220 g Mehl
  • 3-4 EL Backkakao
  • 2 TL Backpulver
  • 120 g Zucker
  • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
  • 100 ml Speiseöl (z.B. Rapsöl)
  • 125 ml Buttermilch
  • 2 Eier
  • Deko nach Belieben

So einfach geht’s

  1. Zuerst den Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen.
  2. Legt ein Muffinblech mit Muffinförmchen aus. Schält danach die Bananen schälen, halbiert sie und in schneidet sie in Scheiben. Die Hälfte der Scheiben mit einer Gabel zerdrücken.
  3. Vermischt dann das Mehl mit dem Kakao, Backpulver, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel. Öl, Buttermilch, Eier und Bananenmus zugeben und zwei Minuten lang auf höchster Stufe mit dem Handrührer oder in der Küchenmaschine verrühren. Zum Schluss noch die Bananenscheiben unterheben und den Teig auf die 12 Muffin-Mulden verteilen.
  4. Lasst die Muffins ca. 25 Minuten lang backen und danach auskühlen. Sobald die Muffins dann ausgekühlt sind, könnt ihr sie dekorieren.


Tipps für die Deko

  • Für unser Krümelmonster haben wir blau gefärbte Kokosraspel verwendet. Alternativ dazu könnt ihr auch bunte Zuckerstreusel nehmen. Für den Mund den Muffin mit dem Messer etwas einschneiden und ein Kekserl hineinstecken.
  • Für das Spinnennetz den Muffin mit heller, geschmolzener Kuvertüre überziehen. Solange sie noch weich ist, mit dunkler Kuvertüre rundherum Kreise ziehen und dann vorsichtig mit einem Holzstäbchen Linien von der Mitte aus nach unten ziehen.
  • Bei der kleinen Spinne werden die Beine zuerst mit Schokolade auf ein Backpapier gezeichnet. Nachdem die Schokolade ausgehärtet ist, vorsichtig ablösen (Achtung, bricht sehr leicht!) und mit weichen Schokoladetupfen auf dem Muffin befestigen.
     

Rezept für gruselig-gute Brotmonster von Gourmet Kids

Dieses Rezept aus unserer Broschüre für restlos gute Jausenrezepte ist doch perfekt für jede Halloween-Party!

Das braucht ihr dazu

  • 4 Radieschen
  • 1/4 Salatgurke
  • 1/2 Becher Hüttenkäse
  • Kresse
  • 1/2 Vollkornbaguette
  • 1 Scheibe Schinken
  • Kürbiskerne oder Balsamico-Creme
     

So wird’s gemacht

  1. Zwei Radieschen und zwei Scheiben Gurke beiseitelegen. Die restlichen Radieschen und die Gurke klein würfeln und mit dem Hüttenkäse und der Kresse vermengen.
  2. Das Baguette in acht Scheiben schneiden und die Hälfte davon mit dem Aufstrich bestreichen. Mit den restlichen Scheiben die Doppeldecker zusammenbauen.
  3. Das Monster erwacht: Den Schinken in Zungen-Streifen, die Radieschen in Augen-Scheiben und die Gurken in Fuß-Viertel schneiden. Wie am Bild gezeigt zusammenfügen. Kürbiskerne oder Tupfen aus Balsamico Creme geben die Pupillen ab.
     

Rezept für Grusel-Knusper-Cracker

Das braucht ihr dazu

  • 100 g Butter weich
  • 100 ml Schlagobers
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 100 g Käse gerieben – wer es herzhaft mag, nimmt Bergkäse, Gouda ist weniger intensiv
  • 250 g Weizenmehl 
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 ½ Teelöffel Salz
  • zum Bestreichen:1 mittelgroßes Ei verquirlt
  • zum Verzieren: Gewürze & Samen z.B. Paprikapulver, Kümmel, Mohn, Sesam, Kürbiskernen...
  • gruselige Ausstechformen

So einfach geht’s

  1. Weiche Butter schaumig schlagen, dann das Ei und das Schlagobers unterrühren. Geriebenen Käse, Mehl, Backpulver und Salz dazugeben und alles zu einem eher klebrigen Teig verarbeiten. Wenn ihr möchtet, könnt den Teig mit etwas Pfeffer, Paprikapulver o.ä. würzen
  2. Teig etwa für mindestens 1 Stunde kühlstellen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder noch besser zwischen Folie eher dick ausrollen und Kekse ausstechen. Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und mit dem verquirlten Ei bestreichen. Mit Mohn, Sesam, Kümmel bestreuen und ca. 12 Minuten backen, bis die Cracker goldgelb sind.

Wir wünschen allen kleinen Hexen, Gespenstern und Vampiren ein schmackhaftes Halloween!

 

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Was essen denn die Steirer? Das wollen wir in diesem Beitrag erforschen und machen uns auf die Suche. Als Erstes fällt uns da das berühmte steirische Kürbiskernöl ein. Das ist wirklich etwas Gutes! Es verfeinert diverse Salate (unser Favorit: Erdäpfelsalat) und Suppen und so manch ein Liebhaber isst es sogar zum Vanilleeis. Ob man das mag, darüber lässt sich allerdings streiten.

Wilde Namen für herzhafte Gerichte

Aber lassen wir das berühmte Öl mal beiseite, denn in der Steiermark gibt es noch ganz andere regionale Spezialitäten. Der Sterz, beispielsweise der Heidensterz, gehört nämlich auch auf den typisch steirischen Speiseplan. Der Name klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas eigenwillig und wild. Der Heidensterz wird aus Heidenmehl gemacht, was ein anderer Name für Buchweizenmehl ist. Dieses wird gebraten und gekocht, aufgerissen und mit Speck und Grammeln verfeinert und dann auf den Teller gestürzt. Damit hätten wir dann auch den zweiten Teil der Wortherkunft.

Genauso wild klingt „Verhackertes“. Aber auch hier handelt es sich nicht um eine mittelalterliche Foltermethode, sondern vielmehr um einen Brotaufstrich aus fein gehacktem Speck, der gerne in steirischen Buschenschanken serviert wird. Und der ist ganz und gar keine Folter. Für die meisten zumindest. 

Auf schwarzem Holz steht eine Käseplatte. Daneben befinden sich ein Glas Rotwein und Weintrauben

Alles Käse

Nicht aus der Steiermark wegzudenken ist auch der Steirerkäse. Den gibt es in verschiedenen Ausführungen. Doch zwei Sorten haben es sogar in das Register für traditionelle Lebensmittel geschafft: Der Ennstaler Käse aus dem Ennstal und der Murtaler Käse aus dem – Überraschung – Murtal. Hinter ihnen steckt eine lange Tradition. Der Ennstaler Käs wird schon seit dem Mittelalter von Bauernhöfen auf den Almen hergestellt und war damals unter den Steirern sehr beliebt. Als Bröselkäse hält er sich auch besonders lange und hat die Knechte und Bauern in harten Wintern versorgt. Der Murtaler Steirerkäs ist hingegen ein Kochkäse. Er ist weich und nicht bröselig und wird als der „Sommerkäse“ bezeichnet, da man ihn nur im Sommer auf den Almhütten genießen kann.

Wenn ihr also durch die Steiermark wandert, dann solltet ihr nicht nur die Landschaft genießen, sondern auch Verhackertes und Steirerkäse im nächsten Buschenschank – und vielleicht dazu ein paar Schlückchen des bekannten steirischen Weins trinken. 

Holztisch mit Brot, diversen Essen und Wein vor einer unscharfen Bergkulisse

 

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Lokal, transparent und ökologisch – unser Fisch aus Wien

Ihr esst gerne Fisch, aber habt dabei Bedenken? Beim Fisch der Firma blün könnt ihr mit gutem Gewissen genießen. Denn er wird regional im 22. Bezirk in Wien gezüchtet und auf kurzem Weg in unsere Küche transportiert. Wir wollen euch unseren Lieferanten näher vorstellen.

Vier Landwirte, eine Idee

Am Anfang von vielen erfolgreichen Unternehmen steht oft der Wunsch, etwas zu verändern und besser zu machen. So war es auch bei blün. Die Landwirte und Unternehmer Stefan Bauer, Michael Berlin, Gregor Hoffmann und Bernhard Zehetbauer hat der Wille vereint, mithilfe neuer Technologien nachhaltig und ressourcenschonend zu produzieren. Das Wichtigste dabei: Die Lebensmittel sollten natürlich qualitativ hochwertig sein. Nachdem die Idee geboren war, werden seit 2017 in Wien saisonales Gemüse und Wels produziert. Daneben gibt es bei blün auch andere Fischarten, Milchprodukte, Eier, Backwaren und schmackhafte Besonderheiten wie Fruchtaufstriche und Saft zu kaufen. Eigentlich kann man sagen, dass es bei unserem Lieferanten alles gibt, was man zum täglichen Leben braucht und noch viel mehr. Ein Besuch im hauseigenen Hofladen oder dem Online-Shop lohnt sich also auf jeden Fall! 

Hier wird nichts verschwendet

Aber was macht blün eigentlich so besonders? Ganz einfach: Die moderne Aquaponik-Anlage. Darunter könnt ihr euch jetzt im ersten Moment nicht viel vorstellen? Konnten wir auch nicht und deshalb haben wir genauer nachgefragt: Das Besondere an der hochmodernen Anlage ist, dass sie die Fischzucht und den Anbau von Gemüse in einem Kreislauf vereint. Dabei läuft das Wasser über einen Biofilter, der das Herzstück der Anlage ist. Jeden Tag kommen rund zehn Prozent Frischwasser dazu, genauso viel wird auch wieder abgepumpt. Das Abwasser der Wiener Welse wird dann gefiltert und für die Düngung der Pflanzen im Glashaus verwendet. Das spart Wasser! Außerdem wird dadurch kein zusätzliches Düngemittel für die Paradeiser, Melanzani, Paprika und Gurken benötigt. Somit wird hier kein Tropfen Wasser verschwendet.

Fischproduktion, die gut fürs Klima ist

Die Welse werden ausschließlich mit hochwertigem, zertifizierten und gentechnikfreiem Fischfutter gefüttert und das Futter wird maximal gut genutzt. Mit 10 kg Futter werden bei blün 10 kg Fisch erzeugt. Pro Kilo erzeugtem Fisch werden nur 120 Liter Wasser benötigt. Zum Vergleich: Mit 10 kg Futter könnte man nur ein Kilogramm Rindfleisch erzeugen, also nur ein Zehntel. Für ein Kilogramm Rindfleisch benötigt man 15.455 Liter Wasser. Durch diese ökologische und effektive Produktionsweise verursacht der Fisch pro Kilogramm nur drei Kilo CO₂. Aquaponik steht also ganz im Zeichen umweltschonender Lebensmittelproduktion.

Und das Ganze hat auch noch einen weiteren Vorteil: Durch die Indoor-Fischproduktion kommt nichts anderes ins Wasser als das hochwertige Fischfutter. Während in vielen anderen Fischzuchten Fischotter, Fischreiher, und andere Vögel bejagt werden, um Verluste zu vermeiden, ist das bei blün nicht notwendig!

Lokal, transparent und ökoeffizient…

…das ist die Philosophie von blün und nach dieser wird auch gehandelt. Die fünf Unternehmer – denn mittlerweile ist auch noch Betriebsleiter Lukas Norman dazugekommen – wissen, dass es frische Lebensmittel nur mit kurzen Transportwegen geben kann. Deshalb produziert blün direkt im 22. Bezirk am Wiener Stadtrand – direkt in der Stadt für die Stadt also – und stellt somit kurze Wege sicher. Kein Wunder, dass die Lebensmittel so frisch und gut schmecken!

Neben Lokalität setzt blün auch stark auf Transparenz. Hier gibt es nichts zu verbergen, ganz im Gegenteil! Die Landwirte sind stolz auf ihre Produkte und die moderne Anlage und zeigen sie auch gerne her! Sogar so gerne, dass sie immer wieder Führungen anbieten, bei denen man sich persönlich vor Ort von der Qualität der Produkte überzeugen kann.

Außerdem wird bei blün ökoeffektiv gearbeitet. Das bedeutet, dass Nährstoffe wieder in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden. Denn Lebensmittel haben bei unserem Lieferanten nicht nur ein Leben, jedes Produkt steckt in irgendeiner Form in einem anderen. So werden die wertvollen Nährstoffe, die ein Produkt abgibt – selbst aber nicht mehr verwerten kann – in einem anderen Produkt eingebracht, das diese Stoffe noch sehr gut brauchen kann. Also zum Beispiel das gefilterte Abwasser der Fische, das zum Düngen der Pflanzen verwendet wird. So geht Kreislaufwirtschaft!

Nachhaltig genießen – mit GOURMET & blün

Weil wir uns bei GOURMET so gut mit der nachhaltigen Philosophie von blün identifizieren können, haben wir uns gedacht: Wir brauchen blün als unseren Lieferanten! Und deswegen könnt ihr bei uns den Fisch von blün probieren – und zwar in der Speise Wiener Wels auf Krengemüse mit Salzerdäpfeln von GOURMET Business. Die Speise ist neu bei uns im Sortiment und wird im Rahmen der Nachhaltig genießen Wochen ab Mitte November angeboten.

Wir freuen uns sehr, blün als unseren Lieferanten zu haben!

 

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Dürfen wir vorstellen? Unser Küchenchef der Entwicklungsküche

Er ist Teamleiter und Küchenchef in der Entwicklungsküche bei Gourmet: Markus Stacherl. Vom Entwicklungsauftrag für ein neues Gericht bis hin zu der fertigen Rezeptur ist er bei jedem Schritt dabei. Mittlerweile ist er schon seit 16 Jahren bei uns und beim Gespräch mit ihm könnte man fast glauben, dass er sich schon in seiner Lehrzeit für den Job in unserer Entwicklungsküche vorbereitet hat.

„In der Lehre war meine allererste Aufgabe, dass ich 20 kg Zwiebeln habe schneiden müssen.“

Denn auch in unserer Küche ist es Markus gewohnt, dass in großen Mengen gekocht wird. Doch das passiert erst, wenn alle mit der Speise zufrieden sind und bis es so weit ist, werden so einige Schritte durchlaufen. Zuerst bekommt Markus einen Entwicklungsauftrag mit einer Liste von Vorgaben, wie zum Beispiel vegetarisch, eher traditionell oder ein bestimmtes kulinarisches Thema, das eine Speise haben soll. Danach wird die Speise in einer kleinen Menge gekocht.

„Wenn eine neue Speise unseren Anforderungen entspricht, dann wird sie in einer etwas größeren Runde verkostet. Manchmal trifft man gleich den gewünschten Geschmack, manchmal muss man eine Speise drei- oder viermal kochen.“

Erst wenn dann auch wirklich alle zufrieden sind, wird die genaue Rezeptur dokumentiert, es werden die Nährwerte berechnet und sie wird in großen Mengen gekocht. Diese genaue Dokumentation sorgt auch dafür, dass genau das gekauft wird, was man wirklich braucht:

„So wird alles verwendet und nichts weggeworfen.“

Neben dem Vermeiden von Lebensmittelverschwendung, ist auch die Herkunft der Zutaten ein wichtiges Thema für Markus:

„Am liebsten sind mir Lebensmittel aus der Region“

„Wir arbeiten mit vielen kleinen, regionalen Produzenten zusammen. Diese Zusammenarbeit schätze ich sehr. Auch der sorgsame Umgang mit Lebensmitteln und das Thema Abfallvermeidung sind wichtig. Da wird gemeinsam darauf geschaut, dass das ganze Produkt verwendet wird, die Karfiolröschen genauso wie der Rest – daraus kann man eine gute Suppe machen.“

Damit spricht er uns allen bei Gourmet aus dem Herzen. Denn wir kochen am liebsten mit saisonalen und regionalen Zutaten. Diese Zutaten haben aber eben auch bestimmte Eigenschaften, die man beim Kochen beachten muss:

„Unsere Zutaten sind natürliche Produkte, die in ihren Eigenschaften laufend schwanken. Kartoffeln können heute so und morgen schon wieder anders sein. Dann wird die Suppe heute dünner und morgen dicker. Oder Karotten, die schmecken am Beginn der Saison sehr süß und werden dann im Laufe der Saison eher bitter.“

Da können wir nur sagen: Gut zu wissen und danke für die Tipps! Und von denen hat Markus ganz schön viele auf Lager. Denn egal um welches Gericht es geht, unser Koch weiß immer, wie man ein Curry noch cremiger oder eine Suppe noch geschmackvoller machen kann. Da haben wir uns schon oft den einen oder anderen Ratschlag geholt. Sein Wissen hat Markus auch nach Beendigung seiner Kochausbildung ständig erweitert – unter anderem mit zahlreichen Kochbüchern. Wie viele das wohl sind?

„Eine ganze Wand voll. Ich würde schätzen zwischen 50 und 60 Kochbücher.“

Die meisten davon stehen mittlerweile in unserer Entwicklungsküche in St. Pölten und werden von Markus nicht nur beruflich, sondern auch privat oft genutzt. Denn neben Radtouren mit seinem Rennrad und langen Wanderungen gehört auch das Kochen zu seinen privaten Hobbys. 

„An den Wochenenden kochen wir zusammen mit den Kindern.“

Da gibt es bei Markus, seiner Lebensgefährtin und den Kindern oft Wraps oder Sushi zu essen – die Hauptsache ist, dass Gerichte gekocht werden, bei denen auch das Kochen selbst Spaß macht:

„Dabei können die Kinder gut mitmachen, Gemüse schneiden, Guacamole anrühren, Hummus machen oder Maki rollen. Das ist einfach, macht ihnen Spaß und jeder kann sich individuell seine Lieblingsvariationen zubereiten.“

Grundsätzlich wird zu Hause immer das gekocht, was auch die Kinder gerne essen. Wir haben Markus gefragt, was das denn so ist und haben dabei auch gleich noch einen Koch-Tipp bekommen:

„Meine Tochter isst am liebsten Erdäpfel in allen Variationen, mein Sohn isst eigentlich alles gerne. Wenn man Zeit hat, kochen wir öfters auch ein Gulasch oder eine Kürbis-Suppe. Wichtig ist, dass man das Gemüse, im Fall der Suppe – Zwiebel und Kürbis – langsam röstet, um das Röst-Aroma zu erhalten, wodurch der gute Geschmack in die Suppe kommt.“

Während Markus zu Hause nur darauf achten muss, was seiner Familie schmeckt, muss er bei seiner Arbeit bei Gourmet auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse achten. Aber genau das macht ihm an seinem Job auch den meisten Spaß:

„Das Schönste ist die Abwechslung, die mein Job bietet.“

Bei Gourmet kochen wir für Menschen mit den unterschiedlichsten Anforderungen, ob für Senioren oder Krankenhäuser, ob für Kinder oder für Menschen an ihrem Arbeitsplatz.

„Als Entwicklungskoch bei Gourmet kann ich kreativ sein, mit vielen Menschen zusammenarbeiten. Ich habe auch die Möglichkeit, auf Messen zu fahren, mich mit Lieferanten und anderen Köchen auszutauschen und mittlerweile auch viel Erfahrung sammeln können.“

Durch diese Erfahrung weiß er zum Beispiel, was er beim Kochen mit Seniorinnen und Senioren beachten muss:

„Beim Kochen für Seniorinnen und Senioren achten wir zum Beispiel sehr darauf, dass wir Fleisch eher weicher kochen. Zu weich aber natürlich auch nicht. Da braucht es viel Fingerspitzengefühl für die Feinabstimmung. Und es ist wichtig, dass man den Geschmack so trifft, wie es die Senioren von früher gewohnt sind.“

Und auch für Menschen am Arbeitsplatz sind die Anforderungen oft sehr verschieden, erzählt uns unser Koch:

„Jemand, der schwere körperliche Arbeit verrichtet, wird sich gehaltvollere und deftigere Gerichte wünschen, vielleicht auch eine größere Portion. Arbeitet man hauptsächlich sitzend, vor dem Computer, dann wählt man lieber leichtere Speisen. Es kommt auch immer auf die Tagessituation und die Jahreszeit an – manchmal hat man Gusto auf Salat, dann wiederum mag man etwas Wärmendes wie Curry oder auch einen Eintopf.“

„Ein vielseitiges Angebot ist wichtig“

Und das haben wir bei Gourmet ganz bestimmt, ganz egal in welchem Bereich! Zum Beispiel bei Gourmet Business. Hier sind unsere Speisen auch fürs Mittagessen im Home Office erhältlich und beim neuen Speisenangebot waren wir wieder einmal begeistert von Markus Ideen. Zum Beispiel von der Idee für den Fifty-Fifty Burger, der nur zur Hälfte aus Fleisch besteht und somit besser fürs Klima ist. Oder vom rein vegetarischen Protein Burger. Auch für die Themenwochen hat sich Markus wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen, wie das BIO-Butternusskürbiscurry mit Basmatireis für die „Nachhaltig genießen“-Wochen.
Aber auch in den anderen Bereichen würden wir nicht auf ihn verzichten wollen: Bei Gourmet Care weiß er ganz genau, wie er Menüs für SeniorInnen zubereiten kann, um bei diesen Erinnerungen von früher wachzurufen. Und bei Gourmet Kids überzeugt er mit kindgerechten und kreativen Speisen, die Kindern gesundes Essen schmackhaft machen.

Wir sind auf jeden Fall froh, mit unserem Entwicklungskoch so einen Profi in unserem Team zu haben!

 

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Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Typisch Österreich – Teil 4: Niederösterreich

Niederösterreich ist das größte Bundesland Österreichs und in vier Regionen aufgeteilt. Sie sind danach benannt, was sie wohl am besten können: Das Waldviertel, Mostviertel, Weinviertel und Industrieviertel. Da bleibt nicht viel Raum für Missverständnisse.

Das Stammland der Habsburger-Monarchie hat eine wahrlich königliche Küche. Oder zumindest scheinen Donau- und Lunzersee-Fisch oder Marchfelder-Spargel nicht die schlechtesten Optionen zu sein. Auch die Marillen aus der Wachau sind nicht zu verachten.

Man kann nicht alles in einen Topf packen…

…denn jedes Viertel hat seine eigenen Spezialitäten. Deshalb gibt es hier eine kleine Übersicht über die verschiedenen Speisen aus den Regionen.

Waldviertel

Neben Karpfen, Käse und Erdäpfeln ist es vor allem der Mohn, der in dieser Region die Grundlage für etliche Spezialitäten bildet. Von Mohntorte bis Mohnzelten – zumindest eines dieser Schmankerl sollte man mal probieren.

Mohntorte mit Ribiseln

Weinviertel

Unschwer zu erraten, steht hier der Wein im Mittelpunkt. Diesen findet man auch in so mancher Speise, wie zum Beispiel im Weinkuchen. Aber auch das Kürbisgulasch und die Weinviertler Zwiebelsuppe sind nicht zu verachten.

Mostviertel

Auch hier ist der Name Programm. Mostsuppe, Mostgeschnetzeltes und Mostschober Biskuitkuchen sind nur einige Beispiele. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich gibt es aber auch viele Alternativen ohne Most. Der Mostviertler „Schofkas“ und auch die Ybbstal Forelle sind unter den traditionellen Gerichten zu finden.

Industrieviertel

Wohl das einzige Viertel in Niederösterreich, in dem der Name keinen Hinweis auf seine kulinarischen Besonderheiten gibt. Dabei gibt es auch im Industrieviertel viele Spzialitäten: Schmackhaften Wein, Forellen aus der Buckligen Welt, Alpenlachs und auch das Schneebergrind kann man sich in dieser Region schmecken lassen.

Saumaise... wie bitte?

Was als Erstes wie eine Beleidigung klingt, ist eine niederösterreichische Spezialität. Dabei handelt es sich um Laibchen aus faschiertem Pökelfleisch, das zu Knödeln geformt, im Schweinsnetz geräuchert und anschließend gekocht wird. In abgewandelter Form gibt es sie auch in Kärnten. Die Saumaise hat ihren Ursprung in der bäuerlichen Tradition, wo sie nach Hausschlachtungen serviert wurde. Doch mittlerweile hat sie auch Einzug in die gehobene Küche gehalten. 

Weiter geht's als Nächstes mit der Steiermark!

 

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Typisch Österreich – Teil 3: Oberösterreich

Das Bundesland Oberösterreich ist eine Genusslandschaft fürs Auge und den Magen. Regionale Produkte sind das Herzstück der oberösterreichischen Küche, auch wenn sie vom bayrischen Nachbarn durchaus beeinflusst ist.

Es geht nichts über Knödel

Es gibt viele schmackhafte Gerichte, die typisch oberösterreichisch sind, aber wohl kein Gericht ist so stark mit der Region verbunden wie Knödel. Sogar ein Sprichwort unterstreicht ihre Beliebtheit in der Region: „Wenn man keinen Knödel isst, so hat man den ganzen Tag Hunger.“ Deshalb gibt es Knödel in unterschiedlichsten Variationen – deftig als Leber-, Grammel- oder Selchfleischknödel oder süß als Zwetschkenknödel.

Deftige Knödel werden gerne mit Kraut serviert, welches in der Region ebenfalls eine große Rolle spielt und auf viele Arten zubereitet wird. 

Die älteste Torte der Welt

Das älteste Torten-Rezept der Welt kommt ebenfalls aus Oberösterreich. Und zwar handelt sich hier um die Linzer Torte. Auf einen Mürbteig kommt eine dicke Schicht Ribiselmarmelade, die schließlich mit einem Gitter aus Linzer Masse überzogen wird. Nichts für die schlanke Linie, aber dafür etwas fürs persönliche Glück – und aus den oberösterreichischen Konditoreien nicht wegzudenken.

Linzertorte mit Kirschblüten und Prozellantellern

Weitere Genüsse

Dass man früher oder später einen Abstecher ins schöne Oberösterreich macht, ist nicht unwahrscheinlich – allein schon für einen Heimaturlaub an den herrlichen Seen des Salzkammerguts. Dann sollte man die Gelegenheit am Schopf packen und sich durch das schmackhafte Angebot probieren. Zu den regionalen Spezialitäten gehört beispielsweise auch der Erdäpfelkas. Dafür werden gestampfte Erdäpfeln mit (Sauer-)Rahm vermengt. Tatsächlich beinhaltet er also gar keinen Käse! Auf keinen Fall auslassen solltet ihr  auch frisch gefangenen, regionalen Fisch, eine abwechslungsreiche Brettljause oder Surbradl.

Als nächstes stellen wir euch niederösterreichische Spezialitäten vor. 

 

Weitere Artikel über die Spezialitäten aus den Bundesländern:
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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Das kulinarisch abenteuerliche Burgenland haben wir bereits erkundet. Nun geht es in das südlichste Bundesland Österreichs, nach Kärnten. Und die südliche Lage schmeckt man sogar im Essen. Denn die traditionelle Kärntner Küche ist eine feine Komposition aus österreichischen, slowenischen und italienischen Einflüssen.

Die berühmten Kasnudeln

Wenn man von Kärtner Spezialitäten spricht, dann dürfen natürlich die berühmten Kasnudeln nicht fehlen! Das sind gefüllte Teigtaschen, die gerne in heißer Butter serviert werden. Und an was erinnern uns gefüllte Teigtaschen? Richtig, an die italienischen Ravioli! Da lässt sich die Verbindung nur noch schwer leugnen!

Natürlich kann man sich selbst auch an den Kasnudeln probieren. Es gibt sie in den verschiedensten Varianten: Klassisch mit Topfen und Minze gefüllt, mit Fleisch gefüllt, in Walnuss- oder Steinpilzsauce oder eher süß mit Dörrbirnen (dann heißen sie aber Kletzennudeln). Die größte Herausforderung ist wohl neben dem Befüllen das schöne Krendeln des Randes. Übrigens: In Kärnten sagt man traditionell, dass nur eine Frau, die krendeln kann, auch heiraten darf. Daran sieht man, wie wichtig Kasnudeln für die Kärntner sind. 

Kärntner Kasnudeln

Kärnten hat noch mehr zu bieten

Außerdem lieben die Kärntner Fischgerichte – kein Wunder bei den vielen klaren Seen, die Kärnten zu bieten hat. Wenn man sich dem Zander-Szegendiner mit Zitronenlinsen hingibt, schmeckt man direkt die mediterrane Leichtigkeit. Aber natürlich sind Fleischgerichte genauso beliebt, denn das Fleisch, das die Bergbauernhöfe anbieten, wird besonders geschätzt. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten: Vom Glundner Kas bis zur Dampfnudel wird einiges geboten.

Gut Ding braucht Weile

Kommt ihr in nächster Zeit nicht allzu schnell nach Kärnten, dann könntet ihr euch Kärnten zumindest kulinarisch auch nach Hause holen. Wer allerdings vor hat, die klassischen Kärtner Gerichte selbst zu kochen, der braucht teilweise eine lange Vorlaufzeit. Für "Maischalan" muss man beispielsweise das Fleisch 45 Minuten lang kochen, für Kärntner Ritschert müssen Bohnen und Rollgerste über Nacht eingeweicht werden und wer Glundner Kas machen will, muss 2-3 Tage vorher bereits den Topfen auslegen und bei Raumtemperatur liegen lassen. Also keine Gerichte, die man spontan zubereitet. Aber am Ende lohnt sich die Mühe aber sicherlich!

 

Weiter geht es mit: 
Typisch Österreich – Teil 3: Oberösterreich
Typisch Österreich – Teil 4: Niederösterreich
Typisch Österreich – Teil 5: Steiermark

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

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Von „außen“ betrachtet, wird oft von der „Österreichischen Küche“ gesprochen. Doch das wird dem Facettenreichtum der einzelnen kulinarischen Regionen einfach nicht gerecht. Deshalb wollen wir den verschiedenen Spezialitäten der einzelnen Bundesländer eine eigene Reihe widmen. So entstand unsere „Typisch Österreich“-Serie. 

Multi-Kulti Burgenland

In unserem ersten Teil widmen wir uns dem Burgenland. Es ist das östlichste und auch das jüngste Bundesland Österreichs und wird oft auch als das Land der Sonne bezeichnet. Denn hier kann man sich über mehr Sonnenstunden im Jahr freuen als in allen anderen Regionen.

Das Burgenland hat eine spannende Kulinarik. Es ist stark geprägt von der ungarischen Küche, gemischt mit der kroatischen, slowakischen und serbischen Küche. Mit den „Heanzen" haben sogar die Bayern ihre Spuren hinterlassen. Und genau diese bunte Vielfalt macht die burgenländische Küche so besonders. Früher wurden die Burgenländer gerne „Suppenschwaben“ genannt, liebten sie doch ihre Eintöpfe und Suppen. Doch sie nur darauf zu beschränken, wäre unfair – wahrscheinlich hat sich auch deswegen der Name nicht bis heute gehalten.

Die burgenländischen Spezialitäten

Alle typisch burgenländischen Gerichte aufzuzählen, wäre wohl ermüdend. Aber es gibt ein paar, denen begegnet man immer wieder. Zur Inspiration haben wir euch hier eine kleine, aber feine Auswahl zusammengestellt. Wie wäre es denn mal mit einem Themenabend? Ladet eure Freunde ein und serviert burgenländische Speisen. Naja, und den berühmten burgenländischen Wein brauchen wir dabei ja nicht extra zu erwähnen, oder?!

Typische Suppen

  • Krautsuppe aus Weißkraut, Zwiebeln und Speck
  • Knoflsuppe aus Knoblauch, Semmelwürfeln und Rindsuppe

Hauptspeisen

  • Bohnensterz
  • Gulasch mit dem typisch ungarischen, edelsüßen Paprikapulver
  • Hortobágy Palatschinken, das sind mit Fleisch gefüllte Palatschinken
  • Krautstrudel aus Weißkraut, Zwiebeln und Knoblauch
  • Gefüllte Paprika, meist mit Faschiertem und Reis zu Salzerdäpfeln
  • Grenadiermarsch aus Erdäpfeln, Fleckerln, edelsüßem Paprikapulver und Wurststücken
  • Martinigansl: Wird hauptsächlich rund um den 11.11. serviert – dem Namenstag des Landesheiligen Martin
  • Neusiedler See-Zander in Butterschmalz gebraten mit Petersilie, Thymian und Zitronensaft

Nachspeisen

  • Somloer-Nockerl: geschichtete Torte mit Vanillepuddingcreme, quasi das Tiramisu der K&K-Zeit
  • Burgenländer Kipferl sind Kipferl gefüllt mit Nüssen

Im nächsten Teil geht es weiter mit Spezialitäten aus Kärnten. 


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Darfs heute mal was Vegetarisches sein?

Wir verraten euch das Rezept für das neue Linsensugo von Gourmet Kids

Der Herbst ist wohl jene Zeit im Jahr, wo wir bei den Zutaten aus dem Vollen schöpfen können. Ganz viele Obst- und Gemüsesorten sind reif und bringen Farbe und Geschmack auf die Teller. Für unsere Kolleginnen und Kollegen von Gourmet Kids heißt es dann immer: „Lasst uns was Neues ausprobieren!“ Und dann werden die Köpfe zusammengesteckt und überlegt und diskutiert und überlegt und diskutiert…Denn bei uns wird im Team gearbeitet – gemeinsam schafft man einfach mehr!

Mit Teamwork zum Rezept

Und genau so ein Team-Rezept ist unser neues g’schmackiges Linsensugo – eine wunderbare Alternative zur klassischen Sauce Bolognese. Die Idee kam von unserer Marketingmitarbeiterin Bettina: „Ich mach daheim oft ein Linsensugo, Das schmeckt auch dem Junior. Wär das nichts für den Herbst?“ Und Irene, unsere Produktmanagerin, fragte bei unseren Entwicklungsköchen nach einem Rezept. Tobias, einer unserer Entwicklungsköche, erinnerte sich an ein Rezept seiner Mutter. Kurzer Anruf bei Mama – Rezept her – nachgekocht – im Team verkostet – etwas mehr Gewürze rein, ein bisschen Salz raus (wir kochen ja für junge Gäste) und voilà: Fertig war unser neuer, klimafreundlicher „Star“!

Klimafreundlich essen mit unseren Veggie-Speisen

Somit war auch klar: Das Linsensugo wird Teil der Gourmet Kids Herbstaktion! Da passt es auch sehr gut hinein, denn bei dieser neuen Aktion haben unsere Kolleginnen und Kollegen von Gourmet Kids darauf geachtet, dass möglichst klimafreundliche Speisen gekocht werden. Im Fokus stehen dabei natürlich saisonale und regionale Zutaten. Damit sparen wir unnötige Transportwege. 75 % der Herbstspeisen sind vegetarisch und können damit den CO2-Fußabdruck reduzieren. Darum sind ebenfalls mit dabei: die knusprige Vollkornpizza Margherita, der pikante Bio-Hirseauflauf, die saftigen Kürbis-Broccoli-Laibchen und das rote Süßkartoffelcurry – zum Niederknien gut!

Bei uns schmeckt’s wie daheim

…oder daheim wie bei uns! Darum verraten wir euch das Rezept für unser Linsensugo. Denn wenn eure Kids im Kindergarten oder in der Schule davon genauso begeistert sind wie wir, seid ihr fürs Nachkochen daheim schon gerüstet!

