Fruchtig frische Salatvariationen

Salate sind ein Genuss ohne viel Aufwand. Wer nicht jeden Tag Zeit hat zu kochen, findet mit Salaten eine schnelle und abwechslungsreiche Alternative: Ob für die Mittagspause, für unterwegs oder zu einem gemütlichen Grillabend. Das frische Gemüse bietet jede Menge Vitamine und oft braucht es nur Kleinigkeiten, die den Geschmack durch eine interessante Note abrunden.

Außerdem passen Salate einfach zu jeder Jahreszeit. Ob mit Erdbeeren im Frühjahr, mit frisch geerntetem Gemüse und Obst im Sommer oder mit Wurzelgemüse im Winter. Wir haben für euch Tipps, wie ihr klassische Salate im Handumdrehen individualisieren und genau nach eurem Geschmack aufpeppen könnt.

Der Dauerbrenner unter den Genusstrends – die Früchte

Salate müssen nicht immer pikant sein, oft verleiht gerade die Süße von Früchten dem Salat das gewisse Etwas. Ein bereits länger anhaltender Trend ist die Kombination von Gemüse und Obst in Salaten. Es gibt für jeden eine passende Variante und die Vielfalt der Zutaten ist enorm. Am besten tastet man sich langsam vor, um den richtigen Geschmack zu finden. Ein Tomaten-Mozzarella Salat passt zum Beispiel hervorragend mit frischen Melonen zusammen, ein griechischer Salat mit Weintrauben und Walnüssen oder ein Couscous Salat mit Granatapfel und Minze.

Wer noch eine Extranote zu den Fruchtsalaten hinzufügen möchte, kann das am besten mit einem frischen Dressing aus Zitrone oder Limette.

Für unterwegs

Salate im Glas sind raffiniert und funktionieren super schnell. Außerdem können die Gläser jeden Tag neu nach Lust und Laune befüllt werden. Und wer kennt es nicht, wenn einen der Hunger überkommt, will man am liebsten gleich alles essen. Die Salatgläser eignen sich super, um zu portionieren. Wer eine kleine Portion mitnimmt, kann sich auch nicht überessen. Für besonders bunte Abwechslung sorgen – wie bereits vorhin erwähnt – Früchte oder Toppings. Klassische Salate wie der Cesar Salad können mit saisonalen Früchten wie Äpfeln, Birnen, Marillen, Himbeeren oder frisch gepflückten Kirschen aufgepeppt werden. Eines gibt es allerdings bei der Zubereitung im Glas dann doch zu beachten – die Schichtung. Unser Tipp: zuerst das Dressing, dann das Gemüse und Obst, anschließend Getreide und Nudeln und zu guter Letzt die feinen Salatblätter und Toppings wie beispielsweise Nüsse.

Tipp: Wer keine Zeit hat, sich Salate selber zu machen, für den bietet GOURMET Business Salat & Co eine große und vielfältige Auswahl an köstlichen Salaten für das gesunde Essen am Arbeitsplatz an – werft‘ doch einfach einen Blick in unsere aktuelle Speisekarte!

Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Was blitzt denn da bunt heraus zwischen den grünen Blättern? Schnell gepflückt und in den Mund gesteckt! Hm, herrlich! So schmecken die frischen Früchte am besten, reif und noch ganz warm von der Sonne.

So ein Garten zum Naschen ist eine feine Sache. Er lässt sich als kleine Variante auf dem Fensterbrett und Balkon oder etwas größer auf der Terrasse und im Garten leicht gestalten. Auf der City Farm Augarten konnten wir viele Erfahrungen mit den Kindern sammeln, die wir gerne mit euch teilen. Alle erwähnten Pflanzen sind als Samen oder Jungpflanzen im Fachhandel erhältlich und ermöglichen eine schöne Bepflanzung rund ums Jahr.


Die Top 10 unserer kleinen Naschkatzen

¡Ay, caramba! Die mexikanische Minigurke Melothria
Knackig und erfrischend sind die kleinen Gurkentiger, die auf einer wunderschön rankenden Pflanze wachsen. Ihr könnt ihnen den sonnigsten Platz und Stangen zum Klettern geben, dann fühlen sie sich richtig wohl. Die Jagd nach den Minigurken ist fast wie Ostereier suchen, nur noch schwerer, weil sie ja wie die Pflanze selbst grün sind! Erntezeit ist von Juli bis zum ersten Frost.


© www.cityfarm.wien

Ein herrlicher Duft! Verschiedene Kräuter
Einfach mit der Schere herunter geschnippelt, schmecken Schnittlauch, Kresse, Schnittknoblauch, Winterheckenzwiebel oder Petersilie sehr gut im Salat oder auf einem Butterbrot. Auch die Blüten der Kräuter kann man essen. Für Limonaden eignet sich die Zitronenverbene, sie ist auf der City Farm als „Streichelduftpflanze“ besonders beliebt, weil sie ihr unglaubliches Aroma sofort nach jeder Berührung verströmt.

Sauer macht lustig! Sauerampfer und Schildampfer
Die Kinder können von den sauren Pflanzen gar nicht genug kriegen. Sie ziehen lustig-saure Gesichter und schütteln sich, um gleich noch einmal ein Blatt zu ernten und in den Mund zu stecken. Die sauren Pflanzen sind mehrjährig, brauchen wenig Pflege und ihr könnt von April bis November an ihnen knabbern.

Süße Versuchung - Monatserdbeeren
Der lustige Name verrät es schon: Sie tragen monatelang Früchte im Gegensatz zu einmal tragenden Gartenerdbeeren. Sie sind robust und wachsen gut in kleinen Töpfen und Blumenampeln. Die etwas kleineren, sehr aromatischen Früchte sind von etwa Juni bis zum ersten Frost erntereif. Und sie sind mehrjährig, das heißt, sie überstehen den Winter und schenken uns im Jahr darauf neue Früchte. Während der kalten Jahreszeit könnt ihr die Erdbeertöpfe an eine geschützte Wand stellen oder sie mit Reisig bedecken, damit es ihnen besonders gut geht.

Achtung, britzelig! Die Parakresse
Diese sagenhafte Pflanze, die auch als „Prickelknopf“ bekannt ist, wird in Südamerika als Heilpflanze gegen Zahnschmerzen und Entzündungen im Mund verwendet. Sie fühlt sich an wie eine Brausetablette und betäubt die Schleimhaut ganz leicht. Das komische Gefühl kennt ihr vielleicht schon von einer Spritze beim Zahnarzt. Zum Glück wird aber dann gerade kein Zahn gezogen, sondern nur von dieser lustigen Pflanze genascht!

Manchmal verschwinden die Blätter und Blüten der Parakresse auf der City Farm heimlich in den Hosentaschen, um Geschwister und Eltern reinzulegen.


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Flottes Wachstum - Radieschen
Sie sind die Rennfahrer unter den Gemüsesorten! Sie brauchen, wenn es warm ist, nur drei bis vier Wochen, dann könnt ihr sie schon ernten. Aber ihr könnt sie das ganze Jahr anbauen, denn sie vertragen sogar Kälte sehr gut! Und noch ein Tipp: Sind die Radieschen sehr scharf, esst sie einfach auf einem Butterbrot. Das Fett mildert das Schärfegefühl auf unserer Zunge.

Beliebt und zuverlässig: Tomaten
Die Klassiker unter den Naschgarten-Pflanzen dürfen natürlich nicht fehlen! Für die Fensterbank oder Töpfe eignen sich besonders die buschig wachsenden Sorten. Sie sind durch ihr kompaktes Wachstum robuster. Vor allem die kleinen Kirschparadeiser sind beliebt bei den Kindern. Eine besonders ertragreiche und hübsche Sorte ist die gelbe, birnenförmige „Dattelwein“. Tomaten können schon ab März im warmen Zimmer selbst vorgezogen oder gleich als kräftige Jungpflanze gekauft werden. Sie tragen bis in den Spätherbst hinein ihre beliebten Früchte.

Ganz schön hart im Nehmen! Wintersalate
Sie sind wahre Superhelden: Salate, die sogar den eisigsten Winter überstehen! Tapfer stehen sie in Wind und Schnee. Bereit, weiterzuwachsen, wenn die Temperatur wieder ein bisschen über Null Grad steigt. Wenn ihr im Winter frischen Salat genießen wollt, könnt ihr unter zahlreichen robusten Salatsorten wählen. Im Herbst müsst ihr dann nur noch die Samen in die Erde bringen. Wintersalate wachsen auch in Töpfen sehr gut und an die Wand gestellt sogar noch schneller, weil sie gut geschützt sind! Nicht zu viel gießen, wenn es kalt ist, sonst fangen sie an, zu faulen!

Die süße Ausnahme – die Zuckererbse
Sie ist etwas ganz Besonderes! Wir können sie roh naschen, während ihre Verwandten, die Bohne, Linse oder Kichererbse gekocht werden müssen, bevor wir sie essen. Die Zuckererbse ist also perfekt geeignet für unseren Naschgarten! Die kleinen Samen werden im März oder April in die Erde gesteckt und können ab Juni geerntet werden. Dabei sind alle paar Tage wieder neue Hülsen zu finden!

Tief eintauchen ins Blütenmeer – Ringelblume, Kapuzinerkresse oder Borretsch
Blumen machen unsere Welt bunter und schöner. Wir lieben sie und die Bienen natürlich auch, denn sie sammeln den köstlichen Nektar. Deshalb müsst ihr beim Ernten bitte sehr gut schauen, dass kein Insekt darauf sitzt. Dann schmecken sie wunderbar!


© www.cityfarm.wien

Tipp:
Viele Blüten sind essbar und haben ein ganz unterschiedliches Aroma. Eines gemeinsam haben sie alle: durch den enthaltenen Blütennektar schmecken sie in der Mitte leicht süßlich. Sie sind auch eine richtig hübsche Dekoration, zum Beispiel auf einer Geburtstagstorte, in einer Limonade oder im Salat.



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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Fruchtiges für die Kids: BIO-Topfenknödel mit Erdbeer-Rhabarberkompott

Saisonale Köstlichkeiten von Gourmet Kids

Da ist sie wieder, die Erdbeersaison. Das ganze Jahr über fiebern wir ihr freudig entgegen und können es kaum erwarten, die kleinen, aromatischen Früchte zu vernaschen. Das Team von Gourmet Kids weiß nur allzu gut, wie gerne unsere kleinen Gäste die roten Beeren essen. Ihnen liegt es am Herzen, dass die Speisen den Kindern gut schmecken, aus den besten biologischen und regionalen Zutaten bestehen und ausgewogen sind. Diesmal haben wir einen Klassiker aus unserer süßen Küche für euch: Bio-Topfenknödel mit Erdbeer-Rhabarberkompott. Gutes Gelingen!

Für die BIO-Topfenknödel

Zutaten für 12 Stück

  • 250 g BIO-Topfen 20%
  • 45 g BIO-Semmelwürfel
  • 40 g BIO-Weitengrieß
  • 2 BIO-Eier
  • 20 g BIO-Sauerrahm
  • 70 g BIO-Kristallzucker
  • 25 g BIO-Butter
  • Salz, BIO-Vanillezucker
  • 130 g BIO-Brösel
  • 30 g BIO-Butter
  • 1 EL BIO-Kristallzucker

Zubereitung

  1. Ausgedrückten Topfen mit Semmelwürfel, Grieß, Vanillezucker, einer Prise Salz und den Eiern gut vermengen.
  2. Butter zerlassen, untermengen und die Topfenmasse etwa 3 Stunden kalt stellen bis die Semmelwürfel aufgequollen sind.
  3. Masse in 12 Portionen teilen, mit befeuchteten Händen zu Knödel formen.
  4. Die Knödel in wallendes leicht gesalzenes Wasser einlegen, Hitze reduzieren und ca. 12 Minuten nicht zugedeckt darin ziehen lassen.
  5. Für die Butterbrösel Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Semmelbrösel darin goldbraun rösten. Immer wieder umrühren, damit die Brösel nicht anbrennen. Wenn sie die gewünschte Farbe haben, Pfanne vom Herd nehmen und den Zucker unterrühren.
  6. Die Knödel aus dem Kochwasser heben, gut abtropfen lassen und in den Bröseln wälzen. Mit dem Erdbeer-Rhabarber Kompott anrichten.

Für das Erdbeer-Rhabarberkompott  

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g BIO-Rhabarber  
  • 400 g BIO-Erdbeeren
  • 80 g BIO-Zucker
  • ¼ BIO-Zitronensaft
  • ½ BIO-Zimtstange
  • ½ TL BIO-Vanillezucker
  • 500 g Wasser

Zubereitung

  1. Die Erdbeeren waschen und vierteln, den Rhabarber schälen und in ca. 2cm große Stücke schneiden.
  2. Wasser, Zucker, Zimtstange und Vanillezucker in einem Topf kurz aufkochen lassen und mit reduzierter Hitze einige Minuten köcheln.
  3. Den Rhabarber in den Topf hinzugeben und ca. 5 Minuten weichkochen.
  4. Anschließend die Erdbeeren dazugeben, noch einmal aufkochen lassen und mit Zitronensaft abschmecken.
  5. Topf vom Herd nehmen, etwas auskühlen lassen und mit den Topfenknödeln frisch servieren.


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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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DIY-Marillenmarmelade für zu Hause

Ob Kuchen oder Mehlspeise, Knödel, Saft oder Marmelade – die Marille ist für uns in Österreich eine der beliebtesten Früchte. Auch bei Gourmet verwöhnen wir in der Marillensaison unsere Gäste mit heimischen Marillen, die wir zu fruchtigen Marillenknödeln oder Marillenkuchen verarbeiten.

Die Marille ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und wird durch ihre Süße auch von Kindern gern gegessen. Doch am häufigsten wird sie zu einem typisch österreichischen Klassiker verarbeitet – der Marillenmarmelade. Kein Wunder, denn die lässt sich vielseitig einsetzen, wie zum Beispiel in einer Sachertorte, als Fülle im Faschingskrapfen oder für einen guten Start in den Tag, zart gestrichen auf einem Butterbrot. Auch in pikanten Salaten findet die saisonale Frucht immer mehr Anklang. Doch eines ist sicher, selbstgemacht schmeckt die Marmelade noch immer am besten. Und damit das auch zu Hause gelingt, verrät uns das Gourmet Business Team ihr liebstes DIY-Marmeladenrezept.

Bevor es losgeht, noch kurz ein paar Tipps für die richtige Wahl und Dosierung des Gelierzuckers. Der Trend zur Zuckerreduzierung hat neue Arten von Gelierzucker hervorgebracht. So habt ihr die Möglichkeit selbst zu bestimmen, wie süß eure Marmeladen werden sollen. Es stehen 3 Sorten von Gelierzucker zur Auswahl. Für unser Rezept verwenden wir den 3:1 Gelierzucker, der weniger Süße enthält.

1:1 Gelierzucker: Dosierung 1 kg Früchte und 1kg Gelierzucker
2:1 Gelierzucker: Dosierung 1 kg Früchte und  ½ kg Gelierzucker
3:1 Gelierzucker: Dosierung 1.5 kg Früchte und ½ kg Gelierzucker

Zutaten
für 6-8 Gläser (je nachdem, welche Gläsergröße verwendet wird)

  • 1,5 kg Marillen
  •  ½ kg Gelierzucker (3:1)
  • 1 Zitrone
  • Das Tüpfelchen auf dem i: 1 Bund Zitronenmelisse

Zubereitung

  1. Gläser vorbereiten, heiß auswaschen und desinfizieren.
  2. Marillen gründlich waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Zitronen halbieren und auspressen.
  4. Die entkernten Marillen, den Zitronensaft, Gelierzucker in einen Topf zusammengeben, vermengen, Deckel draufgeben und für 3 bis 4 Stunden gut ziehen lassen.
  5. Topf auf den Herd stellen und für 5-10 Minuten aufkochen lassen.
  6. Mit einem Pürierstab die Marillenstücke pürieren. Je nachdem, wie flüssig ihr die Marmelade möchtet.
  7. Die heiße Marmelade sofort in die Gläser abfüllen, Deckel fest verschließen, auf den Kopf stellen und einige Stunden abkühlen lassen.

Tipp: Um der Marmelade eine zarte Zitrusnote zu verleihen, könnt ihr Zitronenmelisse beim Kochen einarbeiten. Einfach gut abwaschen, trocknen, in kleine Stücke schneiden und entweder vor dem Pürieren oder danach mit den Marillen miteinkochen.

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Manche Erinnerungen aus der Kindheit prägen unseren Geschmack ein Leben lang. Mir geht es so beim Marillenkuchen. Ich liebe Marillen. Als saftiges Obst und als köstliche Marmelade, aber nur mit Einschränkung als Kuchen. Warum das so ist, obwohl ich fast alles Süße mag? Bei uns zu Hause und bei meinen Freunden gab es zu den Marillen immer eine helle Kuchenmasse, die manchmal auch noch sehr trocken daherkam. Deshalb hatte ich später, als ich selbst für meine Versorgung mit Kuchen verantwortlich wurde, wenig Lust darauf, Marillenkuchen zu backen. Bis vor einem Ereignis vor einigen Jahren. Da servierte mir meine beste Freundin einen köstlichen Schoko-Marillenkuchen, der mein Schoko-Herz zum Jubeln brachte. Damit waren sie vorbei, die langen, mageren Kuchenjahre zur Marillenzeit. Der Marillenkuchen und ich sind ausgesöhnt und seitdem beste Freunde.

MarillenImKorb

Vielleicht habt ihr ja ebenfalls Lust auf Marillen, umhüllt von saftigem Schokokuchen nach meinem Lieblingsrezept.

Schoko-Marillenkuchen (Rezept meiner besten Freundin)

Zutaten:

  • 150 g Butter (zimmerwarm)
  • 150 g Staubzucker
  • Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 150 g zerlassene Kochschokolade
  • 150 g Mehl glatt
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 2 EL Rum (kann man auch weglassen)
  • Marillen nach Geschmack

Und so geht’s:

  1. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
  2. Eidotter dazugeben und weiterrühren.
  3. Eiklar extra zu Schnee schlagen und abwechselnd mit dem Mehl (inkl. Backpulver) in die Butter-Zucker-Schokomasse unterheben.
  4. Eine höhere Pfanne mit Butter einfetten und Mehl stauben.
  5. Die Masse in die Pfanne füllen und mit den Marillen (Schale nach unten) belegen.
  6. Im Backrohr bei rund 160-180 Grad ca. 40/45 Minuten lang backen und mit etwas Zucker bestreuen.

Marillenkuchen

 

Viel Spaß mit diesem schokoladigen Marillenkuchen, der sich perfekt dafür eignet, mit seinen Freunden bei Kaffee und Kuchen in alten Erinnerungen zu schwelgen.

 

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

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Rezept für einen schnellen Marillenkuchen

Die Marillenzeit in Österreich ist kurz. Und wir nützen sie, um so oft wie möglich frischen Marillenkuchen zu backen. Da kann man nicht genug verschiedene Rezepte haben. Hier ein Rezept, das sehr schnell geht und auch für Back-Einsteiger gut zu bewältigen ist.

Marillenkuchen
1 Blech

Zutaten:
6 Eiklar
6 Eidotter
200g Butter
80g Kristallzucker
100g Stauzucker
200 Mehl
1 Packerl Vanillezucker
1 Packerl Backpulver
1-1,5 kg Marillen
50g Marillenmarmelade

Marillenkuchen hell

Weiche Butter mit Vanillezucker und Staubzucker schaumig schlagen. Die Eidotter nach und nach dazugeben, bis eine schaumige Dotter/Buttermassen entsteht. Danach Mehl mit Backpulver sieben und langsam in die Dotter/Buttermasse unterheben. Eiklar mit Kristallzucker zu einem festen Schnee schlagen und ebenfalls vorsichtig unterheben. Die Masse auf ein Backbleck mit Backpapier geben und gleichmäßig verteilen. Marillen waschen, entkernen und halbieren und mit der runden Seite auf die Masse legen.

Im vorgeheizten Backrohr bei 170°C ca. 40min lang backen.

Unser Tipp: Den Marillenkuchen auskühlen lassen und mit lauwarmer Marillenmarmelade bestreichen.

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Die Sommerzeit bringt viele Köstlichkeiten mit sich. Von fruchtig bis sauer – Eissorten decken so ziemlich die ganze Palette an Geschmäckern ab. Wer sich sein Eis zu Hause selber zubereitet, hat einige Vorteile und kann die Zutaten sogar regional und saisonal beziehen. Außerdem ist selbstgemachtes Eis nicht schwer, es erfordert hauptsächlich etwas Geduld.

Hier haben wir zwei verschiedene Eissorten und -Zubereitungen, die ihr zu Hause selbst ausprobieren könnt. Für die Rezepte braucht ihr keine Eismaschine. Wer dennoch eine zu Hause hat, kann diese gerne verwenden. Bedenkt nur, die Eismaschine oder einige Teile der Eismaschine schon vorab in den Tiefkühlschrank zu geben. Ist warmes Wetter angesagt, am besten gleich morgens vor der Arbeit die Eismasse vorbereiten und in der Mittagspause auf der Terrasse oder im Garten in vollen Zügen genießen. Viel Spaß!

Fruchtiges Erdbeer-Eis, passend zur Saison

  • 150 g Erdbeeren
  • 70 g feiner Zucker oder Puderzucker
  • 125 ml Milch
  • 50 ml Schlagobers
  • 3 El Zitronensaft
  1. Die Erdbeeren pürieren und mit Zucker mischen.
  2. Milch und Zitronensaft hinzufügen und gut vermengen.
  3. Schlagobers schlagen, bis er steif ist und vorsichtig mit den anderen Zutaten verrühren.
  4. Die Eismasse in ein Gefriergefäß geben und ins Tiefkühlfach stellen.
  5. Wenn die Eismasse beginnt zu kristallisieren, herausnehmen und vorsichtig mit einem Schneebesen oder Löffel umrühren.
  6. Wieder ins Tiefkühlfach stellen und den Vorgang öfters wiederholen, bis die Eismasse weich wird. Fertig!

Tipp: Mit Schokosauce oder –Streusel, etwas Zimt oder Minze bestreuen und servieren.

Frisches Basilikum-Eis, das von innen kühlt

  • 200 ml Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 20 Blätter Basilikum
  • 1 große unbehandelte (Bio-)Zitrone oder Limette
  • 1 TL Pfeffer gerieben
  • 250 g Joghurt
  1. Zucker in Wasser ca. 10 Minuten einkochen. Anschließend abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Basilikumblätter waschen und trocknen.
  3. Die Zitrone halbieren, auspressen und die Hälfte der Schale in kleine Würfel schneiden.
  4. Die Basilikumblätter mit der Zucker-Wasser-Mischung pürieren und mit Zitronensaft abschmecken.
  5. Joghurt, Zitronenschalen und Pfeffer hinzufügen und gut durchrühren bis alles zu einer schönen Masse wird.
  6. In ein Gefriergefäß geben und für mindestens 4 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

Tipp: Für das gewisse Extra, könnt ihr ein wenig Balsamico drüber träufeln.

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

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Eis in aller Munde

Erfrischung während der Pause

Wenn die Sonne in ihrer vollen Pracht vom Himmel lacht, denken wir gerne an die verführerische Vielfalt namens Eis. Wem läuft nicht das Wasser im Mund zusammen, wenn er an cremige, süße, fruchtige, saure oder bittere Eisvariationen denkt? Der Kreativität sind kaum mehr Grenzen gesetzt und immer neue Variationen werden geschaffen. Doch der Weg zum heißbegehrten Eis muss nicht immer in den Eissalon führen, sondern auch ganz einfach in die Küche zu Hause. Auch bei Gourmet Business À la Carte gibt es dieses Jahr wieder Eisfreude in der Arbeitspause.

Die „müsst-ihr-probieren-Liste“

Die typischen Klassiker wie Vanille, Schokolade, Erdbeere oder Haselnuss zählen nach wie vor zu den beliebten Eissorten. Verständlich, denn sie schmecken immer. Doch die Auswahl neuer Alternativen wird immer größer. Zu den aktuellen Trends zählt zum Beispiel Eis mit Kuchengeschmack, auch genannt Cake and Cookie Ice Cream. Ins cremige Eis sind richtige Kuchen- oder Kekstücke eingearbeitet. Bei den Lieblingsspeisen und im À la Carte-Sortiment von Gourmet Business, gibt es beispielsweise eine Vanilleeiscreme mit Cookieteig-Stücken und Schokoladenstücken, die sicher Erfrischung in euren Arbeitstag bringt.


Ein weiterer Trend kommt aus Hongkong, setzt sich aber bei uns immer mehr durch, Bubble-Waffeln mit Eis befüllt. Die kugelförmigen Waffeln werden wie ein Eisspitz zusammengerollt und anschließend mit Eis und mit weiteren individuellen Zutaten befüllt. Zum Beispiel Nüssen, Früchten, Toppings, Süßigkeiten, Keksen und vieles mehr.

Heuer sind außergewöhnliche Sorten der Renner. Nachdem viele Menschen aufgrund der Coronakrise zu Hause bleiben müssen, wird gerne selbst herumprobiert - auch beim Eis. Sorten wie Erdbeere werden dann schnell zu Erdbeer-Basilikum-Balsamico, Zitrone zu Zitrone-Gurke-Dill. Hineingemixt werden gerne Kräuter wie Minze, Rosmarin, Thymian oder Basilikum. Aber auch der Geschmack von Wiener Sachertorte oder Esterhazyschnitte ist beliebt. Wie man es auch dreht und wendet, der eigene Geschmack kommt ganz sicher nicht zu kurz, wenn man sich sein Eis selbst kreiert.

Auch der Trend zu veganem Eis ist seit letztem Jahr ungebrochen. Die Nachfrage wächst und somit auch das Angebot. Bei veganem Eis werden die Milchprodukte weggelassen und durch pflanzliche Alternativen ersetzt, zum Beispiel durch Kokosnuss-, Mandel-, Soja- oder Hafer-Milch. Gepaart mit frischen Früchten und geriebenen Nüssen gibt es einen köstlichen Geschmack. Und oft schmeckt man keinen Unterschied zu herkömmlichen Speiseeis.


Dieses Jahr sollte einfach nach Lust und Laune durchprobiert werden. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr schon bald eine ganz neue Lieblingssorte. 

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Ein neuer Alltag zu Hause

Unsere Kolleginnen von Gourmet Kids erzählen von der „neuen Normalität“ zu Corona-Zeiten (Teil 3)

Viele von uns haben sich bereits an das Arbeiten zu Hause gewöhnt. Oft bringt es jedoch so manche Herausforderung mit sich. Gerade wenn Home-Office mit Home-Schooling kombiniert werden muss. Um die neue Situation so gut wie möglich zu meistern, braucht es einen geregelten Ablauf. Gleichzeit soll der Tag der Kinder abwechslungsreich sein. So geht es auch Irene, einer unserer Kolleginnen von Gourmet Kids. Sie hat uns einen Einblick in ihren Tagesablauf mit ihrer Familie gegeben. 


Irenes Tagesablauf zu Hause

Die morgendliche Routine

6:15 Uhr: Der Wecker läutet. Zum Glück zwitschern die Vögel draußen schon, die machen das Aufstehen gleich viel schöner. Wir sind sonst auch um diese Zeit aufgestanden. Zumindest diesbezüglich hat sich seit Beginn der Corona-Krise nichts geändert. Alles andere ist jedoch komplett anders. Und dieses „alles andere“ beginnt auch schon morgens. Wenn ich es schaffe, gehe ich 30 Minuten laufen. Oder ich setze mich gleich zum Notebook und checke meine E-Mails, die vom Vortag noch übrig sind.

Viel Zeit bleibt mir nämlich nicht, bevor meine Kinder aufwachen. Mein Sohn (4: Klasse Volksschule) steht meist als erster auf, etwas später gegen 8:00 Uhr kommt meine Tochter (1. Klasse Volksschule) dazu. Wie so oft bin ich von der Auswahl des Frühstücks meiner Kinder nicht begeistert: Milch und sonst nix! Als gelernte Ernährungswissenschafterin liegt mir dann immer auf der Zunge: „… es ist wichtig, ausreichend zu frühstücken…“. Zum Glück holen die beiden das aber meist schnell in einer der ersten Home-Schooling-Pausen nach: geschnittenes Obst oder Gemüse. Und das beruhigt mich dann gleich wieder.

Am Vormittag

Die täglichen Home-Schooling-Aufgaben arbeiten die beiden meist sehr brav ab. Trotzdem merken mein Mann und ich, dass sie sich zu Hause schwerer konzentrieren können. Sie lernen beide in ihren Zimmern. Da ist das Spielzeug immer irgendwie in Reichweite und dann wird aus einer kurzen Unterbrechung schnell mal eine ganz lange Pause. Gerade dann, wenn wir Erwachsenen gleichzeitig einen Video-Konferenz-Termin haben.


Zu Mittag

Gerade habe ich mir doch noch über das Frühstück Gedanken gemacht, nun ist es auch bald Mittagszeit. Ich koche sehr gerne, aber trotzdem stellt es meinen Mann und mich tagtäglich wieder vor eine mehr oder weniger große Herausforderung. Unsere Tochter isst praktisch alles - von Erbsen über Spinat bis hin zum Spargel. Mein Sohn mag keine der genannten Zutaten und grundsätzlich kein gekochtes Gemüse. Deshalb versuchen wir Kompromisse zu finden oder Beilagen, die auch ihm schmecken wie etwa Nudeln mit Sauce Bolognese (ohne Gemüse), Petersilkartoffeln (ohne Gemüsestrudel) usw. Apropos Gemüsestrudel: Da war unsere Tochter mit voller Begeisterung beim „Strudel ziehen“ dabei. Und wir haben es tatsächlich geschafft. Der Teig war in der Mitte so dünn, dass man darunter eine Zeitung hätte lesen können.

Der Nachmittag

Nach dem Mittagessen gibt es eine kurze Mittagspause. Meine Tochter schaut oft eine Episode „Bibi Blocksberg“, mein Sohn verbringt die Zeit mit dem Handy. Ja, das gehört leider auch dazu. Und ja, ich gebe zu, wir sind in der derzeitigen Situation diesbezüglich sicher nicht so streng wie üblich. Wir haben festgestellt, dass die Handy- und Medien-Nutzung der Kinder in der Coronazeit eines der schwierigsten Themen ist. Wenn Mama und Papa gerade Online-Termine haben oder wir etwas fertigmachen müssen, dann sind Handy oder Fernseher eben sehr praktisch. Unter „normalen“ Umständen sind wir in dieser Beziehung immer sehr viel strenger.

Nachmittags ist entweder gemeinsames Spielen, Waldrunden, Drachensteigen, kurze Radtouren oder auch Gärtnern angesagt. Aber wenn ich ehrlich bin, wird das irgendwann auch wirklich fad und die täglichen Motivations- und Animationsversuche sind immer häufiger zum Scheitern verurteilt.


Der abendliche Spielemarathon

Zum Abend hin finden sich alle auf der Terrasse oder rund um den Esstisch zusammen. Meist ist das auch mit einem klaren Ziel verbunden: zuerst eine Kleinigkeit essen und dann spielen wir „Siedler von Catan“ oder ganz klassisch „DKT“! Die Kleinigkeit bedeutet für unseren Sohn meist so 3 bis 4 ganze Schnittlauch-Käse- oder Wurstbrote.  
Manchmal gibt es aber auch Gemüsecremesuppen in allen kreativen Geschmacksrichtungen. Weil, und das ist eigentlich ein Geheimnis, Gemüsecremesuppen schmecken ihm dann tatsächlich sehr gut.

Nachdem mein Mann und ich wieder eine verheerende Niederlage eingefahren haben und jeder von uns wieder nur 3 Siedlungen und 1 Stadt besitzen, geht`s gegen 20 Uhr ab ins Bett. Nach der obligatorischen Gute-Nacht-Geschichte beginnt dann endlich die wohlverdiente, ruhige Home-Office-Zeit. Aber nicht jeden Abend. Wir nutzen die Zeit auch für Video-Telefonate mit unseren Verwandten oder schauen alte Kabarett-Filme, die wir in den letzten Tagen und Wochen wieder für uns entdeckt haben.


 

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

Zurück

Wenn die warmen Tage eingetroffen sind, wird es Zeit, in Schwung zu kommen. Alter spielt dabei keine Rolle, denn mit Bewegung und richtiger Ernährung lässt sich die Müdigkeit in jeder Lebensphase ein Schnippchen schlagen. Die folgenden Tipps zeigen, wie’s geht.

Frischluft tanken

Bei Spaziergängen an der frischen Luft lassen wir die Müdigkeit hinter uns und tanken eine Extraportion Sonnenlicht. Das ist wesentlich, um unseren Vitamin D-Speicher zu füllen, der während der düsteren Wintermonate stark beansprucht wurde. Indem wir Licht „tanken“, vergrößern wir die Reserve und schützen uns vor Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit, die den Übergang in die warmen Tage häufig begleiten.

Auch in der derzeitigen Situation können und sollen Senioren Frischluft tanken. Einfach die inzwischen bekannten Regeln beachten und ausreichend Abstand zu anderen halten – schon kann’s losgehen. In der Natur gibt es viele Orte, die genügend Platz für Aktivitäten bieten. Auf einer großzügigen Wiesenfläche lassen sich ausgiebige Dehnübungen zur Lockerung der Muskulatur machen und Wälder laden zum puren Naturgenuss während eines Spaziergangs ein.

Erfrischende Routinen

Mit Wechselduschen bringen wir den Kreislauf richtig in Schwung. Ob morgens, abends oder zwischendurch: Arme, Beine und Nacken abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser zu benetzen, unterstützt dabei, den Wintermodus zu verlassen.

Wasser sollte uns aber auch regelmäßig von Innen erfrischen: Mit einem ansprechenden, in Sichtweite platzierten Krug wird es zum Kinderspiel, genug zu trinken. Indem wir mit dünnen Orangen- oder Zitronenscheiben (in Bioqualität!) und etwas Rosmarin verfeinern, sorgen wir außerdem für einen frischen Vorgeschmack auf den Sommer.

Leichte Küche

Vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung ist ganzjährig wichtig. Daher sollten wir das saisonale Angebot an Obst und Gemüse nutzen, um unseren Körper mit leichter Kost zu verwöhnen. Radieschen, Frühlingszwiebel, Kohlrabi, Spargel, Rhabarber sowie einige Spinat- und Pflücksalatsorten haben schon früh Saison und laden dazu ein, den Frühling kulinarisch einzuläuten. Mit magerem Fleisch, frischem Fisch, Hülsenfrüchten und Lebensmitteln aus Vollkorn kombiniert, sorgen sie dafür, dass wir den Kampf gegen die Frühlingsmüdigkeit gewinnen.

Quellen:
http://www.usz.ch/news/Mitteilungen/Seiten/fruehjahrsmuedigkeit-wegen-vitamin-d-mangel.aspx
https://www.zeitblueten.com/news/tipps-fruehjahrsmuedigkeit/

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Home-Office trifft Home-Kindergartening

Unsere Kolleginnen von Gourmet Kids erzählen von der „neuen Normalität“ zu Corona-Zeiten (Teil 2)

Nicht nur Home-Schooling ist während der Coronazeit angesagt, sondern auch Home-Kindergartening. Basteln, Malen und „alles wie die Großen machen“ steht neben Home-Office ganz oben auf der Liste. Unsere Kollegin Bettina von Gourmet Kids kennt das nur allzu gut. Sie hat uns erzählt, wie sie gemeinsam mit ihrem Mann die Betreuung ihres 3-jährigen Sohnes zu Hause gestaltet.

Der Kindergarten ist jetzt zu Hause

Lang haben wir Oma und Opa jetzt schon nicht mehr gesehen!“ Bereits wenige Tage nach dem Lockdown hat unser Sohn Sehnsucht nach seinen Großeltern. Es sind nun gute acht Wochen, seit alles nicht mehr so ist wie vorher. Eine lange Zeit. Auch im Kindergarten war er seitdem nicht mehr.

Unser kleiner Mann ist knapp 3 Jahre alt, hat die Energie eines Duracell-Haserls mit frischen Batterien und will immer mit dem Kopf durch die Wand. Während ich diese ersten Zeilen schreibe, schaue ich mindestens zehnmal nach, was er so treibt. Meistens ist irgendwie Wasser im Spiel.

Seit Mitte März arbeite ich im Home-Office gekoppelt mit Home-Kindergartening. Mein Mann hat sein Büro ebenfalls nach Hause übersiedelt. Da ich auch in Kurzarbeit bin, arbeitet er jedoch deutlich mehr Stunden als ich. Somit fällt die hauptsächliche Betreuung unseres Sohnes mir zu.

Um unserem kleinen Sonnenschein ein abwechslungsreiches Programm zu bieten, habe ich mir Allerlei ausgedacht. Wir haben jetzt bemalte Steine als Gartendekoration – leider gingen uns die Acrylfarben ein bisschen zu früh aus. Vom Fensterbrett schauen uns Osterhasen, Bienen und Schmetterlinge zu - leere Klopapierrollen hat man ja genug zu Hause. Und Experimente mit Ölkreiden und Wasserfarben zieren jetzt unsere Treppenhauswände. Ideen hätte ich genug. Vieles lässt sich aber leider nicht umsetzen, weil unser Sohn für Manches einfach doch noch zu klein ist. Einige Materialien waren in letzter Zeit nur schwer oder nicht zu bekommen. Und – ganz ehrlich – mein Enthusiasmus hat auch etwas nachgelassen.


