Per Rad vom Topf auf den Teller

Ökologischer, schneller und günstiger – das Projekt „Essen auf E-Lasten-Rädern“ ist eine Erfolgsgeschichte. Im Jahr 2017 hat der Samariterbund Wien damit gestartet, den Lieferwagen so oft wie möglich stehen zu lassen und die schmackhaften Mittagsmenüs aus der Gourmet-Küche mit dem Elektro-Lasten-Fahrrad zu den Senior/innen nach Hause zu bringen. Heute hat unser langjähriger Kunde bereits 21 Transportfahrräder in Wien im Einsatz und ist für dieses Vorzeigeprojekt schon zum zweiten Mal mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Wien ausgezeichnet worden. Wir gratulieren herzlich! Antrieb für das Projekt war, Verantwortung für die Umwelt und für das Klima zu übernehmen und natürliche Ressourcen zu schonen.

Radeln hat seine Vorteile

Pro E-Lastenrad können 35 Essensboxen klimafreundlich transportiert werden. Die sportlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Samariterbund Wien starten von drei Stützpunkten in der Stadt ihre jeweils rund 25 Kilometer lange Tour und radeln von Wohnungstür zu Wohnungstür. 
Der Vorteil – die E-Bike-Flotte ist geruchlos, erzeugt keinen Feinstaub und keine Stickoxide. Sie ist somit eine ökologische und kostengünstige Alternative zum Lieferwagen. Außerdem haben sich die Lastenräder im Stadtgebiet als schneller und wendiger bewährt. Der Samariterbund Wien stellt deshalb, mit Ausnahme von zwei Wiener Außenbezirken, bereits überall auch mit dem Transportrad zu. So werden rund 19.000 Kilogramm CO2 pro Jahr eingespart.

Die E-Bike Flotte wird laufend ausgeweitet. Die Umsetzung dieses innovativen Umwelt-Projekts wurde auch von Gourmet Care mit einem Sponsoring unterstützt.

Nachhaltig gekocht und geliefert

Die vielfältigen und gesunden Menüs für Essen auf Rädern werden bei Gourmet von Köch/innen und Ernährungswissenschafter/innen gemeinsam entwickelt. Weil uns Nachhaltigkeit besonders wichtig ist, beziehen wir bereits zwei Drittel unserer Zutaten aus Österreich, unser Rind- und Schweinefleisch sowie frisches Obst und Gemüse oder Milchprodukte sogar zu 100%. Wir pflegen langfristige Partnerschaften mit unseren Lieferanten. Zu ihnen zählen unter anderem unser Kürbisbauer Gerhard Michaeler aus dem Marchfeld, unser Obsthändler und Apfellieferant Walter Urschler aus der Steiermark, die Nudelfabrik Finkensteiner aus Kärnten, das Schneider’s Gemüseland aus Groß-Enzersdorf und unser Bio-Lieferant Robert Lutz aus Gumprechtsfelden.

Wer nun einen Gusto bekommen hat, bestellt sich einfach sein Wunschgericht, lehnt sich zurück und lässt sich von den fleißigen RadlerInnen des Samariterbunds beliefern. Mehr Infos gibt’s auf Gourmet Care.

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Mag. Claudia Ertl-Huemer

Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Ein feuriges Erlebnis für die kalten Tage

Für die bevorstehenden kalten Herbst- und Wintertage wünscht sich wohl jeder etwas mehr Wärme. Wie wär’s mit einem feurigen Rezept zum Nachkochen? Der mexikanische Feuertopf mit cremiger Polenta ist nicht nur ein aromatisches Erlebnis, sondern heizt auch an kalten Tagen richtig ein. Passend zu den Tex-Mex-Wochen von Gourmet Business gibt es ein mexikanisches Rezept für euch. Und wer mag, kann auch gerne etwas nachschärfen. Buen provecho! (auf Deut.: „Guten Appetit“)

Zutaten für den mexikanischen Feuertopf:

  • 400g Beiried oder Rostbraten (Teile von Rind)
  • 200g Rote Bohnen gekocht (kann auch Dose sein)
  • 200g Mais (Dose oder tiefgekühlt)
  • 1Große Süßkartoffel
  • 400g Tomatenpulpe gewürfelt (Dose)
  • ½ Esslöffel Tomatenmark
  • ½ Stk Zwiebel
  • 1Messerspitze Oregano
  • Kleine Messerspitze Zimt
  • KleineMesserspitze Kreuzkümmel
  • Kleine Messerspitze Cayennepfeffer
  • 1Stk Knoblauchzehe
  • 20g Sonnenblumenöl
  • 1 Esslöffel Mehl
  • 500 ml Gemüsefond (oder Wasser und 1Stk Gemüsesuppenwürfel)
  • ½ Bund Koriander frisch gehackt
  • 40g Jalapeños geschnitten
  • etwas Salz und Pfeffer

Und so wird’s gemacht:

  1. Rindfleisch in ca. 1cm dicke Streifen scheiden und in einer Pfanne scharf anbraten.
  2. Zwiebel fein schneiden, Süßkartoffel schälen und in ca. 1cm dicke Würfel schneiden. 
  3. Zwiebel im Topf mit Öl anschwitzen
  4. Tomatenmark dazugeben und etwas weiterrösten, mit Mehl stauben und mit Gemüsefond ablöschen, gut und schnell verrühren damit keine Klumpen entstehen.
  5. Tomatenpulpe und die restlichen Gewürze dazugeben.
  6. Die Süßkartoffeln in den Feuertopf geben und ca. 10 min weichkochen, danach die roten Bohnen, Mais und den frischen Koriander dazugeben.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Kurz vor dem Servieren die angebratenen Rindfleischstreifen dazugeben.

Zutaten für die cremige Polenta:

  • 850g Wasser
  • 150g Maisgrieß
  • 30g Butter
  • 50g Schlagobers
  • 10g Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Und so wird’s gemacht:
Wasser, Butter, Salz und Pfeffer aufkochen Schlagobers dazugeben, von Herd nehmen und den Maisgrieß einrühren.

Wir wünschen viel Spaß beim Kochen!

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Würzige Vielfalt aus der Tex-Mex-Küche

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Zartes Rindfleisch umhüllt mit scharfen Chilischotten und Gewürzen, mit Bohnen und Reis in einer Tortilla abgerundet - ein solch aromatisches Gericht ist typisch für die Tex-Mex-Küche und verwöhnt den Gaumen mit Einflüssen aus dem spanischen, mexikanisch-indianischen, angelsächsischen und sogar afrikanischen Kulturraum. Eine spektakuläre Vielfalt, passend zum Start der Tex-Mex-Wochen bei Gourmet Business.

Feine Unterschiede, die schmecken

Die Tex-Mex-Küche ist weltbekannt und in vielen Ländern gleichauf mit Pizza und Pasta. Doch oft wird sie mit der traditionellen mexikanischen Küche verwechselt. Kleiner Tipp, der immer hilft: Tex-Mex erkennt man sofort am amerikanischen Wort „Chili“ statt dem spanischen „Chile“.

Aber es gibt auch noch einige grundlegende Unterschiede zwischen den Küchen. So wird zum Beispiel zwischen zwei Tortilla-Arten unterschieden: Tortillas aus Weizenmehl und Tortillas aus Maismehl. Die Weizentortillas spielen in der Tex-Mex-Küche eine große Rolle und werden oft als Burritos verwendet. Gelber Käse (Cheddar-Käse), Kreuzkümmel und Rindfleisch sind bekannte Zutaten, die in der mexikanischen Küche kaum Verwendung finden. Maistortillas hingegen sind in der mexikanischen Küche die wichtigsten Tortillas.

Die Tex-Mex-Küche basiert hauptsächlich auf Chilis, Zwiebeln, Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriander, Cayennepfeffer und Bohnen. Die Tortillas werden in den unterschiedlichsten Formen zubereitet und serviert. In den Vereinigten Staaten werden sie sogar frittiert. Heutzutage ist die Tex-Mex-Küche ein fester Bestandteil der amerikanischen Küche und wird auch hierzulande immer populärer. Wir empfehlen, die Gerichte in den Tex-Mex-Wochen beim Mittagessen am Arbeitsplatz einfach mal durchzuprobieren.

Einflüsse, die bis heute prägen

Die Tex-Mex-Küche ist ein historisch geprägter Kochstil, der auf die Zeit zurückgeht, in der Texas noch zu Mexiko gehörte. In dieser Region brachte die Herrschaft der Spanier und die Zuwanderung von den kanarischen Inseln Rezepte und neue Zubereitungsweisen mit sich. So zum Beispiel die typisch afrikanischen Gewürze wir Kreuzkümmel und Koriander. Während dieser Zeit hat sich die Tex-Mex-Küche immer weiterentwickelt, bis hin zu dem, was sie heute ist.

Der Begriff Tex-Mex leitet sich ursprünglich von der texanisch-mexikanischen Eisenbahn (Tex-Mex Railway) ab, die 1875 ihren Betrieb aufnahm. Die damaligen Zeitungen kürzten die Eisenbahnverbindung mit Tex-Mex ab. Dieser Ausdruck bürgerte sich ein und wurde später auch für die texanisch-mexikanische Küche übernommen.

Wer jetzt vor lauter Tortillas, Bohnen, Chilis und Gewürzen einen Gusto auf ein feuriges Gericht bekommen hat, kann sich unseren Rezepttipp für den mexikanischen Feuertopf mit cremiger Polenta ansehen und zu Hause nachkochen. In diesem Sinne „¡Que aproveche!”, auf Deutsch “Lasst es euch schmecken!”

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Bunte Vielfalt zur kalten Jahreszeit – Wie man frisches Wintergemüse selbst ziehen und ernten kann

Die ersten Flocken sind gefallen und der Garten kuschelt sich friedlich in seine weiße Schneedecke. Doch was ist das? Blitzt dort ein rosa Blättchen auf? Und dort! Leuchtet uns doch ein oranger Stängel entgegen!

Wer meint, dass ein Garten im Winter kahl und leer sein muss, dem entgehen die Genüsse aus der vielfältigen Welt des Wintergemüses! Denn auch wenn bei frostigen Temperaturen nicht viel Neues wächst, kann bei rechtzeitiger Vorsorge doch auch in der kalten Jahreszeit frisches Gemüse geerntet werden. Zarte Asia-Salate, saftige Kohlgemüse, bunter Mangold, würzige Kräuter und knackige Radieschen lassen warm eingepackte Kindergesichter strahlen und sorgen für einen extra Vitamin-Kick auf dem Teller. Und das ganz ohne weite Transportwege oder ressourcenintensiv beheizte Glashäuser. Sondern mit einfachsten Mitteln daheim im Garten, auf dem Balkon oder auch sogar auf der Fensterbank.

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Auch ihr träumt von einer eigenen, knackig-frischen Winterernte? Damit das klappt, muss eigentlich nur auf ein paar wenige Dinge geachtet werden:

Richtige Sorte wählen - geeignet sind z.B. Winter- oder Babyleafsalate (Zichorien, Romana-Salate, Vogerlsalat, Winterportulak, Asia-Salate), Spinat, Rüben, Pastinaken, Karotten, Frühlingszwiebeln oder Schnittknoblauch... um nur einige Beispiele zu nennen. Hier vielleicht ein kleiner Buch-Tipp: Zahlreiche winterfeste Gemüsesorten findet man, zusammen mit hilfreichen Tipps und Tricks zum Wintergemüsebau, in Wolfgang Palmes Buch “Frisches Gemüse im Winter ernten” (Edition Loewenzahn).

Rechtzeitig anbauen - Sobald die Temperaturen unter 0 Grad Celsius fallen, steht das Pflanzenwachstum still. Um bis dahin schon etwas zum Ernten zu haben, muss schon im Spätsommer bzw. Frühherbst mit der Aussaat und Pflanzung begonnen werden. So haben unsere Winterpflänzchen auch schon einen ordentlichen Vorsprung gegenüber denen, die erst im Frühjahr gesetzt werden und können - sobald die Temperaturen wieder etwas steigen - gleich munter weiterwachsen.

Trocken halten - Unvorstellbar aber wahr: Im Winter verschimmelt mehr Gemüse als erfriert! Denn neben den erstaunlich frostfesten Wintergemüsen, die -10 Grad Celsius und weniger aushalten, sind leider auch die Schimmelpilze recht robust. Um ihnen erst gar keine Chance zu geben, schützt man die künftige Ernte am besten mit einem Dach, das Regen und Schnee abhält aber einen guten Luftaustausch ermöglicht. Wer einen Frühbeetkasten oder ein Gewächshaus besitzt, sollte nicht auf häufiges Lüften vergessen. Und auch gegossen wird im Winter nur äußerst spärlich - am besten an einem sonnigen Vormittag und nur so viel wie unbedingt notwendig, sodass die Pflanzen möglichst trocken stehen.

Streicheln verboten - Gefrorene Pflanzenteile sollten möglichst nicht berührt werden. Die Eiskristalle, die sich im Inneren der Pflanze gebildet habe, würden sonst die Zellwände zerstören und die Pflanze könnte faulen. Für die Ernte wählt man am besten einen sonnigen Nachmittag, an dem die Pflanze Zeit hat, aufzutauen. Oder, wenn es nicht anders geht, nur die erntereifen Pflanzenteile berühren und gleich naschen oder verarbeiten.

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Basteltipp

Besonders schnell und einfach gelingt die Winterernte mit einem Minigewächshaus. Dafür einfach eine leere PET-Flasche halbieren, den unteren Teil mit Erde füllen, nach Lust und Laune bepflanzen oder besäen, den oberen Teil einschneiden und auf den unteren Teil stecken. Schraubverschluss als “Lüftung” offen lassen - fertig ist das Minigewächshaus!

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Kochrezept

Das klassische Kressebrot wird für die kleinen und großen Gemüse-Fans unter euch keine Neuheit mehr sein. Aber wusstet ihr, dass auch die Keimlinge von Rucola, Radieschen, Roter Rübe oder Brokkoli hervorragend schmecken und dabei noch wunderschön aussehen? Mit den im Handel erhältlichen oder selbst gebastelten Sprossengläsern und Keimgeräten sind die köstlichen Minipflanzen in wenigen Tagen fertig und bringen Farbe, Geschmack und Vitamine auf den Teller. Guten Appetit!

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Eine Portion Liebe macht Gutes noch besser: Deshalb mundet, was bei den Großeltern auf den Tisch kommt, besonders. Übertroffen wird dieser Genuss allein durch das Erlebnis, die Leibspeise unter kundiger Anleitung von Oma und Opa selbst zuzubereiten: Denn gemeinsames Kochen, Backen und Anrichten verbindet und sorgt für unvergessliche Momente.

Hauptzutat Freude
Mit Kindern zu kochen, ist ein besonderes Erlebnis, bei dem Spaß und Begeisterung nicht zu kurz kommen dürfen. Daher empfiehlt es sich, entspannt und gut vorbereitet ins gemeinsame Kochabenteuer zu starten.

Außerdem sollten die Aufgaben mit Blick auf Fähigkeiten und Bedürfnisse der jungen „Küchengehilfen“ verteilt werden: Kleine Kinder können etwa bei der Obst- und Gemüseernte unterstützen, Formen aus vorbereitetem Teig ausstechen oder Kartoffelpüree stampfen. Ältere Kinder dürfen bereits komplexere Aufgaben übernehmen und unter liebevoller Aufsicht den richtigen Umgang mit (kindgerechten) Küchenwerkzeugen üben.


Dabei sind perfekte Ergebnisse nachrangig: Denn schief geschnittene Karotten oder zu groß geratene Fleischstückchen tun dem Geschmack keinen Abbruch. Wer seinen Enkeln ständig das Heft aus der Hand nimmt, riskiert damit, ihnen die Freude am gemeinsamen Tun zu nehmen. Auch über gelegentliches Naschen von Zutaten dürfen Großeltern schon mal hinwegsehen: Denn gerade damit schulen junge Küchenchefs ihren Gaumen und ihr Wissen über Lebensmittel.

Einfach gut
Einfach und schnell zubereitete Leibspeisen eignen sich optimal, um erste gemeinsame Kocherfahrung zu sammeln. Ob faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree, Grießnockerlsuppe, Hühnerkeulen mit Ofengemüse, Spaghetti Bolognese oder frisch belegte Pizza: Kindern das Kochen schmackhaft zu machen, ist gar nicht schwer.

Um sicherzugehen, dass das liebevoll zubereitete Mahl auch auf dem Teller begeistert, sollten Sie allerdings auf exotische Kombinationen und Gemüsesorten verzichten, die beim Nachwuchs auf wenig Gegenliebe stoßen.

Süße Erinnerungen
Wer den Geschmack der Nachwuchsköche jedenfalls treffen möchte, geht mit Süßspeisen wie Apfel im Schlafrock, Mohnnudeln oder Topfen-Palatschinken kein Risiko ein. Diese Klassiker sind einfach zuzubereiten und sorgen immer für strahlende Kinderaugen.


Doch auch beim gemeinsamen Backen lässt sich erste Küchenerfahrung sammeln: Ein saftiger Obstkuchen, frische Kekse oder Blätterteigtaschen mit Marmeladefüllung belohnen für den fleißigen Einsatz und sorgen für süße Erinnerungen.

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Quellenverzeichnis:
https://www.grosseltern.de/kochen-mit-den-enkeln-drei-dinge-die-man-unbedingt-beachten-sollte/
https://www.senioren-ratgeber.de/Ernaehrung/Kochen-fuer-die-Enkel-77801.html

 

 

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Auch dieses Jahr haben wir wieder mit den Kids zweier Kindergartengruppen aus Wien einen Ausflug zu „den Zitronen des Nordens“ gemacht. So nannten die Inkas früher, aufgrund seines hohen Vitamin C-Gehalts, den Erdapfel. Zu Besuch waren wir deshalb nicht auf einem Zitronenhof, sondern beim Bio-Erdäpfelhof von Familie Niedermayer in Niederösterreich. Schon seit Jahren beliefern sie uns mit köstlichen Bio-Erdäpfeln. 