Rezept für das Linsensugo von Gourmet Kids

Das braucht ihr dazu:

  • ½ Suppengrün
  • 1 Esslöffel Hartkäse gerieben
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • Etwas Öl
  • 250 g Linsen gekocht (gelb, rot, grün - nach Geschmack)
  • Etwas Oregano
  • 1/3 Becher Schlagobers
  • ½ Dose geschälte, gewürfelte Tomaten
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • Salz und Pfeffer

So wird’s gemacht:

  • Wascht das Suppengrün und schneidet alles in kleine Würfel. Ihr könnt das Gemüse auch mit einer Reibe raffeln.
  • Schält und schneidet Zwiebel und Knoblauch klein.
  • Erhitzt das Öl in einem Topf und schwitzt Zwiebel und Knoblauch kurz an. Gebt das geschnittene Gemüse dazu, bratet es unter ständigem Rühren 2 bis 3 Minuten an.
  • Mischt die Linsen, die Dosentomaten, das Tomatenmark und Schlagobers unter und würzt mit Oregano, Salz und Pfeffer.
  • Lasst das Sugo ca. 20 Minuten leicht köcheln.
     

Unser Linsensugo perfekt zu allen Pasta-Varianten!

 

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Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Gemeinsam mit Obsthändler und Apfellieferant Walter Urschler sen. zu Besuch bei den „Von Herzen Bio–Bauern“ Irene und Johann Trummer

Diese Tage mag ich besonders - heute steht ein Lieferantenbesuch in der Südost-Steiermark auf dem Programm. Es ist noch früh, als wir nach einer Fahrt durch die sanft hügelige Landschaft, vorbei an der Riegersburg und vielen reifen Apfelfeldern, auf dem Hof von Walter Urschler ankommen. Gemeinsam mit seinem Sohn betreibt Walter Urschler seit vier Generationen Obstbau und -handel. Hier in Breitenfeld an der Rittschein werden sowohl Äpfel aus eigener Produktion, aber auch von Bio-Bauern aus der Region, gelagert und verarbeitet.

Gala, Arlet, Topaz und Evelina – biologisch aufgezogen
Walter Urschler nimmt uns mit zur Familie Trummer in Sankt Margareten an der Raab. Während der Fahrt erzählt uns Walter Urschler, dass der Bio-Obstbau sehr aufwändig ist und heutzutage die Obstbauern sehr gut ausgebildete Fachleute sind.

Die Trummers haben bereits 2007 begonnen, auf Bio umzustellen und bewirtschaften ihren Hof nach den Demeter-Prinzipien des bio-dynamischen Landbaus. Hier bei Irene und Johann Trummer kann man sofort spüren, wieviel Überzeugung und Leidenschaft in dem Bio-Betrieb stecken: Auf sieben Hektar – teils in steiler Hanglage – wachsen und gedeihen Bio-Äpfel der Sorten Gala, Arlet, Topaz und Evelina.


Wirksamer Pflanzenschutz aus der Natur
Auf den Bio-Apfelfeldern der Trummers kommen keinerlei chemische Pflanzenschutzmittel zum Einsatz. Die Pflanzen erhalten jedoch regelmäßig eine Mischung aus Kräuterextrakten zur Stärkung. Johann Trummer erklärt uns, dass ein Auszug aus Brennnessel, Schafgarbe, Zinnkraut und Lavendel die Bäume stärkt. Kolloidales* Silberwasser und Kupfer, macht die Pflanzen wiederstandfähiger und schützt gegen Schädlinge. Zwischen den Spindelbäumen, voll praller, roter Äpfel, laufen auch Hühner und Laufenten herum. „Die Vögel fressen die Schnecken“, meint Irene Trummer lachend. Der Bio-Obstbau ist arbeitsintensiv, aber für die Trummers kommt nichts Anderes in Frage. „Es ist unser Boden, unsere Zukunft, unsere Erde – das muss einem bewusst sein. Und wenn a Freud dabei ist, geht auch was weiter“, sind sich die beiden Bio-Experten einig.
* (ultrafeine Partikel elementaren Silbers, die eine antimikrobielle Wirkung haben)


Händisch geerntet
Im Spätsommer und Herbst ist Erntezeit. Je nach Witterung und Sorte erstreckt sie sich von Mitte August bis Mitte Oktober. Die reifen Äpfel werden händisch geerntet. Ein Teil wird eingelagert, ein Teil wird weiterverarbeitet und gibt unter anderem unserem Bio-Apfelschmarren das köstliche Aroma. Und ein weiterer Teil wird frisch verkauft, wie z.B. die saftigen Bio-Äpfel der „Von Herzen Biobauern“ für unsere Kindergarten- und Schulverpflegung.

An der der Produktionsgemeinschaft „Von Herzen Biobauern“, sind inzwischen 150 Bio-Bauern und Bäuerinnen beteiligt sind. Ziel der Plattform ist neben der Steigerung der Bio-Produktion in Österreich, die offene Kommunikation mit Produzenten, Handel und Konsumenten, um mehr Bewusstsein für landwirtschaftliche Produkte zu schaffen.

Holzkiste mit Äpfel

Wissenswertes über den Apfel:
Äpfel sind die beliebteste Obstsorte in Österreich, sowohl was den Anbau als auch den Konsum betrifft. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt laut Statistik Austria bei etwa 17 Kilo Äpfel. Ob als Snack zwischendurch oder verarbeitet – der Apfel besticht durch seine Vielseitigkeit in der Verwendung, ist gesund, aus österreichischem Anbau erhältlich und gut einzulagern. Kein Wunder, dass er so saftig ist: Ein Apfel besteht zu 85 Prozent aus Wasser. Der Rest sind Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine.

Apfelbaum mit Äpfel

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Ein herbstlicher Spaziergang hält so manche Überraschung bereit. Besonders am Land, entlang von Streuobstwiesen. Dort werden nämlich alte Obstsorten gehegt und gepflegt. Wer die Augen offen hält, entdeckt alte Apfelsorten von früher, die fast schon in Vergessenheit geraten sind.

Malus Sieversii und seine Nachfahren

Es wird vermutet, dass alle Apfelsorten von einem Urapfel aus Zentralasien abstammen, Malus Sieversii genannt. Er ist sozusagen der Ursprungsapfel aller Äpfel, der süße, säuerliche, bittere, saftige und mehlige Sorten hervorgebracht hat. Mit rund 30.000 Apfelsorten, die es weltweit gibt, ist die Zahl der Nachfahren jedenfalls beachtlich!

Schauen wir uns doch ein paar Nachkommen des Malus Sieversii etwas genauer an:

Steirischer Maschanzker
Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass der Maschanzker schon vor 1841 in der Steiermark entstanden ist. Er ist eine heimische Rarität und gehört zu den Winterapfelsorten. Seine Frucht hat eine goldgelbe Schale, mit feinen orange-rosa Sprenkeln. Wer ihn probiert, kommt voll auf seine Kosten. Das feine, hellgelbe Fruchtfleisch ist besonders saftig und hat einen säuerlich-edlen Geschmack. Der Maschanzker schmeckt frisch, als Saft, als Dörrobst, zu Most vergoren oder auch als hochprozentiges Destillat.

Kronprinz Rudolf
Der Kronprinz Rudolf ist ebenfalls ein bekannter Winterapfel, der zu den zahlreichen Sorten des Kulturapfels zählt. Er ist sehr saftig, hat ein zart-weißes Fruchtfleisch und einen süß-säuerlichen Geschmack. Diese Apfelsorte findet man auch vermehrt im Supermarkt.

Alantapfel
Der Alantapfel wird auch als „großer edler Prinzessinapfel“ bezeichnet. Er war bereits Anfang des 16. Jahrhunderts bekannt. Sein Fruchtfleisch hat eine gelblich-weiße Farbe und sein Geschmack ist saftig, mit einer angenehmen zimtartigen Würze.

Steirische Schafnase
Sie ist als die Lieblingssorte von Erzherzog Johann bekannt geworden und damit ein echter „Ur-Steirer“. Die Steirische Schafnase zählt zu den Traditionssorten in der Steiermark.  Als typischer Winterapfel ist er zwischen Dezember und März genussreif. Sein Geschmack hat eine süß-säuerliche und leicht nussige Note.

Roter Eiserapfel
Der Rote Eiserapfel wurde schon im 15. Jahrhundert beschrieben. Durch seine überaus lange Haltbarkeit ist er auch unter den Namen „Roter, drei Jahre dauernder Streifling“ oder „Paradiesapfel“ bekannt. Sein Fruchtfleisch ist grünlich- bis gelblichweiß. Er schmeckt saftig, süß und hat nur eine leicht würzige Note.

Bei all den Äpfel ist die Mehlspeisküche nicht weit: Ob Apfelstrudel, gebackene Apfelringe, Bratapfel oder ein schlichtes Apfelmus – schmeckt alles herrlich, findet ihr nicht auch?

 

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Quellen:

Hier könnt ihr noch mehr über heimische Obstsorten erfahren 
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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

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Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Dürfen wir vorstellen? Unser Leiter der Patisserie

Wenn es in unserer Küche wieder einmal herrlich nach frisch gebackenem Kuchen und Mehlspeisen duftet, dann wissen wir sofort, wer dafür verantwortlich ist: Andreas Stanzl, der Leiter der Patisserie bei Gourmet. Schon von klein auf wusste er, dass er seine große Leidenschaft, das Backen, später einmal zu seinem Beruf machen möchte. Mittlerweile ist er schon seit 11 Jahren bei Gourmet und noch immer sagt er über seine Arbeit: 

„Es gibt nichts, was ich lieber täte“

Einen anderen Beruf könnte sich Andreas nicht vorstellen. Deswegen hat es eigentlich auch keinen Alternativplan zu seiner Ausbildung zum Konditor und Bäcker gegeben.

„Diese Vielfalt, die mein Beruf bietet, kann ich mir sonst nirgends vorstellen. Mit Kuchen und Mehlspeisen macht man immer jemandem eine Freude. Das ist einfach ein schönes Gefühl. Und es gibt auch immer wieder interessante Sonderwünsche, die spannende Herausforderungen bieten. Dabei freut es mich ganz besonders, dass wir noch nie sagen mussten: „Nein, das können wir nicht machen.“

Andreas Stanzl ist immer mit Freude und Leidenschaft bei seiner Arbeit. Wir haben ihn gefragt, was ihm bei seiner Arbeit am meisten Spaß macht. Seine Antwort:

„Am meisten Freude macht mir der Umgang mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“

Er ist außerdem besonders stolz darauf, dass die Produkte von Gourmet von Anfang bis zum Schluss selbst gemacht werden. Für ihn ist die Mehlspeise die Belohnung am Ende jedes Essens: 

„Auch wenn davor alles gepasst hat – die Mehlspeise am Schluss muss schmecken, damit man mit einem angenehmen Gefühl an diese Mahlzeit zurückdenkt. Das gilt im Restaurant genauso wie zu Hause.“

Die erste Mehlspeise, die unser Patissier jemals gebacken hat, war ein Gugelhupf. Bereits mit 10 Jahren hat er dann auch schon angefangen, sich sein Taschengeld durch das Backen zu verdienen: „Meine Mutter hat die Zutaten eingekauft und ich habe dann für Geburtstagsfeiern von Schulkollegen Topfentorten gebacken und verkauft.“ Somit war die Wahl seiner beruflichen Laufbahn dann auch für niemanden mehr eine Überraschung.

„Für mich war von klein auf klar, dass ich Konditor werden möchte“

Andreas erzählt uns, dass er schon als Kind mit seiner Oma und Mama immer gerne gebacken hat. Seine Backutensilien kommen manchmal sogar auch abseits der Küche zum Einsatz:

„Beim Kochen habe ich eigentlich nie mitgemacht. Denn da konnte man währenddessen nicht so rausnaschen. Außerdem esse ich einfach gerne süß. Auch hier bei Gourmet koste ich alles sehr ausgiebig, was wir bei uns backen. Ich bin Konditor mit Leib und Seele. Das geht so weit, dass ich daheim die Fliesen mit dem Dressiersack verfuge, weil ich mit diesem Werkzeug einfach gerne arbeite. Ich habe auch schon mit einer Kuchenspachtel eine Mauer aufgestellt.“

Seine Backkünste gibt Andreas auch an die nächste Generation weiter:

„Ich backe auch viel mit meinen kleinen Töchtern. Anstatt mit einer Knetmasse zu spielen, machen wir lieber einen Kilo Mürbteig. Da können wir schon zwischendurch naschen und am Ende stechen wir Kekse aus, die wir anschließend genießen können. Insgesamt glaube ich, muss es auch so sein, dass man diese Leidenschaft mitbringt. Nur dann kann man als Patissier seinen Job wirklich gut machen.“

Und diese Leidenschaft bringt er ganz sicher mit. Das ist auch notwendig, denn auch wenn Andreas an seinem Beruf nichts so richtig schwierig findet, gibt es – wie in jedem anderen Beruf auch – Aufgaben, die weniger Spaß machen. Für unseren Patissier ist das ganz klar die Computerarbeit. Denn auch diese muss natürlich erledigt werden, denn um die strengen Qualitätsstandards bei Gourmet einzuhalten, müssen alle Details genau festgehalten und dokumentiert werden. Da macht das Backen selbst natürlich mehr Spaß!

„Wir backen mit gleich viel Leidenschaft für alle“

Egal, ob für Kindergarten- oder Schulkinder, für berufstätige Menschen oder für Seniorinnen und Senioren, Andreas und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten für alle individuell immer das Beste machen. Trotzdem gibt es bei manchen Altersgruppen mehr zu beachten als bei anderen:

„Ein bisschen eng wird es manchmal mit sehr strengen diätetischen Vorgaben im Senioren-Bereich. Zum Beispiel, wenn eine Mehlspeise maximal eine Broteinheit haben darf und dennoch gut schmecken und schön aussehen soll. Da bleibt dann nicht mehr viel Spielraum, um alles unter einen Hut zu bekommen.“

Die Rezepte für die Mehlspeisen sammelt Andreas schon lange, denn sie stammen ursprünglich aus Omas Küche. Diese werden dann an die heutigen Ansprüche angepasst:

„Wir müssen auf Verträglichkeiten achten, auf Diät-Anforderungen wie zum Beispiel Broteinheiten, und auf vieles mehr. Manchmal gibt es dann Wünsche zu erfüllen wie „Himbeerkuchen ohne Himbeerkerne“.“

Wir finden aber: Diese Anforderungen bekommt Andreas immer sehr gut hin. Dabei ist er nur durch einen Zufall zu uns gekommen. Denn eigentlich hat er für einen anderen Betrieb im Vertrieb gearbeitet.

„Einmal hatte ich einen Termin bei Gourmet, um unsere Produkte anzubieten. Gourmet wollte aber nichts zukaufen, sondern selbst herstellen. Und so hat sich mein Verkaufsgespräch plötzlich in ein Bewerbungsgespräch verwandelt. Inzwischen sind es bereits 11 Jahre, in denen ich mit meinem Team für die Mehlspeisen und Kuchen bei Gourmet verantwortlich bin.“

Wir sind auf jeden Fall sehr froh über diesen Zufall und würden unseren Patissier nicht mehr hergeben wollen!

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Dürfen wir vorstellen? Unser Leiter der Patisserie

Wenn es in unserer Küche wieder einmal herrlich nach frisch gebackenem Kuchen und Mehlspeisen duftet, dann wissen wir sofort, wer dafür verantwortlich ist: Andreas Stanzl, der Leiter der Patisserie bei Gourmet. Schon von klein auf wusste er, dass er seine große Leidenschaft, das Backen, später einmal zu seinem Beruf machen möchte. Mittlerweile ist er schon seit 11 Jahren bei Gourmet und noch immer sagt er über seine Arbeit: 

„Es gibt nichts, was ich lieber täte“

Einen anderen Beruf könnte sich Andreas nicht vorstellen. Deswegen hat es eigentlich auch keinen Alternativplan zu seiner Ausbildung zum Konditor und Bäcker gegeben.

„Diese Vielfalt, die mein Beruf bietet, kann ich mir sonst nirgends vorstellen. Mit Kuchen und Mehlspeisen macht man immer jemandem eine Freude. Das ist einfach ein schönes Gefühl. Und es gibt auch immer wieder interessante Sonderwünsche, die spannende Herausforderungen bieten. Dabei freut es mich ganz besonders, dass wir noch nie sagen mussten: „Nein, das können wir nicht machen.“

Andreas Stanzl ist immer mit Freude und Leidenschaft bei seiner Arbeit. Wir haben ihn gefragt, was ihm bei seiner Arbeit am meisten Spaß macht. Seine Antwort:

„Am meisten Freude macht mir der Umgang mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“

Er ist außerdem besonders stolz darauf, dass die Produkte von Gourmet von Anfang bis zum Schluss selbst gemacht werden. Für ihn ist die Mehlspeise die Belohnung am Ende jedes Essens: 

„Auch wenn davor alles gepasst hat – die Mehlspeise am Schluss muss schmecken, damit man mit einem angenehmen Gefühl an diese Mahlzeit zurückdenkt. Das gilt im Restaurant genauso wie zu Hause.“

Die erste Mehlspeise, die unser Patissier jemals gebacken hat, war ein Gugelhupf. Bereits mit 10 Jahren hat er dann auch schon angefangen, sich sein Taschengeld durch das Backen zu verdienen: „Meine Mutter hat die Zutaten eingekauft und ich habe dann für Geburtstagsfeiern von Schulkollegen Topfentorten gebacken und verkauft.“ Somit war die Wahl seiner beruflichen Laufbahn dann auch für niemanden mehr eine Überraschung.

„Für mich war von klein auf klar, dass ich Konditor werden möchte“

Andreas erzählt uns, dass er schon als Kind mit seiner Oma und Mama immer gerne gebacken hat. Seine Backutensilien kommen manchmal sogar auch abseits der Küche zum Einsatz:

„Beim Kochen habe ich eigentlich nie mitgemacht. Denn da konnte man währenddessen nicht so rausnaschen. Außerdem esse ich einfach gerne süß. Auch hier bei Gourmet koste ich alles sehr ausgiebig, was wir bei uns backen. Ich bin Konditor mit Leib und Seele. Das geht so weit, dass ich daheim die Fliesen mit dem Dressiersack verfuge, weil ich mit diesem Werkzeug einfach gerne arbeite. Ich habe auch schon mit einer Kuchenspachtel eine Mauer aufgestellt.“

Seine Backkünste gibt Andreas auch an die nächste Generation weiter:

„Ich backe auch viel mit meinen kleinen Töchtern. Anstatt mit einer Knetmasse zu spielen, machen wir lieber einen Kilo Mürbteig. Da können wir schon zwischendurch naschen und am Ende stechen wir Kekse aus, die wir anschließend genießen können. Insgesamt glaube ich, muss es auch so sein, dass man diese Leidenschaft mitbringt. Nur dann kann man als Patissier seinen Job wirklich gut machen.“

Und diese Leidenschaft bringt er ganz sicher mit. Das ist auch notwendig, denn auch wenn Andreas an seinem Beruf nichts so richtig schwierig findet, gibt es – wie in jedem anderen Beruf auch – Aufgaben, die weniger Spaß machen. Für unseren Patissier ist das ganz klar die Computerarbeit. Denn auch diese muss natürlich erledigt werden, denn um die strengen Qualitätsstandards bei Gourmet einzuhalten, müssen alle Details genau festgehalten und dokumentiert werden. Da macht das Backen selbst natürlich mehr Spaß!

„Wir backen mit gleich viel Leidenschaft für alle“

Egal, ob für Kindergarten- oder Schulkinder, für berufstätige Menschen oder für Seniorinnen und Senioren, Andreas und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten für alle individuell immer das Beste machen. Trotzdem gibt es bei manchen Altersgruppen mehr zu beachten als bei anderen:

„Ein bisschen eng wird es manchmal mit sehr strengen diätetischen Vorgaben im Senioren-Bereich. Zum Beispiel, wenn eine Mehlspeise maximal eine Broteinheit haben darf und dennoch gut schmecken und schön aussehen soll. Da bleibt dann nicht mehr viel Spielraum, um alles unter einen Hut zu bekommen.“

Die Rezepte für die Mehlspeisen sammelt Andreas schon lange, denn sie stammen ursprünglich aus Omas Küche. Diese werden dann an die heutigen Ansprüche angepasst:

„Wir müssen auf Verträglichkeiten achten, auf Diät-Anforderungen wie zum Beispiel Broteinheiten, und auf vieles mehr. Manchmal gibt es dann Wünsche zu erfüllen wie „Himbeerkuchen ohne Himbeerkerne“.“

Wir finden aber: Diese Anforderungen bekommt Andreas immer sehr gut hin. Dabei ist er nur durch einen Zufall zu uns gekommen. Denn eigentlich hat er für einen anderen Betrieb im Vertrieb gearbeitet.

„Einmal hatte ich einen Termin bei Gourmet, um unsere Produkte anzubieten. Gourmet wollte aber nichts zukaufen, sondern selbst herstellen. Und so hat sich mein Verkaufsgespräch plötzlich in ein Bewerbungsgespräch verwandelt. Inzwischen sind es bereits 11 Jahre, in denen ich mit meinem Team für die Mehlspeisen und Kuchen bei Gourmet verantwortlich bin.“

Wir sind auf jeden Fall sehr froh über diesen Zufall und würden unseren Patissier nicht mehr hergeben wollen!

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Im Herbst wird’s bunt!

Unsere liebsten Kürbisgerichte

Herbst ohne Kürbis? Unvorstellbar! Er begegnet uns praktisch überall: als Deko vor Haustüren und in Blumengestecken, Ende Oktober als beleuchtetes Gruselgesicht oder – und so ist er uns eindeutig am liebsten – im Topf und am Teller.

Doch Vorsicht: Nicht jeder Kürbis ist auch essbar. Mit den bekannten Sorten wie „Langer von Neapel“, Hokkaido oder Pattison (der schaut wie ein Ufo aus) seid ihr aber auf der sicheren Seite. Wegen seines leicht nussigen Geschmacks kochen wir auch besonders gerne mit dem Butternuss-Kürbis. Und natürlich je frischer, umso lieber. Darum wachsen und gedeihen unsere BIO-Kürbisse im Marchfeld. Von dort ist es für sie nur mehr ein kleiner „Hupfer“ in unsere Töpfe.

Apropos Marchfeld

Uns geht’s ja wie den Kindern: Wir sind von Haus aus neugierig und hin und wieder ein bisschen ungeduldig. Darum haben wir schon kurz vor der Ernte unseren BIO-Bauern Gerhard Michaeler besucht und kurzer Hand nachgesehen, wie es unseren Kürbissen beim Wachsen so geht. Und wir sind mehr als zufrieden! Infos und Bilder unseres Besuches gibt’s hier.

Doch zurück zu Topf und Teller: Natürlich gibt es heuer wieder feine Kürbisspeisen aus unserer Küche. Einige stellen wir hier vor.

Kürbis ist ein Alleskönner!

Er lässt sich braten, füllen, dünsten, grillen, pürieren und und und. Bei uns wird er zur herzhaften Kürbislasagne mit Blattspinat. Lasagneblätter, saftiger Kürbis, gesunder Spinat, etwas Tofu, cremige Béchamel, knuspriger Käse – fertig ist die herbstliche Version des italienischen Klassikers!

Taschen voller Kürbis

Für Kids, die Pasta und Kürbis gerne mögen, haben wir unsere Kürbis-Tortellini in cremiger Frischkäsesauce. Wir behaupten: Sie sind ein Gedicht! Und eignen sich super, um zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Kürbis zu machen. Denn selbst bei den ganz kleinen Essern sind sie auf Anhieb beliebt.

Unser Fixstarter: BIO-Kürbiscremesuppe

Einladend bunt und zart im Geschmack – das ist unsere Kürbiscremesuppe. Wir nehmen Bio-Kürbis, am liebsten Hokkaido, ihr könnt aber auch Butternuss oder Muskatkürbis verwenden. Weil das Rezept so einfach und schnell geht, lässt es sich gut gemeinsam mit den Kindern kochen. Selbst wenn der Hunger schon zu Gast ist.

Für 4x großen oder 8x kleinen Hunger braucht ihr:

  • 1 BIO-Zwiebel, gewürfelt
  • 1 BIO-Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 EL BIO-Butter
  • 1 TL BIO-Tomatenmark
  • 1 EL Mehl
  • 3-4 BIO-Karotten, in Scheiben
  • 200 g BIO-Kürbis (Butternuss oder Hokkaido)
  • 450 ml BIO-Gemüsesuppe
  • etwas BIO-Schlagobers zum Verfeinern
  • Salz

So wird’s gemacht

  1. Schneidet die Zwiebel in Stückchen und hackt den Knoblauch klein.
  2. Wascht die Karotten und den Kürbis und schneidet sie in Scheiben bzw. kleine Stücke. Die Karotten und der Kürbis müssen nicht geschält werden.
  3. Stellt einen Topf mit Butter auf, gebt Zwiebeln, Knoblauch, Kürbis und Karotten dazu und röstet sie bei kleiner Hitze bis sie halb weich sind.
  4. Danach das Tomatenmark dazu geben und gut umrühren.
  5. Gießt nun mit der Gemüsesuppe auf. Lasst dann alles ca. 10 Minuten köcheln.
  6. Die Suppe fein mit einem Pürierstab pürieren.
  7. Verrühre Schlagobers und die Maisstärke (Maizena) und rühre es in die Suppe ein. Ihr könnt die Maisstärke auch weglassen, wenn ihr die Suppe lieber dünnflüssig wollt.
  8. Die Kürbissuppe noch einmal aufkochen.
  9. Mit etwas Salz würzen.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

 

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Bei unserem Bio-Bauern in der Stadt

Bio-Linsen und Bio-Buchweizen vom Biohof Taschner-Kolmar in Wien Unterlaa

Eigentlich könnten die Bio-Linsen und der Bio-Buchweizen gleicht direkt vom Feld in unseren Kochtopf hüpfen, so nah bei unserer Küche wachsen und gedeihen sie. In Fahrrad-Nähe in Wien Unterlaa, also nur einen „Katzensprung entfernt“ von unserer Frischküche. Das ist Regionalität vom Feinsten. Auf unserem kurzen Weg zum Biohof Taschner-Kolmar bleibt daher wenig Zeit, über die Entstehung dieser Wortwendung zu philosophieren, so blitzschnell (wie eine Katze beim Sprung) sind wir schon bei Christine und Georg. Die beiden engagierten, sympathischen Stadt-Bio-Bauern nehmen sich Zeit, um mit uns eine Ackerrunde zu drehen. Und das ist wirklich spannend.

Biohof Taschner-Kolmar am Buchweizenfeld in Unterlaa

Bio in der Stadt

„šreg & šrulig“ steht heute bei unserem Besuch am T-Shirt von Christine Taschner. Sie lacht gerne, auch über sich selbst. Und ist dabei trotz ihrer Jugend schon eine erfahrene Bio-Bäuerin. Bereits vor 13 Jahren hat sie den Familienbetrieb übernommen und ist schon lange davor „langsam in die Landwirtschaft hineingewachsen“, wie sie sagt. Georg Kolmar hat beruflich in der IT-Branche gestartet und erst später seine Berufung gefunden. Jetzt bewirtschaften sie gemeinsam höchst professionell und voll Bio 85 Hektar Land, vorwiegend auf Wiener Gemeindegebiet und im benachbarten Lanzendorf.

„Wenn wir in Wien unterwegs sind und uns als Wiener Bio-Bauern vorstellen, gibt es aber meist großes Erstaunen“, erzählen die beiden lachend, während wir den Platz beim Stadl verlassen und über ein Feld spazieren, das zwei Straßen hinter dem Biohof liegt und wo heuer Bio-Buchweizen angebaut worden ist. Die wenigsten wissen, dass es in der Bundeshauptstadt mehr als 600 landwirtschaftliche Betriebe und tausende Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche gibt.

Bio-Buchweizen-Pflanzen

Nochmal zurück zum Bio-Buchweizen. Christine Taschner hat uns einen Sack voll von der Ernte des Vorjahres mitgebracht. Wir können ihn angreifen und auch kosten. Seine Prismaform und der tolle nussige Geschmack faszinieren uns, aber auch die Tatsache, dass der Bio-Buchweizen ein Knöterichgewächs ist und kein Getreide. Erwin König, unser Experte vom Gourmet Einkaufsteam, ist gleich vertieft in ein intensives Gespräch über Qualität, Anbau und die Faszination von guten Bio-Lebensmitteln.  

Bio-Bäuerin Christine Taschner

Biobauern Taschner-Kolmar mit Gourmet-Einkäufer Erwin König

Striegeln, striegeln und nochmals striegeln

„Beim Bio-Anbau dreht sich fast alles um den Boden, wie fruchtbar er ist, wie er seine natürlichen Nährstoffe behält und wie er bearbeitet wird“, erzählt Georg Kolmar. Deshalb gehört das Striegeln untrennbar zu seinem Alltag als Bio-Bauer. Was damit gemeint ist? Unkraut wird am Feld mehrmals im Jahr mechanisch mit den Wurzeln entfernt oder zugeschüttet. „Das ist ein natürlicher Vorgang, ganz ohne Pestizide“, das ist Georg besonders wichtig und auch eines der wichtigsten Prinzipien der biologischen Landwirtschaft.

Bio-Bäuerin Christine Taschner am Traktor

Bio-Linsenfeld

Leben im Rhythmus der Natur

Wir sind bei unserer Ackerrunde mittlerweile auf einem Bio-Linsen-Feld angekommen. Das Leben im Rhythmus der Natur und eine abwechslungsreiche Fruchtfolge machen es möglich, dass Bio-Anbau auch ganz ohne Kunstdünger auskommt. „Nächstes Jahr wird auf diesem Linsen-Feld Weizen angebaut, danach Durum (Hartweizen) oder Dinkel und dann Buchweizen, Hirse oder Gewürze – frühestens in 4 Jahren kommen hier wieder Linsen oder Kirchererbsen in die Erde“, erklärt uns Christine Taschner. So gibt man dem Boden zurück, was ihm an Nährstoffen entzogen wird. Er bleibt natürlich, gesund und fruchtbar.

Biobauern am Linsenfeld mit Blumen im Vordergrund

Bio-Linsen und Pflanzen

Schüssel mit Linsen   
Gesund und klimafreundlich: Bio-Linsen und Bio-Buchweizen

Am Bio-Hof Taschner-Kolmar in Wien Unterlaa wird laufend Neues ausprobiert und vorwiegend angebaut, was noch nicht Mainstream auf den Feldern und Tellern ist. Verschiedenste Linsensorten, Leindotter, Kichererbsen, Buchweizen und mehrere Gewürze wie Schwarzkümmel, Fenchel, Koriander oder Anis – natürlich alles in Bio. Und begeistert damit auch das Team von Gourmet. Die Bio-Linsen und der Bio-Buchweizen aus Wien passen perfekt zu unserem Anliegen, gesund und klimafreundlich zu kochen. Zum Beispiel zu unserem kreativen Rezept für einen Bio-Buchweizenauflauf, den man pikant mit Gemüse oder süß mit Fruchtmus genießen kann.

Weitere Ideen für neue Rezepturen aus diesen tollen Bio-Lebensmitteln sind bereits im Entstehen. Denn die Ackerrunde mit Christine und Georg vom Bio-Hof Taschner-Kolmar, nur einen „Katzensprung“ von unserer Küche entfernt, hat uns inspiriert. Vielen Dank!

Christine Taschner und Georg Kolmar auf dem Biofeld

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Kulinarisch und klimafreundlich in den Herbst - für alle das Richtige mit unseren Speisen!

Es gibt viel Neues bei Gourmet Business À la Carte

Schön langsam merken wir die ersten Anzeichen des Herbsts und pünktlich zur neuen Jahreszeit gibt es auch bei Gourmet Business wieder etwas Neues. Denn am 6. September startet das neue Speisenangebot und dieses steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit!

Für mehr Nachhaltigkeit am Mittagstisch

Klimaschutz ist uns bei Gourmet ein wichtiges Anliegen und wir setzen immer mehr Maßnahmen um, um das Klima und die Umwelt beim täglichen Mittagessen zu schonen. Wir kochen mit 100% Grünstrom und beziehen Sonnenenergie aus unserer eigenen Photovoltaikanlage am Dach der Küche in St. Pölten. Eine weitere Photovoltaikanlage in Wien wird gerade errichtet. Vor allem gehen wir sorgsam mit natürlichen Ressourcen um, verwenden vorwiegend saisonale und regionale Zutaten für unsere Speisen und haben in den letzten Jahren unser Angebot an vegetarischen und auch veganen Speisen ständig erweitert. Doch nicht nur das!

Mit gutem Gewissen klimafreundlich genießen – mit Gourmet und dem WWF

Für eine klimafreundliche Ernährung hat Gourmet Business im Rahmen zweier kulinarischer Themenwochen wieder sehr eng mit unserem langjährigen Kooperationspartner, dem WWF Österreich, zusammengearbeitet. Für die Kürbiswochen ab dem 20. September kochen wir ausschließlich mit Kürbis aus Österreich. Frisch vom Feld kommt er in unsere Küche und das schmeckt man! Überzeugt euch am besten selbst und probiert Speisen wie unsere cremige BIO-Kürbiscremesuppe, schmackhafte Gnocchi mit Kürbissauce oder Frischkäse-Kartoffellaibchen mit Kürbisgemüse. Wir versprechen euch: Ihr werdet begeistert sein!

Am 15. November starten dann die „Nachhaltig genießen“-Wochen von Gourmet Business. Dazu wird es auf unserem Blog noch mehr spannende Artikel zum Thema Nachhaltigkeit geben. Es lohnt sich also auf jeden Fall, wenn ihr ihn weiterverfolgt. Gemeinsam mit dem WWF zeigen wir, wie schmackhaft nachhaltiger Genuss für das eigene Wohlbefinden, das Klima und die Umwelt ist. Ein buntes und abwechslungsreiches Angebot an Speisen wartet auf euch!
Kennt ihr zum Beispiel schon unseren BIO-Veggie Grünkern Burger? Nein? Dann wird es aber Zeit! Der rein pflanzliche Burger überzeugt mit viel Geschmack und ist genau das Richtige für alle Genießer und Umweltretter! 

Ein weiteres neues vegetarisches Gericht, das ihr unbedingt probieren solltet, ist das BIO-Butternusskürbiscurry mit Basmatireis. 

Für uns und unseren Planeten wollen wir bei der Ernährung immer öfter auf Fleisch verzichten. Wenn es dann aber doch mal etwas Fleisch sein darf und ihr gleichzeitig auf die Umwelt Rücksicht nehmen wollt, solltet ihr unbedingt den Fifty-Fifty-Burger von Gourmet Business probieren! Dieser überzeugt mit wertvollem Getreide und vollem Geschmack!

So gut schmeckt Heimat!

Doch noch vor unseren „Nachhaltig genießen“-Wochen geht es ab dem 4. Oktober dann weiter mit unseren Österreich-Schmankerln. Als österreichisches Unternehmen sind wir hier besonders stolz darauf, euch kulinarische Spezialitäten aus den Regionen präsentieren zu dürfen. Denn wir finden, dass oft vergessen wird, wie vielfältig die österreichische Küche eigentlich ist! Auch diese Aktion steht ganz Sinne der Regionalität. Deswegen versteht es sich schon fast von selbst, dass wir für Speisen wie Mühlviertler Rindsgeschnetzeltes mit Spätzle oder Grammelknödel mit schlampigem Kraut nur österreichisches Fleisch verwenden. Neben den Pinzgauer Kaspressknödeln mit Kümmelkraut für alle Veggie-Liebhaber, ist hier natürlich auch für Naschkatzen was dabei, denn die österreichische Küche ist bekannt für ihre süßen Spezialitäten. Probiert doch zum Beispiel mal unseren Grießschmarren mit steirischem Apfelmus!