Unsere Tage – egal ob Wochentag oder Wochenende -  starten zeitig. Wir stehen zwischen 5:30 und 6:00 Uhr auf. Das war auch schon vor Corona so. Jetzt können wir aber gemütlicher in den Tag starten. Während ich langsam auf Betriebstemperatur komme, darf unser Junior ein bisschen fernsehen: eine Kinderserie, dann ist Schluss. Unter „normalen“ Umständen gab es natürlich kein Frühstücksfernsehen. Bin jetzt schon gespannt, wie ich die Entwöhnungsphase gestalte. Das anschließende Frühstücksmüsli mischt er sich selbst: Haferflocken, Banane, getrocknete Rosinen und selbstgemachtes Joghurt: „Mmmmmh, das schmeckt gut!


Vormittags kümmere ich mich um den Haushalt. Da ist unser Kleiner natürlich mit vollster Begeisterung dabei – überhaupt dann, wenn er etwas nicht tun soll wie z. B. beim Fensterputzen mitzumischen. Da bekomme ich schon öfter zu hören: „Ich mach das und du darfst das gar nicht!“ Wenn ich mich dann durchsetze, folgt darauf entweder ein kleiner Trotzanfall des Juniors oder eine längere Diskussion zum Thema „Können und Dürfen“. Im Gegensatz dazu nimmt er aber Reißaus, wenn ich ihn bitte, seine Spielsachen einzuräumen, damit wir Staubsaugen können. Da helfen Argumente wie „Du darfst auch selber saugen“ oft nicht weiter.

Beim Essen ist unser Sohn leicht zu begeistern. Gemüse muss nicht unbedingt sein, aber er kostet zumindest und oft schmeckt es ihm dann doch. Deshalb binden wir ihn auch beim Kochen gerne ein. Meistens meldet er sich freiwillig für die „Qualitätssicherung“. Und weil er diese Aufgabe immer sehr ernst nimmt, verkostet er mit Leidenschaft schon vorab die Zutaten. Wir wollen ja schließlich auch, dass es schmeckt.


Zu Mittag machen wir meistens etwas Schnelles – Reste vom Vortag, Pasta, Salate oder kalte Jause, wenn ich frisches Brot gebacken habe. Brot backen ist schon lange meine Leidenschaft. Doch gerade jetzt in dieser Ausnahme-Situation ist es mir noch wichtiger geworden und hat ganz unterschiedliche Bedeutungen für mich: Es ist kreativ und auch meditativ, gibt mir ein Gefühl von Beständigkeit und Selbständigkeit. Und es ist mein Ausgleich zum Alltag. Derzeit gibt es ausschließlich „Mama-Brot“. Heute zu Eierspeis mit Schnittlauch.


Nach dem Essen steht Home-Office an – zumindest laut MEINEM Plan. Manchmal klappt es noch mit seinem Mittagsschlaf, meistens leider nicht. Und so verschiebe ich die Arbeit eben auf den späten Nachmittag oder Abend, wenn mein Mann das Büro geräumt hat und die Kinderbetreuung übernimmt. Ich bin froh, dass ich mir die Arbeitszeit frei einteilen kann. Das hilft in turbulenten Zeiten wie diesen.

Am Nachmittag probieren wir dann hin und wieder ein Spielchen – soweit es die Geduld eines 3-jährigen eben zulässt. Zwei Runden Memory mit 10 Pärchen oder eine Runde „Schnecken rennen“ sind schon möglich. Dann ist es mit der Konzentration vorbei und es wird wieder Zeit für Outdoor-Aktivitäten. Laufrad fahren etwa. Das hat unser Sohn gelernt, seit wir so fleißig üben. Und er ist schon richtig flott unterwegs!


Als Alternativprogramm ist Vorlesen immer eine Option. Unser Sohn liebt Bücher über alles. Viele Textpassagen kennen wir beide mittlerweile auswendig und so redet er einfach schon mit. Seine sprachliche Entwicklung hat in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht.

Zum Abendessen machen wir gerne etwas Aufwendigeres oder probieren auch mal etwas aus. Ich habe jetzt die Möglichkeit, mich meinen „Angstgegnern“ zu stellen. Und so habe ich tatsächlich Germknödel und Mohnnudeln selbst gemacht. Natürlich war unser kleiner Chefkoch da auch live dabei!


Wenn sich mein Mann um das Abendessen kümmert, kann ich mich ins Büro zurückziehen. Eine – ich gebe es zu – willkommene Abwechslung und Auszeit! Heute kochen meine Männer ein richtiges Frühlingsgericht: Schweinsmedaillons auf Spargelrisotto mit Erdbeeren. Spargel schneiden schafft unser Sohn schon richtig gut und so gemischt mit Reis schmeckt das Gemüse dann doch auch ganz gut.


Gegen 19 Uhr wird’s Zeit fürs Bett. Auch das Schlafen gehen ist in den letzten Wochen anders geworden. Nach einer Gute-Nacht-Geschichte muss ich nicht mehr Händchen haltend warten, bis seine Augen zugefallen sind. Er weiß, dass jemand in der Nähe ist und so kann ich noch Einiges erledigen und abarbeiten.

Familie und Beruf unter diesen Umständen unter einen Hut zu bekommen, ist mehr als anstrengend und eine Herausforderung für die gesamte Familie. Und ja, die Betreuung im Kindergarten und die Unterstützung durch Großeltern und Freunde fehlt. Zeit für mich selbst ist rar. Doch es ist auch eine sehr intensive gemeinsame Zeit, die sonst so nicht stattgefunden hätte. Ich schätze, wir werden uns lang daran erinnern – wenn es dann mal vorbei ist.


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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Schmarrn verspricht vielfältigen Genuss: Denn der bodenständige Klassiker kommt in Österreich sowohl süß als auch salzig-pikant auf den Tisch. In diesem Beitrag wecken wir Appetit auf traditionelle Schmarrn-Gerichte, die gerade bei Seniorinnen und Senioren hoch im Kurs stehen.

Genießen wie ein Kaiser

Der bekannteste Schmarrn der österreichischen Küche ist der Kaiserschmarrn. Laut Legende soll er vom Wiener Hofküchen-Patissier für Kaiserin Elisabeth entwickelt worden sein. Der linienbewussten Sissi sagte das üppige Gericht aus Omelettenteig allerdings nicht zu. Kaiser Franz Joseph mundete die Süßspeise hingegen so gut, dass man den „Kaiserinschmarrn“ kurzerhand in „Kaiserschmarrn“ umbenannt haben soll.

Legende hin oder her: Das in der Pfanne servierte Gericht verspricht immer noch kaiserlichen Genuss. Besonders flaumig wird der Schmarrn übrigens, wenn man Eiklar und Eigelb bei der Zubereitung trennt. Der aus dem Klar geschlagene Schnee wird anschließend vorsichtig unter den Teig aus Eigelb, Milch, Mehl und Salz gehoben. Karamellisiert, mit Rosinen und Mandeln verfeinert und von Apfelmus bzw. Zwetschkenröster begleitet, begeistert das Gericht Naschkatzen jeden Alters.

Mit Topfen- und Grießschmarrn kommen in Österreich noch weitere süße Varianten als Haupt- bzw. Nachspeise auf den Tisch. Grießschmarrn wird in einigen Regionen aber auch pikant zubereitet: Dabei werden (je nach Rezept) Käse, Schinken, verschiedene Gemüsesorten oder Speck in den Teig gemengt.

Bodenständiges aus Omas Küche

Eine salzig-pikante Note charakterisiert den Erdäpfelschmarrn, der als Hauptspeise oder Beilage zu Fleischgerichten und Rahmsuppen serviert wird. Das günstige und einfache „Restlessen“ kam früher häufig auf den Tisch und verspricht daher eine Extraportion Nostalgie.

Die Zubereitung ist einfach:

Zutaten (für 2 Personen):

  • ¼ kg (am Vortag) gekochte Erdäpfel
  • ½ Zwiebel
  • 1 TL Schmalz oder Butter
  • ½ TL Kümmel
  • ¼ TL Salz
  • eine Prise Pfeffer und Muskat

Und so geht’s
Die mit der Schale gekochten Erdäpfel schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel fein hacken und in der Pfanne mit etwas Schmalz oder Butter anbraten. Die Erdäpfel hinzugeben, mit einem Löffel oder Kartoffelstampfer grob zerdrücken und unter ständigem Wenden knusprig braten. Anschließend mit Salz, Muskat, Kümmel und Pfeffer abschmecken – fertig!

Dem Erdäpfelschmarrn nahe verwandt ist der Erdäpfelsterz, dessen süße Variante vor allem in der Steiermark beliebt ist. Im Gegensatz zum Schmarrn werden die Erdäpfel für den Sterz vorab gerieben bzw. durch eine Presse gedrückt und mit etwas Mehl und Salz vermengt, ehe die Stampfmasse in die Pfanne kommt.

Zuckersüßer Genuss

Aus altem Weißbrot lässt sich im Handumdrehen ein süßer Semmelschmarrn zaubern. Da er mit wenigen Zutaten auskommt, ist er eine schnelle Alternative zum Kuchen:

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 2 Semmeln oder 8 Weißbrotscheiben
  • 2 Eier
  • 1/8 l Milch
  • 1 TL Schmalz oder Butter
  • Prise Puder- oder Kristallzucker

Und so geht’s
Semmeln bzw. Weißbrot in Scheiben oder Würfel schneiden und in Milch aufweichen. Die verquirlten Eier unter die Masse unterheben, den Teig in einer gefetteten Pfanne verteilen und bei mittlerer Hitze knusprig braten. Mit etwas Puder- oder Kristallzucker verfeinern und mit Apfelmus servieren – fertig!

Wir wünschen einen guten Appetit!
 

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Quellen:
Wikipedia Kaiserschmarrn
Rezept Grießschmarrn mit Speck
Rezept Erdäpfelschmarrn
Rezept Semmelschmarrn

 

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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So würzt Indien

Mit Gourmet Business das Einmalseins der indischen Gewürze lernen

Das Gewürzregal der indischen Küche sprüht nur so vor Farben, Gerüchen und Geschmacksrichtungen. Meist sind es mehrere Gewürze, die gemeinsam den perfekten Geschmack ergeben. Wer sich ein wenig damit auseinandersetzt, hat schnell große Freude bei der nächsten indischen Kochsession. Wir haben für euch das Einmalseins der Gewürze des Morgenlands vorbereitet, damit bei den nächsten Gerichten ordentlich gepunktet werden kann.

Wichtiges vorab

Bevor wie wild losgewürzt wird, hier noch ein paar Tipps zu Kauf, Lagerung und Verwendung der Gewürze:

  • Achtet beim Kauf auf eine hohe Qualität der Gewürze, denn diese ist ausschlaggebend für den intensiven Geschmack.
  • In der indischen Küche wir nur mit frischen Gewürzen gekocht, sprich mit ganzen Samen oder frisch gemahlenen oder zerstoßenen Zutaten. Der intensive Geschmack kommt nämlich von den Ölen, die das Gewürz enthält.
  • Wer also öfter oder regelmäßig indische Gerichte kocht, sollte über die Anschaffung eines Mörsers nachdenken. Der ist in diesem Fall sehr praktisch und hält ewig.
  • Die Gewürze sollten immer luftdicht verpackt sein. Am besten gibt man sie in eine gut verschließbare Gewürzdose oder in ein Glas und lagert sie an einem dunklen Platz.
  • Gewürze nicht länger als 10-12 Monate lagern, da sie mit der Zeit an Aromen verlieren.



Das indische Standard-Repertoire

Elaichi: Kardamom (grün und schwarz)
Die kleinen Samenkapseln tauchen in süßen Desserts, Gewürzmischungen, Reisbeilagen und Getränken auf. Im ersten Moment riecht Kardamom ein bisschen wie Erkältungsmedizin. Sobald man die Samen aber zerstößt, werden die Aromen pfeffrig, ingwerartig und haben einen Hauch von Eukalyptus. Dieser Geschmack passt beispielsweise sehr gut zu Fleisch-Curry.

Limbro: Curryblätter
Die Curryblätter erinnern optisch an Lorbeerblätter – glänzend grün – und geben den Gerichten eine rauchige Zitrusnote. Es ist jedoch gar nicht so einfach, diese bei uns zu bekommen. Wer Glück hat, findet sie in Asialäden. Als Alternative bieten sich Chilischoten an. Die gibt es in den unterschiedlichsten Farben, Formen und Schärfegraden. Am besten einfach durchprobieren und wenn die richtige Chilischote gefunden ist, dabeibleiben. So werden böse Überraschungen vermieden.

Jiru oder auch Cumin genannt: Kreuzkümmelsamen und –pulver
Kreuzkümmel ist Grundlage vieler Currys und zählt, so wie Zimt, Kardamom oder Koriander, zu den wärmenden Gewürzen der indischen Küche. Die Kreuzkümmelsamen sind lang, dünn und grün-braun gestreift und schmecken scharf, kräftig und leicht bitter. Beim Rösten werden sie dunkler, aromatischer und entfalten eine nussig, rauchige Note.  

Dhana: Koriandersamen und –pulver
Anstelle von Koriandersamen und –pulver wird bei uns gerne Koriandergrün verwendet. Wer jedoch Samen oder frisch gemahlenes Pulver verwendet, wird schnell den großartigen Zitrus- und Holzgeschmack bemerken. Damit die Koriandersamen auch ihr volles Aroma entfalten, sollten sie in der trockenen Pfanne bei starker Hitze kurz angeröstet und anschließend zerstoßen werden.

Taj: Zimt
Zimt ist der George Clooney unter den Gewürzen. Sein herrlich süß-würziges Aroma eignet sich ideal für Desserts. Man kann Zimt als Stangen und gemahlen kaufen. Wobei Zimtstangen Reis und anderen Speisen ein zartes Aroma verleihen, hingegen gemahlener Zimt viel kräftiger ist und sich leichter dosieren lässt. Kleiner Tipp: Wenn ihr Zimt kauft, dann am besten echten Ceylon-Zimt. 

Loving: Gewürznelken
Nelken geben den Gerichten die geschmackliche Tiefe und erinnern uns zugleich an Weihnachten. Im Grunde sind Nelken getrocknete Blütenknospen des Gewürznelkenbaumes. Sie schmecken leicht scharf und würzig. Verwendet werden sie gerne in Reisgerichten oder Chai-Tees und fungieren als eine Hauptzutat im Garam Masala (Gewürzmischung).

Mari: Schwarzer Pfeffer
Auch „schwarzes Gold“ oder „König der Gewürze“ genannt, ist schwarzer Pfeffer in Indien so gut wie in jedem Haushalt zu finden. Die Pfefferkörner haben einen fruchtig-holzigen, warmen und erdigen Geschmack, teilweise sind sie auch herrlich scharf. Am besten ganze Körner frisch zerstoßen oder direkt mit einer Pfeffermühle mahlen.

Amchur: Mangopulver
Ein richtiger Muntermacher mit seinem fruchtigen und scharf-sauren Geschmack ist das Mangopulver aus getrockneten Mangos. Er wird für Eintöpfe, Suppen, Currys, Chutney oder Dals in Indien verwendet.

Lila dhana: Kurkuma
Kratzt man die Oberfläche der knubbeligen Wurzel etwas an, leuchtet einem sofort die strahlend-satte, orange Farbe entgegen. Aber Achtung, diese färbt gnadenlos alles ein. Wenig überraschend, dass sie auch als Lebensmittelfarbe verwendet wird. Kurkuma kann ganz oder gemahlen gekauft werden und schmeckt erdig, pfeffrig und leicht bitter.

Jeder in Indien hat seine eigene einzigartige Mischung der Gewürze, die oft wie ein Familiengeheimnis gehütet werden. Die wohl bekannteste kombinierte Gewürzmischung ist Garam Masala. Das besteht meist aus den Hauptgewürzen Amchur, Kreuzkümmel, Zimt, schwarzem Salz, Koriander, gemahlenem Ingwer und schwarzem Pfeffer.


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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Home-Office trifft Home-Schooling

Unsere Kolleginnen von Gourmet Kids erzählen von der „neuen Normalität“ zu Corona-Zeiten (Teil 1)

Morgens schnell frisch machen, das Frühstück für die Kids herrichten und währenddessen trudeln schon die ersten E-Mails herein. Wie ungewohnt der Alltag zwischen Home-Office und Home-Schooling sein kann, erleben gerade viele. So auch Regina, eine unserer KollegInnen von Gourmet Kids. Sie erzählt, wie es ihr gerade so ergeht.

Regina ist seit April in Kurzarbeit und arbeitet ausschließlich vormittags. Ihr Mann arbeitet Vollzeit teils von zu Hause und teils im Büro. Die beiden Kids lernen aktuell online.

Reginas neuer Alltag

Der Start in den Tag
„Corona-Ferien“ – so hieß der neue Alltag bei meinen Kindern zu Beginn. Doch wie so oft haben sie ihre Mutter unterschätzt. Denn mein Ziel war klar: So etwas wie ein geregelter Tagesablauf sollte sich einpendeln. Und inzwischen gelingt das recht gut. Während der Woche ist um 07:30 Uhr Tagwache, anschließend wird gefrühstückt. Meine Teenie-Tochter isst am liebsten selbstgemachten Porridge mit Früchten. Dazu gibt es Marmeladenbrote und Joghurt.


Nach dem Anziehen, Zähne putzen und Bett machen startet um 08:30 Uhr für die Kinder das Home-Schooling. Die erste halbe Stunde nehme ich mir meist Zeit, um mit ihnen die Aufgaben des Tages zu organisieren. Da das digitale Arbeiten vor Corona in der Schule kaum angewendet wurde, brauchten beide am Anfang einige Unterstützung. Mein Sohn (4. Klasse Volksschule) hat einen Wochenplan mit täglichen Aufgaben; meine Tochter (3. Klasse Gymnasium) kommuniziert selbstständig per Videokonferenz mit ihren Lehrern.


Meistens sitzen mein Mann oder ich mit den Kindern am großen Esstisch, so können wir Probleme gleich direkt abklären. Nur bei Videokonferenzen ziehen sich die Kinder in ihre Zimmer zurück bzw. wir Eltern ins Arbeitszimmer.

Gemeinsame Mittagspause
Kochen und essen spielen in unserer Familie eine große Rolle. Da wir nun alle zu Hause sind, wird nun also auch zu Mittag daheim gekocht. Weshalb auch der Geschirrspüler gefühlte 5 Mal am Tag läuft. Aktuell versuchen wir unsere Einkäufe im Supermarkt einmal pro Woche zu erledigen. Wir erstellen gemeinsam einen Menüplan, indem jeder seine Vorschläge einbringen kann. Doch auch mit einer Einkaufsliste bleibt hin und wieder eine Zutat zurück, die wir dann nachkaufen müssen. Meine Tochter isst hauptsächlich vegetarisch, mein Sohn mag gerne Fleisch. Wir versuchen hier immer einen Kompromiss zu finden, um nur ein Gericht zu kochen. Wenn mein Mann im Büro arbeitet, gibt’s bei uns gerne einen „süßen Tag“ mit Palatschinken oder Mohnnudeln. 


Da am Vormittag kaum Zeit zum Kochen bleibt, suchen wir fürs Mittagessen Gerichte aus, die schnell zubereitet sind: Ofengemüse, Käferbohnensalat, Polenta mit Gemüse, Gnocchi mit frischen Tomaten, Sandwiches mit Halloumi, Tomaten und Avocado. Oder es gibt Reste vom Vortag bzw. Speisen, die sich gut vorkochen lassen, wie Ratatouille, Spaghetti Bolognese oder Bulgursalat. Wenn mein Sohn zu Mittag mit seinen Aufgaben fertig ist, hilft er beim Kochen mit oder er deckt den Tisch.


Eines unserer Lieblingsgerichte ist die Spinatsonne. Dafür mache ich eine Fülle aus angerösteter Zwiebel, Spinat, gekochten Erdäpfeln, Feta, Sauerrahm und Ei. Wenn die Spinatfülle ausgekühlt ist, gebe ich sie auf eine Hälfte des Blätterteigs, die andere Hälfte wird darüber geklappt. Dann schneide ich den Blätterteig mit einer Küchenschere wie Sonnenstrahlen ein und drehe die Teile etwas, damit die Fülle nach oben schaut. Zum Schluss mit Ei bestreichen, backen und fertig.

Und wenn wirklich mal keine Zeit fürs Kochen bleibt, dann gibt es entweder Toast oder Notfall-Käsekrainer mit Sauerkraut aus der Tiefkühltruhe.

Der Nachmittag
Normalerweise verbringt mein Sohn die Nachmittage immer draußen mit seinen Freunden. Dass das momentan nicht möglich ist, sorgt manchmal auch für Frust. Stattdessen spielt oder bastelt er in seinem Zimmer. Sobald meine Tochter mit ihren Aufgaben für die Schule fertig ist, nutzen wir drei die gemeinsame Zeit und probieren neue Rezepte für Kuchen, Müsliriegel oder Brote aus. Bei Schönwetter verbringen wir viel Zeit auf unserer Terrasse oder machen Spaziergänge. Nachdem das Leichtathletik-Training im Verein ausfällt, sporteln meine Kids gerne zu Hause. Meine Tochter macht täglich ihr Workout mit einer Sport-App. Mein Sohn ist total begeistert vom Schnurspringen und stellt sich seinen eigenen Challenges. Am Wochenende machen wir etwas längere Ausflüge in den Wienerwald. Manchmal schauen sie auch Videos im Internet.


In den ersten Wochen hat mein Sohn Zaubertricks einstudiert und mit kurzen Videos die ganze Familie unterhalten. Wir „skypen“ regelmäßig mit den Großeltern, besonders auch mit der Familie in Spanien – dort sind die Ausgangsbeschränkungen ja strenger als in Österreich.

Am Abend
Für das Zubereiten des Abendessens nehmen wir uns meist mehr Zeit. Mein Mann macht Pizza selbst oder es gibt Paella, überbackenen Spargel, Steak mit Süßkartoffel-Pommes, Gemüse-Curry, usw. Das gemeinsame Abendessen war auch schon vor Corona unser täglicher Fixpunkt, bei dem wir alle am Tisch sitzen. Manchmal übernimmt auch eines der Kinder das Kommando in der Küche und bekocht uns eigenständig mit einem Rezept. Gegessen wird um ca. 19:00 Uhr.


Nach dem Abendessen schauen wir jetzt oft gemeinsam noch einen Film oder eine Serie. Das gibt es zu Schulzeiten nur an den Wochenenden. Um spätestens 22:00 Uhr ist dann aber auch Schlafenszeit für die Kinder.

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Auf die Decke, fertig, los!

Muttertag mal anders. Besondere Umstände erfordern besondere Überraschungen!

Wie lange ist es her, dass ihr eure Mama zu einem langen ausgedehnten Spaziergang ausgeführt, für sie gekocht, mit ihr bei einem Gläschen Rotwein intensive Gespräche geführt oder mit einer kleinen persönlichen Aufmerksamkeit überrascht habt? Gefühlt ...eine Ewigkeit? Muttertag steht vor der Tür und wir können es kaum erwarten, unseren Müttern eine richtige Freude zu bereiten.

Wir haben uns dieses Jahr für euch etwas Besonderes einfallen lassen, das ihr ganz nach euren Vorstellungen gestalten könnt. Und wer weiß, vielleicht sorgt es sogar bei der einen oder anderen Mama für eine Freudenträne. Eines ist garantiert, Gaumenfreude und gemeinsame Momente.

Muttertag für Genießer

Wenn zu Muttertag das Wetter schön ist, zieht es uns ins Freie und unsere Laune ist doppelt so gut. Wie wäre es also mit einem Spaziergang – natürlich mit dem derzeit nötigem Abstand – bei dem ihr zufällig einen befüllten Picknick-Korb dabeihabt? Was ihr dazu braucht ist einfach: 1-2 Decken, Korb mit gutem Essen und einen Platz, an dem ihr euch wohlfühlt. Klingt einfacher als es ist? Kein Problem, wir haben einige Tipps von unserem Eventteam, wie ihr ein tolles Picknick gestalten könnt.

Wir packen in unseren Korb…

...das Lieblingsessen eurer Mama. Je nachdem ob sie lieber pikant oder süß mag - mit Obst, Gemüse und einer kleinen Süßigkeit kann man nichts falsch machen. Am besten in Form von Fingerfood, in extra Gläschen verpackt, so snackt es sich leichter und kann auch zwischendurch einfach geknabbert werden. Zur Inspiration zwei Vorschläge von uns:

  • Pikante Kombination
    Ein knuspriges Baguette, zwei bis drei Käsesorten (z.B. Gauda, Bergkäse und Camembert) in kleine Würfel geschnitten und mit einer Weintraube auf ein Stäbchen gesteckt. Dazu einen Salat mit Zwiebeln, Oliven, Fetakäse, Cocktailtomaten und etwas Rucola. Ihr könnt aber auch, aus verschiedenen Gemüsesorten richtige Sticks machen und dazu einen Joghurtdip. In verschließbaren Gläsern lässt sich alles super einfach transportieren. Als Nachspeise passt gut kleingeschnittenes saisonales Obst im Glas. Zur Erfrischung ein Wasser, einen Saft und dazu ein Gläschen von einem leichten Sommerwein.

  • Süße Kombination
    Ein Buttercroissant mit oder ohne Füllung. Dazu Marmelade oder Honig. Wer vor dem Picknick Zeit hat, kann Pfannkuchen oder ein Porridge mit Zimt, Nüssen und frischen Früchten vorbereiten. Oder in einem Glas ein Joghurt mit Müsli und Früchten geben. Dazu einen Kaffee, der in einer Thermoskanne warm bleibt. Als Nachspeise einen Muffin oder Kuchen. Wer es etwas gesünder mag, kombiniert seinen Kuchen mit Gemüse und macht zum Beispiel einen Karotten-Zucchini Kuchen. Als Begleitung eine Flasche Weißwein oder Säfte, je nach Geschmack.


Auf unserer Facebook-Seite, Gms Gourmet , findet ihr unter dem Hashtag #gourmetkochbuch noch weitere Rezeptideen, die ihr in euer Muttertags-Picknick einbauen könnt. Auch unser Eventteam hat auf ihrer Instagram-Seite, gourmet.event , tolle Inspirationen für Fingerfood und kleine Häppchen.

Das muss außerdem unbedingt mit.

Was ihr auf jeden Fall mitnehmen solltet ist: Besteck (hygienisch in Servietten verpackt) und Geschirr,Korkenzieher, Salz- und Pfefferstreuer, eine große Decke, Blumen, Insektenspray (neben Gewässern nehmen am Abend an eurem Picknick schnell gerne Gelsen und Mücken teil), Musikbox, die für Stimmung sorgt, eventuell Spiele, einen Müllbeutel und ein oder zwei Pölster, damit es richtig kuschelig wird.

Ein gemütliches Plätzchen.

Sucht euch am besten einen Ort, an dem nur wenige Menschen sind. Beispielsweise am Waldrand oder auf einer weitläufigen Wiese. Ein Plätzchen am Wasser ist beispielsweise immer romantisch, auch wenn am Muttertag die Temperaturen meist noch nicht zum Baden einladen.

Persönliche Überraschung am Schluss.

Wer seinem gemeinsamen Picknick-Ausflug eine persönliche Note einhauchen möchte, der kann nach Spaziergang oder Picknick, seine Mama mit einem selbst geschrieben Brief überraschen. Wenn ihr einfach mal Danke sagen wollt oder es etwas gibt, dass ihr ihr schon immer mal sagen wolltet – rein damit! Das überlassen wir ganz euch, denn freuen wir sie sich bestimmt.

Wir wünschen allen Müttern einen schönen Muttertag! <3


 

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Das Marchfeld. Der größte Gemüsegarten Niederösterreichs, direkt vor den Toren Wiens. Fruchtbare Erde, wohin das Auge schaut. Und eine Spargelvielfalt, die unsere Köche und Gäste glücklich macht. Deshalb kaufen wir unseren Spargel hier, nahe unserer Küche, ganz regional und saisonal ein. Unser Einkaufschef Thomas Knor hat sich bei der heurigen Ernte am Spargelhof der Familie Magoschitz in Mannsdorf an der Donau von der hohen Qualität überzeugt. Und sich von der Begeisterung unseres Spargellieferanten anstecken lassen.

Spargelernte

Spargelbauer im Gespräch mit Gourmet Einkäufer

Spargelhof Magoschitz

Werner Magoschitz ist Pionier und „Spargel-Flüsterer“. Die ersten Pflänzchen hat er bereits 1975 gesetzt, wie er uns erzählt, und seitdem ist er nicht mehr davon losgekommen. Heute werden pro Jahr bereits 120 Hektar Spargelfelder geerntet. Den Familienbetrieb inkl. Hofladen führt er gemeinsam mit Frau Barbara, die vier Kinder helfen mit, wo immer es geht. Sohn Anton ist bei unserem Besuch am Spargelfeld mit dabei und so wie sein Vater bereits Spargel-Experte.

Spargelernte

Spargelernte

Spargel auf dem Feld

Geduld, Geduld …

Werner Magoschitz ist es wichtig, dass wir als Kunden verstehen, wie der Marchfelder Spargel aufwächst. Wie tief verwurzelt dieses köstliche Gemüse in der humusreichen Erde der Region ist, zeigt er gerne anhand seines Mini-Spargelfelds im Hof. Hier wird uns schnell klar, dass der Spargelanbau neben viel Know-how vor allem eins braucht – Geduld!

Spargelpflanze

Spargelhof Magoschitz

Spargelpflanzen müssen bereits ein Jahr alt sein, bevor sie in die Erde aufs Feld kommen. Dann gilt es ein Jahr zu warten. In dieser Zeit baut die Pflanze einen Wurzelspeicher auf. Dieser ist notwendig, betont der Experte, damit sie im dritten Jahr die Erntezeit übersteht. Beim Spargel werden nämlich die stets nachwachsenden Triebe gestochen (so heißt die Ernte im Fachjargon), wodurch während der Erntezeit keine Assimilation möglich ist. Nach der Ernte kann dann neue Kraft für das nächste Jahr getankt werden. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit bekommt die Pflanze wieder Ruhe und Zeit zum Starkwerden und Wachsen. Eine Spargelpflanze hat rund 5-6 Erntejahre. Üblicherweise ist rund um den 24. Juni, dem alljährlichen Johanni(s)tag, der letzte frische Spargel verfügbar.

Grün, weiß, Purpur

Bei unserem Besuch am Spargelhof Magoschitz tauchen wir in die bunte Welt des Spargels ein. Grün, weiß und Purpur leuchtet er.

Der weiße Spargel ist der Klassiker. Ihn anzubauen, ist am Aufwändigsten, erfahren wir. Denn er verfärbt sich im Sonnenlicht violett. Grund dafür ist der Pflanzenfarbstoff Anthocyan. Deswegen wird er mit Erdwällen und Abdeckfolie geschützt. Und es wird gestochen, bevor er die Erddecke durchbricht und nach der Ernte im Eiswasserbecken unter 4 Grad gekühlt. „Darin darf der weiße Spargel aber nicht länger als 6 Stunden bleiben, sonst schmeckt er wässrig. Bei uns wird er längstens 2 Stunden im Eiswasser gekühlt“, betont Spargelbauer Magoschitz. Wichtig ist ihm auch noch, dass seine Kunden wissen, dass weißer Spargel mit violetten Spitzen genauso schmackhaft und gut ist, und sogar mehr Vitamin D und Mineralstoffe enthält.

weißer Spargel

Grüner Spargel und die neueste Sorte Purpurspargel sind unkomplizierter. Sie wachsen nach oben in die Sonne, können auch roh genossen werden und schmecken kräftiger und würziger als weißer Spargel. Weil der Chlorophyllgehalt größer ist, enthalten sie mehr Vitamine (C, Betakarotin, E, K).

Gourmet pflegt langjährige Partnerschaften zu seinen Lieferanten und setzt auf Regionalität und Saisonalität beim Einkauf. So oft wie möglich kommen österreichische Lebensmittel auf den Teller. Wie der köstliche Marchfeld Spargel, frisches Gemüse, Kartoffel, Getreide, Freilandeier, Milch- und Milchprodukte sowie Hühner-, Rind- und Schweinefleisch aus Österreich.

Marchfeld Spargel

Marchfeld Spargel g.g.A. – geschützte Ursprungsbezeichnung

Die Region Marchfeld eignet sich mit ihrem milden Klima und lockeren Böden mit hohem Humus- und Sandgehalt besonders gut für den Spargelanbau. Seit 1996 ist der Begriff Marchfeldspargel von der Europäischen Union als geschützte geographische Angabe anerkannt. Unser Spargelbauer Werner Magoschitz war einer der Gründungsväter des Vereins Marchfeld Spargel g.g.A. Er ist überzeugt davon, dass hier im Marchfeld der Spargel besonders gut gedeiht – mit seinem typischen, feinen Aroma, weniger Bitterstoffen und einer außergewöhnlichen Zartheit. Das sehen wir auch so!

Link zum Spargelhof Magoschitz: https://solo-select.at/
https://youtu.be/dK6CR5iafBc

Rezepte und Tipps zum Spargel:
Darauf sollten Sie bei der Zubereitung von Spargel achten: https://blog.gourmet.at/posts/darauf-sollten-sie-bei-der-zubereitung-von-spargel-achten
Schmackhafte Frühlingsrezepte: https://blog.gourmet.at/posts/schmackhafte-fruehlingsrezepte
Spargelgeschichten: https://blog.gourmet.at/posts/spargelgeschichten-das-kann-der-seltene-besuch

 

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Ei, Ei, Ei – die Ostereier-Restlküche

Zu Ostern gehören sie einfach dazu, die bunten Eier – ohne sie wäre das Fest nur halb so schön. Deshalb werden vor dem Fest ganze Wagenladungen davon eingekauft, viele davon schon gefärbt, um sich am Ostersonntag bei der Eiersuche über leuchtende Kinderaugen zu freuen oder sie zum traditionellen Osterschinken zu genießen.

Doch jetzt nach Ostern werden viele davon einfach weggeworfen – dabei sind Eier meist auch nach Wochen noch gut genießbar und als Lebensmittel viel zu schade für den Müll. Natürlich kann es sein, dass man nach den Feiertagen keine hartgekochten Eier mehr sehen kann. Deshalb haben wir hier ein paar Rezeptideen, die auch nach Ostern noch Lust auf Ostereier machen.

Spargelzeit

Zum Glück fällt die Osterzeit oftmals mit der Spargelzeit zusammen. So bietet sich die wunderbare Gelegenheit, hartgekochte Eier in einer Spargel Vinaigrette mit Ei und Paradeisern zu verwerten.

Zutaten für die Vinaigrette:

2 Stk. Paradeiser
2 gekochte Eier
½ gehackte Zwiebel
130g Olivenöl
60ml Apfelessig
Salz, Pfeffer
Petersilie und Schnittlauch, fein gehackt und geschnitten.

Zubereitung:

Spargel kochen und abkühlen lassen. Wir haben euch hier schon hilfreiche Tipps und Tricks zur Spargelzubereitung zusammengetragen.

Den Strunk der Paradeiser entfernen und die untere Seite mit einem Kreuzschnitt einschneiden. Dann 5 Sekunden im kochenden Wasser blanchieren und anschließend abschrecken. Anschließend schälen und entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Dann mit allen Zutaten außer den Eiern und dem Spargel vermengen.
Die gekochten Eier schälen und mit einem Messer fein hacken.
Zum Schluss den Spargel auf einem Teller anrichten, die Vinaigrette darüber geben und mit den Eiern bestreuen.

Aufstriche – schmackhaft und einfach

Ostereier sind auch eine optimale Basis für verschiedene Aufstriche. Einfach das Eiweiß klein schneiden und das Eigelb mit einer Gabel zerdrücken. Dann mit Topfen, Senf, Salz und Pfeffer vermengen und schon hat man die Grundmasse. Diese kann dann mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen verfeinert werden. Oder man kreiert sich selbst seine individuellen Lieblings-Aufstriche, indem man das Grundrezept mit Gurken, Kresse oder anderen saisonalen Gemüsesorten ergänzt. Der Phantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Krensuppe mit Ei

Ein schmackhaftes Gericht, das sich auch noch schnell zubereiten lässt. Die Suppe wird aus Mehl, Wasser, Milch und fein geriebenem Kren (Meerrettich) gekocht. Das Ei vierteln und in die fertig angerichtete Suppe legen. Auch Würstel oder Erdäpfeln passen sehr gut zu der Suppe. Weil es auch bei der Krensuppe verschiedenste Variationen gibt, kann man sich hier ebenfalls bei der Eierverwertung richtig austoben.

Vielleicht haben diese Ideen ein bisschen dazu beigetragen, dass dieses Jahr ein paar Ostereier weniger im Müll landen.

 

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Quelle Headerbild: shutterstock.com/Jag_cz

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Auf die Fastenzeit folgt die Schlemmerei: Welche traditionellen Osterspeisen gerade bei älteren Menschen gute Erinnerungen wecken, verraten wir in diesem Beitrag.

Grüner Kraftspender
Dass am Gründonnerstag traditionellerweise Cremespinat mit Erdäpfeln und Spiegelei auf den Tisch kommt, verdanken wir einem Missverständnis: Denn eigentlich leitet sich der Name des Festtags gar nicht von der Farbe Grün, sondern vom Wort „greinen“ – also weinen – ab.

Dem Genuss tut das keinen Abbruch, denn frischer Cremespinat ist nicht nur gesund, sondern auch gut und im Handumdrehen zubereitet:

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 1 kleine Zwiebel
  • 20 g Butter
  • ½ kg frischer Blattspinat
  • 150 ml Obers
  • je 1 Esslöffel Mehl, Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Und so geht’s
Zwiebel fein hacken und in Butter anschwitzen, Mehl einrühren, Obers zugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss verfeinern. Anschließend den Blattspinat beimengen, weichkochen und alles kräftig durchmixen.