Von Kopf bis Fuß und von Blüte bis Knolle
Beim Abenteuer auf dem Feld und bei der Ernte erfahren die Kinder auch viel über den Erdapfel selbst. Die meisten kennen nur die Knolle, am Teller oder im Supermarkt. Dabei ist der Erdapfel eine krautige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch werden kann, kurzstielige Blätter sowie wunderschöne rosafarbene bis violette Blüten mit gelben Staubbeuteln hat.

Als Samen erscheint eine ungefähr kirschgroße, grüne Beere. Die ist leider ungenießbar. Dafür hat jeder Samen seine eigenen Eigenschaften und ist ein Individuum für sich, genau wie wir Menschen.

So wächst der Erdapfel von der Blüte bis zur Knolle, wie wir Menschen von Kopf bis Fuß.


Spannender Tag: vom Ausgraben bis zum Verspeisen
Die Kids erleben bei unserem gemeinsamen Ausflug so einige Abenteuer. Zum Beispiel dürfen sie tatkräftig bei der händischen Ernte mithelfen.


Auf dem Traktor vom Bauern Probesitzen.


Spannenden Geschichten und Fakten über die Erdäpfel lauschen.


Und zu guter Letzt können sie die frischen Bio-Erdäpfel als fertige Pommes knabbern.

Für diejenigen, die jetzt Gusto auf schmackhafte Erdäpfel bekommen haben, gibt’s hier schnelle Rezepte für zu Hause. Sie lassen sich auch perfekt gemeinsam mit Kindern zubereiten:

Ofenerdäpfel
Heiße gefüllte Ofenkartoffeln - es gibt einfach nichts Besseres! Je nach Lust und Laune können sie in unterschiedlichen Variationen zubereitet und angerichtet werden.

Zutaten für 4 Personen:
4 große Ofenkartoffeln
Salz
Pfeffer

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Die Ofenkartoffel auf ein Blech oder in die Auflaufform geben.
  3. In der Mitte der Ofenkartoffel einen großen Schnitt machen, aber nicht ganz spalten.
  4. Mit Öl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Ofenkartoffeln in den Backofen geben und solange drinnen lassen, bis sie weich gebacken sind.

Weitere Zubereitungsalternativen:

  • Mit Rosmarinzweigen
  • Mit Butterflöckchen
  • Mit zerkleinerten Paradeisern, Zucchini und Knoblauch sowie Olivenöl füllen
  • Mit Avocadomus, etwas Zitronensaft, Rahm, Paradeisern, Koriander, Röstzwiebel, etwas Chili
  • Mit Gemüse und Ofenkäse
  • Mit Creme fraiche, Schnittlauch und etwas Paprikapulver

Stampfkartoffeln
Als Beilage oder Hauptspeise, passen die Stampfkartoffeln zu allem und sind auch noch super einfach in der Zubereitung. Man benötigt nur etwas Muskelkraft beim Stampfen. Die Stampfkartoffeln von GOURMET Kids sind eine der Lieblingsspeisen der Kinder.

Zutaten für 4 Personen:
800 g Kartoffel
120 ml Milch
½ TL Muskat
½ TL Salz
Butter oder Margarine

So geht‘s:

  1. Kartoffeln im Topf mit Wasser weichkochen. Anschließend Kartoffeln abschrecken und schälen.
  2. Milch, Salz, Muskat und etwas Butter vermengen und zu den Kartoffeln geben.
  3. Alles mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und vermischen.
  4. Nach Belieben etwas nachwürzen und anrichten.
  5. Wer mag, kann auch gebratene Stampfkartoffeln daraus machen. Dafür einfach eine Zwiebel würfelig schneiden und in Öl anbraten. Die Kartoffeln dazu geben und etwas anrösten, bis sie eine leichte Kruste bekommen, danach würzen und anrichten.
  6. Als zusätzliche Würze können Rosmarin, Röstzwiebel, Basilikumblätter oder andere Kräuter verwendet werden.

Erdäpfelchips
Für den Snack am Abend beim Lesen, während eines spannenden Films, bei der Kindergeburtstagsparty oder zum Knabbern mit Freunden: Kartoffelchips passen immer und schmecken auch selbstgemacht richtig gut.

Zutaten für 4 Personen:
5-6 faustgroße Kartoffeln
Öl (nach Wahl)
Salz

Als zusätzliche Gewürze können Thymian, Rosmarin, Pfeffer, geriebener Knoblauch, Paprikapulver und andere Kräuter verwendet werden.

So geht’s:

  1. Backblech mit Backpapier auslegen. Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Kartoffeln waschen, schälen (man kann die Schale aber auch drauflassen, wenn man möchte), in dünne feine Scheiben schneiden und im Öl vermischt mit Gewürzen schwenken.
  3. Etwas abtropfen lassen und am Backblech verteilen.
  4. Im Ofen solange backen bis die gewünschte Bräune erreicht ist.
  5. Nach Belieben noch etwas nachwürzen.

Tipps für Dips:

  • Käse Dip
  • Joghurt-Schnittlauch Dip
  • Sour-Cream Dip
  • Avocado Dip (Guacamole)
  • Honig-BBQ Dip


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Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Der Kreislauf des Kaffees

Durch und druch eine nachhaltige Reise

Der 1. Oktober 2019 ist für so manche ein ganz besonderer Tag – der internationale Tag des Kaffees. Kaffeeliebhaber freuen sich an diesem Tag über viele Aktionen und Ausstellungen zum Thema Kaffee und stoßen natürlich mit einem kräftigen Schluck Koffein darauf an.
Seit Jahren ist Kaffee ein treuer Begleiter für uns, als Muntermacher am Morgen oder Unterstützer für lange Nächte. Er ist eine Vielfalt vom Feinsten und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Der nachhaltige Kreislauf unseres Kaffees
Zur Feier des Tages haben wir den Kreislauf unseres Kaffees begleitet und festgehalten. Von der Bohne ins Häferl und schlussendlich als schmackhaftes Pilzgericht auf den Teller. Eines können wir schon jetzt verraten – eine nachhaltige Reise ist es allemal!

ERSTER ABSCHNITT – DIE KAFFEEBOHNEN
Von der Faitrade Plantage ins Häferl

Das Café Schwarzenberg zählt zu den ältesten Altwiener Kaffeehäusern, das die Wiener Kaffeehaustradition weiterlebt und -pflegt. Es ist Treffpunkt für Einheimische und Menschen aus aller Welt, um zu plaudern, zu arbeiten oder sich eine Auszeit mit einem aromatischen Schlückchen Kaffee zu genehmigen.

Seit 2014 bezieht das Café Schwarzenberg Bio-Arabica Bohnen von Fairtrade zertifizierten Plantagen in Honduras. Mit dem Umstieg auf Fairtrade will das Café, das zu Gourmet gehört, die Lebensbedingungen der Kaffeebauernfamilien positiv verändern und die Umwelt schützen.

ZWEITER ABSCHNITT – DER KAFFEESATZ
Nach dem letzten Tropfen Kaffee geht’s weiter auf die Reise

Nachdem der Kaffee liebevoll zubereitet wurde, der Gast den letzten Tropfen genüsslich geschlürft hat und das ganze Prozedere wieder von vorne beginnt, ist plötzlich der Kaffeesatzbehälter unter der Kaffeemaschine voll und muss ausgeleert werden. Bis zu 500 Häferl Kaffee sind es am Tag im Café Schwarzenberg, dementsprechend groß ist die Menge an Kaffeesatz. Doch nur, weil er im Eimer landet, ist seine Reise noch lange nicht vorbei.

DRITTER ABSCHNITT – DIE PILZZUCHT
Hut & Stiel – die Wiener Pilzkultur-Pioniere

Jeden Montag ist Abholtag im Café Schwarzenberg. Gemütlich radelt ein Mitarbeiter von Hut & Stiel mit seinem Lastenfahrrad zum Hintereingang des Cafés. Er kommt, um den übrig gebliebenen Kaffeesatz abzuholen und nimmt ihn anschließend in die Produktionsstätte im 22. Bezirk in Wien mit.

Die Gründer Manuel und Florian von Hut & Stiel züchten Speisepilze aus einem Nährboden, der sonst im Müll landen würde – Kaffeesatz. Für die beiden war klar, dass sie beruflich einen Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion und sauberen Umwelt leisten wollen. Deshalb sammeln sie Kaffeesatz in ganz Wien ein, unter anderem, seit 3 Jahren auch vom Café Schwarzenberg.

Per Rad gut angekommen in den Produktionsräumen, geht es für unseren Kaffeesatz auch gleich weiter. Er wird mit Pilzmyzel, Kaffeehäutchen, Wasser sowie etwas Kalk in einem Sack vermischt. Die fertige Mischung bezeichnet man als „Pilzsubstrat“.
Das Pilzmyzel durchwächst den Kaffeesatz vollständig. Nach 5 Wochen beginnen die Pilze zu wachsen und sind bald zur Ernte bereit. Sobald die frischen Pilze gepflückt sind, geht es auch schon schnurstracks weiter zur Auslieferung in Kaffeehäuser, Hotels, Supermärkte und Restaurants. Das gebrauchte Pilzsubstrat wird mehrmals verwendet, am Ende kompostiert und somit zu Dünger verarbeitet.


©​ Amina Stella Steiner

© Amina Stella Steiner

VIERTER ABSCHNITT - DIE RETOURKUTSCHE
Die Reise geht zu Ende und der Kreislauf schließt sich
Frisch geerntet und gepflückt, sind die Pilze nun wieder mit dem Lastenfahrrad unterwegs zum Café Schwarzenberg, mit 3 Kilogramm Pilzen wöchentlich. Somit ist jeden Montag nicht nur Abholtag, sondern auch Liefertag.

Die Pilze werden in der Kaffeehausküche zu köstlichen Gerichten, zu denen unsere Gäste besonders gerne greifen: vom Wildkräutersalat mit gerösteten Austernpilzen und Kerbel-Zitronensauce bis zum gegrillten Schweinsmedaillons in Pilzsauce.

Und damit schließt sich der Kreislauf, der während der gesamten Reise Nachhaltigkeit und Genuss garantiert.

Wir wünschen allen Kaffeeliebhabern und die, die es noch werden, einen genussvollen Tag des Kaffees!

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Gemeinsam mit Obsthändler und Apfellieferant Walter Urschler sen. zu Besuch bei den „Von Herzen Bio–Bauern“ Irene und Johann Trummer

Diese Tage mag ich besonders - heute steht ein Lieferantenbesuch in der Südost-Steiermark auf dem Programm. Es ist noch früh, als wir nach einer Fahrt durch die sanft hügelige Landschaft, vorbei an der Riegersburg und vielen reifen Apfelfeldern, auf dem Hof von Walter Urschler ankommen. Gemeinsam mit seinem Sohn betreibt Walter Urschler seit vier Generationen Obstbau und -handel. Hier in Breitenfeld an der Rittschein werden sowohl Äpfel aus eigener Produktion, aber auch von Bio-Bauern aus der Region, gelagert und verarbeitet.

Gala, Arlet, Topaz und Evelina – biologisch aufgezogen
Walter Urschler nimmt uns mit zur Familie Trummer in Sankt Margareten an der Raab. Während der Fahrt erzählt uns Walter Urschler, dass der Bio-Obstbau sehr aufwändig ist und heutzutage die Obstbauern sehr gut ausgebildete Fachleute sind.

Die Trummers haben bereits 2007 begonnen, auf Bio umzustellen und bewirtschaften ihren Hof nach den Demeter-Prinzipien des bio-dynamischen Landbaus. Hier bei Irene und Johann Trummer kann man sofort spüren, wieviel Überzeugung und Leidenschaft in dem Bio-Betrieb stecken: Auf sieben Hektar – teils in steiler Hanglage – wachsen und gedeihen Bio-Äpfel der Sorten Gala, Arlet, Topaz und Evelina.


Wirksamer Pflanzenschutz aus der Natur
Auf den Bio-Apfelfeldern der Trummers kommen keinerlei chemische Pflanzenschutzmittel zum Einsatz. Die Pflanzen erhalten jedoch regelmäßig eine Mischung aus Kräuterextrakten zur Stärkung. Johann Trummer erklärt uns, dass ein Auszug aus Brennnessel, Schafgarbe, Zinnkraut und Lavendel die Bäume stärkt. Kolloidales* Silberwasser und Kupfer, macht die Pflanzen wiederstandfähiger und schützt gegen Schädlinge. Zwischen den Spindelbäumen, voll praller, roter Äpfel, laufen auch Hühner und Laufenten herum. „Die Vögel fressen die Schnecken“, meint Irene Trummer lachend. Der Bio-Obstbau ist arbeitsintensiv, aber für die Trummers kommt nichts Anderes in Frage. „Es ist unser Boden, unsere Zukunft, unsere Erde – das muss einem bewusst sein. Und wenn a Freud dabei ist, geht auch was weiter“, sind sich die beiden Bio-Experten einig. * (ultrafeine Partikel elementaren Silbers, die eine antimikrobielle Wirkung haben)


Händisch geerntet
Jetzt gerade ist Erntezeit. Je nach Witterung und Sorte erstreckt sie sich von Mitte August bis Mitte Oktober. Die reifen Äpfel werden händisch geerntet. Ein Teil wird eingelagert, ein Teil wird weiterverarbeitet und gibt unter anderem unserem Bio-Apfelschmarren das köstliche Aroma. Und ein weiterer Teil wird frisch verkauft, wie z.B. die saftigen Bio-Äpfel der „Von Herzen Biobauern“ für unsere Kindergarten- und Schulverpflegung.

An der der Produktionsgemeinschaft „Von Herzen Biobauern“, sind inzwischen 150 Bio-Bauern und Bäuerinnen beteiligt sind. Ziel der Plattform ist neben der Steigerung der Bio-Produktion in Österreich, die offene Kommunikation mit Produzenten, Handel und Konsumenten, um mehr Bewusstsein für landwirtschaftliche Produkte zu schaffen.

Wissenswertes über den Apfel:
Äpfel sind die beliebteste Obstsorte in Österreich, sowohl was den Anbau als auch den Konsum betrifft. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt laut Statistik Austria bei etwa 17 Kilo Äpfel. Ob als Snack zwischendurch oder verarbeitet – der Apfel besticht durch seine Vielseitigkeit in der Verwendung, ist gesund, aus österreichischem Anbau erhältlich und gut einzulagern. Kein Wunder, dass er so saftig ist: Ein Apfel besteht zu 85 Prozent aus Wasser. Der Rest sind Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine.

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Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Die Natur steckt voller Köstlichkeiten, die zum Kochen schmackhafter Gerichte geeignet sind oder als Augenschmaus für die Verfeinerung eingesetzt werden. Wie man es dreht und wendet, Natur hat eine große Auswahl an Vielfalt.

Die Schätze der Natur wissen auch unsere Köchinnen und Köche gut einzusetzen. Bei einem Kochkurs für Mitarbeiter/Innen in der Gourmet-Küche in St. Pölten wurde mit köstlichen Wald- und Wiesenpilzen, -beeren und –kräutern zubereitet und gekocht.


Ein Rezept zum Nachkochen für zu Hause
Das Rezept: Frischkäse-Wiesenkräuter Raviolo mit brauner Butter und Nüssen
Für 4 Portionen

Pasta Teig

  • 1000g griffiges Weizenmehl 480
  • 10 Stk. Eier
  • Olivenöl, Wasser, etwas Salz

Frischkäse Wiesenkräuterfülle

  • 500g Frischkäse
  • 80g Wiesenkräuter
  • 1 Stk. Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Stk. Eidotter
  • Zitronenzeste

Und so geht’s:
Auf der Arbeitsfläche eine kleine Mehlmulde formen. Eier in die Mulde geben und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten geschmeidigen Teig kneten. Den Teig im Kühlschrank ca. 1 Stunde rasten lassen. Für die Ravioli den Teig 3mm ausrollen und mit der Frischkäse-Wiesenkräuterfülle füllen.


Tipps zum Verfeinern von Gerichten

Wenn das Gericht optisch schön aufbereitet ist, schmeckt es bekanntlich besser. Im Wald oder auf Wiesen gibt es einige versteckte Kräuter, Pilze und Beeren, die sich ideal zum Dekorieren oder Verfeinern von Gerichten eignen. So kann bei Freunden, Familie und Bekannten beim nächsten Essen garantiert gepunktet werden.

Grundsätzlich eignen sind Wald- und Wiesenpilze, -beeren und –kräuter wunderbar als eine zusätzliche feine Geschmacksnote in Suppen, Salaten, Pesto, Aufstrichen und Eintöpfen.

Welche wozu am besten passen, verraten wir euch hier:

KRÄUTER
Wissenswertes: Gesammelt werden die jungen Blätter oder Triebspitzen

  • Löwenzahn
    Abgesehen davon, dass die Blüte des Löwenzahns super schmeckt, lässt sie auch jeden regnerischen Tag wieder erstrahlen. Der Stängel kann zerschnitten zum Frühstück übers Brot oder mittags über die Suppe gestreut werden. Die Blätter passen exzellent zu Salat, Fisch- und Kartoffelgerichten.
     
  • Gänseblümchen
    Ob eingearbeitet im Brotteig, in Kräuterbutter, Frischkäse oder Topfen, über ein Topfenbrot gestreut, verkocht in unterschiedlichen Suppen oder dekorativ aufbereitet - der Verwendung von Gänseblümchen sind in der Küche keine Grenzen gesetzt.
     