Und falls es euch interessiert, welche Schmankerl es in den jeweiligen Bundesländern gibt, könnt ihr dazu mehr in der „Typisch Österreich“-Serie auf unserem Blog nachlesen!

Fit mit Genuss kommt zurück!

Zu guter Letzt wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten, dass es auch wieder die beliebten „Fit mit Genuss“ Themenwochen ab dem 10. Jänner geben wird. 2022 könnt ihr gemeinsam mit uns gesund und sportlich ins neue Jahr starten. Auch heuer haben unsere Gourmet Ernährungsexpert*innen wieder Speisen mit viel natürlichem Eiweiß, einem ausgewogenen Verhältnis der Nährstoffe und einer fettarmen Zubereitung entwickelt. Somit bleibt ihr mit gesunden Proteinquellen lange satt und bekommt extra Kraft für eure Muskeln – und das alles mit maximal 550 Kalorien pro Speise. Neben beliebten Klassikern und vielen vegetarischen Optionen bieten wir hier auch neue Speisen, wie die Pulled Chicken Bowl oder den Veggie Protein Burger mit Kräuterpüree und Gemüse. Bleibt gespannt! Dazu kommen im Jänner noch mehr spannende Infos auf unserem Blog!

Gourmet Business wünscht guten Appetit und viel Genuss beim Durchkosten der neuen Speisen!

 

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Mag. Claudia Horacek

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Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Gesunde Jause, die Kinder begeistert

Was Kinder essen, oder oft auch nicht essen, lässt so mancher Mama und manchem Papa graue Haare wachsen. Fragen wie „Bekommt mein Kind alles, was es braucht?“ oder „Wird es genug mit Vitaminen versorgt?“ quälen viele Eltern.

Nein, meine Jause ess´ ich nicht!

Gleich vorweg: Kinder haben ein sehr gutes Hunger- und Sättigungsgefühl und orientieren sich – im Gegensatz zu uns Erwachsenen – nicht an Uhrzeiten oder Tischgesellschaften. Also keine Sorge, wenn euer Kind manchmal weniger isst. Es wird auch wieder Tage geben, wo es beim Essen kaum zu stoppen ist! Bewahrt Ruhe, wenn euer Kind manchmal nur wenig oder auch gar kein Obst und Gemüse zu sich nimmt. Gewisse Phasen – beispielsweise wenn ein Kind nur mehr Pasta mit „roter Sauce“ oder nichts „Grünes“ mehr isst – verlangen einen entspannten Umgang. Erfahrungsgemäß findet das Kind in seinem eigenen Tempo den Weg zu einer ausgewogenen Kost. Dass ihr als Vorbild für eure Kinder abwechslungsreich genießt, ist in solchen Phasen besonders wichtig.

Kinder in Gourmet schürzen, die konzentriert Karotten aufschneiden

Liaison in der Jausenbox: „Green Zebra“ mit „Purple Dragon“

Wie bitte, was? Ja, richtig gelesen, wir sperren das grüne Zebra mit dem violetten Drachen gemeinsam in die Box. Nein, es handelt sich hierbei nicht um Fantasiefiguren aus Kinderzimmern, sondern um essbare Gemüsesorten! Violette Karotten wie die Sorte „Purple Dragon“ und die grüngestreiften Tomaten der Sorte „Green Zebra“ bieten Abwechslung und einen richtigen Hingucker in der Jausenbox. Zudem klingen ihre Namen cool und regen die Fantasie an!

Die gute Nachricht: Immer mehr Supermärkte springen auf den Zug der Sortenraritäten auf. Haltet auf regionalen Märkten Ausschau nach dem bunten Gemüse. Auf der City Farm Augarten könnt ihr euch beispielsweise dazu ein Bild machen. Aber auch im Biokistl steckt manche Überraschung – übrigens meist mit Rezept. Wer einen Garten, Balkon oder eine Fensterbank hat, kann es auch mit Eigenanbau probieren. Das macht besonders viel Spaß!

Vielfalt statt Einfalt – Gemeinsam durchkosten

Eine große Vielfalt an regionalen Produkten bietet unseren Kindern die tolle Chance, die Geschmacksknospen optimal zu entwickeln. Sinnesschulung macht Spaß – und unsere Kinder lieben Spaß! Dabei zählt nicht nur der Geschmack. Kennt ihr den Duft, den die Blätter der Paradeiserpflanzen versprühen? Oder aber das Gefühl, ein pelziges Salbeiblatt zwischen den Fingern zu zerreiben? Diese Sinneserlebnisse sind es, welche unseren Kindern den Zugang zu wertvollem Essen ermöglichen und ein Leben lang prägen!

Je vielfältiger die Nahrung eurer Kinder ausfällt, desto größer die Palette an Nährstoffen. Kauft saisonal ein, achtet auf hohe Qualität und probiert es mit viel Abwechslung in der Jausenbox.

Ein grünes Brett mit einer Scheibe Brot mit von Kindern selbstgemachtem Aufstrich

Begeistert eure Kinder durch…

... ausgefallene Namen: ob „Dinosaurierkraut“, „Hexentrunk“ oder „Prinzessinnengemüse“ - orientiert euch bei der Namensgebung an Lieblingsbüchern ihres Kindes, Filmen, Tieren oder Märchenfiguren. Hauptsache den Kindern gefällt´s!

... vielfältigen Geschmack: Mal knackiges Gemüse, eine bislang unbekannte Obstsorte, ein würziger Käse oder auch Naturjoghurt mit Kräutern verfeinert. Abwechslung ist die Devise.

... farbige Gestaltung: Kinder mögen es gerne bunt und lieben besonders rote und gelbe Lebensmittel. Ihr könnt zum Beispiel Gemüsesticks mit bunten Joghurt-Dips aufpeppen! Ein Dip oder Aufstrich wird gelb durch Kurkuma oder Currypulver, rot durch ein wenig Saft von roten Rüben oder grün durch verschiedene Kräuter. Diese Zutaten enthalten zusätzlich noch wichtige Mineralstoffe und Vitamine! Werft eure Zweifel über Bord und greift in die Gewürzbox – es lohnt sich Neues auszuprobieren!

... witzige, angerichtete Brote: Versucht es doch mal mit Keksausstechformen. Damit können Käse oder auch Karotten lustig geformt werden. Bunte Gemüsegesichter können ein einfaches Käsebrot auffrischen – und schon ist die Gurkenscheibe im Mund verschwunden! Auch Aufstrichbrote mit lustigen Gesichtern laden zum Zugreifen ein.

... aufgeschnittenes, angerichtetes Obst und Gemüse: Das verleitet zum Kosten – nicht nur Kinder, sondern auch uns Erwachsene. Der ganze Apfel liegt lange unbemerkt in der Obstschale. Schneiden wir ihn aber auf und richten ihn nett am Teller an, so wird er ganz schnell im Mund landen. Das gleiche gilt auch für die Jausenbox: Wenn ihr noch ein paar Tropfen Zitronensaft auf die Apfel- oder Birnenspalten träufeln, behält das Obst auch seine frische Farbe. Das Extraplus: Rohkost zu knabbern, fördert den Speichelfluss und sorgt so für gesunde Zähne.

... selbstgemachte Smoothies: Mixt doch einmal ein paar schmackhafte Smoothies. Wenn die Kinder das Gemüse wie Spinat, Salat oder auch Karottengrün selbst startklar für den Mixer machen dürfen, probieren sie noch lieber. Süßes Obst wie eine Banane, ein reifer Apfel oder eine Birne süßen auf natürliche Weise. Ein wenig Zimt oder ein bisschen Mark aus der Vanilleschote sorgen für das besondere Extra! Ersetzt aber maximal eine Portion Obst oder Gemüse am Tag durch einen Smoothie.

... last, but not least: Der richtige Jausenspaß verlangt die richtige Verpackung! Bewährt haben sich wiederverwendbare Jausenboxen am besten mit Trennwänden. Denn Apfelspalten, die sich durch das Rütteln der Schultasche ins Schinkenbrot gebohrt haben, laden nicht gerade zum Essen ein. Selbstgemachte Dips oder Topfencremen immer in kleinen Aufbewahrungsboxen transportieren, die garantiert nicht auslaufen.

Ein immer wieder bewährter Trick zum Schluss: Auch Gemüsebällchen oder Gemüselaibchen lassen sich super in die Jausenbox packen. Sie schmecken warm und kalt.

Auch Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen sind gesund und bringen Abwechslung. Verarbeitet als Aufstrich versorgen sie unsere Kinder mit Ballaststoffen und hochwertigem Eiweiß. Kümmel, Fenchel und Anis machen Hülsenfrüchte leichter verdaulich.

Je mehr ihr die Kinder in die Vorbereitungen einbezieht, desto größer wird die Freude am Essen sein. Das Ziehen von Kresse- oder Radieschensamen ist für Kinder spannend zu beobachten. Danach schmeckt´s am Butterbrot doppelt gut. Wenn die Kinder ihren Topfen- oder Joghurtdip selbst würzen dürfen, können daraus neue, interessante Variationen entstehen.

 

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Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Jeder Topf findet seinen Deckel

Klimafreundlich kochen, nachhaltig genießen

Das sagt zumindest ein Sprichwort. Ob man in der eigenen Küche immer den passenden Deckel parat hat, ist eine andere Sache. Aber einen entscheidenden Vorteil hat es: Das Kochen mit passendem Deckel spart Energie! So können wir bis zu 65 Prozent weniger Strom oder Gas verbrauchen, da mit Deckel die Hitze nicht einfach entweichen kann. Aber auch mit anderen Tipps und Tricks lässt sich beim Kochen wertvolle Energie einsparen und das Klima schützen:

Beim Kochen das Klima schützen

  1. Ob Pasta, Kartoffeln oder Tee – wird Wasser benötigt, erhitze es zuvor im Wasserkocher. Der ist nicht nur schneller, sondern benötigt auch viel weniger Energie als ein Topf. Wenn du täglich einen Liter Wasser kochst, sparst du jährlich 40 Euro beziehungsweise 90 Kilogramm CO2.
     
  2. Eine zu große Herdplatte für einen zu kleinen Topf? Nicht beim umweltbewussten Kochen. Stell die Töpfe immer auf die Herdplatte mit der passenden Größe. So sparst du wertvolle Energie.
     
  3. Das Essen ist fertig, aber die Herdplatte glüht noch? Beim nächsten Mal einfach früher abschalten und die Restwärme nutzen. Diese reicht oftmals auch für Zubereitungen von kleinen Speisen wie eine schnelle Eierspeis.
     
  4. Einen Schnellkochtopf sucht man bei mir im Küchenregal leider immer noch vergebens, aber wer sich zu den Glücklichen zählt, spart wertvolle Ressourcen. Er nutzt Energie viel effizienter als herkömmliche Töpfe. Denn beim Kochen mit dem Schnellkochtopf entsteht Druck, der dafür sorgt, dass Speisen schneller gar werden.
     
  5. Wer kennt es nicht – das Gebäck vom Vortag ist hart. Die Semmel oder das Weckerl einfach mit ein bisschen Wasser beträufeln und kurz warm anbacken, so sind sie wieder frisch und schmecken wunderbar. Wenn du dafür noch den Toaster anstatt den Backofen verwendest (vorausgesetzt du bäckst nicht für eine gesamte Bäckerei…), rettest du nicht nur wertvolle Lebensmittel, sondern sparst auch noch Strom!

Beim Backen das Klima schützen

  1. Das lange Warten, bis das Backofen-Licht grün erscheint, kannst du ab heute getrost ignorieren. Meist muss der Backofen gar nicht vorgeheizt werden. Die Produktempfehlungen zum Vorheizen sind in der Regel dazu da, um eine klare Angabe zur Backdauer geben zu können. Der Aufheizvorgang von Backöfen ist allerdings sehr unterschiedlich und verbraucht zusätzlich Energie. Lediglich bei Hefeteigprodukten oder Backzeiten unter 30 Minuten ist Vorheizen tatsächlich notwendig.
     
  2. Ober- und Unterhitze oder Umluft? Ganz klar: Umluft! Die Luft wird durch den Ventilator gleichmäßig verteilt, sodass Sie eine um 20 bis 30°C Grad niedrigere Temperatur einstellen können. Das spart ganze 25 bis 40 Prozent Stromkosten im Vergleich zum Backen mit Ober- und Unterhitze. Außerdem können so mehrere Bleche auf einmal in den Ofen kommen – mehr Essen für alle!
     
  3. Auch wenn es köstlich riecht: Bei jedem Öffnen der Backofentür entweicht etwa ein Drittel der Energie. Wenn also nicht unbedingt nötig, lass die Tür lieber zu.
     
  4. Pfanne statt Backofen? Aber ja! Das Zubereiten von Speisen im Backofen verbraucht bis zu zehnmal mehr Energie als in der Pfanne. Der Grund: Im Backofen muss ein viel größeres Volumen erwärmt werden. Zudem leitet Luft Wärme etwa 9000-mal schlechter als Aluminium, 600-mal schlechter als Edelstahl und etwa 25-mal schlechter als Wasser.

Es ist nicht egal, was wir essen und wie wir mit unserem Essen umgehen. In Österreich werden etwa 25 Prozent des CO2-Fußabdrucks durch die Produktion und den Konsum von Nahrungsmitteln verursacht. Vor allem Fleischprodukte verlangen dem Klima in der Produktion viel ab. Plant daher immer wieder vegetarische Tage ein. Und wenn es Fleisch sein soll: Lieber weniger, dafür bessere Qualität.

Nichts verschwenden. Wusstet ihr, dass etwa 1/3 aller Lebensmittel im Müll landen?! So sind ca. 16 Prozent der Treibhausgasemissionen unserer Ernährung auf die sinnlose Verschwendung von Essen zurückzuführen. Jedes Kilogramm an wertvollen Lebensmitteln im Mist ist somit eine unnötige Belastung für unseren Planeten. Das wollen wir ändern – weil Lebensmittel kostbar sind!

Übrigens: Nachhaltige Kochprofis setzten auf Ökostrom!

Mit Ökostrom gekochte Speisen werden noch klimaschonender zubereitet. Dazu eignet sich der WWF Stromanbieter Check: Alle Stromanbieter übersichtlich im Ranking. Wer bereits Ökostrom bezieht, kann sich vor allem im Sommer an das Abtauen des Gefrierfachs wagen. Außerdem: Lebensmittel kühlt ihr am besten bei 6 bis 7 Grad. Für die Gefriertruhe – die am liebsten im Keller steht – reicht eine Temperatur von minus 18 Grad. Stellt den Kühlschrank und das Gefriergerät dahin, wo es kälter ist: nicht neben Heizkörper, Herd oder Spülmaschine.

Gemeinsam für das Klima

Gemeinsam mit dem WWF setzt sich GOURMET für eine klimafreundliche Ernährung ein. Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Koch das Klima froh“ von GOURMET Kids. Dabei wollen wir euch einladen, gemeinsam mit den Kindern euren Alltag nachhaltiger zu gestalten. Denn mit einer klimafreundlichen Ernährung können wir alle einen Teil zum Klimaschutz beitragen.

Unsere klimafreundlichen Tipps & Tricks sowie kunterbunte Rezeptideen findet ihr in unserem „Koch das Klima froh“ Folder:
Koch das Klima froh! 

 

Weitere hilfreiche Tipps und Informationen:

Gourmet Kids – Downloads
Stromanbieter Check - WWF Österreich
Ernährung und Klimaschutz - WWF Österreich

DI Hannah-Heidi Schindler

Über die Autorin

Hannah-Heidi Schindler ist Expertin für Nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Sie setzt sich sowohl privat, als auch in der Arbeit für Klimaschutz und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein.

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Rezept: Eierschwammerlrisotto mit Hühnerbruststücken

Eierschwammerl oder auch echte Pfifferlinge genannt, kann man jedes Jahr von Juli bis September genießen. In der österreichischen Küche sind sie ein echter Klassiker und werden häufig als Beilage zu Knödel-, Fleisch- und Wildgerichten serviert. Doch auch als Hauptzutat in einem Gulasch, einer Eierspeise oder einem Risotto, schmecken sie köstlich. Damit auch ihr in den Genuss unseres zarten und cremigen Eierschwammerlrisotto kommt, haben wir für euch ein super Rezept zum Nachkochen. 

Eierschwammerlrisotto mit Hühnerbruststücken

Zutaten:

  • 2 Stk Hühnerbrust
  • 300 g Risottoreis
  • 3 Stk Schalotten oder Zwiebel
  • 100 ml Weißwein
  • 3 El Rapsöl
  • 50 g Butter
  • 50 g Parmesan
  • 800 ml Hühnerfond
  • Salz, Pfeffer
  • 600 g Eierschwammerl
  • 1/2 Bd Petersilie
  • 100 ml Schlagobers

Zubereitung:

  1. Eierschwammerl gut putzen und Schalotten fein schneiden.
  2. Die Schwammerl in etwas Butter anrösten, aus der Pfanne nehmen, die Schalotten in die Pfanne geben und glasig anrösten.
  3. Danach die Eierschwammerl wieder dazugeben und weiter rösten.
  4. Mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite stellen.
  5. Hühnerbrust in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls in der Pfanne mit etwas Öl braten.
  6. Risottoreis in Butter glasig anschwitzen und mit Weißwein ablöschen.
  7. Den Reis köcheln lassen bis der Weißwein verdampft ist.
  8. Dann mit Hühnerfond nach und nach aufgießen und dabei wiederholt umrühren bis der Reis al dente ist (die Kochzeit bei kleiner Stufe ist ca. 20 Minuten).
  9. Nun die gebratenen Hühnerbruststücke und die gerösteten Eierschwammerl dazugeben.
  10. Zum Schluss den Parmesan und das Schlagobers einrühren, und mit Petersilie, Salz und Pfeffer verfeinern.

Hier noch ein paar Tipps:

  • Für ein perfektes Risotto nimmt man am besten die Reissorte Carnaroli. Man kann auch die Sorte Arora verwenden, aber diese ist besser für Milchreis geeignet.
  • Sehr oft wird für ein gutes Risotto das ständige Rühren beim Kochen unterschätzt. Daher während des Kochens nicht vergessen: Aufgießen, rühren, aufgießen.
  • Wenn gerade nicht Eierschwammerl-Saison ist, könnt ihr auch jedes andere Gemüse für euer Risotto verwenden. 


Eierschwammerlrisotto

Lasst es euch schmecken!


Mehr Rezepte und Tipps:

Eierschwammerl: 5 praktische Küchentipps
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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Eierschwammerl: 5 praktische Küchentipps zur Saison

Pilz-Bürste und Mehl helfen bei starken Verschmutzungen

Gehört ihr auch zu den Eierschwammerl-Fans? Wenn ja, dann ist jetzt genau die richtige Zeit, um sich auf die Suche zu machen. Die Eierschwammerl haben nämlich von Juli bis September Saison. Und für alle, die schon fleißig im Wald, beim Wandern oder ganz einfach im Supermarkt nach Eierschwammerl suchen, haben wir ein paar nützlichen Tipps für den nächsten Fund. Übrigens, 100 Gramm Eierschwammerl enthalten gerade einmal 15 Kalorien. Passt doch perfekt zum aktiven Wandern, oder?

1. Eierschwammerl suchen und finden

Eierschwammerl bevorzugen ein feuchtes, aber warmes Klima. Es heißt nicht umsonst, dass man sich nach ein paar Regentagen auf die Suche machen soll. Zu finden sind sie meist versteckt in Laub- und Nadelwäldern, sowie in den Alpen auf Moos- und Nadelböden ohne viel Bewuchs. Sie bevorzugen Baumpartner wie die Fichte, aber auch die Rotbuchen, Eichen, Kiefern und Tannen. Daher beim Sammeln einfach ein wenig auf die Bäume achten

2. Effizient putzen

Da sind sich die Köche einig: Die größte Eierschwammerl-Herausforderung ist das richtige und gründliche Putzen. Die kleinen Pilze wachsen sehr bodennah und sind daher häufig mit Erde und Nadeln verschmutzt. Besonders tückisch sind die langen Lamellen an der Unterseite, in denen sich der Schmutz verfängt. Eierschwammerl bestehen hauptsächlich aus Wasser – wäscht man sie zu lange, verlieren sie ihr Aroma und werden braun und matschig. Probiert doch einmal diesen Trick aus: Schwammerl mit Mehl bestäuben und in einem Sieb vorsichtig durchschütteln. Anschließend mit einer weichen Pilz-Bürste abbürsten oder kurz abspülen. Mehl bindet Verschmutzungen und hilft so dabei, Erde und Nadeln aus den Lamellen zu holen.

3. Lagern

Eierschwammerl bleiben im Kühlschrank bis zu zwei Tage frisch. Zum Trocknen und Einfrieren sind die frischen Pilze leider eher ungeeignet, da sie leicht bitter werden. Wollt ihr die Eierschwammerl lagern, benutzt dafür am besten einen luftig-kühlen und dunklen Raum, wie den Keller. Ihr habt keinen? Dann könnt ihr sie auch im Kühlschrank aufbewahren: einfach in Papier einwickeln und bis zu zwei Tage lagern. ​​

4. Einfrieren

Frische Eierschwammerl sind zwar nicht zum Einfrieren geeignet – zubereitete Schwammerl aber sehr wohl. Ein Trick: Schwammerl mit Gewürzen und Zwiebeln rösten und dann einfrieren – Obers oder Mehl-Sauerrahm-Mischung kommen erst beim Auftauen dazu.

6. Saucen binden und würzen

Eierschwammerl sind in vielen Varianten sehr schmackhaft! Wir mögen sie am liebsten in cremigen Saucen. Probiert statt Obers doch einmal, die Sauce mit Sauerrahm zu binden! Damit es keine Klümpchen gibt, nehmt die Pfanne oder den Topf vom Ofen und vermischt den Sauerrahm mit etwas glattem Mehl in einer Schüssel, bevor ihr ihn unter die Pilze mischt. Dann könnt ihr die Sauce wieder langsam erhitzen. Für die Würze reichen etwas Salz, Pfeffer und frische Kräuter wie Petersilie. Zu viel Gewürze würden den feinen Eigenschmack der Eierschwammerl schnell überdecken.

 

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Leichte Kost mit südlichem Flair

Für den perfekten Start in die Grillsaison

Bei sommerlichen Temperaturen beginnt alljährlich das Freiluftkochen. In den Gärten, auf Wiesen und in Parks duftet es nach Holzkohle und dahinbrutzelnden Steaks. Die Grillsaison läutet jedoch nicht zwangsweise die Zeit für viel Fleisch, Gebäck und üppige Saucen ein. Es gibt eine Vielzahl an leichten Gerichten, die am Grill zubereitet werden können.

Mediterrane Kost: wenig Fleisch, viel Gemüse

Mit den Grundpfeilern der mediterranen Ernährung wird es euch bestimmt ganz leicht fallen, euch auch in der Grillsaison gesund zu ernähren. Denn Gemüse wie Zucchini, Melanzani, Paradeiser und Erdäpfel eignen sich geschmacklich hervorragend zum Grillen. Hühnerbrust, Putensteaks und verschiedene heimische Fischsorten sind tolle Alternativen zu Steak und Co.

Grillspieße mit Gemüse und Geflügel sind garantiert ein Hit auf Ihrer Grillparty.

6 Tipps für den Start in eine leichte Grillsaison

  • Weißes statt rotes Fleisch: Geflügel hat ein optimales Verhältnis von Eiweiß und Fett und passt ideal zu verschiedensten hausgemachten Marinaden - egal ob aus getrocknetem Basilikum und frischem Rosmarin, einer Kombination aus Senf und Zitrone oder einfach nur mit Pfeffer und Salz.
  • Wenn ihr nicht auf rotes Fleisch verzichten möchtet, könnt ihr auch mageres Schweine- und Rindfleisch zubereiten. Der Fett- und Cholesteringehalt ist dann vergleichbar mit Puten- und Hühnerfleisch.
  • Für Fisch-Fans: Fische und Meeresfrüchte haben generell einen geringeren Fettgehalt und sind reich an Eiweiß. Sie sind wichtige Lieferanten für Jod, Magnesium sowie die Vitamine A, B, C und D. Die beliebtesten heimischen Klassiker sind Forellen und Karpfen.
  • Grillgemüse: Es gibt nichts Besseres, als über Holzkohle gegrilltes frisches Gemüse. Dünn geschnittene Zucchini- und Melanzanischeiben, Folienerdäpfel und saftige Paradeiser überzeugen auch so manchen Gemüsemuffel. Und wohlschmeckende Gemüsespieße sind garantiert ein Hit für jeden Partygast.
  • Greift zu Salaten und meidet Gebäck. Ihr kennen das Phänomen sicherlich: Hungrig auf einer Gartenparty angelangt, ist das Warten auf gegrilltes Fleisch und Gemüse fast unerträglich. Und schon langt man zum Brotkorb und isst sich an Weißbrot und Saucen satt. Esst in der Zwischenzeit lieber eine Schüssel Salat! Erdäpfel-, Paradeiser- und Blattsalate kommen auf eurer Grillparty erfahrungsgemäß immer gut an. Bereitt verschiedene Varianten vor oder nehmt selbst eine Salatkreation mit, wenn ihr eingeladen werdet.
  • Meidet fertige Saucen. Sie enthalten oftmals viel Zucker. Aus Schnittlauch, Petersilie, Knoblauch und auch Kapern können ihr schnell selbst Dips auf Joghurtbasis zubereiten.

 

 

Mehr Tipps zu leichter Kost findet ihr hier:

Salat-Vielfalt: Es muss nicht immer nur Eisbergsalat sein
Hitze am Arbeitsplatz: Mit diesen Tipps bleiben Sie leistungsfähig
Zero, light - oder doch mit Zucker? Mythen und Wahrheiten rund um den Zucker

 

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Das beliebte Sommergemüse schmeckt neutral und ist daher vielseitig einsetzbar. Egal ob roh, gegart, gegrillt oder eingelegt - es gibt unendlich viele Zubereitungsarten. Wir verraten euch, wie man das milde Aroma der Zucchini am besten einsetzt und welche Tipps ihr beim Einkaufen und Lagern beachten solltet.

Der kleine Kürbis findet großen Anklang

Habt ihr gewusst, dass Zucchini eigentlich „kleiner Kürbis“ heißt? Zucchini gehören nämlich zur Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse.

Im 17. Jahrhundert in Italien erstmals gezüchtet, werden Zucchini heute in vielen Ländern Europas angebaut. In Italien sind sie so beliebt, dass es sogar einen Tag der Zucchini gibt. Der „giorno del zucchetto“ wird am 7. Mai gefeiert - zur Zeit der Aussaat.

Die meisten verbinden mit Zucchini längliches, dunkelgrünes Gemüse. Es gibt sie aber auch in runder Form und in verschiedenen Farben, wie weiß, gelb und creme-grün. Deshalb sind sie ideal, um Farb-Akzente zu setzen und lassen bunte Sommersalate, Aufläufe und Beilagen entstehen.

Neben dem optischen Aspekt überzeugen sie auch aufgrund ihrer Vitamine und Nährstoffe. Sie sind reich an Vitamin A und C sowie an Kalzium, Magnesium und Eisen. Ein weiteres Plus: Sie enthalten viel Wasser, sind sehr kalorienarm (ca. 20 Kalorien pro 100 Gramm) und leicht verdaulich - das ideale Diät-Gemüse!

Die Zucchini-Blüte ist eine beliebte Delikatesse.

Ein Gemüse, sechs Zubereitungsarten

  • Im Sommer werden Zucchini gerne roh gegessen. Roh schmecken sie leicht nussig und machen sich gut in erfrischenden Salaten.
  • Gegart schmecken Zucchini bereits sehr neutral und lassen sich deshalb so gut mit allerlei kombinieren.
  • Tipp: Momentan sind Low-Carb-Spaghetti besonders beliebt. Für die Zubereitung der Trend-Nudeln benötigt ihr nur einen Spiralschneider. Die dünnen Streifen werden gerade einmal 60 Sekunden in Salzwasser gegart und schon sind die Zucchini-Nudel fertig. Durch den neutralen Geschmack lassen sie sich mit jedem Sugo verfeinern.
  • Gegrillte Zucchini sind eine willkommene Abwechslung auf jeder Grill-Party. Mischt einfach etwas Olivenöl, Limettensaft, Salz und Pfeffer und bestreicht die Zucchini-Streifen damit. Mit dieser simplen Marinade könnt ihr auch Fleisch-Fans begeistern.
  • Gebraten schmecken Zucchini besonders gut, da sie viel Wasser verlieren und dadurch intensiver schmecken.
  • Aufgepasst beim Kochen! Ihr solltet Zucchini immer erst zum Schluss hinzugeben. So bleibt das Gemüse auch in einer Gemüsepfanne oder in einer Minestrone knackig.
  • Zucchini eignen sich auch hervorragend als eingelegtes Gemüse. Mögt ihr es eher klassisch, dann greift zu Essig, Zwiebel und Öl. Mit indischen und mexikanischen Gewürzen entstehen exotischere Varianten.
  • Tipp: Zucchini vertragen kräftige Gewürze, wie mediterrane Kräuter, Knoblauch und Zwiebel. Also, würzt getrost darauf los. Es sei denn, ihr wollt den milden Eigengeschmack beibehalten. Dann reicht auch etwas Salz und Pfeffer.

Mit Zucchini lassen sich unterschiedlichste Gerichte zaubern.

Tipps für Kauf & Lagerung

  • In Österreich haben Zucchini von Juni bis Oktober Saison.
  • Sie werden unreif geerntet. Lässt man sie wachsen, können sie sehr groß werden und sollten dann wie Kürbisse gegessen werden - geschält, entkernt und gebraten.
  • Für den fein nussigen Geschmack, greift am besten zu kleinen Zucchini. Ideal sind 100-150 Gramm pro Zucchini.
  • Achtet darauf, dass die Haut nicht beschädigt ist, so halten Zucchini länger. Ihr könnt Zucchini ca. 1 Woche im Kühlschrank lagern. Dabei sollte es nicht unter 8 Grad haben.
  • Das Ethylen in Tomaten und Obst lässt Zucchini schneller reifen, daher sollten sie sich keine Gemüselade mit Zucchinis teilen.
  • Wenn ihr an zu viel Zucchini geraten sind, brauchen ihr euch nicht ärgern. Gewürfelt lassen sie sich nämlich sehr gut einfrieren.

Unser Rezepttipp: Gefüllte Zucchini Tandoori Art mit Petersilkartoffeln

Zutaten

  • 1 Stk Zwiebel
  • 500 g Hühnerfleisch (Keule oder Hühnerbrust)
  • 4 Stk mittelgroße Zucchini
  • 60 g Mozzarella
  • 1 Prise Kardamom
  • 1 Prise Pfeffer schwarz gemahlen
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • Salz
  • 1 Prise Cayenne Pfeffer oder Chillipulver
  • 100 g Bulgur
  • 100 ml Wasser (heiß)
  • 2 El Rapsöl

Zubereitung

  1. Den Bulgur in einer Schüssel mit heißem Wasser übergießen und zugedeckt ca. 20 Minuten lang quellen lassen.
  2. Inzwischen das Hühnerfleisch faschieren und die Zwiebel klein würfelig schneiden.
  3. Die Zwiebel in einer Pfanne in Öl anschwitzen, danach das faschierte Hühnerfleisch dazugeben und weiter anbraten. Zuletzt kommen die Gewürze und der gequellte Bulgur dazu. Alles gut mischen.
  4. Die Zucchini der Länge nach halbieren und die Kerne mit einem Esslöffel entfernen, damit eine Einkerbung entsteht. Mit der Fleischfülle befüllen und mit Mozzarella bestreuen. Danach in einem ofenfesten Geschirr für ca. 15 Min. bei160°C im Ofen braten.
  5. Als Beilage empfehlen wir Petersilkartoffeln und einen Joghurtdip.

Für den Joghurtdip

  • 250g Joghurt (3,6% Fett)
  • 150g Sauerrahm
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Alle Zutaten mit dem Schneebesen glattrühren.

 

Weitere Tipps & Rezepte zu saisonalen Sorten:

Allrounder Marille
Leichte Kost mit südlichem Flair

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Manche Erinnerungen aus der Kindheit prägen unseren Geschmack ein Leben lang. Mir geht es so beim Marillenkuchen. Ich liebe Marillen. Als saftiges Obst und als köstliche Marmelade, aber nur mit Einschränkung als Kuchen. Warum das so ist, obwohl ich fast alles Süße mag? Bei uns zu Hause und bei meinen Freunden gab es zu den Marillen immer eine helle Kuchenmasse, die manchmal auch noch sehr trocken daherkam. Deshalb hatte ich später, als ich selbst für meine Versorgung mit Kuchen verantwortlich wurde, wenig Lust darauf, Marillenkuchen zu backen. Bis vor einem Ereignis vor einigen Jahren. Da servierte mir meine beste Freundin einen köstlichen Schoko-Marillenkuchen, der mein Schoko-Herz zum Jubeln brachte. Damit waren sie vorbei, die langen, mageren Kuchenjahre zur Marillenzeit. Der Marillenkuchen und ich sind ausgesöhnt und seitdem beste Freunde.

MarillenImKorb

Vielleicht habt ihr ja ebenfalls Lust auf Marillen, umhüllt von saftigem Schokokuchen nach meinem Lieblingsrezept.

Schoko-Marillenkuchen (Rezept meiner besten Freundin)

Zutaten:

  • 150 g Butter (zimmerwarm)
  • 150 g Staubzucker
  • Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 150 g zerlassene Kochschokolade
  • 150 g Mehl glatt
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 2 EL Rum (kann man auch weglassen)
  • Marillen nach Geschmack

Und so geht’s:

  1. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
  2. Eidotter dazugeben und weiterrühren.
  3. Eiklar extra zu Schnee schlagen und abwechselnd mit dem Mehl (inkl. Backpulver) in die Butter-Zucker-Schokomasse unterheben.
  4. Eine höhere Pfanne mit Butter einfetten und Mehl stauben.
  5. Die Masse in die Pfanne füllen und mit den Marillen (Schale nach unten) belegen.
  6. Im Backrohr bei rund 160-180 Grad ca. 40/45 Minuten lang backen und mit etwas Zucker bestreuen.

Marillenkuchen

 

Viel Spaß mit diesem schokoladigen Marillenkuchen, der sich perfekt dafür eignet, mit seinen Freunden bei Kaffee und Kuchen in alten Erinnerungen zu schwelgen.

 

Links zu anderen interessanten Beiträgen:

Obsthighlight Marille
Eisgenuss ohne Reue
Erfrischende Getränke für heiße Tage

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Da ist der Wurm drin – Wurmkisten für den Garten und die Terrasse

In einer Wurmkiste können wir unsere Küchenabfälle zu wertvollem Dünger umwandeln. Na ja, um ehrlich zu sein, machen nicht wir das, sondern Würmer und andere Mikroorganismen. Die Wurmkiste ist also eine Minivariante eines Komposthaufens.