Tipp: Ein Extralöffel Obers und frische Spinatblätter machen den Cremespinat auch optisch zum Leckerbissen.

Fleischliche Genüsse
Im Mittelalter verschwanden während des Fastens fast alle tierischen Lebensmittel vom Tisch. Seit dem 16. Jahrhundert beschränkt sich der Verzicht vor allem auf Fleisch.
Dafür fallen die Genüsse nach dem Karfreitag umso üppiger aus. In vielen Regionen Österreichs gesellen sich daher Geselchtes und Brettljausen zu Ostereiern und Eiersalat. Frisch geriebener Kren darf dabei ebenfalls nicht fehlen.

Osterbrot-Vielfalt
Neben Spezialitäten aus Schweinefleisch kommt zu Ostern auch jede Menge Brot auf den Tisch. Welches, das ist von Region zu Region unterschiedlich: Die Palette reicht von flaumigen Pinzen mit Briochezucker über dezent-süße (Rosinen-)Brote aus Germteig bis zu herzhaften Varianten aus Sauerteig.

Tipp: Besonders hübsch sieht das Brot aus, wenn es zum Kranz geflochten wird und als „Nest“ für bunte Ostereier dient.

Der Osterschinken, der für viele zum Ostersonntag gehört, wird in manchen Regionen sogar ganz in Brotteig eingebacken. Lauwarm mit Schnittlauchsauce, einer Portion Kren und Vogerlsalat serviert, mundet er der ganzen Familie.

Süßes Lamm
Osterlämmer finden sowohl junge als auch ältere Naschkatzen zum Anbeißen. Die süße Versuchung ist einfach zuzubereiten und eignet sich perfekt, um  Großeltern eine Freude zu machen.

Zutaten

  • 4 Eier
  • 125 g Zucker
  • 125 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 25 g Speisestärke
  • eine Prise Puderzucker
  • eine Lamm-Backform

Und so geht’s
Eier mit Zucker und Vanillezucker in einem Gefäß vermengen und schaumig schlagen. Anschließend Mehl mit Speisestärke mischen und vorsichtig unter den Eischaum heben. In einem nächsten Schritt die Butter erhitzen, wieder abkühlen lassen und unter Rühren mit dem Teig vermengen.

Zuletzt die mit Butter eingefettete und mit etwas Mehl bestäubte Osterlammform mit dem Teig befüllen und die Masse bei 180° Celsius 35 bis 40 Minuten im Ofen goldbraun backen. Anschließend das Lämmchen vorsichtig aus der Form lösen und mit einer Prise Puderzucker bestäuben – fertig!

Wir wünschen ein wunderbares Osterfest!


 

Quellen:
https://frischgekocht.billa.at/gemeinsam-essen/ostern-in-oesterreich
https://www.austrio.at/der-osterjausen-vergleich-andere-bundeslaender-andere-sitten/
https://www.spar.at/mahlzeit/rezepte/vegetarisch/cremespinat
https://www.oesterreich-spezialitaeten.at/ostern/wie-feiert-ostern-oesterreich.html
https://cms.vivat-shop.at/themenwelten/jahreskreis/ostern/osterlamm-bedeutung-brauchtum.html

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Der Frühling bringt mit seinem schönen Wetter nicht nur gute Laune, sondern auch jede Menge bunte Abwechslung in die Familienküche. Dazu haben sich unsere KollegInnen von Gourmet Kids natürlich ganz viele Gedanken gemacht. Ein paar Anregungen gewünscht? Bitte sehr! So bekommt ihr den Frühling auch zu Hause auf die Teller.

Begeisterung für neue Speisen wecken
Zu unseren Lieblings-Frühlingsspeisen zählen feine Spinatspätzle in Kräuter-Ricottasauce. Die cremige Oberssauce kombiniert mit feinen frischen Kräutern hat einen unwiderstehlichen Geschmack. Dazu die Kräuter fein hacken, in einer Schüssel mit dem Ricotta und Öl verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Pasta hat immer Saison! Natürlich haben wir auch hier eine Frühlingsversion parat: farbenfrohe Penne Tricolore mit Basilikum-Pesto. Die bunte Penne mit dem grünen Pesto begeistern sicher auch bei Kindergeburtstagen. Pesto lässt sich auch ganz leicht selbst zubereiten und das noch dazu ruckzuck. Es muss auch nicht immer Basilikum sein. Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Bärlauch, Minze, Kresse und Salbei eignen sich ebenfalls besonders sehr gut. Die Kräuter mit Gewürzen im Mörser zerkleinern, Öl hinzufügen und mit gekochten Nudeln vermischen. Wir haben ein Do-It-Yourself (DIY) Basilikum-Pesto Rezept für euch vorbereitet.

Das Do-It-Yourself (DIY) Basilikum-Pesto

Die Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 Bund Basilikum
  • ½ Bund Petersilie
  • 60g Rapsöl
  • 40g Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe oder etwas Knoblauchpulver
  • 10g Pinienkerne
  • 20g Hartkäse gerieben
  • Etwas Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Die Zubereitung:

  • Basilikum und Petersilie waschen und sehr gut trocken tupfen.
  • Kräuter zupfen und mit den Pinienkernen und den restlichen Zutaten im Mörser zerstoßen (oder in der Küchenmaschine mixen)
  • Das Pesto auf noch heiß gekochte Nudeln geben – fertig!

Tipp: Wer mehr Pesto zubereitet, kann es im Kühlschrank etwa zwei bis drei Wochen stehen lassen.

Für fortgeschrittene Frühlingsköche und -köchinnen: goldbraun gebackene Kartoffel-Bärlauchlaibchen. Die Kombination aus Bärlauch, Blattspinat und cremigem Frischkäse umhüllt von flaumigem Erdäpfelteig schmeckt besonders gut mit einer selbstgemachten Schnittlauchsauce. Einfach Schnittlauch waschen, in kleine Stück schneiden, mit Joghurt und Rahm vermengen und etwas Salz und Pfeffer abschmecken.



Bald dürfen wir auch beim Obst wieder aus dem Vollen schöpfen. Hier schon ein Vorgeschmack für alle Naschkatzen auf die nächste Marillenernte: fruchtig frischer Marillenkuchen


Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Egal ob vegetarisch, vegan oder oft auch mit Fleisch, indisches Essen enttäuscht nie. Unser hausgemachter veganer Gemüse-Kichererbseneintopf ebenfalls nicht. Sein Name verrät bereits die typischen Zutaten der indischen Küche - Gemüse und Hülsenfrüchte. Letztere sind nicht nur bekannt als die Eiweiß-Champions unter den pflanzlichen Lebensmitteln, sondern auch für eine kalorien- und fettarme Ernährung gut geeignet. In Indien gehören sie zum festen Bestandteil des Speiseplans und werden oft in aromatisch gewürzten Eintöpfen zu Brot oder Reis gegessen. Unser Eintopf-Löffelgenuss schmeckt besonders köstlich und bringt uns, wenn auch nur gedanklich, direkt auf den Streetfood Markt nach Delhi. Überzeugt euch selbst und probiert es aus. Bona Appetita!

Zutatenliste für 4 Personen:

  • 10g Rapsöl
  • 1 Stk Zwiebel weiß
  • 1 Stk Paprika rot und gelb
  • 50 g Datteln ohne Kern
  • 70 g Blattspinat
  • 250 g passierte Tomaten
  • 150 g Kichererbsen
  • 250 g Wasser
  • Knoblauch
  • Paprika edelsüß
  • Maizena (Maisstärke)
  • Cayenne Pfeffer
  • Salz
  • Ras el-Hanout (Gewürzmischung)*
  • Ahornsirup

Kochanleitung:

  1. Zwiebeln, Paprika und Datteln in feine Würfel schneiden
  2. Anschließend in einer Pfanne oder einem Topf mit Rapsöl zuerst die Zwiebeln anrösten bis diese goldgelb sind und danach die geschnittenen Paprika und Datteln dazu geben und kurz mitrösten
  3. Den Blattspinat kurz in heißem Wasser blanchieren, mit kaltem Wasser abschrecken, gut abtropfen und in Streifen schneiden
  4. Kichererbsen gemeinsam mit dem Blattspinat und Wasser in die Pfanne oder den Topf hinzugeben und langsam aufkochen lassen
  5. Die Gewürzmischung und etwas Ahornsirup, je nach Belieben der Intensität, dazu geben und etwa 5 Minuten leicht köcheln
  6. Maisstärke mit kaltem Wasser vermengen und damit den Eintopf binden, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Danach vom Herd nehmen, kurz ziehen lassen und fertig!

Unser Tipp:
Zur geschmacklichen Abrundung mit gerösteten Mandelsplittern oder Koriander bestreuen und servieren.

*Die Gewürzmischung Ras el-Hanout besteht meist aus den Zutaten Pfeffer, Zimt, Ingwer, Muskat, Paprika, Kümmel, Kurkuma, Koriander und Nelken. Wer die Gewürzmischung also selber machen möchte, braucht nur alle Zutaten in einem Mörser zu zerkleinern. 


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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Unter dem neuen Namen Gourmet Daheim gibt es ab sofort ein breites Sortiment an Speisen zum Bestellen nach Hause. In der soeben erschienenen Speisekarte finden sich mehr als 150 verschiedene Gerichte für alle Geschmacksrichtungen – von klassisch österreichischen Traditionsspeisen über Speisen wie Paella, die wir vielleicht aus dem Urlaub kennen, bis hin zu traumhaften Süßspeisen.

Alle Gerichte werden von unseren Köchen mit frischen und ausgewählten heimischen Zutaten zubereitet und danach sofort tiefgekühlt. Damit ist sichergestellt, dass Vitamine und Nährstoffe in bestmöglicher Art erhalten bleiben. Die Zustellung nach Hause übernehmen unsere bewährten Partner aus den Sozialorganisationen wie dem Roten Kreuz, dem Samariterbund und der Volkshilfe.

Die richtige Lagerung der Speisen zu Hause
Die Speisen zu Hause in einem Tiefkühlfach oder in einen Tiefkühlschrank bei -18 Grad Celsius lagern. Wann immer der Gusto kommt, die gewählte Speise direkt vor dem Erwärmen aus dem Tiefkühlfach entnehmen. Bevor die Schale in die Mikrowelle oder in den Heißluftofen gegeben wird, mit einer Gabel in jede Kammer der Schalenfolie stechen. Die genaue Zubereitungszeit wie Watt-Zahl, Tempertaur und Zeit ist direkt auf der Verpackung zu finden.

Abgesehen vom guten Geschmack sind die Speisen von Gourmet Daheim auch auf individuelle gesundheitliche Bedürfnisse ausgerichtet. So finden sich gekennzeichnete Mahlzeiten, die glutenfrei oder laktosefrei sind ebenso wie „Leichte Vollkost“ oder vegetarische Speisen. Wer auf die enthaltenen Broteinheiten achten muss, wählt aus den Gerichten für „den bewussten Genuss“, gekennzeichnet mit einem weißen „D“ auf blauem Grund. Für Menschen mit Schluckbeschwerden gibt es darüber hinaus schmackhafte Breikost-Varianten beliebter Speisen von Schweinsbraten bis Apfelstrudel.

Ein Überblick über das breite Angebot der Gourmet Daheim-Speisen ist in der druckfrischen Speisekarte zu finden, die hier elektronisch durchgeblättert werden kann: Speisekarte Gourmet Daheim. Welche Organisation in den einzelnen Bundesländern als Lieferant in Frage kommt, zeigt die Österreich-Karte hier.

In der Gourmet-Küche wurden höchste Schutz- und Hygienemaßnahmen gesetzt, um die Sicherheit unserer Gäste und MitarbeiterInnen zu gewährleisten und auch in der Krise lieferfähig zu bleiben.



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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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So is(s)t Indien

Mit Gourmet Business auf kulinarische Entdeckungsreise in Indien

Wer an Indien denkt, verbindet damit sofort bunte Vielfalt, diverses Streetfood, wuselige Märkte, glanzvolle Tempel, farbenfrohe Feste und natürlich die köstliche indische Küche. Passend dazu starten ab 23. März bei Gourmet Business die indischen Genusswochen unter dem Titel „Namaste“. Freut euch auf beliebte Speisen der indischen Esskultur und lasst euch von aromatischen Gewürzen und erstaunlichen Geschmackserlebnissen ins Morgenland entführen! Viele der Gerichte sind vegetarisch, gluten- und laktosefrei. 

In so einem großen Subkontinent den Überblick zu behalten, ist gar keine so leichte Sache. Immerhin werden dort mehr als 120 Sprachen gesprochen und die indische Küche strotzt nur so vor verschiedenen Gewürzen, Geschmacksrichtungen und Zutaten. Charakteristisch für Indien sind jedoch Currys oder andere Gerichte, die sich durch ihre verschiedenen Gewürze wie echter Koriander, Kurkuma, Kardamom, Kreuzkümmel, Bockshronklee, uvm. auszeichnen. Serviert werden die Speisen nicht auf einem Teller, sondern traditionell auf einem Thali, einer Metallplatte.

Gemüse in jeder Himmelsrichtung
In Indien gibt es in jeder Himmelsrichtung eine besondere Spezialität, die sich von Region zu Region unterscheiden. Außerdem ist Indien ein Paradies für Gemüseliebhaber und beweist, dass man auch ohne Fleisch ausgesprochen lecker kochen kann. Der Verzicht von Fleisch ist auf die Religionen zurück zu führen, so essen Hindus zum Beispiel kein Rind, weil es als heilig gilt. Wer also mal zu Besuch in Indien ist, könnte gelegentlich Kühe frei umherstreifen oder dekorativ auf der Straße herumliegen sehen.

Zu den Grundnahrungsmitteln und auch zugleich Beilagen zählen Reis, Weizen und Hülsenfrüchte. Der Weizen wird vor allem im Norden angebaut. Er wird dann zu Fladenbrot wie Naan oder Chapati verarbeitet. Im Süden hingegen isst man Byrani, eine indische Reispfanne, bei der alle Zutaten miteinander gemischt und angebraten werden. Außerdem wird gerne scharf gewürzt. Der Westen bringt aufgrund seiner geografischen Lage, Schalentiere, Meeresfrüchte und frischen Fisch auf den Teller. Und der Osten zeichnet sich besonders durch seine Vielfalt an Desserts und Süßigkeiten aus. Was die Schärfe der Gerichte betrifft, so nimmt sie von Norden nach Süden grundsätzlich zu.

Einige Worte des indischen Subkontinents zu kennen, kann bei dem einen oder anderen Restaurantbesuch durchaus nützlich sein. Wir haben uns die wichtigen Begriffe beim Essen angesehen und für euch ein kleines indisches Wörterbuch zusammengestellt.

  • Namaste
    Der typisch hinduistische Gruß, bei dem die Handflächen aneinandergelegt werden und man sich leicht verbeugt.
  • Bona Appetita
    Eigentlich ganz einfach, das bedeutet Guten Appetit auf Hindi.
  • Dhanyawad
    Das bedeutet vielen Dank auf Hindi.

Und damit auch bei unseren Gerichten gleich klar ist, um welche Zutaten es sich handelt, gibt es hier eine kleine Einführung:

  • Sabzi / Masala
    Das Wort Sabzi bedeutet Gemüse auf Hindi und als Masala wird eine Gewürzmischung bezeichnet, die sich meist aus Amchur (Mangopulver), Kreuzkümmel, Zimt, schwarzem Salz, Koriander, gemahlenen Ingwer, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer zusammensetzt. Genießt also unser wunderbar gewürztes Gemüsecurry Sabzi Masala. (Artikelnummer: 230 1485)
  • Palak
    Als Palak wird auf Hindi Spinat bezeichnet. Deswegen nennen wir unseren feinen Spinat mit Tofu auf indische Art auch Palak Tofu. Diesen finden ihr neben dem Kichererbseneintopf und den frittierten Linsenbällchen auch in der Speise Indische Köstlichkeiten. (Artikelnummer: 230 1480)
  • Satay
    Das Wort bedeutet „Fleisch, das auf Spießchen gegrillt wird“ und stammt ursprünglich aus dem Indonesischen. Probiert doch einfach unsere köstlichen Satay-Hühnerspieße mit Zitronengras-Erdnusssauce. (Artikelnummer:  230 1581)

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Winterzeit ist Erkältungs- und Grippezeit. Viele von uns kämpfen mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Senioren und Menschen mit geschwächter Immunabwehr sind davon oft noch häufiger betroffen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Ernährung können wir unsere Abwehrkräfte in jedem Alter unterstützen. In diesem Beitrag verraten wir, wie’s geht.

Wintergemüse und saisonales Obst

Viel frisches Obst und Gemüse gehören zu einer gesunden Ernährung einfach dazu. Jetzt im Winter bieten sich neben den Gemüsesorten, die auch Minusgrade vertragen, vor allem lagerbare Sorten an. Zum Beispiel Kraut, Kohl, Karotten, Kohlrabi, Winterkürbis, Lauch oder Steckrüben. In der österreichischen Hausmannkost finden sich dafür besonders viele Rezeptideen. Beim Obst gibt es in der kalten Jahreszeit vor allem eine große Auswahl an Äpfeln und Birnen. Wenn wir diese saisonale Vielfalt nutzen, unterstützen wir unser Immunsystem jedenfalls nachhaltiger als durch einen einseitigen Fokus auf einzelne Vitamine und Mineralstoffe.


Besonders gut zur Stärkung unserer Abwehrkraft eignen sich Kren, Radieschen, Knoblauch, Thymian, Ingwer oder Kapuzinerkresse. Denn bakterielle Krankheitserreger scheuen Ihre Inhaltsstoffe und ätherischen Öle. Deshalb finden sich Knoblauch, Ingwer und Co. auch so oft in unseren alten Hausmitteln.

Kraft aus der Schale

Dass Nüsse während der Wintermonate besonders beliebt sind, hat nicht nur traditionelle Gründe: Sie enthalten viele wertvolle ungesättigte Fettsäuren und reichlich Vitamin E. So unterstützen sie uns dabei, gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Nüssen wird außerdem nachgesagt, dass sie an trüben Wintertagen auch die Laune heben.

Sie können zwischendurch geknabbert oder feingehackt bzw. gemahlen zum Joghurt oder Salat gegessen werden. Besonders gerne haben wir sie in Gebäck und Kuchen. Da Nüsse fettreich sind, sollten sie von älteren Menschen allerdings mit Maß und Ziel genossen werden.

Köstliches aus Wald und Wasser

Pilze sind kalorienarm, halten lange satt und sind reich an wertvollen Nährstoffen. Daher dürfen Pilze wie der Champignon gerne öfter auf den Tisch kommen. Saucen und Omelettes, die auch mit getrockneten Pilzen zubereitet werden können, bringen Abwechslung und versorgen Jung und Alt mit einer Extraportion Vitamine.

Das im Kampf gegen Erkältungen wichtige Vitamin D ist aber nicht nur in Pilzen enthalten: Auch Lachs, Hering und Thunfisch können einen Beitrag zur Versorgung mit dem für Seniorinnen und Senioren besonders essenziellen „Sonnenvitamin“ leisten. Daher sollten kalte und warme Fischspezialitäten regelmäßig auf dem winterlichen Speiseplan stehen.

Der Vorsatz, gesund zu bleiben, wird damit jedenfalls zur Genusssache.
 

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Quellen:

https://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article189142489/Warum-die-Schlagkraft-des-Immunsystems-im-Alter-nachlaesst.html
https://www.netdoktor.at/gesundheit/lebensmittel-immunsystem-staerken-6858044
https://www.1001frucht.de/magazin/aktuelles/warum-sind-nuesse-im-winter-so-wichtig
https://www.br.de/nachrichten/wissen/pilze-fuer-die-gesundheit,R1YfCJ6
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2010/daz-32-2010/champignons-fuer-das-immunsystem

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Der wohl bekannteste Faschingsschmaus in Österreich ist der Faschingskrapfen. Der ist nicht nur bekannt, sondern schmeckt so ziemlich jedem. Traditionell ist er mit Marmelade befüllt. Es wagen sich aber auch viele an Variationen beispielsweise mit Vanillepudding oder Nougat gefüllt. Doch wie sieht der Faschingskrapfen in anderen Ländern aus, die den Fasching ebenso prächtig und bunt zelebrieren wie wir? Wir sind der Frage auf den Grund gegangen und haben spannende Variationen vom beliebten „Faschingskrapfen“ gefunden. Was aber alle gemeinsam haben – sie schmecken hervorragend!

Churros am Karneval in Santa Cruz Tenerife in Spanien
Churros sind ein traditionelles Gebäck in Spanien, das eigentlich das ganze Jahr über gegessen wird. Doch besonders typisch sind sie für den Karneval von Santa Cruz de Tenerife, dem zweitgrößten der Welt, wo die süßen Köstlichkeiten an zahlreichen Verkaufsständen angeboten werden. Ihre Form ist im Gegensatz zu unserem Faschingskrapfen länglich mit sternförmigem Querschnitt und mit Zucker und Zimt bestreut. Gegessen werden die Churros mit den Fingern aus einer Papiertüte. Genau richtig, um währenddessen das bunte Karnevaltreiben zu verfolgen.

Unser Tipp zum Aufpeppen: Churros in Schokosauce tunken!

Le Chiacchiere, eine Karnevalspezialität in Italien
Das wortwörtlich übersetzte „Geschwätz-Gebäck“ wird auf dem gesamten italienischen Stiefel zur Karnevalszeit gegessen. Zubereitet wird es in den unterschiedlichsten Formen und Größen, wie zum Beispiel als Quadrat, Raute, Rechteck, Knoten oder gedreht. Damit jedoch der charakteristische Zackenrand gegeben ist, wird zum Ausschneiden ein Teigrädchen verwendet. Wer das knusprig, gebratene Gebäck gerne kosten möchte, sollte das unbedingt am Karneval in Venedig tun – dort ist es in jeder noch so engen Gasse zu finden.

Unser Tipp zum Aufpeppen: in Honig oder Schokoladensauce tunken!

Bugnes – das Karnevalgebäck aus Lyon
In Frankreich wird neben den bekannten Crêpes das Karnevalgebäck Bugnes gegessen. Es wird, wie der Faschingskrapfen in Deutschland, unterschiedlich genannt: Im Süd-Westen heißen sie Merveiles, was übersetzt „Wunder“ heißt und in der Provence Oreillettes, was so viel wie „kleine Ohren“ bedeutet. Doch egal welche Bezeichnung von den Franzosen verwendet wird, sie backen alle nach einem ähnlichen Rezept. Auch im Aussehen haben sie eine wiedererkennbare rautenförmige Form mit einem kleinen Loch in der Mitte.

Was das Gebäck von anderen unterscheidet, ist neben ihrem fluffigen Geschmack, der Duft. Bei der Zubereitung wird nämlich gerne etwas Orangenblüten-Wasser hinzugefügt.  



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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Wangen kitzeln, die Tage länger und die Nächte wärmer werden, steigt auch die Lust auf kulinarische Frühlings- und Sommerspezialitäten. Mit dem neuen Frühling/Sommer À la Carte-Sortiment von Gourmet Business Menüservice ab 2. März gelingt der schwungvolle und leichte Einstieg garantiert für jeden.

Die Heimat balanciert auf dem Gaumen

Heimische und saisonale Zutaten schmecken nicht nur gut, sondern tun auch gut. Für unsere Mittagsgäste am Arbeitsplatz hat die Herkunft und Regionalität der Speisen ebenso eine hohe Priorität, wie für uns. Das hat die jährliche Kundenbefragung unserer Gäste am Arbeitsplatz gezeigt.

Wir sind überzeugt davon, dass die Qualität der Zutaten einen großen Einfluss auf den Geschmack der Speisen hat. Deshalb beziehen wir bereits zwei Drittel aller Lebensmittel, wie frisches Gemüse und frische Kartoffeln, Mehl, Milchprodukte, Freilandeier, Nudeln und Gebäck aus Österreich – so oft wie möglich in BIO-Qualität. Fleisch vom Huhn, Rind, Kalb, Lamm und Wild sogar zu 100 Prozent. Darüber freuen wir uns besonders. Wir pflegen langjährige Partnerschaften zu unseren Landwirten und Lieferanten, von denen wir nur das Beste für unsere Gäste bekommen. Doch bevor alles in unsere großen Kochtöpfe kommt, kontrollieren wir die Zutaten und Rohstoffe sorgfältig. 

Immer etwas Neues zu entdecken

Neben den bekannten Lieblingsspeisen unserer Gäste bringt das Frühling/Sommer-Sortiment dieses Jahr wieder jede Menge Neues und Abwechslung. Mitunter 25 neue Speisen, die für eine kulinarische Entdeckungsreise sorgen. Beispielsweise wie von unseren Kunden gewünscht: mehr vegetarische Gerichte. Das ist auch in unserem Interesse, denn vegetarisches Essen ist nicht nur gut für die Ernährung, sondern auch für das Klima und die Umwelt.

Für jede Ernährungsvorliebe gibt es auch in der Frühjahr/Sommer-Speisekarte bestimmt eine passende Auswahl. Egal ob vegetarisch oder vegan, ohne Schweinefleisch, gluten- oder laktosefrei, extra große oder kleine Portionen oder extra kalorienbewusst.

Von Indien bis nach Frankreich!

Die kommenden Themenwochen bringen fruchtig-würzige Speisen auf den Teller:

  • Namaste! Ab 23. März lädt Gourmet Business Menüservice zu den indischen Wochen ein. Mit würzigen Gerichten wie Biryani Reis mit Gemüse, Sabzi Masala, einem köstlichen Gemüsecurry oder indischem Butterchicken. Der Reis kommt Großteils aus FAIRTRADE-Anbau und unterstützt kleinbäuerliche Strukturen in den Herkunftsländern. Sie erkennen die Speisen an dem FAIRTADE Symbol.
     
  • Saisonale Gaumenfreuden bringen ab Mitte Mai der erntefrische Spargel aus Österreich und fruchtig süße Erdbeeren: Mit Spargelcremesuppe, Truthahnschnitzel in Kräutersauce mit Spargel, Hühnergeschnetzeltem mit Spargelstücken und unterschiedlichen Erdbeer-Desserts.
     
  • Bon appétit wünschen wir ab 2. Juni bei den Vive la France Wochen. Die französische Küche ist zurecht Weltkulturerbe. Sie bringt französischen Flair mit Gerichten wie Ente á l’orange mit Broccoli und Kroketten, Spaghetti á la Provence oder Crêpes Suzette mit Cranberries auf den Mittagstisch.
     
  • Passend zur Saison ergänzen wir unsere Auswahl zur Marillenzeit und bieten ab 22. Juni fruchtige Marillenknödel und Marillenkuchen an.
     
  • Und zur Schwammerlzeit ab 3. August gibt es Genusserlebnisse erntefrisch aus dem Wald: Eierschwammerlrisotto mit Hühnerbruststücken oder gebratenes Schweinskarree mit Eierschwammerlsauce.


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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Bei der Nachhaltigkeit haben wir den Dreh raus

Umwelt- und Klimaschutz bei Gourmet im Filmporträt der Witschaftskammer Wien

In unserer großen Frischküche in Wien Liesing schwingt mehr als eine Köchin/ein Koch den Kochlöffel. Das Gourmet-Team sorgt an sieben Tagen in der Woche für gesunde Mahlzeiten für die kleinen und großen Gäste in Schulen, Kindergärten, Unternehmen, Spitälern und Heimen. Dabei achten wir ganz besonders auf den Umwelt- und Klimaschutz. Wie vorbildlich nachhaltiges Kochen in unserer großen Küche funktioniert, hat die Wirtschaftskammer Wien in einem Filmporträt festgehalten.

Lebensmittel mit österreichischem Fußabdruck
Wie Lebensmittel erzeugt werden, hat viel Einfluss auf Umwelt und Klima. Deshalb setzen wir ganz konsequent auf kurze Transportwege und heimische Qualität, so oft wie möglich in Bio. Das ist auch in unserer Einkaufspolitik verankert. Bereits zwei Drittel aller Lebensmittel kaufen wir von unseren langjährigen Lieferanten aus Österreich. Sie bringen uns frisches Obst und Gemüse, Nudeln, Gebäck, Rind-, Schwein- und Hühner-Fleisch, Milchprodukte, Freiland- und Bio-Eier. Als Frischküche mit großen Suppen- und Kochtöpfen sind es entsprechend viele Lebensmittel. Auch unser Angebot an vegetarischen und damit klimaschonenden Speisen wird immer größer. So können wir gemeinsam mit unseren Gästen viel für den Erhalt der Natur tun.

Sorgsam mit Lebensmitteln umzugehen, gehört da selbstverständlich auch dazu. Damit kein Teller voller köstlicher Speisen verschwendet wird, kochen wir portionsgenau. Das ist möglich, weil wir langfristig planen und uns unsere Kunden dabei durch die genaue Vorbestellung von Menüs unterstützen. Das spart Kosten und ist gut für die Umwelt. 



Viele kleine Schritte ergeben Großes
Unser Motto bei der Nachhaltigkeit lautet „Viele kleine Schritte ergeben etwas Großes“. Jedes Jahr setzen wir mehrere Projekte um, die zum Umweltschutz und den Erhalt unseres Lebensraums positiv beitragen. Bei der Energie haben wir uns vorgenommen, den Verbrauch bis 2022 jährlich um 3 Prozent zu verringern. Das ist pro Jahr der Jahresbedarf an Strom und Wärme von rund 40 Haushalten (mit vier Personen). Und das gelingt uns so:

  • Laufendes Energiemonitoring
  • Beim Kauf von neuen Küchengeräten setzen wir auf effiziente Geräte, die besonders energie- und wassersparend sind.
  • Seit kurzem ist unsere neue Photovoltaikanlage am Standort St. Pölten in Betrieb.
  • Wir heizen mit der Abwärme von Kühlgeräten.
  • Wir ersuchen unsere Lieferanten, in Mehrweg-Gebinden zu liefern, um Restmüll zu reduzieren.
  • Wir verwenden wwei Elektro-Autos für die PKW-Fahrten zwischen unseren Standorten.

Ein Team mit grünem Öko-Daumen
Unsere Umweltteams erarbeiten laufend neue Ideen für die Umwelt und sind im Unternehmen Botschafter für das wichtige Thema. Mit der richtigen Menge an frischer Innovation, mutiger Technologie und langjähriger Expertise entstehen so gemeinsam mit dem gesamten Gourmet-Team nachhaltige Projekte, die eine große Wirkung haben.

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Wenn es draußen kalt und feucht ist, kann man sich mit wärmenden Speisen viel Gutes tun. Mit zunehmendem Alter reagiert der Körper empfindlicher auf Kälte und sollte durch jahreszeitlich passende Gerichte von innen her gestärkt werden.

Winterzeit ist Eintopfzeit
Während die Küche in den Sommermonaten gelegentlich kalt bleiben darf, sollte im Winter vorwiegend Gekochtes auf den Tisch kommen. Behutsam gegartes Gemüse wie Kürbis oder (Süß)Kartoffeln und proteinreiche Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen oder Bohnen sind dabei besonders zu empfehlen. In Eintopfform mit pikanten Gewürzen wie Pfeffer oder Kümmel verfeinert, sorgen sie nicht nur für eine Extraportion Geschmack, sondern auch für ein wohliges Gefühl.

Eintöpfe punkten außerdem mit Vielfalt. Ob gänzlich vegetarische Varianten oder Rezepte mit Fleisch und Wurst: Die Eintopfküche hält für jeden Geschmack das Passende bereit.

Schon zum Frühstück geht es heiß her
Ein warmes Frühstück sorgt auch bei bitterkalten Temperaturen für einen angenehmen Start in den Tag: Haferflocken- und Grießbrei eignen sich perfekt, um den Morgen gut gesättigt zu beginnen. Wer mit Kardamom oder Zimt verfeinert, kann die wärmende Wirkung sogar noch verstärken.

(K)eine trockene Angelegenheit
Um eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sicherzustellen, darf der Obstgenuss nicht zu kurz kommen. Wärmende Trockenfruchtsorten wie Marillen, Datteln, Feigen oder Dörrzwetschken bieten eine geschmackvolle Alternative zu kühlenden Früchten wie Kiwis, Äpfeln oder Ananas. In Maßen genossen, bereichern sie unsere Ernährung als kleine Jause oder süße Beigabe zu Joghurt oder Haferbrei.

Feuer aus der Knolle


Ingwer gehört zu den Fixstartern der winterlichen Küche und macht in Suppen, Eintöpfen und Heißgetränken eine gute Figur. Im Tee verleihen schon wenige dünne Scheiben eine feurig-markante Note, die dabei unterstützt, ausreichend zu trinken. Dass sich die wärmespendende Knolle auch im Kampf gegen Schnupfen, Husten und Heiserkeit bewährt, ist gerade für ältere Menschen ein positiver Nebeneffekt.

Wer Ingwergeschmack nichts abgewinnen kann, greift alternativ zu Fenchel-, Gewürz- oder Schwarztee, die ebenfalls wärmend wirken.

Der Klassiker für Naschkatzen
Heiße Milch mit Zimt, Nelken und Honig ist ein Klassiker, der Kindheitserinnerungen wachruft und für Wärme an kalten Wintertagen sorgt. Unser Tipp: Nach dem Aufkochen kurz ruhend stellen und gegebenenfalls mit dem Pürierstab schaumig schlagen.

 

Quellen:
https://www.stadt-wien.at/gesundheit/ernaehrung/waermende-lebensmittel.html
https://eatsmarter.de/ernaehrung/news/waermende-gewuerze-und-lebensmittel
https://gesund.co.at/waermende-lebensmittel-winter-23592/
https://warmup-cooldown.de/nie-wieder-frieren-rezepte-tees/
 

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Schokolade, Kekse, Kuchen oder Eis – fast alle lieben Süßes und naschen gerne täglich. Doch ein Zuviel davon macht dick und krank. Wir haben hier die 7 Top Tipps, wie Zucker im Alltag einspart werden kann.

  • Naschen nur unmittelbar nach dem Essen: Wer öfter zwischen den Mahlzeiten etwas Süßes isst oder trinkt, schüttet Insulin aus. Das Problem daran: Insulin ist unser ‚Fettspeicherhormon‘. Je mehr wir also davon produzieren, umso schlechter funktioniert die Fettverbrennung. Das bremst wiederum das Abnehmen. Süßes daher gleich im Anschluss an die Hauptmahlzeit gönnen. Denn zu diesem Zeitpunkt ist ohnehin schon Insulin vorhanden und in der Mischung schießt es nicht so stark nach oben wie nach purem Süß-Genuss.
     
  • Die gesunde Formel: „Minus 25 % Zucker bei Mehlspeisen“. Die allermeisten Kuchen und Torten gelingen problemlos mit weniger Zucker. Ihre Lieben werden es gar nicht bemerken. Einfach mal ausprobieren!
     
  • Kuchen nur mit Schokoglasur 'gittern': Statt einer dicken Schokoschicht auf ohnehin bereits üppigen Kuchen, Torten oder Keksen, reicht ein leichtes Schokogitter. Dazu flüssige Glasur in einen Tiefkühlbeutel füllen. Mit der Schere an einer Ecke des Bodens ein Mini-Loch (1-2 mm) schneiden. Damit können Sie wunderbar ein Gitter über den Kuchen ziehen und ihn kunstvoll mit nur wenigen Kalorien garnieren.

  • Keine Süßigkeiten auf Vorrat kaufen: Es ist einfach zu verführerisch wenn die Schoko-Lade zu Hause oder im Büro ständig mit Süßigkeiten gefüllt ist. Beherzigt das Motto „wenn es nicht da ist, kann ich es nicht essen“. Schokoladeriegel, Pralinenkugeln & Co. nur ab und zu in möglichst kleinen Packungsgrößen kaufen. Manche gibt es als Minigrößen an der Kassa. Da stecken oft nur 4-5 Kugeln statt 15 in einer Packung.
     
  • Zucker öfter als Gewürz verwenden: Die Menge macht‘s bekanntlich. Wenn die Süße nicht zu dominant ist, haben die wichtigen Aromen des Kaffees, Tees, des Müslis oder Kuchens auch mal eine Chance, von Ihrem Gaumen wahrgenommen zu werden. Ihr werdet staunen, wie manches plötzlich vielfältiger und letztlich echter schmeckt. Bei vielen Leckereien gewöhnt man sich sogar relativ schnell an einen weniger süßen Geschmack. So braucht der Kaffee oder Tee bald schon einen Löffel weniger Zucker als früher.
     
  • Zuckersparen beim Frühstücken: Die erste Mahlzeit des Tages kann zur wahren Zuckerfalle werden. Mit Mehlspeisen aus der Bäckerei (Golatschen, Plunder etc.) würde bereits üppig und zuckerreich in den Tag gestartet werden. Das Gleiche gilt für zuckersüße Zerealien oder Nuss-Nougat-Creme – beides gehört eher in die Kategorie Süßigkeit, nicht aber auf den Frühstückstisch. Viel besser: Knuspermüsli selbst auf Vorrat mischen. In unserem Diätplan finden Sie dazu ein köstliches Rezept mit nur wenig Zucker.

  • Fruchtsäfte immer mit viel Wasser verdünnen: Darüber berichten wir in unserem Artikel Fit mit Genuss / Tipp 3 ausführlicher.

Wichtig! Süßes bewusst einplanen und nicht gänzlich verkneifen. Denn am Ende soll dauerhaft gelernt werden, mit den süßen Genüssen entspannt umzugehen.