  • Rotklee (auch als Wiesenklee bezeichnet)
    Die Rotkleeblüten sind ein richtiger Eyecatcher. Beispielsweise in Eiswürfeln, im Müsli oder Joghurt am Morgen sowie eingebacken oder aufgelegt am Dessert. Die fein, süßlichen Blütenblätter schmecken in Salaten, als Würze für Gemüse oder verarbeitet als Pesto zu Nudelgerichten.

BEEREN

  • Walderdbeeren
    Wer gerne eine Kombination aus fruchtig und pikant hat, sollte unbedingt den nächsten Salat mit Walderdbeeren aufpeppen. Außerdem sind solche Salate gute Begleiter zu Fleischgerichten. Getrocknet passen sie als Dekoration grandios auf eine Käseplatte oder Eisbecher.
     
  • Brombeeren
    Eine ausgezeichnete Beerenfrucht die sich wunderbar in Saucen einarbeiten lässt, beispielsweise als Chili-Beeren-Sauce zum Steak. Ergänzend eignet sich ihr süßsäuerliches Aroma zum Verfeinern von Kuchen, Desserts und anderen Süßigkeiten.
     
  • Hagebutte
    Wenn es mal etwas anderes sein darf, wie wäre es mit einem Hagebutten-Vanille-Apfel-Grießbrei? Das Superfood macht sich in allem gut. Als Tee, Chutney oder Würze für diverse Wildgerichte. Ein absoluter Alleskönner in der Küche!

PILZE

  • Eierschwammerl
    Das feste und würzige Fleisch der Eierschwammerl kann in der Küche vielfältig eingesetzt werden. Getrocknet, püriert oder angebraten. Mit seinem unverkennbaren Geschmack ist er ideal für Saucen, Semmelknödel, Gulasch, Suppen oder als angebratene Beilage zu Fleischgerichten geeignet.

    Hier ein paar Tipps und ein Rezept zum Nachkochen:
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    Rezept: Eierschwammerlrisotto mit Hühnerbruststücken

     
  • Parasol
    Allbekannt, aber bitte nicht roh verzehren. Der Parasol schmeckt am besten in gebackener Version. Dazu einen Salat, viel Gemüse und zum Abrunden eine Sauce. Für Suppen entweder in Stücke schneiden und mit anderem Gemüse vermischen oder zu einer Cremesuppe pürieren. Wer mag, kann die Suppe mit einem frischen Brot servieren.
     
  • Herbsttrompete
    Getrocknet und mit dem Mörser zerkleinert eignet sich der außerordentlich aromatische Speisepilz besonders gut zum Würzen für Fleisch- und Pastagerichte. Als Beilage kann er zu Rindfleisch aufgetischt werden.

Für das nächste Frühstück, Mittag- oder Abendessen ist die Küche nun mit Sicherheit geschmacklich sowie optisch gerüstet und einsatzbereit.

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Wurzel, Blüte, Blatt – wir müssen nichts verschwenden!
Wir ziehen eine wunderschöne Karotte frisch aus der Erde. Jetzt noch waschen und mit einer kräftigen Drehung die schönen, grünen Blätter entfernen. Und schon knabbern wir die orangefarbene Wurzel mit großem Genuss ganz frisch aus dem Beet. Doch Moment! Stopp! Die Blätter sehen so schön knackig aus! Vielleicht müssen die gar nicht auf den Komposthaufen…

Die Blätter, nur etwas für Kaninchen?
Nein, auf keinen Fall! Überlegt einmal, fällt euch ein Blattgemüse ein, dass wir in Österreich gerne essen?  Ja, genau, zum Beispiel der Blattspinat. Auch Mangold, alle Salate, Petersilie oder Schnittlauch sind Blätter, die wir essen. Und jetzt kommt der Geheimtipp! Ihr könnt auch die frischen Blätter von Karotten, Radieschen, Roten Rüben oder Kohlrabi essen. Sie schmecken toll, einfach klein schneiden und zu Salat, Aufstrich, Pesto oder Gemüseeintopf mischen.


© www.cityfarm.wien

Die Wurzel – der Strohhalm der Pflanzen
Über die Wurzel holt sich eine Pflanze gemeinsam mit dem Wasser wichtige Nährstoffe aus der Erde, um gut wachsen zu können. Sie ist deshalb auch das erste, was bei einem Samen, den wir in die Erde stecken, als erstes zu wachsen beginnt. Die Wurzeln geben der Pflanze auch wichtigen Halt, damit sie nicht vom nächsten Sturm davon getragen wird. Die Wurzel von manchen Pflanzen kann aber auch viele gute Nährstoffe speichern und deshalb schmeckt sie nicht nur toll, sondern ist auch noch gut für unsere Gesundheit. Karotten, Radieschen und Rote Rübe kennt ihr doch sicher! Das sind alles Wurzeln, die wir uns gerne schmecken lassen!

Essbare Blüten aus dem Garten
Kapuzinerkresse, Ringelblumen, Rosen, Lavendel und viele andere Blüten aus dem Garten schmecken wirklich köstlich. Auch die Blüten von Zucchinis kann man essen, allerdings bekommt ihr dann keine Zucchini mehr, weil ja die Frucht nach der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten, aus der Blüte entsteht. Wenn ihr euch die Blüte schmecken lasst, klappt das natürlich nicht mehr. Also am besten nur die Blüten von den Pflanzen essen, die keine tollen Früchte liefern. Viele Wiesenblumen zählen auch dazu, zum Beispiel Gänseblümchen oder Löwenzahn.  Aber Achtung: Nur essen, was ihr wirklich eindeutig kennt, denn manche Pflanzen können auch giftig sein. Gemeinsam mit den großen Gartenprofis klappt das aber sicher! Und noch ein wichtiger Tipp: Blumen aus der Blumenhandlung werden gerne mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, damit sie besonders schön sind. Dadurch sind sie aber nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Wir können also von vielen Pflanzen alle Teile essen. Die Blüten, die Blätter oder auch die Wurzeln. Es gibt ein paar Ausnahmen, das sind die Nachtschattengewächse wie Tomaten (Paradeiser), Kartoffeln (Erdäpfel) oder Paprika. Hier sind nur die Früchte genießbar.


© www.cityfarm.wien

Rezept für unser „Nichts verschwenden!“-Blattgrün-Pesto

Zutaten
eine Handvoll frische Blätter von Karotten, Radieschen oder Kohlrabi
1 Knoblauchzehe
150 ml Olivenöl
30 g Walnüsse oder Haselnüsse
½ Teelöffel Salz

Die Blätter abzupfen, waschen und gut abtrocknen. Danach etwas klein hacken oder zupfen und gemeinsam mit den anderen Zutaten mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Nudeln oder auf einem Brot schmecken lassen!


© www.cityfarm.wien

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Wenn das Schulessen Schimpansen rettet

Wir unterstützen das Jane Goodall Institut

„Königstiger hilft Schimpanse“ – das heißt es bei unserem Schulessen am 18. September 2019. Wenn unsere jungen Gäste an diesem Tag in den Schulen, die von Gourmet in Wien und Umgebung beliefert werden, genüsslich ihr gesundes Dessert verspeisen, tragen sie auch zum Schutz von Mensch, Tier und Natur bei. Ein außergewöhnliches Charity-Projekt macht das möglich. 

Wie kam es dazu und was steckt dahinter?

Gourmet Kids hat gemeinsam mit Nussyy®, einem Hersteller, der für rein biologische Produkte steht, ein Charity-Projekt „zum Dessert erweckt“ und kurzerhand anstatt der gewohnten Nachspeise einen Bio-Riegel namens Königstiger auf den Speiseplan gesetzt. Mit dem Kauf der 25.000 Bio-Riegel unterstützen wir gemeinsam mit den Kids beim Schulessen das Jane Goodall Institut. Und die Schulkinder profitieren von der Stärke des Tigers mit Zutaten in königlicher Qualität. Der Bio-Riegel wird in Österreich aus natürlichen Zutaten gemacht – so wie das gesunde Schulessen von Gourmet Kids.

Das Charity-Projekt unterstützt finanziell, soll aber auch das Bewusstsein für die Arbeit von Jane Goodall und den Naturschutz wecken. Mit einem Hinweis auf der Speisekarte werden Kinder, Eltern und Schulen auf das Thema aufmerksam gemacht. Helfen kann so einfach sein. Zum Beispiel mit dem Vernaschen eines Riegels.

Ein Projekt wie gemacht für engagierte Kids und Weltretter!

Eine Vision, die bis heute die Welt bewegt

Jane Goodall ist wohl die bekannteste Verhaltensforscherin der Welt. Mit ihrer Geschichte und ihrer Arbeit zieht sie auf der ganzen Welt Menschen in ihren Bann, auch uns von Gourmet.


© The Jane Goodall Institute_Chase Pickering

Mit 26 Jahren reist sie nach Tansania, um die bis dahin unerforschten Schimpansen zu beobachten. Ihre Entdeckungen revolutionierten unser Verständnis für Schimpansen. Somit begann auch ihr Weg als erfolgreiche Verhaltensforscherin.


© Michael Neugebauer

Jane gründete 1977 das Jane Goodall Institut. Mittlerweile hat sie Standorte auf der ganzen Welt. Vision und Ziel ist es, das Verständnis für die Behandlung von Menschenaffen sowie die Bedeutung von Umwelt- und Naturschutz durch Forschung, Bildungs- und Schutzprojekte zu verbessern.

Außerdem hat sie gemeinsam mit Schülern die Aktion Roots & Shoots (Wurzeln und Sprösslinge) ins Leben gerufen. Kinder und Jugendliche aus aller Welt können am Roots & Shoots Programm teilnehmen, indem sie sich in irgendeiner Form für Tiere, Umwelt oder Menschen einsetzen.

Ein Institut, das für Veränderung, Hoffnung und Zukunft steht!

Wir konnten uns überzeugen

Wir hatten die Möglichkeit, Jane Goodall am 12. September 2019 im Rahmen einer Veranstaltung im Wiener Rathaus persönlich zu treffen. Wir sagen Danke und freuen uns gemeinsam mit den Schulkindern, dass wir ihre wichtige Arbeit für die Menschen, die Tiere und die Natur unterstützen können.


© PID/Votava

Quellenverzeichnis:
https://janegoodall.at/
http://www.nussyy.at/

Mag. Claudia Ertl-Huemer

Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Bio, logisch! Unsere Bio-Lieferanten

Wir kaufen bereits zwei Drittel aller Zutaten in Österreich ein. Da ist es selbstverständlich, dass die Bio-Lebensmittel für unsere biologischen Speisen ebenfalls so oft wie möglich österreichische Wurzeln haben. Wo genau? Wir laden euch auf eine nachhaltig genussvolle Reise zu unseren Bio-Lieferanten ein.

Bio-Partnerschaften

Mit vielen unserer Lieferanten arbeiten wir bereits mehr als 20 Jahre zusammen. Sie waren, ebenso wie wir, Bio-Pioniere. Als Partner der ersten Stunde ist es gemeinsam gelungen, immer öfter hochwertige, biologische Lebensmittel im Kindergarten, der Schule und am Arbeitsplatz auf die Teller der Gäste zu bringen. Mehr als ein Viertel aller Zutaten bei Gourmet stammen schon aus biologischer Produktion.

Das Gute liegt so nah

Hier findet ihr einige unserer Bio-Zutaten und Bio-Lieferanten aus Österreich auf einen Blick:

Österreichkarte mit Lebensmittel-Symbolen

  • Bio-Wurzelgemüse, Bio-Karfiol, Bio-Broccoli und Bio-Kürbis: Bio-Lutz, NÖ
  • Bio-Erbsen und Bio-Mais: Schneider’s Gemüseland, NÖ
  • Bio-Kürbis: Ardo, NÖ, Biohof Gerhard Michaeler, NÖ
  • Bio-Äpfel: "Von Herzen Bio", Stmk, Walter Urschler Obsthandel, Stmk.
  • Bio-Milch und Bio-Milchprodukte: Kärntnermilch, Kärnten; NÖM, NÖ; Berglandmilch, NÖ, Pinzgau Milch, Sbg., SalzburgMilch, Sbg.
  • Bio-Kartoffel („Erdäpfel“): Biohof Niedermayer, NÖ, Familie Haslinger, NÖ, AgroFresh, NÖ
  • Bio-Nudeln: Recheis, Tirol
  • Bio-Kalbfleisch: Tauernfleisch, Kärnten
  • Bio-Schweinefleisch: Höllerschmid, NÖ
  • Bio-Rindfleisch: Sonnberg Biofleisch (eingekauft über Biogast), OÖ
  • Bio-Hühnerfleisch: Wech, Kärnten

Dieser Artikel ist Teil unseres Themenschwerpunkts „Ernährung & Klima“. Die Naturschutzorganisation WWF Österreich und Gourmet setzen sich in einer mehrjährigen Partnerschaft für eine klima- und umweltfreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier auf dem Gourmet-Blog regelmäßig Informationen und Tipps, die uns dabei unterstützen, nachhaltiger zu leben.

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Schultüte für Mama und Papa

Wie der Schulstart entspannt über die Bühne geht

 

Eine Schultüte, die hilft

Eine Schultüte macht Freude. Sie verringert die Nervosität der Kinder und unterstützt mit ihrem Inhalt bei den ersten Herausforderungen. Sie ist ganz einfach ein fabelhafter Begleiter! Doch wo bleibt die Schultüte für Eltern? Voilá, hier ist sie! Die erste Schultüte für Eltern, kreativ befüllt:

  • Kalender statt Freundschaftsbuch
    Erste Mission: Den Überblick behalten! Alle Pflichttermine, Schulausflüge sowie Elternabende im Kalender notieren. So habt ihr die Planung für die ganze Familie im Blick.
     
  • Stundenplan statt Ratespiel
    Abends wird die Schultasche für den nächsten Tag gepackt. Damit die richtigen Unterlagen in der Schultasche landen, muss ein übersichtlicher Stundenplan her. Da kommt unser Gourmelino ins Spiel: Für „eine Woche ganz nach deinem Geschmack“ einfach auf den Link klicken, den Stundenplan downloaden, zuhause aufhängen und die Schultasche packt sich fast von allein.

    Link zum Downloaden: Der Gourmelino Stundenplan
     
  • Gesunde Jausenbox statt Süßigkeiten
    Die meisten Eltern achten bewusst darauf, was ihre Kinder essen. Doch in stressigen Arbeitswochen fehlt oft die Zeit für die Zubereitung einer gesunden Jause. Damit die Jausenbox sinnvoll bestückt wird, gibt’s hier schnelle und schmackhafte Rezepte von Gourmet Kids. Sie können alleine oder gemeinsam mit den Kindern zubereitet werden.

    Hier die Jausen-Rezepte ruckzuck zum Downloaden:
    Die Jausenbroschüre
    Der Held der Jause bist Du
    Gesunde Snacks für Schultaschen und -tüten
    Dinkelstangen von Jasmin

  • Anti-Stressball statt Lineal
    Wenn man als Elternteil nervös ist, ist das vollkommen normal und auch in Ordnung. Jedoch sollte man darauf achten, die Emotionen nicht auf das Kind zu übertragen. Sie sind ohnehin aufgeregt genug. Ein Anti-Stressball hilft, etwas gelassener an die Sachen heranzugehen. Einen Versuch ist es wert.
     
  • Nützliche Infos & Kontaktlisten statt Stifte und Co. 
    Informationen über die Schule, deren Abläufe und Regeln sind ein wichtiger Input für Eltern. Sollte privat oder beruflich etwas anstehen, ist es immer ratsam, über die Kontaktdaten der Ansprechpersonen zu verfügen. Meist befinden sich nützliche Infos auf der Website oder im Sekretariat der Schule. Einfach mal vorab alles abklären, dann klappt’s bestimmt.
     
  • Taschentücher statt Glücksbringer 
    Der erste Schultag ist ein besonderer Tag im Leben eines jeden Kindes und Elternteils. Er bringt eine Vielzahl an Emotionen hoch. Deshalb darf eine Packung Taschentücher nicht fehlen. So sind kleine Freudentränen im nu weggezaubert.
     
  • Powernap statt Kuscheltier
    So wie Kinder neben Hausaufgaben und Lernen genügend Freizeit brauchen, sollten auch Eltern ausreichend Erholungszeit einplanen. Das klapp ganz gut, wenn die Kinder bei Freunden sind, den Musikunterricht besuchen oder Sporttraining haben. 10 Minuten Powernapping kann bereits für Tiefenentspannung sorgen. Herrlich!

Mit der Elternschultüte als Begleiter fällt ein entspannter Schulstart leichter. Wir von Gourmet wünschen allen Kindern, Müttern und Vätern einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr 2019/2020.

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Essen am Arbeitsplatz: Neue Vielfalt im Herbst und Winter

Im September sind nach der Urlaubszeit viele von uns wieder im Berufsleben gelandet. Gourmet Business erleichtert den Umstieg mit kulinarischen Highlights beim Essen am Arbeitsplatz. Das neue Herbst/Winter À la Carte-Sortiment ist vielfältig und bietet für jeden etwas. Für den großen oder kleinen Hunger, vegetarisch oder mit hochwertigem Fleisch, für Gesundheitsbewusste und für Gäste mit einer Laktose- oder Glutenunverträglichkeit.

Österreich am Teller

Unsere regelmäßigen Gästebefragungen zeigen, dass unseren Mittagsgästen die Herkunft und Natürlichkeit der Lebensmittel besonders wichtig sind. Ohne Zusatz von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und Farbstoffen ist für uns schon immer selbstverständlich. Und auch, dass wir unsere Zutaten so oft wie möglich bei Lieferanten in Österreich einkaufen. Bereits zwei Drittel der Lebensmittel kommen aus der Region.