Mistwürmer gehören zur Familie der Regenwürmer. Sie sind aber etwas kleiner und bleiben eher im Oberflächenbereich, während andere Regenwurmarten in tiefere Bodenschichten vordringen. Kompostwürmer leben mit unzähligen anderen kleinen Lebewesen unter verrotteten Pflanzen oder in Komposthaufen. Sie verwandeln unsere pflanzlichen Küchenabfälle in wertvollen Humus.

Kaufen oder Selbermachen

Die im Handel erhältlichen Wurmkisten sind oftmals schön gestaltete Varianten für die Küche oder den Wohnbereich. Da sich beim Kompostieren etwas Flüssigkeit bildet, ist es wichtig, dass die Kisten für Innenräume ganz dicht sind. Mit ein bisschen Geschick können diese natürlich auch selbst geplant und gebaut werden. Für den Garten oder die Terrasse gibt es eine einfache Do-it-yourself Variante, die wir euch gerne vorstellen möchten. Draußen ist es natürlich auch kein Problem, wenn die Kiste ein bisschen undicht ist. Und Selberbauen macht richtig viel Spaß!


© www.cityfarm.wien

Material und Bauweise

Als sehr lang haltbare und umweltschonende Spar-Variante könnt ihr gebrauchte, standardisierte Kunststoff-Kisten verwenden. Man findet sie oft recht günstig auf diversen Online-Plattformen unter den Suchbegriffen „Stapel-, Euro- oder Bäckerkisten". Ein gutes Mindestmaß je Kiste ist 60 x 40 x 15 cm (LxBxH). Höhere Kisten haben sich nicht bewährt.

Für die einfachste Selbstbau-Variante braucht ihr mindestens drei Kisten, zwei davon mit Löchern im Boden und eine Geschlossene. Wenn die oberen Kisten auf der Seite Löcher oder Griffe haben, deckt diese mit einem dicken Karton oder anderem Material ab, damit nichts hinausfallen kann, nur wenig Licht hineinkommt und sich nicht zu viele Mücken in eurem Wurmtempel ansiedeln. Die Grifflöcher kann man auch gut zusätzlich mit einem Gewebeband zukleben. Oben drauf unbedingt einen passenden Deckel geben, der gut schließt.

Die Kisten werden nun übereinandergestapelt. Ganz unten kommt die geschlossene Kiste. Hier wird der sogenannte Wurmtee hineingetröpfelt (mehr dazu ein Stück weiter unten). Dann stapelt ihr die zweite Kiste darauf und legt sie am Boden mit einem Netzstoff oder Insektengitter aus.
Das Insektengitter kann auch nachträglich ganz einfach zwischen die untersten beiden Kisten gespannt werden.
In die Gitterkiste kommt jetzt das Wurmsubstrat mit den Kompostwürmern, erstem Wurmfutter und der „Wurmwohnung“ hinein. Das Wurmsubstrat könnt ihr im Handel bestellen. Das ist auf jeden Fall empfehlenswert, da ihr hier auch die robustesten Kompostwürmer bekommt.

Mit dieser Kiste könnt ihr jetzt einmal starten und die Würmer mit pflanzlichen Küchenabfällen füttern. Mit der Zeit wird die Kiste immer voller und ihr könnt die nächste daraufsetzen. Wichtig ist dabei, immer wieder nachzusehen, ob die Würmer von der zweiten in die dritte Kiste kriechen können. Ist das nicht der Fall, müsst ihr den Kompost ein bisschen anhäufeln, um eine Verbindung zu schaffen.

Der Wurmtee als kleiner Goldschatz

Ganz unten habt ihr die Box ohne Löcher, darin sammelt sich der Wurmtee. Das ist kein Tee für uns Menschen, sondern wirklich nur für die Pflanzen. Er ist ein hervorragendes Düngemittel! Als Wurm- oder Komposttee wird die Flüssigkeit bezeichnet, die aus dem Bioabfall über das bereits zersetzte pflanzliche Material nach unten läuft. Auf diesem Weg lösen sich viele Nährstoffe, und auch Mikroorganismen werden mitgenommen. Der Wurmtee tropft durch das feinmaschige Netz hindurch in die Kiste ohne Löcher und wird dort aufgefangen. Am besten verwendet ihr ihn regelmäßig so frisch wie möglich in einer Verdünnung 1:10 zum Gießen. Achtung: Regelmäßig nachsehen, ob der Wurmteebehälter gefüllt ist.


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Die Würmer sind hungrig!

In die Wurmkiste dürfen fast alle organischen Abfälle, die auch auf einen Komposthaufen kommen. Das sind alle ungewürzten, pflanzlichen Reste. Es gibt aber ein paar Sachen, die mögen Kompostwürmer nicht: Zitrusfrüchte, Zwiebeln, Knoblauch und sehr harte Stängel. Die lasst ihr am besten einfach weg. Ihr helft den Würmern außerdem, wenn ihr die Küchenabfälle ein wenig klein schneidet. Dann können sie das Futter besser fressen und das Ganze funktioniert einfach schneller. Es dürfen auch nicht zu viele Küchenabfälle auf einmal sein. Ihr werdet die richtige Menge mit der Zeit sicher gut abschätzen können. Und zwischendurch solltet ihr etwas Zeitungspapier und Karton zerkleinern und daruntermischen, weil Würmer die darin enthaltenen Fasern brauchen.


© www.cityfarm.wien

Der richtige Ort

Temperaturen zwischen 15 und 25 °C und eine hohe Feuchtigkeit sind für die Würmer optimal. Wird es kälter, sind sie weniger aktiv. Aber auch, wenn es ihnen zu warm wird, wollen sie nicht so recht fressen und ziehen sich eher in die tieferen Schichten zurück, um auf bessere – also in diesem Fall kühlere – Zeiten zu warten. Der optimale Platz für eure Wurmbox liegt also im Schatten. Ihr solltet die Kiste feucht, aber nicht nass halten und im Winter frostfrei aufstellen.

Den Humus könnt ihr aus der untersten Gitterkiste entnehmen; die darin lebenden Kompostwürmer aussieben oder händisch herausholen und wieder in eure Wurmkiste setzen.


Das braucht ihr – Zusammenfassung

  • 3 Kunststoff-Kisten: 1 geschlossene und 2 Gitterkisten
  • 1 Deckel
  • Material zum Abdunkeln
  • Netzstoff (zum Beispiel Reste eines Insektennetzes)
  • Würmer in Wurmsubstrat

Viel Freude mit eurer eigenen Wurmfarm!
 

Wurm und Wurmsubstrat sind unter anderem erhältlich unter:

Alpenwurm.at
Wurmkiste.at
Wurmpower.at

DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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An heißen Tagen ist der Ventilator unser bester Freund im Büro und zu Hause. Wenn ihr an eine Abkühlung denkt, dann träumt ihr bestimmt davon, euch an einem schattigen Plätzchen und in luftiger Kleidung zu entspannen. Aber habt ihr gewusst, dass auch Nahrungsmittel, die ihr regelmäßig zu euch nehmt, für mehr Frische im Alltag sorgen?

Lebensmittel, die mehr als nur sättigen

Auch wenn ihr euch bisher noch nicht mit der kühlenden Wirkung von Lebensmitteln bei Hitze befasst habt, werdet ihr rein intuitiv zu kühlenden Gerichten im Sommer und wärmenden Speisen im Winter greifen. Überlegt doch mal, wann ihr eher Lust auf Gurkensalat habt und wann ihr eine Gulasch-Suppe bevorzugt!
Natürlich beeinflusst auch das Angebot im Supermarkt, in Restaurants und am Arbeitsplatz eure Auswahl. Steht ihr zum Beispiel im Sommer vor knackigen Gurken aus der Region, bekommen ihr wahrscheinlich Lust auf einen Salat. Doch was sollte man denn jetzt eigentlich gegen die Hitze essen?

Für mehr Frische im Sommer

Sommersuppen eignen sich besonders gut für ein wenig Abkühlung bei hohen Temperaturen. Die Suppen müssen aber nicht unbedingt immer nur kalt sein. Neben einer Gurkensuppe oder einer klassischen Gazpacho könnt ihr auch warme Suppen essen, solange diese nicht zu deftig ausfallen. Wie wäre es mit einer klaren Gemüsesuppe und dazu Grießnockerl? Oder einer italienischen Minestrone, die auch für ein wenig südliches Flair sorgt?

Damit ihr auch noch nach der Mittagspause fit bleibt, sind Salate eine gute Wahl. Erdäpfelsalat, Karottensalat, Mozzarella mit Paradeisern oder Gurkensalat mit Rahmdressing? Das hört sich nicht nur gut an, sondern ist auch ideal, um nicht ins Schwitzen zu kommen. Und auch bei Gourmet Business gibt es eine große Auswahl an Salaten, wie zum Beispiel eine vitaminreiche Buddha Bowl. Als Snack für Zwischendurch eignet sich ein frischer Fruchtsalat mit Basilikum und Ingwer oder ein Joghurt mit Beeren.

Apropos Ingwer: Scharfe Gewürze haben auch eine kühlende Wirkung. Kein Wunder, dass Menschen in südlichen Ländern gerne scharf essen. Manchen bekommt die Schärfe aber nicht gut und dann kann es passieren, dass es einem noch heißer wird. Wenn ihr also dazu neigt, schnell zu schwitzen, dann bleibt besser bei frischen mediterranen Kräutern.

Gerade im Sommer solltet ihr versuchen, weniger Fleisch zu essen. Denn für Fleisch braucht euer Körper mehr Energie und dadurch erzeugt er mehr Wärme. Setzt im Sommer also auf mehr vegetarische Gerichte! Eine große Auswahl an köstlichem Gemüse wie Melanzani, Zucchini, Paprika und Radieschen erleichtern euch die Umstellung. Auch Fisch und Pasta passen gut in den Sommer.

Nicht nur was ihr esst, sondern auch wie oft und wie viel ihr esst, ist wichtig. Zu viel Essen macht müde. Wir empfehlen deshalb, regelmäßig kleinere Portionen zu essen. Lasst euch dabei Zeit und genießt bewusst. Ein knackiger Apfel oder eine Nektarine bietet sich als Energie- und Frischekick für die Pause am Nachmittag an.

Die richtige Temperatur für euer Getränk

Gerade wenn die 30 Grad Marke überschritten wird, heißt es: Trinken, trinken, trinken. Schon ein Wasserverlust von 10 Prozent im Körper beeinträchtigt unser Wohlbefinden und die Konzentration. Trinkt am besten ungezuckerte Getränke wie Leitungswasser, Mineralwasser und Tee.

Tee im Sommer? Auf jeden Fall, denn ein warmer Zitronenmelissen- oder Pfefferminz-Tee wird euch garantiert nicht aufheizen. Wenn ihr den Tee auskühlen lasst und Eiswürfel hinzufügt, habt ihr einen selbstgemachten Eistee vor euch!

Achtung! Eiskalte Getränke machen keinen Sinn. Trinkt eher lauwarme und kühle Getränke. Besteht euer Getränk fast nur aus Eiswürfel, wird euer Körper die Kälte ausgleichen und euch wird wieder heiß. Wusstet ihr, dass man in Ländern wie Ägypten täglich mehrere kleine Tassen Schwarztee mit Pfefferminz-Blättern trinkt? Die Menschen verzichten dort völlig auf sehr kalte Getränke.

Wir hoffen, dass wir euch mit unseren Tipps etwas Abkühlung verschaffen und wünschen erfrischende Momente!
 

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Gemüselust im Sommer

Bastelideen für Radieschen, Gurken und Co.

Im Sommer steht uns eine fast unendliche Vielfalt an Obst und Gemüse zur Verfügung. In verschiedenen Farben, Formen und Größen. Angesichts dieses bunten Potpourris ist auch die Neugierde der Kinder schnell geweckt. Was würde wohl im Ernte- oder Einkaufskorb landen, wenn wir Ihnen zur Abwechslung die Entscheidung überließen? Mit einer Kostprobe vor Ort kommen die lieben Kleinen sicherlich auf ihren ganz eigenen Geschmack!

Gurken zu Schnecken geschnitten - Schneckenrennen
© www.cityfarm.wien

Bastelideen für Kinder

Zuhause angekommen, könnt ihr der Gemüselust noch eine kreative Note hinzufügen: Mit so manchen der neu erstandenen Schätze lässt sich nämlich vor dem Essen auch noch hervorragend basteln. Aus Gurken, Radieschen oder Karotten könnt ihr sogar kleine Kunstwerke schnitzen. Gurken lassen sich ganz leicht in Sterne, Herzen und Blumen verwandeln: Einfach in Scheiben schneiden und mit Hilfe von Keksformen ausstechen.

Tipp: Nutzt auch die Gemüsereste. Sie lassen sich sehr gut für einen Sommersalat oder eine sommerliche Gemüsesuppe verwenden.

Radieschenmaus

Etwas komplizierter sind die Radieschen-Mäuse: Dafür die Radieschen waschen und die Blätter sauber abschneiden. Der Blattansatz soll noch sichtbar sein – als Schnauze! Jetzt von der Unterseite vorsichtig eine Scheibe abschneiden, so dass die Maus gut stehen kann. Die Wurzel dranlassen – die wird das Mäuseschwänzchen! Das abgeschnittene Unterteil längs halbieren – jetzt haben wir die Ohren! Jetzt oberhalb der Schnauze quer einen Schlitz schneiden, und beide Ohren hineinschieben. Fertig ist das rosa Mäuschen!

So sieht Gemüse nicht nur besonders hübsch aus, sondern wird Eurem Nachwuchs auch ausgezeichnet schmecken!

Rote Rübe – zu neuem Leben erweckt
Ihr habt schon Rote Rüben im Garten oder am Markt entdeckt? Dann könnt ihr damit ein cooles Experiment machen: Rote Rüben gehören nämlich zu jene Gemüsearten, die nach der Ernte weiter wachsen können.

Dazu schneidet ihr nur ein fingerbreites Stück unterhalb des Blattansatzes ab und legt dieses in einen Teller mit etwas Wasser. Wenn ihr regelmäßig Wasser nachfüllt, könnt ihr beobachten, wie nach ein paar Tagen wieder erste neue Blätter aus dem Blattansatz sprießen. Diese können nach Lust und Laune geerntet werden und sind besonders schmackhaft  im Salat oder leicht angedünstet als Beilage.

Rote Rüben
© www.cityfarm.wien

Übrigends, mit Rote-Rüben-Saft kann man auch ausgezeichnet malen.

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Hitze-Tipps für die Arbeit und zu Hause

Wenn es im Sommer so richtig heißt wird, sollte man die Hitze auf gar keinen Fall unterschätzen. Denn dann geht die körperliche und geistige Leistung ganz schnell zurück, egal ob man in der Wiese liegt, am See badet oder doch im Büro oder zu Hause arbeitet.
Damit es ein wenig erträglicher für euch wird, haben wir hier ein paar nützliche Tipps für euch zusammengestellt.  

Lüften

Am besten so früh wie möglich mit den Lüften beginnen, wenn es draußen noch kühler ist. Sobald die Außentemperatur ansteigt, müsst ihr die Fenster wieder schließen. Es kommt sonst warme Luft in die Räumlichkeiten und es wird ganz schnell drinnen ebenso warm wie draußen.
Sinken am Abend die Temperaturen, könnt ihr wieder lüften.
Bei direkter Sonne durchs Fenster solltet ihr unbedingt die Jalousien runter lassen oder den Vorhang zuziehen.

Trinken

Zu aller erst das Wichtigste: Genug trinken im Hochsommer!
Wie viel ist genug? Mindestens 2,5 - 3 Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt.
Die Temperatur des Getränks ist auch sehr wichtig, sie sollte nämlich Raumtemperatur haben. Trinkt ihr zu kalt, wärmt sich euer Körper von innen auf, und etwas zu Heißes will im Sommer sowieso fast niemand trinken. Da würde dem Körper im wahrsten Sinne des Wortes doppelt eingeheizt werden, von außen und von innen.
Am besten ist natürlich Wasser, aber Abwechslung ist manchmal auch was Schönes. Da könnt ihr euch aushelfen, zum Beispiel mit verdünnten oder aufgespritzten Fruchtsäften, Smoothies und auch Minztee. Letzteren ordentlich auskühlen lassen, bis er maximal noch warm ist. Minze wirkt sehr erfrischend und wird deswegen in vielen noch wärmeren Ländern gerne gegen Hitze getrunken.

Essen

Nicht zu schwer essen. Damit sind Speisen wie Braten, Torten, fettige Wurst und ähnliches gemeint. Der Grund dafür ist, dass es für den Körper aufwendiger ist, solche Speisen zu verdauen. Man wird müde und träge, der Kreislauf schaltet zurück und bei zu viel Hitze ist das nicht sehr förderlich. Leichte Kost ist in so einem Fall optimal. Gemüse wie Tomaten, Gurken und Zucchini sind gesund und bestehen zu einem großen Teil aus Wasser. Auch zu empfehlen bei solchen Temperaturen sind Gerichte wie Gazpacho, Tzatziki und Salate.

Noch ein paar nützliche Tipps

  • Ein Wasserzerstäuber hilft sehr gut bei Hitze zu Hause oder im Büro –  für eine schnelle Abkühlung zwischendurch.
  • Handgelenke mit kaltem Wasser abspülen ist auch sehr angenehm.
  • Zieht euch, wenn möglich, eher luftige Kleidung an.
  • Und alle Geräte, die nicht benötigt werden, solltet ihr abschalten.
     

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Sommerzeit ist Grillzeit! Damit der entspannte Genuss gelingt, haben wir einige Tipps gesammelt. Denn Grillen ist keine Frage des Alters.

Die richtige Ausstattung
Die Griller-Auswahl ist schier unendlich: Sie reicht vom großen Kohlegrill, der Grillprofis freut, bis zum kleinen Gas- oder Elektrogriller für den Hobby-Würstelwender. Doch die Anschaffung sollte gut überlegt sein. In einem Schrebergarten oder auf einem Balkon in der Stadt und fürs Grillen zu zweit oder alleine reicht wohl ein kleiner Elektrogriller für den Tisch. Er braucht wenig Platz, verteilt die Wärme gut, ist rauchfrei und lässt sich leicht reinigen.

Essenszeit
Hier gilt: nicht zu früh und nicht zu spät. Um die Mittagshitze zu meiden, bietet sich der spätere Nachmittag an. Die Temperaturen werden angenehmer und der Magen hat noch Zeit genug, das Essen in Ruhe zu verdauen.

Griller mit Fleisch und Gemüse

Leichte Kost
Mit den richtigen Zutaten gelingt auch am Grill eine gesunde Mahlzeit. Gemüse, vielleicht sogar aus dem eigenen Garten oder Hochbeet, belastet den Körper bei heißen Temperaturen nicht zusätzlich. Ergänzt mit mageren Fleischstücken, Kartoffeln und Grillkäse ist für jeden etwas dabei. Noch eine große Schüssel Salat dazu, etwas Obst – und das Grillglück ist perfekt.

Noch ein Tipp: Auch wenn der Hunger groß ist, nicht gleich den kompletten Grill belegen. Das Grillgut lässt sich leichter wenden, wenn Platz dafür ist. Und ein langsamer Genuss verlängert das Vergnügen.

Gegrilltes Gemüse

Das Drumherum
Auch die Umgebung soll Freude beim Essen bereiten. Denn das Auge isst ja bekanntlich mit. Etwas Lieblingsmusik, eine besondere Tischdekoration, bei Dämmerung Kerzen am Tisch und ein paar frische Kräuter wie Rosmarin, Basilikum oder Thymian, die nebenbei genascht werden können: Fertig ist das Drumherum. Und das Grillerlebnis ein Fest!

Deko beim Grillen

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Hitze am Arbeitsplatz?

Mit diesen Tipps bleibt ihr leistungsfähig

Brütende Hitze und Temperaturen weit über 30 Grad drücken nicht nur die Konzentration, sondern treiben auch die Schweißperlen auf die Stirn. Sonderlich viel Appetit haben ohnehin die wenigsten bei heißen Temperaturen.

Nicht nur viel Wasser, sondern auch erfrischende Lebensmittel helfen 

Unsere Ernährungsexpertin empfiehlt aber, sich auch bei Hitze am Arbeitsplatz Zeit für ein Mittagessen zu nehmen. Wenn es sehr heiß ist, sollten wir aber zu Leichtem greifen, um den Kreislauf nicht zu belastet und den Körper trotzdem mit ausreichend Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen. Dafür eignen sich frische Salate, gedämpfter oder gebratener Fisch, Pasta mit leichter Soße und natürlich viel Gemüse und Obst.

Auf der Suche nach leichtem Essen, das auch noch erfrischend wirkt, stoßen wir auf Rucola, Petersilie, Minze, Koriander, Oregano, Tomaten, Gurken sowie Broccoli und Zucchini. Genial kombiniert mit Milchprodukten wie Joghurt oder Buttermilch, aber auch durchaus mit Sojamilch, gelten all jene Produkte als kühlend. Außerdem sind diese Lebensmittel im Sommer auch aus regionaler Herkunft verfügbar, was sie für uns noch attraktiver macht!

Leichte Lebensmittel für den Alltag

Greift bei heißen Temperaturen häufig zu Gurken, Melonen und Tomaten. Letztere gelten übrigens durch ihren Inhaltsstoff Lycopin als natürlicher Sonnenschutz und liefern uns zusätzlich gute Laune durch das in ihnen enthaltene Tyramin. Diese Gemüsesorten bescheren uns Leichtigkeit durch einen hohen Wassergehalt und wenig Kalorien. Ihr kühlender Effekt ist in der Hitze des Sommers besonders reizvoll.

Also ab in die Küche und rein ins Vergnügen. Spanier und Griechen machen´s uns vor:  
Eine kalte spanische Gazpacho oder ein griechisches Tzatziki sind nicht nur schnell und einfach zubereitet, sondern ideal zum Mitnehmen und das perfekte Gericht an heißen Tagen.

Ein erfrischender Gurkensalat

Weitere Lebensmittel, die erfrischend wirken, sind Äpfel, Bananen, Birnen, Buchweizen oder Kichererbsen!

Trinkt ihr genug Wasser?

Falls nicht, dann beginnt spätestens genau jetzt der Weg zum Wasserhahn. Denn bei Hitze hat es unser Gehirn besonders schwer die erforderliche Konzentration zu halten. Also heißt es: trinken, trinken, trinken. Achtet darauf, dass ihr auf 2,5-3 Liter Flüssigkeit pro Tag kommt.

Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Beginnt jeden Bürotag mit einem Krug, den ihr euch mit Wasser gefüllt auf den Schreibtisch stellt. So habt ihr die Trink-Aufforderung ständig vor Augen. Auch bei normalen Temperaturen solltet ihr nicht darauf vergessen, genügend zu trinken!

Falls ihr Sport bei hohen Temperaturen betreiben solltet, vergesst nicht dementsprechend mehr Flüssigkeit zu euch zu nehmen.

Finger weg von eisgekühlten Getränken!

Ihr solltet nicht zu heiß trinken, aber schon gar nicht zu kalt. Wer viel Eisgekühltes zu sich nimmt, drängt den Körper regelrecht dazu, die Kälte wieder auszubalancieren. Dies kurbelt, nach dem vermeintlichen Frischekick, die Energieproduktion und somit die innerliche Körperwärme an. Wir empfehlen zimmertemperierte Getränke: Leitungswasser oder Mineralwasser sind ideale Durstlöscher. 

Beim Schwitzen gehen jedoch auch Elektrolyte verloren. Hier helfen gespritzte Obst- und Gemüsesäfte die verloren gegangenen Elektrolyte wieder bereitzustellen. Heruntergekühlte Tees, allen voran Pfefferminz-, aber auch Salbeitee, die beide aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als besonders kühlend gelten, wirken wahre Wunder an heißen Tagen. Wenn ihr bei Salbei sofort an Grippeviren denkt und bereits die Nase rümpft, empfehlen wir euch eine Mischung auszuprobieren: Eine gute Handvoll frischer Minze mit zwei bis drei Salbeiblättern, veredelt mit einem Schuss Zitronensaft, stellen in heruntergekühlter Form das Cooldownergetränk dar.

Kühler Tee wirkt erfrischend

Sommer & Sonne: Lust auf Grillen?

Im Sommer mit der Familie und guten Freunden grillen ist ein Stück Lebensqualität? Das finden wir auch. Trotzdem gilt an heißen Tagen: Je weniger gegrilltes, frittiertes oder deftiges Essen, desto besser. Selbst wenn gegrilltes Fleisch bei sommerlichen Temperaturen nicht ganz so ideal ist, dann macht dies durch Beilagen, wie Tzatziki, pikante Joghurtdips, einem Gurkensmoothie oder einem salzigen Lassi wieder wett.

Als kleines Extra haben wir noch ein Rezept für eine schnelle Gazpacho, also eine kalte Suppe, für euch:

Rezept für eine Gazpacho für 4 Portionen

Zutaten

  • 6 vollreife Tomaten (kurz überbrüht und enthäutet)
  • 1 Salatgurke (enthäutet und entkernt)
  • 2 Paprika (rot und gelb; entkernt)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen (wer danach noch eine Besprechung hat, lässt die lieber weg)
  • 4 Scheiben Weißbrot
  • 500ml Tomatensaft
  • 50ml Olivenöl
  • 50ml Zitronensaft
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • eine Handvoll frischer Minzblätter, klein gehackt
  • etwas frischer Oregano, fein gehackt
  • eine Prise Zucker
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Tomaten werden mit heißem Wasser kurz überbrüht und danach geschält, geviertelt und entkernt. Die Gurke wird geschält, längs geteilt und entkernt, danach grob geschnitten. Die Paprika ebenso gut waschen und entkernen, sowie klein schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein schneiden.
  2. Die Weißbrotscheiben entrinden und in 4-5 Esslöffeln lauwarmen Wasser einweichen, für die Weiterverwendung gut ausdrücken.
  3. Nun das geschnippelte Gemüse, gemeinsam mit dem gut ausgedrückten Weißbrot, dem Tomatensaft, dem Olivenöl, dem Zitronensaft und den frischen Minz- und Oreganoblättern in einem Standmixer fein pürieren.
  4. Die Gewürze und die Zuckerprise runden den Geschmack ab. Eine Stunde im Kühlschrank kühlen, danach einfach nur zurücklehnen und genießen!

Mit diesen Tipps können wir hoffentlich für etwas Erfrischung sorgen! 

 

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Wandern für Senioren – Fit bleiben mit der richtigen Jause

Was gibt es Schöneres als nach einem Fußmarsch in der freien Natur eine Rast zu machen und die Aussicht zu genießen? Wir geben euch Tipps für den passenden Proviant.

Ich bin dann mal draußen

Wandern ist ein Sport für alle Altersstufen und eignet sich ganz besonders dafür, auch im Alter fit und aktiv zu bleiben und dabei an der frischen Luft zu sein. Mit der passenden Kleidung ist Wandern eine Sportart für das ganze Jahr. Und sie eignet sich auch hervorragend für Familientreffen, bei denen sich ausgiebig plaudern lässt. Dabei erleben auch Enkelkinder, wie schön es ist, sich in der Natur zu bewegen. Die sportlichen Anforderungen sind dabei ganz einfach an die persönliche Fitness anzupassen. Wer gerade erst mit dem Wandern beginnt, wählt einfach kürzere Wanderrouten. Und wenn ihr Probleme mit den Knien habt, beschränkt ihr euch auf flachere Strecken, um die Knie beim Absteigen nicht zu belasten. Wer hingegen sehr fit ist, braucht sich auch von Bergen nicht aufhalten lassen.

Proviant für Wanderprofis

Für kürzere Strecken reicht meist schon eine kleinere Wegzehrung wie zum Beispiel ein Obstsalat, Trockenfrüchte und Nüsse oder ein Vollkornbrot. Auf längeren Touren solltet ihr hingegen schon etwas mehr Proviant im Rucksack haben. Hier eignen sich Vollkornbrote mit einem leichten Belag oder Nudel- und Reissalate sehr gut. Als Snacks für zwischendurch könnt ihr Obst, Gemüsestangerl und Müsliriegel mitnehmen. Auch Traubenzucker kann nicht schaden, falls euch mal zwischendurch die Energie ausgeht.

Am Tag eurer Wanderung solltet ihr schon beim Frühstück ans richtige Essen denken. Als gesunder Start in den Tag eignen sich leichte, kohlenhydratreiche Mahlzeiten wie Müsli oder Joghurt mit Haferflocken. Obst und Gemüse sorgen für ausreichend Ballaststoffe und sollten ebenfalls im Frühstück enthalten sein.

Wasser marsch!

Ganz wichtig ist es auch, genug zu trinken. Informiert euch vorher immer darüber, ob ihr bei einer Hütte vorbeikommt und ob sie auch offen hat. Den Wasserbedarf beim Wandern kann man leicht unterschätzen. Bei Ganztagestouren solltet ihr mindestens zwei Liter Wasser mithaben, im Sommer oder auf sehr anstrengenden Touren noch mehr. Grundsätzlich gilt: Lieber zu viel als zu wenig Wasser einpacken. Wer zu wenig trinkt, bekommt schnell Kopfschmerzen und Schwindelgefühl, was wiederum leicht zu Stürzen führen kann. Auch wenn das Durstgefühl weniger stark ausgeprägt ist, solltet ihr in regelmäßigen Abständen Trinkpausen einlegen. Ideal ist es, alle 20 oder 30 Minuten ein paar Schluck zu trinken, da der Körper kleinere Mengen Flüssigkeit besser verarbeiten kann. Neben Leitungswasser könnt ihr auch stilles Mineralwasser einpacken, da dieses dem Körper wieder wichtige Mineralstoffe zuführt, die beim Schwitzen ausgeschieden werden.

Darauf solltet ihr lieber verzichten

Das beliebte Gipfelbier: in vielen Rucksäcken zu finden, aber gerade bei anstrengenden Wanderungen nicht empfehlenswert. Generell solltet ihr lieber auf alkoholische Getränke verzichten und zu Wasser, Tee oder Fruchtsäften greifen.

Ein traditionelles Essen auf der Berghütte ist zwar verlockend, aber oft schwer verdaulich, was müde machen kann. Falls ihr also nach dem Mittagessen noch einige Höhenmeter zurücklegen müsst, solltet ihr lieber auf Schnitzel oder Jausenspeck verzichten. Nehmt stattdessen eine leichte Speise, die euch beweglich hält.

Mit der passenden Verpflegung und mit gutem Schuhwerk steht eurem genussvollen Wandererlebnis nichts mehr im Wege. Viel Vergnügen dabei!


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Es wird Sommer!

Eis vom Schwedenplatz für eure Mittagpause

Die Temperaturen steigen – nicht nur draußen, sondern auch am Arbeitsplatz und was könnte da besser sein als eine kühlende Erfrischung? Das haben sich auch unsere Kolleginnen und Kollegen von Gourmet Business gedacht und bieten deshalb ab jetzt ein ganz besonderes Eis für Gourmet Kunden an: Das Geladoro in den zwei beliebtesten Sorten aus der Wiener Traditions-Manufaktur Eissalon am Schwedenplatz.

Für mehr Abwechslung

Weil man auch vom allerbesten Eis nicht immer nur die gleiche Sorte essen will, sind in den Geladoro Eisbechern mit jeweils 105 g gleich zwei Sorten enthalten – so können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen perfekt verschiedene köstliche Sorten probieren. Gourmet Business hat die zwei beliebtesten Kombinationen im Sortiment: Cremango & Topfen und Vanille & Schoko. Das Eis wird nach alten Familienrezepten bereits in der 5. Generation hergestellt. Die Philosophie des Eissalons sind täglich frische Produkte und für das hochwertige Eis werden nur die besten Zutaten verwendet. Und das schmeckt man! Bei der Kombination Cremango & Topfen trifft frisches Topfeneis auf cremiges Mangoeis, der Topfen dafür wird regional bei niederösterreichischen Bauern eingekauft. Wer es gerne klassisch mag, sollte unbedingt das Schokoladen- und Vanilleeis probieren. Die Vanille dafür stammt aus Madagaskar und im Schokoladeneis wird feinste Edelbitterschokolade verarbeitet.

Ein Eissalon mit Tradition

Der italienische Eissalon am Schwedenplatz hat seinen Sitz mitten im Herzen Wiens, nahe dem Stephansdom. Dort ist auch ab dem 19. März – denn da beginnt die Saison in der Regel – immer etwas los. Durchschnittlich 5.000 Menschen wollen die kühlen Erfrischungen täglich probieren. Kein Wunder bei über 100 verschiedenen Eissorten!

Die Familie Molin Pradel stammt ursprünglich aus den Dolomiten in Südtirol und ist bereits seit 1886 leidenschaftlich als Eisverkäufer tätig. Anfangs war man Straßenverkäufer mit einem kleinem Eiswagerl. Nach und nach kamen dann immer mehr Mitglieder der Familie nach Wien, 1894 wurde die erste Eisdiele in der Dresdner Straße eröffnet und 1932 wurde schließlich der heutige Standort am Schwedenplatz gefunden. Die Manufaktur des Eissalons befindet sich in der Wiener Seestadt Aspern. Dort wird die Herstellung nach venezianischer Tradition der Eisproduktion, durch moderne Maschinen perfektioniert.

Eisgenuss mit Liebe zur Natur

Was den Eissalon am Schwedenplatz mit Gourmet verbindet? Auch die Besitzer des Eissalons suchen stets nach hochwertigen und regionalen Produkten. Ihr Motto lautet: Nur die besten Zutaten für das beste Eis! Bereits seit über 20 Jahren stellt der Eissalon seine Spezialitäten mit zertifizierten Bio-Produkten, wie der Bio-Milch von NÖM, her. Mittlerweile werden auch viele vegane Sorten angeboten.

Außerdem arbeitet die Familie Molin Pradel schon seit Jahren mit umweltfreundlicher Energieversorgung. Seit 2020 ist ein neues Projekt geplant: Die Installation von Bienenstöcken auf dem Dach der Manufaktur. Der daraus gewonnene Honig kann direkt verarbeitet werden. Regionaler geht es gar nicht!

Auch die Wahl der Verpackungen geht in die ökologische Richtung: Die Geladoro Eisverpackungen sind aus Papier und auch der Kunststoff der Löffel ist biologisch abbaubar. Derzeit wird daran gearbeitet, einen Ersatz für das Styropor zu finden.

So funktioniert's: Vom Produkt zum Eisgenuss

Wir alle lieben Eis, doch die wenigsten von uns wissen, wie es eigentlich hergestellt wird! Wir verraten es euch: Nachdem die Zutaten für die jeweilige Sorte ausgewählt wurden, werden die Hauptzutaten im Kochkessel zur Pasteurisation auf 85°C erhitzt. Im Homogenisator werden die Zutaten gleichmäßig gemischt und die Bestandteile besonders stark zerkleinert. Danach geht´s in die Reifewanne, wo die Eismasse auf 4°C abgekühlt wird. Es folgt nun eine 4–12-stündige Reifephase. Nachdem noch weitere frische Zutaten mit der Masse vermischt wurden, kommt alles in den Frierer. Dann dauert es nur mehr 10 Minuten, bis das Eis fertig zum Genießen ist!

Gourmet Business wünscht allen Kunden eine erfrischende Mittagspause mit diesem ganz besonderen Eis!  