Gourmet Business unterstützt dabei mit seiner abwechslungsreichen und gesunden Ernährung. Gemeinsam mit den beiden Ernährungswissenschaftlerinnen Mag.a Sabine Bisovsky und Mag.a Eva Unterberger, vom Team essenziell, begleiten wir unsere Gäste durch die Fit mit Genuss-Aktionswochen. Dazu bieten wir einen Fit-Ernährungsplan an, der mit nur 1.500 kcal pro Tag, mit neuen Speiseideen inspiriert und sich im Alltag gut integrieren lässt. Für fachkundige Auskunft stehen die beiden Ernährungswissenschaftlerinnen im „Email-Talk“ unter fitmitgenuss@gourmet.at zur Verfügung.

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Sabine Bisovsky und Eva Unterberger

Über die Autorin

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger sind Ernährungswissenschafterinnen und leidenschaftliche Genießerinnen. Sie verknüpfen ihre Erfahrungen aus der Praxis mit aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie begleiten die GOURMET-Gäste im Rahmen der Fit-mit-Genuss-Wochen 2020, mit einfachen und genussvollen Rezepten.

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Gut essen und wohlfühlen

Die Volksschule Krottenbachstraße eröffnet ihren neuen Speisesaal

Karin Hillerbrand, Direktorin der Volksschule Krottenbachstraße, ist ein echter Gourmet Kids Fan. Ihr ist es ein großes Anliegen, dass die Schülerinnen und Schüler beim Mittagessen gut versorgt sind. Neben einem gesunden Speisenangebot legt sie auch Wert auf eine angenehme Atmosphäre. Dazu gehört ein Speisesaal, in dem sich die Kinder richtig wohlfühlen. Das finden wir auch. Deshalb freut es uns sehr, dass wir bei der Eröffnung des neuen Speisesaals dabei sein durften. Dass wir die Kids tagtäglich mit gesundem Essen bekochen dürfen, freut uns natürlich auch.

Das vielfältige Programm sorgte für gute Laune und ein gelungenes Fest. Es wurde gesungen, getanzt und die selbstgemachten Kekse verkostet. Unser Maskottchen Gourmelino mischte sich ebenfalls unter die Gäste. Er begrüßte die Kinder und wagte selbst ein Tänzchen.




Bei dieser Gelegenheit haben wir Frau Direktorin Hillebrand zum Gespräch eingeladen:

Wie wichtig ist das Umfeld beim Essen in der Schule?
„Ein angenehmes Umfeld in der Mittagspause ist sehr wichtig. Damit sich die Kinder wohlfühlen und das Essen genießen können, soll der Raum großzügig sein. Es ist wichtig, Platz für Bewegung und auch für Gespräche zu schaffen“, sagt uns Frau Direktorin Hillerbrand. „Freundliche Farben, geeignete Tische und Stühle sowie kleine Dekorationen machen einen guten Speisesaal aus“, erklärt sie weiter.

Was kommt bei den Kindern am besten an?
„Ich bin nun seit 6 Jahren in dieser Schule. Das Highlight ist der Buffetwagen: Die Schüler lieben die Auswahl und die Möglichkeit selbst zu bestimmen, was auf den Teller kommt. So macht ihnen das Essen noch mehr Spaß und oft hör ich von den Kindern „Das schmeckt mir sooooo gut!“.“

Was gefällt Ihnen an Gourmet Kids besonders?
„Ich schätze vor allem die persönliche und engagierte Betreuung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die regelmäßig mit uns im Austausch sind.“

Über dieses Lob freuen wir uns natürlich sehr. Denn umsichtige Kundenbetreuung und ein abwechslungsreiches Angebot sind dem Team von Gourmet Kids besonders wichtig.

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Mag. Claudia Ertl-Huemer

Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Den Kilos Adios zu sagen, klappt besonders gut mit einem gesunden Mix aus unterschiedlichen Lebensmitteln. Und der sollte vor allem eines – schmecken! Doch nach wie vor verbinden wir mit dem Thema Abnehmen Worte wie „Hunger“ oder „Verzicht“. Wir unterstützen euch bei den Fit mit Genuss Wochen von Gourmet Business nicht nur mit nützlichen Tipps, sondern auch mit abwechslungsreichen Rezepten, die sich in den Alltag leicht integrieren lassen und bei denen man auf köstlichen Geschmack nicht verzichten muss. Wie beispielsweise den Bulgur-Karottensalat mit nur 532 kcal pro Portion. Er eignet sich besonders gut für euer Abendessen. Guten Appetit!

Der Bulgur-Karottensalat
Für 2 Personen

Zutaten für den Salat:

  • 90 g Bulgur (Rohgewicht)
  • 3 mittelgroße Karotten (ca. 300 g)
  • 1 TL Öl
  • 150 g tiefgekühlte Erbsen
  • ½ Stange Lauch
  • ½ Becher Hüttenkäse (100 g)
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 EL schwarzer Sesam (ersatzweise weißer)

Zutaten für das Dressing:

  • 3 EL Balsam-Essig
  • 2 EL Sesamöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • gemahlener Koriander

Die Zubereitung geht nicht nur einfach, sondern auch schnell:

  1. Bulgur mit doppelter Menge leicht gesalzenem Wasser etwa 15 Minuten kochen.
  2. Karotten schälen, der Länge nach halbieren und in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden.
  3. Mit 1 TL Öl in einer beschichteten Pfanne andünsten bis sie bissfest sind.
  4. Tiefgekühlte Erbsen 1 Minute in Wasser kochen oder laut Packungsanleitung in der Mikrowelle garen.
  5. Lauch in feine Röllchen schneiden.
  6. Alle Zutaten vermengen und mit dem Dressing marinieren.
  7. Petersilie hacken und gemeinsam mit dem schwarzen Sesam über den Salat streuen.
     

Unser Tipp: Der Salat kann auch vegan mit 100g Seidentofu anstelle von Hüttenkäse zubereitet werden.

Gourmet Business unterstützt mit einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung bei der Gewichtsabnahme. Gemeinsam mit den beiden Ernährungswissenschaftlerinnen Mag.a Sabine Bisovsky und Mag.a Eva Unterberger, vom Team essenziell, begleiten wir unsere Gäste durch die Fit mit Genuss-Aktionswochen. Dazu bieten wir einen Fit-Ernährungsplan an, der mit nur 1.500 kcal pro Tag, mit neuen Speiseideen inspiriert und sich im Alltag gut integrieren lässt. Für fachkundige Auskunft stehen die beiden Ernährungswissenschaftlerinnen im „Email-Talk“ unter fitmitgenuss@gourmet.at zur Verfügung.

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Sabine Bisovsky und Eva Unterberger

Über die Autorin

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger sind Ernährungswissenschafterinnen und leidenschaftliche Genießerinnen. Sie verknüpfen ihre Erfahrungen aus der Praxis mit aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie begleiten die GOURMET-Gäste im Rahmen der Fit-mit-Genuss-Wochen 2020, mit einfachen und genussvollen Rezepten.

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Wer schlank werden oder bleiben möchte, zeigt im Idealfall flüssigen Kalorien die rote Karte. Denn Fruchtsäfte, Smoothies, Limonaden, Energydrinks, Wein oder Bier sättigen kaum. Magen und Darm können die Energie daraus viel schneller „wegräumen“ und verwerten. Hunger meldet sich also früher wieder. Außerdem überzieht man das Kalorienkonto leicht, weil man sie meist unterschätzt und oft sogar in der Tages-Energiebilanz vergisst. Erklärt wird das unter anderem damit, dass mangels Kauaufwand die Nahrung nur sehr kurz im Mund verweilt und so das Signal „ich bin satt“ nicht im Gehirn ankommt.

Tappt nicht in die Smoothie-Falle
Obst in flüssiger Form ist zurzeit ein großer Trend – viele Abnehmwillige hoffen, mithilfe von Smoothies zu „detoxen“. In der anfänglichen Euphorie wird in einen Smoothie-Maker investiert und kiloweise Obst nach Hause geschleppt. Doch dann das bittere Erwachen: Der Zeiger auf der Waage wandert sogar nach oben. Warum denn das? Nun, Obst enthält zwar Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, aber leider auch viel fruchteigenen Fruchtzucker. Dieser steht im Verdacht, unser Sättigungsgefühl zu manipulieren. Wir werden nicht und nicht satt, obwohl eigentlich genug Kalorien getrunken wurden. Außerdem wandert dieser Zucker schnurstracks in die Leber, wird dort in unliebsames Fett umgewandelt. Ein empfindlicher Darm könnte zudem mit dem Fruchtzuckerschwall aus einem Smoothie überfordert sein.



Wenn schon flüssig, dann ergänzt den Gesundheitsdrink mit einem Sauermilchprodukt und/oder Vollkorngetreide (zB. Hafermark). So verweilt er länger im Magen und ‚überschwemmt‘ den Stoffwechsel nicht so plötzlich.

Unser Tipp: Zwei Stück Obst pro Tag – aber trinken nicht vergessen!

Pimp up your water
Es gibt viele Menschen, denen Wasser einfach zu langweilig ist. Gehört ihr vielleicht auch dazu? Dann versucht, gewohnte Getränke nach und nach immer mehr mit Wasser zu verdünnen. Oder peppt die empfohlenen 1,5 Liter Wasser pro Tag mit Zitronen- oder Limettenscheiben sowie Melisse-, Minz- oder Verbeneblättern auf. Auch kleingeschnittener Ingwer in einem „infused water“ hält den Gaumen bei Laune. Wer den Durst konsequent kalorienfrei löscht, dem wird ab und zu ein Glas Wein oder Bier die Kalorienbalance nicht aus der Bahn werfen.

Es läppert sich...
Angenommen die täglich empfohlenen 1,5 Liter wandern z. B. in Form von 1:1 gespritztem Apfelsaft durch unsere durstige Kehle. Dann trinken wir pro Tag alleine damit 360 kcal. Rechnen wir das auf eine Woche um! Die Getränkekalorien summieren sich zu einer Menge, die mehr als dem entspricht, was Erwachsene (25 bis unter 51 Jahre) mit sitzender Tätigkeit pro Tag aufnehmen sollten. In Bauchgold umgerechnet macht das 1 Kilo mehr auf der Waage nach nicht einmal einem Monat.

Unser Fazit: Der ideale Durstlöscher, egal ob abgenommen werden möchte oder nicht, ist und bleibt Wasser. Lasst euch nicht davon abhalten, täglich zwei Stück Obst zu genießen. Da flüssige Kalorien kaum satt, aber oft dick machen, sagt konsequent NEIN zu Smoothies, Limonaden, Fruchtsäften und anderen zuckerhaltigen Getränken. Wer nach dieser Strategie trinkt, darf sich dann mit ruhigem Gewissen auch hin und wieder eine herrliche Gourmet-Nachspeise, wie den flaumigen Schoko-Brownie gönnen.



Gourmet Business unterstützt mit seiner abwechslungsreichen und gesunden Ernährung. Gemeinsam mit den beiden Ernährungswissenschaftlerinnen Mag.a Sabine Bisovsky und Mag.a Eva Unterberger, vom Team essenziell, begleiten wir unsere Gäste durch die Fit mit Genuss-Aktionswochen. Dazu bieten wir einen Fit-Ernährungsplan an, der mit nur 1.500 kcal pro Tag mit neuen Speiseideen inspiriert und sich im Alltag gut integrieren lässt. Für fachkundige Auskunft stehen die beiden Ernährungswissenschaftlerinnen im „Email-Talk“ unter fitmitgenuss@gourmet.at zur Verfügung.

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Der Adios-Kilos-Bulgur-Karottensalat

 

 

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger

Über die Autorin

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger sind Ernährungswissenschafterinnen und leidenschaftliche Genießerinnen. Sie verknüpfen ihre Erfahrungen aus der Praxis mit aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie begleiten die GOURMET-Gäste im Rahmen der Fit-mit-Genuss-Wochen 2020, mit einfachen und genussvollen Rezepten.

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Geht es euch manchmal auch so? Schweift der Blick beim Einkauf über die schier unendlichen Regale, fällt es oft schwer, die richtige Entscheidung zu treffen. Je größer das Angebot, desto weniger weiß man am Ende, wozu man am besten greifen soll.

Orientiert einkaufen
Wie kann man sich am besten zurechtfinden, wenn ein Produkt vor allem zwei Punkte erfüllen muss? Es soll gut schmecken und es darf das Kalorienkonto nicht unnötig belasten.
Hierfür gilt in den allermeisten Fällen: Was am kleinsten geschrieben steht, ist das Wichtigste, nämlich

  1. Zutatenliste und
  2. Nährwerttabelle

Die Zutatenliste macht ihrem Namen alle Ehre und listet alle enthaltenen Zutaten eines Nahrungsmittels auf. Achtet dabei auf die Reihenfolge: Je weiter vorne eine Zutat in der Liste steht, desto mehr ist davon enthalten. Befindet sich zum Beispiel Zucker in dieser Liste ganz hinten, ist er meist nur in Spuren als Gewürz enthalten (wie etwa im Tandoori Huhn mit Minz-Couscous von Gourmet).



In der Nährwertetabelle wird angegeben, wie viel Energie (kcal/kJ), Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz pro 100 g bzw. 100 ml das Nahrungsmittel enthält.

Vor allem die Kalorien fallen ins Gewicht
In der gesetzlich verpflichtenden Nährwertetabelle finden die oben genannten sieben Nährwerte auf jedem Produkt jeweils pro 100 g und meist auch pro Portion. Jetzt in der Zeit des Abnehmens sind eigentlich nur die Kalorienangaben wirklich relevant. Ein Mittagessen schlägt im Idealfall mit weniger als 550 kcal zu B(a)uche.

Wir wollen es euch einfach machen: Bei Gourmet findet ihr in der Nährwertetabelle alle sieben Nährwerte portionsgenau berechnet.

Kalorien nur vergleichen, aber nicht zählen
Wenn wir ähnliche Produkte vergleichen, macht es Sinn, ein Auge auf die Kalorien zu werfen. So kann herausgefunden werden, welcher Leckerbissen figurfreundlicher ist. Man bekommt außerdem mit der Zeit ein Gespür dafür, was die eigene Taille weniger oder mehr belastet. Wenn es geschmacklich vergleichbare Produkte gibt, wie etwa bei Bratwürsteln oder bei Frischkäse, dann lohnt sich der Griff zur leichteren Variante. Wenn hingegen etwas fett- und kcal-reicher ist aber auf Ihrer persönlichen „muss-haben“-Liste ganz oben steht, kauft es. Esst aber bewusst kleine Mengen davon.

Bei Gourmet Business Menü-Service findet ihr alle Zutaten transparent angezeichnet. So könnt ihr eine gesunde Wahl treffen. Ihr werdet merken, dass hochqualitative Zutaten immer ganz vorne stehen. Auch wenn manchen pikanten Gerichten etwas Zucker zugesetzt ist, handelt es sich meist nur um Minimengen zur Abrundung des Geschmacks. Sämtliche Speisen, die weniger als 550 kcal enthalten, sind mit dem Fit mit Genuss-Logo gekennzeichnet.

Gourmet Business unterstützt mit seiner abwechslungsreichen und gesunden Ernährung. Gemeinsam mit den beiden Ernährungswissenschaftlerinnen Mag.a Sabine Bisovsky und Mag.a Eva Unterberger, vom Team essenziell, begleiten wir unsere Gäste durch die Fit mit Genuss-Aktionswochen. Dazu bieten wir einen Fit-Ernährungsplan an, der mit nur 1.500 kcal pro Tag mit neuen Speiseideen inspiriert und sich im Alltag gut integrieren lässt. Für fachkundige Auskunft stehen die beiden Ernährungswissenschaftlerinnen im „Email-Talk“ unter fitmitgenuss@gourmet.at zur Verfügung.

 

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger

Über die Autorin

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger sind Ernährungswissenschafterinnen und leidenschaftliche Genießerinnen. Sie verknüpfen ihre Erfahrungen aus der Praxis mit aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie begleiten die GOURMET-Gäste im Rahmen der Fit-mit-Genuss-Wochen 2020, mit einfachen und genussvollen Rezepten.

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Insgeheim wissen wir es alle: Ein paar Kilos weniger würden nicht schaden. „Abnehmen“ ist daher ein beliebter Vorsatz rund um den Jahreswechsel. Leider wird der gute Vorsatz meist genauso schnell verworfen wie er gefasst wurde. Wir helfen euch heuer, dass dies nicht passiert.

Maßband wichtiger als Waage
Gut, wer vier, fünf überschüssige Kilos mit sich rumschleppt, kann noch augenzwinkernd behaupten, das wären keine Speckröllchen, sondern externer Speicherplatz für mehr Bauchgefühl. Auch die Wissenschaft ist zu dem Schluss gekommen, dass ein paar Kilos zu viel die Lebenserwartung sogar erhöhen und das Erkrankungsrisiko senken können.
Doch es gibt einen ganz eindeutigen Risiko-Marker, ab wann Übergewicht zur Gefahr für die Gesundheit wird: den Bauchumfang.

Beim Gewicht gilt: Birnen sind gesünder als Äpfel
Der Bauchumfang berücksichtigt nämlich das besonders gefährliche Fett um die Körpermitte. Dabei handelt es sich nicht um das Fett am Bauch (greifbar), sondern jenes im Bauch (nicht greifbar). Es führt dazu, dass vermehrt entzündungsfördernde Stoffe im Blut zirkulieren. Diese so genannte stammbetonte Fettverteilung – landläufig als „Apfeltyp“ bezeichnet – stellt ein Risiko für Stoffwechsel, Herz, Gefäße und Gelenke dar. Im Gegensatz dazu ist der bei Frauen häufig zu beobachtende „Birnentyp“ (vermehrter Fettansatz an Hüften, Oberschenkel und Gesäß) eher ein ästhetisches als ein gesundheitliches Problem.

Idealer Bauchumfang an der stärksten Stelle: bei Frauen bis zu 80 cm, bei Männern bis zu 94 cm
Am besten gleich in der Früh nach dem Aufstehen messen.

Eintauchen in ein neues Lebensgefühl
Das wären an und für sich schon Gründe genug, das Gewicht langfristig in den Normalbereich zu bringen. Wer es schafft abzunehmen, wird außerdem mit mehr Wohlbefinden, Energie und Tatendrang belohnt. Ihr werdet Komplimente ernten und könnt selbstbewusst enge Hosen und Kleider tragen. Endlich könnt ihr wieder schwimmen gehen, ohne zu glauben, sich ständig mit einem riesigen Handtuch verhüllen zu müssen, sobald ihr aus dem Wasser steigt. Jede Form von Bewegung macht plötzlich wieder Spaß, ohne dabei gleich aus der Puste oder ins Schwitzen zu kommen.

Den eigenen Weg finden
Es gibt ganz viele Möglichkeiten, dem Ziel der schlanken Linie näherzukommen. Am erfolgversprechendsten ist die, die am besten zu einem passt und sich gut in den Alltag integrieren lässt. Eines ist gewiss: Mit einer kurzfristigen Diät werden zwar rasch ein paar Kilos purzeln, langfristig sind Diäten – egal welche – aber meist nicht erfolgreich. Man muss nicht das ganze Leben umkrempeln, sondern einfach nur ein paar Dinge anders machen als bisher.

Gourmet Business unterstützt dabei mit seiner abwechslungsreichen und gesunden Ernährung. Gemeinsam mit den beiden Ernährungswissenschaftlerinnen Mag.a Sabine Bisovsky und Mag.a Eva Unterberger, vom Team essenziell, begleiten wir unsere Gäste durch die Fit mit Genuss-Aktionswochen. Dazu bieten wir einen Fit-Ernährungsplan an, der mit nur 1.500 kcal pro Tag mit neuen Speiseideen inspiriert und sich im Alltag gut integrieren lässt. Für fachkundige Auskunft stehen die beiden Ernährungswissenschaftlerinnen im „Email-Talk“ unter fitmitgenuss@gourmet.at zur Verfügung.



 

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger

Über die Autorin

Sabine Bisovsky und Eva Unterberger sind Ernährungswissenschafterinnen und leidenschaftliche Genießerinnen. Sie verknüpfen ihre Erfahrungen aus der Praxis mit aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie begleiten die GOURMET-Gäste im Rahmen der Fit-mit-Genuss-Wochen 2020, mit einfachen und genussvollen Rezepten.

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Für viele Familien ist Nachhaltigkeit zum festen Bestandteil in der Küche geworden. Doch nicht nur Kochen, sondern auch Backen kann ein klima- und umweltfreundliches Erlebnis für Klein und Groß sein. Besonders in der Weihnachtszeit, wenn die Kinder tatkräftig beim Kekse ausstechen und Lebkuchen verzieren mithelfen. Wenn man dabei biologische, regionale und saisonale Zutaten verwendet, ist schon viel erreicht. Wir haben aber noch weitere Tipps, die zeigen, wie einfach nachhaltiges Backen mit Kindern funktioniert. Jede Menge Patzereien inklusive.

Lieber bunt statt fad
„Geh Mama, einfarbige Glasuren sind doch langweilig!“, das weiß doch jedes Kind. In dieser Situation bieten sich natürlich bunte Alternativen an, wie Trockenfrüchte und Nüsse. Wenn Obst zu Hause übrigbleibt und nicht mehr allzu frisch ist, nicht wegschmeißen, sondern trocknen. Das geht leicht und gibt ein natürliches Geschmacksaroma. Die Trockenfrüchte und Nüsse entweder getrocknet und zerkleinert in den Teig einrühren oder den Kids zum Verzieren geben. Der Fantasie beim Gestalten der Kekse und Lebkuchen sind keine Grenzen gesetzt!

Honig schlecken statt Zucker
Wer eine Alternative zum Zucker möchte, unterstützt am besten die fleißigen Bienchen. Honig hat eine höhere Süßkraft als Rübenzucker, daher reicht oft auch eine kleinere Menge als im Rezept vorgeschlagen. Noch dazu ist es für die Kids eine kleine Herausforderung, mit Honig nicht zu patzen.

Gemüse gut, Kuchen gut
Wusstet ihr, dass Gemüse nicht nur als Suppe oder in pikanten Hauptspeisen köstlich schmeckt, sondern auch als Dessert? Gemüsesorten wie etwa Zucchini und Karotten eignen sich hervorragend zum Backen. Bevor altes Gemüse, das nicht mehr so knackfrisch aussieht, weggeworfen wird, kann es in Kuchen-, Muffin- oder Waffelteig eingearbeitet werden. Gerade Kids sind besonders neugierig, wenn Zutaten auf eine neue Weise verwendet werden. Das lässt immer etwas Platz zum Experimentieren.

Tüchtige Helfer, die lange bleiben
Kneten, Rühren, Ausstechen oder Schneiden geht am besten mit nachhaltigen Backhelfern. Dazu eignen sich Materialien wie Edelstahl oder Holz sehr gut. Sie sind langlebig und auch recyclebar. Bei der Holzauswahl sollte darauf geachtet werden, dass es aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Damit die Helferlein auch für eure Kids interessant sind, können Holzkochlöffel mit Lebensmittelfarbe bunt eingefärbt oder mit lustigen Gesichtern bemalt werden. So wird der Backhelfer zum ganz persönlichen Helfer der Kids.


Aufbewahren wie die Eichhörnchen
Damit die Kids auch länger was von den köstlichen Keksen haben, sollten sie kühl und trocken gelagert werden. Dazu eignet sich eine Vorratsdose aus Biokunststoff oder Edelstahl sehr gut. Diese sind langlebig, recycelbar und sehen dazu noch meist wirklich hübsch aus.  




In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF Österreich für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können. Mach doch mit!

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Beim Tag der offenen Tür von Gourmet Kids ist immer viel los! Es wird erklärt und gestaunt, gekocht und gekostet. Denn so vielseitig wie unsere gesunden Kinderspeisen ist auch unser Programm. Und von Langeweile definitiv keine Spur!

Hereinspaziert
Schon die Begrüßung lässt Kinderherzen höher schlagen. Gourmelino – unser Maskottchen – heißt unsere Besucher mit einer flauschigen Umarmung herzlich willkommen und zaubert ein Lächeln auf die Gesichter von Groß und Klein. Und dann geht‘s auch schon los. Das Gourmet Kids-Team steht Rede und Antwort und lädt alle Gäste zum Mitmachen ein.

 

 

Besonders spannend finden unsere Besucher natürlich unsere Küche. Bei einer Führung unserer Küchenprofis darf auch in die Töpfe geschaut werden. Unsere Köche zeigen stolz, wie sie arbeiten und warum unsere Kinderspeisen so gut schmecken. Die großen Kochtöpfe begeistern nicht nur Kinder sondern auch Eltern.  Immerhin passt dort auch eine eindrucksvolle Menge hinein. Zum Kosten gibt‘s frische Schnitzerl - direkt aus der Küche.



Jetzt gehört die Küche euch!
In unserer Kinderkochwerkstatt sind die Kinder die Chefs. Hier wird geschnitten, gerührt und verziert. Ausgestattet mit Kochmütze und –schürze entstehen aus frischen Zutaten gesunde Köstlichkeiten für die Jause. Gurken werden zur Schnecken und Paradeiser verwandeln sich in Marienkäfer. In der Vorweihnachtszeit darf Lebkuchen verzieren natürlich auch nicht fehlen. Und die Kids sind mit vollem Einsatz dabei.



Buttermacher und Kräuterhexen
Für Staunen bei den Kids sorgen die Stationen der City Farm Augarten. Gemeinsam mit den GartenpädagogInnen der City Farm wird köstliches Kräutersalz hergestellt. Das geht ganz einfach: Verschiedene Kräuter, beispielsweise Rosmarin, im Mörser zerstoßen und mit Salz mischen – fertig! Kann man Butter selber machen? Oh ja, das geht! Dazu wird Schlagobers in ein verschließbares Glas gegeben und ein paar Minuten kräftig geschüttelt. Wie durch Zauberhand entsteht dabei plötzlich feste Butter. Gemeinsam mit dem Kräutersalz kann diese gleich auf frischem Brot verkostet werden. Mmh, das schmeckt!



Sinne auf die Probe gestellt
Verschiedene Düfte und Geschmacksrichtungen mit allen Sinnesorganen zu erkennen, ist nicht allzu schwer. Kniffliger wird es jedoch, wenn man sich nur mehr auf seine Nase oder Zunge verlassen kann. Beim Sensorisches 1x1 können die kleinen und auch großen Gäste ihre Sinne testen. Ob wohl alle fünf Geschmacksrichtungen (süß, salzig, sauer, bitter und umami) richtig „erschmeckt“ und Gewürze zugeordnet werden?


Von Lieblingsspeisen und Speiseplänen
Natürlich darf in der Gourmet-Küche eine Verkostung der Lieblingsspeisen der Kinder nicht fehlen. Besonders mild gewürzt, klein geschnitten und zart gekocht erfüllen sie die Anforderungen an eine ausgewogene Kinderernährung. Unsere Ernährungsexpertinnen erklären, wie unsere kindgerechten Speisen und Speisepläne entstehen. Diese sollen ja nicht nur gesund sein, sondern unseren jungen Gästen auch wirklich gut schmecken.




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Mag. Claudia Ertl-Huemer

Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Gästebefragung: Trend zu ausgewogener Ernährung am Arbeitsplatz ungebrochen

Wer zu Mittag am Arbeitsplatz isst, möchte sich geschmackvoll, ausgewogen, abwechslungsreich und vor allem natürlich ernähren. Das zeigt die neueste, große Gästebefragung von Gourmet Business. 2.213 Mittagsgäste unseres Menüservices haben uns gesagt, wie es ihnen schmeckt, was sie gerne essen und was wir noch öfter für sie kochen sollen. Besonders freut uns, dass 40 Prozent angegeben haben, dass sie unser Speisenangebot täglich nutzen. Deshalb liegt es uns besonders am Herzen, unser Angebot geschmackvoll und vielfältig zu gestalten.

  • Drei Viertel der Gäste greifen täglich oder zwei bis drei Mal in der Woche am Arbeitsplatz zu unseren Gerichten.

Und wenn die Gäste nicht bei uns essen, dann nehmen sie ihre Mahlzeit selbst mit. Nur ein kleiner Prozentsatz geht auswärts in Lokale Mittagessen. Das zeigt uns deutlich, dass es schmeckt!

  • Geschmack, Abwechslung, saisonale und heimische Herkunft haben für unsere Gäste die höchste Priorität.

Klarer Sieger ist mit über 90 Prozent der Geschmack. Aber auch die Natürlichkeit und der völlige Verzicht auf Geschmacksverstärker in den Gerichten sind für unsere Gäste wichtige Gründe, warum sie gerne bei uns essen. Denn bei Gourmet kochen wir bereits seit vielen Jahren ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern, Konservierungsmittel oder Farbstoffen. Unsere Zutaten sind natürlich. Zwei Drittel beziehen wir von österreichischen Lieferanten, so oft wie möglich in Bio-Qualität. Die heimische Herkunft und die Transparenz ist unseren Gästen zunehmend wichtiger.

  • 70 Prozent unserer befragten Gäste geben uns für die Auswahl und Vielfalt unserer Speisen ein sehr gut und gut

Bereits in den Gästebefragungen der vergangenen Jahre haben sich unsere Mittagsgäste noch mehr vegetarische Gerichte gewünscht. Und auch indische Aktionswochen standen auf der Wunschliste. Deshalb haben wir für 2020 noch mehr fleischlose Speisen und erstmals auch indische Wochen vorgesehen.

  • Hohe Zufriedenheit, denn 61 Prozent unsere Gäste wären bereit, uns in ihrem Unternehmen und auch im privaten Umfeld weiterzuempfehlen.

Darauf sind wir stolz! Und danken all jenen, die an unserer Gäste-Umfrage teilgenommen haben, für ihr Vertrauen und die Weiterempfehlung. Das Gourmet Business Team nimmt die Wünsche, Anregungen und Meinungen sehr ernst und erfüllt nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr über, die Wünsche unserer Gäste.  

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Über die Autorin

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Spaß für Groß und Klein zur Weihnachtszeit

Bald ist es soweit und Weihnachten steht vor der Tür.  In der Adventzeit gibt es für die gesamte Familie viel zu erleben: Neben Besuchen auf dem Christkindlmarkt, Adventsingen und Brief ans Christkind schreiben, steht das gemeinsame Basteln & Backen hoch im Kurs.
Wir möchten euch mit zwei Bastelideen und einem schnellen, unkomplizierten Keksrezept schon jetzt auf Weihnachten einstimmen.

Weihnachtsdeko oder -geschenke aus Salzteig

Zutaten:
2 Tassen Mehl
1 Tasse Speisesalz
1 Tasse Wasser
1 TL Öl
Lebensmittelfarbe

Zubereitung:
Mehl, Salz und Wasser in einer Schüssel verrühren und mit den Händen gut durchkneten.
Den Teelöffel Öl zugeben und nochmals mit der Hand verkneten.
Den Teig in so viele Teile aufteilen, wie ihr benötigt (z.B. drei, vier oder zehn Teile).
Damit der Teig schön bunt wird, könnt ihr ihn mit Lebensmittelfarbe einfärben: Einfach in die jeweiligen Teile einen Klecks Lebensmittelfarbe hineingeben und von außen nach innen kneten.
Danach nach Lust und Laune formen, kneten und basteln.
Die fertigen Formen dann bei 140°C ins Backrohr geben und etwa 50-60 Minuten backen.
Sobald der Teig abgekühlt ist, könnt ihr diesen auch noch bemalen.

Kind beim Bemalen von Salzteig

Tipps: Ist der Teig zu klebrig, etwas Mehl hinzugeben. Ist er zu trocken, gebt einfach ein wenig Wasser dazu.
Nicht zu sparsam mit den Lebensmittelfarben sein. Während des Backens verliert der Teig nämlich an Farbe.

Kinder lieben Knetmasse – vor allem, wenn sie noch etwas jünger sind. Das Tolle am Salzteig ist, dass der Fantasie kaum Grenzen gesetzt sind. Man kann den Teig ausrollen und mit Keksformen ausstechen, dann bemalen wie man will, ein Loch hinein und schon ist der selbstgemachte Weihnachtsbaum-Anhänger fertig. Oder man formt und bemalt sich seine eigenen Spielfiguren. Ob ihr schon in der Vorbereitung Farbe hinzu gebt, oder den Teig ohne Farbe backt und danach bemalt, bleibt ebenfalls euch überlassen.

Papier-Schneeflocken

Die sind ganz einfach zu machen:
Faltet ein A4 Blatt, von der linken oberen Ecke nach rechts unten.
Ihr solltet jetzt ein eine Dreiecksfläche haben, und gleich darunter noch einen Streifen (siehe Nr. 3).
Diesen Streifen wegschneiden, damit euer ehemaliges A4-Blatt zu einem Quadrat wird.
Das nun erhaltene Dreieck noch dreimal falten, die überschüssige Fläche wegschneiden (siehe Nr. 7) und an den Seiten einschneiden.

Bastelanleitungen für Papierschneeflocken

Hier kann man sich wirklich austoben. Durch verschiedene Schnitte lassen sich ganz unterschiedliche Formen erzeugen. Auch beim Papier sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt: Ihr könnt es selbst bemalen, buntes Papier verwenden oder es mit Glitzer oder Ähnlichem bestreuen. Die fertigen Schneeflocken könnt ihr ans Fenster kleben, oder ihr macht an einer Spitze ein kleines Loch und hängt sie an die Wand.

Schnelles und einfaches Haferflocken-Keksrezept

Zutaten:
120 g Butter
80 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
90 g Haferflocken
80 g Mandeln, gemahlen
80 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Zimt

Zubereitung:
Die Butter weich werden lassen.
Ei und Zucker hinzugeben und mit einem Rührbesen schaumig rühren.
Die anderen Zutaten separat miteinander vermischen, dann zur Buttermischung mengen.
Ofen auf 180°C vorheizen und Backpapier aufs Blech geben.
Mit einem Löffel etwas Teig ausstechen und mit der Hand zu einer Kugel formen.
Diese Kugeln auf das Blech mit weitem Abstand auflegen.
Auf mittlerer Schiene 12-15 Minuten backen. Sobald die Ränder braun werden, sind die Kekse fertig
Dann raus aus dem Ofen, abkühlen lassen und genießen.

Kekse

Schnell zubereitete und köstliche Kekse, für die man wahrscheinlich die Zutaten bereits zu Hause hat, sind immer etwas ganz Feines! Und sie bringen vorweihnachtlichen Duft ins Haus.

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Gourmelino feiert Weihnachten!

Ein ganz besonderer Weihnachtsgruß - und die Geschichte dazu

Heuer sollten es besondere Weihnachtskarten sein. Solche, die es nicht zu kaufen gibt. Und schon war sie da, die Idee zum Malwettbewerb. Ein Thema war schnell gefunden: „Gourmelino feiert Weihnachten!“. Unter diesem Motto haben wir die Kinder und Enkelkinder des gesamten Gourmet-Teams aufgerufen, uns ihre Zeichnungen zu schicken. Das Ergebnis hat uns überwältigt! Unzählige bunte, lustige und abenteuerliche Bildergeschichten trudelten ein. Gemeinsam erzählen sie, wie Gourmelino – unser Gourmet Kids-Maskottchen – die Weihnachtszeit verbringt.

So feiert Gourmelino das Weihnachtsfest
Mal hilft Gourmelino dem Christkind beim Kekse backen, mal schmückt er den Christbaum, mal fährt er mit dem Schlitten den Berg hinunter oder macht dem Schneemann Konkurrenz. Doch egal wie unser Bär die Weihnachtszeit verbringt, ganz oft kommt eines zum Ausdruck: Der Wunsch nach einem friedlichen Fest. Das hat uns als Juryteam stark berührt.


Wenn eine Zeichnung zur Weihnachtskarte wird.
Eigentlich wollten wir eine Zeichnung auswählen und damit unsere Weihnachtskarten gestalten. Das ist uns nicht gelungen. Die Qual der Wahl hat ein schönes Ergebnis: Es sind nun zwei Sujets, die unsere Weihnachtsgrüße schmücken. Beide Kunstwerke kommen auf den Weihnachtskarten von Gourmet Kids und Gourmet Care zur Geltung. Emilia und Paula, beide 6 Jahre alt, geben uns zwei berührende Gedanken mit: Emilia zeigt uns mit ihrer Zeichnung, dass Weihnachten das Fest der Liebe ist. Und dank Paula erfahren wir, was Gourmelino zur Weihnachtszeit statt der Kochhaube trägt …




 

Wir bedanken uns bei Paula und Emilia, aber auch bei allen anderen TeilnehmerInnen für die schönen und liebevollen Zeichnungen!
Alle Einsendungen findet ihr gesammelt in einer bunten Bildergalerie auf unserer Website www.gourmet-kids.at.

 

Als kleines Dankeschön für alle Kids die mitgemacht haben, gibt es einen Gourmelino-Keksausstecher. Damit Weihnachten mit „echten“, süßen Keksbären garantiert ist.

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Ökologischer, schneller und günstiger – das Projekt „Essen auf E-Lasten-Rädern“ ist eine Erfolgsgeschichte. Im Jahr 2017 hat der Samariterbund Wien damit gestartet, den Lieferwagen so oft wie möglich stehen zu lassen und die schmackhaften Mittagsmenüs aus der Gourmet-Küche mit dem Elektro-Lasten-Fahrrad zu den Senior/innen nach Hause zu bringen. Heute hat unser langjähriger Kunde bereits 21 Transportfahrräder in Wien im Einsatz und ist für dieses Vorzeigeprojekt schon zum zweiten Mal mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Wien ausgezeichnet worden. Wir gratulieren herzlich! Antrieb für das Projekt war, Verantwortung für die Umwelt und für das Klima zu übernehmen und natürliche Ressourcen zu schonen.