Besonders freut es uns aber, dass wir bei unseren Gourmet Business À la Carte-Speisen ab sofort auch 100 Prozent Hühnerfleisch aus österreichischer Herkunft garantieren können. Wir bauen dabei auf unsere langjährigen Partnerschaften mit österreichischen Landwirten und Betrieben. Nur so ist möglich, heimisches Hühnerfleisch in der von uns geforderten Qualität in ausreichender Menge zu bekommen. Rindfleisch, Kalbfleisch, Schweinefleisch und Wild kommen bereits seit vielen Jahren 100 Prozent aus Österreich. Außerdem verwenden wir für unsere Gourmet Business À la Carte-Speisen ausschließlich Eier aus Freilandhaltung oder Bio-Ware.

Teller mit Fleisch, Gemüse und Kartoffeln

Bio, Österreich, Tex Mex und Fit mit Genuss

Im Herbst und Winter haben wir wieder viele neue Gerichte, aber auch die beliebten Klassiker der österreichischen und internationalen Küche im Sortiment.
Für noch mehr Abwechslung sorgen unsere beliebten Aktionswochen:

  • Ab Mitte September servieren wir bei unseren Bio-Wochen regionale, erntefrische Bio-Gerichte. Entwickelt in Zusammenarbeit mit dem WWF Österreich, gekocht in unserer Küche mit Zutaten, die zu 100 % aus biologischer Landwirtschaft stammen: wie zum Beispiel gebackener Kürbis mit Petersilkartoffeln oder Rindsbraten mit Kaiserspätzle. Dazu servieren wir viele interessante Daten & Fakten zum Thema Bio. Hier erfahren Sie mehr:
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  • Typisch Österreich heißt es wieder im Oktober mit unseren kulinarischen Klassikern: Von Paprikahenderl mit Nockerl über Blunzenstrudel bis zum Scheiterhaufen mit Vanillesauce –  für jeden Geschmack ist etwas dabei.
  • Und mit unseren Tex-Mex-Wochen ab Mitte November bringen wir Ihren Gaumen zum Schwingen: Tortilla con Pollo, Chilli con Carne oder Gemüse Burrito – es wird bunt und feurig.
  • Fit-mit-Genuss steht ab Jänner im Mittelpunkt. Speisen mit max. 550 Kcal machen es Ihnen noch leichter, sich auf dem Arbeitsplatz ausgewogen zu ernähren. Heuer erstmals neu im Angebot sind zum Beispiel Tandoori Huhn mit Minz-Couscous oder die Buddhistische Fastenspeise.

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Unser Bio-Kürbis aus Österreich

Biobauer Gerhard Michaeler - ein Lieferantenporträt

Er ist im Herbst „Stammgast“ in der Gourmet-Küche, der feine Butternusskürbis. Biologisch aufgewachsen in Österreich, unter anderem im Marchfeld. Sein zartes Fruchtfleisch passt perfekt für unsere saisonalen Bio-Kürbisgerichte – egal ob Cremesuppe oder Kürbisgemüse. Um zu sehen, wie unser Lieblingskürbis aufwächst und um mehr über biologischen Gemüseanbau zu erfahren, machen wir uns auf den gar nicht so weiten Weg raus aufs Land. In Niederösterreich, im östlichen Marchfeld, treffen wir beim Kürbisfeld in Marchegg den Bio-Bauern Gerhard Michaeler.

Biokürbisfeld im Marchfeld

Biobutternusskürbis auf dem Feld

Bio aus Leidenschaft und Überzeugung

„Dieses Feld wird schon lange biologisch bearbeitet“, erzählt uns Gerhard Michaeler. Denn bereits vor mehr als 20 Jahren hat er als Jungbauer den elterlichen Betrieb auf 100 % Bio umgestellt. Und sich seither viel damit beschäftigt, welches Gemüse und welche Sorten am besten zum Klima und zum Boden in Marchegg passen. Die Bio-Butternusskürbis-Sorten Diana und Barbara gedeihen hier perfekt, wenn es bei der Aussaat feucht und danach sonnig genug ist. Und natürlich, weil Biobauer Michaeler den Ackerboden fruchtbar hält.

Biobauer Gerhard Michaela

Auf den Boden kommt es an

Biolandwirtschaft verzichtet auf leicht lösliche, mineralische Dünger und auf Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen Pestiziden. „Der Boden bleibt gesund, weil wir auf natürliche Kreisläufe setzen“, so der Bioexperte. „Besonders wichtig ist es, auf den Feldern jedes Jahr andere Gemüse- und Getreidesorten zu setzen. Wo heuer unser Kürbis gedeiht, sind im Vorjahr Rote Rüben gewachsen, im nächsten Jahr wird es Getreide sein.“ Eine abwechslungsreiche Fruchtfolge ist der Fachbegriff dafür. Dadurch kann sich der Boden selbst regulieren, er bleibt kräftig, nährstoffreich und gesund.

Unser Biobauer wird dabei vom Landbau-Experten Manfred Hansi von der Erzeugerorganisation ETG unterstützt. Das biologische Saatgut kauft die Genossenschaft gemeinsam direkt beim Züchter ein.

Besuch am Kürbisfeld

Händisch geerntet

Je nach Witterung und Sorte fällt die Kürbisernte auf September, Oktober oder November. Der reife Biokürbis wird händisch geerntet und dann ganz rasch verarbeitet. Biobauer Michaeler und seiner Familie ist es ein großes Anliegen, Kinder und Erwachsene von natürlichen Lebensmitteln zu begeistern. Deshalb öffnet der Biobetrieb gerne seine Türen für BesucherInnen und Workshops. Mehr dazu auf www.biogemuese-marchfeld.com

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Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Bio, logisch! Wichtiger Baustein einer umweltfreundlichen Ernährung

Gemeinsam können wir den ökologischen Fußabdruck der Ernährung signifikant verringern, wenn wir:

  • Weniger und dafür besseres Fleisch essen.
  • Mehr auf Bio setzen.
  • Weniger Lebensmittel verschwenden.

Wie diese drei „Säulen“ eines nachhaltigen Ernährungssystems zusammenhängen, zeigt auch eine Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau: Demnach könnten sich die neun Milliarden Menschen, die 2050 auf unserem Planeten leben werden, vollständig biologisch ernähren. Dafür müssten wir beim Fleisch um ein Drittel zurückschrauben und Lebensmittelverschwendung um 50 Prozent eindämmen.

Grafik Ansatzpunkte für eine klimafreundlichen Ernährung

Jede und jeder von uns kann einen Beitrag für eine umweltfreundliche Ernährung leisten:

  • Als KonsumentInnen: Mehr Lebensmittel in Bio-Qualität, Fleisch in Maßen, Gemüse in Massen
  • Als Unternehmen: Bio-Angebot stetig vergrößern, weniger, dafür besseres Fleisch, Bewusstseinsbildung
  • Als politische Verantwortliche: Bio-Vorreiterrolle stärken, öffentliche Hand als Vorbild, transparente Fleischherkunft

So starten wir heute gemeinsam in eine umweltfreundliche Ernährung!

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Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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Vor mehr als 20 Jahren waren ökologische Lebensmittel noch ein Nischenthema. Und Bio-Gerichte kamen zu Hause und in der Gemeinschaftsverpflegung am Arbeitsplatz, in Kindergärten, Schulen oder Einrichtungen noch selten auf den Tisch.

Bio-zertifiziert seit 1997

Wir von Gourmet waren daher mit der Bio-Zertifizierung und den ersten Speisen mit Bio-Siegel im Jahr 1997 Vorreiter in der Branche in Österreich. Gemeinsam mit den Bio-Pionieren der Landwirtschaft konnten wir das ökologische Angebot laufend erhöhen. Denn es ist uns wichtig, die Natur und das Klima zu schützen und zum Erhalt der natürlichen Ressourcen für unsere Kinder und Enkelkinder beizutragen.

Heute kommt bei Gourmet bereits mehr als ein Viertel aller Zutaten aus biologischem Anbau. Unser Einkaufsteam pflegt langjährige Partnerschaften mit regionalen Bio-Lieferanten, die unsere Küchen täglich frisch mit den besten Lebensmitteln versorgen.


Foto: Bio-Apfelschmarren mit Bio-Äpfeln aus der Steiermark

Garantiert Bio mit Bio-Siegel

Wenn ihr beim Essen am Arbeitsplatz oder in der Schule sicher sein wollt, dass Bio drin ist, wenn Bio draufsteht, dann schaut auf das Bio-Siegel. Denn nur zertifizierte Speisen geben euch Sicherheit. Wenn lediglich natürlich oder naturnah danebensteht, gibt es keine Garantie, dass die Speisen Bio sind und ihr damit biologisch wirtschaftende Landwirte und Unternehmen unterstützt.

Wir bei Gourmet halten uns an die strengen Vorgaben des Bio-Siegels. Besonders wichtig ist dabei die transparente Bio-Auslobung. Wir dürfen beispielsweise eine Speise nur dann als Bio ausloben, wenn nur Zutaten aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft enthalten sind und die Rezepturen von der Bio-Kontrolle geprüft sind.

Die Einhaltung wird von Österreichs führender Bio-Kontrollstelle quartalsweise penibel überprüft und jährlich zertifiziert. Im Mittelpunkt der Kontrollen der Austria Bio Garantie steht die Rückverfolgbarkeit aller Bio-Zutaten, unsere Bio-Lieferanten und das Spezifikationsmanagement. Darüber hinaus werden die Bio-Warenströme jährlich von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer geprüft.

Ihr könnt also sicher sein, dass unsere Bio-Speisen nicht nur gut schmecken, sondern auch garantiert Bio sind. Bio mit Herz & Siegel!

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Ein Viertel unseres ökologischen Fußabdrucks wird durch die Ernährung verursacht. Hier spielt es nicht nur eine Rolle, welche Lebensmittel wir essen, sondern auch wie diese produziert wurden. Die konventionelle Landwirtschaft belastet Böden und Gewässer und verstärkt auch das Insektensterben. Damit nicht genug: Es herrscht eine große Abhängigkeit von fossiler Energie, weil die Produktion von mineralischen Düngemitteln enorm viel Energie benötigt. Das feuert die Klimakrise weiter an.

Bio - gut für’s Klima

Eine langfristige Lösung zur Ernährung der Weltbevölkerung braucht einen intakten Planeten. Das erfordert eine radikale Veränderung der Lebensmittelproduktion. Setzen wir auf Bio-Produkte, investieren wir in diese Zukunft.

Alleine deren Klima-Belastung ist durchschnittlich 10 - 50% geringer im Vergleich zu konventionellen Produkten. Wieso ist das so?

  • Bei Bio werden keine Mineraldünger aus Erdgas oder Erdöl eingesetzt, sondern natürlicher Kompost, Mist oder Jauche.
  • Andererseits ist Bio-Landwirtschaft sehr schonend zum Boden. Und dieser speichert sehr viel CO2!
  • Ein dritter Punkt: Gerade bei tierischen Produkten wie Fleisch und Milch schneidet Bio viel besser ab. Das liegt daran, dass heimische Futtermittel anstatt Soja aus Südamerika an die Tiere verfüttert werden. Das schützt die Regenwälder und vermindert den Ausstoß von Treibhausgasen, die beim Abholzen entstehen.

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Biologische Lebensmittel sind inzwischen überall zu finden. Supermärkte werben damit und auch in Restaurants und Kantinen sowie beim Kindergarten- und Schulessen kommen immer öfter Bio-Speisen auf den Teller. Dennoch passiert es häufig, dass Menschen zwar positiv über Bio denken, aber nicht genau wissen, was es denn bedeutet.

Die biologische Landwirtschaft gilt als die umweltschonendste Möglichkeit, Lebensmittel zu produzieren. Sie schont Ressourcen, schützt unsere Umwelt und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Dadurch unterscheidet sie sich klar von der konventionellen Bewirtschaftung.

Denken in geschlossenen Kreisläufen

Eine der wichtigsten Prinzipien der biologischen Landwirtschaft ist das Denken in geschlossenen Kreisläufen. So verzichtet sie etwa auf den Einsatz von Kunstdünger, welcher in der Herstellung sehr energieintensiv ist, und verwendet ausschließlich organische Dünger, die meist vom Bauernhof selbst stammen. Was also am Hof anfällt, wird wiederverwendet, wie z.B. Kompost oder Wirtschaftsdünger (Mist, Jauche, Gülle).

Natur statt Chemie

Ein anderes Prinzip ist das Nutzen von natürlichen Selbstregulierungs-Mechanismen. Anstatt durch Chemie in die Mechanismen der Natur einzugreifen und Pestizide zu verwenden, werden Nützlinge gefördert; anstatt Kunstdünger auszubringen, garantieren vielfältige Fruchtfolgen einen gesunden Boden.

 

Vorteile auf allen Ebenen

Das Bio-Siegel garantiert also, dass keine chemischen Pestizide oder Düngemittel eingesetzt werden und Fruchtfolgen weit und abwechslungsreich gestaltet werden. Außerdem kommen keine genetisch veränderten Organismen zum Einsatz. Auch für die Tierhaltung bringt die biologische Produktion Vorteile: Futtermittel werden ökologisch und ohne Zusätze produziert und die Tierhaltung artgerecht und flächengebunden organisiert. Wer also zu Bio greift tut nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern schont Umwelt und Tiere und fördert die Artenvielfalt.

Dieser Artikel ist Teil unseres Themenschwerpunkts „Ernährung & Klima“. Die Naturschutzorganisation WWF Österreich und Gourmet setzen sich in einer mehrjährigen Partnerschaft für eine klima- und umweltfreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier auf dem Gourmet-Blog regelmäßig Informationen und Tipps, die uns dabei unterstützen, nachhaltiger zu leben.

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Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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Bewegt durch alle Lebensphasen: Fitness für Senioren

Für ein schwungvolles Leben ist regelmäßige körperliche Aktivität ebenso wichtig wie eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung. Die Vorteile eines bewegten Alltags liegen dabei auf der Hand: Denn Aktivität stählt nicht nur unsere Muskeln, sondern wirkt sich auch positiv auf Stresslevel, Schlafqualität, mentale Leistungsfähigkeit und unser Sozialleben aus.

Mindestens 150 Minuten pro Woche

Laut Expertenempfehlung sollten gesunde Erwachsene ab dem 65. Lebensjahr wöchentlich mindestens 2,5 Stunden Bewegung mittlerer Intensität ausüben. Das entspricht einem Anstrengungsniveau, bei dem man zwar noch Gespräche führen, aber nicht mehr singen kann.

Wer gut im Training steht und fit ist, kann mit Bewegung höherer Intensität (also Aktivitäten, bei denen nur noch kurze Wortwechsel möglich sind) die Dauer auf mindestens 75 Minuten pro Woche reduzieren. Dabei sollten die einzelnen Bewegungsportionen allerdings nicht zu klein ausfallen: Denn für eine positive Wirkung sind Einheiten von mindestens zehn Minuten vorteilhaft.

Fällt der Bewegungshunger größer aus oder soll ein stärkerer Effekt erzielt werden, können auch ältere Menschen das wöchentliche Pensum auf 300 Minuten Aktivität mittlerer bzw. 150 Minuten Aktivität höherer Intensität ausweiten – oder beide Formen bedarfsgerecht kombinieren.

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt

Ist ein umfangreiches Bewegungsprogramm nicht möglich, kann die körperliche Fitness auch in kleinen Schritten gesteigert werden: Denn selbst der Übergang von Inaktivität zu kürzeren Mobilitätsphasen ist ein Erfolg.

Bestehen körperliche Beeinträchtigungen, müssen Bewegungsart und -ausmaß aber jedenfalls mit einem Arzt geklärt werden.

Senioren machen gemeinsam mit Jüngeren Gymnastik

Ausdauer trifft Kraft

Wer seinen Körper gezielt stärken möchte, sollte Ausdauertraining (etwa in Form von Walken, Schwimmen, Radfahren oder Wandern) mit Kräftigungsübungen für alle großen Muskelgruppen kombinieren. Das steigert nicht nur die Fitness, sondern wirkt auch positiv auf Knochen und Balance. Eigengewichtsübungen eignen sich dazu ebenso wie Training mit Hilfsmitteln wie Gymnastikball, Elastikbändern oder Hanteln.

Sich um seine Muskelkraft zu kümmern, wird mit fortschreitendem Alter auch zunehmend wichtiger: Schließlich verlieren unsere Muskeln schon ab dem 30. Lebensjahr jährlich rund 10 % ihrer Masse, wenn wir nicht gegensteuern.

Älterer Mann beim Radfahren

Einfach zur täglichen Dosis

Unsere Fitness können wir aber auch im Alltag einfach und effektiv verbessern. Indem wir kürzere Wegstrecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, konsequent Treppen steigen, uns im Garten betätigen oder eine Haltestelle früher aus dem Bus aussteigen, füllen wir einen Teil unseres Bewegungspensums beinahe unbemerkt.

Wenn wir vor oder nach dem gemeinsamen Nachmittagskaffee einen Spaziergang einplanen, können wir die tägliche Bewegungsportion aber auch in Gesellschaft einnehmen. Die gute Nachricht: Schon 30 Minuten Aktivität im Spaziertempo können das Wohlbefinden deutlich steigern. Wenn das nicht Ansporn gibt, jede Gelegenheit für Bewegung an der frischen Luft zu nutzen!

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Quellen:
https://www.gesundheit.gv.at/leben/altern/ernaehrung-im-alter/bewegung-senioren
https://www.gesundheit.gv.at/leben/bewegung/gesund-durch-sport/bewegungsempfehlungen-senioren
http://fgoe.org/sites/fgoe.org/files/2017-10/2012-10-17.pdf
http://www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/gesundheitsthemen/bewegung-im-alter/
https://www.aktivshop.de/ratgeber/sport-freizeit/seniorensport-mehr-lebensqualitaet-durch-bewegung-auch-im-hohen-alter/
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2018-04/bewegung-im-alter-es-muss-nicht-immer-sport-sein/

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Bunte Vielfalt im Überfluss

Der Sommer beschenkt uns mit einer Überfülle an schmackhaften und bunten Schätzen, die jeden Gemüsegarten oder Bauernmarkt in ein wahres Eldorado verwandeln. Da wetteifern geniale Gemüsegeschöpfe in all ihrer Pracht um unsere Aufmerksamkeit:  Besonders die allseits beliebten Paradeiser, Paprika und Zucchini, aber auch Kürbisse, Melanzani, Rote Rüben und Karotten begeistern in ihrer Sortenvielfalt mit den unterschiedlichsten Farben, Formen und Größen.