 

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Erfrischende Getränke für heiße Tage

Der Sommer strahlt mit seiner vollen Kraft und treibt uns die Schweißperlen auf die Stirn. So sehr wir die herrlichen Temperaturen auch genießen: Ohne Erfrischung und ausreichend Flüssigkeit, kann die Hitze schon sehr anstrengend werden.

Für euch haben wir hier, direkt aus unserer Küche, schmackhafte Rezepte für erfrischende Limonaden – damit man den Sommer in vollen Zügen, bzw. Schlucken, genießen kann.

Gurken-Ananas-Limo

Grünes Getränk mit Ananas

Zutaten (für 4 Personen):

300g Gurke
300g Ananas
4 Scheiben Zitrone
1,5 Liter Wasser
Zucker nach eigenem Geschmack

Zubereitung:

Gurke, Ananas und Zucker mit einem Stabmixer mixen und schließlich mit 3 Liter Wasser auffüllen. In ein Glas füllen, mit einer Scheibe Zitrone dekorieren und servieren.

Ingwer-Limetten-Limo

Zitronen und Wasser im Glas mit Ingwer

Zutaten (für 4 Personen):

200g Ingwer
1L Leitungswasser
240ml Zitronensaft
2 Zitronen
Zucker nach eigenem Geschmack

Zubereitung:

Den Ingwer, Zucker und die Zitronen mit dem Wasser aufkochen und über Nacht ziehen lassen, danach abseihen. Pro Glas 150ml der gekochten Flüssigkeit mit 6cl Zitronensaft verfeinern und genießen.

 

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Alles Asia – Rezept für das Limetten-Kokoshuhn von Gourmet Business

Bei Gourmet Business geht es kulinarisch in den fernen Osten. Denn die „Alles Asia“-Themenwochen von Gourmet Business haben wieder begonnen. Hier bieten wir unseren Gästen exotische, leichte und sommerliche Speisen an – kein Wunder also, dass diese neben den Fit mit Genuss-Speisen zu den beliebtesten gehören. Denn die Speisen liegen nicht schwer im Magen und sind somit perfekt für die Mittagspause im Büro oder im Homeoffice. Ich persönlich mag den Geschmack von Limetten und Kokos – beides typische Aromen für die asiatische Küche – sehr gerne und möchte deshalb das Rezept für das Limetten-Kokoshuhn mit Basmatireis von Gourmet Business mit euch teilen.

Rezept für das Limetten-Kokoshuhn mit Basmatireis von Gourmet Business

Rezept für 4 Portionen

Zutaten für die Marinade für das Huhn:

  • 100ml Kokosmilch
  • 1TL Currypulver
  • Saft von zwei unbehandelten Bio-Limetten und die Schale der Limetten
  • ¼ Chilischote fein gehackt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung vom Huhn:
(als Vorbereitung, muss schon 12 Stunden vorher erledigt werden)

  1. Die Hühnerbrüste in daumengroße Stücke schneiden.
  2. Die Kokosmilch glattrühren und gut mit allen anderen Zutaten vermischen.
  3. Die Hühnerbruststücke in der glatt gerührten Marinade ca. 12 Stunden lang marinieren.

Zutaten für das Limetten-Kokoshuhn:

  • 4 Hühnerbrüste
  • 150g Brokkoli Röschen
  • 2Stk Paprika (in 2cm große Würfel geschnitten)
  • 100g Bambussprossen aus der Dose  
  • 700ml Kokosmilch
  • 300ml Hühnerfond
  • 10g Ingwer frisch, geschält und gehackt
  • 4 Limettenblätter
  • 1EL Maizena
  • 20ml Zitronensaft
  • ½ Knoblauchzehe fein gehackt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung vom Limetten-Kokoshuhn:

  1. Die Kokosmilch mit dem Hühnerfond vermischen und mit den Limettenblätter ca. 5 Minuten köcheln lassen.
  2. Die marinierte Hühnerbrust in einer heißen Pfanne mit Öl scharf anbraten.
  3. Sobald das Fleisch eine leichte Bräunung hat, aus der Pfanne nehmen.
  4. Die Kokos-Limettenmilch in eine Pfanne leeren und alle anderen Zutaten, außer den Zitronensaft, hinzufügen und noch mal aufkochen.
  5. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser gut verrühren und die Sauce damit binden.
  6. Den Zitronensaft dazugeben. Dieser kommt erst dazu, nachdem die Sauce gebunden wurde, da diese sonst ausflocken kann.
  7. Das Gemüse und Hühnerfleisch zur Sauce hinzufügen und 5 Minuten lang leicht köcheln lassen, bis das Gemüse knackig gekocht ist.

Für den Basmatireis:

  • 1,5 Tassen Basmatireis (330g)
  • 2,5 Tassen Wasser

Zubereitung Basmatireis:

  1. Den Basmatireis in einem Sieb mit fließendem Wasser waschen. Hier solltet ihr darauf achten, dass der Reis gut gewaschen wird, da er sonst zu klebrig wird.
  2. Den Reis mit 2,5 Tassen Wasser aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 10-15 Minuten ziehen lassen.
  3. Wenn das Wasser verdampft ist, sollte der Basmatireis fertig sein.
  4. Den Reis gemeinsam mit dem Huhn auf einem Teller anrichten.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

 

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Markus Stacherl

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Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Alles Asia – bunte Grüße aus Fernost bei Gourmet Business

Exotisch, leicht und sommerlich – das sind die ersten Wörter, die uns einfallen, wenn es um asiatische Küche geht. Und auch die „Alles Asia“-Themenwoche von Gourmet Business lässt sich dadurch am besten beschreiben. Ab dem 7. Juni gibt es für unsere Gäste am Arbeitsplatz wieder die Asia Themenwoche, mit exotisch-genüsslichen Gerichten wie Beiried in Wasabi-Sojasauce mit Basmatireis oder gebratenen Tofu auf Gemüse-Nudeln. So kommt Urlaubsfeeling auf den Mittagstisch!

Fernöstliche Aromen auch bei uns

Die asiatische Küche ist in Europa mittlerweile besonders beliebt. Das liegt unter anderem an den typischen Gewürzen wie Curry, Ingwer oder Koriander. Während in europäischen Gerichten Salz und Pfeffer überwiegt, findet man in fernöstlichen Gerichten Gewürze und Kräuter, die diesen das gewisse Etwas verleihen. Innerhalb Asiens ist die Küche sehr unterschiedlich, beispielsweise ist Curry typisch für die indische Küche. Weil auch wir wissen, dass die indische Küche bei uns nicht mehr wegzudenken ist, haben unsere kreativen Köche ein cremiges Limetten-Kokoscurry mit Basmatireis gezaubert.

Koriander, Zitronengras und Ingwer

Nicht jeder ist Fan davon, doch die thailändische und vietnamesische Küche kommt nicht ohne ihn aus: Koriander. Die herbe und leicht seifige Würze verleiht Currys, Eintöpfen und Saucen einen ganz besonderen Geschmack. Ebenfalls unverkennbar, wenn auch nicht gar so intensiv, schmeckt Zitronengras. Das Gewürz ist in der indonesischen, vietnamesischen und thailändischen Küche sehr beliebt und bei Gourmet Business sorgt es bei den Satay-Hühnerspießen mit Zitronengras-Erdnusssauce für den frischen, Geschmack. Auch Ingwer, Galgant (Thai-Ingwer), Limettenblätter und Thai-Basilikum sind in der asiatischen Küche unverzichtbar. Neben Gewürzen und Kräutern gibt es jedoch auch noch etwas anderes, dass bei keinem exotischen Gericht fehlen darf – nämlich Saucen und Pasten. Die wohl bekannteste unter ihnen ist die Sojasauce, die vor allem bei Sushi und Maki nicht fehlen darf. Daneben gibt es aber auch noch viele andere, wie Fisch- oder Austernsauce. Was ihr auch noch unbedingt kennen solltet, ist Wasabi-Paste. Die Paste wird aus dem Japanischen Meerrettich hergestellt. Unser Tipp dazu: Die Hühnerbrust im Wasabibackteig mit Asia Kraut oder das Beiried in Wasabi-Sojasauce mit Basmatireis von Gourmet Business.

Asia Themenwochen – auch gut für die Gesundheit

Asiatische Gewürze und Kräuter bringen nicht nur frischen Wind in den Speiseplan, sie sind noch dazu gut für eure Gesundheit. Viele Gewürze wirken antibakteriell und verdauungsfördernd und steigern dadurch das allgemeine Wohlbefinden. In der asiatischen Heilkunde haben Gewürze und Kräuter deshalb schon immer eine große Rolle gespielt. Beispielsweise wird Ingwer gegen Erkältungen verwendet und wirkt positiv auf Magen und Darm. Chili wirkt entzündungshemmend und antibakteriell und kann den Körper dadurch vor Krankheitserregern schützen. Kurkuma wirkt ebenfalls entzündungshemmend und verringert das Risiko für Herzerkrankungen und kann Krebs vorbeugen. Und was könnte besser sein, als bei einem schmackhaften Essen auch gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun?

Beliebt bei unseren Gästen

Dass die exotischen Speisen auch bei unseren Gästen gut ankommen, zeigt die jährliche Gästebefragung: Denn neben den Fit mit Genuss-Speisen von Gourmet Business gehört die Asia Themenwoche zu den beliebtesten Aktionen. Wir setzen hier auf Zutaten, die typisch für asiatische Speisen sind, wie zum Beispiel Reis, Nudeln und Kokosmilch, gemischt mit viel Gemüse und exotischen Gewürzen. Noch dazu sind viele Speisen sehr leicht und deshalb perfekt fürs Mittagessen im Büro oder im Homeoffice geeignet. Und falls es eure persönliche Lieblingsspeise aus dem „Alles Asia“-Sortiment noch nicht bei euch im Unternehmen gibt, könnt ihr sie auf die Wunschliste im Online-Bestellsystem À la Click setzen und dadurch das Angebot mitbestimmen.

Wir wünschen euch viel Genuss beim Ausprobieren unserer „Alles Asia“Speisen!

 

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Hoch lebe Papa! Kreative Bastelideen zum Vatertag

„Danke Papa!“ Über diesen Satz freuen sich Väter das ganze Jahr, doch der Vatertag eignet sich ganz besonders gut, um unseren Papas und Opas ein großes „Dankeschön“ zu sagen. Im Vergleich zum Muttertag ist es um den Vatertag noch immer verhältnismäßig ruhig, doch wir finden: Auch alle Väter haben sich ein großes Lob – und natürlich auch ein kleines Geschenk verdient! Und welches Geschenk könnte schöner sein als etwas Selbstgebasteltes?
Eine unserer Kolleginnen von Gourmet Kids hat gemeinsam mit ihrem Sohn schon fleißig für den Vatertag gebastelt. Wir sind uns sicher: Der Papa wird sich ganz bestimmt sehr über dieses großartige Geschenk freuen!

Bastelanleitung für bemalte Dosen

Das braucht ihr dazu:

  • Blechdosen
  • Acrylfarben oder alternativ Lacksprays
  • Sachen zum Verzieren

So geht´s:

  1. Die Dosen waschen und mögliche Etiketten entfernen. Wenn der Dosenrand scharfkantig ist, feilt ihn vorsichtig glatt. Vorsicht! Hier ist etwas Hilfe von einem Erwachsenen gefragt.
  2. Bemalt die Dosen in den Lieblingsfarben eures Papas. Tragt zuerst eine Schicht auf, wartet, bis diese getrocknet ist und tragt danach die zweite Schicht auf, damit die Farbschicht auch deckend ist.
  3. Zum Abschluss könnt ihr noch so richtig kreativ werden! Wenn die zweite Farbschicht getrocknet ist, könnt ihr die Dosen nach Lust und Laune verzieren, bemalen und beschriften. Kleiner Tipp: Wie wär’s mit einem coolen Spruch?!

Dieses Geschenk schaut nicht nur super aus, sondern ist auch praktisch und sorgt für mehr Ordnung – am Schreibtisch oder auch in der Werkstatt!
Und weil wir keine leeren Dosen verschenken möchten, füllen wir diese mit kleinen selbstgemachten Köstlichkeiten. Zum Beispiel mit „Pie Pops“.

Rezept für die Pie Pops

Das braucht ihr dazu:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • Eine Prise Salz
  • 50 ml Wasser
  • Marmelade oder Schokoladencreme oder Obst zum Füllen
  • 1 Ei mit etwas Milch
  • Kristallzucker
  • Holzstäbchen
  • Ausstechformen

So geht´s:

  1. Alle Zutaten zu einem Mürbteig verrühren und ca. 2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.
  2. Den Teig ausrollen, mit Formen eurer Wahl ausstechen und füllen.
  3. Die Holzstäbchen am Rand platzieren, die Ränder mit der Ei-Milch-Mischung einstreichen.
  4. Danach den zweiten Teil des Teiges darauflegen und rundherum mit einer Gabel, einem Löffel oder dem Finger fest andrücken. Mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und mit Kristallzucker bestreuen.
  5. Ca. 15-20 Minuten bei 170°C Umluft goldgelb backen und anschließend am Backblech auskühlen lassen.

Eure Papas sind richtige Naschkatzen? Dann haben wir hier noch ein Rezept für euch, bei dem auch kleine Kinder schon super mithelfen können.

Rezept für die schokolierten Obstspieße von Gourmet Kids

für rund 20 Spieße

Das braucht ihr dazu:

  • 1/2 Ananas (oder 1/2 Wassermelone)
  • 3 Äpfel
  • Obst der Saison
  • Trockenobst (zum Beispiel Marillen, Datteln, Ananas, Cranberriess)
  • Hirsebällchen, Popcorn oder andere „Knusprigkeiten“
  • 150 g Fairtrade-Schokolade oder -Kuvertüre
  • 1 Topf
  • 1 Metallschüssel
  • 1 Alufolie
  • Gemüseschäler
  • Spießchen
  • Messer
  • Arbeitsbretter

So geht´s:

  1. Wascht das Obst, das gewaschen werden muss (z. B. Äpfel oder Erdbeeren) und schält das Obst, das geschält werden muss (z. B. Ananas oder Orangen).
  2. Entfernt das Kerngehäuse der Äpfel. Schneidet das gesamte Obst in daumendicke, möglichst würfelige Stücke. Obstsorten, die sich gut aufspießen lassen (z. B. Weintrauben), braucht ihr natürlich nicht schneiden!
  3. Spießt nun das frisch geschnittene Obst abwechselnd auf. Achtet darauf, dass auf jedem Spieß mindestens ein Stück Trockenobst und z. B. ein Hirsebällchen oder Popcorn ist.
  4. Schmelzt die Schokolade. Gebt die Schokolade dafür in eine Schüssel und platziert diese Schüssel über heißes, dampfendes Wasser. Rührt die Schokolade so lange um, bis sie flüssig ist.
  5. Tunkt nun jeden Spieß kurz in die flüssige Schokolade und lasst sie auf einem Stück Alufolie oder Backpapier trocknen. Richtet die Spieße auf einem Tablett an – fertig!

Gourmet Kids wünscht allen Vätern einen schönen Vatertag!

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Spargel trifft Sushi – Online-Cookinar für unsere MitarbeiterInnen

Das Team von Gourmet liebt Firmen-Events, bei denen gemeinsam viel gelacht, gelernt, trainiert oder auch gekocht wird. Durch die Corona-Pandemie mussten wir schon viel zu lange darauf verzichten. Deshalb haben wir unsere beliebte Event-Reihe "Unsere Koch-Profis laden in ihre Küche ein" kurzerhand online organisiert. Unsere Entwicklungsköche Markus und Alexander haben dabei gemäß dem Motto "Spargel trifft Sushi", Regionales trifft Internationales, einen Ausflug in die Crossover Küche gemacht und verschiedene Sushi- und Maki-Variationen mit Spargel gekocht. Und obwohl online, ist es unseren Köchen gelungen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei unserem ersten Cookinar mit allen Sinnen anzusprechen. Denn diese haben natürlich nicht nur zugeschaut!

Kochpakete für ein aktives Mitkochen

Alle Interessierten waren eingeladen, zu Hause aktiv mitzumachen. Deshalb wurden vor dem Cookinar Kochpakete für alle organisiert. Darin waren für Sushi und Maki unverzichtbare Zutaten wie eine Bambusmatte, Noriblätter, Wasabi oder Igner enthalten. So konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Gelernte ganz leicht zu Hause in ihrer eigenen Küche umsetzen und ausprobieren.

Technische Herausforderungen? Nicht bei uns!

So eine Online-Veranstaltung bringt ganz schön viele technische Herausforderungen mit sich, könnte man zumindest meinen! Denn dank unseres Forschungs- und Entwicklungsleiters Klauswar die Übertragung kein Problem! Er war mit drei Kameras und einem Videomischer beim Cookinar dabei und hat alles richtig professionell für die KollegInnen zu Hause übertragen.

Spargel trifft Sushi – Regionales und Internationales aus der Crossover Küche

Neben den Köchen und dem technischen Equipment darf bei einem Cookinar natürlich vor allem auch eines nicht fehlen: Das richtige Essen. Und da haben unsere Köche Markus und Alexander für eine große Vielfalt an Rezepten gesorgt. Vom klassischen Maki mit Lachs oder Tofu bis zu California-Rolls mit Frischkäse und einem japanischen Omelette war alles dabei. Heimischer Spargel aus dem Marchfeld durfte dabei an diesem Abend natürlich in keinem der Gerichte fehlen. Markus und Alexander haben vor der Kamera gekocht und unsere rund 50 kochbegeisterten Kolleginnen und Kollegen haben via Teams alles gespannt verfolgt und mitgekocht. Auch im Wiener Rathauskeller wurde gemeinschaftlich mitgekocht. Am Ende des Abends wurden die kreativen Spargel- und Sushigerichte an über 50 Orten, und trotzdem gemeinsam als Gourmet Team, verkostet.

Weil die Speisen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so gut geschmeckt haben, wollen wir auch ein Rezept mit euch teilen:

Pochiertes Ei auf grünem Spargel mit Sesam-Vinaigrette

Zutaten pro Portion

  • 4 Stück Spargel gebraten
  • 2EL Sesamdressing
  • 1 pochiertes Ei
  • Blattsalat für die Garnitur

Zutaten für das Sesamdressing

  • 1/2 EL Dijon Senf
  • 4 El Balsamico Bianco Essig
  • 6 El Rapsöl
  • 1 El Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL gerösteter Sesam
  • 1TL Honig
  • 1 Stk. Tomate (Concassée)
  • 1 El Jungzwiebel gehackt
  1. Senf, Essig mit Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben.
  2. Für die Tomate Concassée die Tomaten am Stielansatz kreuzweise einschneiden. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Tomaten kurz darin blanchieren. Die Tomaten kalt abschrecken, Haut abschälen, Tomaten halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Das Öl langsam mit einem Schneebesen oder Stabmixer einrühren. Zum Schluss die Tomaten-Concassée hinzufügen.

Zubereitung für das pochierte Ei

  1. Wasser und Essig in einem Topf zum Sieden bringen.
  2. Frische Eier in einem Schöpfer oder in ein kleines Schälchen schlagen.
  3. Das Wasser mit einem Schneebesen leicht in Rotation bringen und das aufgeschlagen Ei in das drehende Wasser geben. Das Ei für ca. 3 min bei niedriger Hitze pochieren.

Zubereitung für den Salat

  1. Den Spargel schälen und den unteren holzigen Teil entfernen.
  2. Spargel im Salzwasser knackig kochen und mit kaltem Wasser abschrecken.
  3. Vor dem Anrichten, den Spargel mit etwas Öl anbraten. Den Salat gemeinsam mit dem Ei, dem Spargel und dem Dressing auf einem Teller anrichten.

Zusammenfassend können wir nur sagen: Es war eine tolle Veranstaltung, an der alle Beteiligten großen Spaß hatten! Wir freuen uns aber auch schon wieder sehr, wenn wir unsere Koch-Events wieder direkt vor Ort in unserer Küche organisieren dürfen!

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Vielleicht habt ihr es schon mal gehört: Unsere Ernährung heizt die Klimakrise und das Artensterben an. Warum das so ist und welche drei einfachen Tipps dabei helfen können, den CO2-Fußabdruck der eigenen Ernährung zu reduzieren, möchten wir euch hier verraten.

Unsere aktuelle Ernährungsweise ist eine schwere Kost für Mutter Erde

Das Essen auf unseren Tellern hat eine lange Geschichte. Es wurde angebaut und geerntet, mehrmals transportiert, gelagert, oft gekühlt oder verarbeitet und schlussendlich zubereitet. Dadurch haben die Produktion und der Konsum von Lebensmitteln eine beachtliche Klimawirkung. Auch viele wertvolle Ressourcen wie Boden und Wasser werden dafür beansprucht. In Summe lassen sich rund 30 % unseres ökologischen Fußabdruckes in Österreich allein auf unsere Ernährung zurückführen.

Besonders klar zeigen sich die drastischen Auswirkungen unserer aktuellen Ernährung beim Wasser- und Bodenverbrauch

Beinahe 70 % des Trinkwassers weltweit fließt in die Produktion unserer Lebensmittel. An erster Stelle steht dabei die Herstellung von Fleisch: Alleine 15.000 Liter Wasser werden für ein Kilogramm Rindfleisch benötigt - für ein Kilogramm Tomaten rund 100 Liter Wasser.

Neben Wasser beanspruchen wir ein Drittel der Erdoberfläche allein für die Erzeugung unseres Essens. Ganze 75% der Regenwaldabholzung stehen damit in direkter Verbindung. Wertvolle Landschaften werden für Weideflächen sowie für Palmölplantagen oder den Sojaanbau abgebrannt oder abgeholzt. Sie gehen für die Natur verloren. Das ist besonders dramatisch, da die großen Waldflächen riesige Kohlenstoffspeicher und damit ein zentraler Teil der Klimaregulierung sind und ein wichtige Funktion im Kampf gegen die Klimakrise erfüllen.

All diese Daten und Fakten zeigen, welchen großen Einfluss die Auswahl unseres Essens auf unsere Zukunft hat. Zeit etwas zu ändern?

So geht´s: Essen wir unsere Erde gesund!

Eine gesunde Ernährung für uns und unseren Planeten ist möglich. Und im Grunde sogar ganz einfach. Achtet dabei auf folgende drei Schritten:

  1. Mehr Gemüse und weniger Fleisch
    Je öfter eine Mahlzeit mit Fleisch durch Gemüse ersetzt wird, desto besser. Eine Ernährung, die viel Gemüse und Obst inkludiert und auf wenig Fleisch setzt, ist ressourcenschonender und gesünder. Das schmeckt dem Planeten und eurer Gesundheit.
     
  2. Biologische Lebensmittel
    Wann immer möglich, sollte auf biologische Qualität gesetzt werden. Denn bei der Produktion von biologischen Lebensmitteln wird auf unsere Natur und das Klima Rücksicht genommen: Die biologische Produktion schont Ressourcen, schützt unsere Umwelt und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität. So werden beispielsweise keine schädlichen Pestizide oder mineralischen Dünger ausgebracht.
     
  3. Saisonal und Regional
    Erdbeeren im Winter, Spargel im März – muss nicht sein. Eine Ernährung mit saisonalen und regionalen Lebensmitteln hilft, das Klima und die Natur zu schützen. Darum sollte man Obst und Gemüse möglichst dann kaufen, wenn es gerade in der Region reif ist. Einfach bei heimischen LandwirtInnen oder auf dem Markt vorbeischauen und sich von der saisonalen Vielfalt inspirieren lassen.

Mein Essen, mein Planet.

Es ist nicht schwer, seine Ernährung klimafreundlicher, vielfältiger und gesünder zu gestalten. Durch eine bewusste Auswahl der Zutaten können wir einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Es gibt viele Möglichkeiten, den Teller bunt und abwechslungsreich zu gestalten.

Wir sind davon überzeugt: Klima- und Artenschutz ist eine Frage des guten Geschmacks. Wir wünschen guten Appetit!

Gemeinsam für das Klima

Gemeinsam mit dem WWF setzt sich Gourmet für eine klimafreundliche Ernährung ein. Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Koch das Klima froh“ von Gourmet Kids. Dabei wollen wir euch einladen, gemeinsam mit den Kindern euren Alltag nachhaltiger zu gestalten. Denn mit einer klimafreundlichen Ernährung können wir alle einen Teil zum Klimaschutz beitragen.

Unsere klimafreundlichen Tipps & Tricks sowie kunterbunte Rezeptideen findt ihr in unserem „Koch das Klima froh“ Folder:
Koch das Klima froh! (PDF)
 

Weitere hilfreiche Tipps und Informationen:

Gourmet Kids – Downloads
Umwelt schützen, Erde retten. Mach mit!
Neue WWF Studie zeigt: Bio, gesund und leistbar geht!

DI Hannah-Heidi Schindler

Über die Autorin

Hannah-Heidi Schindler ist Expertin für Nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Sie setzt sich sowohl privat, als auch in der Arbeit für Klimaschutz und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein.

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Die heimische Spargelsaison hat noch nicht einmal begonnen, da findet man im Supermarkt ersten vermeintlich knackigen Spargel in grün und weiß. Damit verbundene Frühlingsgefühle wollen wir nicht beiseiteschieben, aber doch einen etwas kritischeren Blick auf die Herkunft des Spargels werfen.

Die Produktion aus ausschlaggebender Faktor

Viele Menschen sind fest davon überzeugt, dass der Transport für die meisten Treibhausgase unserer Lebensmittel verantwortlich ist und sehen daher regionales Einkaufen als eine der effektivsten Möglichkeiten, unser Klima zu schützen. In den meisten Fällen schlägt der Transport jedoch kaum zu Buche. Vielmehr ist die Produktion unserer Lebensmittel ausschlaggebend für die Größe des CO₂ Fußabdrucks unseres Essens. Dort, wo sich Regenwälder und Savannen ausbreiten sollten, wüten Feuer. Sie schaffen Platz für endlose Sojaplantagen. Die Ernten dieser Plantagen landen als Futtermittel in der Fleischproduktion und dadurch auch auf unseren Tellern. Alleine für die Produktion von einem Kilogramm Fleisch braucht es bis zu 16 Kilogramm Futtermittel. Setzt man nun dazu das CO₂ durch den Transport Vergleich, sind diese verschwindend gering.

Hohe Klimabelastung durch den Transport im Flugzeug

Doch wie so oft: die Ausnahme bestätigt die Regel! Denn es gibt importierte Lebensmittel die per Flugzeug in unseren Supermarktregalen landen.

Meistens sind dies Lebensmittel, die sehr leicht verderben können und nur einen kurzen Zeitraum frisch bleiben. So haben Bananen, Weintrauben oder Heidelbeeren zwar auch eine lange Reise hinter sich, allerdings per Schiff und in einem speziellen Kühltransport. Ins Unermessliche steigen die Klima-Belastungen dann bei eingeflogenen Lebensmittel, die eine große Menge an zusätzlichen CO₂ am Ende ihrer Reise im Gepäck haben. Egal ob essreif geerntete Avocados, exotische Beeren oder eben auch schon im Winter grüner Spargel aus Übersee.

Laut VCÖ belastet so ein Kilogramm Spargel aus Südamerika das Klima mit 17 Kilogramm Treibhausgasen. Heimischer Spargel hingegen lässt nur 60 Gramm Treibhausgase entstehen. Die Belastung durch den per Flugzeug transportierten Spargel ist folglich rund 280 Mal höher als durch heimischen Spargel!

Hoher Wasserverbrauch

Doch damit nicht genug: Der Spargel außerhalb der heimischen Saison wird oftmals aus Peru importiert, wo er auf Sandböden der Wüstenregion sehr gut wächst. Im Normalfall sind dort bis zu drei Ernten pro Jahr möglich. Ein profitables Geschäft, wofür jedoch die Umwelt einen hohen Preis zahlt. Durch den ressourcenintensiven Anbau von Spargel kommt es zu einem hohen Wasserbrauch. Dieser führt in Folge zu einer Senkung des Grundwasserspiegels, worunter die hiesige Bevölkerung leidet.

Helft mit, unnötige CO₂ Belastungen im Essen zu minimieren: Folgt der Faustregel – bio, saisonal, regional. Ihr tut nicht nur eurem Gaumen etwas Gutes, sondern auch unserem Planeten und unserem Klima.

Die Vorfreude auf Spargel steigt

Das Warten hat bald ein Ende: Ende April bzw. Anfang Mai geht es los. Und: Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude! Und übrigens: mit welcher Farbe der Spargel nun bei uns auf dem Teller landet, entscheidet nicht die Sortenwahl, sondern die Anbaumethode. Weißer Spargel wächst ohne Sonneneinstrahlung unter der Erde, wodurch er so hell bleibt. Erst wenn der Spargel oberirdisch wächst, wird mit Sonneneinstrahlung der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll gebildet.

Weil wir bei Gourmet eine hohe Umweltbelastung vermeiden vermeiden wollen, kaufen wir unseren Spargel regional. Und zwar beim Spargelhof Magoschitz aus dem Marchfeld.

DI Hannah-Heidi Schindler

Über die Autorin

Hannah-Heidi Schindler ist Expertin für Nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Sie setzt sich sowohl privat, als auch in der Arbeit für Klimaschutz und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein.

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Vor allem jüngere Kinder sind mit Feuereifer dabei, wenn sie ihre Mama mit einem selbst zubereiteten Frühstück überraschen dürfen. Zum einen können sie zeigen, was ihnen schon alles gelingt. Zum anderen heißt es doch auch: „Liebe geht durch den Magen!“ Das wird ja auch bei Mamas gelten. Unsere Rezepttipps sind – mit ein bisschen Hilfe eines Erwachsenen – auch für kleinere Kinder leicht nachzukochen. Gemeinsam schafft ihr das ganz sicher! 

Rezept für unsere Susi Smileys

Rezept für vier Smileys

Das braucht ihr

  • 10 EL Müsliflocken (ca. 40 g)
  • 250 g Naturjoghurt
  • 250 g Fruchtjoghurt nach Wahl
  • Obst als Deko
  • Gläser oder Schalen zum Befüllen

So geht’s

  1. Zuerst 2 bis 3 EL Müsliflocken in jedes Glas oder Schale füllen.
  2. Abwechselnd je 2 EL Natur- und Fruchtjoghurt einschichten, bis die Becher gefüllt sind. Obst nach Wahl steuert das Lächeln bei.

Tipp: Nehmt Obst der Saison, das schmeckt dem Klima!

Rezept für unseren voll frischen Frühlingsaufstrich

Das braucht ihr dazu

  • 250 g Topfen
  • 1/2 Becher Naturjoghurt (125 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Esslöffel süßer Senf
  • Brot oder Gebäck
  • 1/2 gelber Paprika
  • 1/2 roter Paprika
  • 5 Essiggurkerl
  • 1/2 Packung Kresse (oder 1/2 Bund Petersilie / Schnittlauch)
  • 1 Prise Paprikapulver

So geht’s

  1. Verrührt Topfen und Joghurt in einer großen Schüssel zu einer cremigen Masse.
  2. Schneidet die Paprika und Gurkerl klein. Legt ein paar Stücke vom Paprika für die Deko zur Seite. Hackt die Kresse oder andere Kräuter möglichst klein. Vermengt alles mit der Topfen-Joghurt-Masse.
  3. Schmeckt mit Salz, Pfeffer, Senf und Paprikapulver ab.
  4. Schneidet den Deko-Paprika in dünne Streifen. Bestreicht die Brotscheiben oder das Gebäck großzügig mit dem Aufstrich und dekoriert mit einem Paprika-Streifen und Kräutern – fertig!

Unsere Frühstückstipps könnt ihr um alles erweitern, was eure Mamas gerne essen. Sie freuen sich sicher auch, wenn ihr den Frühstückstisch mit Blumen oder einer netten, selbstgebastelten Karte dekoriert. Und bevor das große Frühstück losgeht, könnt ihr eure Mama noch mit einem Gedicht überraschen.

Liebe Mama!

Ich hab mir heut was ausgedacht
und hoff, dass es dir Freude macht.
Gratulieren will ich hier
und wünsche alles Gute dir.
Du bist das Beste auf der Welt,
schon oft hab ich das festgestellt.
Allen möchte ich es sagen:
„Ich will keine andere Mama haben!“

Oder ein ganz kurzes Gedicht, das sich auch schon kleinere Kinder merken können, aber trotzdem das Wichtigste aussagt:

Kurz und knapp, ehrlich klar:
Mama, du bist wunderbar!

Gourmet wünscht allen Müttern einen schönen Muttertag!

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Sommerzeit ist Eiszeit, denn steigen die Temperaturen, wächst auch unser Verlangen nach Erfrischung. Wir zeigen euch hausgemachte Alternativen mit wenig Zucker, die euch den Sommer trotzdem versüßen. 

Die cremige Alternative: Buttermilch-Fruchteis

Buttermilch ist nicht nur eines der fettärmsten Milchprodukte, sie enthält auch eine Reihe wichtiger Inhaltsstoffe: Denn das Leichtgewicht ist reich an Calcium, Kalium und Phosphat und versorgt mit den Vitaminen B2, B5 und B12. Perfekte Voraussetzungen also, um zur Basis einer gesunden Eisalternative zu werden!

Wer es cremig-fruchtig mag, wählt am besten eine Mischung aus Buttermilch und püriertem Obst. Das funktioniert einfach und schnell: Sie müssen die Zutaten lediglich zusammen mixen und anschließend in Wassereisformen füllen. Nach einigen Stunden im Gefrierfach ist die Erfrischung, die auch bei Kindern sehr gut ankommt, perfekt.

Das große Plus: Aufgrund ihres säuerlich-neutralen Geschmacks ist Buttermilch mit verschiedenen Fruchtsorten kombinierbar. Nutzt also die Vielfalt! Beeren, Birnen, Bananen, Melonen oder Mangos überzeugen in dieser Kombi genauso wie (die pürierten Blätter der) Zitronenmelisse. Auf frische Zutaten zu setzen, lohnt in jedem Fall, denn Frucht-Buttermilchsorten aus dem Supermarkt sind stark gesüßt und machen den Kalorienvorteil schnell zunichte.

FrozenYogurt

Die klassische Alternative: Frozen Joghurt

Gefrorenes Joghurt ist eine gesunde Alternative zu herkömmlichem Speiseeis. Wie schlank, das bestimmt ihr vor allem durch die Wahl der Joghurtsorte: Denn Magermilchjoghurts, die mit deutlich geringerem Fettanteil punkten, sind ebenso geeignet wie cremigere Varianten.

Für ein perfektes Ergebnis solltet ihr das Joghurt aber nicht nur ins Kühlfach stellen, sondern den Gefrierprozess durch regelmäßiges Glattrühren laufend unterbrechen. Ob ihr das per Hand tut oder auf eine Küchen- oder Eismaschine zurückgreift, ist natürlich ganz euch überlassen. Feststeht: Das Glattrühren ist der ideale Zeitpunkt, um die Masse mit einem Schuss Zitronensaft zu verfeinern – und damit für den extra Frischekick zu sorgen.

Bei der Wahl der Toppings dürft ihr euch ganz von Fantasie und Geschmack leiten lassen. Anstelle zuckersüßer Streusel sollte Ihre Light-Variante aber eher auf Früchte und Nüsse setzen. Melonenstückchen und Walnüsse etwa machen euer Frozen Yogurt zum mediterran inspirierten Genuss.