Radeln hat seine Vorteile

Pro E-Lastenrad können 35 Essensboxen klimafreundlich transportiert werden. Die sportlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Samariterbund Wien starten von drei Stützpunkten in der Stadt ihre jeweils rund 25 Kilometer lange Tour und radeln von Wohnungstür zu Wohnungstür. 
Der Vorteil – die E-Bike-Flotte ist geruchlos, erzeugt keinen Feinstaub und keine Stickoxide. Sie ist somit eine ökologische und kostengünstige Alternative zum Lieferwagen. Außerdem haben sich die Lastenräder im Stadtgebiet als schneller und wendiger bewährt. Der Samariterbund Wien stellt deshalb, mit Ausnahme von zwei Wiener Außenbezirken, bereits überall auch mit dem Transportrad zu. So werden rund 19.000 Kilogramm CO2 pro Jahr eingespart.

Die E-Bike Flotte wird laufend ausgeweitet. Die Umsetzung dieses innovativen Umwelt-Projekts wurde auch von Gourmet Care mit einem Sponsoring unterstützt.

Nachhaltig gekocht und geliefert

Die vielfältigen und gesunden Menüs für Essen auf Rädern werden bei Gourmet von Köch/innen und Ernährungswissenschafter/innen gemeinsam entwickelt. Weil uns Nachhaltigkeit besonders wichtig ist, beziehen wir bereits zwei Drittel unserer Zutaten aus Österreich, unser Rind- und Schweinefleisch sowie frisches Obst und Gemüse oder Milchprodukte sogar zu 100%. Wir pflegen langfristige Partnerschaften mit unseren Lieferanten. Zu ihnen zählen unter anderem unser Kürbisbauer Gerhard Michaeler aus dem Marchfeld, unser Obsthändler und Apfellieferant Walter Urschler aus der Steiermark, die Nudelfabrik Finkensteiner aus Kärnten, das Schneider’s Gemüseland aus Groß-Enzersdorf und unser Bio-Lieferant Robert Lutz aus Gumprechtsfelden.

Wer nun einen Gusto bekommen hat, bestellt sich einfach sein Wunschgericht, lehnt sich zurück und lässt sich von den fleißigen RadlerInnen des Samariterbunds beliefern. Mehr Infos gibt’s auf Gourmet Care.

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Ein feuriges Erlebnis für die kalten Tage

Für die bevorstehenden kalten Herbst- und Wintertage wünscht sich wohl jeder etwas mehr Wärme. Wie wär’s mit einem feurigen Rezept zum Nachkochen? Der mexikanische Feuertopf mit cremiger Polenta ist nicht nur ein aromatisches Erlebnis, sondern heizt auch an kalten Tagen richtig ein. Passend zu den Tex-Mex-Wochen von Gourmet Business gibt es ein mexikanisches Rezept für euch. Und wer mag, kann auch gerne etwas nachschärfen. Buen provecho! (auf Deut.: „Guten Appetit“)

Zutaten für den mexikanischen Feuertopf:

  • 400g Beiried oder Rostbraten (Teile von Rind)
  • 200g Rote Bohnen gekocht (kann auch Dose sein)
  • 200g Mais (Dose oder tiefgekühlt)
  • 1Große Süßkartoffel
  • 400g Tomatenpulpe gewürfelt (Dose)
  • ½ Esslöffel Tomatenmark
  • ½ Stk Zwiebel
  • 1Messerspitze Oregano
  • Kleine Messerspitze Zimt
  • KleineMesserspitze Kreuzkümmel
  • Kleine Messerspitze Cayennepfeffer
  • 1Stk Knoblauchzehe
  • 20g Sonnenblumenöl
  • 1 Esslöffel Mehl
  • 500 ml Gemüsefond (oder Wasser und 1Stk Gemüsesuppenwürfel)
  • ½ Bund Koriander frisch gehackt
  • 40g Jalapeños geschnitten
  • etwas Salz und Pfeffer

Und so wird’s gemacht:

  1. Rindfleisch in ca. 1cm dicke Streifen scheiden und in einer Pfanne scharf anbraten.
  2. Zwiebel fein schneiden, Süßkartoffel schälen und in ca. 1cm dicke Würfel schneiden. 
  3. Zwiebel im Topf mit Öl anschwitzen
  4. Tomatenmark dazugeben und etwas weiterrösten, mit Mehl stauben und mit Gemüsefond ablöschen, gut und schnell verrühren damit keine Klumpen entstehen.
  5. Tomatenpulpe und die restlichen Gewürze dazugeben.
  6. Die Süßkartoffeln in den Feuertopf geben und ca. 10 min weichkochen, danach die roten Bohnen, Mais und den frischen Koriander dazugeben.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Kurz vor dem Servieren die angebratenen Rindfleischstreifen dazugeben.

Zutaten für die cremige Polenta:

  • 850g Wasser
  • 150g Maisgrieß
  • 30g Butter
  • 50g Schlagobers
  • 10g Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Und so wird’s gemacht:
Wasser, Butter, Salz und Pfeffer aufkochen Schlagobers dazugeben, von Herd nehmen und den Maisgrieß einrühren.

Wir wünschen viel Spaß beim Kochen!

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Würzige Vielfalt aus der Tex-Mex-Küche

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Zartes Rindfleisch umhüllt mit scharfen Chilischotten und Gewürzen, mit Bohnen und Reis in einer Tortilla abgerundet - ein solch aromatisches Gericht ist typisch für die Tex-Mex-Küche und verwöhnt den Gaumen mit Einflüssen aus dem spanischen, mexikanisch-indianischen, angelsächsischen und sogar afrikanischen Kulturraum. Eine spektakuläre Vielfalt, passend zum Start der Tex-Mex-Wochen bei Gourmet Business.

Feine Unterschiede, die schmecken

Die Tex-Mex-Küche ist weltbekannt und in vielen Ländern gleichauf mit Pizza und Pasta. Doch oft wird sie mit der traditionellen mexikanischen Küche verwechselt. Kleiner Tipp, der immer hilft: Tex-Mex erkennt man sofort am amerikanischen Wort „Chili“ statt dem spanischen „Chile“.

Aber es gibt auch noch einige grundlegende Unterschiede zwischen den Küchen. So wird zum Beispiel zwischen zwei Tortilla-Arten unterschieden: Tortillas aus Weizenmehl und Tortillas aus Maismehl. Die Weizentortillas spielen in der Tex-Mex-Küche eine große Rolle und werden oft als Burritos verwendet. Gelber Käse (Cheddar-Käse), Kreuzkümmel und Rindfleisch sind bekannte Zutaten, die in der mexikanischen Küche kaum Verwendung finden. Maistortillas hingegen sind in der mexikanischen Küche die wichtigsten Tortillas.

Die Tex-Mex-Küche basiert hauptsächlich auf Chilis, Zwiebeln, Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriander, Cayennepfeffer und Bohnen. Die Tortillas werden in den unterschiedlichsten Formen zubereitet und serviert. In den Vereinigten Staaten werden sie sogar frittiert. Heutzutage ist die Tex-Mex-Küche ein fester Bestandteil der amerikanischen Küche und wird auch hierzulande immer populärer. Wir empfehlen, die Gerichte in den Tex-Mex-Wochen beim Mittagessen am Arbeitsplatz einfach mal durchzuprobieren.

Einflüsse, die bis heute prägen

Die Tex-Mex-Küche ist ein historisch geprägter Kochstil, der auf die Zeit zurückgeht, in der Texas noch zu Mexiko gehörte. In dieser Region brachte die Herrschaft der Spanier und die Zuwanderung von den kanarischen Inseln Rezepte und neue Zubereitungsweisen mit sich. So zum Beispiel die typisch afrikanischen Gewürze wir Kreuzkümmel und Koriander. Während dieser Zeit hat sich die Tex-Mex-Küche immer weiterentwickelt, bis hin zu dem, was sie heute ist.

Der Begriff Tex-Mex leitet sich ursprünglich von der texanisch-mexikanischen Eisenbahn (Tex-Mex Railway) ab, die 1875 ihren Betrieb aufnahm. Die damaligen Zeitungen kürzten die Eisenbahnverbindung mit Tex-Mex ab. Dieser Ausdruck bürgerte sich ein und wurde später auch für die texanisch-mexikanische Küche übernommen.

Wer jetzt vor lauter Tortillas, Bohnen, Chilis und Gewürzen einen Gusto auf ein feuriges Gericht bekommen hat, kann sich unseren Rezepttipp für den mexikanischen Feuertopf mit cremiger Polenta ansehen und zu Hause nachkochen. In diesem Sinne „¡Que aproveche!”, auf Deutsch “Lasst es euch schmecken!”

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Bunte Vielfalt zur kalten Jahreszeit – Wie man frisches Wintergemüse selbst ziehen und ernten kann

Die ersten Flocken sind gefallen und der Garten kuschelt sich friedlich in seine weiße Schneedecke. Doch was ist das? Blitzt dort ein rosa Blättchen auf? Und dort! Leuchtet uns doch ein oranger Stängel entgegen!

Wer meint, dass ein Garten im Winter kahl und leer sein muss, dem entgehen die Genüsse aus der vielfältigen Welt des Wintergemüses! Denn auch wenn bei frostigen Temperaturen nicht viel Neues wächst, kann bei rechtzeitiger Vorsorge doch auch in der kalten Jahreszeit frisches Gemüse geerntet werden. Zarte Asia-Salate, saftige Kohlgemüse, bunter Mangold, würzige Kräuter und knackige Radieschen lassen warm eingepackte Kindergesichter strahlen und sorgen für einen extra Vitamin-Kick auf dem Teller. Und das ganz ohne weite Transportwege oder ressourcenintensiv beheizte Glashäuser. Sondern mit einfachsten Mitteln daheim im Garten, auf dem Balkon oder auch sogar auf der Fensterbank.

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Auch ihr träumt von einer eigenen, knackig-frischen Winterernte? Damit das klappt, muss eigentlich nur auf ein paar wenige Dinge geachtet werden:

Richtige Sorte wählen - geeignet sind z.B. Winter- oder Babyleafsalate (Zichorien, Romana-Salate, Vogerlsalat, Winterportulak, Asia-Salate), Spinat, Rüben, Pastinaken, Karotten, Frühlingszwiebeln oder Schnittknoblauch... um nur einige Beispiele zu nennen. Hier vielleicht ein kleiner Buch-Tipp: Zahlreiche winterfeste Gemüsesorten findet man, zusammen mit hilfreichen Tipps und Tricks zum Wintergemüsebau, in Wolfgang Palmes Buch “Frisches Gemüse im Winter ernten” (Edition Loewenzahn).

Rechtzeitig anbauen - Sobald die Temperaturen unter 0 Grad Celsius fallen, steht das Pflanzenwachstum still. Um bis dahin schon etwas zum Ernten zu haben, muss schon im Spätsommer bzw. Frühherbst mit der Aussaat und Pflanzung begonnen werden. So haben unsere Winterpflänzchen auch schon einen ordentlichen Vorsprung gegenüber denen, die erst im Frühjahr gesetzt werden und können - sobald die Temperaturen wieder etwas steigen - gleich munter weiterwachsen.

Trocken halten - Unvorstellbar aber wahr: Im Winter verschimmelt mehr Gemüse als erfriert! Denn neben den erstaunlich frostfesten Wintergemüsen, die -10 Grad Celsius und weniger aushalten, sind leider auch die Schimmelpilze recht robust. Um ihnen erst gar keine Chance zu geben, schützt man die künftige Ernte am besten mit einem Dach, das Regen und Schnee abhält aber einen guten Luftaustausch ermöglicht. Wer einen Frühbeetkasten oder ein Gewächshaus besitzt, sollte nicht auf häufiges Lüften vergessen. Und auch gegossen wird im Winter nur äußerst spärlich - am besten an einem sonnigen Vormittag und nur so viel wie unbedingt notwendig, sodass die Pflanzen möglichst trocken stehen.

Streicheln verboten - Gefrorene Pflanzenteile sollten möglichst nicht berührt werden. Die Eiskristalle, die sich im Inneren der Pflanze gebildet habe, würden sonst die Zellwände zerstören und die Pflanze könnte faulen. Für die Ernte wählt man am besten einen sonnigen Nachmittag, an dem die Pflanze Zeit hat, aufzutauen. Oder, wenn es nicht anders geht, nur die erntereifen Pflanzenteile berühren und gleich naschen oder verarbeiten.

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Basteltipp

Besonders schnell und einfach gelingt die Winterernte mit einem Minigewächshaus. Dafür einfach eine leere PET-Flasche halbieren, den unteren Teil mit Erde füllen, nach Lust und Laune bepflanzen oder besäen, den oberen Teil einschneiden und auf den unteren Teil stecken. Schraubverschluss als “Lüftung” offen lassen - fertig ist das Minigewächshaus!

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Kochrezept

Das klassische Kressebrot wird für die kleinen und großen Gemüse-Fans unter euch keine Neuheit mehr sein. Aber wusstet ihr, dass auch die Keimlinge von Rucola, Radieschen, Roter Rübe oder Brokkoli hervorragend schmecken und dabei noch wunderschön aussehen? Mit den im Handel erhältlichen oder selbst gebastelten Sprossengläsern und Keimgeräten sind die köstlichen Minipflanzen in wenigen Tagen fertig und bringen Farbe, Geschmack und Vitamine auf den Teller. Guten Appetit!

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Eine Portion Liebe macht Gutes noch besser: Deshalb mundet, was bei den Großeltern auf den Tisch kommt, besonders. Übertroffen wird dieser Genuss allein durch das Erlebnis, die Leibspeise unter kundiger Anleitung von Oma und Opa selbst zuzubereiten: Denn gemeinsames Kochen, Backen und Anrichten verbindet und sorgt für unvergessliche Momente.

Hauptzutat Freude
Mit Kindern zu kochen, ist ein besonderes Erlebnis, bei dem Spaß und Begeisterung nicht zu kurz kommen dürfen. Daher empfiehlt es sich, entspannt und gut vorbereitet ins gemeinsame Kochabenteuer zu starten.

Außerdem sollten die Aufgaben mit Blick auf Fähigkeiten und Bedürfnisse der jungen „Küchengehilfen“ verteilt werden: Kleine Kinder können etwa bei der Obst- und Gemüseernte unterstützen, Formen aus vorbereitetem Teig ausstechen oder Kartoffelpüree stampfen. Ältere Kinder dürfen bereits komplexere Aufgaben übernehmen und unter liebevoller Aufsicht den richtigen Umgang mit (kindgerechten) Küchenwerkzeugen üben.


Dabei sind perfekte Ergebnisse nachrangig: Denn schief geschnittene Karotten oder zu groß geratene Fleischstückchen tun dem Geschmack keinen Abbruch. Wer seinen Enkeln ständig das Heft aus der Hand nimmt, riskiert damit, ihnen die Freude am gemeinsamen Tun zu nehmen. Auch über gelegentliches Naschen von Zutaten dürfen Großeltern schon mal hinwegsehen: Denn gerade damit schulen junge Küchenchefs ihren Gaumen und ihr Wissen über Lebensmittel.

Einfach gut
Einfach und schnell zubereitete Leibspeisen eignen sich optimal, um erste gemeinsame Kocherfahrung zu sammeln. Ob faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree, Grießnockerlsuppe, Hühnerkeulen mit Ofengemüse, Spaghetti Bolognese oder frisch belegte Pizza: Kindern das Kochen schmackhaft zu machen, ist gar nicht schwer.

Um sicherzugehen, dass das liebevoll zubereitete Mahl auch auf dem Teller begeistert, sollten Sie allerdings auf exotische Kombinationen und Gemüsesorten verzichten, die beim Nachwuchs auf wenig Gegenliebe stoßen.

Süße Erinnerungen
Wer den Geschmack der Nachwuchsköche jedenfalls treffen möchte, geht mit Süßspeisen wie Apfel im Schlafrock, Mohnnudeln oder Topfen-Palatschinken kein Risiko ein. Diese Klassiker sind einfach zuzubereiten und sorgen immer für strahlende Kinderaugen.


Doch auch beim gemeinsamen Backen lässt sich erste Küchenerfahrung sammeln: Ein saftiger Obstkuchen, frische Kekse oder Blätterteigtaschen mit Marmeladefüllung belohnen für den fleißigen Einsatz und sorgen für süße Erinnerungen.

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Quellenverzeichnis:
https://www.grosseltern.de/kochen-mit-den-enkeln-drei-dinge-die-man-unbedingt-beachten-sollte/
https://www.senioren-ratgeber.de/Ernaehrung/Kochen-fuer-die-Enkel-77801.html

 

 

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Auch dieses Jahr haben wir wieder mit den Kids zweier Kindergartengruppen aus Wien einen Ausflug zu „den Zitronen des Nordens“ gemacht. So nannten die Inkas früher, aufgrund seines hohen Vitamin C-Gehalts, den Erdapfel. Zu Besuch waren wir deshalb nicht auf einem Zitronenhof, sondern beim Bio-Erdäpfelhof von Familie Niedermayer in Niederösterreich. Schon seit Jahren beliefern sie uns mit köstlichen Bio-Erdäpfeln. 

Von Kopf bis Fuß und von Blüte bis Knolle
Beim Abenteuer auf dem Feld und bei der Ernte erfahren die Kinder auch viel über den Erdapfel selbst. Die meisten kennen nur die Knolle, am Teller oder im Supermarkt. Dabei ist der Erdapfel eine krautige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch werden kann, kurzstielige Blätter sowie wunderschöne rosafarbene bis violette Blüten mit gelben Staubbeuteln hat.

Als Samen erscheint eine ungefähr kirschgroße, grüne Beere. Die ist leider ungenießbar. Dafür hat jeder Samen seine eigenen Eigenschaften und ist ein Individuum für sich, genau wie wir Menschen.

So wächst der Erdapfel von der Blüte bis zur Knolle, wie wir Menschen von Kopf bis Fuß.


Spannender Tag: vom Ausgraben bis zum Verspeisen
Die Kids erleben bei unserem gemeinsamen Ausflug so einige Abenteuer. Zum Beispiel dürfen sie tatkräftig bei der händischen Ernte mithelfen.


Auf dem Traktor vom Bauern Probesitzen.


Spannenden Geschichten und Fakten über die Erdäpfel lauschen.


Und zu guter Letzt können sie die frischen Bio-Erdäpfel als fertige Pommes knabbern.

Für diejenigen, die jetzt Gusto auf schmackhafte Erdäpfel bekommen haben, gibt’s hier schnelle Rezepte für zu Hause. Sie lassen sich auch perfekt gemeinsam mit Kindern zubereiten:

Ofenerdäpfel
Heiße gefüllte Ofenkartoffeln - es gibt einfach nichts Besseres! Je nach Lust und Laune können sie in unterschiedlichen Variationen zubereitet und angerichtet werden.

Zutaten für 4 Personen:
4 große Ofenkartoffeln
Salz
Pfeffer

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Die Ofenkartoffel auf ein Blech oder in die Auflaufform geben.
  3. In der Mitte der Ofenkartoffel einen großen Schnitt machen, aber nicht ganz spalten.
  4. Mit Öl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Ofenkartoffeln in den Backofen geben und solange drinnen lassen, bis sie weich gebacken sind.

Weitere Zubereitungsalternativen:

  • Mit Rosmarinzweigen
  • Mit Butterflöckchen
  • Mit zerkleinerten Paradeisern, Zucchini und Knoblauch sowie Olivenöl füllen
  • Mit Avocadomus, etwas Zitronensaft, Rahm, Paradeisern, Koriander, Röstzwiebel, etwas Chili
  • Mit Gemüse und Ofenkäse
  • Mit Creme fraiche, Schnittlauch und etwas Paprikapulver

Stampfkartoffeln
Als Beilage oder Hauptspeise, passen die Stampfkartoffeln zu allem und sind auch noch super einfach in der Zubereitung. Man benötigt nur etwas Muskelkraft beim Stampfen. Die Stampfkartoffeln von GOURMET Kids sind eine der Lieblingsspeisen der Kinder.

Zutaten für 4 Personen:
800 g Kartoffel
120 ml Milch
½ TL Muskat
½ TL Salz
Butter oder Margarine

So geht‘s:

  1. Kartoffeln im Topf mit Wasser weichkochen. Anschließend Kartoffeln abschrecken und schälen.
  2. Milch, Salz, Muskat und etwas Butter vermengen und zu den Kartoffeln geben.
  3. Alles mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und vermischen.
  4. Nach Belieben etwas nachwürzen und anrichten.
  5. Wer mag, kann auch gebratene Stampfkartoffeln daraus machen. Dafür einfach eine Zwiebel würfelig schneiden und in Öl anbraten. Die Kartoffeln dazu geben und etwas anrösten, bis sie eine leichte Kruste bekommen, danach würzen und anrichten.
  6. Als zusätzliche Würze können Rosmarin, Röstzwiebel, Basilikumblätter oder andere Kräuter verwendet werden.

Erdäpfelchips
Für den Snack am Abend beim Lesen, während eines spannenden Films, bei der Kindergeburtstagsparty oder zum Knabbern mit Freunden: Kartoffelchips passen immer und schmecken auch selbstgemacht richtig gut.

Zutaten für 4 Personen:
5-6 faustgroße Kartoffeln
Öl (nach Wahl)
Salz

Als zusätzliche Gewürze können Thymian, Rosmarin, Pfeffer, geriebener Knoblauch, Paprikapulver und andere Kräuter verwendet werden.

So geht’s:

  1. Backblech mit Backpapier auslegen. Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Kartoffeln waschen, schälen (man kann die Schale aber auch drauflassen, wenn man möchte), in dünne feine Scheiben schneiden und im Öl vermischt mit Gewürzen schwenken.
  3. Etwas abtropfen lassen und am Backblech verteilen.
  4. Im Ofen solange backen bis die gewünschte Bräune erreicht ist.
  5. Nach Belieben noch etwas nachwürzen.

Tipps für Dips:

  • Käse Dip
  • Joghurt-Schnittlauch Dip
  • Sour-Cream Dip
  • Avocado Dip (Guacamole)
  • Honig-BBQ Dip


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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Der Kreislauf des Kaffees

Durch und druch eine nachhaltige Reise

Der 1. Oktober 2019 ist für so manche ein ganz besonderer Tag – der internationale Tag des Kaffees. Kaffeeliebhaber freuen sich an diesem Tag über viele Aktionen und Ausstellungen zum Thema Kaffee und stoßen natürlich mit einem kräftigen Schluck Koffein darauf an.
Seit Jahren ist Kaffee ein treuer Begleiter für uns, als Muntermacher am Morgen oder Unterstützer für lange Nächte. Er ist eine Vielfalt vom Feinsten und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Der nachhaltige Kreislauf unseres Kaffees
Zur Feier des Tages haben wir den Kreislauf unseres Kaffees begleitet und festgehalten. Von der Bohne ins Häferl und schlussendlich als schmackhaftes Pilzgericht auf den Teller. Eines können wir schon jetzt verraten – eine nachhaltige Reise ist es allemal!

ERSTER ABSCHNITT – DIE KAFFEEBOHNEN
Von der Faitrade Plantage ins Häferl

Das Café Schwarzenberg zählt zu den ältesten Altwiener Kaffeehäusern, das die Wiener Kaffeehaustradition weiterlebt und -pflegt. Es ist Treffpunkt für Einheimische und Menschen aus aller Welt, um zu plaudern, zu arbeiten oder sich eine Auszeit mit einem aromatischen Schlückchen Kaffee zu genehmigen.

Seit 2014 bezieht das Café Schwarzenberg Bio-Arabica Bohnen von Fairtrade zertifizierten Plantagen in Honduras. Mit dem Umstieg auf Fairtrade will das Café, das zu Gourmet gehört, die Lebensbedingungen der Kaffeebauernfamilien positiv verändern und die Umwelt schützen.

ZWEITER ABSCHNITT – DER KAFFEESATZ
Nach dem letzten Tropfen Kaffee geht’s weiter auf die Reise

Nachdem der Kaffee liebevoll zubereitet wurde, der Gast den letzten Tropfen genüsslich geschlürft hat und das ganze Prozedere wieder von vorne beginnt, ist plötzlich der Kaffeesatzbehälter unter der Kaffeemaschine voll und muss ausgeleert werden. Bis zu 500 Häferl Kaffee sind es am Tag im Café Schwarzenberg, dementsprechend groß ist die Menge an Kaffeesatz. Doch nur, weil er im Eimer landet, ist seine Reise noch lange nicht vorbei.

DRITTER ABSCHNITT – DIE PILZZUCHT
Hut & Stiel – die Wiener Pilzkultur-Pioniere

Jeden Montag ist Abholtag im Café Schwarzenberg. Gemütlich radelt ein Mitarbeiter von Hut & Stiel mit seinem Lastenfahrrad zum Hintereingang des Cafés. Er kommt, um den übrig gebliebenen Kaffeesatz abzuholen und nimmt ihn anschließend in die Produktionsstätte im 22. Bezirk in Wien mit.

Die Gründer Manuel und Florian von Hut & Stiel züchten Speisepilze aus einem Nährboden, der sonst im Müll landen würde – Kaffeesatz. Für die beiden war klar, dass sie beruflich einen Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion und sauberen Umwelt leisten wollen. Deshalb sammeln sie Kaffeesatz in ganz Wien ein, unter anderem, seit 3 Jahren auch vom Café Schwarzenberg.

Per Rad gut angekommen in den Produktionsräumen, geht es für unseren Kaffeesatz auch gleich weiter. Er wird mit Pilzmyzel, Kaffeehäutchen, Wasser sowie etwas Kalk in einem Sack vermischt. Die fertige Mischung bezeichnet man als „Pilzsubstrat“.
Das Pilzmyzel durchwächst den Kaffeesatz vollständig. Nach 5 Wochen beginnen die Pilze zu wachsen und sind bald zur Ernte bereit. Sobald die frischen Pilze gepflückt sind, geht es auch schon schnurstracks weiter zur Auslieferung in Kaffeehäuser, Hotels, Supermärkte und Restaurants. Das gebrauchte Pilzsubstrat wird mehrmals verwendet, am Ende kompostiert und somit zu Dünger verarbeitet.


©​ Amina Stella Steiner

© Amina Stella Steiner

VIERTER ABSCHNITT - DIE RETOURKUTSCHE
Die Reise geht zu Ende und der Kreislauf schließt sich
Frisch geerntet und gepflückt, sind die Pilze nun wieder mit dem Lastenfahrrad unterwegs zum Café Schwarzenberg, mit 3 Kilogramm Pilzen wöchentlich. Somit ist jeden Montag nicht nur Abholtag, sondern auch Liefertag.

Die Pilze werden in der Kaffeehausküche zu köstlichen Gerichten, zu denen unsere Gäste besonders gerne greifen: vom Wildkräutersalat mit gerösteten Austernpilzen und Kerbel-Zitronensauce bis zum gegrillten Schweinsmedaillons in Pilzsauce.

Und damit schließt sich der Kreislauf, der während der gesamten Reise Nachhaltigkeit und Genuss garantiert.

Wir wünschen allen Kaffeeliebhabern und die, die es noch werden, einen genussvollen Tag des Kaffees!

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Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Gemeinsam mit Obsthändler und Apfellieferant Walter Urschler sen. zu Besuch bei den „Von Herzen Bio–Bauern“ Irene und Johann Trummer

Diese Tage mag ich besonders - heute steht ein Lieferantenbesuch in der Südost-Steiermark auf dem Programm. Es ist noch früh, als wir nach einer Fahrt durch die sanft hügelige Landschaft, vorbei an der Riegersburg und vielen reifen Apfelfeldern, auf dem Hof von Walter Urschler ankommen. Gemeinsam mit seinem Sohn betreibt Walter Urschler seit vier Generationen Obstbau und -handel. Hier in Breitenfeld an der Rittschein werden sowohl Äpfel aus eigener Produktion, aber auch von Bio-Bauern aus der Region, gelagert und verarbeitet.

Gala, Arlet, Topaz und Evelina – biologisch aufgezogen
Walter Urschler nimmt uns mit zur Familie Trummer in Sankt Margareten an der Raab. Während der Fahrt erzählt uns Walter Urschler, dass der Bio-Obstbau sehr aufwändig ist und heutzutage die Obstbauern sehr gut ausgebildete Fachleute sind.

Die Trummers haben bereits 2007 begonnen, auf Bio umzustellen und bewirtschaften ihren Hof nach den Demeter-Prinzipien des bio-dynamischen Landbaus. Hier bei Irene und Johann Trummer kann man sofort spüren, wieviel Überzeugung und Leidenschaft in dem Bio-Betrieb stecken: Auf sieben Hektar – teils in steiler Hanglage – wachsen und gedeihen Bio-Äpfel der Sorten Gala, Arlet, Topaz und Evelina.


Wirksamer Pflanzenschutz aus der Natur
Auf den Bio-Apfelfeldern der Trummers kommen keinerlei chemische Pflanzenschutzmittel zum Einsatz. Die Pflanzen erhalten jedoch regelmäßig eine Mischung aus Kräuterextrakten zur Stärkung. Johann Trummer erklärt uns, dass ein Auszug aus Brennnessel, Schafgarbe, Zinnkraut und Lavendel die Bäume stärkt. Kolloidales* Silberwasser und Kupfer, macht die Pflanzen wiederstandfähiger und schützt gegen Schädlinge. Zwischen den Spindelbäumen, voll praller, roter Äpfel, laufen auch Hühner und Laufenten herum. „Die Vögel fressen die Schnecken“, meint Irene Trummer lachend. Der Bio-Obstbau ist arbeitsintensiv, aber für die Trummers kommt nichts Anderes in Frage. „Es ist unser Boden, unsere Zukunft, unsere Erde – das muss einem bewusst sein. Und wenn a Freud dabei ist, geht auch was weiter“, sind sich die beiden Bio-Experten einig. * (ultrafeine Partikel elementaren Silbers, die eine antimikrobielle Wirkung haben)


Händisch geerntet
Jetzt gerade ist Erntezeit. Je nach Witterung und Sorte erstreckt sie sich von Mitte August bis Mitte Oktober. Die reifen Äpfel werden händisch geerntet. Ein Teil wird eingelagert, ein Teil wird weiterverarbeitet und gibt unter anderem unserem Bio-Apfelschmarren das köstliche Aroma. Und ein weiterer Teil wird frisch verkauft, wie z.B. die saftigen Bio-Äpfel der „Von Herzen Biobauern“ für unsere Kindergarten- und Schulverpflegung.

An der der Produktionsgemeinschaft „Von Herzen Biobauern“, sind inzwischen 150 Bio-Bauern und Bäuerinnen beteiligt sind. Ziel der Plattform ist neben der Steigerung der Bio-Produktion in Österreich, die offene Kommunikation mit Produzenten, Handel und Konsumenten, um mehr Bewusstsein für landwirtschaftliche Produkte zu schaffen.

Wissenswertes über den Apfel:
Äpfel sind die beliebteste Obstsorte in Österreich, sowohl was den Anbau als auch den Konsum betrifft. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt laut Statistik Austria bei etwa 17 Kilo Äpfel. Ob als Snack zwischendurch oder verarbeitet – der Apfel besticht durch seine Vielseitigkeit in der Verwendung, ist gesund, aus österreichischem Anbau erhältlich und gut einzulagern. Kein Wunder, dass er so saftig ist: Ein Apfel besteht zu 85 Prozent aus Wasser. Der Rest sind Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine.

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Die Natur steckt voller Köstlichkeiten, die zum Kochen schmackhafter Gerichte geeignet sind oder als Augenschmaus für die Verfeinerung eingesetzt werden. Wie man es dreht und wendet, Natur hat eine große Auswahl an Vielfalt.

Die Schätze der Natur wissen auch unsere Köchinnen und Köche gut einzusetzen. Bei einem Kochkurs für Mitarbeiter/Innen in der Gourmet-Küche in St. Pölten wurde mit köstlichen Wald- und Wiesenpilzen, -beeren und –kräutern zubereitet und gekocht.


Ein Rezept zum Nachkochen für zu Hause
Das Rezept: Frischkäse-Wiesenkräuter Raviolo mit brauner Butter und Nüssen
Für 4 Portionen

Pasta Teig

  • 1000g griffiges Weizenmehl 480
  • 10 Stk. Eier
  • Olivenöl, Wasser, etwas Salz

Frischkäse Wiesenkräuterfülle

  • 500g Frischkäse
  • 80g Wiesenkräuter
  • 1 Stk. Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Stk. Eidotter
  • Zitronenzeste

Und so geht’s:
Auf der Arbeitsfläche eine kleine Mehlmulde formen. Eier in die Mulde geben und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten geschmeidigen Teig kneten. Den Teig im Kühlschrank ca. 1 Stunde rasten lassen. Für die Ravioli den Teig 3mm ausrollen und mit der Frischkäse-Wiesenkräuterfülle füllen.


Tipps zum Verfeinern von Gerichten

Wenn das Gericht optisch schön aufbereitet ist, schmeckt es bekanntlich besser. Im Wald oder auf Wiesen gibt es einige versteckte Kräuter, Pilze und Beeren, die sich ideal zum Dekorieren oder Verfeinern von Gerichten eignen. So kann bei Freunden, Familie und Bekannten beim nächsten Essen garantiert gepunktet werden.

Grundsätzlich eignen sind Wald- und Wiesenpilze, -beeren und –kräuter wunderbar als eine zusätzliche feine Geschmacksnote in Suppen, Salaten, Pesto, Aufstrichen und Eintöpfen.

Welche wozu am besten passen, verraten wir euch hier:

KRÄUTER
Wissenswertes: Gesammelt werden die jungen Blätter oder Triebspitzen

  • Löwenzahn
    Abgesehen davon, dass die Blüte des Löwenzahns super schmeckt, lässt sie auch jeden regnerischen Tag wieder erstrahlen. Der Stängel kann zerschnitten zum Frühstück übers Brot oder mittags über die Suppe gestreut werden. Die Blätter passen exzellent zu Salat, Fisch- und Kartoffelgerichten.
     
  • Gänseblümchen
    Ob eingearbeitet im Brotteig, in Kräuterbutter, Frischkäse oder Topfen, über ein Topfenbrot gestreut, verkocht in unterschiedlichen Suppen oder dekorativ aufbereitet - der Verwendung von Gänseblümchen sind in der Küche keine Grenzen gesetzt.
     
  • Rotklee (auch als Wiesenklee bezeichnet)
    Die Rotkleeblüten sind ein richtiger Eyecatcher. Beispielsweise in Eiswürfeln, im Müsli oder Joghurt am Morgen sowie eingebacken oder aufgelegt am Dessert. Die fein, süßlichen Blütenblätter schmecken in Salaten, als Würze für Gemüse oder verarbeitet als Pesto zu Nudelgerichten.

BEEREN

  • Walderdbeeren
    Wer gerne eine Kombination aus fruchtig und pikant hat, sollte unbedingt den nächsten Salat mit Walderdbeeren aufpeppen. Außerdem sind solche Salate gute Begleiter zu Fleischgerichten. Getrocknet passen sie als Dekoration grandios auf eine Käseplatte oder Eisbecher.
     
  • Brombeeren
    Eine ausgezeichnete Beerenfrucht die sich wunderbar in Saucen einarbeiten lässt, beispielsweise als Chili-Beeren-Sauce zum Steak. Ergänzend eignet sich ihr süßsäuerliches Aroma zum Verfeinern von Kuchen, Desserts und anderen Süßigkeiten.
     
  • Hagebutte
    Wenn es mal etwas anderes sein darf, wie wäre es mit einem Hagebutten-Vanille-Apfel-Grießbrei? Das Superfood macht sich in allem gut. Als Tee, Chutney oder Würze für diverse Wildgerichte. Ein absoluter Alleskönner in der Küche!

PILZE

  • Eierschwammerl
    Das feste und würzige Fleisch der Eierschwammerl kann in der Küche vielfältig eingesetzt werden. Getrocknet, püriert oder angebraten. Mit seinem unverkennbaren Geschmack ist er ideal für Saucen, Semmelknödel, Gulasch, Suppen oder als angebratene Beilage zu Fleischgerichten geeignet.

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    Rezept: Eierschwammerlrisotto mit Hühnerbruststücken

     
  • Parasol
    Allbekannt, aber bitte nicht roh verzehren. Der Parasol schmeckt am besten in gebackener Version. Dazu einen Salat, viel Gemüse und zum Abrunden eine Sauce. Für Suppen entweder in Stücke schneiden und mit anderem Gemüse vermischen oder zu einer Cremesuppe pürieren. Wer mag, kann die Suppe mit einem frischen Brot servieren.
     
  • Herbsttrompete
    Getrocknet und mit dem Mörser zerkleinert eignet sich der außerordentlich aromatische Speisepilz besonders gut zum Würzen für Fleisch- und Pastagerichte. Als Beilage kann er zu Rindfleisch aufgetischt werden.

Für das nächste Frühstück, Mittag- oder Abendessen ist die Küche nun mit Sicherheit geschmacklich sowie optisch gerüstet und einsatzbereit.

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Wurzel, Blüte, Blatt – wir müssen nichts verschwenden!
Wir ziehen eine wunderschöne Karotte frisch aus der Erde. Jetzt noch waschen und mit einer kräftigen Drehung die schönen, grünen Blätter entfernen. Und schon knabbern wir die orangefarbene Wurzel mit großem Genuss ganz frisch aus dem Beet. Doch Moment! Stopp! Die Blätter sehen so schön knackig aus! Vielleicht müssen die gar nicht auf den Komposthaufen…

Die Blätter, nur etwas für Kaninchen?
Nein, auf keinen Fall! Überlegt einmal, fällt euch ein Blattgemüse ein, dass wir in Österreich gerne essen?  Ja, genau, zum Beispiel der Blattspinat. Auch Mangold, alle Salate, Petersilie oder Schnittlauch sind Blätter, die wir essen. Und jetzt kommt der Geheimtipp! Ihr könnt auch die frischen Blätter von Karotten, Radieschen, Roten Rüben oder Kohlrabi essen. Sie schmecken toll, einfach klein schneiden und zu Salat, Aufstrich, Pesto oder Gemüseeintopf mischen.