Paradeiser in einem Korb
© www.cityfarm.wien

Vitaminreserve für den Winter

Um sich an der Fülle der Farben und Geschmäcker auch noch später im Jahr zu erfreuen, bietet sich zur Haltbarmachung das Einkochen zu Marmeladen, Kompott oder sogar Ketchup an. Neue und lustige Ideen wie Kürbismarmelade oder pikantes Paradeiser-Ketchup können dann auch noch im Winter genossen werden.

Und nicht nur im eigenen Garten oder auf den Märkten findet Ihr diverse Vitaminbomben. Wenn Ihr ab August oder September in Wäldern und an Wegrändern unterwegs seid, so entdeckt ihr sicher den einen oder anderen Hollerstrauch mit seinen reifen, schwarzen Früchten. Achtung: diese sind nicht roh verzehrbar, schmecken aber gekocht als Hollerröster vielen Kindern ganz vorzüglich.

Kleiner Maltipp am Ende: mit Rote-Rüben-Saft und dem Saft der Hollerbeeren lässt es sich auch ausgezeichnet malen. Mehr Tipps, wie ihr mit gesundem Gemüse mit euren Kindern basteln könnt, erfahrt ihr hier.

Rezept für pikantes Paradeiser-Ketchup

Zutaten:
1000g Paradeiser, am besten reife, aromatische Fleischparadeiser
200g    Paprika oder Chili, wenn ihr es scharf mögt
200g    Zwiebeln
125ml  milder Apfelessig
180g    brauner Zucker
25g      frischer Ingwer, geschält und fein gehackt
5          Zehen Knoblauch, gepresst
Salz
Kreuzkümmel
2 EL    Apfelpektin oder Quittin

Und so wird es gemacht:

  • Paradeiser waschen, Stielansätze herausschneiden und grob würfeln
  • Paprika waschen, Stielansatz und Kerne entfernen, fein würfeln
  • Zwiebel hacken
  • Gemüse mitsamt dem Essig, Zucker und den Gewürzen in einen Topf geben und alles zusammen weichkochen.
  • Dann mit dem Mixstab pürieren, Pektin hinzufügen und nochmals 3-5min kochen.
  • Sofort heiß in Schraubgläser abfüllen

Hollerröster im Glas
© www.cityfarm.wien

Rezept für Hollerröster

Zutaten:
500 g Hollerbeeren
250 ml Wasser
10 Stück Zwetschken
1 Apfel
50 g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Zimtpulver
1 Prise Nelkenpulver
30 g Speisestärke

Und so wird der Hollerröster zubereitet:

  • Hollerbeeren abrebeln.
  • Zwetschken in zwei Hälften schneiden und entkernen
  • Apfel schälen und klein schneiden
  • Alles zusammen mit Wasser, Zucker, Vanillezucker sowie den Gewürzen in einem Topf aufkochen und gut durchkochen lassen
  • Stärke mit etwas lauwarmen Wasser glattrühren und in den Topf einrühren. Unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen
  • Den Röster kann man warm genießen, er kann aber auch kochend heiß in Gläser gefüllt werden und hält so mehrere Monate

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Gemüselust im Sommer

Bastelideen für Radieschen, Gurken und Co.

Im Sommer steht uns eine fast unendliche Vielfalt an Obst und Gemüse zur Verfügung. In verschiedenen Farben, Formen und Größen. Angesichts dieses bunten Potpourris ist auch die Neugierde der Kinder schnell geweckt. Was würde wohl im Ernte- oder Einkaufskorb landen, wenn wir Ihnen zur Abwechslung die Entscheidung überließen? Mit einer Kostprobe vor Ort kommen die lieben Kleinen sicherlich auf ihren ganz eigenen Geschmack!

(Bild: Ein Rezept aus der Gourmet-Kinderkochwerkstatt - "Schneckenrennen")

Gurken zu Schnecken geschnitten - Schneckenrennen
© www.cityfarm.wien

Bastelideen für Kinder

Zuhause angekommen, könnt ihr der Gemüselust noch eine kreative Note hinzufügen: Mit so manchen der neu erstandenen Schätze lässt sich nämlich vor dem Essen auch noch hervorragend basteln. Aus Gurken, Radieschen oder Karotten könnt ihr sogar kleine Kunstwerke schnitzen. Gurken lassen sich ganz leicht in Sterne, Herzen und Blumen verwandeln: Einfach in Scheiben schneiden und mit Hilfe von Keksformen ausstechen.

Tipp: Nützt auch die Gemüsereste. Sie lassen sich sehr gut für einen Sommersalat oder eine sommerliche Gemüsesuppe verwenden.

Radieschenmaus
© www.cityfarm.wien

Etwas komplizierter sind die Radieschen-Mäuse: Dafür die Radieschen waschen und die Blätter sauber abschneiden. Der Blattansatz soll noch sichtbar sein – als Schnauze! Jetzt von der Unterseite vorsichtig eine Scheibe abschneiden, so dass die Maus gut stehen kann. Die Wurzel dranlassen – die wird das Mäuseschwänzchen! Das abgeschnittene Unterteil längs halbieren – jetzt haben wir die Ohren! Jetzt oberhalb der Schnauze quer einen Schlitz schneiden, und beide Ohren hineinschieben. Fertig ist das rosa Mäuschen!

So sieht Gemüse nicht nur besonders hübsch aus, sondern wird Eurem Nachwuchs auch ausgezeichnet schmecken!

Rote Rübe – zu neuem Leben erweckt
Ihr habt schon Rote Rüben im Garten oder am Markt entdeckt? Dann könnt ihr damit ein cooles Experiment machen: Rote Rüben gehören nämlich zu jene Gemüsearten, die nach der Ernte weiter wachsen können.

Dazu schneidet ihr nur ein fingerbreites Stück unterhalb des Blattansatzes ab und legt dieses in einen Teller mit etwas Wasser. Wenn ihr regelmäßig Wasser nachfüllt, könnt ihr beobachten, wie nach ein paar Tagen wieder erste neue Blätter aus dem Blattansatz sprießen. Diese können nach Lust und Laune geerntet werden und sind besonders schmackhaft  im Salat oder leicht angedünstet als Beilage.

Rote Rüben
© www.cityfarm.wien

Übrigends, mit Rote-Rüben-Saft kann man auch ausgezeichnet malen.

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Besuch am Land, wo unser Gemüse wohnt

Schneider’s Gemüseland in Groß-Enzersdorf – ein Lieferantenporträt

Nur wenige Kilometer von unserer Küche in Wien Liesing entfernt erstrecken sich die grünen Felder des Marchfelds – das zu Hause von knackig frischem Bio-Gemüse für unsere gesunden Gerichte. Es ist wie beim Gemüsegarten daheim, bei dem die Ernte auch nicht weit in den Kochtopf hat.

Gemüse als Familientradition

Gemeinsam mit unserem Einkaufsteam sind wir unterwegs zu unserem langjährigen Partner Schneider‘ Gemüseland in Groß-Enzersdorf. Die Geschwister Barbara, Thomas und Josef erwarten uns bereits mitten im Bio-Mais-Feld. Barbara Kargl ist für den Einkauf und Verkauf verantwortlich, Thomas und Josef Schneider für die Bio-Landwirtschaft und die Verarbeitung gleich nach der Ernte.

Schneiders Gemüseland Familienfoto im Maisfeld

Die Großmutter hat mit der Landwirtschaft begonnen. Die Eltern haben sie ausgebaut, erzählt uns Barbara Kargl. „Wir Geschwister haben die Landwirtschaft dann übernommen, modernisiert und durch eine Produktion für frisches Tiefkühlgemüse ergänzt. Gourmet war dabei für uns ein Partner der ersten Stunde und seitdem immer an unserer Seite.“ Regelmäßiger Austausch und Qualitätskontrollen gehören da natürlich dazu.

Frau Kargl mit Gourmet-Einkaufsteam

Mais groß

Am Maisfeld Schneiders Gemüseland mit Gourmet-Einkaufsteam

Alte Sorten, in biologischem Anbau

Mit der Natur zu arbeiten, ist hier im Betrieb ganz selbstverständlich. Schneider’s Gemüseland ist, so wie auch Gourmet, bereits seit mehr als 20 Jahren Bio-zertifiziert. Bio – d.h. garantiert ohne chemische Pestizide oder Düngemittel, Gentechnikfrei und eine abwechslungsreiche Fruchtfolge, die den Boden lebendig und reich an Nährstoffen hält. Hier auf den Bio-Feldern wird das Unkraut naturnah durch Striegeln klein gehalten. Und das bis zu 10 Mal im Jahr. Diese Sorgfalt schmeckt man in jedem Maiskorn und jeder Erbse.

„Wir haben versucht, wieder einige alte Sorten in die Region zurückzubringen“, erzählt uns Thomas Schneider, der leidenschaftlich gern in der Landwirtschaft arbeitet. „In den vergangenen Jahren waren es allein beim Bio-Mais sicher 50 Sorten, die wir ausprobiert haben.“ Und auch alte Gemüsesorten wie gelbe Karotten, Sellerie oder Pastinaken finden wieder ihren Platz auf den Feldern.

Maisqualität wird geprüft

Kostbares Wasser

Natürliche Ressourcen werden hier verantwortungsvoll eingesetzt, um dieses wertvolle Gut für die Kinder und Enkelkinder zu erhalten. „Besonders sparsam gehen wir mit Wasser um, das für uns gerade in Zeiten des Klimawandels ein besonders kostbares Gut ist“, betont Josef Schneider. Eigene Wasserprogramme und ein Projekt zur Elektrifizierung der Bewässerung helfen dabei, den Wasserverbrauch deutlich zu verringern.

Ebenso ernst nehmen die Geschwister die Kreislaufwirtschaft. In einer Kooperation mit einer Biogasanlage werden pflanzliche Abfälle wieder zu kostbarem Dünger für die Felder. Die Abwärme, die beim Tiefkühlen gewonnen wird, hält den Betrieb im Winter warm.

Kind beim Maisessen

Erbsenstrauch und Erbsen groß

Übrigends: Es dauert nur 1 Stunde, bis bei Schneider’s Gemüseland das frische Bio-Gemüse am Feld geerntet und im eigenen Betrieb tiefkühlfertig ist. Da bleiben Geschmack und Vitamine erhalten.

www.gemueseland.at

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Kühlendes Essen gegen die Hitze

An heißen Tagen ist der Ventilator unser bester Freund im Büro oder zu Hause. Denken Sie an Abkühlung, träumen Sie bestimmt davon, sich an einem schattigen Plätzchen und in luftiger Kleidung zu entspannen. Wussten Sie, dass auch Nahrungsmittel, die Sie regelmäßig zu sich nehmen, für mehr Frische im Alltag sorgen?

Lebensmittel, die mehr als nur sättigen

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und bei Ayurveda spielt die heilende Wirkung von Nahrungsmitteln eine wichtige Rolle. Aber auch wenn Sie der Alternativ-Medizin bisher keine Beachtung geschenkt haben, werden Sie rein intuitiv zu kühlenden Gerichten im Sommer und wärmenden Speisen im Winter greifen.

Überlegen Sie, wann Sie eher Lust auf Gurkensalat haben und wann Sie eine Gulasch-Suppe bevorzugen!

Natürlich beeinflusst auch das Angebot im Supermarkt, Restaurant und am Arbeitsplatz Ihre Auswahl. Saisonales und regionales Obst sowie auch Gemüse gestalten beispielsweise das Angebot mit. Stehen Sie im Sommer vor knackigen Gurken aus der Region, bekommen Sie wahrscheinlich Lust auf einen Salat.

Ein Teller mit Mozzarella, Tomaten und frischen Kräutern ist ein erfrischender Snack für Zwischendurch.

Für mehr Frische im Sommer

Sommersuppen eignen sich besonders gut für ein wenig Abkühlung bei hohen Temperaturen. Die Suppen müssen aber nicht immer nur kalt sein. Neben einer Gurkensuppe oder einer klassischen Gazpacho können Sie auch warme Suppen essen, solange die nicht zu deftig ausfallen. Wie wäre es mit einer klaren Gemüsesuppe und dazu Grießnockerl? Oder einer italienischen Minestrone, die auch für ein wenig südliches Flair sorgt?

Damit Sie auch noch nach der Mittagspause fit bleiben, sind Salate eine gute Wahl. Erdäpfelsalat, Karottensalat, Mozzarella mit Paradeisern oder Gurkensalat mit Rahmdressing? Das hört sich nicht nur gut an, sondern ist auch ideal, um nicht ins Schwitzen zu kommen.  Als Snack für Zwischendurch eignet sich ein frischer Fruchtsalat mit Basilikum und Ingwer oder ein Joghurt mit Beeren.

Wasser: Das Lebenselexier des Körpers

Apropos Ingwer: Scharfe Gewürze haben auch eine kühlende Wirkung. Kein Wunder, dass Menschen in südlichen Ländern gerne scharf essen. Manchen bekommt die Schärfe nicht gut. Und dann kann es passieren, dass es einem noch heißer wird. Neigen Sie dazu, schnell zu schwitzen, bleiben Sie besser bei frischen mediterranen Kräutern.

Gerade im Sommer sollten Sie versuchen, weniger Fleisch zu essen. Denn für Fleisch braucht Ihr Körper mehr Energie und dadurch erzeugt er mehr Wärme. Setzen Sie im Sommer also auf mehr vegetarische Gerichte! Eine große Auswahl an köstlichem Gemüse wie Melanzani, Zucchini, Paprika und Radieschen erleichtert Ihnen die Umstellung. Auch Fisch und Pasta passen gut in den Sommer.

Nicht nur was Sie essen, sondern auch wie oft und wie viel Sie essen, ist wichtig. Zu viel Essen macht müde. Wir empfehlen deshalb, regelmäßig kleinere Portionen zu essen. Lassen Sie sich dabei Zeit und genießen Sie bewusst. Ein knackiger Apfel oder eine Nektarine bietet sich als Energie- und Frischekick für die Pause am Nachmittag an.

Zitronenwasser: Leitungswasser mit aufgeschnittenen Zitronenscheiben und frischen Kräutern.

Die richtige Temperatur für Ihr Getränk

Gerade wenn die 30 Grad Marke überschritten wird, heißt es: Trinken, trinken, trinken. Schon ein Wasserverlust von 10 Prozent im Körper beeinträchtigt unser Wohlbefinden und die Konzentration. Am besten trinken Sie ungezuckerte Getränke wie Leitungswasser, Mineralwasser und Tee.

Tee im Sommer? Ja. Ein warmer Zitronenmelissen- oder Pfefferminz-Tee wird Sie garantiert nicht aufheizen. Wenn Sie den Tee auskühlen lassen und Eiswürfel hinzufügen haben Sie einen selbstgemachten Eistee vor sich!

Achtung! Eiskalte Getränke machen keinen Sinn. Trinken Sie eher lauwarme und kühle Getränke. Besteht Ihr Glas fast nur aus Eiswürfel, wird Ihr Körper die Kälte ausgleichen und Ihnen ist wieder heiß.

Wussten Sie, dass man in Ländern wie Ägypten täglich mehrere kleine Tassen Schwarztee mit Pfefferminz-Blättern trinkt? Die Menschen verzichten dort völlig auf sehr kalte Getränke.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Tipps etwas Abkühlung verschaffen und wünschen erfrischende Momente!

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Quellen:

Ernährung nach TCM
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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Sommer plus Sonne gleich Sorglosigkeit? Damit diese Rechnung aufgeht, sollten ältere Menschen auf umsichtiges Verhalten setzen: Denn die heißesten Tage des Jahres sind eine Herausforderung für Kreislauf und Körper. Wie Ernährung dazu beitragen kann, selbst bei Höchsttemperaturen einen kühlen Kopf zu bewahren, verraten wir in diesem Beitrag.

Warum Hundstage?

Als Hundstage bezeichnet der Volksmund den Zeitraum zwischen 23. Juli und 23. August – also den hitzigen Höhepunkt des Sommers, zu dem das Sternbild des Großen Hundes vollständig am Nachthimmel zu sehen ist.

Hundeelend müssen wir uns trotz ihrer herausfordernden Temperaturen nicht fühlen: Indem wir ausreichend trinken, vorzugsweise ungekühlte bis lauwarme Erfrischungen wählen, die Mittagshitze meiden und passende Gerichte auf unsere Teller zaubern, schaffen wir die besten Voraussetzungen, um den Sommer in jeder Lebensphase zu genießen.

Sommersalat

Federleichter Genuss

Was im Sommer auf den Tisch kommt, sollte vor allem eins sein: leicht. Denn fettige Gerichte und deftige Hausmannskost müssen aufwendig verdaut werden und belasten unseren Körper zusätzlich.

Auf Genuss müssen wir dennoch nicht verzichten: Nährstoffreiche Gemüsegerichte und pflückfrische Salate, die wir mit (Thun)Fisch, Hühnerbruststreifen, Obstspalten oder Grillkäse verfeinern können, sind geschmackvolle Alternativen.

Wer schnell ins Schwitzen kommt, sollte außerdem zum Suppenlöffel greifen. Denn saisonal angepasste Kreationen wie kalte Gurkensuppe mit Kräutern, mediterrane Fisch- oder würzige Kressesuppe eignen sich hervorragend zum Auftanken von Mineralstoffen und Vitaminen. Wer es extravaganter mag, kann den Gaumen mit einer Erbsen-Minz-Suppe verwöhnen, die eine Extraportion Frische garantiert.