FruchtsaftEis

Die einfache Alternative: Blitzeis aus Fruchtsaft

Wenn es schnell gehen soll, könnt ihr mit Fruchtsäften auf eine Zutat zurückgreifen, die ihr wahrscheinlich immer zuhause habt. In eine Wassereisform gefüllt und im Kühlfach für einige Stunden gefroren, entsteht im Handumdrehen eine eiskalte Erfrischung. Optisch und geschmacklich aufpeppen könnt ihr diese Variante, indem ihr dem Fruchtsaft zusätzlich etwas Sirup oder Obststückchen und Beeren hinzufügt. So entstehen bunte Variationen, die auch euren Nachwuchs begeistern werden. Geschmacklich sind der Blitzeis-Produktion jedenfalls keine Grenzen gesetzt, denn grundsätzlich eignen sich alle Fruchtsaft- und Sirupsorten: Orange, Marille, Granatapfel oder Rhabarber können als Geschmacksrichtung ebenso überzeugen wie Kreationen aus Trauben- und Apfelsaft. Damit ist der Vielfalt aber immer noch kein Ende gesetzt: Wer es zusätzlich cremig mag, kann die Formen zuerst mit etwas Joghurt befüllen und sie mit einer Saft- bzw. Sirupschicht abschließen.

Wir wünschen (reuelosen) Eisgenuss!

Weitere Erfrischungen:

Erfrischende Getränke für heiße Tage

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Frische Kräuter geben ein herrliches Aroma und sind noch dazu reich an vielen Inhaltsstoffen, die wir zur Erhaltung unserer Gesundheit und für ein gutes Immunsystem brauchen. Sie sind außerdem sehr wertvoll, um die Menge an Salz in unserem Essen zu begrenzen und trotzdem einen vollen Geschmack zu erreichen.

Im Handel sind frische Kräuter nicht immer in guter Qualität erhältlich und recht teuer. Was liegt also näher, als sie einfach im Garten, auf der Terrasse oder dem Fensterbankerl selbst anzubauen. So können wir den herrlichen Duft genießen, den die Kräuter an sonnigen Tagen verbreiten und die Bienen beobachten, die zufrieden von Blüte zu Blüte summen.

Wie und wo wachsen Kräuter am besten?

Die meisten Kräuter kommen aus dem Mittelmeerraum und mögen es daher sonnig,  warm und eher trocken. Ein von der Küche aus gut erreichbarer Platz ist natürlich besonders praktisch. Im Garten hat sich die Kräuterspirale sehr bewährt, bei der am höchsten Punkt trockenliebende Pflanzen und im tiefsten Bereich die Kräuter stehen, die etwas mehr Feuchtigkeit vertragen. Bei Regen sickert das Wasser einfach von oben nach unten durch. In Töpfen und Blumenkasten ist eine unterste Schicht an Kies oder Tonscherben als Drainage empfehlenswert, um Staunässe zu vermeiden.

Bunte Vielfalt

Die Vielfalt an aromatischen Kräutern ist schier unendlich und auch das Angebot an außergewöhnlicheren Variationen wie Salzkraut, Parakresse (Prickelknöpfchen), Schnittknoblauch, Waldmeister oder Olivenkraut wächst.

Besonders unkompliziert für den Balkon und die Terrasse sind sicher die robusten Klassiker wie Rosmarin, Thymian, Salbei oder Oregano, die auch Wind gut vertragen. Sie können als Jungpflanzen gekauft oder - die Variante für die Geduldigeren - auch aus Samen gezogen werden und erfreuen uns als mehrjährige Pflanzen lange.

Butterbrot mit Kräutern und Blumen
© www.cityfarm.wien

Selbst geschüttelte Butter mit frischen Kräutern und Blüten

Was auch viel Spaß macht: Aus Schlagobers selber Butter machen. Das geht nämlich ganz einfach.

Dafür brauchen wir:
ein Schraubglas, Füllmaß ca. 400 ml
250 ml Schlagobers
frische gehackte Kräuter, gleich ein paar Blüten mitzupfen
Salz und Pfeffer

Den Schlagobers ins Glas füllen und fest zuschrauben. Nun wird durchgehend kräftig geschüttelt und so das Fett in der Milch zum Verklumpen gebracht. Dies dauert nur etwa 3 Minuten. Anschließend die entstandene Buttermilch vorsichtig abgießen - sie ist ein herrlich erfrischendes Sommergetränk. Die streichweiche Butter wird nun mit den gehackten Kräutern und Blüten verrührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Mit frischem Brot genießen. Guten Appetit!

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Schnelle und gesunde Alltags-Gerichte für Kinder

Es soll rasch gehen, ausgewogen sein und den Kleinen schmecken – schnelle und gesunde Mahlzeiten für Kinder sind oftmals eine Herausforderung. Vor allem im hektischen Alltag fehlt meist die Zeit, um sich stundenlang in die Küche zu stellen. Aber man möchte den Nachwuchs ja nicht mit Fast Food aufziehen. Deswegen haben wir ein wenig bei unseren Müttern und Ernährungswissenschafterinnen nachgefragt, welche Tricks sie so im Alltag haben. Denn es gibt sie, die fixe, ausgewogene Küche für Kinder. 

6 praktische Alltags-Tipps für gesundes und unkompliziertes Essen für Kinder

  1. Sind noch Spaghetti vom Vortag übriggeblieben? Einfach in einer Pfanne kross anbraten und kleingeschnittenes Gemüse dazugeben. Ein wenig Käse gibt extra Würze. Eine einfache & schmackhafte Resteküche mit Vitaminen.
  2. Einen gesunden Auflauf kann man ganz schnell mit (Creme-)Gemüse zaubern: Gemüse kochen und mit Pasta vermengt in den Ofen geben. Mit Käse gratinieren – fertig.
  3. Darf’s etwas exotischer sein? Einfach klein geschnittenes Huhn mit Gemüse (beispielsweise Zucchini, Paprika und Champignons) anbraten. Nebenbei den Reis kochen. Zu Huhn & Gemüse Kokosmilch geben und mit Curry würzen. Tadaaa! Schmeckt fabelhaft.
  4. Auch Halloumi-Käse bietet sich für eine schnelle Küche an: Halloumi-Käse würfeln und mit Gemüse anbraten. Einfach mit Reis servieren. Die Konsistenz des Käses macht den meisten Kindern außerdem Spaß beim Essen.
  5. Ein fixer und schmackhafter Klassiker ist der Karfiol in Rahm: Den Karfiol klein schneiden und kochen. Gleichzeitig aus Butter und Mehl in einem zweiten Topf Einbrenn machen. Wasser vom Karfiol dazugeben und eindicken lassen. Bei Bedarf ein wenig würzen, bspw. mit einem Bio-Suppenwürfel. Ca. 1 Becher Rahm dazugeben, abschmecken, Karfiol dazu - fertig. Dazu passt wunderbar Bulgur. Simpel und rasch gemacht.
  6. Muss es mal ganz fix gehen, kann man für die schnelle Minestrone eine TK-Gemüsemischung verwenden. Ansonsten Gemüse nach Wahl kleinschneiden. Die Suppe aufkochen lassen, Gemüse hinzufügen, gar ziehen lassen, Fadennudeln hinzufügen und kurz vor Schluss noch Paradeissauce zugeben. Mit Parmesan bestreut servieren. Perfekt auch als leichtes Abendessen. 

Ihr habt ein bisschen mehr Zeit? Wenn man Gemüse verstecken muss, dann bietet sich auch Lasagne an. Nicht nur durch die Paradeissauce, sondern auch im Faschierten kann man wunderbar kleine Stückchen Zucchini und Karotten verstecken. So merken die Kinder gar nicht, wie viel Gemüse sie essen. Und während die Lasagne im Ofen bäckt, kann man andere Dinge erledigen – ein Gewinn für alle. 

Kind zwinkert und hält Gabel mit Essen in die Kamera

 

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Mag. Claudia Ertl-Huemer

Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Fruchtiges für die Kids: BIO-Topfenknödel mit Erdbeer-Rhabarberkompott

Saisonale Köstlichkeiten von Gourmet Kids

Da ist sie wieder, die Erdbeersaison. Das ganze Jahr über fiebern wir ihr freudig entgegen und können es kaum erwarten, die kleinen, aromatischen Früchte zu vernaschen. Das Team von Gourmet Kids weiß nur allzu gut, wie gerne unsere kleinen Gäste die roten Beeren essen. Ihnen liegt es am Herzen, dass die Speisen den Kindern gut schmecken, aus den besten biologischen und regionalen Zutaten bestehen und ausgewogen sind. Diesmal haben wir einen Klassiker aus unserer süßen Küche für euch: Bio-Topfenknödel mit Erdbeer-Rhabarberkompott. Gutes Gelingen!

Für die BIO-Topfenknödel

Zutaten für 12 Stück

  • 250 g BIO-Topfen 20%
  • 45 g BIO-Semmelwürfel
  • 40 g BIO-Weitengrieß
  • 2 BIO-Eier
  • 20 g BIO-Sauerrahm
  • 70 g BIO-Kristallzucker
  • 25 g BIO-Butter
  • Salz, BIO-Vanillezucker
  • 130 g BIO-Brösel
  • 30 g BIO-Butter
  • 1 EL BIO-Kristallzucker

Zubereitung

  1. Ausgedrückten Topfen mit Semmelwürfel, Grieß, Vanillezucker, einer Prise Salz und den Eiern gut vermengen.
  2. Butter zerlassen, untermengen und die Topfenmasse etwa 3 Stunden kalt stellen bis die Semmelwürfel aufgequollen sind.
  3. Masse in 12 Portionen teilen, mit befeuchteten Händen zu Knödel formen.
  4. Die Knödel in wallendes leicht gesalzenes Wasser einlegen, Hitze reduzieren und ca. 12 Minuten nicht zugedeckt darin ziehen lassen.
  5. Für die Butterbrösel Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Semmelbrösel darin goldbraun rösten. Immer wieder umrühren, damit die Brösel nicht anbrennen. Wenn sie die gewünschte Farbe haben, Pfanne vom Herd nehmen und den Zucker unterrühren.
  6. Die Knödel aus dem Kochwasser heben, gut abtropfen lassen und in den Bröseln wälzen. Mit dem Erdbeer-Rhabarber Kompott anrichten.

Für das Erdbeer-Rhabarberkompott  

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g BIO-Rhabarber  
  • 400 g BIO-Erdbeeren
  • 80 g BIO-Zucker
  • ¼ BIO-Zitronensaft
  • ½ BIO-Zimtstange
  • ½ TL BIO-Vanillezucker
  • 500 g Wasser

Zubereitung

  1. Die Erdbeeren waschen und vierteln, den Rhabarber schälen und in ca. 2cm große Stücke schneiden.
  2. Wasser, Zucker, Zimtstange und Vanillezucker in einem Topf kurz aufkochen lassen und mit reduzierter Hitze einige Minuten köcheln.
  3. Den Rhabarber in den Topf hinzugeben und ca. 5 Minuten weichkochen.
  4. Anschließend die Erdbeeren dazugeben, noch einmal aufkochen lassen und mit Zitronensaft abschmecken.
  5. Topf vom Herd nehmen, etwas auskühlen lassen und mit den Topfenknödeln frisch servieren.


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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Was blitzt denn da bunt heraus zwischen den grünen Blättern? Schnell gepflückt und in den Mund gesteckt! Hm, herrlich! So schmecken die frischen Früchte am besten, reif und noch ganz warm von der Sonne.

So ein Garten zum Naschen ist eine feine Sache. Er lässt sich als kleine Variante auf dem Fensterbrett und Balkon oder etwas größer auf der Terrasse und im Garten leicht gestalten. Auf der City Farm Augarten konnten wir viele Erfahrungen mit den Kindern sammeln, die wir gerne mit euch teilen. Alle erwähnten Pflanzen sind als Samen oder Jungpflanzen im Fachhandel erhältlich und ermöglichen eine schöne Bepflanzung rund ums Jahr.


Die Top 10 unserer kleinen Naschkatzen

¡Ay, caramba! Die mexikanische Minigurke Melothria
Knackig und erfrischend sind die kleinen Gurkentiger, die auf einer wunderschön rankenden Pflanze wachsen. Ihr könnt ihnen den sonnigsten Platz und Stangen zum Klettern geben, dann fühlen sie sich richtig wohl. Die Jagd nach den Minigurken ist fast wie Ostereier suchen, nur noch schwerer, weil sie ja wie die Pflanze selbst grün sind! Erntezeit ist von Juli bis zum ersten Frost.


© www.cityfarm.wien

Ein herrlicher Duft! Verschiedene Kräuter
Einfach mit der Schere herunter geschnippelt, schmecken Schnittlauch, Kresse, Schnittknoblauch, Winterheckenzwiebel oder Petersilie sehr gut im Salat oder auf einem Butterbrot. Auch die Blüten der Kräuter kann man essen. Für Limonaden eignet sich die Zitronenverbene, sie ist auf der City Farm als „Streichelduftpflanze“ besonders beliebt, weil sie ihr unglaubliches Aroma sofort nach jeder Berührung verströmt.

Sauer macht lustig! Sauerampfer und Schildampfer
Die Kinder können von den sauren Pflanzen gar nicht genug kriegen. Sie ziehen lustig-saure Gesichter und schütteln sich, um gleich noch einmal ein Blatt zu ernten und in den Mund zu stecken. Die sauren Pflanzen sind mehrjährig, brauchen wenig Pflege und ihr könnt von April bis November an ihnen knabbern.

Süße Versuchung - Monatserdbeeren
Der lustige Name verrät es schon: Sie tragen monatelang Früchte im Gegensatz zu einmal tragenden Gartenerdbeeren. Sie sind robust und wachsen gut in kleinen Töpfen und Blumenampeln. Die etwas kleineren, sehr aromatischen Früchte sind von etwa Juni bis zum ersten Frost erntereif. Und sie sind mehrjährig, das heißt, sie überstehen den Winter und schenken uns im Jahr darauf neue Früchte. Während der kalten Jahreszeit könnt ihr die Erdbeertöpfe an eine geschützte Wand stellen oder sie mit Reisig bedecken, damit es ihnen besonders gut geht.

Achtung, britzelig! Die Parakresse
Diese sagenhafte Pflanze, die auch als „Prickelknopf“ bekannt ist, wird in Südamerika als Heilpflanze gegen Zahnschmerzen und Entzündungen im Mund verwendet. Sie fühlt sich an wie eine Brausetablette und betäubt die Schleimhaut ganz leicht. Das komische Gefühl kennt ihr vielleicht schon von einer Spritze beim Zahnarzt. Zum Glück wird aber dann gerade kein Zahn gezogen, sondern nur von dieser lustigen Pflanze genascht!

Manchmal verschwinden die Blätter und Blüten der Parakresse auf der City Farm heimlich in den Hosentaschen, um Geschwister und Eltern reinzulegen.


© www.cityfarm.wien

Flottes Wachstum - Radieschen
Sie sind die Rennfahrer unter den Gemüsesorten! Sie brauchen, wenn es warm ist, nur drei bis vier Wochen, dann könnt ihr sie schon ernten. Aber ihr könnt sie das ganze Jahr anbauen, denn sie vertragen sogar Kälte sehr gut! Und noch ein Tipp: Sind die Radieschen sehr scharf, esst sie einfach auf einem Butterbrot. Das Fett mildert das Schärfegefühl auf unserer Zunge.

Beliebt und zuverlässig: Tomaten
Die Klassiker unter den Naschgarten-Pflanzen dürfen natürlich nicht fehlen! Für die Fensterbank oder Töpfe eignen sich besonders die buschig wachsenden Sorten. Sie sind durch ihr kompaktes Wachstum robuster. Vor allem die kleinen Kirschparadeiser sind beliebt bei den Kindern. Eine besonders ertragreiche und hübsche Sorte ist die gelbe, birnenförmige „Dattelwein“. Tomaten können schon ab März im warmen Zimmer selbst vorgezogen oder gleich als kräftige Jungpflanze gekauft werden. Sie tragen bis in den Spätherbst hinein ihre beliebten Früchte.

Ganz schön hart im Nehmen! Wintersalate
Sie sind wahre Superhelden: Salate, die sogar den eisigsten Winter überstehen! Tapfer stehen sie in Wind und Schnee. Bereit, weiterzuwachsen, wenn die Temperatur wieder ein bisschen über Null Grad steigt. Wenn ihr im Winter frischen Salat genießen wollt, könnt ihr unter zahlreichen robusten Salatsorten wählen. Im Herbst müsst ihr dann nur noch die Samen in die Erde bringen. Wintersalate wachsen auch in Töpfen sehr gut und an die Wand gestellt sogar noch schneller, weil sie gut geschützt sind! Nicht zu viel gießen, wenn es kalt ist, sonst fangen sie an, zu faulen!

Die süße Ausnahme – die Zuckererbse
Sie ist etwas ganz Besonderes! Wir können sie roh naschen, während ihre Verwandten, die Bohne, Linse oder Kichererbse gekocht werden müssen, bevor wir sie essen. Die Zuckererbse ist also perfekt geeignet für unseren Naschgarten! Die kleinen Samen werden im März oder April in die Erde gesteckt und können ab Juni geerntet werden. Dabei sind alle paar Tage wieder neue Hülsen zu finden!

Tief eintauchen ins Blütenmeer – Ringelblume, Kapuzinerkresse oder Borretsch
Blumen machen unsere Welt bunter und schöner. Wir lieben sie und die Bienen natürlich auch, denn sie sammeln den köstlichen Nektar. Deshalb müsst ihr beim Ernten bitte sehr gut schauen, dass kein Insekt darauf sitzt. Dann schmecken sie wunderbar!


© www.cityfarm.wien

Tipp:
Viele Blüten sind essbar und haben ein ganz unterschiedliches Aroma. Eines gemeinsam haben sie alle: durch den enthaltenen Blütennektar schmecken sie in der Mitte leicht süßlich. Sie sind auch eine richtig hübsche Dekoration, zum Beispiel auf einer Geburtstagstorte, in einer Limonade oder im Salat.



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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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So schmeckt der Frühling – hausgemachte Salate von Gourmet Business

Jetzt wo die Tage wieder länger und auch wärmer werden, sehnen wir uns nach einem leichten Mittagessen und noch mehr Frische in unserer Küche. Dafür eignen sich unsere neuen, hausgemachten Salate aus dem „Salat & Co“ Sortiment von Gourmet Business perfekt – egal ob für den Arbeitsalltag oder das Mittagessen im Homeoffice!

Papier statt Plastik: Umweltfreundlich dank neuer Verpackung

Ihr wollt auch mal einen Salat von Gourmet Business probieren, aber habt Bedenken wegen des Verpackungsmülls? Da müsst ihr euch keine Sorgen machen. Dank unserer neuen, nachhaltigen Salatschale sind unsere frischen, hausgemachten Salate jetzt noch umweltfreundlicher. Weil wir heute schon für morgen handeln, enthält die neue Salatschale nämlich 85% weniger Plastik als die bisherige Schale. Dadurch können wir gemeinsam mit euch, allein bei unseren Salaten, pro Jahr mehr als 2,5 Tonnen Plastik und damit 5 Tonnen CO₂ einsparen. So geht klimafreundliches Mittagessen! Die neue Salatschale kann zu 100% im österreichischen Plastik recycelt werden. Für die Umwelthelden unter euch: Man kann die Folie auch komplett vom Papier lösen und beides getrennt entsorgt – das heißt die Schale ins Altpapier, die Folie zum Plastik. Noch umweltfreundlicher werden die Salate durch die CO₂- neutrale Lieferung mit der Post in Kühlboxen. Leere Boxen könnt ihr ganz einfach über die Hauspost retournieren.

Frischer Salat fürs Homeoffice

Kennt ihr das auch? Ihr habt euer Mittagessen in der Tasche oder im Rucksack, der Deckel der Verpackung sitzt locker, eine falsche Bewegung und schon ist es passiert: Euer Mittagessen ist in der Tasche verteilt. Das kann euch mit unseren Salaten nicht passieren, denn durch die Frischefolie sind unsere Salate fest verschlossen und bleiben knackig und frisch.

Da ist für jeden was dabei!

Salate sind langweilig? Ganz sicher nicht bei Gourmet Business! Wir haben eine große Auswahl an abwechslungsreichen Salaten, egal ob vegetarisch, mit Nudeln, mit Fleisch oder mit Fisch. Auch das Vorurteil, dass Salate nicht satt machen, wird bei uns entkräftet. Denn neben den grünen Blättern von Eisbergsalat, Rucola und Co. kommen gegen den großen Hunger auch jede Menge handfeste Zutaten mit Biss mit in die Salatschüssel.
Alle, die leichte Salate lieben, sollten unbedingt unseren Tomaten-Mozzarellasalat mit Pesto Genovese oder gebratene Lachsstücke auf Blattsalat probieren. Für alle, die es etwas deftiger mögen, haben wir zum Beispiel den Crispy-Chicken oder den Backhendlsalat. Außerdem gibt es saisonale Angebote, wie zum Beispiel den griechischen Bauernsalat im Frühling, unseren mediterranen Pastasalat im Sommer oder einen Kürbissalat mit Feta im Herbst. Zusätzlich könnt ihr noch hausgemachte Wraps und Joghurts oder vitaminreiche Säfte bestellen – so ist das Mittagsmenü komplett.

Habt ihr auch Lust auf einen frischen Salat bekommen? Die gesamte Auswahl an unseren Salaten findet unsere Kunden im Online-System GOURMET À la Click. Bis eure Bestellung bei euch angekommen ist, haben wir schon mal das Rezept für unsere Buddha Bowl mit Reis, Sojabohnen und Quinoa für euch zum Nachkochen. Die Bowl könnt ihr übrigens von 19. April bis 25. Juni auch bei uns bestellen. In eurem Unternehmen gibt es noch keine Salate? Dann wendet euch doch mal an eure/n Gourmet-GastgeberIn oder den Gourmet-Kundenservice, damit ihr die Salate auch bald in eurem Unternehmen genießen könnt!

 

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Schon mal was von Buddha Bowls gehört? Dabei handelt es sich um eine Schüssel, in die einfach alles reinkommt, was euch schmeckt – Hauptsache gesund und frisch. Das Großartige an Buddha Bowls ist: Ihr esst etwas Leichtes, seit danach aber trotzdem gesättigt und habt noch dazu eine große Portion Vitamine zu euch genommen. Davon waren auch unsere Kolleginnen und Kollegen von Gourmet Business begeistert und haben die beliebte Buddha Bowl auch in der neuen „Salat & Co“ Frühling- und Sommer-Speisekarte wieder aufgenommen.

Hauptsache bunt und viele Vitamine

Da es bei der Buddha Bowl eigentlich kein genaues Rezept gibt, kann jede und jeder sein eigenes Rezept mit frischem Gemüse zusammenstellen. Je nach Saison können einzelne Gemüsesorten durch saisonales Gemüse ausgetauscht werden, um möglichst klimafreundlich und nachhaltig zu essen. Im Frühling und Sommer könnt ihr beispielsweise Spargel oder Tomaten verwenden und im Herbst und Winter Kohl, Kraut und Rote Rüben. Wichtig dabei ist, dass die Zutaten frisch und gesund sind.

Das Auge isst mit!

Daher schöpft aus dem Vollen und verwendet viele farbenfrohe Zutaten. Die Zutaten werden beim Anrichten nicht vermischt, sondern einzeln im Kreis angeordnet. Als Topping könnt ihr Nüsse, Samen, Sonnenblumenkerne, Sesam und Mandeln verwenden. Die Zusammenstellung einer Buddha Bowl soll ausgewogen sein und alle Nährstoffe enthalten, die ihr braucht. Daher sollten Reis oder Vollkornnudeln für die Kohlenhydrate und viel Salat, Gemüse oder auch Früchte für die Vitamine enthalten sein. Viel Eiweiß haben zum Beispiel Sojabohnen, Tofu und Quinoa und für die gesunden Fette könnten auch Nüsse oder eine Avocado in eurer Buddha Bowl enthalten sein. Somit ist die Bowl auch perfekt als Mittagessen für den Arbeitsalltag, denn sie gibt euch alle Nährstoffe, die ihr für den Tag braucht. So bleibt die nur allzu gut bekannte Müdigkeit nach dem Essen aus.

Falls ihr unsere Bowl mal nachkochen wollt, verraten wir euch unser Rezept:

Rezept für die Buddha Bowl von Gourmet Business
für eine Person

Zutaten für das Dressing  

  • 70ml Sesamöl
  • 50ml Reisessig
  • Ein ca. 2cm großes Stück Ingwer, gerieben
  • Saft von einer Limette
  • 40g Honig
  • 20g Salz
  • 3 große Karotten
  • 100ml Wasser

Zubereitung des Dressings

  • Karotten schälen, in grobe Stücke schneiden und sehr weichkochen.
  • Die weichgekochte Karotten absieben, in einen Standmixer mit den restlichen Zutaten, bis auf das Öl geben und fein mixen
  • Zum Schluss das Öl, langsam unter ständigen Mixen in das Dressing einrühren.

Zutaten für die Buddha Bowl

  • 120g Natureis gekocht
  • 40g Quinoa gekocht
  • 70g grüner Salat je nach Saison (z.B. Endivien, Romanasalat, grüner Salat) 
  • 30g Rotkraut geschnitten
  • 30g Gurken in Scheiben geschnitten
  • 40g Sojabohnen

Alternativ:

  • 40g Avocado
  • 20g Nüsse

Zubereitung

  • Der Reis und der Quinoa kommen in die Mitte der Schüssel. Die anderen Zutaten rundherum anrichten.
  • Das Dressing dazugeben. Fertig!

Die Mengen könnt ihr je nach Geschmack und Verfügbarkeit auch ändern und natürlich könnt ihr jedes Gemüse verwenden, das euch gut schmeckt!

 

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

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Endlich ist es soweit: Der Frühling ist da. Und mit dem Wandel der Natur kommt auch ein Wandel in unsere Küchen. Aktuell startet der Spargel in seine kurze aber vielfältige Saison. Unsere Kolleginnen und Kollegen von Gourmet Business haben in ihrer aktuellen Speisekarte für den Frühling und Sommer einige schmackhafte Gerichte mit Spargel für euch. Wenn ihr euch zu Hause auch mal eigene Gerichte mit dem beliebten Gemüse zubereiten wollt, haben wir hier ein paar Tipps für euch: 

So kocht man Spargel richtig

Weißen Spargel müsst ihr vor dem Kochen schälen, da die Schalesehr hart und holzig ist. Den Spargel mit etwas Zucker und Zitronensaft in einem Topf kochen. Das geht in einem ganz normalen Kochtopf, optimal ist natürlich ein Spargelkochtopf. Wenn ihr die Spitze mit dem Messer anstecht und sie noch etwas knackig ist, dann ist der Spargel fertiggekocht.
Schaut auch mal bei unseren Tipps für die Spargelzubereitung vorbei. Übrigens: Das Kochwasser kann man super für die Spargelcremesuppe verwenden!

Darf nicht fehlen: Sauce Hollandaise

Sie gehören einfach zusammen: Spargel und die Sauce Hollandaise. Dese Kombi ist eigentlich reicht einfach zuzubereiten und kann als Hauptgang oder auch als Vorspeise serviert werden. 

So bereitet ihr die Sauce zu: 

  •  250g Butter erhitzen und den aufsteigenden Schaum abschöpfen. Das nennt man dann geklärte Butter.
  • Dann zwei Eidotter mit Salz, Zitronensaft, Cayennepfeffer und 3 EL Gemüsefonds über Dampf schaumig schlagen und dann die geklärte Butter langsam während des Schlagens hinzugeben, bis eine dicke Sauce entsteht.

Für etwas mehr Abwechslung könnt ihr diese Sauce auch jederzeit abwandeln. Gebt beispielsweise einfach gehackten Estragon dazu und schon habt ihr eine Sauce Béarnaise.

Spargel mal anders: Das Spargel Cordon Bleu

Klingt abenteuerlich – ist es auch. Und richtig schmackhaft! Diese Speise findet ihr neben anderen Delikatessen wie zum Beispiel Spargel-Tagliatelle oder Spargelcremesuppe in der aktuellen Speisekarte von Gourmet Business. Auch zu hause könnt ihr das Rezept ganz einfach nachkochen:

  • Dazu den geschälten und gekochten weißen Spargel auf eine Scheibe Schinken legen und mit Parmesan bestreuen.
  • Danach einwickeln und zuerst in Mehl, dann in gequirltem Ei und schließlich in Brösel wenden und in Fett goldgelb herausbacken.

Ihr wollt noch mehr? Hier könnt ihr euch noch mehr schmackhafte Frühlingsrezepte mit Soargel und Bärlauch herunterladen. 

Lasst es euch schmecken!

 

Und noch mehr zum Thema Spargel findet ihr hier: 

Geerdet! Unser Spargel vom Marchfeld 
Spargelgeschichten – das kann der seltene Besuch

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Rezepttipp: Frühlingshafte Kartoffel-Bärlauchlaibchen

Es ist wieder Bärlauchzeit!

Mit dem März beginnt auch die Lieblingszeit aller Bärlauch-Fans. Das Frühlingskraut wächst nicht besonders lang, Saison hat es meist von Anfang März bis Ende April oder Anfang Mai. Genau deshalb sollte man die Bärlauch-Zeit auch ausnutzen! Und genau das tun wir in der Gourmet-Küche!

Geschmack mit Wiedererkennungswert

Egal ob als cremige Bärlauchsuppe für kältere Tage oder als Pesto, das euren Nudelgerichten das gewisse Etwas verleiht – den einzigarten Geschmack von Bärlauch erkennt man sofort. Auch einfache Gerichte erhalten durch das knoblauchartige Aroma eine besondere Note. Trotzdem könnt ihr und die Menschen rund um euch herum aufatmen: Denn im Gegensatz zu anderen Zwiebelgewächsen müsst ihr nach dem Genuss von Bärlauch keinen unangenehmen Mundgeruch befürchten.

Vorsicht beim Sammeln!

Am besten schmeckt Bärlauch natürlich frisch. Doch Vorsicht, wenn ihr Bärlauch auch selbst sammelt, denn hier besteht Verwechslungsgefahr! Am häufigsten wird Bärlauch mit den giftigen Maiglöckchen verwechselt. Ein starkes Unterscheidungsmerkmal ist neben dem Geruch die glänzende Blattunterseite der Maiglöckchen. Bärlauch wächst außerdem schon ab Anfang März, während das Maiglöckchen erst ab Mitte April austreibt. Ihr seid euch trotzdem nicht sicher? Fragt am besten jemanden mit etwas mehr Erfahrung, ob sie euch helfen würden!
Bevor ihr den Bärlauch kocht, solltet ihr ihn auf jeden Fall noch gründlich waschen.

Ein beliebtes Gericht unsere Gäste sind die Kartoffel-Bärlauchlaibchen von Gourmet Daheim, die ihr ab 15. März auch wieder bestellen könnt. Wenn ihr gerne selbst zum Kochlöffel greift, haben wir das Rezept zum Nachkochen für euch.

Rezept für die Kartoffel-Bärlauchlaibchen

Zutaten für die Laibchen

Kartoffelmasse

  • 200 g mehlige Kartoffeln
  • 180 g Karoffelpürreeflocken
  • 500 g Wasser
  • Ein Ei und ein Eiklar
  • Salz
  • Rapsöl

Fülle

  • 250 g Gervais
  • 40 g Bärlauch frisch
  • 30 g Blattspinat tiefgekühlt
  • Eine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Eidotter

Zubereitung der Laibchen

  1. Die rohen Kartoffeln schälen und durch ein Reibeisen in eine Schüssel mit kaltem Wasser reiben.
  2. Die Kartoffeln mit der Hand gut ausdrücken.
  3. Kartoffelflocken mit Wasser, Ei, Öl und Salz gut abmischen.
  4. Die gerissenen Kartoffeln dazu geben und gut durchkneten.
  5. Blattspinat auftauen lassen, danach gut ausdrücken
  6. Bärlauch waschen und mit dem Blattspinat grob hacken.
  7. Gervais mit Eidotter glattrühren und mit den restlichen Zutaten gut vermischen.
  8. Mit ca. 70g der Masse ein Knödel formen und flach drücken.
  9. In die Mitte ca. 30g Bärlauch Fülle (ungefähr einen Teelöffel) geben.
  10. Die Kartoffelmasse zusammenklappen und mit der Hand ein Laibchen formen.
  11. Ca. 1 cm Öl in eine Pfanne geben und die Bärlauchlaibchen darin auf beiden Seiten langsam gold-braun herausbacken.

Für die Kräuterrahmsaue

  • 1 kleine Zwiebel
  • 20 g Butter
  • 150 ml Gemüsefond (oder Wasser und Gemüsesuppenwürfel)
  • 1/8 l Schlagobers
  • 150 ml Milch
  • 1EL Mehl
  • Salz, Pfeffer, Liebstöckel gemahlen
  • Ca. je ¼ Bund Schnittlauch und Petersilie (Ttiefgekühlt ca. 10g)
  1. Zwiebel schälen und klein würfelig schneiden.
  2. Butter in einem Topf schmelzen und die Zwiebel glasig anrösten.
  3. Mehl dazugeben, umrühren und mit der kalten Milch und dem Fond aufgießen und gut verrühren.
  4. Die Mischung aufkochen. Schlagobers und die Gewürze dazugeben und mit dem Stabmixer mixen.
  5. Zum Schluss die gehackten Kräuter dazugeben.

Für das Mischgemüse

  • Eine Karotte
  • Eine gelbe Rübe
  • Ein Kohlrabi
  • ½ Karfiol
  • ½ Brokkoli
  1. Gemüse putzen und schälen und in daumengroße Stücke schneiden.
  2. Das geputzte Gemüse im Salzwasser kochen.
  3. Brokkoli und Karfiol etwas später dazugeben, da diese beiden Gemüsearten eine kürzere Garzeit haben.
  4. Gemüse abseihen und entweder einfach so genießen oder noch mit etwas Butter, Salz und Pfeffer würzen.

Ihr habt noch mehr Bärlauch gesammelt und sucht nach weiteren Rezepten? Dann probiert doch mal unser Bärlauchrisotto

 

Hier gibt's noch mehr Rezepte:

Krautfleckerl – ein gesundes Rezept mit Tradition
Lauch – der milde Verwandte der Zwiebel
Fantastische Salatzeit: Rezept für unsere Buddha Bowl

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Geerdet! Unser Spargel vom Marchfeld

Spargelhof Magoschitz – ein Lieferantenporträt

Das Marchfeld. Der größte Gemüsegarten Niederösterreichs, direkt vor den Toren Wiens. Fruchtbare Erde, wohin das Auge schaut. Und eine Spargelvielfalt, die unsere Köche und Gäste glücklich macht. Deshalb kaufen wir unseren Spargel hier, nahe unserer Küche, ganz regional und saisonal ein. Unser Einkaufschef Thomas Knor hat sich bei der heurigen Ernte am Spargelhof der Familie Magoschitz in Mannsdorf an der Donau von der hohen Qualität überzeugt. Und sich von der Begeisterung unseres Spargellieferanten anstecken lassen.