© www.cityfarm.wien

Die Wurzel – der Strohhalm der Pflanzen
Über die Wurzel holt sich eine Pflanze gemeinsam mit dem Wasser wichtige Nährstoffe aus der Erde, um gut wachsen zu können. Sie ist deshalb auch das erste, was bei einem Samen, den wir in die Erde stecken, als erstes zu wachsen beginnt. Die Wurzeln geben der Pflanze auch wichtigen Halt, damit sie nicht vom nächsten Sturm davon getragen wird. Die Wurzel von manchen Pflanzen kann aber auch viele gute Nährstoffe speichern und deshalb schmeckt sie nicht nur toll, sondern ist auch noch gut für unsere Gesundheit. Karotten, Radieschen und Rote Rübe kennt ihr doch sicher! Das sind alles Wurzeln, die wir uns gerne schmecken lassen!

Essbare Blüten aus dem Garten
Kapuzinerkresse, Ringelblumen, Rosen, Lavendel und viele andere Blüten aus dem Garten schmecken wirklich köstlich. Auch die Blüten von Zucchinis kann man essen, allerdings bekommt ihr dann keine Zucchini mehr, weil ja die Frucht nach der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten, aus der Blüte entsteht. Wenn ihr euch die Blüte schmecken lasst, klappt das natürlich nicht mehr. Also am besten nur die Blüten von den Pflanzen essen, die keine tollen Früchte liefern. Viele Wiesenblumen zählen auch dazu, zum Beispiel Gänseblümchen oder Löwenzahn.  Aber Achtung: Nur essen, was ihr wirklich eindeutig kennt, denn manche Pflanzen können auch giftig sein. Gemeinsam mit den großen Gartenprofis klappt das aber sicher! Und noch ein wichtiger Tipp: Blumen aus der Blumenhandlung werden gerne mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, damit sie besonders schön sind. Dadurch sind sie aber nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Wir können also von vielen Pflanzen alle Teile essen. Die Blüten, die Blätter oder auch die Wurzeln. Es gibt ein paar Ausnahmen, das sind die Nachtschattengewächse wie Tomaten (Paradeiser), Kartoffeln (Erdäpfel) oder Paprika. Hier sind nur die Früchte genießbar.


© www.cityfarm.wien

Rezept für unser „Nichts verschwenden!“-Blattgrün-Pesto

Zutaten
eine Handvoll frische Blätter von Karotten, Radieschen oder Kohlrabi
1 Knoblauchzehe
150 ml Olivenöl
30 g Walnüsse oder Haselnüsse
½ Teelöffel Salz

Die Blätter abzupfen, waschen und gut abtrocknen. Danach etwas klein hacken oder zupfen und gemeinsam mit den anderen Zutaten mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Nudeln oder auf einem Brot schmecken lassen!


© www.cityfarm.wien

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Wenn das Schulessen Schimpansen rettet

Wir unterstützen das Jane Goodall Institut

„Königstiger hilft Schimpanse“ – das heißt es bei unserem Schulessen am 18. September 2019. Wenn unsere jungen Gäste an diesem Tag in den Schulen, die von Gourmet in Wien und Umgebung beliefert werden, genüsslich ihr gesundes Dessert verspeisen, tragen sie auch zum Schutz von Mensch, Tier und Natur bei. Ein außergewöhnliches Charity-Projekt macht das möglich. 

Wie kam es dazu und was steckt dahinter?

Gourmet Kids hat gemeinsam mit Nussyy®, einem Hersteller, der für rein biologische Produkte steht, ein Charity-Projekt „zum Dessert erweckt“ und kurzerhand anstatt der gewohnten Nachspeise einen Bio-Riegel namens Königstiger auf den Speiseplan gesetzt. Mit dem Kauf der 25.000 Bio-Riegel unterstützen wir gemeinsam mit den Kids beim Schulessen das Jane Goodall Institut. Und die Schulkinder profitieren von der Stärke des Tigers mit Zutaten in königlicher Qualität. Der Bio-Riegel wird in Österreich aus natürlichen Zutaten gemacht – so wie das gesunde Schulessen von Gourmet Kids.

Das Charity-Projekt unterstützt finanziell, soll aber auch das Bewusstsein für die Arbeit von Jane Goodall und den Naturschutz wecken. Mit einem Hinweis auf der Speisekarte werden Kinder, Eltern und Schulen auf das Thema aufmerksam gemacht. Helfen kann so einfach sein. Zum Beispiel mit dem Vernaschen eines Riegels.

Ein Projekt wie gemacht für engagierte Kids und Weltretter!

Eine Vision, die bis heute die Welt bewegt

Jane Goodall ist wohl die bekannteste Verhaltensforscherin der Welt. Mit ihrer Geschichte und ihrer Arbeit zieht sie auf der ganzen Welt Menschen in ihren Bann, auch uns von Gourmet.


© The Jane Goodall Institute_Chase Pickering

Mit 26 Jahren reist sie nach Tansania, um die bis dahin unerforschten Schimpansen zu beobachten. Ihre Entdeckungen revolutionierten unser Verständnis für Schimpansen. Somit begann auch ihr Weg als erfolgreiche Verhaltensforscherin.


© Michael Neugebauer

Jane gründete 1977 das Jane Goodall Institut. Mittlerweile hat sie Standorte auf der ganzen Welt. Vision und Ziel ist es, das Verständnis für die Behandlung von Menschenaffen sowie die Bedeutung von Umwelt- und Naturschutz durch Forschung, Bildungs- und Schutzprojekte zu verbessern.

Außerdem hat sie gemeinsam mit Schülern die Aktion Roots & Shoots (Wurzeln und Sprösslinge) ins Leben gerufen. Kinder und Jugendliche aus aller Welt können am Roots & Shoots Programm teilnehmen, indem sie sich in irgendeiner Form für Tiere, Umwelt oder Menschen einsetzen.

Ein Institut, das für Veränderung, Hoffnung und Zukunft steht!

Wir konnten uns überzeugen

Wir hatten die Möglichkeit, Jane Goodall am 12. September 2019 im Rahmen einer Veranstaltung im Wiener Rathaus persönlich zu treffen. Wir sagen Danke und freuen uns gemeinsam mit den Schulkindern, dass wir ihre wichtige Arbeit für die Menschen, die Tiere und die Natur unterstützen können.


© PID/Votava

Quellenverzeichnis:
https://janegoodall.at/
http://www.nussyy.at/

Mag. Claudia Ertl-Huemer

Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Bio, logisch! Unsere Bio-Lieferanten

Wir kaufen bereits zwei Drittel aller Zutaten in Österreich ein. Da ist es selbstverständlich, dass die Bio-Lebensmittel für unsere biologischen Speisen ebenfalls so oft wie möglich österreichische Wurzeln haben. Wo genau? Wir laden euch auf eine nachhaltig genussvolle Reise zu unseren Bio-Lieferanten ein.

Bio-Partnerschaften

Mit vielen unserer Lieferanten arbeiten wir bereits mehr als 20 Jahre zusammen. Sie waren, ebenso wie wir, Bio-Pioniere. Als Partner der ersten Stunde ist es gemeinsam gelungen, immer öfter hochwertige, biologische Lebensmittel im Kindergarten, der Schule und am Arbeitsplatz auf die Teller der Gäste zu bringen. Mehr als ein Viertel aller Zutaten bei Gourmet stammen schon aus biologischer Produktion.

Das Gute liegt so nah

Hier findet ihr einige unserer Bio-Zutaten und Bio-Lieferanten aus Österreich auf einen Blick:

Österreichkarte mit Lebensmittel-Symbolen

  • Bio-Wurzelgemüse, Bio-Karfiol, Bio-Broccoli und Bio-Kürbis: Bio-Lutz, NÖ
  • Bio-Erbsen und Bio-Mais: Schneider’s Gemüseland, NÖ
  • Bio-Kürbis: Ardo, NÖ, Biohof Gerhard Michaeler, NÖ
  • Bio-Äpfel: "Von Herzen Bio", Stmk, Walter Urschler Obsthandel, Stmk.
  • Bio-Milch und Bio-Milchprodukte: Kärntnermilch, Kärnten; NÖM, NÖ; Berglandmilch, NÖ, Pinzgau Milch, Sbg., SalzburgMilch, Sbg.
  • Bio-Kartoffel („Erdäpfel“): Biohof Niedermayer, NÖ, Familie Haslinger, NÖ, AgroFresh, NÖ
  • Bio-Nudeln: Recheis, Tirol
  • Bio-Kalbfleisch: Tauernfleisch, Kärnten
  • Bio-Schweinefleisch: Höllerschmid, NÖ
  • Bio-Rindfleisch: Sonnberg Biofleisch (eingekauft über Biogast), OÖ
  • Bio-Hühnerfleisch: Wech, Kärnten

Dieser Artikel ist Teil unseres Themenschwerpunkts „Ernährung & Klima“. Die Naturschutzorganisation WWF Österreich und Gourmet setzen sich in einer mehrjährigen Partnerschaft für eine klima- und umweltfreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier auf dem Gourmet-Blog regelmäßig Informationen und Tipps, die uns dabei unterstützen, nachhaltiger zu leben.

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Schultüte für Mama und Papa

Wie der Schulstart entspannt über die Bühne geht

 

Eine Schultüte, die hilft

Eine Schultüte macht Freude. Sie verringert die Nervosität der Kinder und unterstützt mit ihrem Inhalt bei den ersten Herausforderungen. Sie ist ganz einfach ein fabelhafter Begleiter! Doch wo bleibt die Schultüte für Eltern? Voilá, hier ist sie! Die erste Schultüte für Eltern, kreativ befüllt:

  • Kalender statt Freundschaftsbuch
    Erste Mission: Den Überblick behalten! Alle Pflichttermine, Schulausflüge sowie Elternabende im Kalender notieren. So habt ihr die Planung für die ganze Familie im Blick.
     
  • Stundenplan statt Ratespiel
    Abends wird die Schultasche für den nächsten Tag gepackt. Damit die richtigen Unterlagen in der Schultasche landen, muss ein übersichtlicher Stundenplan her. Da kommt unser Gourmelino ins Spiel: Für „eine Woche ganz nach deinem Geschmack“ einfach auf den Link klicken, den Stundenplan downloaden, zuhause aufhängen und die Schultasche packt sich fast von allein.

    Link zum Downloaden: Der Gourmelino Stundenplan
     
  • Gesunde Jausenbox statt Süßigkeiten
    Die meisten Eltern achten bewusst darauf, was ihre Kinder essen. Doch in stressigen Arbeitswochen fehlt oft die Zeit für die Zubereitung einer gesunden Jause. Damit die Jausenbox sinnvoll bestückt wird, gibt’s hier schnelle und schmackhafte Rezepte von Gourmet Kids. Sie können alleine oder gemeinsam mit den Kindern zubereitet werden.

    Hier die Jausen-Rezepte ruckzuck zum Downloaden:
    Die Jausenbroschüre
    Der Held der Jause bist Du
    Gesunde Snacks für Schultaschen und -tüten
    Dinkelstangen von Jasmin

  • Anti-Stressball statt Lineal
    Wenn man als Elternteil nervös ist, ist das vollkommen normal und auch in Ordnung. Jedoch sollte man darauf achten, die Emotionen nicht auf das Kind zu übertragen. Sie sind ohnehin aufgeregt genug. Ein Anti-Stressball hilft, etwas gelassener an die Sachen heranzugehen. Einen Versuch ist es wert.
     
  • Nützliche Infos & Kontaktlisten statt Stifte und Co. 
    Informationen über die Schule, deren Abläufe und Regeln sind ein wichtiger Input für Eltern. Sollte privat oder beruflich etwas anstehen, ist es immer ratsam, über die Kontaktdaten der Ansprechpersonen zu verfügen. Meist befinden sich nützliche Infos auf der Website oder im Sekretariat der Schule. Einfach mal vorab alles abklären, dann klappt’s bestimmt.
     
  • Taschentücher statt Glücksbringer 
    Der erste Schultag ist ein besonderer Tag im Leben eines jeden Kindes und Elternteils. Er bringt eine Vielzahl an Emotionen hoch. Deshalb darf eine Packung Taschentücher nicht fehlen. So sind kleine Freudentränen im nu weggezaubert.
     
  • Powernap statt Kuscheltier
    So wie Kinder neben Hausaufgaben und Lernen genügend Freizeit brauchen, sollten auch Eltern ausreichend Erholungszeit einplanen. Das klapp ganz gut, wenn die Kinder bei Freunden sind, den Musikunterricht besuchen oder Sporttraining haben. 10 Minuten Powernapping kann bereits für Tiefenentspannung sorgen. Herrlich!

Mit der Elternschultüte als Begleiter fällt ein entspannter Schulstart leichter. Wir von Gourmet wünschen allen Kindern, Müttern und Vätern einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr 2019/2020.

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Essen am Arbeitsplatz: Neue Vielfalt im Herbst und Winter

Im September sind nach der Urlaubszeit viele von uns wieder im Berufsleben gelandet. Gourmet Business erleichtert den Umstieg mit kulinarischen Highlights beim Essen am Arbeitsplatz. Das neue Herbst/Winter À la Carte-Sortiment ist vielfältig und bietet für jeden etwas. Für den großen oder kleinen Hunger, vegetarisch oder mit hochwertigem Fleisch, für Gesundheitsbewusste und für Gäste mit einer Laktose- oder Glutenunverträglichkeit.

Österreich am Teller

Unsere regelmäßigen Gästebefragungen zeigen, dass unseren Mittagsgästen die Herkunft und Natürlichkeit der Lebensmittel besonders wichtig sind. Ohne Zusatz von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und Farbstoffen ist für uns schon immer selbstverständlich. Und auch, dass wir unsere Zutaten so oft wie möglich bei Lieferanten in Österreich einkaufen. Bereits zwei Drittel der Lebensmittel kommen aus der Region.

Besonders freut es uns aber, dass wir bei unseren Gourmet Business À la Carte-Speisen ab sofort auch 100 Prozent Hühnerfleisch aus österreichischer Herkunft garantieren können. Wir bauen dabei auf unsere langjährigen Partnerschaften mit österreichischen Landwirten und Betrieben. Nur so ist möglich, heimisches Hühnerfleisch in der von uns geforderten Qualität in ausreichender Menge zu bekommen. Rindfleisch, Kalbfleisch, Schweinefleisch und Wild kommen bereits seit vielen Jahren 100 Prozent aus Österreich. Außerdem verwenden wir für unsere Gourmet Business À la Carte-Speisen ausschließlich Eier aus Freilandhaltung oder Bio-Ware.

Teller mit Fleisch, Gemüse und Kartoffeln

Bio, Österreich, Tex Mex und Fit mit Genuss

Im Herbst und Winter haben wir wieder viele neue Gerichte, aber auch die beliebten Klassiker der österreichischen und internationalen Küche im Sortiment.
Für noch mehr Abwechslung sorgen unsere beliebten Aktionswochen:

  • Ab Mitte September servieren wir bei unseren Bio-Wochen regionale, erntefrische Bio-Gerichte. Entwickelt in Zusammenarbeit mit dem WWF Österreich, gekocht in unserer Küche mit Zutaten, die zu 100 % aus biologischer Landwirtschaft stammen: wie zum Beispiel gebackener Kürbis mit Petersilkartoffeln oder Rindsbraten mit Kaiserspätzle. Dazu servieren wir viele interessante Daten & Fakten zum Thema Bio. Hier erfahren Sie mehr:
    Bio, logisch! Alleskönner Bio
    Bio, logisch! Die Zukunft ist Bio
    Bio, logisch! Mit Herz & Siegel
  • Typisch Österreich heißt es wieder im Oktober mit unseren kulinarischen Klassikern: Von Paprikahenderl mit Nockerl über Blunzenstrudel bis zum Scheiterhaufen mit Vanillesauce –  für jeden Geschmack ist etwas dabei.
  • Und mit unseren Tex-Mex-Wochen ab Mitte November bringen wir Ihren Gaumen zum Schwingen: Tortilla con Pollo, Chilli con Carne oder Gemüse Burrito – es wird bunt und feurig.
  • Fit-mit-Genuss steht ab Jänner im Mittelpunkt. Speisen mit max. 550 Kcal machen es Ihnen noch leichter, sich auf dem Arbeitsplatz ausgewogen zu ernähren. Heuer erstmals neu im Angebot sind zum Beispiel Tandoori Huhn mit Minz-Couscous oder die Buddhistische Fastenspeise.

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Unser Bio-Kürbis aus Österreich
 

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Unser Bio-Kürbis aus Österreich

Biobauer Gerhard Michaeler - ein Lieferantenporträt

Er ist im Herbst „Stammgast“ in der Gourmet-Küche, der feine Butternusskürbis. Biologisch aufgewachsen in Österreich, unter anderem im Marchfeld. Sein zartes Fruchtfleisch passt perfekt für unsere saisonalen Bio-Kürbisgerichte – egal ob Cremesuppe oder Kürbisgemüse. Um zu sehen, wie unser Lieblingskürbis aufwächst und um mehr über biologischen Gemüseanbau zu erfahren, machen wir uns auf den gar nicht so weiten Weg raus aufs Land. In Niederösterreich, im östlichen Marchfeld, treffen wir beim Kürbisfeld in Marchegg den Bio-Bauern Gerhard Michaeler.

Biokürbisfeld im Marchfeld

Biobutternusskürbis auf dem Feld

Bio aus Leidenschaft und Überzeugung

„Dieses Feld wird schon lange biologisch bearbeitet“, erzählt uns Gerhard Michaeler. Denn bereits vor mehr als 20 Jahren hat er als Jungbauer den elterlichen Betrieb auf 100 % Bio umgestellt. Und sich seither viel damit beschäftigt, welches Gemüse und welche Sorten am besten zum Klima und zum Boden in Marchegg passen. Die Bio-Butternusskürbis-Sorten Diana und Barbara gedeihen hier perfekt, wenn es bei der Aussaat feucht und danach sonnig genug ist. Und natürlich, weil Biobauer Michaeler den Ackerboden fruchtbar hält.

Biobauer Gerhard Michaela

Auf den Boden kommt es an

Biolandwirtschaft verzichtet auf leicht lösliche, mineralische Dünger und auf Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen Pestiziden. „Der Boden bleibt gesund, weil wir auf natürliche Kreisläufe setzen“, so der Bioexperte. „Besonders wichtig ist es, auf den Feldern jedes Jahr andere Gemüse- und Getreidesorten zu setzen. Wo heuer unser Kürbis gedeiht, sind im Vorjahr Rote Rüben gewachsen, im nächsten Jahr wird es Getreide sein.“ Eine abwechslungsreiche Fruchtfolge ist der Fachbegriff dafür. Dadurch kann sich der Boden selbst regulieren, er bleibt kräftig, nährstoffreich und gesund.

Unser Biobauer wird dabei vom Landbau-Experten Manfred Hansi von der Erzeugerorganisation ETG unterstützt. Das biologische Saatgut kauft die Genossenschaft gemeinsam direkt beim Züchter ein.

Besuch am Kürbisfeld

Händisch geerntet

Je nach Witterung und Sorte fällt die Kürbisernte auf September, Oktober oder November. Der reife Biokürbis wird händisch geerntet und dann ganz rasch verarbeitet. Biobauer Michaeler und seiner Familie ist es ein großes Anliegen, Kinder und Erwachsene von natürlichen Lebensmitteln zu begeistern. Deshalb öffnet der Biobetrieb gerne seine Türen für BesucherInnen und Workshops. Mehr dazu auf www.biogemuese-marchfeld.com

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Bio, logisch! Wichtiger Baustein einer umweltfreundlichen Ernährung

Gemeinsam können wir den ökologischen Fußabdruck der Ernährung signifikant verringern, wenn wir:

  • Weniger und dafür besseres Fleisch essen.
  • Mehr auf Bio setzen.
  • Weniger Lebensmittel verschwenden.

Wie diese drei „Säulen“ eines nachhaltigen Ernährungssystems zusammenhängen, zeigt auch eine Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau: Demnach könnten sich die neun Milliarden Menschen, die 2050 auf unserem Planeten leben werden, vollständig biologisch ernähren. Dafür müssten wir beim Fleisch um ein Drittel zurückschrauben und Lebensmittelverschwendung um 50 Prozent eindämmen.

Grafik Ansatzpunkte für eine klimafreundlichen Ernährung

Jede und jeder von uns kann einen Beitrag für eine umweltfreundliche Ernährung leisten:

  • Als KonsumentInnen: Mehr Lebensmittel in Bio-Qualität, Fleisch in Maßen, Gemüse in Massen
  • Als Unternehmen: Bio-Angebot stetig vergrößern, weniger, dafür besseres Fleisch, Bewusstseinsbildung
  • Als politische Verantwortliche: Bio-Vorreiterrolle stärken, öffentliche Hand als Vorbild, transparente Fleischherkunft

So starten wir heute gemeinsam in eine umweltfreundliche Ernährung!

Dieser Artikel ist Teil unseres Themenschwerpunkts „Ernährung & Klima“. Die Naturschutzorganisation WWF Österreich und Gourmet setzen sich in einer mehrjährigen Partnerschaft für eine klima- und umweltfreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier auf dem Gourmet-Blog regelmäßig Informationen und Tipps, die uns dabei unterstützen, nachhaltiger zu leben.

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Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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Vor mehr als 20 Jahren waren ökologische Lebensmittel noch ein Nischenthema. Und Bio-Gerichte kamen zu Hause und in der Gemeinschaftsverpflegung am Arbeitsplatz, in Kindergärten, Schulen oder Einrichtungen noch selten auf den Tisch.

Bio-zertifiziert seit 1997

Wir von Gourmet waren daher mit der Bio-Zertifizierung und den ersten Speisen mit Bio-Siegel im Jahr 1997 Vorreiter in der Branche in Österreich. Gemeinsam mit den Bio-Pionieren der Landwirtschaft konnten wir das ökologische Angebot laufend erhöhen. Denn es ist uns wichtig, die Natur und das Klima zu schützen und zum Erhalt der natürlichen Ressourcen für unsere Kinder und Enkelkinder beizutragen.

Heute kommt bei Gourmet bereits mehr als ein Viertel aller Zutaten aus biologischem Anbau. Unser Einkaufsteam pflegt langjährige Partnerschaften mit regionalen Bio-Lieferanten, die unsere Küchen täglich frisch mit den besten Lebensmitteln versorgen.


Foto: Bio-Apfelschmarren mit Bio-Äpfeln aus der Steiermark

Garantiert Bio mit Bio-Siegel

Wenn ihr beim Essen am Arbeitsplatz oder in der Schule sicher sein wollt, dass Bio drin ist, wenn Bio draufsteht, dann schaut auf das Bio-Siegel. Denn nur zertifizierte Speisen geben euch Sicherheit. Wenn lediglich natürlich oder naturnah danebensteht, gibt es keine Garantie, dass die Speisen Bio sind und ihr damit biologisch wirtschaftende Landwirte und Unternehmen unterstützt.

Wir bei Gourmet halten uns an die strengen Vorgaben des Bio-Siegels. Besonders wichtig ist dabei die transparente Bio-Auslobung. Wir dürfen beispielsweise eine Speise nur dann als Bio ausloben, wenn nur Zutaten aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft enthalten sind und die Rezepturen von der Bio-Kontrolle geprüft sind.

Die Einhaltung wird von Österreichs führender Bio-Kontrollstelle quartalsweise penibel überprüft und jährlich zertifiziert. Im Mittelpunkt der Kontrollen der Austria Bio Garantie steht die Rückverfolgbarkeit aller Bio-Zutaten, unsere Bio-Lieferanten und das Spezifikationsmanagement. Darüber hinaus werden die Bio-Warenströme jährlich von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer geprüft.

Ihr könnt also sicher sein, dass unsere Bio-Speisen nicht nur gut schmecken, sondern auch garantiert Bio sind. Bio mit Herz & Siegel!

Dieser Artikel ist Teil unseres Themenschwerpunkts „Ernährung & Klima“. Die Naturschutzorganisation WWF Österreich und Gourmet setzen sich in einer mehrjährigen Partnerschaft für eine klima- und umweltfreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier auf dem Gourmet-Blog regelmäßig Informationen und Tipps, die uns dabei unterstützen, nachhaltiger zu leben.

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Ein Viertel unseres ökologischen Fußabdrucks wird durch die Ernährung verursacht. Hier spielt es nicht nur eine Rolle, welche Lebensmittel wir essen, sondern auch wie diese produziert wurden. Die konventionelle Landwirtschaft belastet Böden und Gewässer und verstärkt auch das Insektensterben. Damit nicht genug: Es herrscht eine große Abhängigkeit von fossiler Energie, weil die Produktion von mineralischen Düngemitteln enorm viel Energie benötigt. Das feuert die Klimakrise weiter an.

Bio - gut für’s Klima

Eine langfristige Lösung zur Ernährung der Weltbevölkerung braucht einen intakten Planeten. Das erfordert eine radikale Veränderung der Lebensmittelproduktion. Setzen wir auf Bio-Produkte, investieren wir in diese Zukunft.

Alleine deren Klima-Belastung ist durchschnittlich 10 - 50% geringer im Vergleich zu konventionellen Produkten. Wieso ist das so?

  • Bei Bio werden keine Mineraldünger aus Erdgas oder Erdöl eingesetzt, sondern natürlicher Kompost, Mist oder Jauche.
  • Andererseits ist Bio-Landwirtschaft sehr schonend zum Boden. Und dieser speichert sehr viel CO2!
  • Ein dritter Punkt: Gerade bei tierischen Produkten wie Fleisch und Milch schneidet Bio viel besser ab. Das liegt daran, dass heimische Futtermittel anstatt Soja aus Südamerika an die Tiere verfüttert werden. Das schützt die Regenwälder und vermindert den Ausstoß von Treibhausgasen, die beim Abholzen entstehen.

Dieser Artikel ist Teil unseres Themenschwerpunkts „Ernährung & Klima“. Die Naturschutzorganisation WWF Österreich und Gourmet setzen sich in einer mehrjährigen Partnerschaft für eine klima- und umweltfreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier auf dem Gourmet-Blog regelmäßig Informationen und Tipps, die uns dabei unterstützen, nachhaltiger zu leben.

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Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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Biologische Lebensmittel sind inzwischen überall zu finden. Supermärkte werben damit und auch in Restaurants und Kantinen sowie beim Kindergarten- und Schulessen kommen immer öfter Bio-Speisen auf den Teller. Dennoch passiert es häufig, dass Menschen zwar positiv über Bio denken, aber nicht genau wissen, was es denn bedeutet.

Die biologische Landwirtschaft gilt als die umweltschonendste Möglichkeit, Lebensmittel zu produzieren. Sie schont Ressourcen, schützt unsere Umwelt und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Dadurch unterscheidet sie sich klar von der konventionellen Bewirtschaftung.

Denken in geschlossenen Kreisläufen

Eine der wichtigsten Prinzipien der biologischen Landwirtschaft ist das Denken in geschlossenen Kreisläufen. So verzichtet sie etwa auf den Einsatz von Kunstdünger, welcher in der Herstellung sehr energieintensiv ist, und verwendet ausschließlich organische Dünger, die meist vom Bauernhof selbst stammen. Was also am Hof anfällt, wird wiederverwendet, wie z.B. Kompost oder Wirtschaftsdünger (Mist, Jauche, Gülle).

Natur statt Chemie

Ein anderes Prinzip ist das Nutzen von natürlichen Selbstregulierungs-Mechanismen. Anstatt durch Chemie in die Mechanismen der Natur einzugreifen und Pestizide zu verwenden, werden Nützlinge gefördert; anstatt Kunstdünger auszubringen, garantieren vielfältige Fruchtfolgen einen gesunden Boden.

 

Vorteile auf allen Ebenen

Das Bio-Siegel garantiert also, dass keine chemischen Pestizide oder Düngemittel eingesetzt werden und Fruchtfolgen weit und abwechslungsreich gestaltet werden. Außerdem kommen keine genetisch veränderten Organismen zum Einsatz. Auch für die Tierhaltung bringt die biologische Produktion Vorteile: Futtermittel werden ökologisch und ohne Zusätze produziert und die Tierhaltung artgerecht und flächengebunden organisiert. Wer also zu Bio greift tut nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern schont Umwelt und Tiere und fördert die Artenvielfalt.

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Über die Autorin

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Bewegt durch alle Lebensphasen: Fitness für Senioren

Für ein schwungvolles Leben ist regelmäßige körperliche Aktivität ebenso wichtig wie eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung. Die Vorteile eines bewegten Alltags liegen dabei auf der Hand: Denn Aktivität stählt nicht nur unsere Muskeln, sondern wirkt sich auch positiv auf Stresslevel, Schlafqualität, mentale Leistungsfähigkeit und unser Sozialleben aus.

Mindestens 150 Minuten pro Woche

Laut Expertenempfehlung sollten gesunde Erwachsene ab dem 65. Lebensjahr wöchentlich mindestens 2,5 Stunden Bewegung mittlerer Intensität ausüben. Das entspricht einem Anstrengungsniveau, bei dem man zwar noch Gespräche führen, aber nicht mehr singen kann.

Wer gut im Training steht und fit ist, kann mit Bewegung höherer Intensität (also Aktivitäten, bei denen nur noch kurze Wortwechsel möglich sind) die Dauer auf mindestens 75 Minuten pro Woche reduzieren. Dabei sollten die einzelnen Bewegungsportionen allerdings nicht zu klein ausfallen: Denn für eine positive Wirkung sind Einheiten von mindestens zehn Minuten vorteilhaft.

Fällt der Bewegungshunger größer aus oder soll ein stärkerer Effekt erzielt werden, können auch ältere Menschen das wöchentliche Pensum auf 300 Minuten Aktivität mittlerer bzw. 150 Minuten Aktivität höherer Intensität ausweiten – oder beide Formen bedarfsgerecht kombinieren.

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt

Ist ein umfangreiches Bewegungsprogramm nicht möglich, kann die körperliche Fitness auch in kleinen Schritten gesteigert werden: Denn selbst der Übergang von Inaktivität zu kürzeren Mobilitätsphasen ist ein Erfolg.

Bestehen körperliche Beeinträchtigungen, müssen Bewegungsart und -ausmaß aber jedenfalls mit einem Arzt geklärt werden.

Senioren machen gemeinsam mit Jüngeren Gymnastik

Ausdauer trifft Kraft

Wer seinen Körper gezielt stärken möchte, sollte Ausdauertraining (etwa in Form von Walken, Schwimmen, Radfahren oder Wandern) mit Kräftigungsübungen für alle großen Muskelgruppen kombinieren. Das steigert nicht nur die Fitness, sondern wirkt auch positiv auf Knochen und Balance. Eigengewichtsübungen eignen sich dazu ebenso wie Training mit Hilfsmitteln wie Gymnastikball, Elastikbändern oder Hanteln.

Sich um seine Muskelkraft zu kümmern, wird mit fortschreitendem Alter auch zunehmend wichtiger: Schließlich verlieren unsere Muskeln schon ab dem 30. Lebensjahr jährlich rund 10 % ihrer Masse, wenn wir nicht gegensteuern.

Älterer Mann beim Radfahren

Einfach zur täglichen Dosis

Unsere Fitness können wir aber auch im Alltag einfach und effektiv verbessern. Indem wir kürzere Wegstrecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, konsequent Treppen steigen, uns im Garten betätigen oder eine Haltestelle früher aus dem Bus aussteigen, füllen wir einen Teil unseres Bewegungspensums beinahe unbemerkt.

Wenn wir vor oder nach dem gemeinsamen Nachmittagskaffee einen Spaziergang einplanen, können wir die tägliche Bewegungsportion aber auch in Gesellschaft einnehmen. Die gute Nachricht: Schon 30 Minuten Aktivität im Spaziertempo können das Wohlbefinden deutlich steigern. Wenn das nicht Ansporn gibt, jede Gelegenheit für Bewegung an der frischen Luft zu nutzen!

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Quellen:
https://www.gesundheit.gv.at/leben/altern/ernaehrung-im-alter/bewegung-senioren
https://www.gesundheit.gv.at/leben/bewegung/gesund-durch-sport/bewegungsempfehlungen-senioren
http://fgoe.org/sites/fgoe.org/files/2017-10/2012-10-17.pdf
http://www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/gesundheitsthemen/bewegung-im-alter/
https://www.aktivshop.de/ratgeber/sport-freizeit/seniorensport-mehr-lebensqualitaet-durch-bewegung-auch-im-hohen-alter/
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2018-04/bewegung-im-alter-es-muss-nicht-immer-sport-sein/

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Bunte Vielfalt im Überfluss

Der Sommer beschenkt uns mit einer Überfülle an schmackhaften und bunten Schätzen, die jeden Gemüsegarten oder Bauernmarkt in ein wahres Eldorado verwandeln. Da wetteifern geniale Gemüsegeschöpfe in all ihrer Pracht um unsere Aufmerksamkeit:  Besonders die allseits beliebten Paradeiser, Paprika und Zucchini, aber auch Kürbisse, Melanzani, Rote Rüben und Karotten begeistern in ihrer Sortenvielfalt mit den unterschiedlichsten Farben, Formen und Größen.

Paradeiser in einem Korb
© www.cityfarm.wien

Vitaminreserve für den Winter

Um sich an der Fülle der Farben und Geschmäcker auch noch später im Jahr zu erfreuen, bietet sich zur Haltbarmachung das Einkochen zu Marmeladen, Kompott oder sogar Ketchup an. Neue und lustige Ideen wie Kürbismarmelade oder pikantes Paradeiser-Ketchup können dann auch noch im Winter genossen werden.

Und nicht nur im eigenen Garten oder auf den Märkten findet Ihr diverse Vitaminbomben. Wenn Ihr ab August oder September in Wäldern und an Wegrändern unterwegs seid, so entdeckt ihr sicher den einen oder anderen Hollerstrauch mit seinen reifen, schwarzen Früchten. Achtung: diese sind nicht roh verzehrbar, schmecken aber gekocht als Hollerröster vielen Kindern ganz vorzüglich.

Kleiner Maltipp am Ende: mit Rote-Rüben-Saft und dem Saft der Hollerbeeren lässt es sich auch ausgezeichnet malen. Mehr Tipps, wie ihr mit gesundem Gemüse mit euren Kindern basteln könnt, erfahrt ihr hier.

Rezept für pikantes Paradeiser-Ketchup

Zutaten:
1000g Paradeiser, am besten reife, aromatische Fleischparadeiser
200g    Paprika oder Chili, wenn ihr es scharf mögt
200g    Zwiebeln
125ml  milder Apfelessig
180g    brauner Zucker
25g      frischer Ingwer, geschält und fein gehackt
5          Zehen Knoblauch, gepresst
Salz
Kreuzkümmel
2 EL    Apfelpektin oder Quittin

Und so wird es gemacht:

  • Paradeiser waschen, Stielansätze herausschneiden und grob würfeln
  • Paprika waschen, Stielansatz und Kerne entfernen, fein würfeln
  • Zwiebel hacken
  • Gemüse mitsamt dem Essig, Zucker und den Gewürzen in einen Topf geben und alles zusammen weichkochen.
  • Dann mit dem Mixstab pürieren, Pektin hinzufügen und nochmals 3-5min kochen.
  • Sofort heiß in Schraubgläser abfüllen

Hollerröster im Glas
© www.cityfarm.wien

Rezept für Hollerröster

Zutaten:
500 g Hollerbeeren
250 ml Wasser
10 Stück Zwetschken
1 Apfel
50 g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Zimtpulver
1 Prise Nelkenpulver
30 g Speisestärke

Und so wird der Hollerröster zubereitet:

  • Hollerbeeren abrebeln.
  • Zwetschken in zwei Hälften schneiden und entkernen
  • Apfel schälen und klein schneiden
  • Alles zusammen mit Wasser, Zucker, Vanillezucker sowie den Gewürzen in einem Topf aufkochen und gut durchkochen lassen
  • Stärke mit etwas lauwarmen Wasser glattrühren und in den Topf einrühren. Unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen
  • Den Röster kann man warm genießen, er kann aber auch kochend heiß in Gläser gefüllt werden und hält so mehrere Monate

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Gemüselust im Sommer

Bastelideen für Radieschen, Gurken und Co.

Im Sommer steht uns eine fast unendliche Vielfalt an Obst und Gemüse zur Verfügung. In verschiedenen Farben, Formen und Größen. Angesichts dieses bunten Potpourris ist auch die Neugierde der Kinder schnell geweckt. Was würde wohl im Ernte- oder Einkaufskorb landen, wenn wir Ihnen zur Abwechslung die Entscheidung überließen? Mit einer Kostprobe vor Ort kommen die lieben Kleinen sicherlich auf ihren ganz eigenen Geschmack!

(Bild: Ein Rezept aus der Gourmet-Kinderkochwerkstatt - "Schneckenrennen")

Gurken zu Schnecken geschnitten - Schneckenrennen
© www.cityfarm.wien

Bastelideen für Kinder

Zuhause angekommen, könnt ihr der Gemüselust noch eine kreative Note hinzufügen: Mit so manchen der neu erstandenen Schätze lässt sich nämlich vor dem Essen auch noch hervorragend basteln. Aus Gurken, Radieschen oder Karotten könnt ihr sogar kleine Kunstwerke schnitzen. Gurken lassen sich ganz leicht in Sterne, Herzen und Blumen verwandeln: Einfach in Scheiben schneiden und mit Hilfe von Keksformen ausstechen.

Tipp: Nützt auch die Gemüsereste. Sie lassen sich sehr gut für einen Sommersalat oder eine sommerliche Gemüsesuppe verwenden.