Für willkommene Abkühlung während der heißen Tage sorgt natürlich auch saftiges Obst (wie Melonen, Pfirsiche, Kirschen oder Erdbeeren) oder wasserreiches Gemüse (wie Paradeiser und Gurken), das sich pur oder mit leichtem Joghurt-Dip genießen lässt.

Senioren essen im Garten

Fingerfood olé!

Wie unkompliziert Ernährung bei Extremtemperaturen funktionieren kann, lehrt ein Blick gen Süden, wo anstelle übervoller Teller auch mal kleinere Häppchen auf den Tisch kommen. Während der Hundstage auf schmalere Hauptmahlzeiten umzustellen und dafür häufiger zu (gesunden) Snacks zu greifen, macht jedenfalls Sinn. Fingerfood erfreut sich im fortgeschrittenen Alter ohnehin großer Beliebtheit.

Wie wäre es also mit bunten Obst- und Gemüsespießen, Baguette-Scheiben mit Frischkäse und Lachs, Paprikaschiffchen mit Ricotta oder Blätterteigröllchen mit Spinatfüllung?

Erfrischung aus dem Glas

Auch eiweißhaltige Getränke eignen sich hervorragend als Zwischenmahlzeit und Frischekick: Buttermilch mit einem Schuss Mineralwasser lässt im Gegensatz zu Limonaden aber den Blutzuckerspiegel nicht nach oben schießen.

Sie sehen: Die Hundstage kulinarisch genussvoll zu verbringen, ist gar nicht schwer. Wir wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen!

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Quellen:
http://www.hundertjaehriger-kalender.com/bauernregeln/hundstage/
https://www.senioren-ratgeber.de/Gesundheit/Richtig-abkuehlen-bei-Hitze-224773.html
https://www.merkur.de/leben/genuss/sommer-diese-lebensmittel-machen-hitze-ertraeglich-8565107.html

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Frische Kräuter geben ein herrliches Aroma und sind noch dazu reich an vielen Inhaltsstoffen, die wir zur Erhaltung unserer Gesundheit und für ein gutes Immunsystem brauchen. Sie sind außerdem sehr wertvoll, um die Menge an Salz in unserem Essen zu begrenzen und trotzdem einen vollen Geschmack zu erreichen.

Im Handel sind frische Kräuter nicht immer in guter Qualität erhältlich und recht teuer. Was liegt also näher, als sie einfach im Garten, auf der Terrasse oder dem Fensterbankerl selbst anzubauen. So können wir den herrlichen Duft genießen, den die Kräuter an sonnigen Tagen verbreiten und die Bienen beobachten, die zufrieden von Blüte zu Blüte summen.

Wie und wo wachsen Kräuter am besten?

Die meisten Kräuter kommen aus dem Mittelmeerraum und mögen es daher sonnig,  warm und eher trocken. Ein von der Küche aus gut erreichbarer Platz ist natürlich besonders praktisch. Im Garten hat sich die Kräuterspirale sehr bewährt, bei der am höchsten Punkt trockenliebende Pflanzen und im tiefsten Bereich die Kräuter stehen, die etwas mehr Feuchtigkeit vertragen. Bei Regen sickert das Wasser einfach von oben nach unten durch. In Töpfen und Blumenkasten ist eine unterste Schicht an Kies oder Tonscherben als Drainage empfehlenswert, um Staunässe zu vermeiden.

Bunte Vielfalt

Die Vielfalt an aromatischen Kräutern ist schier unendlich und auch das Angebot an außergewöhnlicheren Variationen wie Salzkraut, Parakresse (Prickelknöpfchen), Schnittknoblauch, Waldmeister oder Olivenkraut wächst.

Besonders unkompliziert für den Balkon und die Terrasse sind sicher die robusten Klassiker wie Rosmarin, Thymian, Salbei oder Oregano, die auch Wind gut vertragen. Sie können als Jungpflanzen gekauft oder - die Variante für die Geduldigeren - auch aus Samen gezogen werden und erfreuen uns als mehrjährige Pflanzen lange.

Butterbrot mit Kräutern und Blumen
© www.cityfarm.wien

Selbst geschüttelte Butter mit frischen Kräutern und Blüten

Was auch viel Spaß macht: Aus Schlagobers selber Butter machen. Das geht nämlich ganz einfach.

Dafür brauchen wir:
ein Schraubglas, Füllmaß ca. 400 ml
250 ml Schlagobers
frische gehackte Kräuter, gleich ein paar Blüten mitzupfen
Salz und Pfeffer

Den Schlagobers ins Glas füllen und fest zuschrauben. Nun wird durchgehend kräftig geschüttelt und so das Fett in der Milch zum Verklumpen gebracht. Dies dauert nur etwa 3 Minuten. Anschließend die entstandene Buttermilch vorsichtig abgießen - sie ist ein herrlich erfrischendes Sommergetränk. Die streichweiche Butter wird nun mit den gehackten Kräutern und Blüten verrührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Mit frischem Brot genießen. Guten Appetit!

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Kinder und das gemeinsame Essen

Wie man das Essverhalten der Jüngsten positiv unterstützen kann

Die meisten Eltern von heute achten sehr bewusst darauf, was ihre Kinder essen. Ihr Ziel ist es, dass sich die Jüngsten der Familie gesund und ausgewogen ernähren. Doch so sehr sich Erwachsene um die richtige Ernährung bemühen, so schwierig ist es oft, damit bei den Kindern zu punkten. Statt den Kindern mit ständiger Wiederholung der ewig gleichen Merksätze auf die Nerven zu gehen, hilft es meistens, die Perspektive zu wechseln und auf anderen Wegen ans Ziel zu gelangen.

Das Rundherum

Kinder lernen am intensivsten über Beobachtung und über vorgelebtes Verhalten. Die Ausbildung von Ernährungsgewohnheiten erfolgt also überall, wo sich Kinder aufhalten, in Kindergärten, in Schulen, zu Hause und bei Freunden. Mit trockenen Fakten lassen sich Kinder kaum beeindrucken oder zu einem geänderten Verhalten bewegen. „Schokolade ist ungesund und schadet den Zähnen“ ist für Kinder eine zu abstrakte Aussage. Daraus können sie keinen Bezug zu ihrem eigenen Verhalten ableiten. Kinder unterscheiden vorerst nur zwischen „schmeckt“ und „schmeckt nicht“.

Kleine Kinder beim Essen von Gemüse

Gemeinsames Essen ist sehr wichtig

Kinder lieben jedoch Gewohnheiten und damit auch regelmäßige Mahlzeiten. Beim gemeinsamen Essen lernen Kinder ganz nebenbei geeignete Regeln und Tischsitten. Zum Beispiel, wie man das Besteck hält, oder dass man sich vor dem Essen die Hände wäscht. Darüber hinaus fördert das Zusammensein auch noch die Sprachentwicklung und Kommunikationsfähigkeit der Heranwachsenden. Auch auf die Auswahl der Nahrung wirkt sich das regelmäßige gemeinsame Essen positiv aus. Denn in Gemeinschaft sind Kinder auch experimentierfreudiger und eher bereit etwas Neues zu probieren.

Der stärkste Faktor bei den gemeinsamen Tischrunden ist die Vorbildfunktion. Kinder übernehmen das Essverhalten ihrer Vorbilder, seien es Eltern, PädagogInnen oder andere (oft ältere) Kinder. Aber Achtung: Das gilt sowohl für gute als auch für schlechte Angewohnheiten!

Das Auge isst immer mit

Jetzt sind wir auch schon bei der Essensatmosphäre, und die ist ja fast selbsterklärend. Da geht es um den Umgang miteinander und um das Ambiente. Ein schön gedeckter Tisch, ein heller Speisesaal mit Bildern an den Wänden und bunte Tischsets. Der Geräuschpegel ist auch wichtig und wird oft vergessen. Umso leiser es ist, umso besser können sich Kinder auf ihre Mahlzeit konzentrieren. Das alles trägt zum Erlernen einer gesunden Esskultur bei und unterstützt ein positives Essverhalten. Eine ansprechende Optik und gut schmeckende Speisen sind die besten Gustomacher.

Familie beim gemeinsamen Essen

Die eigene Selbstständigkeit fördern

Für Kinder ist es sehr wichtig, eigene Entscheidungen zu treffen. Das gilt auch beim Essen. Wenn Kinder selbst bestimmen dürfen, was und wie viel auf den Teller kommt, probieren sie viel lieber Unbekanntes aus. Besonders gut geht das mit einem Buffet. Nach unserer Erfahrung ist es für die Kleinsten ein wirkliches Highlight, wenn sie sich an einem eigenen Kinder-Buffet bedienen können. Wer dazu nachlesen möchte, kann hier Näheres über unseren Kinder-Buffetwagen erfahren.

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Fotos: Shutterstock

 

Mag. Claudia Ertl-Huemer

Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Große Portionen können mit zunehmendem Alter überfordern. Dann macht es Sinn, üppige Hauptmahlzeiten durch abgespeckte Varianten zu ersetzen und mit zusätzlichen Snacks für eine ausgewogene Ernährung zu sorgen. Weil klassische Häppchen wie belegte Brote oder Pudding wenig Abwechslung und beschränkten Nährstoffgehalt versprechen, möchten wir in diesem Beitrag Appetit auf Fingerfood machen, das unseren Körper auf genussvolle Weise unterstützt.

Vollkorn-Mini-Pizzen mit frischem Belag

Pizza steht nicht nur in jungen Jahren hoch im Kurs: Auch viele Senioren können sich für das facettenreiche italienische Nationalgericht begeistern. Die aus Vollkornteig selbst hergestellte Mini-Variante mit frischem Gemüse- oder Kräuterbelag eignet sich daher optimal als Snack für Zwischendurch.

Vollkorn-Mini-Pizza

Um den Klassiker in mundgerechte Form zu bringen, stechen wir aus der ausgerollten Teigmasse (hergestellt aus Vollkornmehl, Salz, Hefe und Olivenöl) mit einem Servierring kleine Kreise aus, um sie anschließend nach Belieben zu belegen und im Ofen goldbraun zu backen. Ein bis zwei dieser Häppchen bringen würzige Abwechslung in den Nachmittagstee.

Obstspieße & Rohkost-Teller

Für eine Extraportion Vitamine sorgen frisches Obst und saisonales Gemüse. Auf Spießchen oder liebevoll in Gläsern angerichtet, entsteht ein Genuss für alle Sinne. Die Kombination mit Eiweiß wie Naturjoghurts, Sauerrahm-Kräuter-Dips oder Hüttenfrischkäse sorgt für Sättigung und zusätzliche Frische auf dem Teller.

Polenta-Gemüseschnitten

Grieß- und Polenta-Gerichte erinnern an Kindheitstage und erfreuen sich gerade bei Senioren großer Beliebtheit. In Form kleiner Schnittchen eignet sich Maisgrieß aber nicht nur als Beilage zum Hauptgang, sondern auch als Snack für Zwischendurch.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Zucchini und/oder Karotten in feine Würfel schneiden und in etwas Suppe aufkochen. Anschließend die Polenta unter ständigem Rühren einstreuen, einige Minuten aufquellen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischen Kräutern wie Thymian verfeinern. In kleine gefettete Muffin- oder Auflauf-Formen gefüllt, darf die Masse auskühlen, ehe sie in kleine Häppchen bzw. handliche Pommes-Form geschnitten werden kann. Wer will, garniere noch mit Hartkäse – das steuert Kalzium bei und rundet geschmacklich ab.

Fischröllchen

Fettiger Fisch wie Hering oder Lachs ist reich an Omega 3-Fettsäuren und daher eine Bereicherung für unsere Teller. Die bei älteren Menschen besonders beliebte marinierte Variante aus dem Glas sollte allerdings mit Augenmaß genossen werden, da in ihren Saucen sehr viel Fett und Zucker stecken kann.

Fischröllchen

Fischröllchen selbst herzustellen, ist daher eine schmackhafte Alternative. Wer dazu nicht den Kochlöffel schwingen möchte, kann zur Schnellvariante greifen: Dazu Sauerrahm und/oder Frischkäse mit fein gehackter Dille vermengen und die glatt gerührte Masse auf einen Vollkorn-Tortilla-Fladen streichen. Anschließend mit Räucherlachs und Rucola belegen und zu Wraps einrollen, die in ca. 3 cm dicke Scheiben geschnitten zum mundgerechten Happen werden.

Egal auf welchen Snack die Wahl fällt: Liebe zum Detail und ein übersichtliches Arrangement dürfen niemals fehlen. Denn nur so wird aus der kleinen Zwischenmahlzeit großer Genuss.

Weitere interessante Artikel:
Geschmack kennt kein Alter: Appetitanregendes für Senioren
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Quellen:
www.magazin66.de
www.health.belgium.be
www.gesundheit.de
www.chefkoch.de
www.gutekueche.at

Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Manche Erinnerungen aus der Kindheit prägen unseren Geschmack ein Leben lang. Mir geht es so beim Marillenkuchen. Ich liebe Marillen. Als saftiges Obst und als köstliche Marmelade, aber nur mit Einschränkung als Kuchen. Warum das so ist, obwohl ich fast alles Süße mag? Bei uns zu Hause und bei meinen Freunden gab es zu den Marillen immer eine helle Kuchenmasse, die manchmal auch noch sehr trocken daherkam. Deshalb hatte ich später, als ich selbst für meine Versorgung mit Kuchen verantwortlich wurde, wenig Lust darauf, Marillenkuchen zu backen. Bis vor einem Ereignis vor einigen Jahren. Da servierte mir meine beste Freundin einen köstlichen Schoko-Marillenkuchen, der mein Schoko-Herz zum Jubeln brachte. Damit waren sie vorbei, die langen, mageren Kuchenjahre zur Marillenzeit. Der Marillenkuchen und ich sind ausgesöhnt und seitdem beste Freunde.

MarillenImKorb

Vielleicht habt ihr ja ebenfalls Lust auf Marillen, umhüllt von saftigem Schokokuchen nach meinem Lieblingsrezept.

Schoko-Marillenkuchen (Rezept meiner besten Freundin)

Zutaten:

  • 150 g Butter (zimmerwarm)
  • 150 g Staubzucker
  • Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 150 g zerlassene Kochschokolade
  • 150 g Mehl glatt
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 2 EL Rum (kann man auch weglassen)
  • Marillen nach Geschmack

Und so geht’s:

  1. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
  2. Eidotter dazugeben und weiterrühren.
  3. Eiklar extra zu Schnee schlagen und abwechselnd mit dem Mehl (inkl. Backpulver) in die Butter-Zucker-Schokomasse unterheben.
  4. Eine höhere Pfanne mit Butter einfetten und Mehl stauben.
  5. Die Masse in die Pfanne füllen und mit den Marillen (Schale nach unten) belegen.
  6. Im Backrohr bei rund 160-180 Grad ca. 40/45 Minuten lang backen und mit etwas Zucker bestreuen.

Marillenkuchen

 

Viel Spaß mit diesem schokoladigen Marillenkuchen, der sich perfekt dafür eignet, mit seinen Freunden bei Kaffee und Kuchen in alten Erinnerungen zu schwelgen.

 

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Rezept für einen schnellen Marillenkuchen

Die Marillenzeit in Österreich ist kurz. Und wir nützen sie, um so oft wie möglich frischen Marillenkuchen zu backen. Da kann man nicht genug verschiedene Rezepte haben. Hier ein Rezept, das sehr schnell geht und auch für Back-Einsteiger gut zu bewältigen ist.

Marillenkuchen
1 Blech

Zutaten:
6 Eiklar
6 Eidotter
200g Butter
80g Kristallzucker
100g Stauzucker
200 Mehl
1 Packerl Vanillezucker
1 Packerl Backpulver
1-1,5 kg Marillen
50g Marillenmarmelade

Marillenkuchen hell

Weiche Butter mit Vanillezucker und Staubzucker schaumig schlagen. Die Eidotter nach und nach dazugeben, bis eine schaumige Dotter/Buttermassen entsteht. Danach Mehl mit Backpulver sieben und langsam in die Dotter/Buttermasse unterheben. Eiklar mit Kristallzucker zu einem festen Schnee schlagen und ebenfalls vorsichtig unterheben. Die Masse auf ein Backbleck mit Backpapier geben und gleichmäßig verteilen. Marillen waschen, entkernen und halbieren und mit der runden Seite auf die Masse legen.

Im vorgeheizten Backrohr bei 170°C ca. 40min lang backen.

Unser Tipp: Den Marillenkuchen auskühlen lassen und mit lauwarmer Marillenmarmelade bestreichen.

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Altes Kirschkuchenrezept

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Altes Kirschkuchen-Rezept

Der Kirschkuchen meiner Mama ist für mich untrennbar mit Sommerferien, Freunden und saftigen Kirschen direkt vom Baum verbunden. Der volle Geschmack erinnert mich an eine unbeschwerte Zeit, ohne Gedanken an Kalorien, Zuckergehalt oder Vollwertgetreide. Damals war nur entscheidend, wer die Kerne weiter vom Flachdach spucken kann. Wenn ich den schnellen Kuchen heute selbst für Freunde backe, beschäftigt die Runde aber schnell die eine Frage: Kirschen mit oder ohne Kerne?

Kirschen in einer Schüssel

Fast schon eine philosophische Frage …

Für meine Mama war die Sache klar – natürlich mit Kernen. Bei insgesamt sechs Kindern, Garten, Gemüsegarten, Haushalt und Büroarbeit kam das Entkernen von Kirschen für sie überhaupt nicht in Frage. Und außerdem bleibt der Kuchen so viel saftiger, so ihre Überzeugung.