Spargelernte

Spargelbauer im Gespräch mit Gourmet Einkäufer

Spargelhof Magoschitz

Werner Magoschitz ist Pionier und „Spargel-Flüsterer“. Die ersten Pflänzchen hat er bereits 1975 gesetzt, wie er uns erzählt, und seitdem ist er nicht mehr davon losgekommen. Heute werden pro Jahr bereits 120 Hektar Spargelfelder geerntet. Den Familienbetrieb inkl. Hofladen führt er gemeinsam mit Frau Barbara, die vier Kinder helfen mit, wo immer es geht. Sohn Anton ist bei unserem Besuch am Spargelfeld mit dabei und so wie sein Vater bereits Spargel-Experte.

Spargelernte

Spargelernte

Spargel auf dem Feld

Geduld, Geduld …

Werner Magoschitz ist es wichtig, dass wir als Kunden verstehen, wie der Marchfelder Spargel aufwächst. Wie tief verwurzelt dieses köstliche Gemüse in der humusreichen Erde der Region ist, zeigt er gerne anhand seines Mini-Spargelfelds im Hof. Hier wird uns schnell klar, dass der Spargelanbau neben viel Know-how vor allem eins braucht – Geduld!

Spargelpflanze

Spargelhof Magoschitz

Spargelpflanzen müssen bereits ein Jahr alt sein, bevor sie in die Erde aufs Feld kommen. Dann gilt es ein Jahr zu warten. In dieser Zeit baut die Pflanze einen Wurzelspeicher auf. Dieser ist notwendig, betont der Experte, damit sie im dritten Jahr die Erntezeit übersteht. Beim Spargel werden nämlich die stets nachwachsenden Triebe gestochen (so heißt die Ernte im Fachjargon), wodurch während der Erntezeit keine Assimilation möglich ist. Nach der Ernte kann dann neue Kraft für das nächste Jahr getankt werden. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit bekommt die Pflanze wieder Ruhe und Zeit zum Starkwerden und Wachsen. Eine Spargelpflanze hat rund 5-6 Erntejahre. Üblicherweise ist rund um den 24. Juni, dem alljährlichen Johanni(s)tag, der letzte frische Spargel verfügbar.

Grün, weiß, Purpur

Bei unserem Besuch am Spargelhof Magoschitz tauchen wir in die bunte Welt des Spargels ein. Grün, weiß und Purpur leuchtet er.

Der weiße Spargel ist der Klassiker. Ihn anzubauen, ist am Aufwändigsten, erfahren wir. Denn er verfärbt sich im Sonnenlicht violett. Grund dafür ist der Pflanzenfarbstoff Anthocyan. Deswegen wird er mit Erdwällen und Abdeckfolie geschützt. Und es wird gestochen, bevor er die Erddecke durchbricht und nach der Ernte im Eiswasserbecken unter 4 Grad gekühlt. „Darin darf der weiße Spargel aber nicht länger als 6 Stunden bleiben, sonst schmeckt er wässrig. Bei uns wird er längstens 2 Stunden im Eiswasser gekühlt“, betont Spargelbauer Magoschitz. Wichtig ist ihm auch noch, dass seine Kunden wissen, dass weißer Spargel mit violetten Spitzen genauso schmackhaft und gut ist, und sogar mehr Vitamin D und Mineralstoffe enthält.

weißer Spargel

Grüner Spargel und die neueste Sorte Purpurspargel sind unkomplizierter. Sie wachsen nach oben in die Sonne, können auch roh genossen werden und schmecken kräftiger und würziger als weißer Spargel. Weil der Chlorophyllgehalt größer ist, enthalten sie mehr Vitamine (C, Betakarotin, E, K).

Gourmet pflegt langjährige Partnerschaften zu seinen Lieferanten und setzt auf Regionalität und Saisonalität beim Einkauf. So oft wie möglich kommen österreichische Lebensmittel auf den Teller. Wie der köstliche Marchfeld Spargel, frisches Gemüse, Kartoffel, Getreide, Freilandeier, Milch- und Milchprodukte sowie Hühner-, Rind- und Schweinefleisch aus Österreich.

Marchfeld Spargel

Marchfeld Spargel g.g.A. – geschützte Ursprungsbezeichnung

Die Region Marchfeld eignet sich mit ihrem milden Klima und lockeren Böden mit hohem Humus- und Sandgehalt besonders gut für den Spargelanbau. Seit 1996 ist der Begriff Marchfeldspargel von der Europäischen Union als geschützte geographische Angabe anerkannt. Unser Spargelbauer Werner Magoschitz war einer der Gründungsväter des Vereins Marchfeld Spargel g.g.A. Er ist überzeugt davon, dass hier im Marchfeld der Spargel besonders gut gedeiht – mit seinem typischen, feinen Aroma, weniger Bitterstoffen und einer außergewöhnlichen Zartheit. Das sehen wir auch so!

Mehr zum Spargelhof Magoschitz

Rezepte und Tipps zum Spargel:
Darauf sollten Sie bei der Zubereitung von Spargel achten 
Schmackhafte Frühlingsrezepte 
Spargelgeschichten - das kann der seltene Besuch 

 

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Es ist wieder Bärlauchzeit! Wir freuen uns, denn die gesunden Blätter lassen sich ganz vielfältig verarbeiten – egal, ob als Pestos, Suppen oder Saucen. Oder auch als Risotto! Ganz frisch aus unserer Küche kommt das Bärlauchrisotto. Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Bärlauchrisotto
Zutaten (für 2 Personen)

  • 30 ml Olivenöl
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 150 g Risottoreis
  • 150 ml Weißwein
  • 500 ml warmer Geflügel- oder Gemüsefond
  • Meersalz, grob
  • bunter Pfeffer, grob
  • 60 g Bärlauch 
  • 2 EL Olivenöl
  • 30 g kalte Butter
  • 30 g Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung

  1. Olivenöl, Schalotte und Knoblauch in einem heißen Topf leicht anschwitzen, Risottoreis dazugeben und nochmals kurz anschwitzen, danach mit dem Weißwein ablöschen. 
  2. Mit Geflügel- oder Gemüsefond aufgießen. Unter ständigem Rühren auf leichter Hitze zu cremiger Konsistenz bringen.
  3. Den Bärlauch mit dem Olivenöl fein pürieren. Danach die Gewürze und den pürierten Bärlauch zum Reis geben.
  4. Vor dem Anrichten kalte Butter unterheben und mit Parmesan bestreuen.
  5. Als Dekoration noch etwas frischen Bärlauch über das Risotto streuen. 

Lasst es euch schmecken!


Hier gibt's noch mehr Rezepte:

Spinatpalatschinken mit Fetakäse auf Tomatenragout
Exotisches Hühnercurry mit Basmatireis
Krautfleckerl – ein gesundes Rezept mit Tradition

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Voller Geschmack mit weniger Fleisch!

Unsere Umwelt liegt uns sehr am Herzen. Wir machen uns viele Gedanken, wie wir unsere Gäste mit tollen Gerichten begeistern und gleichzeitig etwas für das Klima tun können. Die Lösung ist eigentlich recht einfach: Weniger Fleisch und mehr von der Pflanze. Nachhaltiges Kochen heißt nicht, dass man auf Abwechslung und Geschmack verzichten muss. Es gibt unzählige köstliche, vegetarischen Speisen.

Wer nicht zur Gänze auf Fleisch und seinen besonderen Geschmack verzichten möchte, findet bei uns auch eine Lösung. Ganz neu im Sortiment von Gourmet Business für das Essen am Arbeitsplatz sind die Fifty-Fifty-Burger. Wie der Name schon sagt, bestehen die Pattys dafür nur zu 50 Prozent aus österreichischem Rind-, Schweine- oder Hühnerfleisch. Die andere Hälfte wird mit wertvollem Getreide wie Bio-Grünkern und Quinoa ergänzt. Das schmeckt mindestens genauso gut, ist aber wesentlich besser für das Klima. Denn der CO₂-Fußabdruck einer Speise wird zum größten Teil von den Zutaten beeinflusst. Pflanzliche Lebensmittel verbrauchen im Anbau und der Lagerung wesentlich weniger Ressourcen als tierische Lebensmittel. Die Fleischproduktion belastet das Klima und die Umwelt besonders stark. Fleisch allein ist für fast die Hälfte – genauer gesagt 43 Prozent – der ernährungsbezogenen Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Protein statt Kalorien – für unsere Gesundheit und unsere Umwelt

Klimaschonende Ernährung ist auch eine gesündere Ernährung. In Österreich essen wir aber durchschnittlich dreimal mehr Fleisch, als GesundheitsexpertInnen empfehlen*. Mehr Gemüse und Getreide am Teller schmeckt nicht nur hervorragend, es macht auch eine gute Figur und unterstützt die Gesundheit. Die in dem Fifty-Fifty-Burger enthaltenen pflanzlichen Bestandteile, wie Quinoa und Grünkern haben es in sich: In diesen Sorten stecken besonders viel Eiweiß und Ballaststoffe. Grünkern ist früh geernteter Dinkel. Durch das Rösten und Trocknen erhält er seine olivgrüne Farbe und seinen charakteristischen Geschmack. Der österreichische Bio-Grünkern hat einen hohen Gehalt an B-Vitaminen, Magnesium und Phosphor. Quinoa wurde schon bei den Inkas aufgrund des hohen Nährstoff- und Eiweißgehaltes als Wundermittel verehrt. Zu Recht: Das „Inkakorn“, bzw. die „Andenhirse“, wie die Pflanze auch genannt wird, enthält besonders viel wertvolle Aminosäuren, ungesättigte Fettsäuren, Magnesium, Eisen Kalium und Kalzium. Gemeinsam mit hochwertigem Fleisch zu 100 Prozent aus Österreich sind die Fifty-Fifty Burger-Kreationen somit gesunde Proteinbomben mit einer besseren Klimabilanz!

Unsere Fifty-Fifty-Burger gibt es in zwei Kreationen: All jenen, die die exotischen Gewürze Asiens lieben, empfehlen wir die Variante mit würzigem Burger aus österreichischem Hühnerfleisch und Quinoa auf pikantem Gemüsecurry und FAIRTRADE-Basmatireis.

Für alle, die es geschmacklich gerne herzhafter haben, gibt es saftige Burger aus österreichischem Rind- und Schweinefleisch mit Grünkern in feiner Champignonsauce mit Gemüsereis.

Am besten gleich ausprobieren und bestellen. Mehr zu unserem gesunden, klimafreundlichen Mittagessen am Arbeitsplatz findet ihr unter www.gourmet-business.at. Wir wünschen guten Appetit!


 

Weitere interessante Artikel:

Tipps für mehr Bewegung am Arbeitsplatz
Wie kann man Lebensmittelabfälle vermeiden?
Genießen wie Gott in Frankreich: Auch Zuhause!

 

*Quelle: Schlatzer M. und Lindenthal T. (2020): Einfluss von unterschiedlichen Ernährungsweisen auf Klimawandel und Flächeninanspruchnahme in Österreich und Übersee.

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Genießen wie Gott in Frankreich: Auch Zuhause!

Geschmack für die ganze Familie mit den kulinarischen Themenwochen Vive la France

Seit dem 22. März heißt es bei Gourmet Business: Genießen wie Gott in Frankreich! In den kulinarischen Themenwochen Vive la France servieren wir französische Spezialitäten wie Coq au Vin, Spinat-Kartoffelgratin oder Crêpes Suzette: Da ist für jeden etwas dabei, egal ob groß oder klein! Denn während sich die Erwachsenen etwas ausgefallenere Speisen gönnen, lieben die Kinder zum Beispiel unsere Spaghetti à la Provence. Auch unser Vertriebsleiter Alexander Wieder hat die exquisiten Speisen für ein gemütliches sonntägliches Mittagessen mit seiner Familie bestellt. So einfach und schnell ist ein Mittagstisch vielfältig gedeckt: Jeder isst, was ihm schmeckt und worauf er gerade Lust hat!

Unser Vertriebsleiter und seine Familie waren jedenfalls begeistert von unseren Speisen. „Es war ein toller Sonntagmittag.  Der Vormittag war schon angenehm, da das Kochen weggefallen ist und der Abwasch war auch im Nu erledigt!“, erzählt er uns.

Alle Speisen des Gourmet Business Sortiments können von unseren Kunden im Online-System Gourmet À la Click bestellt werden.  Die Gerichte werden an euer Unternehmen geliefert und können entweder dort genossen oder auch einfach mit nach Hause genommen werden. Natürlich könnt ihr die Speisen auch wie unser Vertriebsleiter gemeinsam mit eurer Familie Zuhause genießen.

Umweltfreundlich und nachhaltig ist das Ganze auch noch dazu: Alle Speisen werden portionsgenau in der Gourmet Papierschale geliefert und lassen sich in dieser direkt im Backofen oder in der Mikrowelle zubereiten. Die Papierschale kann dann einfach recycelt werden. So spart ihr euch viel Zeit, die ihr ansonsten mit Kochen verbringen würdet und ihr müsst keine Töpfe und Pfannen schrubben! Zeit, die man für die schönen Dinge im Leben verwenden kann!

Wir wünschen euch allen viel Freude mit den Speisen der kulinarischen Themenwochen Vive la France und Bon appétit!

 

Falls ihr unsere Speisen auch mal Zuhause nachkochen wollt:

Wie Gott in Frankreich: Boeuf Bourguignon
Rezepttipp für den Gründonnerstag: Spinatpalatschinken mit Fetakäse auf Tomatenragout
Die leichte Linsenpasta mit Gemüse von Gourmet

 

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Eier färben gehört zum Osterfest mit Kindern unbedingt dazu! Habt ihr schon mal probiert, die Eier mit natürlichen Zutaten zu färben? Das solltet ihr unbedingt einmal ausprobieren. Ihr bringt wunderschöne Pastelltöne ins Osternest und spart euch künstliche Farben. Am besten funktioniert es mit weißen Eiern, sie nehmen die Farben schöner an. Und gemeinsam mit euren Kids macht es doppelt Spaß.

Schönheiten im Zwiebellook

Das braucht ihr:

  • Eier
  • Zwiebelschalen
  • Wasser
  • Zwiebelnetze und Strumpfhosen

So geht´s

  1. Die Zwiebeln schälen und die Zwiebelnetze aufheben. Am besten sammelt ihr die Schalen über ein paar Tage zusammen.
  2. Wickelt die Eier für kreative Muster zuerst in die Zwiebelschalen und danach in ein Netz. Bindet das Netz oben zusammen. Ihr könnt die Eier auch nur in die Netze einwickeln oder Blätter sammeln und sie mit einer dünnen Strumpfhose am Ei fixieren. Vielleicht fallen euch noch andere Methoden ein. Erlaubt ist, was gefällt. Bei weißen Eiern sieht man die Muster am besten. Zwiebelschalen färben jedoch kräftig genug, um auch braune Eier schön zu marmorieren. Wer es schlicht mag, legt die Eier einfach in den Zwiebelsud und färbt sie einheitlich braun.
  3. Wasser in einen Topf oder im Wasserkocher aufkochen (gerade so viel Wasser, damit die Eier bedeckt sind). Die Eier in das kochende Wasser geben und 10 Minuten lang darin hart kochen. Den Topf von der Hitze nehmen.
  4. Lasst die Eier etwas auskühlen und entfernt dann die Netze und die Zwiebelschalen von den Eiern. Fertig!

Sonniges Gelb mit Kurkuma

Das braucht ihr:

  • Eier
  • Ca. 2 EL Kurkuma
  • Wasser
  • Einen Spritzer Essig

So geht´s:

  1. Am besten funktioniert das Färben mit Kurkuma mit weißen Eiern, da man die Farbe hier besser sieht. 
  2. Falls ihr euren Eiern ein schönes Muster verpassen wollt, könnt ihr sie z.B. in ein Zwiebelnetz wickeln. 
  3. Wasser in einen Topf mit dem Kurkumapulver und dem Essig aufkochen (geradeso viel Wasser, damit die Eier bedeckt sind). Die Eier in das kochende Wasser geben und 10 Minuten lang darin hart kochen. Den Topf von der Hitze nehmen und die Eier aus dem Wasser nehmen. Für kräftigere Farben könnt ihr die Eier auch länger im Sud belassen.
  4. Schon habt ihr wunderschöne, gelbe Ostereier.

Grün und blau in vielen Facetten

Mit Spinat und Rotkraut kommt noch mehr Farbe ins Nest. Und wer möchte, kann weitere Experimente wagen: etwa mit Rote Rüben, Holundersaft oder Johannisbeernektar. Mit etwas Kreativität kommt ihr vielleicht noch auf andere Ideen. Schickt uns eure Fotos, wir freuen uns darauf!

 

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Ei, Ei, Ei – die Ostereier-Restlküche
Der wahre Unterschied zwischen weißen und braunen Eiern
Traditionelles zum Osterfest

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Ei, Ei, Ei – die Ostereier-Restlküche

Zu Ostern gehören sie einfach dazu, die bunten Eier – ohne sie wäre das Fest nur halb so schön. Deshalb werden vor dem Fest ganze Wagenladungen davon eingekauft, viele davon schon gefärbt, um sich am Ostersonntag bei der Eiersuche über leuchtende Kinderaugen zu freuen oder sie zum traditionellen Osterschinken zu genießen.

Doch jetzt nach Ostern werden viele davon einfach weggeworfen – dabei sind Eier meist auch nach Wochen noch gut genießbar und als Lebensmittel viel zu schade für den Müll. Natürlich kann es sein, dass man nach den Feiertagen keine hartgekochten Eier mehr sehen kann. Deshalb haben wir hier ein paar Rezeptideen, die auch nach Ostern noch Lust auf Ostereier machen.

Spargelzeit

Zum Glück fällt die Osterzeit oftmals mit der Spargelzeit zusammen. So bietet sich die wunderbare Gelegenheit, hartgekochte Eier in einer Spargel Vinaigrette mit Ei und Paradeisern zu verwerten.

Zutaten für die Vinaigrette:

2 Stk. Paradeiser
2 gekochte Eier
½ gehackte Zwiebel
130g Olivenöl
60ml Apfelessig
Salz, Pfeffer
Petersilie und Schnittlauch, fein gehackt und geschnitten.

Zubereitung:

Spargel kochen und abkühlen lassen. Wir haben euch hier schon hilfreiche Tipps und Tricks zur Spargelzubereitung zusammengetragen.

Den Strunk der Paradeiser entfernen und die untere Seite mit einem Kreuzschnitt einschneiden. Dann 5 Sekunden im kochenden Wasser blanchieren und anschließend abschrecken. Anschließend schälen und entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Dann mit allen Zutaten außer den Eiern und dem Spargel vermengen.
Die gekochten Eier schälen und mit einem Messer fein hacken.
Zum Schluss den Spargel auf einem Teller anrichten, die Vinaigrette darüber geben und mit den Eiern bestreuen.

Aufstriche – schmackhaft und einfach

Ostereier sind auch eine optimale Basis für verschiedene Aufstriche. Einfach das Eiweiß klein schneiden und das Eigelb mit einer Gabel zerdrücken. Dann mit Topfen, Senf, Salz und Pfeffer vermengen und schon hat man die Grundmasse. Diese kann dann mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen verfeinert werden. Oder man kreiert sich selbst seine individuellen Lieblings-Aufstriche, indem man das Grundrezept mit Gurken, Kresse oder anderen saisonalen Gemüsesorten ergänzt. Der Phantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Krensuppe mit Ei

Ein schmackhaftes Gericht, das sich auch noch schnell zubereiten lässt. Die Suppe wird aus Mehl, Wasser, Milch und fein geriebenem Kren (Meerrettich) gekocht. Das Ei vierteln und in die fertig angerichtete Suppe legen. Auch Würstel oder Erdäpfeln passen sehr gut zu der Suppe. Weil es auch bei der Krensuppe verschiedenste Variationen gibt, kann man sich hier ebenfalls bei der Eierverwertung richtig austoben.

Vielleicht haben diese Ideen ein bisschen dazu beigetragen, dass dieses Jahr ein paar Ostereier weniger im Müll landen.

 

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Quelle Headerbild: shutterstock.com/Jag_cz

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Rezepttipp für den Gründonnerstag: Spinatpalatschinken mit Fetakäse auf Tomatenragout

Spinat mit Spiegelei – das ist wohl das klassiche Gründonnerstagsessen. Denn an diesem Tag wird traditionell in vielen Familien Spinat gegessen. Vielleicht kennt ihr diese Tradition ja auch von euch zu Hause? Der Gründonnerstag ist traditionell ein Fasttag, an dem vor der reichhaltigen Osterjause nochmal auf Fleisch verzichtet und auf viel Gemüse zurückgriffen wird. Wir lieben zwar das klassiche Gründonnerstagsgericht Spinat mit Spiegelei, falls ihr aber ein bisschen Abwechslung wollt, haben wir hier das Rezept für eine andere Speise mit viel Spinat für euch: Unsere Spinatpalatschinken mit Fetakäse auf Tomatenragout von Gourmet Business, zum Nachkochen für zu Hause.

Rezept für die Spinatpalatschinken mit Fetakäse auf Tomatenragout

Zutaten für die Palatschinken

  • 250g Mehl glatt
  • 4 Eier
  • 500ml Milch
  • 20ml Rapsöl
  • Prise Salz
  • ​Ewas Öl oder Butterschmalz zum Backen

Zutaten für die Spinatfülle

  • Eine Zwiebel
  • Eine Knoblauchzehe
  • 250g Tiefkühl-Blattspinat
  • 1/2EL Mehl
  • 30g Butter
  • 200ml Milch
  • Eine Messerspitze Oregano
  • Eine Messerspitze Thymian
  • 150g Feta Käse
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Eier, Milch und Öl in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen versprudeln.
  2. Mehl dazu geben und den Teig glattrühren, danach 30 Minuten rasten lassen.
  3. Das Öl in einer flachen Pfanne erhitzen, den Teig einfließen lassen, backen, wenden und fertig backen.
  4. Den Knoblauch hacken und die Zwiebel kleinwürfelig schneiden.
  5. Butter in einem Topf schmelzen, Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen, das Mehl dazugeben und kurz anschwitzen.
  6. Mit kalter Milch aufgießen und mit dem Schneebesen glattrühren.
  7. Danach den aufgetauten Spinat, die Gewürze und den zerbröselten oder grob geschnitten Fetakäse dazugeben.
  8. 1-2 Esslöffel der Spinatmasse in die Mitte der Palatschinke legen und einrollen.

Zutaten für das Tomatenragout

  • 500g Fleischtomaten (oder 300g Dosentomaten)
  • 1El Tomatenmark
  • Eine Zwiebel
  • 20ml Olivenöl
  • ¼ Bund Thymian
  • Eine Knoblauchzehe
  • Ein Spritzer Essig
  • Ein Teelöffel Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • 30ml Olivenöl

Zubereitung

Falls ihr Dosentomaten verwendet, müsst ihr erst ab Punkt vier beginnen.

  1. Die Tomaten am Stielansatz kreuzweise einschneiden.
  2. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Tomaten darin kurz blanchieren.
  3. Die Tomaten kalt abschrecken, die Haut abschälen, halbieren und entkernen. Die Tomaten grobwürfelig schneiden.
  4. Die Zwiebel kleinwürfelig schneiden.
  5. Tomaten mit Zwiebel und Olivenöl leicht anschwitzen, das Tomatenmark und den Zucker dazugeben und kurz mitrösten.
  6. Mit etwas Gemüsefond aufgießen, die Gewürze dazugeben und ca. 5 min leicht köcheln lassen.

Lasst euch euer Gründonnertagsessen schmecken!

 

Noch mehr Rezepttipps für euch:

Rezept: Exotisches Hühnercurry mit Basmatireis
Die leichte Linsenpasta mit Gemüse von Gourmet
Ein Hauch von Frankreich: Crêpes Suzette

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Wurzel, Blüte, Blatt – wir müssen nichts verschwenden!
Wir ziehen eine wunderschöne Karotte frisch aus der Erde. Jetzt noch waschen und mit einer kräftigen Drehung die schönen, grünen Blätter entfernen. Und schon knabbern wir die orangefarbene Wurzel mit großem Genuss ganz frisch aus dem Beet. Doch Moment! Stopp! Die Blätter sehen so schön knackig aus! Vielleicht müssen die gar nicht auf den Komposthaufen…

Die Blätter, nur etwas für Kaninchen?
Nein, auf keinen Fall! Überlegt einmal, fällt euch ein Blattgemüse ein, dass wir in Österreich gerne essen?  Ja, genau, zum Beispiel der Blattspinat. Auch Mangold, alle Salate, Petersilie oder Schnittlauch sind Blätter, die wir essen. Und jetzt kommt der Geheimtipp! Ihr könnt auch die frischen Blätter von Karotten, Radieschen, Roten Rüben oder Kohlrabi essen. Sie schmecken toll, einfach klein schneiden und zu Salat, Aufstrich, Pesto oder Gemüseeintopf mischen.


© www.cityfarm.wien

Die Wurzel – der Strohhalm der Pflanzen
Über die Wurzel holt sich eine Pflanze gemeinsam mit dem Wasser wichtige Nährstoffe aus der Erde, um gut wachsen zu können. Sie ist deshalb auch das erste, was bei einem Samen, den wir in die Erde stecken, als erstes zu wachsen beginnt. Die Wurzeln geben der Pflanze auch wichtigen Halt, damit sie nicht vom nächsten Sturm davon getragen wird. Die Wurzel von manchen Pflanzen kann aber auch viele gute Nährstoffe speichern und deshalb schmeckt sie nicht nur toll, sondern ist auch noch gut für unsere Gesundheit. Karotten, Radieschen und Rote Rübe kennt ihr doch sicher! Das sind alles Wurzeln, die wir uns gerne schmecken lassen!

Essbare Blüten aus dem Garten
Kapuzinerkresse, Ringelblumen, Rosen, Lavendel und viele andere Blüten aus dem Garten schmecken wirklich köstlich. Auch die Blüten von Zucchinis kann man essen, allerdings bekommt ihr dann keine Zucchini mehr, weil ja die Frucht nach der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten, aus der Blüte entsteht. Wenn ihr euch die Blüte schmecken lasst, klappt das natürlich nicht mehr. Also am besten nur die Blüten von den Pflanzen essen, die keine tollen Früchte liefern. Viele Wiesenblumen zählen auch dazu, zum Beispiel Gänseblümchen oder Löwenzahn.  Aber Achtung: Nur essen, was ihr wirklich eindeutig kennt, denn manche Pflanzen können auch giftig sein. Gemeinsam mit den großen Gartenprofis klappt das aber sicher! Und noch ein wichtiger Tipp: Blumen aus der Blumenhandlung werden gerne mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, damit sie besonders schön sind. Dadurch sind sie aber nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Wir können also von vielen Pflanzen alle Teile essen. Die Blüten, die Blätter oder auch die Wurzeln. Es gibt ein paar Ausnahmen, das sind die Nachtschattengewächse wie Tomaten (Paradeiser), Kartoffeln (Erdäpfel) oder Paprika. Hier sind nur die Früchte genießbar.


© www.cityfarm.wien

Rezept für unser „Nichts verschwenden!“-Blattgrün-Pesto

Zutaten
eine Handvoll frische Blätter von Karotten, Radieschen oder Kohlrabi
1 Knoblauchzehe
150 ml Olivenöl
30 g Walnüsse oder Haselnüsse
½ Teelöffel Salz

Die Blätter abzupfen, waschen und gut abtrocknen. Danach etwas klein hacken oder zupfen und gemeinsam mit den anderen Zutaten mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Nudeln oder auf einem Brot schmecken lassen!


© www.cityfarm.wien

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Croissants, Macarons und das Baguette… bestimmt wisst ihr sofort, welches Land wir meinen, wenn ihr an diese drei Dinge denkt. Ganz genau: Die Rede ist von Frankreich. Gourmet Business begeistert im Frühling und Sommer 2021 nämlich mit neuem Angebot und ab März reisen wir mit Speisen wie Coq au Vin oder Spaghetti à la Provence geschmacklich nach Frankreich. Unser Rezept für unser Boeuf Bourguignon haben wir euch bereits vorgestellt, aber was darf bei einem gelungenen Dinner auf keinen Fall fehlen? Ganz genau: die Nachspeise. Und weil man sie so sehr wie kaum eine andere Süßspeise mit Frankreich verbindet, haben wir uns hier für Crêpes entschieden.

Auf der ganzen Welt beliebt

Bei uns sind sie als Palatschinken bekannt, doch man kennt sie fast in jedem Land in ähnlichen Variationen und unter Namen wie Pfannkuchen, Eierkuchen, Pancakes oder eben Crêpes. Das Besondere an den Crêpes ist, dass der Teig hier besonders dünn ist. Crêpes Suzette wurden angeblich durch einen Zufall erfunden. Typisch französisch werden sie in einer Orangenlikör-Orangensaft-Sauce serviert. Ihr könnt die Crêpes Suzette am Arbeitsplatz genießen, von uns zubereitet, oder euch selbst als Köchinnen und Köche probieren. Mit unserem Rezept bringt ihr das französische Flair  garantiert zu euch nach Hause.

Crêpes Suzette à la Gourmet
Rezept für 4 Personen

Zutaten für die Crêpes:

  • 150 g Mehl, glatt
  • 2 Eier
  • ¼ l Milch
  • Eine Prise Salz (erhöht die Klebefähigkeit des Teigs, daher immer eine Prise dazugeben)
  • Öl, zum Backen
  • Cranberries

Zutaten für die Orangensauce:

  • 80 g Kristallzucker
  • 600 ml Orangensaft
  • 30 g Butter
  • 50 ml Cointreau
  • 10 g Stärke (Maizena)

Zubereitung:

  1. Zucker mit Butter in einer flachen Pfanne karamellisieren.
  2. Mit Orangensaft ablöschen und etwas einkochen lassen
  3. Stärke mit etwas Wasser abrühren und die Sauce damit binden und kurz aufkochen.
  4. Die Crêpes zu Dreiecken falten, in die Orangensauce legen und gut durchschwenken, damit sie mit der Sauce überdeckt sind.
  5. Zum Schluss die Cranberries über die Crêpes streuen.

Lasst es euch schmecken!

 

Weitere Rezepte für Naschkatzen gibt´s hier:

Schmarrn – ein Klassiker der österreichischen Küche
Ein 45 Jahre Gourmet-Klassiker: Apfelringe mit Vanille-Zimtsauce
Fruchtiges für die Kids: BIO-Topfenknödel mit Erdbeer-Rhabarberkompott

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Wie Gott in Frankreich: Boeuf Bourguignon

Geschmortes Rind in Rotwein-Gemüsesauce

Genießen wie Gott in Frankreich – das ist das Motto der Vive la France-Themenwochen von Gourmet Business, ab dem 22. März. Und nachdem wir euch ja bereits vorgestellt haben, was es bei Gourmet Business im Frühling und Sommer Neues gibt, wollen wir euch jetzt auch eines unserer neuen Gerichte näher vorstellen.

Gut Ding braucht Weile

Wenn es mal schnell gehen muss, ist das Boeuf Bourguignon nicht gerade das richtige Gericht. Denn die Zubereitung nimmt ganz schön viel Zeit in Anspruch! Doch spätestens beim Genuss des geschmorten Rindes werdet ihr merken, dass das Gericht die Mühe auf jeden Fall wert ist. Außerdem nimmt das Schmoren die meiste Zeit in Anspruch und da könnt ihr nebenbei auch andere Dinge erledigen.

Das Rezept kommt aus der französischen Region Burgund, die für erstklassiges Rindfleisch und den Burgunderwein bekannt ist – die beiden Hauptzutaten in unserem Gericht. Und genau wie die Franzosen legen auch wir großen Wert auf beste Qualität und Frische bei den Zutaten. Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen!

Boeuf Bourguignon à la Gourmet Business
Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 800 g Rindschulter in 3 cm großen Würfeln
  • ¼ l Rotwein
  • 2 große Karotten
  • 150 g Champignon
  • eine große Zwiebel
  • 1 El Tomatenmark
  • 80 g Frühstücksspeck
  • 500 ml Rindsuppe
  • ½ Knoblauchzehe
  • ¼ Bund Thymian (ca. 5 g)
  • ¼ Bund Rosmarin ca.5g 
  • Petersilie
  • 30 ml Rapsöl
  • 20 g Maisstärke (Maizena)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Champignons putzen und vierteln, Karotte waschen und in daumengroße Stücke schneiden, Zwiebel in Scheiben schneiden.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Champignons darin anrösten, bis die ganze Flüssigkeit der Champignons verdampft ist. Zwiebel, Speckwürfeln und Karotten dazugeben und auf niedriger Stufe mitrösten.
  3. Gemüse aus der Pfanne nehmen und das Fleisch in der gleichen Pfanne anbraten.
  4. Das Tomatenmark zum angebratenen Fleisch geben und kurz mitrösten, mit Rotwein ablöschen, etwas einkochen lassen, die Rindsuppe und die Gewürze dazugeben und ca. 1-1,5 Stunden köcheln lassen (immer wieder mit etwas Wasser aufgießen).
  5. Das angeröstete Gemüse zum gedünsteten Fleisch dazugeben und kurz mitkochen.
  6. Die Stärke mit etwas Wasser glattrühren und die Sauce damit binden.
  7. Zum Schluss die gehackten Kräuter in die Sauce geben.

Unser Tipp: Als Beilage genießen wir ein frisches Baguette oder geschmorte Kartoffeln.

Wir wünschen bon appétit!

 

Weitere Rezepte für euch:

Exotisches Hühnercurry mit Basmatireis
Krautfleckerl – ein gesundes Rezept mit Tradition
Unser Winteraufstrich

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Curry-Gerichte sind kulinarisch eigentlich im süd- und südostasiatischen Raum beheimatet, mittlerweile lieben sie aber Menschen auf der ganzen Welt, auch unsere Gäste. Das Hühnercurry mit Basmatireis von Gourmet Business ist eines der beliebtesten À la Carte-Gerichte. Kein Wunder! Wer könnte bei der cremigen Soße mit frischem österreichischem Fleisch schon widerstehen. 2019 wurde unser Hühnercurry sogar von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft mit Gold ausgezeichnet.

Die große Vielfalt von Curry

Beim Kochen von Currys sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt! Ein allgemein gültiges Curry-Rezept gibt es nicht, denn in jeder asiatischen Region werden etwas andere Gewürze und Zutaten verwendet und die Zubereitung unterscheidet sich. Auch ihr könnt für euer Curry jedes Gemüse verwenden, dass euch schmeckt. In der Gourmet Küche bereiten unsere Köchinnen und Köche verschiedene Curry-Variationen zu. Neben unserem Hühnercurry könnt ihr zum Beispiel auch mal unser vegetarisches Karfiol-Karottencurry mit viel frischem Gemüse zu Hause nachkochen.

Als Koch in der Entwicklungsküche von Gourmet, wo die kulinarischen Ideen entstehen, freue ich mich natürlich ganz besonders, wenn ein Gast eines unserer Gerichte zu Hause nachkochen will, weil es in der Firma so gut geschmeckt hat. So war es auch vor kurzem beim Hühnercurry. Und da dachten wir, vielleicht seid ihr ja ebenfalls am Rezept für unser Hühnercurry interessiert. Viel Spaß beim Nachkochen.