Radieschenmaus
© www.cityfarm.wien

Etwas komplizierter sind die Radieschen-Mäuse: Dafür die Radieschen waschen und die Blätter sauber abschneiden. Der Blattansatz soll noch sichtbar sein – als Schnauze! Jetzt von der Unterseite vorsichtig eine Scheibe abschneiden, so dass die Maus gut stehen kann. Die Wurzel dranlassen – die wird das Mäuseschwänzchen! Das abgeschnittene Unterteil längs halbieren – jetzt haben wir die Ohren! Jetzt oberhalb der Schnauze quer einen Schlitz schneiden, und beide Ohren hineinschieben. Fertig ist das rosa Mäuschen!

So sieht Gemüse nicht nur besonders hübsch aus, sondern wird Eurem Nachwuchs auch ausgezeichnet schmecken!

Rote Rübe – zu neuem Leben erweckt
Ihr habt schon Rote Rüben im Garten oder am Markt entdeckt? Dann könnt ihr damit ein cooles Experiment machen: Rote Rüben gehören nämlich zu jene Gemüsearten, die nach der Ernte weiter wachsen können.

Dazu schneidet ihr nur ein fingerbreites Stück unterhalb des Blattansatzes ab und legt dieses in einen Teller mit etwas Wasser. Wenn ihr regelmäßig Wasser nachfüllt, könnt ihr beobachten, wie nach ein paar Tagen wieder erste neue Blätter aus dem Blattansatz sprießen. Diese können nach Lust und Laune geerntet werden und sind besonders schmackhaft  im Salat oder leicht angedünstet als Beilage.

Rote Rüben
© www.cityfarm.wien

Übrigends, mit Rote-Rüben-Saft kann man auch ausgezeichnet malen.

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Besuch am Land, wo unser Gemüse wohnt

Schneider’s Gemüseland in Groß-Enzersdorf – ein Lieferantenporträt

Nur wenige Kilometer von unserer Küche in Wien Liesing entfernt erstrecken sich die grünen Felder des Marchfelds – das zu Hause von knackig frischem Bio-Gemüse für unsere gesunden Gerichte. Es ist wie beim Gemüsegarten daheim, bei dem die Ernte auch nicht weit in den Kochtopf hat.

Gemüse als Familientradition

Gemeinsam mit unserem Einkaufsteam sind wir unterwegs zu unserem langjährigen Partner Schneider‘ Gemüseland in Groß-Enzersdorf. Die Geschwister Barbara, Thomas und Josef erwarten uns bereits mitten im Bio-Mais-Feld. Barbara Kargl ist für den Einkauf und Verkauf verantwortlich, Thomas und Josef Schneider für die Bio-Landwirtschaft und die Verarbeitung gleich nach der Ernte.

Schneiders Gemüseland Familienfoto im Maisfeld

Die Großmutter hat mit der Landwirtschaft begonnen. Die Eltern haben sie ausgebaut, erzählt uns Barbara Kargl. „Wir Geschwister haben die Landwirtschaft dann übernommen, modernisiert und durch eine Produktion für frisches Tiefkühlgemüse ergänzt. Gourmet war dabei für uns ein Partner der ersten Stunde und seitdem immer an unserer Seite.“ Regelmäßiger Austausch und Qualitätskontrollen gehören da natürlich dazu.

Frau Kargl mit Gourmet-Einkaufsteam

Mais groß

Am Maisfeld Schneiders Gemüseland mit Gourmet-Einkaufsteam

Alte Sorten, in biologischem Anbau

Mit der Natur zu arbeiten, ist hier im Betrieb ganz selbstverständlich. Schneider’s Gemüseland ist, so wie auch Gourmet, bereits seit mehr als 20 Jahren Bio-zertifiziert. Bio – d.h. garantiert ohne chemische Pestizide oder Düngemittel, Gentechnikfrei und eine abwechslungsreiche Fruchtfolge, die den Boden lebendig und reich an Nährstoffen hält. Hier auf den Bio-Feldern wird das Unkraut naturnah durch Striegeln klein gehalten. Und das bis zu 10 Mal im Jahr. Diese Sorgfalt schmeckt man in jedem Maiskorn und jeder Erbse.

„Wir haben versucht, wieder einige alte Sorten in die Region zurückzubringen“, erzählt uns Thomas Schneider, der leidenschaftlich gern in der Landwirtschaft arbeitet. „In den vergangenen Jahren waren es allein beim Bio-Mais sicher 50 Sorten, die wir ausprobiert haben.“ Und auch alte Gemüsesorten wie gelbe Karotten, Sellerie oder Pastinaken finden wieder ihren Platz auf den Feldern.

Maisqualität wird geprüft

Kostbares Wasser

Natürliche Ressourcen werden hier verantwortungsvoll eingesetzt, um dieses wertvolle Gut für die Kinder und Enkelkinder zu erhalten. „Besonders sparsam gehen wir mit Wasser um, das für uns gerade in Zeiten des Klimawandels ein besonders kostbares Gut ist“, betont Josef Schneider. Eigene Wasserprogramme und ein Projekt zur Elektrifizierung der Bewässerung helfen dabei, den Wasserverbrauch deutlich zu verringern.

Ebenso ernst nehmen die Geschwister die Kreislaufwirtschaft. In einer Kooperation mit einer Biogasanlage werden pflanzliche Abfälle wieder zu kostbarem Dünger für die Felder. Die Abwärme, die beim Tiefkühlen gewonnen wird, hält den Betrieb im Winter warm.

Kind beim Maisessen

Erbsenstrauch und Erbsen groß

Übrigends: Es dauert nur 1 Stunde, bis bei Schneider’s Gemüseland das frische Bio-Gemüse am Feld geerntet und im eigenen Betrieb tiefkühlfertig ist. Da bleiben Geschmack und Vitamine erhalten.

www.gemueseland.at

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Kühlendes Essen gegen die Hitze

An heißen Tagen ist der Ventilator unser bester Freund im Büro oder zu Hause. Denken Sie an Abkühlung, träumen Sie bestimmt davon, sich an einem schattigen Plätzchen und in luftiger Kleidung zu entspannen. Wussten Sie, dass auch Nahrungsmittel, die Sie regelmäßig zu sich nehmen, für mehr Frische im Alltag sorgen?

Lebensmittel, die mehr als nur sättigen

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und bei Ayurveda spielt die heilende Wirkung von Nahrungsmitteln eine wichtige Rolle. Aber auch wenn Sie der Alternativ-Medizin bisher keine Beachtung geschenkt haben, werden Sie rein intuitiv zu kühlenden Gerichten im Sommer und wärmenden Speisen im Winter greifen.

Überlegen Sie, wann Sie eher Lust auf Gurkensalat haben und wann Sie eine Gulasch-Suppe bevorzugen!

Natürlich beeinflusst auch das Angebot im Supermarkt, Restaurant und am Arbeitsplatz Ihre Auswahl. Saisonales und regionales Obst sowie auch Gemüse gestalten beispielsweise das Angebot mit. Stehen Sie im Sommer vor knackigen Gurken aus der Region, bekommen Sie wahrscheinlich Lust auf einen Salat.

Ein Teller mit Mozzarella, Tomaten und frischen Kräutern ist ein erfrischender Snack für Zwischendurch.

Für mehr Frische im Sommer

Sommersuppen eignen sich besonders gut für ein wenig Abkühlung bei hohen Temperaturen. Die Suppen müssen aber nicht immer nur kalt sein. Neben einer Gurkensuppe oder einer klassischen Gazpacho können Sie auch warme Suppen essen, solange die nicht zu deftig ausfallen. Wie wäre es mit einer klaren Gemüsesuppe und dazu Grießnockerl? Oder einer italienischen Minestrone, die auch für ein wenig südliches Flair sorgt?

Damit Sie auch noch nach der Mittagspause fit bleiben, sind Salate eine gute Wahl. Erdäpfelsalat, Karottensalat, Mozzarella mit Paradeisern oder Gurkensalat mit Rahmdressing? Das hört sich nicht nur gut an, sondern ist auch ideal, um nicht ins Schwitzen zu kommen.  Als Snack für Zwischendurch eignet sich ein frischer Fruchtsalat mit Basilikum und Ingwer oder ein Joghurt mit Beeren.

Wasser: Das Lebenselexier des Körpers

Apropos Ingwer: Scharfe Gewürze haben auch eine kühlende Wirkung. Kein Wunder, dass Menschen in südlichen Ländern gerne scharf essen. Manchen bekommt die Schärfe nicht gut. Und dann kann es passieren, dass es einem noch heißer wird. Neigen Sie dazu, schnell zu schwitzen, bleiben Sie besser bei frischen mediterranen Kräutern.

Gerade im Sommer sollten Sie versuchen, weniger Fleisch zu essen. Denn für Fleisch braucht Ihr Körper mehr Energie und dadurch erzeugt er mehr Wärme. Setzen Sie im Sommer also auf mehr vegetarische Gerichte! Eine große Auswahl an köstlichem Gemüse wie Melanzani, Zucchini, Paprika und Radieschen erleichtert Ihnen die Umstellung. Auch Fisch und Pasta passen gut in den Sommer.

Nicht nur was Sie essen, sondern auch wie oft und wie viel Sie essen, ist wichtig. Zu viel Essen macht müde. Wir empfehlen deshalb, regelmäßig kleinere Portionen zu essen. Lassen Sie sich dabei Zeit und genießen Sie bewusst. Ein knackiger Apfel oder eine Nektarine bietet sich als Energie- und Frischekick für die Pause am Nachmittag an.

Zitronenwasser: Leitungswasser mit aufgeschnittenen Zitronenscheiben und frischen Kräutern.

Die richtige Temperatur für Ihr Getränk

Gerade wenn die 30 Grad Marke überschritten wird, heißt es: Trinken, trinken, trinken. Schon ein Wasserverlust von 10 Prozent im Körper beeinträchtigt unser Wohlbefinden und die Konzentration. Am besten trinken Sie ungezuckerte Getränke wie Leitungswasser, Mineralwasser und Tee.

Tee im Sommer? Ja. Ein warmer Zitronenmelissen- oder Pfefferminz-Tee wird Sie garantiert nicht aufheizen. Wenn Sie den Tee auskühlen lassen und Eiswürfel hinzufügen haben Sie einen selbstgemachten Eistee vor sich!

Achtung! Eiskalte Getränke machen keinen Sinn. Trinken Sie eher lauwarme und kühle Getränke. Besteht Ihr Glas fast nur aus Eiswürfel, wird Ihr Körper die Kälte ausgleichen und Ihnen ist wieder heiß.

Wussten Sie, dass man in Ländern wie Ägypten täglich mehrere kleine Tassen Schwarztee mit Pfefferminz-Blättern trinkt? Die Menschen verzichten dort völlig auf sehr kalte Getränke.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Tipps etwas Abkühlung verschaffen und wünschen erfrischende Momente!

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Quellen:

Ernährung nach TCM
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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Sommer plus Sonne gleich Sorglosigkeit? Damit diese Rechnung aufgeht, sollten ältere Menschen auf umsichtiges Verhalten setzen: Denn die heißesten Tage des Jahres sind eine Herausforderung für Kreislauf und Körper. Wie Ernährung dazu beitragen kann, selbst bei Höchsttemperaturen einen kühlen Kopf zu bewahren, verraten wir in diesem Beitrag.

Warum Hundstage?

Als Hundstage bezeichnet der Volksmund den Zeitraum zwischen 23. Juli und 23. August – also den hitzigen Höhepunkt des Sommers, zu dem das Sternbild des Großen Hundes vollständig am Nachthimmel zu sehen ist.

Hundeelend müssen wir uns trotz ihrer herausfordernden Temperaturen nicht fühlen: Indem wir ausreichend trinken, vorzugsweise ungekühlte bis lauwarme Erfrischungen wählen, die Mittagshitze meiden und passende Gerichte auf unsere Teller zaubern, schaffen wir die besten Voraussetzungen, um den Sommer in jeder Lebensphase zu genießen.

Sommersalat

Federleichter Genuss

Was im Sommer auf den Tisch kommt, sollte vor allem eins sein: leicht. Denn fettige Gerichte und deftige Hausmannskost müssen aufwendig verdaut werden und belasten unseren Körper zusätzlich.

Auf Genuss müssen wir dennoch nicht verzichten: Nährstoffreiche Gemüsegerichte und pflückfrische Salate, die wir mit (Thun)Fisch, Hühnerbruststreifen, Obstspalten oder Grillkäse verfeinern können, sind geschmackvolle Alternativen.

Wer schnell ins Schwitzen kommt, sollte außerdem zum Suppenlöffel greifen. Denn saisonal angepasste Kreationen wie kalte Gurkensuppe mit Kräutern, mediterrane Fisch- oder würzige Kressesuppe eignen sich hervorragend zum Auftanken von Mineralstoffen und Vitaminen. Wer es extravaganter mag, kann den Gaumen mit einer Erbsen-Minz-Suppe verwöhnen, die eine Extraportion Frische garantiert.

Für willkommene Abkühlung während der heißen Tage sorgt natürlich auch saftiges Obst (wie Melonen, Pfirsiche, Kirschen oder Erdbeeren) oder wasserreiches Gemüse (wie Paradeiser und Gurken), das sich pur oder mit leichtem Joghurt-Dip genießen lässt.

Senioren essen im Garten

Fingerfood olé!

Wie unkompliziert Ernährung bei Extremtemperaturen funktionieren kann, lehrt ein Blick gen Süden, wo anstelle übervoller Teller auch mal kleinere Häppchen auf den Tisch kommen. Während der Hundstage auf schmalere Hauptmahlzeiten umzustellen und dafür häufiger zu (gesunden) Snacks zu greifen, macht jedenfalls Sinn. Fingerfood erfreut sich im fortgeschrittenen Alter ohnehin großer Beliebtheit.

Wie wäre es also mit bunten Obst- und Gemüsespießen, Baguette-Scheiben mit Frischkäse und Lachs, Paprikaschiffchen mit Ricotta oder Blätterteigröllchen mit Spinatfüllung?

Erfrischung aus dem Glas

Auch eiweißhaltige Getränke eignen sich hervorragend als Zwischenmahlzeit und Frischekick: Buttermilch mit einem Schuss Mineralwasser lässt im Gegensatz zu Limonaden aber den Blutzuckerspiegel nicht nach oben schießen.

Sie sehen: Die Hundstage kulinarisch genussvoll zu verbringen, ist gar nicht schwer. Wir wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen!

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Hitze-Tipps für die Arbeit und Zuhause
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Quellen:
http://www.hundertjaehriger-kalender.com/bauernregeln/hundstage/
https://www.senioren-ratgeber.de/Gesundheit/Richtig-abkuehlen-bei-Hitze-224773.html
https://www.merkur.de/leben/genuss/sommer-diese-lebensmittel-machen-hitze-ertraeglich-8565107.html

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Frische Kräuter geben ein herrliches Aroma und sind noch dazu reich an vielen Inhaltsstoffen, die wir zur Erhaltung unserer Gesundheit und für ein gutes Immunsystem brauchen. Sie sind außerdem sehr wertvoll, um die Menge an Salz in unserem Essen zu begrenzen und trotzdem einen vollen Geschmack zu erreichen.

Im Handel sind frische Kräuter nicht immer in guter Qualität erhältlich und recht teuer. Was liegt also näher, als sie einfach im Garten, auf der Terrasse oder dem Fensterbankerl selbst anzubauen. So können wir den herrlichen Duft genießen, den die Kräuter an sonnigen Tagen verbreiten und die Bienen beobachten, die zufrieden von Blüte zu Blüte summen.

Wie und wo wachsen Kräuter am besten?

Die meisten Kräuter kommen aus dem Mittelmeerraum und mögen es daher sonnig,  warm und eher trocken. Ein von der Küche aus gut erreichbarer Platz ist natürlich besonders praktisch. Im Garten hat sich die Kräuterspirale sehr bewährt, bei der am höchsten Punkt trockenliebende Pflanzen und im tiefsten Bereich die Kräuter stehen, die etwas mehr Feuchtigkeit vertragen. Bei Regen sickert das Wasser einfach von oben nach unten durch. In Töpfen und Blumenkasten ist eine unterste Schicht an Kies oder Tonscherben als Drainage empfehlenswert, um Staunässe zu vermeiden.

Bunte Vielfalt

Die Vielfalt an aromatischen Kräutern ist schier unendlich und auch das Angebot an außergewöhnlicheren Variationen wie Salzkraut, Parakresse (Prickelknöpfchen), Schnittknoblauch, Waldmeister oder Olivenkraut wächst.

Besonders unkompliziert für den Balkon und die Terrasse sind sicher die robusten Klassiker wie Rosmarin, Thymian, Salbei oder Oregano, die auch Wind gut vertragen. Sie können als Jungpflanzen gekauft oder - die Variante für die Geduldigeren - auch aus Samen gezogen werden und erfreuen uns als mehrjährige Pflanzen lange.

Butterbrot mit Kräutern und Blumen
© www.cityfarm.wien

Selbst geschüttelte Butter mit frischen Kräutern und Blüten

Was auch viel Spaß macht: Aus Schlagobers selber Butter machen. Das geht nämlich ganz einfach.

Dafür brauchen wir:
ein Schraubglas, Füllmaß ca. 400 ml
250 ml Schlagobers
frische gehackte Kräuter, gleich ein paar Blüten mitzupfen
Salz und Pfeffer

Den Schlagobers ins Glas füllen und fest zuschrauben. Nun wird durchgehend kräftig geschüttelt und so das Fett in der Milch zum Verklumpen gebracht. Dies dauert nur etwa 3 Minuten. Anschließend die entstandene Buttermilch vorsichtig abgießen - sie ist ein herrlich erfrischendes Sommergetränk. Die streichweiche Butter wird nun mit den gehackten Kräutern und Blüten verrührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Mit frischem Brot genießen. Guten Appetit!

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Urban Gardening - der kleinste Garten ist ein Topf
Superwurm - ein Gartenheld erzählt 
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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Kinder und das gemeinsame Essen

Wie man das Essverhalten der Jüngsten positiv unterstützen kann

Die meisten Eltern von heute achten sehr bewusst darauf, was ihre Kinder essen. Ihr Ziel ist es, dass sich die Jüngsten der Familie gesund und ausgewogen ernähren. Doch so sehr sich Erwachsene um die richtige Ernährung bemühen, so schwierig ist es oft, damit bei den Kindern zu punkten. Statt den Kindern mit ständiger Wiederholung der ewig gleichen Merksätze auf die Nerven zu gehen, hilft es meistens, die Perspektive zu wechseln und auf anderen Wegen ans Ziel zu gelangen.

Das Rundherum

Kinder lernen am intensivsten über Beobachtung und über vorgelebtes Verhalten. Die Ausbildung von Ernährungsgewohnheiten erfolgt also überall, wo sich Kinder aufhalten, in Kindergärten, in Schulen, zu Hause und bei Freunden. Mit trockenen Fakten lassen sich Kinder kaum beeindrucken oder zu einem geänderten Verhalten bewegen. „Schokolade ist ungesund und schadet den Zähnen“ ist für Kinder eine zu abstrakte Aussage. Daraus können sie keinen Bezug zu ihrem eigenen Verhalten ableiten. Kinder unterscheiden vorerst nur zwischen „schmeckt“ und „schmeckt nicht“.

Kleine Kinder beim Essen von Gemüse

Gemeinsames Essen ist sehr wichtig

Kinder lieben jedoch Gewohnheiten und damit auch regelmäßige Mahlzeiten. Beim gemeinsamen Essen lernen Kinder ganz nebenbei geeignete Regeln und Tischsitten. Zum Beispiel, wie man das Besteck hält, oder dass man sich vor dem Essen die Hände wäscht. Darüber hinaus fördert das Zusammensein auch noch die Sprachentwicklung und Kommunikationsfähigkeit der Heranwachsenden. Auch auf die Auswahl der Nahrung wirkt sich das regelmäßige gemeinsame Essen positiv aus. Denn in Gemeinschaft sind Kinder auch experimentierfreudiger und eher bereit etwas Neues zu probieren.

Der stärkste Faktor bei den gemeinsamen Tischrunden ist die Vorbildfunktion. Kinder übernehmen das Essverhalten ihrer Vorbilder, seien es Eltern, PädagogInnen oder andere (oft ältere) Kinder. Aber Achtung: Das gilt sowohl für gute als auch für schlechte Angewohnheiten!

Das Auge isst immer mit

Jetzt sind wir auch schon bei der Essensatmosphäre, und die ist ja fast selbsterklärend. Da geht es um den Umgang miteinander und um das Ambiente. Ein schön gedeckter Tisch, ein heller Speisesaal mit Bildern an den Wänden und bunte Tischsets. Der Geräuschpegel ist auch wichtig und wird oft vergessen. Umso leiser es ist, umso besser können sich Kinder auf ihre Mahlzeit konzentrieren. Das alles trägt zum Erlernen einer gesunden Esskultur bei und unterstützt ein positives Essverhalten. Eine ansprechende Optik und gut schmeckende Speisen sind die besten Gustomacher.

Familie beim gemeinsamen Essen

Die eigene Selbstständigkeit fördern

Für Kinder ist es sehr wichtig, eigene Entscheidungen zu treffen. Das gilt auch beim Essen. Wenn Kinder selbst bestimmen dürfen, was und wie viel auf den Teller kommt, probieren sie viel lieber Unbekanntes aus. Besonders gut geht das mit einem Buffet. Nach unserer Erfahrung ist es für die Kleinsten ein wirkliches Highlight, wenn sie sich an einem eigenen Kinder-Buffet bedienen können. Wer dazu nachlesen möchte, kann hier Näheres über unseren Kinder-Buffetwagen erfahren.

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Fotos: Shutterstock

 

Mag. Claudia Ertl-Huemer

Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Große Portionen können mit zunehmendem Alter überfordern. Dann macht es Sinn, üppige Hauptmahlzeiten durch abgespeckte Varianten zu ersetzen und mit zusätzlichen Snacks für eine ausgewogene Ernährung zu sorgen. Weil klassische Häppchen wie belegte Brote oder Pudding wenig Abwechslung und beschränkten Nährstoffgehalt versprechen, möchten wir in diesem Beitrag Appetit auf Fingerfood machen, das unseren Körper auf genussvolle Weise unterstützt.

Vollkorn-Mini-Pizzen mit frischem Belag

Pizza steht nicht nur in jungen Jahren hoch im Kurs: Auch viele Senioren können sich für das facettenreiche italienische Nationalgericht begeistern. Die aus Vollkornteig selbst hergestellte Mini-Variante mit frischem Gemüse- oder Kräuterbelag eignet sich daher optimal als Snack für Zwischendurch.

Vollkorn-Mini-Pizza

Um den Klassiker in mundgerechte Form zu bringen, stechen wir aus der ausgerollten Teigmasse (hergestellt aus Vollkornmehl, Salz, Hefe und Olivenöl) mit einem Servierring kleine Kreise aus, um sie anschließend nach Belieben zu belegen und im Ofen goldbraun zu backen. Ein bis zwei dieser Häppchen bringen würzige Abwechslung in den Nachmittagstee.

Obstspieße & Rohkost-Teller

Für eine Extraportion Vitamine sorgen frisches Obst und saisonales Gemüse. Auf Spießchen oder liebevoll in Gläsern angerichtet, entsteht ein Genuss für alle Sinne. Die Kombination mit Eiweiß wie Naturjoghurts, Sauerrahm-Kräuter-Dips oder Hüttenfrischkäse sorgt für Sättigung und zusätzliche Frische auf dem Teller.

Polenta-Gemüseschnitten

Grieß- und Polenta-Gerichte erinnern an Kindheitstage und erfreuen sich gerade bei Senioren großer Beliebtheit. In Form kleiner Schnittchen eignet sich Maisgrieß aber nicht nur als Beilage zum Hauptgang, sondern auch als Snack für Zwischendurch.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Zucchini und/oder Karotten in feine Würfel schneiden und in etwas Suppe aufkochen. Anschließend die Polenta unter ständigem Rühren einstreuen, einige Minuten aufquellen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischen Kräutern wie Thymian verfeinern. In kleine gefettete Muffin- oder Auflauf-Formen gefüllt, darf die Masse auskühlen, ehe sie in kleine Häppchen bzw. handliche Pommes-Form geschnitten werden kann. Wer will, garniere noch mit Hartkäse – das steuert Kalzium bei und rundet geschmacklich ab.

Fischröllchen

Fettiger Fisch wie Hering oder Lachs ist reich an Omega 3-Fettsäuren und daher eine Bereicherung für unsere Teller. Die bei älteren Menschen besonders beliebte marinierte Variante aus dem Glas sollte allerdings mit Augenmaß genossen werden, da in ihren Saucen sehr viel Fett und Zucker stecken kann.

Fischröllchen

Fischröllchen selbst herzustellen, ist daher eine schmackhafte Alternative. Wer dazu nicht den Kochlöffel schwingen möchte, kann zur Schnellvariante greifen: Dazu Sauerrahm und/oder Frischkäse mit fein gehackter Dille vermengen und die glatt gerührte Masse auf einen Vollkorn-Tortilla-Fladen streichen. Anschließend mit Räucherlachs und Rucola belegen und zu Wraps einrollen, die in ca. 3 cm dicke Scheiben geschnitten zum mundgerechten Happen werden.

Egal auf welchen Snack die Wahl fällt: Liebe zum Detail und ein übersichtliches Arrangement dürfen niemals fehlen. Denn nur so wird aus der kleinen Zwischenmahlzeit großer Genuss.

Weitere interessante Artikel:
Geschmack kennt kein Alter: Appetitanregendes für Senioren
Frisch bleiben – durch ausreichendes Trinken im Alter

Quellen:
www.magazin66.de
www.health.belgium.be
www.gesundheit.de
www.chefkoch.de
www.gutekueche.at

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Altes Kirschkuchen-Rezept

Der Kirschkuchen meiner Mama ist für mich untrennbar mit Sommerferien, Freunden und saftigen Kirschen direkt vom Baum verbunden. Der volle Geschmack erinnert mich an eine unbeschwerte Zeit, ohne Gedanken an Kalorien, Zuckergehalt oder Vollwertgetreide. Damals war nur entscheidend, wer die Kerne weiter vom Flachdach spucken kann. Wenn ich den schnellen Kuchen heute selbst für Freunde backe, beschäftigt die Runde aber schnell die eine Frage: Kirschen mit oder ohne Kerne?

Kirschen in einer Schüssel

Fast schon eine philosophische Frage …

Für meine Mama war die Sache klar – natürlich mit Kernen. Bei insgesamt sechs Kindern, Garten, Gemüsegarten, Haushalt und Büroarbeit kam das Entkernen von Kirschen für sie überhaupt nicht in Frage. Und außerdem bleibt der Kuchen so viel saftiger, so ihre Überzeugung.

Die gänzlich konträre Meinung zu Kirschkuchen mit Kernen: Wäääh, Kerne spucken am Tisch, das geht gar nicht! Ja, kann ich auch gut nachvollziehen. Trotzdem wird in meiner Familie das alte Kirschkuchen-Rezept, das noch von der Großmutter meiner Mutter stammt, immer mit Kernen gebacken. Obwohl natürlich auch wir bereits stolze Besitzer von Kirschkern-Entfernern sind.

Zutaten für einen Kirschkuchen

Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf ein schnelles Kirschkuchen-Rezept – mit wenig Zutaten und dem Potenzial für eine angeregte Diskussion über Kerne, Kindheit und Kuchen – also Dinge, die wirklich wichtig im Leben sind.

Altes Kirschkuchen-Rezept –
ein schneller Obst-Kuchen aus dem Rezeptbuch meiner Mutter

Zutaten:
20 dkg Butter (zimmerwarm)
25 dkg Zucker
Vanillezucker
4 Eier
26 dkg Mehl
1 Pkg. Backpulver
Kirschen mit Kernen nach Geschmack

Und so geht's:
Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eidotter dazugeben und weiterrühren. Eiklar extra zu Schnee schlagen und abwechselnd mit dem Mehl (inkl. Backpulver) in die Butter-Zuckermasse unterheben. Eine höhere Pfanne mit Butter einfetten und Mehl stauben. Die Masse in die Pfanne füllen und mit den Kirschen (inkl. Kerne) belegen.

Pfanne mit Teig, der mit Kirschen belegt ist

Im Backrohr bei rund 170 Grad Celsius ca. 45 Minuten lang backen. Wenn man mag, danach noch mit etwas Zucker bestreuen. Fertig ist der schnelle Kirschkuchen, den ich seit meiner Kindheit liebe und von dem auch meine Gäste nie genug bekommen können.

Fertiger Kirschkurchen nach einem alten Rezept

 

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So ist naschen gesund …

Diese süßen Alternativen begeistern Kinder

Jeder von uns weiß, wie gut manchmal ein Stück Schokolade tut. Süßes stimuliert unser Belohnungssystem und weckt positive Gefühle. Gerade Kinder fordern daher oftmals lautstark nach Nascherein. Ab und zu ist dagegen nichts einzuwenden, Eltern und Großeltern können sich aber schon vorab mit gesunden Alternativen eindecken.

Eine „beerige“ Auswahl

Gerade jetzt in der warmen Jahreszeit bietet uns die Natur viele gesunde Naschereien. Denn Sommerzeit ist Beerenzeit. Klein, handlich und schnell in den Mund gesteckt, ist Beerenobst der ideale Begleiter für unterwegs. Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren & Co präsentieren sich als bunte Vielfalt in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Wer die Möglichkeit hat, kann schon im Frühjahr beginnen, ein „beeriges“ Erlebnis für die Kinder zu gestalten: Die Pflanzen sind sehr pflegeleicht und gedeihen nicht nur im Garten, sondern auch in großen Töpfen und Trögen auf dem Balkon. Das Einpflanzen und Pflegen der eigenen „Naschereien“ macht Spaß und bringt den Kids den Umgang mit Pflanzen näher. Sie lernen auf spielerische Art, Verantwortung zu übernehmen. Wenn es dann endlich soweit ist, schmecken die frischen Beeren wohl direkt vom Strauch am allerbesten.

Besonders beliebtes Obst bei Kindern sind Beeren. Walderdbeeren, Himbeeren und Co. sind gesunde Alternativen zu Süßigkeiten.

Für kleine Obstverweigerer: Milchshake, Smoothie oder Beerenpüree

Die Kinder lassen sich vom gesunden Obst nicht überzeugen? „Verstecken“ sie die Früchte z.B. in Milchshakes, Smoothies oder einem Beerenpüree. In lustige Gläser gefüllt, mit Strohhalm und cooler Dekoration findet man bestimmt eine Variante, die dem Nachwuchs schmeckt. Sollte die Komposition zu sauer sein, ist zum Süßen eine kleine Menge Zucker oder stattdessen auch Ahornsirup oder Honig erlaubt. Für Milchshakes eignet sich auch Vanillemilch oder –joghurt. In einen Smoothie kann auch süßeres Obst wie Äpfel oder Bananen dazu gemischt werden.

Eis zum Selbermachen – das ist kinderleicht

Eis ist ein Renner bei Groß und Klein. Wenige wissen, wie einfach und schnell man selbst Eis herstellen kann… in einer gesunden und sehr köstlichen Variante! Gemeinsam mit den Kindern zubereitet schmeckt es gleich noch besser. Die Zutaten – 500 Gramm frische Früchte, 2-4 Esslöffel Staubzucker, 250 g Naturjogurt – vorbereiten und schon kann es losgehen.

So wird’s gemacht:
Die Früchte zuerst in kleine Stücke schneiden (überlassen Sie das Schneiden ruhig den Kindern) und tiefkühlen – am besten bereiten sie das schon am Vortag vor. Dann ist etwas Geduld gefragt…
Vermischen Sie die gefrorenen Früchte mit dem Zucker und pürieren sie, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Danach kann das Jogurt untergehoben werden. Damit ist das Eis auch schon fertig. Jetzt nur noch Schalen füllen, hübsch mit frischen Beeren dekorieren und servieren. So schmeckt der Sommer richtig gut!

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Quellen:

Fruchteis-Rezept

Mag. Claudia Ertl-Huemer

Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Auf in die Erdbeer-Saison!

Dessertideen aus der Gourmet-Küche

Wusstet ihr, dass wir die Erdbeere einem glücklichen Zufall verdanken? Zwar sollen schon die Römer ihre kleinfruchtige Vorgängerin genossen haben, die heute beliebte Ananas-Erdbeere entstand aber erst Ende des 17. Jahrhunderts. Und zwar durch die zufällige Kreuzung zweier aus Übersee importierter Sorten. Eine glückliche Fügung also.

Keine Beere, eine Nuss!

Der Name der roten Vitamin-C-Bombe ist allerdings verwirrend: Streng genommen sind Erdbeeren nämlich gar keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte. Der Teil der Erdbeere, der uns so gut schmeckt, ist auch nicht die eigentliche Frucht: Das sind die kleinen gelb-grünen Punkte, die Erdbeeren ihr charakteristisches Äußeres verleihen. Dem Genuss tut das natürlich keinen Abbruch.

Der Name der Erdbeere ist verwirrend. Es handelt sich nicht um Beeren, sondern um Sammelnussfrüchte.

Saisonal genießen und nicht lagern

Erdbeeren sind ein klassischer Saisonartikel: In Österreich genießt man sie am besten von Mai bis Juni frisch vom Feld, wo man verschiedene Sorten kosten kann.

Gute, saftige und süße Erdbeeren halten allerdings nicht lange. Man sollte sie sofort essen und maximal kurz im Obstfach im Kühlschrank lagern. Achtung: Das Grün erst vor dem Verzehr oder Verarbeiten wegschneiden!

Wenn ihr nach dem Einkauf die eine oder andere matschige Beere entdeckt, ist das kein Grund sich zu ärgern: Ihr könnt diese Beeren immer noch zu einer Erdbeer-Sauce weiterverarbeiten. Das geht in einem Schritt: Erdbeeren aufmixen – fertig! Auf Zucker könnt ihr dabei getrost verzichten.

Rezept: Erdbeer-Mascarpone-Topfencreme

Für 2-3 Personen benötigt ihr:

  • 250 g Naturjoghurt
  • 250 g Mascarpone (ital. Frischkäse)
  • ½ TL Bourbon-Vanillezucker
  • 150 g Erdbeeren (je nach Größe geviertelt oder halbiert)

Die Zubereitung ist einfach: Rührt alles zusammen! Wenn die Erdbeeren in größere Stücken geschnitten werden, sind sie in der Creme gut spürbar. Mixt man sie vorher, entsteht eine cremige Nachspeise. Lasst euch einfach von eurem Geschmack leiten!

Apropos: Besonders gut schmeckt diese Creme in Palatschinken.

Matschige Erdbeeren eignen sich besonders hervorragend für eine Erdbeer-Mascarpone-Topfencreme. Besonders gut schmeckt diese Creme in Palatschinken.

Auf einem Stanitzel ist die Creme außerdem eine gesunde und attraktive Alternative zu Speiseeis für Kinder.

Den Nachwuchs kann man natürlich auch mit anderen Erdbeer-Variationen begeistern: Zum Beispiel mit Schoko-Erdbeerspießchen, die ihr z.B. für Kindergeburtstage schnell selbst zubereiten könnt: Erdbeeren auf Spieße stecken, in geschmolzene Schokolade tauchen, abkühlen lassen – fertig!

Mein Tipp: Erdbeereis-Sorbet selber machen!

Wenn ihr  es noch frischer mögt, kann ich euch Erdbeereis-Sorbet ans Herz legen. Dieses Dessert für heiße Sommertage ist in 5 einfachen Schritten zubereitet:

  1. Die Erdbeeren vierteln und einfrieren.
  2. Läuterzucker kochen: Dafür 150 g Wasser und 80 g Zucker aufkochen lassen bis eine sirupartige Konsistenz erreicht ist.
  3. Die gefrorenen Erdbeeren in einem (dafür geeigneten) Bechermixer mixen.
  4. Den heißen Sirup über die gemixten Beeren geben.
  5. Alles nochmals aufmixen und für eine ¼ Stunde im Tiefkühlfach kühl stellen.

Das Ergebnis wird euch begeistern!

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Alles Pasta, oder was? Der Geschmack Italiens und warum Nudeln glücklich machen

Wer hat sie eigentlich erfunden, die Nudeln?

China und Italien stritten lange, wer sich Erfinder der Teigwaren nennen  darf. 2005 kam dann die Gewissheit: In China wurde bei Ausgrabungen ein rund 4.000 Jahre alter Topf mit Nudeln gefunden. Und damit pasta! Hat also Italien das Nudelmachen von China geklaut? Wohl eher nicht. Vielmehr ist diese Erfindung unabhängig an mehreren Orten gleichzeitig gelungen. In Italien selbst gilt Sizilien als „Herkunftsort“ der Pasta . Dort wurden schon im 12. und 13. Jahrhundert Teigfäden an der Sonne getrocknet.

Was macht sie so besonders, die Teigwaren?

Sie lieben Pasta? Damit sind Sie nicht alleine! Sie lässt sich schnell zubereiten und an jeden Geschmack anpassen. Teigwaren gelten als Glücksspender und Gehirnnahrung, da sie viele Kohlenhydrate enthalten. Pasta besteht aus Hartweizen, der einen hohen Anteil an Klebereiweiß (Gluten) hat. So wird der Teig, der nur mit Wasser und Salz angerührt wird, ohne jegliches Bindemittel zusammengehalten. In Italien sind 300 verschiedene Pastaformen bekannt.

Bandnudeln nach der Zubereitung auf einem mehligen Holzbrett

Der Klang Italiens in unseren Ohren

Pasta wird in drei Kategorien eingeteilt:

  • Pasta corta: kurze Nudeln, wie typische Suppennudeln, aber auch Penne
  • Pasta lunga: lange Nudeln, wie Spaghetti, Linguine und Tagliatelle
  • Pasta ripiena: gefüllte Teigtaschen, hier sind Ravioli und Tortellini sicherlich die bekanntesten

Perfekte Vereinigung: Welche Sauce zu welcher Form?