Die gänzlich konträre Meinung zu Kirschkuchen mit Kernen: Wäääh, Kerne spucken am Tisch, das geht gar nicht! Ja, kann ich auch gut nachvollziehen. Trotzdem wird in meiner Familie das alte Kirschkuchen-Rezept, das noch von der Großmutter meiner Mutter stammt, immer mit Kernen gebacken. Obwohl natürlich auch wir bereits stolze Besitzer von Kirschkern-Entfernern sind.

Zutaten für einen Kirschkuchen

Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf ein schnelles Kirschkuchen-Rezept – mit wenig Zutaten und dem Potenzial für eine angeregte Diskussion über Kerne, Kindheit und Kuchen – also Dinge, die wirklich wichtig im Leben sind.

Altes Kirschkuchen-Rezept –
ein schneller Obst-Kuchen aus dem Rezeptbuch meiner Mutter

Zutaten:
20 dkg Butter (zimmerwarm)
25 dkg Zucker
Vanillezucker
4 Eier
26 dkg Mehl
1 Pkg. Backpulver
Kirschen mit Kernen nach Geschmack

Und so geht's:
Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eidotter dazugeben und weiterrühren. Eiklar extra zu Schnee schlagen und abwechselnd mit dem Mehl (inkl. Backpulver) in die Butter-Zuckermasse unterheben. Eine höhere Pfanne mit Butter einfetten und Mehl stauben. Die Masse in die Pfanne füllen und mit den Kirschen (inkl. Kerne) belegen.

Pfanne mit Teig, der mit Kirschen belegt ist

Im Backrohr bei rund 170 Grad Celsius ca. 45 Minuten lang backen. Wenn man mag, danach noch mit etwas Zucker bestreuen. Fertig ist der schnelle Kirschkuchen, den ich seit meiner Kindheit liebe und von dem auch meine Gäste nie genug bekommen können.

Fertiger Kirschkurchen nach einem alten Rezept

 

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So ist naschen gesund …

Diese süßen Alternativen begeistern Kinder

Jeder von uns weiß, wie gut manchmal ein Stück Schokolade tut. Süßes stimuliert unser Belohnungssystem und weckt positive Gefühle. Gerade Kinder fordern daher oftmals lautstark nach Nascherein. Ab und zu ist dagegen nichts einzuwenden, Eltern und Großeltern können sich aber schon vorab mit gesunden Alternativen eindecken.

Eine „beerige“ Auswahl

Gerade jetzt in der warmen Jahreszeit bietet uns die Natur viele gesunde Naschereien. Denn Sommerzeit ist Beerenzeit. Klein, handlich und schnell in den Mund gesteckt, ist Beerenobst der ideale Begleiter für unterwegs. Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren & Co präsentieren sich als bunte Vielfalt in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Wer die Möglichkeit hat, kann schon im Frühjahr beginnen, ein „beeriges“ Erlebnis für die Kinder zu gestalten: Die Pflanzen sind sehr pflegeleicht und gedeihen nicht nur im Garten, sondern auch in großen Töpfen und Trögen auf dem Balkon. Das Einpflanzen und Pflegen der eigenen „Naschereien“ macht Spaß und bringt den Kids den Umgang mit Pflanzen näher. Sie lernen auf spielerische Art, Verantwortung zu übernehmen. Wenn es dann endlich soweit ist, schmecken die frischen Beeren wohl direkt vom Strauch am allerbesten.

Besonders beliebtes Obst bei Kindern sind Beeren. Walderdbeeren, Himbeeren und Co. sind gesunde Alternativen zu Süßigkeiten.

Für kleine Obstverweigerer: Milchshake, Smoothie oder Beerenpüree

Die Kinder lassen sich vom gesunden Obst nicht überzeugen? „Verstecken“ sie die Früchte z.B. in Milchshakes, Smoothies oder einem Beerenpüree. In lustige Gläser gefüllt, mit Strohhalm und cooler Dekoration findet man bestimmt eine Variante, die dem Nachwuchs schmeckt. Sollte die Komposition zu sauer sein, ist zum Süßen eine kleine Menge Zucker oder stattdessen auch Ahornsirup oder Honig erlaubt. Für Milchshakes eignet sich auch Vanillemilch oder –joghurt. In einen Smoothie kann auch süßeres Obst wie Äpfel oder Bananen dazu gemischt werden.

Eis zum Selbermachen – das ist kinderleicht

Eis ist ein Renner bei Groß und Klein. Wenige wissen, wie einfach und schnell man selbst Eis herstellen kann… in einer gesunden und sehr köstlichen Variante! Gemeinsam mit den Kindern zubereitet schmeckt es gleich noch besser. Die Zutaten – 500 Gramm frische Früchte, 2-4 Esslöffel Staubzucker, 250 g Naturjogurt – vorbereiten und schon kann es losgehen.

So wird’s gemacht:
Die Früchte zuerst in kleine Stücke schneiden (überlassen Sie das Schneiden ruhig den Kindern) und tiefkühlen – am besten bereiten sie das schon am Vortag vor. Dann ist etwas Geduld gefragt…
Vermischen Sie die gefrorenen Früchte mit dem Zucker und pürieren sie, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Danach kann das Jogurt untergehoben werden. Damit ist das Eis auch schon fertig. Jetzt nur noch Schalen füllen, hübsch mit frischen Beeren dekorieren und servieren. So schmeckt der Sommer richtig gut!

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Fruchteis-Rezept

Mag. Claudia Ertl-Huemer

Über die Autorin

Claudia Ertl-Huemer kennt ihren Geschäftsbereich wie ihre Westentasche. Kein Wunder, ist sie doch schon seit 1997 in den unterschiedlichsten Positionen für Kindergärten, Schulen und Senioren tätig. Dass sie nach wie vor mit Leidenschaft bei der Sache ist, macht sie aus – neben ihrer Erfahrung und ihrem Gespür. All das setzt sie mit Erfolg als Geschäftsfeldleiterin ein.

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Auf in die Erdbeer-Saison!

Dessertideen aus der Gourmet-Küche

Wusstet ihr, dass wir die Erdbeere einem glücklichen Zufall verdanken? Zwar sollen schon die Römer ihre kleinfruchtige Vorgängerin genossen haben, die heute beliebte Ananas-Erdbeere entstand aber erst Ende des 17. Jahrhunderts. Und zwar durch die zufällige Kreuzung zweier aus Übersee importierter Sorten. Eine glückliche Fügung also.

Keine Beere, eine Nuss!

Der Name der roten Vitamin-C-Bombe ist allerdings verwirrend: Streng genommen sind Erdbeeren nämlich gar keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte. Der Teil der Erdbeere, der uns so gut schmeckt, ist auch nicht die eigentliche Frucht: Das sind die kleinen gelb-grünen Punkte, die Erdbeeren ihr charakteristisches Äußeres verleihen. Dem Genuss tut das natürlich keinen Abbruch.

Der Name der Erdbeere ist verwirrend. Es handelt sich nicht um Beeren, sondern um Sammelnussfrüchte.

Saisonal genießen und nicht lagern

Erdbeeren sind ein klassischer Saisonartikel: In Österreich genießt man sie am besten von Mai bis Juni frisch vom Feld, wo man verschiedene Sorten kosten kann.

Gute, saftige und süße Erdbeeren halten allerdings nicht lange. Man sollte sie sofort essen und maximal kurz im Obstfach im Kühlschrank lagern. Achtung: Das Grün erst vor dem Verzehr oder Verarbeiten wegschneiden!

Wenn ihr nach dem Einkauf die eine oder andere matschige Beere entdeckt, ist das kein Grund sich zu ärgern: Ihr könnt diese Beeren immer noch zu einer Erdbeer-Sauce weiterverarbeiten. Das geht in einem Schritt: Erdbeeren aufmixen – fertig! Auf Zucker könnt ihr dabei getrost verzichten.

Rezept: Erdbeer-Mascarpone-Topfencreme

Für 2-3 Personen benötigt ihr:

  • 250 g Naturjoghurt
  • 250 g Mascarpone (ital. Frischkäse)
  • ½ TL Bourbon-Vanillezucker
  • 150 g Erdbeeren (je nach Größe geviertelt oder halbiert)

Die Zubereitung ist einfach: Rührt alles zusammen! Wenn die Erdbeeren in größere Stücken geschnitten werden, sind sie in der Creme gut spürbar. Mixt man sie vorher, entsteht eine cremige Nachspeise. Lasst euch einfach von eurem Geschmack leiten!

Apropos: Besonders gut schmeckt diese Creme in Palatschinken.

Matschige Erdbeeren eignen sich besonders hervorragend für eine Erdbeer-Mascarpone-Topfencreme. Besonders gut schmeckt diese Creme in Palatschinken.

Auf einem Stanitzel ist die Creme außerdem eine gesunde und attraktive Alternative zu Speiseeis für Kinder.

Den Nachwuchs kann man natürlich auch mit anderen Erdbeer-Variationen begeistern: Zum Beispiel mit Schoko-Erdbeerspießchen, die ihr z.B. für Kindergeburtstage schnell selbst zubereiten könnt: Erdbeeren auf Spieße stecken, in geschmolzene Schokolade tauchen, abkühlen lassen – fertig!

Mein Tipp: Erdbeereis-Sorbet selber machen!

Wenn ihr  es noch frischer mögt, kann ich euch Erdbeereis-Sorbet ans Herz legen. Dieses Dessert für heiße Sommertage ist in 5 einfachen Schritten zubereitet:

  1. Die Erdbeeren vierteln und einfrieren.
  2. Läuterzucker kochen: Dafür 150 g Wasser und 80 g Zucker aufkochen lassen bis eine sirupartige Konsistenz erreicht ist.
  3. Die gefrorenen Erdbeeren in einem (dafür geeigneten) Bechermixer mixen.
  4. Den heißen Sirup über die gemixten Beeren geben.
  5. Alles nochmals aufmixen und für eine ¼ Stunde im Tiefkühlfach kühl stellen.

Das Ergebnis wird euch begeistern!

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Alles Pasta, oder was? Der Geschmack Italiens und warum Nudeln glücklich machen

Wer hat sie eigentlich erfunden, die Nudeln?

China und Italien stritten lange, wer sich Erfinder der Teigwaren nennen  darf. 2005 kam dann die Gewissheit: In China wurde bei Ausgrabungen ein rund 4.000 Jahre alter Topf mit Nudeln gefunden. Und damit pasta! Hat also Italien das Nudelmachen von China geklaut? Wohl eher nicht. Vielmehr ist diese Erfindung unabhängig an mehreren Orten gleichzeitig gelungen. In Italien selbst gilt Sizilien als „Herkunftsort“ der Pasta . Dort wurden schon im 12. und 13. Jahrhundert Teigfäden an der Sonne getrocknet.

Was macht sie so besonders, die Teigwaren?

Sie lieben Pasta? Damit sind Sie nicht alleine! Sie lässt sich schnell zubereiten und an jeden Geschmack anpassen. Teigwaren gelten als Glücksspender und Gehirnnahrung, da sie viele Kohlenhydrate enthalten. Pasta besteht aus Hartweizen, der einen hohen Anteil an Klebereiweiß (Gluten) hat. So wird der Teig, der nur mit Wasser und Salz angerührt wird, ohne jegliches Bindemittel zusammengehalten. In Italien sind 300 verschiedene Pastaformen bekannt.

Bandnudeln nach der Zubereitung auf einem mehligen Holzbrett

Der Klang Italiens in unseren Ohren

Pasta wird in drei Kategorien eingeteilt:

  • Pasta corta: kurze Nudeln, wie typische Suppennudeln, aber auch Penne
  • Pasta lunga: lange Nudeln, wie Spaghetti, Linguine und Tagliatelle
  • Pasta ripiena: gefüllte Teigtaschen, hier sind Ravioli und Tortellini sicherlich die bekanntesten

Perfekte Vereinigung: Welche Sauce zu welcher Form?

Sie wollen heute vegetarisch, morgen mit Fleisch und freitags mit Fisch? Kein Problem bei einer so wandlungsfähigen Zutat wie der Pasta! Beachten Sie bei der Zubereitung folgenden (italienischen) Rat - Pasta darf nur in klaren Suppen schwimmen, weiters  gilt: Die Sauce sollte mengenmäßig so bemessen sein, dass die jeweilige Form die Sauce völlig aufnimmt. Also, je flüssiger die Sauce, desto aufnahmefähiger und hohler die Form!

Lange oder breite Nudeln, wie Pappardelle, Fettuccine, Tagliatelle oder Farfalle entfalten ihre Besonderheit durch sämige Saucen mit Pilzen, Tomatenstückchen oder Käse, aber auch Fleischsaucen. Kurze Nudeln wie Penne oder Rigatoni passen zu Saucen mit Gemüsestückchen, wie Penne verdure. Sie schmecken  aber auch mit dickflüssigen Käse- oder Sahnesaucen außergewöhnlich gut. Lange, dünne Nudeln, wie Linguine oder Spaghetti, lieben Pesto oder elegante Begleiter wie Tomate-Basilikum, Meeresfrüchte (frutti di mare), Carbonara (Speck, Käse & Eier) oder Knoblauch-Öl-Saucen (Aglio e olio). Burro e salvia (Salbeibutter) passt zu allen Pastasorten.

Tipps für Zuhause

  • ​Pasta hält sich bis zu drei Jahre.
  • Pro 100 g Nudeln rechnet man einen Liter kochendes Wasser.
  • Je nach Dicke benötigen sie zwischen vier und zwölf Minuten Kochzeit.
  • Eine gute Nachricht für Menschen mit Glutenunverträglichkeit: Pasta gibt’s auch aus Mais, Reis, roten Linsen, Buchweizen oder Hirse.

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Quellen
Pasta: wer hat sie erfunden?
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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Superwurm – ein Gartenheld erzählt

Ihr kennt mich sicher und habt mich schon getroffen, vielleicht wenn ihr bei einem starken Regen mit euren Gummistiefeln in die Wasserpfützen gesprungen seid. Dann trefft ihr mich, den Regenwurm. Die Menschen sind sich nicht ganz sicher, warum ich diesen Namen trage, aber vielleicht ist es eben deshalb, weil ich schnell aus dem Boden krieche, damit ich nicht ertrinke, wenn zu viel Regenwasser in meine Höhlen kommt. Aber ich kann durch die Haut atmen und ertrinke gar nicht so schnell. Vielleicht ist es also auch, weil ich ein sehr „reger“ Wurm bin, ein ganz aktiver. Ein Superwurm quasi.

Von mir gibt es natürlich nicht nur einen, sondern so viele, dass man uns fast nicht zählen kann. Und doch versuchen das manche Forscher, um herauszufinden, wie sich die Bearbeitung des Bodens in der Landwirtschaft auf das Bodenleben auswirkt. Ihr müsst wissen, dass je mehr von uns Super-Regenwürmern in einem Boden aktiv sind, umso gesünder ist er und auch die Pflanzen, die auf ihm wachsen dürfen.

Wir gehören zu den Ringelwürmern und bilden eine riesige Gruppe verschiedener Arten. Dabei sind die kleinsten von uns weniger als einen Millimeter lang und die Größten sind die in Australien lebenden Riesenregenwürmer mit bis zu drei Metern Körperlänge. Könnt ihr euch das vorstellen?

Gemeinsam graben wir viele Gänge in den Boden, wodurch er schön aufgelockert wird. Wir erledigen diese Arbeit, die ihr Menschen sonst mit Werkzeug machen müsstet, damit ihr gutes Gemüse oder auch Getreide für eure Ernährung anbauen könnt. Wir fressen außerdem gerne abgestorbene Pflanzenteile und das, was bei uns hinten wieder herauskommt, ist wertvoller Wurmkot, sogenannter Humus. Dieser Humus enthält eine Supermischung an Nährstoffen und Mineralien und ist ein natürlicher Dünger für Pflanzen.

Um so viele Tunnel in der Erde graben zu können, brauchen wir natürlich viel Kraft. Dafür besteht unser ganzer Körper aus länglichen und ringförmigen Muskeln, die wir für die Fortbewegung zusammenziehen und wieder dehnen. Diese Muskeln geben uns so viel Kraft, dass wir das 60 fache unseres Körpergewichtes ziehen können. Rechnet euch einmal aus, wieviel ihr da bei eurem Körpergewicht tragen könntet!

Und jetzt verrate ich euch das Beste: Wenn mich in der Erde ein Maulwurf an meinem Hinterteil schnappt, dann kann ich einfach ein Stückchen abwerfen. Dann hat der Maulwurf einen kleinen Snack und ist abgelenkt und ich kann - so schnell wie eben möglich - flüchten. Und mein Hinterteil wächst sogar nach.

Wir sind also wirkliche Superwürmer, wir Regenwürmer im Garten!

Bub mit selbstgebastelter Lupe im Garten
© www.cityfarm.wien

Tipp!

Ihr könnt uns ganz leicht beobachten. Grabt ein Loch in die Erde und nehmt uns vorsichtig auf eure Hände, wir tun euch ganz sicher nichts, denn wir haben keine Zähne. Jetzt könnt ihr uns in Ruhe beobachten und danach wieder in die Erde setzen, denn dort fühlen wir uns natürlich wieder am Wohlsten.

Ihr könnt auch eine Beobachtungsstation bauen, das geht ganz leicht:
https://www.biorama.eu/regenwurm-beobachtungsstation-selber-bauen/

Quellen und Empfehlungen:
www.regenwuermer.info
https://www.bioland.de/im-fokus/ihr-fokus/detail/article/sieben-fakten-zum-regenwurm.html
Bilderbuch „Superwurm“ von Axel Scheffler und Julia Donaldson, Beltz & Gelberg Verlag

DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Wo Spiralen, Spaghetti, Hörnchen & Co zu Hause sind

Die Nudelfabrik Finkensteiner – ein Lieferantenporträt

Finkenstein in Kärnten. Mitten im Dreiländereck Italien, Slowenien und Österreich. Hier dreht sich alles um den richtigen Biss. Wir sind in der Nudelfabrik Finkensteiner, der ältesten in Österreich, wo Familie Gregori bereits in fünfter Generation Teigwaren herstellt. Die italienischen Wurzeln von Firmenchefin Katharina Gregori liegen weit zurück. Das Pasta-Machen liegt ihr aber im Blut. Oder wie man auf österreichisch sagt, die Herstellung von Nudeln, Spiralen, Fleckerln, Hörnchen & Co. Mit 9 MitarbeiterInnen produziert sie hochwertige Teigwaren aus vorwiegend österreichischen Zutaten. Deshalb kaufen wir von Gourmet hier auch so gerne ein.