Exotisches Hühnercurry mit Basmatireis à la Gourmet Business
Rezept für 4 Personen

Zutaten für das Hühnercurry:

  • 4 Stk. Hühnerbrust
  • 40 ml Tafelöl
  • 1 mittelgroßes Stk. rote Paprika

Zutaten für die Sauce

  • 2 g (ca. ¼ TL) Paprika edelsüß
  • 10 g (ca. 1 TL) Curry Pulver
  • 1 Dose Kokosmilch (420g)
  • 18 g (ca. 2 TL) Currypaste (wir verwenden die Red Currypaste von Cock)
  • 25 g (ca. 3,5 TL) Kristallzucker
  • 6 g (ca. ¾ TL) Salz
  • 16 g (ca. 2 TL) Maizena (Maisstärke)
  • 500 ml Hühnerfond (Wasser & Hühnersuppenwürze)

Zutaten für den Reis:

  • 1,5 Tassen Basmatireis (330 g)
  • 2,5 Tassen Wasser

Zubereitung vom Basmatireis:

  1. Den Basmatireis in einem Sieb mit fließendem Wasser waschen.
  2. Basmatireis mit 2,5 Tassen Wasser aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 10-15 Minuten ziehen lassen.
  3. Wenn das Wasser verdampft ist, sollte der Reis fertig sein.

Zubereitung für das Hühnercurry:

  1. Die Hühnerbrust und den roten Paprika in Streifen schneiden.
  2. Hühnerbrust in einer heißen Pfanne mit Öl scharf anbraten
  3. Sobald das Fleisch eine leichte Bräunung hat, aus der Pfanne nehmen.
  4. Die Kokosmilch in die Pfanne geben, und die Gewürze hinzufügen. Unser Tipp: Die Sauce für 5 bis 10 Minuten unter Rühren leicht köcheln lassen, das macht das Curry besonders cremig!
  5. Danach die anderen Zutaten zur Kokosmilch geben. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser gut verrühren und die Sauce damit binden.
  6. Gebratene Hühnerbrust und Rote Paprika hinzufügen und für wenige Minuten ziehen lassen.
  7. Gemeinsam mit dem Basmatireis servieren.

Kleiner Tipp: Falls euch mal die Zeit zum Kochen fehlt oder ihr generell nicht gerne kocht, könnt ihr das Curry auch in der aktuellen Frühlings- und Sommer-Speisekarte von Gourmet Business bestellen.

 

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Krautfleckerl – ein gesundes Rezept mit Tradition

Ihr kennt sie ganz bestimmt noch von eurer Oma – die Krautfleckerl. Denn sie sind bei uns schon ein Traditionsgericht und noch dazu sehr einfach und schnell zuzubereiten.

Ein Wintergemüse mit viel Vitamin C

Krautfleckerl sind – anders als viele andere traditionelle Gerichte – auch gesund! Das liegt vor allem daran, dass Kraut sehr kalorienarm und trotzdem voller guter Inhaltsstoffe ist.
Kraut enthält jede Menge Folsäure, Kalzium und Magnesium, Vitamin C und E. Damit kann es Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erhöhtem Cholesterinwert und auch Entzündungen im Körper vorbeugen. Weißkraut enthält außerdem Antioxidantien, die sogenannten Radikalenfänger. Diese Stoffe schützen unsere Körperzellen und können so den Alterungsprozess verzögern. Außerdem hat das heimische Gemüse ähnlich viele Vitamine wie beispielsweise eine Orange – mit dem Vorteil, dass es nicht importiert werden muss und wir es regional kaufen können. Alles in allem kann uns der „Krautschopf“ dabei helfen, jung und gesund zu bleiben. Und weil es in der kalten Jahreszeit weniger Gemüsevielfalt gibt als sonst, ist uns das typische Wintergemüse besonders willkommen. Somit ist genau jetzt die perfekte Zeit für hausgemachte Krautfleckerl!

Rezept für Krautfleckerl

Die klassischen Krautfleckerl werden mit Nudeln aus Weizen gemacht. Wir verwenden aber auch gerne die gesünderen Dinkel- oder Vollkornfleckerl.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300g Fleckerl
  • 1 Weißkrautkopf mit ca. 600g
  • 1 Zwiebel
  • 5g Kristallzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • etwas Olivenöl

Tipp: Traditionell werden Krautfleckerl auch gerne mit geröstetem Speck serviert. Den lassen wir weg, der Gesundheit zuliebe. Wer das rauchige Aroma nicht vermissen möchte, kann unseren Rat ignorieren – und vielleicht bei der Menge sparen.

Zubereitung:

  1. Das Kraut putzen und schneiden. Dafür zuerst die äußersten Blätter und den Strunk entfernen und dann den Rest auf einem Krauthobel fein hacheln oder mit einem scharfen Messer in Streifen schneiden.
  2. Danach die Fleckerl laut Packungsanleitung in heißem Wasser kochen.
  3. Während die Nudeln kochen, etwas Öl in einen großen Topf geben und warten, bis es heiß wird. In der Zwischenzeit die Zwiebel kleinschneiden, kurz anbraten lassen und dann den Zucker dazugeben. Dabei ständig umrühren, damit nichts anbrennt. Wenn der Zucker geschmolzen ist und die Zwiebelstücke leicht braun sind, das Kraut dazugeben.
  4. Nach ca. 10 Minuten mit 100ml Wasser ablöschen und das Kraut solange kochen lassen, bis das Wasser verkocht ist – dabei das Umrühren nicht vergessen.
  5. Die gekochten Nudeln in den Topf geben und nochmal alles kräftig umrühren. Zum Schluss die Krautfleckerl nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Tipp: Nach dem Essen die Großeltern anrufen und mit ihnen über alte Zeiten plaudern. Oder umgekehrt: Die Enkel kontaktieren und Ihnen den ganz persönlichen Krautfleckerl-Tipp verraten!

 

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Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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„Mama, Papa! Können wir heute etwas mit Lauch essen?“ Diesen Satz habt ihr von euren Kindern wahrscheinlich noch nie gehört, oder? Das wundert uns nicht, denn Lauch, auch Porree genannt, zählt mit seinem würzigen Geschmack nicht gerade zu den liebsten Gemüsesorten der Kinder.

Wir möchten euch dieses Gemüse ans Herz legen und ein bisschen näher vorstellen. Denn der Lauch kann ganz schön viel!

Ganz schön alt!

Lauch hat schon eine lange Geschichte hinter sich. So wurde er bereits von den Ägyptern während des Baus der Pyramiden verspeist. Kaiser Nero in Rom vertraute auf seine Inhaltsstoffe und versuchte durch häufigen Verzehr seine Stimme verbessern zu können. Es gibt allerdings keine offiziellen Aufzeichnungen, dass das auch funktioniert hat. Auch die Die Engländer begeisterten sich auch schon früh für das Gemüse. So ist der Lauch sogar im Wappen von Wales zu finden. In Schottland ist er neben Hühnerfleisch die Hauptzutat des Nationsgerichts "Cock-a-leeki", das bei Hochzeiten und Geburtstagsfeiern gerne gegessen wird.

Ganz schön gesund!

Von den Inhaltsstoffen des Lauchs können wir auf jeden Fall nur profitieren! Lauch ist bekannt für seinen hohen Anteil an Vitamin C und das wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Gleichzeitig ist der Lauch ein wichtiger Kalziumlieferant. Kalzium ist für die Entwicklung von Knochen und Zähnen verantwortlich. Außerdem enthält Lauch auch Eisen, das für die Bildung der roten Blutkörperchen benötigt wird. Die schwefelhaltigen, ätherischen Öle des Gemüses sollen außerdem die Verdauung fördern und entzündungshemmend wirken.

Ganz schön robust!

Lauch gibt es meist das ganze Jahr. Und doch zählt er eher zum klassischen Wintergemüse. Er wird meist von Oktober bis März frisch geerntet. Sommerlauch ist zarter und auch feiner im Geschmack. Was wir am Lauch ganz besonders mögen: Die ganze Pflanze kann verwendet werden und ihr müsst nichts wegschmeißen! Je nach Gericht verwendet man unterschiedliche Teile des Lauchs. Dabei gilt: Die kräftig grünen Blätter haben einen intensiveren Geschmack als die Wurzel.

Ganz schön aromatisch!

Lauch schmeckt ähnlich wie Zwiebeln. Der Geschmack ist aber viel angenehmer und milder. Und beim Schneiden bleiben euch die Tränen erspart. Damit ist das Gemüse auch sehr gut für Kinder geeignet. Im Kühlschrank hält sich der Lauch ein bis zwei Wochen. Doch Vorsicht! Das intensive Aroma des Lauchs kann den Geschmack von anderen Lebensmitteln verändern. Daher immer gut verpacken und getrennt lagern.

Ganz schön leicht zu verstecken!

Aber was tun, wenn sich die Kinder von den vielen positiven Argumenten trotzdem nicht überzeugen lassen? Dann versteckt ihr den Lauch ganz einfach in Gerichten, die eure Kids gerne essen. Der große Vorteil: Was man nicht sieht, kann man weniger leicht kritisieren. Und wir wissen, wovon wir sprechen. Darum haben wir dieses „Versteck“-Rezept für euch:

Herzhafte Semmellaibchen

Das braucht ihr dazu:

  • 250 g Semmelwürfel
  • 25 g Weizenmehl
  • 3 Eier
  • 125 ml Milch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 75 g Lauch
  • 90 g Reibkäse
  • etwas Petersilie
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack
  • Rapsöl

So einfach geht’s:

  1. Schneidet die Zwiebel in kleine Würfel und hackt den Knoblauch klein.
  2. Erhitzt Rapsöl in einer Pfanne, gebt die Zwiebel und den Knoblauch hinein und schwitzt alles an, bis die Zwiebel glasig ist.
  3. Wascht den Lauch und schneidet ihn nudelig.
  4. Gebt die Semmelwürfel, die Zwiebel und Knoblauch, den Lauch, den Reibkäse sowie die gehackte Petersilie in eine Schüssel. Würzt mit Salz und Pfeffer.
  5. Schlagt die Eier in eine kleine Schüssel und verquirlt sie gut mit einer Gabel. Gießt die Eier und die Milch über die anderen Zutaten.
  6. Lasst die Masse ¼ Stunde gut durchziehen.
  7. Rührt das Mehl unter und formt mit nassen Händen 12 gleich große Laibchen.
  8. Erhitzt das Öl in einer Pfanne und bratet die Laibchen auf beiden Seiten langsam goldbraun (ca. 5 Minuten je Seite).

Für noch mehr Vitamine passt zu den Semmellaibchen jedes cremige Gemüse, Blattspinat, Rotkraut oder Kürbisgemüse.


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Porree: Was alles in Lauch steckt 
Lauch

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Die Tage werden wieder länger und im Garten zeigen sich die ersten Pflänzchen und Blumen. Das ist die Zeit, in der wir in unserer Gourmet Küche schon aufgeregt auf die erntefrischen, österreichischen Zutaten von unseren Partner-Lieferanten warten. Während der kalten Jahreszeit haben unsere Koch- und ErnährungsexpertInnen so manche kreative Idee für neue Gerichte entwickelt. Viele Rezepturen sind vegetarisch, was sich ja bei der heimischen Vielfalt an frischem Gemüse und Obst anbietet. Jetzt freuen wir uns schon sehr darauf, euch beim Mittagessen am Arbeitsplatz mit den Speisen aus unserer À la Carte-Frühling/Sommer-Speisekarte kulinarisch begeistern zu dürfen.

Gesundes, klimafreundliches Angebot durch noch mehr Veggie-Speisen

Bei unserer jährlichen Befragung in über 2.500 Unternehmen hat sich gezeigt, dass sich unsere Gäste eine große Auswahl an Veggie-Speisen mit viel Gemüse wünschen. Diesem Wunsch kommen wir sehr gerne nach. Nicht nur weil der Kunde bei uns König ist, sondern auch, weil wir uns gemeinsam mit den Klima- und UmweltexpertInnen des WWF Österreich vorgenommen haben, unsere Gäste so klimafreundlich wie möglich zu bewirten. Und das gelingt mit innovativen Rezepturen aus pflanzlichen Zutaten am besten, vor allem wenn die Lebensmittel regional und so oft wie möglich in Bio-Qualität wachsen. Das spart nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern schont auch die Biodiversität, unser Klima und unseren Planeten. In der neuen Speisekarte von Gourmet Business À la Carte finden sich deshalb bereits 75 vegetarische Speisen.

Dem Wunsch nach gesundem Essen kommen wir auch mit unseren Fit mit Genuss-Speisen nach. Diese haben maximal 550 Kalorien pro Portion, aber punkten trotzdem mit vollem Geschmack.


 

Urlaubsstimmung mit unseren Themenwochen

Unabhängig davon, ob aktuell Reisen möglich ist oder nicht – in unserer Küche kommt schon Mitte März Urlaubsstimmung auf. Nämlich mit unseren „Vive la France“ Wochen. Genau wie die Franzosen legen auch wir Wert auf beste Qualität und frische Zutaten und das zeigt sich im Geschmack von unseren Gerichten. Zum Beispiel dem Spinat-Kartoffelgratin oder den Crêpes mit Cranberries für die Naschkatzen unter euch.

Ganz besonders freuen wir uns schon auf den Mai, denn dann bringen Spargel und Erdbeeren frischen Wind in unsere Gourmet Küche. Beispielsweise mit einer cremigen Spargelsuppe oder fruchtigen Erbeerknödeln. Besonders Spargel gilt als empfindlich und sollte frisch verarbeitet werden. Daher verwenden wir für unsere Spargel-Gerichte ausschließlich österreichischen Spargel aus dem Marchfeld, der also direkt in der Nachbarschaft unserer Küche wächst und gedeiht.

Ab Juni geht die Reise dann zumindest kulinarisch in den fernen Osten. Denn dann stehen exotische, leichte und sommerliche Speisen wie gebratener Tofu mit bunten Gemüse-Nudeln oder Limetten-Kokoshuhn mit Basmatireis auf dem Speiseplan.

Zwischen Juni und September haben Marillen und Schwammerl Saison, und das lassen sich unsere Köchinnen/Köche natürlich nicht entgehen! Für alle, die es lieber traditionell mögen, gibt es zum Beispiel gebratenes Schweinskarree mit Eierschwammerlsauce. Und die Experimentierfreudigen unter euch sollten unbedingt einmal die Hühnerbrust in Pfeffer-Marillensauce mit Spinatspätzle probieren.

Ihr könnt also gespannt sein: Denn bald könnt ihr unsere neuen Gerichte probieren und wir werden auch ganz bestimmt noch das ein oder andere Rezept mit euch teilen.

 

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Nachhaltig fasten

Zeit Gewohntes zu hinterfragen

Traditionell startet man mit vollen Bäuchen in ein neues Jahr: Weihnachten gerade hinter sich gelassen, lauert das nächste Festmahl – die Osterjause – bereits um die Ecke. Doch bevor Osterschinken, hartgekochte Eier und frisch geriebener Kren in die Nase steigen, üben sich so manche in Verzicht. Die Fastenzeit, der früher vor allem eine christliche Symbolik innewohnte, steht heute für den Wunsch nach Entschlackung, Gesundheit und Nachhaltigkeit.

Am 17. Februar startete heuer die Fastenzeit und endet nach 40 Tagen am Ostersonntag. Eine passende Gelegenheit, Gewohntes zu hinterfragen und Neues zu entdecken. Eigene Konsummuster, besonders unsere Ernährung, näher zu betrachten, kann sehr wirksam sein. Denn unsere Ernährung hat einen großen Einfluss, sowohl auf unsere individuelle Gesundheit, wie auch auf jene unseres Planeten. Die Art und Weise, wie Nahrungsmittel derzeit produziert werden, geht zu Lasten wertvoller Wälder, Naturlandschaften, der Artenvielfalt und einem stabilen Klima. Tierische Lebensmittel – allen voran Fleisch – nehmen insbesondere bei den ökologischen Auswirkungen unserer Ernährung eine große Rolle ein. Unverhältnismäßig große Mengen an schädlichen Treibhausgas-Emissionen werden durch Fleischproduktion verursacht. Das feuert die Klimakrise und das Artensterben auf unserem Planeten weiter an und gefährdet damit unsere lebenswerte Zukunft.

In Summe ist unsere Ernährung und die damit verbundene Produktion für mehr als ein Viertel aller weltweiten Treibhausgase verantwortlich. Auch in Österreich ist unsere Ernährungsweise eine schwere Kost für Mutter Erde. Mit 63 kg Fleisch pro Kopf essen wir dreimal so viel wie das Gesundheitsministerium empfiehlt. Das schadet unserer Gesundheit und unseren Planeten. Die Fastenzeit bietet einen perfekten Anlass, um inne zu halten. Und auch die Natur darf bei weniger Fleischkonsum aufatmen, denn wer sich während der 40-tägigen Phase vor Ostern vegetarisch oder gar vegan ernährt, spart signifikante Mengen an Treibhausgasen:

  • 40 Tage vegetarisch: 48% Einsparung an Treibhausgasen im Vergleich zur aktuellen Durchschnittsernährung
  • 40 Tage vegan: 70% Einsparung an Treibhausgasen im Vergleich zur aktuellen Durchschnittsernährung

Viele Gewohnheiten, die sich womöglich über Jahre eingeschlichen haben, können in der Fastenzeit überdacht werden. Auto-Fasten, Konsum-Fasten, Fleisch-Fasten – sie alle bieten die Chance, neue Blickwinkel auf Lebensgewohnheiten einzunehmen. Wie lebt es sich ohne fahrbaren Untersatz? Benötige ich tatsächlich ein neues Paar Schuhe? Was lässt sich aus pflanzlichen Lebensmitteln zaubern? Solche Überlegungen sind gewinnbringend – nicht nur für uns selbst, sondern auch für Umwelt, Natur und Klima.

Manch einer mag sich nun denken, dass 40 Tage eine doch recht lange Zeitspanne ist. Es gibt aber die unterschiedlichsten Ansätze, wie man für sich selbst die Fastenzeit gestalten kann. Besonders in der Küche darf man ruhig kreativ werden. Hier ein paar Ideen und Tipps für mehr Nachhaltigkeit am Essenstisch:

  • Mahlzeiten bewusst vegetarisch planen und neue Lieblingsrezepte finden
  • Vegetarische Vorräte anlegen: Doppelte Menge kochen und einfrieren!
  • Veganes Frühstück? Mit Hafer- oder Sojamilch kein Problem
  • Heißhunger? Trockenfrüchte und mit Honig gesüßte Leckereien in der Tasche helfen
  • Obst und Gemüse nur noch in Bio-Qualität einkaufen
  • Lebensmittelreste geschickt in kreativen Rezepten verwandeln
  • Grüne Energie auch für Dein Zuhause? Finde es heraus beim Stromanbieter-Check.
  • Don´t stress! Achtsam und bewusst essen, hilft Gewohnheiten zu durchbrechen

Übrigens: Nach mehr als einem Monat ohne Fleisch fällt es außerdem leichter, danach auf eine nachhaltige Ernährung mit weniger Fleisch umzusteigen. Und die Osterjause schmeckt garantiert nun noch besser!

Ihr habt Lust bekommen, gleich etwas Vegetarisches zu kochen? Dann schaut euch doch mal diese Rezepte an: 

Rezept: Gefüllte Paprika mit Tomatenragout
Klimafreundliches Rezept: Karfiol-Karottencurry
Rezept: Unser Winteraufstrich

DI Hannah-Heidi Schindler

Über die Autorin

Hannah-Heidi Schindler ist Expertin für Nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. Sie setzt sich sowohl privat, als auch in der Arbeit für Klimaschutz und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein.

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Rezept: Unser Winteraufstrich

Um nachhaltig für Klimaschutz zu begeistern, sollte man auch schon Kinder und Jugendliche für dieses Thema interessieren. Und da ein großer Teil unseres ökologischen Fußabdrucks auf die Ernährung zurückgeht, haben wir gemeinsam mit dem WWF Österreich die Klima-Kochwerkstatt ins Leben gerufen. Nach dem Motto „Deine Birne rettet die Welt“ wird hier mit den SchülerInnen getüftelt und gekocht und spielerisch gelernt, was es mit der klimafreundlichen Ernährung auf sich hat.

Dafür haben wir extra Rezepte entwickelt, die nicht nur schmackhaft sind, sondern auch das Klima schonen. Unser bunter und einfacher Winter-Aufstrich erfreut sich dabei sehr großer Beliebtheit. Selbst Lust bekommen ihn mal mit der Familie auszuprobieren? Dann findet ihr hier das Rezept – weiter unten auch zum Download. Viel Spaß beim gemeinsamen klimafreundlichen Kochen!

Winteraufstrich – Die Zutaten

Für ca. 10 Brote

  • 250 g Topfen
  • ½ Becher Naturjoghurt (ca. 125 g)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL süßer Senf
  • 250 g Schwarzbrot, geschnitten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Rote Rüben, vorgekocht (wenn's schnell gehen soll, geht auch Roter-Rüben-Salat)
  • 40g Feta oder Cheddar
  • Saft von ½ Zitrone
  • 40g Sonnenblumenkerne
  • Sonnenblumenkerne zur Dekoration

Winteraufstrich – Die Zubereitung

  1. Topfen und Naturjoghurt in einer großen Schüssel zu einem cremigen Aufstrich verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken.
  2. Zwiebel schälen. Zwiebel, Rote Rüben und Käse in kleine Stücke schneiden.
  3. Restliche Zutaten dem angerührten Aufstrich hinzufügen und mixen, bis es eine cremige Konsistenz hat.
  4. Brote halbieren und jede Scheibe mit dem Aufstrich bestreichen. Am Ende mit ein paar Sonnenblumenkernen dekorieren.
  5. Genießen!

Das Rezept für den Winteraufstrich findet ihr hier auch als Download.

 

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Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Tipps für mehr Bewegung am Arbeitsplatz

Wie viel bewegt ihr euch während der Arbeitszeit? Wahrscheinlich nicht allzu viel. Dabei ist Bewegung sehr wichtig. Sie regt den Stoffwechsel an, der den Körper ausreichend mit frischem Sauerstoff versorgt, welcher wiederum hilft, tagsüber weniger müde zu sein.
Beim Sitzen schaltet der Körper einen gemütlicheren Gang ein: Die Aktivität der Muskulatur in den Beinen wird weniger, der Kalorienverbrauch ist deutlich geringer und nach längerem Sitzen erhöht sich der Blutzuckerspiegel.

Wir haben deshalb ein paar Tipps und vier leichte Übungen für euch, mit denen ihr in Bewegung und fit am Arbeitsplatz bleibt. Sie stammen von einer Veranstaltungsreihe, die unsere KollegInnen aus dem Personalbereich bei uns im Unternehmen für die Gourmet-MitarbeiterInnen organisiert haben. Denn neben einem ausgewogenen Mittagessen gehört Bewegung einfach zu einem gesunden Berufsleben dazu.

Vier leichte Übungen für den (Büro-)Alltag

Zwei- bis dreimal pro Stunde sollte man sich bewegen. Das muss jetzt kein komplettes Workout im Büro oder ein Halb-Marathon in der Mittagspause sein. Bewegung kann man auch in die Arbeit integrieren. Beispielsweise im Stehen Telefonieren, einen kurzen Besuch bei einer Kollegin oder einem Kollegen machen, in die Küche oder zum Kopierer gehen oder einfach zwischendurch aufstehen, sich durchstrecken und auflockern. Und für alle, die noch ein bisschen mehr tun wollen, haben wir ein paar Übungen, die sich gut für den Arbeitsplatz eignen.

1) Arme in den Himmel
Aufstehen und die Arme in die Höhe, dann nach links beugen, und dann nach rechts beugen. Diese Übung solltet man zumindest dreimal wiederholen.
Jetzt den linken Arm an der Hüfte abstützen, und mit dem rechten Arm nach links beugen. Und das Ganze natürlich auch auf die andere Seite – den rechten Arm zur Hüfte, den Linken nach oben und zur rechten Seite beugen.

2) Der rollende Kopf
Legt euren Kopf auf die linke Schulter und rollt ihn zur rechten Schulter und lasst dabei das Kinn auf der Brust streifen. Wenn ihr damit fertig seid, setzt euch wieder gerade hin und bewegt euren Kopf, soweit es geht, vorsichtig und langsam abwechselnd nach hinten und nach vorne.

3) Beinchen streck dich
Einfach gerade hinsetzen, und abwechselnd eure Beine ausstrecken und für ein paar Sekunden ausgestreckt lassen. Wiederholt diese Übung dann mit ausgestreckten Armen. Wer noch genug Energie hat, steht jetzt mit einem Bein auf, währenddessen bleibt das andere ausgestreckt (natürlich nur so lange, bis man damit den Boden berührt).

4) Gegen müde Augen
Wer über einen längeren Zeitraum am Bildschirm sitzt, kennt wahrscheinlich das Problem mit den müden Augen. Dagegen helfen kann folgende Übung:
Die Handflächen reiben bis man eine angenehme Wärme spürt, sie dann locker über die Augen legen und die Finger auf der Stirn ruhen lassen. Wer sitzt, kann seine Arme am Tisch abstützen. Lasst die Wärme auf eure Augen einwirken und atmet dabei ruhig ein und aus.


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Frischer Faschingsgenuss – wie lagere ich Krapfen am besten?

Faschingszeit ist bekanntlich Krapfenzeit. Wer mag sie nicht, die runden, flaumigen Gebäckstücke, die mit Marmelade oder einer köstlichen Creme gefüllt sind? Aktuell gibt es sie überall und man kommt fast nicht an ihnen vorbei.

Doch wenn man zur Familienpackung Krapfen greift – denn Fasching ist ja nicht nur einen Tag lang – dann gibt es immer ein gravierendes Problem: Am nächsten Tag sind sie ausgetrocknet und haben ihren Zauber verloren! Was kann man dagegen unternehmen? Wir haben unseren Chef der Patisserie gefragt, wie man es am besten schafft, dass die Krapfen auch am nächsten Tag noch frisch und saftig schmecken.

Krapfen kurzfristig lagern

Krapfen überleben ja generell nicht lange, weil sie einfach lecker sind. Will man sie also nur kurz lagern, gibt es zwei wichtige Stichworte: Dunkel und verschlossen. Was sich vorerst nach negativen Charaktereigenschaften anhört, ist ein einfacher Trick, um die Krapfen bis zu zwei Tage lang frisch zu halten. Am besten in eine Vorratsbox aus Kunststoff oder auch in ein Tiefkühlsackerl geben und luftdicht verschließen. Anschließend an einem dunklen Ort lagern. Dafür muss man aber nicht extra in den Keller rennen – ein einfacher Karton oder eine Lade in der Küchen reichen völlig aus. So verpackt, schmecken die Krapfen auch am nächsten Tag noch frisch.

So bleiben Krapfen länger frisch

Sollte man dann doch einmal zu viel von Krapfen haben oder man hat raue Mengen gekauft, dann bietet es sich natürlich an, die Krapfen ein wenig länger zu lagern. Und das geht nach wie vor am besten in der Tiefkühltruhe. Tiefgekühlt kann man Krapfen für eine ziemlich lange Zeit aufheben. Übertreiben sollte man es allerdings nicht: Die Krapfen vom Fasching im Vorjahr aufzutauen, ist wahrscheinlich nicht sonderlich schmackhaft. Aber eine gewisse Zeit lang lohnt es sich auf jeden Fall. Und wenn man dann wieder das Verlangen nach einem Krapfen verspürt, diesen einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen. Nicht im Ofen oder in der Mikrowelle, da sie dort fürchterlich trocken werden. Nach dem Auftauen noch mit frischem Zucker bestreuen und schon hat man wieder Krapfengenuss – fast wie frisch vom Bäcker.

Gefüllte und auch fettreiche Krapfen halten dabei übrigens am längsten frisch, weil sie saftiger bleiben. Dann sollte man aber aufpassen, nicht zu viele zu essen, damit der Faschingsgenuss nicht gleich auf die Hüften schlägt.

Wer mehr zum richtigen Lagern von Lebensmitteln wissen will, sollte mal bei diesem Artikel vorbei schauen: Mehl, Salz und Zucker richtig lagern.

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Essen für die Gesundheit – was wir essen sollten, um fit zu bleiben

Oft kann es sehr einfach sein, etwas für unsere Gesundheit zu tun. Neben der Bewegung an der frischen Luft bietet sich auch etwas an, das wir ohnehin jeden Tag mehrfach tun: Nämlich Essen. Hier ist es aber ausschlaggebend, was wir essen. Wir stellen euch drei Möglichkeiten vor, die einfach umzusetzen sind.

Zimt statt Schnecke

Das Gewürz, das eigentlich die Rinde eines tropischen Baumes ist, kommt vor allem aus Sri Lanka, Bangladesch und China. Wir kennen es als Zimtstangen oder gemahlen zu Zimtpulver. Beim Kauf von Zimt sollte man darauf achten, Ceylon und nicht Cassia-Zimt zu nehmen. Cassia Zimt ist zwar günstiger, enthält allerdings auch wesentlich mehr vom Wirkstoff Curamin, der in zu großen Mengen genossen, schädlich ist. Einst war Zimt wertvoller als Gold und das nicht ohne Grund, denn das feine braune Pulver kann so einiges:

Eine gute Tasse Tee mit Zimt unterstützt bei Husten und Heiserkeit und tut bei einer Erkältung richtig gut. Dafür einfach eine Zimtstange und einen Teebeutel mit dem persönlichen Lieblingsgeschmack mit heißem Wasser übergießen, ziehen lassen und Schluck für Schluck trinken. Zimt kann sich aber auch regulierend auf den Blutzuckerspiegel auswirken und damit dazu beitragen, das Diabetesrisiko zu senken. Dem Gewürz mit weihnachtlichem Duft wird aber auch antibakterielle, lindernde Wirkung bei Blähungen und gereiztem Darm zugeschrieben.

Und falls jetzt schon die Zimtschnecke lockt: Hier versteckt sich wie bei vielen Backwaren leider auch viel Fett. Wie wäre es stattdessen mit Apfel-Zimt-Kompott oder Haferbrei, mit Zimt verfeinert?

Für‘s Köpfchen: Leinöl

Mit Öl etwas für die Gesundheit tun? Klingt seltsam, ist aber möglich. Es kommt nur auf die Sorte an. Leinöl ist besonders wertvoll. Es enthält besonders viel Alpha-Linolensäure, die wichtig für die Funktion unserer Zellen ist. Unser Körper kann diese sogenannte Omega-3-Fettsäure nicht selbst herstellen. Und hier kommt das Leinöl ins Spiel. Es kann die Gehirnleistung positiv beeinflussen und dabei unterstützen, sich vor Demenz zu schützen. Außerdem soll Leinöl sogar beim Abnehmen helfen. Ein Öl zum Abnehmen? Richtig gehört! Denn die im Leinöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren aktivieren den Stoffwechsel. Es kann also nicht schaden, täglich ein oder zwei Esslöffel Leinöl zu sich zu nehmen. Es passt beispielsweise gut als gesunde Jause zwischendurch in ein Joghurt oder auf Magertopfen.
Auch die Leinsamen, aus denen das Öl gewonnen wird, haben einen positiven Effekt auf den Körper. Sie regen die Verdauung an und können deshalb gegen Verstopfung helfen. Am besten sollte man sie geschrotet essen, da so auch die enthaltenen Schleimstoffe und das Leinöl vom Körper aufgenommen werden können. Wichtig dabei ist: Viel trinken, denn die Leinsamen quellen im Darm auf und binden dabei Wasser.

Einfach gesund: Haferflocken

Haferflocken zählen zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Die Flocken, die auf den ersten Blick recht unscheinbar wirken, haben’s ganz schön in sich: Denn sie enthalten viele wichtige Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Antioxidantien. Haferflocken sind reich an Magnesium, Zink und pflanzlichem Eisen und punkten mit hohem Vitamin B1- und B6-Gehalt. Wer wenig Fleisch und Milchprodukte isst, sollte daher öfter zu Haferflocken greifen. Auch für Figurbewusste eignen sich die Flocken gut, denn sie enthalten wenig Fett – dafür viel Eiweiß. Die Ballaststoffe sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl und unterstützen dadurch dabei, den Blutzucker- und Cholesterinspiegel stabil zu halten.

Ihr könnt Haferflocken als Haferbrei, auch Porridge genannt, nichts abgewinnen? Vielleicht mögt ihr ja unser einfaches, gesundes Rezept für Haferkekse lieber.  

Rezept für Haferkekse

Zutaten für ca. 25 Kekse:

  • 2 sehr reife Bananen
  • 160 Gramm Haferflocken zart
  • 80 Gramm Trockenfrüchte eurer Wahl
  • 2 Esslöffel Erdnussbutter

Zubereitung:

  • Die reifen Bananen zu feinem Mus pürieren. Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Das Mus einfach mit der Erdnussbutter verrühren und danach die Haferflocken dazugeben und erneut umrühren. Die Trockenfrüchte mit kochendem Wasser bedecken, einige Minuten einweichen lassen und in kleine Stücke hacken. Anschließend ebenfalls unterrühren.
  • Kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Kekse leicht mit den Händen oder einem Löffel flachdrücken. Rund 15 Minuten backen.

 

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Die leichte Linsenpasta mit Gemüse von Gourmet

Spaghetti, Penne oder Tagliatelle – Pasta gibt es in vielen verschiedenen Arten, aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie schmecken fast jedem, aber an abnehmen oder gesundes Essen, denkt man dabei nicht unbedingt. Denn oft werden Nudeln mit viel Fleisch und Käse und einer fettigen Soße zubereitet. Unsere Gourmet Köche haben deswegen im Rahmen der „Fit mit Genuss“ Themenwochen von Gourmet Business ein neues, gesünderes Pasta-Rezept aus Linsen für euch kreiert. Die FIT-Mittagsspeisen haben maximal 550 Kalorien, schmecken köstlich und versorgen den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen. Damit wollen wir euch zeigen, dass abnehmen oder das Gewicht halten, nichts mit Verzicht zu tun haben muss. Die Gourmet Business Linsenpasta könnt ihr bei uns bestellen, wir verraten euch aber auch unser Rezept, falls ihr sie mal selbst daheim nachkochen wollt.

 

Zutaten für die Linsenpasta:

  • 150 g Linsenpasta (wir verwenden Pepites aus Roten Linsen und Karotten)
  • 40 g Roter Quinoa
  • 150 g Buchweizen
  • 200 g Linsen roh (oder 400 g aus der Dose)
  • 40 ml Olivenöl
  • 1 Stk. Knoblauchzehe
  • 1 Msp. Cayenne-Pfeffer
  • 1 Msp. Kreuzkümmel
  • Etwas frischen Thymian
  • Je ½ Bund frische Petersilie und frischer Kerbel
  • 1 Stk. Limette oder Zitrone
  • Etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Gemüse für die Linsenpasta

  • ½ Bund Jungzwiebel
  • 2 Stk. Paprika Rot
  • 1 Stk. Paprika Gelb
  • ½ Brokkoli

Zubereitung:

  • Linsenpasta, Roten Quinoa, Buchweizen und Linsen (wenn sie nicht aus der Dose sind) im Salzwasser separat kochen, da jeder Rohstoff eine andere Kochzeit hat.
  • Brokkoli vom Strunk entfernen und ebenfalls im Salzwasser knackig kochen.
  • Paprika und Jungzwiebel säubern und in grobe Würfel schneiden.
  • Etwas Öl in eine Pfanne geben und darin den Paprika anbraten, danach den gekochten Brokkoli und den Jungzwiebel dazugeben und kurz