Sie wollen heute vegetarisch, morgen mit Fleisch und freitags mit Fisch? Kein Problem bei einer so wandlungsfähigen Zutat wie der Pasta! Beachten Sie bei der Zubereitung folgenden (italienischen) Rat - Pasta darf nur in klaren Suppen schwimmen, weiters  gilt: Die Sauce sollte mengenmäßig so bemessen sein, dass die jeweilige Form die Sauce völlig aufnimmt. Also, je flüssiger die Sauce, desto aufnahmefähiger und hohler die Form!

Lange oder breite Nudeln, wie Pappardelle, Fettuccine, Tagliatelle oder Farfalle entfalten ihre Besonderheit durch sämige Saucen mit Pilzen, Tomatenstückchen oder Käse, aber auch Fleischsaucen. Kurze Nudeln wie Penne oder Rigatoni passen zu Saucen mit Gemüsestückchen, wie Penne verdure. Sie schmecken  aber auch mit dickflüssigen Käse- oder Sahnesaucen außergewöhnlich gut. Lange, dünne Nudeln, wie Linguine oder Spaghetti, lieben Pesto oder elegante Begleiter wie Tomate-Basilikum, Meeresfrüchte (frutti di mare), Carbonara (Speck, Käse & Eier) oder Knoblauch-Öl-Saucen (Aglio e olio). Burro e salvia (Salbeibutter) passt zu allen Pastasorten.

Tipps für Zuhause

  • ​Pasta hält sich bis zu drei Jahre.
  • Pro 100 g Nudeln rechnet man einen Liter kochendes Wasser.
  • Je nach Dicke benötigen sie zwischen vier und zwölf Minuten Kochzeit.
  • Eine gute Nachricht für Menschen mit Glutenunverträglichkeit: Pasta gibt’s auch aus Mais, Reis, roten Linsen, Buchweizen oder Hirse.

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Quellen
Pasta: wer hat sie erfunden?
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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Superwurm – ein Gartenheld erzählt

Ihr kennt mich sicher und habt mich schon getroffen, vielleicht wenn ihr bei einem starken Regen mit euren Gummistiefeln in die Wasserpfützen gesprungen seid. Dann trefft ihr mich, den Regenwurm. Die Menschen sind sich nicht ganz sicher, warum ich diesen Namen trage, aber vielleicht ist es eben deshalb, weil ich schnell aus dem Boden krieche, damit ich nicht ertrinke, wenn zu viel Regenwasser in meine Höhlen kommt. Aber ich kann durch die Haut atmen und ertrinke gar nicht so schnell. Vielleicht ist es also auch, weil ich ein sehr „reger“ Wurm bin, ein ganz aktiver. Ein Superwurm quasi.

Von mir gibt es natürlich nicht nur einen, sondern so viele, dass man uns fast nicht zählen kann. Und doch versuchen das manche Forscher, um herauszufinden, wie sich die Bearbeitung des Bodens in der Landwirtschaft auf das Bodenleben auswirkt. Ihr müsst wissen, dass je mehr von uns Super-Regenwürmern in einem Boden aktiv sind, umso gesünder ist er und auch die Pflanzen, die auf ihm wachsen dürfen.

Wir gehören zu den Ringelwürmern und bilden eine riesige Gruppe verschiedener Arten. Dabei sind die kleinsten von uns weniger als einen Millimeter lang und die Größten sind die in Australien lebenden Riesenregenwürmer mit bis zu drei Metern Körperlänge. Könnt ihr euch das vorstellen?

Gemeinsam graben wir viele Gänge in den Boden, wodurch er schön aufgelockert wird. Wir erledigen diese Arbeit, die ihr Menschen sonst mit Werkzeug machen müsstet, damit ihr gutes Gemüse oder auch Getreide für eure Ernährung anbauen könnt. Wir fressen außerdem gerne abgestorbene Pflanzenteile und das, was bei uns hinten wieder herauskommt, ist wertvoller Wurmkot, sogenannter Humus. Dieser Humus enthält eine Supermischung an Nährstoffen und Mineralien und ist ein natürlicher Dünger für Pflanzen.

Um so viele Tunnel in der Erde graben zu können, brauchen wir natürlich viel Kraft. Dafür besteht unser ganzer Körper aus länglichen und ringförmigen Muskeln, die wir für die Fortbewegung zusammenziehen und wieder dehnen. Diese Muskeln geben uns so viel Kraft, dass wir das 60 fache unseres Körpergewichtes ziehen können. Rechnet euch einmal aus, wieviel ihr da bei eurem Körpergewicht tragen könntet!

Und jetzt verrate ich euch das Beste: Wenn mich in der Erde ein Maulwurf an meinem Hinterteil schnappt, dann kann ich einfach ein Stückchen abwerfen. Dann hat der Maulwurf einen kleinen Snack und ist abgelenkt und ich kann - so schnell wie eben möglich - flüchten. Und mein Hinterteil wächst sogar nach.

Wir sind also wirkliche Superwürmer, wir Regenwürmer im Garten!

Bub mit selbstgebastelter Lupe im Garten
© www.cityfarm.wien

Tipp!

Ihr könnt uns ganz leicht beobachten. Grabt ein Loch in die Erde und nehmt uns vorsichtig auf eure Hände, wir tun euch ganz sicher nichts, denn wir haben keine Zähne. Jetzt könnt ihr uns in Ruhe beobachten und danach wieder in die Erde setzen, denn dort fühlen wir uns natürlich wieder am Wohlsten.

Ihr könnt auch eine Beobachtungsstation bauen, das geht ganz leicht:
https://www.biorama.eu/regenwurm-beobachtungsstation-selber-bauen/

Quellen und Empfehlungen:
www.regenwuermer.info
https://www.bioland.de/im-fokus/ihr-fokus/detail/article/sieben-fakten-zum-regenwurm.html
Bilderbuch „Superwurm“ von Axel Scheffler und Julia Donaldson, Beltz & Gelberg Verlag

DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Wo Spiralen, Spaghetti, Hörnchen & Co zu Hause sind

Die Nudelfabrik Finkensteiner – ein Lieferantenporträt

Finkenstein in Kärnten. Mitten im Dreiländereck Italien, Slowenien und Österreich. Hier dreht sich alles um den richtigen Biss. Wir sind in der Nudelfabrik Finkensteiner, der ältesten in Österreich, wo Familie Gregori bereits in fünfter Generation Teigwaren herstellt. Die italienischen Wurzeln von Firmenchefin Katharina Gregori liegen weit zurück. Das Pasta-Machen liegt ihr aber im Blut. Oder wie man auf österreichisch sagt, die Herstellung von Nudeln, Spiralen, Fleckerln, Hörnchen & Co. Mit 9 MitarbeiterInnen produziert sie hochwertige Teigwaren aus vorwiegend österreichischen Zutaten. Deshalb kaufen wir von Gourmet hier auch so gerne ein.

Auf den Grieß kommt es an!

Wie auch in unserer Küche beginnt die Qualitätsphilosophie der Nudelfabrik Finkensteiner schon bei den Zutaten. Beim Gespräch mit Vertriebsleiter Alexander Waiker dreht sich alles um den Grieß. Die Qualität und Herkunft des Getreides, die Größenverteilung der Körner, die Auswahl der richtigen Mühle und den Mahlgrad. Hochwertiger Grieß ist intensiver in der Farbe, erfahren wir. Und wenn die Qualität stimmt, dann kann man Pasta auch mal 1 bis 2 Minuten länger kochen und sie wird nicht matschig, sondern behält ihre Konsistenz. Für ihre Eier-Teigwaren verwendet die Nudelfabrik Finkensteiner vor allem Eier aus der Region. Dazu kommt Hochquellwasser aus den Karawanken. Manchmal ergänzt durch aromatische Gewürze wie Chilli oder Knoblauch.

Lieblingspasta Spiralen und Spaghetti

Die Auswahl bei Teigwaren ist heute schon riesig. Bei Finkensteiner sind es bis zu 100 Produkte und Formen. Lieblingspasta von vielen sind aber nach wie vor Spiralen und Spaghetti, in Österreich lieben wir auch Hörnchen und Fleckerln. Auch bei Gourmet sind sie ein wichtiger Bestandteil unserer italienischen Rezepte und von vielen traditionellen, heimischen Gerichten. Für die Kinder in Kindergärten und Schulen darf es auch mal verspielter sein, mit Buchstaben-Einlage für die Suppe oder mit Tiermotiven bei der Pasta.

Tradition und Nachhaltigkeit

Die Teigwarenpresse in der Nudelfabrik ist übrigens eine italienische Pastamaschine. Der Teig wird dabei mit großem Druck durch eine Bronzeform gepresst. Für jede Teigware gibt es einen eigenen Einsatz. Danach wird geschnitten, geschüttelt, getrocknet und verpackt. Besonders stolz ist man in der Nudelfabrik Finkensteiner darauf, dass mit dem eigenen Wasserkraftwerk energieautark produziert werden kann. Das passt wiederum besonders gut zu Gourmet, wo Umwelt- und Naturschutz ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht. Aber ich habe jetzt wirklich große Lust auf Pasta! Da kommen unsere Bella Italia-Wochen von Gourmet Business gerade Recht.

Weitere Informationen:
Nudelfabrik Finkensteiner

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Urban Gardening - Der kleinste Garten ist ein Topf

Gärtnern mitten in der Stadt

Die “Eismänner” sind jetzt vorbei und endlich dürfen alle Pflanzen gefahrlos raus ins Freie!
Auch wenn ihr keinen Garten habt und vielleicht auch ohne Terrasse oder Balkon auskommen müsst: Ein Fensterbrett gibt es immer! Und damit Platz für ein oder mehrere Fensterkisterl, in denen sich viele hübsche und schmackhafte Pflanzen wohlfühlen.

Gärtnereien und Pflanzenmärkte bieten jetzt eine Riesenauswahl an Jungpflanzen. TIPP: Lasst eure Kinder mit aussuchen, was gepflanzt wird. Die Lieblingspflanze in die Erde zu setzen, sie zu gießen, eine Saison lang zu pflegen und schließlich davon zu ernten, ist eine ganz besondere Erfahrung. Was Kinder besonders lieben, sind Monatserdbeeren, Sauerampfer und Balkonparadeiser.

Sehr gut als Pflanzgefäß geeignet sind Kistchen mit “doppeltem Boden” und Wasserspeicher, weil sie mehrere Tage mit dem Gießwasser auskommen. Gut geeignet sind torffreie oder zumindest torfreduzierte Erden mit Langzeitdünger, der die Pflanzen in der ersten Saison ausreichend “füttert”.
Wenn ihr jedes Jahr zum Saisonstart noch ⅓ frischen Kompost oder organischen Dünger dazu mischt, sind Gemüse und Blumen immer optimal versorgt.

Lasst eure Kinder schon beim Mischen der Erde und Befüllen der Pflanzgefäße mithelfen - das “Wühlen” in der Erde macht ihnen allen Spaß!

Kinderhände pflanzen frische Sätzlinge in Topf ein
© www.cityfarm.wien

Beim Bepflanzen können die Kinder natürlich auch mitmachen: Gefäße zuerst nicht ganz vollfüllen und die Pflänzchen im Abstand von 20cm darauf verteilen. Wenn alles passend angeordnet ist, die Zwischenräume mit Erde auffüllen. Mit dem Handschauferl gelingt das auch den Jüngsten kinderleicht.

Wichtig: Bei der Topfkultur gilt das Motto: Gleich und gleich gesellt sich gern. Das heißt, wer zusammen in einem Topf wächst, muss dieselben Vorlieben haben, um gut gedeihen zu können. Ob die Pflanzen Sonne oder Schatten mögen, viel oder sparsam gegossen werden, extra Dünger oder mageres Substrat brauchen - diese Standortansprüche müssen zusammenpassen, sonst kümmert einer der Topfbewohner vor sich hin.
Am besten besprecht ihr mit euren Kindern genau, was ihre Lieblingspflanze braucht. Dann gelingt es ihnen auch leicht, sie passend zu pflegen.

Das Wichtigste zuletzt: Wie oft und wie viel muss ich gießen? Am besten bohrt ihr mit dem Finger in die Erde und prüft nach, ob es sich trocken oder feucht anfühlt. Wenn die Erde unten feucht ist, heißt es warten! Und noch eine Faustregel: Bei jeder Pflanze langsam bis 10 zählen, während ihr gießt - dann erreicht das Wasser garantiert die Wurzeln!

Praxistipps zur Pflanzenauswahl auf Balkonien findet ihr hier.

Zwei kleine Kinder beim Beschriften von Blumentöpfchen
© www.cityfarm.wien

Basteltipp:

Upcycling-Pflanzgefäße

Der Topfgarten am Balkon muss nicht teuer sein: Auch alte Taschen, Koffer, Kochtöpfe, Kübel, große Konservendosen und vieles mehr lassen sich upcyceln und bepflanzen! Der Phantasie sind hier (fast) keine Grenzen gesetzt - vielleicht wollt ihr ja gemeinsam mit euren Kindern im Keller oder auf dem Dachboden stöbern und findet dabei schon einige passende, stabile Gefäße. Jetzt braucht der zukünftige Pflanztopf nur noch Abzugslöcher, damit sich das Gießwasser nicht staut.  Diese am besten mit der Bohrmaschine bohren, oder bei weichem Material mit einem scharfen Messer schneiden. Beides ist definitiv Elternarbeit!

Zum Abschluss dürfen wieder eure Kinder kreativ werden und das Gefäß noch mit Acrylfarben in ein Kunstwerk verwandeln. Die Farben werden einfach mit dem Pinsel aufgetragen, haften auf jedem Untergrund und sind wetterfest.

Wenn es in eurem Mini-Garten ordentlich sprießt, blüht und duftet, habt ihr vielleicht Lust, eure grünen Schätze zu einer besonderen Leckerei zu verarbeiten, die sich übrigens auch super verschenken lässt:

Kräuter-Blüten-Salz

Zutaten:

  • 2 EL grobes Meersalz
  • 3-4 EL gemischte frische Kräuter und Blüten: die Hälfte davon sollte eher trocken sein (Thymian, Oregano, Bohnenkraut). Kräuter abrebeln, größere Blüten (z.B. Schnittlauch, Ringelblume oder Kapuzinerkresse) abzupfen und “zerlegen”.
  • Mörser + Stößel

Kräuter und Meersalz im Mörser mischen und mit dem Stößel durch drehende Bewegungen vermahlen. Den Mörser nur ¼ voll füllen, damit das gut funktioniert! Wenn alles gleichmäßig fein und grün ist, in Gläschen oder Papiersäckchen füllen und verschenken (... oder selber genießen).
Tipp: Blüten von Schnittlauch, blauem Basilikum und Lavendel ergeben lila Salz.

Salz und Blüten werden im Mörser vermengt
© www.cityfarm.wien

Dieser Artikel ist Teil unserer City Farm-Serie. DI Wolfgang Palme wird uns als Gastautor dieses Jahr durch das Gartenjahr begleiten und mit wissenswerten Tipps und schmackhaften Rezepten begeistern.

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Essbare Wildnis

Titelbild: © www.cityfarm.wien

DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Darauf sollten Sie bei der Zubereitung von Spargel achten

Tipps & Rezepte aus der Gourmet-Küche

Spargel gilt in unseren Breiten als edelste Gemüsesorte. Wusstet ihr, dass manche ihn sogar als essbares Elfenbein bezeichnen? Hier verraten wir euch, worauf wir bei Gourmet bei Einkauf und Verarbeitung von Spargel achten: Tipps und Tricks, die ihr auch ganz einfach zuhause umsetzen könnt.

Augen auf beim Spargel-Kauf!

Das solltet ihr beachten:

  1. Spargel ist ein Frischprodukt und darf deshalb nicht lange gelagert werden. Das heißt: Kauft ihn in der Saison und Region! Saison hat er in Österreich übrigens von Mitte April bis Mitte Juni. Denn wie sagt schon ein bekanntes Sprichwort aus der Gastronomie: „Sind die Kirschen rot, ist der Spargel tot.“
  2. Die Frische könnt ihr ganz einfach überprüfen: Drückt mit dem Daumennagel leicht an den Enden des Spargels. Wenn er frisch und knackig ist, läuft dabei etwas Flüssigkeit aus. Und wenn man zwei Spargelstücke aneinander reibt, sollte man ein leichtes Quietschen hören.
  3. Die Einordnung in Qualitätskategorien orientiert sich beim Spargel nach dem Durchmesser des unteren Endes und der Länge. Von hoher Qualität spricht man beispielsweise bei einem Durchmesser zwischen 18 und 22 mm und einer Länge um 23 cm. Über den Geschmack sagen diese Kategorien nichts aus: Auch dünner Spargel schmeckt gut. Man verwendet ihn aber eher für Suppen.
  4. Einmal eingekauft, sollte der Spargel so frisch wie möglich verarbeitet werden. Wenn ihr ihn dennoch lagern möchtet, dann am besten in einem feuchten Tuch im Kühlschrank: So hält er einige Tage. Lasst ihn aber keinesfalls in einer (Plastik-)Verpackung.

Weiß vs. grün: Unterschiede bei der Zubereitung

Geschmäcker sind unterschiedlich. Auch beim Spargel: Die einen lieben ihn in weiß, die anderen präferieren ihn grün. Grundsätzlich egal – nur bei der Verarbeitung gibt es Unterschiede.

Unsere Tipps für das Verarbeiten von weißem Spargel:

  • Weißer Spargel wächst unter der Erde. Nur ca. 3-4 cm ragen aus dem Boden. Der untere Teil ist deshalb meist sehr holzig und muss geschält werden. ACHTUNG: Beginnt beim Schälen immer unterhalb der Spargelspitze und schält von oben nach unten. Sehr wichtig ist, die Spargelspitze (den delikatesten Part) beim Schälen nicht zu verletzen oder gar weg zu schälen.

Spargel kann man ganz einfach mit einem Gemüse-Sparschäler vorbereiten.

  • Kein Spargelschäler im Haus? Kein Problem: Ein ganz normaler Gemüse-Sparschäler reicht :)
  • Nach dem Schälen muss der untere, holzige und bittere Teil (ca. 2 cm) entfernt werden. Hier gleich noch ein Tipp: Werft die Enden und Schalen nicht weg! Verarbeitet die Reste lieber zu einem tollen Spargelfond für eine Suppe oder zum Aufgießen eines Spargelrisottos. Natürlich kann man auch den Spargel selbst in diesem Fond kochen – dann schmeckt er noch intensiver.

Unser Tipp für das Verarbeiten von grünem Spargel:

Grüner Spargel wächst über der Erde. Deshalb muss bei ihm nur das untere letzte Drittel geschält werden. Er ist auch nicht so bitter wie weißer Spargel und wird deshalb zunehmend beliebter. Natürlich gilt auch hier: Enden und Schalen können zu einem tollen Fond verarbeitet werden.

In 3 Schritten zum perfekten Spargelgenuss

Auch das Kochen von Spargel ist ganz einfach. So bereiten wir ihn bei Gourmet zu:

  1. Wir kochen ihn ausschließlich in Wasser (oder Fond aus Spargelstücken) und geben nur eine Prise Salz, etwas Zucker und Zitronensaft dazu. Ideal für die Zubereitung ist ein eigener Spargelkochtopf. Dort wird der Spargel mit den Spitzen nach oben gekocht, was vorteilhaft ist, weil die Spitzen dünner sind und nicht so intensiv gekocht werden müssen. Natürlich funktioniert es aber auch mit einem anderen großen Topf, in den die Stangen gelegt werden können.
  2. Fertig gekocht ist er, wenn man die Spitze mit dem Messer ansticht und sie noch etwas knackig (und nicht zu weich) ist.
  3. Das Spargelwasser verwenden wir am besten als Basis für eine intensive Spargelcremesuppe oder ein Spargelrisotto.

Eine Empfehlung aus der Gourmet-Küche: Spargel-Tagliatelle in Tomaten-Safransauce

Unser Rezepttipp: Spargel-Tagliatelle in Tomaten-Safransauce

Aus Spargel kann man viele kulinarische Köstlichkeiten zaubern: Ob mit Hollandaise und Salzkartoffeln, mit Schinken, als Cordon Bleu (Spargel auf Schinken legen, mit Parmesan bestreuen, im Schinken einrollen, mit einer Mehl-Ei-Brösel-Panade panieren, in Fett goldgelb backen und mit Petersilkartoffeln und Sauerrahm-Dip servieren) oder im Risotto, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Ein Gericht, das wir bei Gourmet für alle Spargel-Liebhaber konzipiert haben, sind Spargel-Tagliatelle in Tomaten-Safransauce. Hier verraten wir euch, wie ihr dieses Gericht ganz einfach zuhause zaubern könnt:

Für 2 Personen benötigt ihr:

ca. 200g Tagliatelle (gekocht)

Und für die Tomaten-Safransauce:

  • ca. 200g grünen Spargel (entweder in Wasser oder einem Fond aus Spargelenden und Schalen gekocht),
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • ½ Liter Spargelfond
  • 100g Schlagobers
  • 2 Safranfäden
  • 50g frische Cherrytomaten
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung ist ganz einfach:

Die Butter in einem Topf schmelzen lassen, das Mehl hinzugeben und alles verrühren. Anschließend mit dem Spargelfond aufgießen (kalter Fond auf heiße Ruox/Einbrenn oder umgekehrt), mit dem Schneebesen gut verrühren und etwas Salz, Pfeffer, 100g Schlagobers und die Safranfäden hinzufügen. Danach alles gut aufkochen lassen. Die gekochten Spargelstücke schneiden und zur Soße hinzufügen. Gleiches gilt für die frischen Cherrytomaten. Zum Anrichten die Tagliatelle mit der Soße übergießen. Fertig!

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Lebensmittel retten: Was hat das Tiefkühlfach mit Lebensmittelrettung zu tun?

Ich lebe in einem kleinen Haushalt und da ist es oft schwierig, gut zu planen und Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Wer kennt das nicht: ein Laib Brot ist dann auf einmal ziemlich groß! Zum Glück gibt es aber viele Möglichkeiten, Lebensmittel länger haltbar zu machen. Mein bester Freund dabei: das Tiefkühlfach.

Nahrungsmittel wie Brot, Milch oder Butter, von denen ich zu viel gekauft habe oder von denen es einfach keine kleineren Packungen gibt, friere ich einfach ein und taue sie dann auf, wenn ich sie wieder brauche. Das spart auch den Weg zum Supermarkt!

Vor dem kochen überlege ich immer: Habe ich noch Lebensmittel zuhause, die schon kurz vorm Mindesthaltbarkeitsdatum sind? Sind noch Essensreste vom Vortag übrig? Diese zu verkochen hilft, dass später keine Abfälle anfallen – und es regt die Kreativität an, auch mal ein neues Rezept auszuprobieren. Einfrieren hilft mir auch dann, wenn ich zu viel gekocht habe und die Reste nicht alle rechtzeitig aufessen kann. Eintöpfe, Suppen und Currys eignen sich dafür besonders gut. Inzwischen koche ich oft bewusst mehr, damit ich dann mit wenig Aufwand ein paar weitere, schmackhafte Mahlzeiten zur Verfügung habe.

Zum schonenden Auftauen am besten einen Tag vorher aus dem Gefrierfach nehmen und in den Kühlschrank stellen. Das hat zwei Vorteile: Das Essen taut langsamer und schonender auf und kühlt dabei gleichzeitig den Kühlschrank - das spart Energie!

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Lebensmittel retten“. In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF für eine nachhaltige Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können.

Noch mehr Tipps zum Lebensmittel retten:

Wie lagere ich Lebensmittel richtig?
Verwenden statt Verschwenden

Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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Lebensmittel retten: 6 Tipps für die richtige Lagerung von Lebensmitteln

Unsere Lebensmittel sind unglaublich vielfältig – und das spiegelt sich auch in ihren Anforderungen an die Lagerung wider. Oft sind wir dazu verleitet, einfach den gesamten Einkauf unüberlegt in den Kühlschrank zu packen. Aber die richtige Lagerung kann ohne viel Aufwand dabei helfen, Lebensmittel möglichst lange frisch zu halten und damit Verschwendung zu vermeiden.

Tomaten, Melanzani, Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch haben im Kühlschrank nichts verloren. Melanzani und Tomaten nicht zusammen aufbewahren, da sie dann schneller schlecht werden. Zwiebeln und Knoblauch am besten in einem Keramiktopf mit Löchern aufbewahren und auch Kartoffeln mögen es am liebsten kühl (aber nicht kalt!), trocken und dunkel.

Obst und Gemüse hält am besten im Gemüsefach. Radieschen und Karotten sollte man aber ohne Grün lagern! Das entzieht dem Gemüse sonst unnötig Wasser.

Auf der Glasplatte über dem Gemüsefach ist es am kühlsten. Hier sollte alles hin was leicht verdirbt, wie frisches Fleisch, Wurst und Fisch. Milchprodukte fühlen sich in der Mitte des Kühlschranks am wohlsten. Hier finden auch Essensreste gut Platz. Diese sollten Sie immer abdecken, so bleiben sie länger frisch! Ins oberste Fach kommt alles, was weniger Kühlung braucht und hier sein Aroma entfalten kann: Käse und Geräuchertes, aber auch Einmachgläser passen hier hin. In die Tür kann alles, was relativ unempfindlich ist und nur etwas Kühlung braucht: Eier, Butter, Senftuben und Säfte.

Mit diesen einfachen Tricks halten die Lebensmittel gleich viel länger.

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Lebensmittel retten“. In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF für eine nachhaltige Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können.

Weitere Beiträge: 
So rettet ihr Lebensmittel

Titelbild: monticello/shutterstock.com

Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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Der beste Abfall wird vermieden! Nachhaltig kochen mit Kindern

Kennt ihr das auch? Ihr öffnet die Kühlschranktür und vor euch türmen sich ranzige Joghurts und schrumpelige Radieschen. Lebensmittelabfall, der eigentlich ganz leicht vermieden werden kann. Umso wichtiger ist es, Kinder frühzeitig darauf zu sensibilisieren. Wir haben dazu einige Tipps zusammengetragen, die ganz einfach im Alltag anzuwenden sind.

Gemeinsam planen

Wer sich vorab überlegt, was er kochen möchte und dann mit einer Einkaufsliste einkaufen geht, der vermeidet unnötige Spontankäufe. Im ersten Moment locken Mengen- und Preisaktionen – lieber liegen lassen, wenn man noch keine Idee hat, was man damit machen möchte. Denn oft sind es genau diese Lebensmittel, die im Kühlschrank nach hinten rutschen und schlussendlich verderben. Unser Tipp: Den Essensplan gemeinsam mit euren Kindern schreiben und sie so in die Vorbereitung miteinbeziehen. Dadurch bekommen sie ein Gefühl für die richtige Planung und wenn dann auch noch Wünsche geäußert werden dürfen, wird es erst richtig interessant.

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Auch der gemeinsame Einkauf kann dann richtig lustig werden, schließlich wissen die Kleinen nun, was man wofür braucht. Achtung übrigens bei Sonderaktionen, v.a. bei leicht verderblichen Lebensmitteln: Braucht man wirklich 2 Joghurts für 1?

Sehen, riechen, schmecken

In dieser Reihenfolge kann man abgelaufene Lebensmittel auf ihre Haltbarkeit überprüfen. Denn viele Lebensmittel sind noch lange nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum genießbar. Auch hier könnt ihr eure Kinder miteinbeziehen und ihnen zeigen, wie gewisse Lebensmittel aussehen und riechen sollten – und wie nicht. Vorsicht aber beim „Zu verbrauchen bis…“-Datum, denn an das sollte man sich durchaus halten!

Auf die Lagerung kommt’s an

Wer sein Obst und Gemüse richtig lagert, wird auch länger Freude damit haben. Beispielsweise sollten Paradeiser nicht in den Kühlschrank, allerdings auch nicht neben leicht verderblichem Obst/Gemüse wie Bananen und Gurken aufbewahrt werden. Angeschnittenes Gemüse hält länger, wenn man es in ein feuchtes Tuch eingewickelt ins Gemüsefach legt. Viele weitere Tipps zur Kühlschranklagerung gibt es hier.

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Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt…

… wenn es um die Resteküche geht. Am besten einmal in der Woche einen Reste-Küchen-Tag einplanen. Auch das kann zur Familienangelegenheit werden. Sucht einfach alle Zutaten raus, die verwertet werden müssen und lasst euch gemeinsam mit euren Kindern neue Gerichte einfallen. Mit ein wenig Hilfestellung haben die kleinen Gourmets wahrscheinlich richtig gute Einfälle. Und ein Gefühl für Geschmackskombinationen bekommen sie gleich mit dazu.

In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können.

 

Noch mehr klimafreundliche Anregungen findet ihr hier:

Keine Raketenwissenschaft! Nachhaltig kochen mit Kindern
Restlos gut! Nachhaltig kochen mit Kindern
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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Gemüse selbst ziehen – so gelingt es Schritt für Schritt

Vom Samenkorn zum knackigen Gemüse

Wer selbst Gemüse ziehen möchte, der braucht dafür lediglich eine flache Schale, Anzuchterde, Frischhaltefolie und natürlich Samen. Besonders viel Spaß macht das auch mit Kindern – so lernen sie nicht nur spielerisch, wie Gemüse wächst und dass es regelmäßig Pflege benötigt. Sie greifen auch doppelt so gerne zu: Denn selbst gemacht schmeckt’s doppelt gut!

Ab ins Töpfchen

Zuerst das Gefäß bis ca. 1 cm unter dem Rand mit Erde anfüllen, die Samen darauf verteilen und vorsichtig mit handwarmem Wasser gießen (ein Blumensprüher eignet sich dazu am besten). Bei Dunkelkeimern wie Petersilie unbedingt noch etwas Erde darübersieben. Mit Klarsichtfolie abdecken und einen Fensterplatz suchen – so entsteht eine höhere Luftfeuchtigkeit und die keimenden Samen fühlen sich rundum wohl.

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Jetzt heißt es, auf eigenen Beinen stehen!

Haben die Samen gekeimt, sollte die Erde weiterhin feucht (nicht nass!) gehalten werden. Zeigen sich die ersten richtigen Blattpaare, kann mit dem Pikieren – also dem Vereinzeln von zu dicht stehenden Sämlingen – begonnen werden.

Mit einem angespitzten Holzstab mitsamt der Wurzel vorsichtig aus der Erde heben, im neuen Topf bis zu den Keimblättern einsetzen, vorsichtig andrücken und gut angießen. Die Pflanze an einem hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung weiterwachsen lassen.

Raus an die frische Luft!

Ende Mai dürfen die Stecklinge endlich raus ins vorbereitete Beet. Dazu die Topfballen vorsichtig lösen und an die gewünschte Stelle setzen. Erde rundherum festdrücken und gießen. Jetzt ist die regelmäßige Pflege wichtig… bis dann schlussendlich das eigene, frische Gemüse voll Stolz geerntet werden kann.

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Frisch bleiben – durch ausreichendes Trinken im Alter

Wasser ist Leben: Daher sollten wir auch im fortgeschrittenen Alter regelmäßig zu Glas und Trinkflasche greifen. Wie wir mit einfachen Kniffen dafür sorgen können, nie auf dem Trockenen zu sitzen, verraten wir in diesem Beitrag.

Nicht weniger als 1,5 Liter

Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung liegt der tägliche Flüssigkeitsbedarf von Senioren bei rund 2,25 Litern. Davon sollten mindestens 1,5 Liter übers Trinken von (Mineral-)Wasser, ungesüßten Früchte- und Kräutertees und verdünnten Säften gedeckt werden. Aber auch über den Teller können wir uns mit Flüssigkeit versorgen: Daher dürfen Suppen, Gemüse und Obst gerne öfter auf den Tisch kommen.

Tee von Kanne in Tasse einschenken

Auch Kaffee und Schwarztee, die gerade für ältere Menschen untrennbar zur Nachmittagsjause gehören, dürfen weiterhin einen Platz finden. Da koffeinhaltige Getränke die Flüssigkeitsabgabe über die Nieren anregen, sollte der Genuss aber maßvoll bleiben.

Trinken ohne Durst?!

Mit zunehmendem Alter verändert sich auch unser Durstgefühl: Wir nehmen es schwächer wahr und empfinden beim Trinken schneller Sättigung. Deshalb tendieren Senioren grundsätzlich dazu, weniger Flüssigkeit zu sich zu nehmen, als empfohlen.

Erst zum Glas zu greifen, wenn der Körper eindeutig dazu motiviert, ist aber eine riskante Strategie: Echtes Durstgefühl stellt sich nämlich erst ein, wenn schon ein ausgeprägtes Flüssigkeitsdefizit besteht. Wer laufend trinkt und unmittelbar auf Signale wie Trockenheitsgefühl, Müdigkeit oder nachlassende Hautspannung reagiert, ist klar im Vorteil.

Tipps für ausreichendes Trinken

  • Für Abwechslung sorgen
    Nicht nur auf den Tellern darf es bunt zugehen: Auch in unseren Gläsern und Trinkflaschen sollte Vielfalt herrschen. Der Wechsel zwischen verschiedenen Kalt- und Heißgetränken kann dabei unterstützen, mehr zu trinken.
  • Erinnerungsstützen schaffen
    Eine sichtbar platzierte Wasserkaraffe kann ebenso hilfreich sein wie das Führen eines Trinkplans oder ein festes Ritual: Wie wäre es etwa, mit einem Glas Wasser auf den neuen Tag anzustoßen?
  • Laufend nachschenken
    Sind Gläser und Karaffen leer, neigen wir dazu, unsere guten (Trink-)Vorsätze schleifen zu lassen. Wer sofort nachschenkt, fällt gar nicht erst aus der Routine.
  • Verschiedene Trinkgefäße nutzen
    Auch die Wahl des Trinkgefäßes kann dabei unterstützen, mehr zu trinken. Besonders Aktive sollten die Anschaffung einer Trinkflasche, die zum dauerhaften Begleiter wird, erwägen.
  • Wasser einfach aufpeppen
    Mit einer Scheibe Zitrone oder frischer Minze aufgepeppt, wird Wasser zum gar nicht langweiligen Durstlöscher. Dass uns bunte Getränke eher zum Trinken verleiten, sollten wir nutzen!

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

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Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Indonesien zu Besuch: Wie man am besten Bami Goreng macht

Wenn es in Österreich etwas gibt, das man von morgens bis abends essen kann, dann ist es definitiv das Brot. Je nachdem wie man es „anrichtet“, passt es einfach zu jeder Tageszeit. Was für uns Brot ist, das ist für Indonesien Bami Goreng (mit Nudeln) oder Nasi Goreng (mit Reis). Diese beiden Gerichte können eigentlich immer serviert werden und sind in den verschiedensten Varianten zu bekommen.

Asien ist für uns Europäer eine spannende und faszinierende Region. Und das Essen ebenso. Falls ihr also mal Abwechslung braucht und/oder eure Liebsten mit dem Klassiker Bami Goreng bekochen wollt, stellen wir euch hier unser Rezept vor.

Bami Goreng mit Huhn

Für 4 Personen

Zutaten für das Gericht

  • 400g Eiernudeln (wenn man statt Nudeln Reis nimmt, hat man das nicht weniger berühmte Nasi Goreng)
  • 3-4 Hühnerbrüste
  • 2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Rote Paprika
  • 150g (TK-) Erbsen
  • 200g frisches Weißkraut
  • 40g getrocknete Baummorcheln
  • 20g Tafelöl

Das Gemüse ist eigentlich sehr variabel und dient hier nur als Vorschlag. Ihr könnt auch Champignons, Austernpilze, Zuckererbsenschoten, Sojasprossen oder jedes andere Gemüse dafür verwenden, das ihr gerade vorrätig habt. Kreiert einfach eure eigene Bami Goreng-Variante!

Zutaten für die Gewürzsauce

  • 20g Sesamöl
  • 30g Ketjep Manis (süße indonesische Sojasauce)
  • 40g Oystersauce
  • 1 EL Fischsauce
  • ½ TL Sambal Olek
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 TL Currypulver
  • Salz

Zubereitung:

  1. Eiernudeln ca. 4 Minuten in Wasser kochen. Danach mit kaltem Wasser abschrecken
  2. Hühnerbrust in Würfel schneiden
  3. Karotten schälen, halbieren und leicht schräg in 5mm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel, Paprika und Kraut auch in Streifen schneiden
  4. Die Baummorchel in der 3-fachen Menge lauwarmen Wasser einweichen und ca. eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach abtropfen lassen und ebenfalls in grobe Streifen schneiden.
  5. Alle Zutaten für die Gewürzsauce in eine Schüssel geben und verrühren.
  6. In einem Wok oder einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Hühnerbruststreifen darin anschwitzen. Dann das Fleisch aus der Pfanne nehmen und in der gleichen Pfanne das Gemüse langsam anrösten. Dabei ist die Reihenfolge wichtig: Zuerst kommt das harte Gemüse, dann das weiche,. Das Gemüse soll nach dem Rösten noch schön knackig sein.
  7. Zum Schluss kommen das gebratene Hühnerfleisch, die Eiernudeln und die Gewürzsauce zu dem Gemüse dazu. Alles gemeinsam noch 1 Minute braten, bis alle Zutaten gut durchgemischt und heiß sind.

Am Ende auf Teller verteilen und ein kleines Stück Asien in den eigenen vier Wänden genießen.

Wir wünschen allen Asien-Fans viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Bami Goreng Gourmet

 

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Reis richtig kochen – Tipps und Rezepte vom Gourmet-Koch