Auf den Grieß kommt es an!

Wie auch in unserer Küche beginnt die Qualitätsphilosophie der Nudelfabrik Finkensteiner schon bei den Zutaten. Beim Gespräch mit Vertriebsleiter Alexander Waiker dreht sich alles um den Grieß. Die Qualität und Herkunft des Getreides, die Größenverteilung der Körner, die Auswahl der richtigen Mühle und den Mahlgrad. Hochwertiger Grieß ist intensiver in der Farbe, erfahren wir. Und wenn die Qualität stimmt, dann kann man Pasta auch mal 1 bis 2 Minuten länger kochen und sie wird nicht matschig, sondern behält ihre Konsistenz. Für ihre Eier-Teigwaren verwendet die Nudelfabrik Finkensteiner vor allem Eier aus der Region. Dazu kommt Hochquellwasser aus den Karawanken. Manchmal ergänzt durch aromatische Gewürze wie Chilli oder Knoblauch.

Lieblingspasta Spiralen und Spaghetti

Die Auswahl bei Teigwaren ist heute schon riesig. Bei Finkensteiner sind es bis zu 100 Produkte und Formen. Lieblingspasta von vielen sind aber nach wie vor Spiralen und Spaghetti, in Österreich lieben wir auch Hörnchen und Fleckerln. Auch bei Gourmet sind sie ein wichtiger Bestandteil unserer italienischen Rezepte und von vielen traditionellen, heimischen Gerichten. Für die Kinder in Kindergärten und Schulen darf es auch mal verspielter sein, mit Buchstaben-Einlage für die Suppe oder mit Tiermotiven bei der Pasta.

Tradition und Nachhaltigkeit

Die Teigwarenpresse in der Nudelfabrik ist übrigens eine italienische Pastamaschine. Der Teig wird dabei mit großem Druck durch eine Bronzeform gepresst. Für jede Teigware gibt es einen eigenen Einsatz. Danach wird geschnitten, geschüttelt, getrocknet und verpackt. Besonders stolz ist man in der Nudelfabrik Finkensteiner darauf, dass mit dem eigenen Wasserkraftwerk energieautark produziert werden kann. Das passt wiederum besonders gut zu Gourmet, wo Umwelt- und Naturschutz ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht. Aber ich habe jetzt wirklich große Lust auf Pasta! Da kommen unsere Bella Italia-Wochen von Gourmet Business gerade Recht.

Weitere Informationen:
Nudelfabrik Finkensteiner

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Über die Autorin

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Urban Gardening - Der kleinste Garten ist ein Topf

Gärtnern mitten in der Stadt

Die “Eismänner” sind jetzt vorbei und endlich dürfen alle Pflanzen gefahrlos raus ins Freie!
Auch wenn ihr keinen Garten habt und vielleicht auch ohne Terrasse oder Balkon auskommen müsst: Ein Fensterbrett gibt es immer! Und damit Platz für ein oder mehrere Fensterkisterl, in denen sich viele hübsche und schmackhafte Pflanzen wohlfühlen.

Gärtnereien und Pflanzenmärkte bieten jetzt eine Riesenauswahl an Jungpflanzen. TIPP: Lasst eure Kinder mit aussuchen, was gepflanzt wird. Die Lieblingspflanze in die Erde zu setzen, sie zu gießen, eine Saison lang zu pflegen und schließlich davon zu ernten, ist eine ganz besondere Erfahrung. Was Kinder besonders lieben, sind Monatserdbeeren, Sauerampfer und Balkonparadeiser.

Sehr gut als Pflanzgefäß geeignet sind Kistchen mit “doppeltem Boden” und Wasserspeicher, weil sie mehrere Tage mit dem Gießwasser auskommen. Gut geeignet sind torffreie oder zumindest torfreduzierte Erden mit Langzeitdünger, der die Pflanzen in der ersten Saison ausreichend “füttert”.
Wenn ihr jedes Jahr zum Saisonstart noch ⅓ frischen Kompost oder organischen Dünger dazu mischt, sind Gemüse und Blumen immer optimal versorgt.

Lasst eure Kinder schon beim Mischen der Erde und Befüllen der Pflanzgefäße mithelfen - das “Wühlen” in der Erde macht ihnen allen Spaß!

Kinderhände pflanzen frische Sätzlinge in Topf ein
© www.cityfarm.wien

Beim Bepflanzen können die Kinder natürlich auch mitmachen: Gefäße zuerst nicht ganz vollfüllen und die Pflänzchen im Abstand von 20cm darauf verteilen. Wenn alles passend angeordnet ist, die Zwischenräume mit Erde auffüllen. Mit dem Handschauferl gelingt das auch den Jüngsten kinderleicht.

Wichtig: Bei der Topfkultur gilt das Motto: Gleich und gleich gesellt sich gern. Das heißt, wer zusammen in einem Topf wächst, muss dieselben Vorlieben haben, um gut gedeihen zu können. Ob die Pflanzen Sonne oder Schatten mögen, viel oder sparsam gegossen werden, extra Dünger oder mageres Substrat brauchen - diese Standortansprüche müssen zusammenpassen, sonst kümmert einer der Topfbewohner vor sich hin.
Am besten besprecht ihr mit euren Kindern genau, was ihre Lieblingspflanze braucht. Dann gelingt es ihnen auch leicht, sie passend zu pflegen.

Das Wichtigste zuletzt: Wie oft und wie viel muss ich gießen? Am besten bohrt ihr mit dem Finger in die Erde und prüft nach, ob es sich trocken oder feucht anfühlt. Wenn die Erde unten feucht ist, heißt es warten! Und noch eine Faustregel: Bei jeder Pflanze langsam bis 10 zählen, während ihr gießt - dann erreicht das Wasser garantiert die Wurzeln!

Praxistipps zur Pflanzenauswahl auf Balkonien findet ihr hier.

Zwei kleine Kinder beim Beschriften von Blumentöpfchen
© www.cityfarm.wien

Basteltipp:

Upcycling-Pflanzgefäße

Der Topfgarten am Balkon muss nicht teuer sein: Auch alte Taschen, Koffer, Kochtöpfe, Kübel, große Konservendosen und vieles mehr lassen sich upcyceln und bepflanzen! Der Phantasie sind hier (fast) keine Grenzen gesetzt - vielleicht wollt ihr ja gemeinsam mit euren Kindern im Keller oder auf dem Dachboden stöbern und findet dabei schon einige passende, stabile Gefäße. Jetzt braucht der zukünftige Pflanztopf nur noch Abzugslöcher, damit sich das Gießwasser nicht staut.  Diese am besten mit der Bohrmaschine bohren, oder bei weichem Material mit einem scharfen Messer schneiden. Beides ist definitiv Elternarbeit!

Zum Abschluss dürfen wieder eure Kinder kreativ werden und das Gefäß noch mit Acrylfarben in ein Kunstwerk verwandeln. Die Farben werden einfach mit dem Pinsel aufgetragen, haften auf jedem Untergrund und sind wetterfest.

Wenn es in eurem Mini-Garten ordentlich sprießt, blüht und duftet, habt ihr vielleicht Lust, eure grünen Schätze zu einer besonderen Leckerei zu verarbeiten, die sich übrigens auch super verschenken lässt:

Kräuter-Blüten-Salz

Zutaten:

  • 2 EL grobes Meersalz
  • 3-4 EL gemischte frische Kräuter und Blüten: die Hälfte davon sollte eher trocken sein (Thymian, Oregano, Bohnenkraut). Kräuter abrebeln, größere Blüten (z.B. Schnittlauch, Ringelblume oder Kapuzinerkresse) abzupfen und “zerlegen”.
  • Mörser + Stößel

Kräuter und Meersalz im Mörser mischen und mit dem Stößel durch drehende Bewegungen vermahlen. Den Mörser nur ¼ voll füllen, damit das gut funktioniert! Wenn alles gleichmäßig fein und grün ist, in Gläschen oder Papiersäckchen füllen und verschenken (... oder selber genießen).
Tipp: Blüten von Schnittlauch, blauem Basilikum und Lavendel ergeben lila Salz.

Salz und Blüten werden im Mörser vermengt
© www.cityfarm.wien

Dieser Artikel ist Teil unserer City Farm-Serie. DI Wolfgang Palme wird uns als Gastautor dieses Jahr durch das Gartenjahr begleiten und mit wissenswerten Tipps und schmackhaften Rezepten begeistern.

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Essbare Wildnis

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Darauf sollten Sie bei der Zubereitung von Spargel achten

Tipps & Rezepte aus der Gourmet-Küche

Spargel gilt in unseren Breiten als edelste Gemüsesorte. Wusstet ihr, dass manche ihn sogar als essbares Elfenbein bezeichnen? Hier verraten wir euch, worauf wir bei Gourmet bei Einkauf und Verarbeitung von Spargel achten: Tipps und Tricks, die ihr auch ganz einfach zuhause umsetzen könnt.

Augen auf beim Spargel-Kauf!

Das solltet ihr beachten:

  1. Spargel ist ein Frischprodukt und darf deshalb nicht lange gelagert werden. Das heißt: Kauft ihn in der Saison und Region! Saison hat er in Österreich übrigens von Mitte April bis Mitte Juni. Denn wie sagt schon ein bekanntes Sprichwort aus der Gastronomie: „Sind die Kirschen rot, ist der Spargel tot.“
  2. Die Frische könnt ihr ganz einfach überprüfen: Drückt mit dem Daumennagel leicht an den Enden des Spargels. Wenn er frisch und knackig ist, läuft dabei etwas Flüssigkeit aus. Und wenn man zwei Spargelstücke aneinander reibt, sollte man ein leichtes Quietschen hören.
  3. Die Einordnung in Qualitätskategorien orientiert sich beim Spargel nach dem Durchmesser des unteren Endes und der Länge. Von hoher Qualität spricht man beispielsweise bei einem Durchmesser zwischen 18 und 22 mm und einer Länge um 23 cm. Über den Geschmack sagen diese Kategorien nichts aus: Auch dünner Spargel schmeckt gut. Man verwendet ihn aber eher für Suppen.
  4. Einmal eingekauft, sollte der Spargel so frisch wie möglich verarbeitet werden. Wenn ihr ihn dennoch lagern möchtet, dann am besten in einem feuchten Tuch im Kühlschrank: So hält er einige Tage. Lasst ihn aber keinesfalls in einer (Plastik-)Verpackung.

Weiß vs. grün: Unterschiede bei der Zubereitung

Geschmäcker sind unterschiedlich. Auch beim Spargel: Die einen lieben ihn in weiß, die anderen präferieren ihn grün. Grundsätzlich egal – nur bei der Verarbeitung gibt es Unterschiede.

Unsere Tipps für das Verarbeiten von weißem Spargel:

  • Weißer Spargel wächst unter der Erde. Nur ca. 3-4 cm ragen aus dem Boden. Der untere Teil ist deshalb meist sehr holzig und muss geschält werden. ACHTUNG: Beginnt beim Schälen immer unterhalb der Spargelspitze und schält von oben nach unten. Sehr wichtig ist, die Spargelspitze (den delikatesten Part) beim Schälen nicht zu verletzen oder gar weg zu schälen.

Spargel kann man ganz einfach mit einem Gemüse-Sparschäler vorbereiten.

  • Kein Spargelschäler im Haus? Kein Problem: Ein ganz normaler Gemüse-Sparschäler reicht :)
  • Nach dem Schälen muss der untere, holzige und bittere Teil (ca. 2 cm) entfernt werden. Hier gleich noch ein Tipp: Werft die Enden und Schalen nicht weg! Verarbeitet die Reste lieber zu einem tollen Spargelfond für eine Suppe oder zum Aufgießen eines Spargelrisottos. Natürlich kann man auch den Spargel selbst in diesem Fond kochen – dann schmeckt er noch intensiver.

Unser Tipp für das Verarbeiten von grünem Spargel:

Grüner Spargel wächst über der Erde. Deshalb muss bei ihm nur das untere letzte Drittel geschält werden. Er ist auch nicht so bitter wie weißer Spargel und wird deshalb zunehmend beliebter. Natürlich gilt auch hier: Enden und Schalen können zu einem tollen Fond verarbeitet werden.

In 3 Schritten zum perfekten Spargelgenuss

Auch das Kochen von Spargel ist ganz einfach. So bereiten wir ihn bei Gourmet zu:

  1. Wir kochen ihn ausschließlich in Wasser (oder Fond aus Spargelstücken) und geben nur eine Prise Salz, etwas Zucker und Zitronensaft dazu. Ideal für die Zubereitung ist ein eigener Spargelkochtopf. Dort wird der Spargel mit den Spitzen nach oben gekocht, was vorteilhaft ist, weil die Spitzen dünner sind und nicht so intensiv gekocht werden müssen. Natürlich funktioniert es aber auch mit einem anderen großen Topf, in den die Stangen gelegt werden können.
  2. Fertig gekocht ist er, wenn man die Spitze mit dem Messer ansticht und sie noch etwas knackig (und nicht zu weich) ist.
  3. Das Spargelwasser verwenden wir am besten als Basis für eine intensive Spargelcremesuppe oder ein Spargelrisotto.

Eine Empfehlung aus der Gourmet-Küche: Spargel-Tagliatelle in Tomaten-Safransauce

Unser Rezepttipp: Spargel-Tagliatelle in Tomaten-Safransauce

Aus Spargel kann man viele kulinarische Köstlichkeiten zaubern: Ob mit Hollandaise und Salzkartoffeln, mit Schinken, als Cordon Bleu (Spargel auf Schinken legen, mit Parmesan bestreuen, im Schinken einrollen, mit einer Mehl-Ei-Brösel-Panade panieren, in Fett goldgelb backen und mit Petersilkartoffeln und Sauerrahm-Dip servieren) oder im Risotto, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Ein Gericht, das wir bei Gourmet für alle Spargel-Liebhaber konzipiert haben, sind Spargel-Tagliatelle in Tomaten-Safransauce. Hier verraten wir euch, wie ihr dieses Gericht ganz einfach zuhause zaubern könnt:

Für 2 Personen benötigt ihr:

ca. 200g Tagliatelle (gekocht)

Und für die Tomaten-Safransauce:

  • ca. 200g grünen Spargel (entweder in Wasser oder einem Fond aus Spargelenden und Schalen gekocht),
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • ½ Liter Spargelfond
  • 100g Schlagobers
  • 2 Safranfäden
  • 50g frische Cherrytomaten
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung ist ganz einfach:

Die Butter in einem Topf schmelzen lassen, das Mehl hinzugeben und alles verrühren. Anschließend mit dem Spargelfond aufgießen (kalter Fond auf heiße Ruox/Einbrenn oder umgekehrt), mit dem Schneebesen gut verrühren und etwas Salz, Pfeffer, 100g Schlagobers und die Safranfäden hinzufügen. Danach alles gut aufkochen lassen. Die gekochten Spargelstücke schneiden und zur Soße hinzufügen. Gleiches gilt für die frischen Cherrytomaten. Zum Anrichten die Tagliatelle mit der Soße übergießen. Fertig!

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Lebensmittel retten: Was hat das Tiefkühlfach mit Lebensmittelrettung zu tun?

Ich lebe in einem kleinen Haushalt und da ist es oft schwierig, gut zu planen und Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Wer kennt das nicht: ein Laib Brot ist dann auf einmal ziemlich groß! Zum Glück gibt es aber viele Möglichkeiten, Lebensmittel länger haltbar zu machen. Mein bester Freund dabei: das Tiefkühlfach.

Nahrungsmittel wie Brot, Milch oder Butter, von denen ich zu viel gekauft habe oder von denen es einfach keine kleineren Packungen gibt, friere ich einfach ein und taue sie dann auf, wenn ich sie wieder brauche. Das spart auch den Weg zum Supermarkt!

Vor dem kochen überlege ich immer: Habe ich noch Lebensmittel zuhause, die schon kurz vorm Mindesthaltbarkeitsdatum sind? Sind noch Essensreste vom Vortag übrig? Diese zu verkochen hilft, dass später keine Abfälle anfallen – und es regt die Kreativität an, auch mal ein neues Rezept auszuprobieren. Einfrieren hilft mir auch dann, wenn ich zu viel gekocht habe und die Reste nicht alle rechtzeitig aufessen kann. Eintöpfe, Suppen und Currys eignen sich dafür besonders gut. Inzwischen koche ich oft bewusst mehr, damit ich dann mit wenig Aufwand ein paar weitere, schmackhafte Mahlzeiten zur Verfügung habe.

Zum schonenden Auftauen am besten einen Tag vorher aus dem Gefrierfach nehmen und in den Kühlschrank stellen. Das hat zwei Vorteile: Das Essen taut langsamer und schonender auf und kühlt dabei gleichzeitig den Kühlschrank - das spart Energie!

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Lebensmittel retten“. In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF für eine nachhaltige Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können.

Noch mehr Tipps zum Lebensmittel retten:

Wie lagere ich Lebensmittel richtig?
Verwenden statt Verschwenden

Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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Lebensmittel retten: 6 Tipps für die richtige Lagerung von Lebensmitteln

Unsere Lebensmittel sind unglaublich vielfältig – und das spiegelt sich auch in ihren Anforderungen an die Lagerung wider. Oft sind wir dazu verleitet, einfach den gesamten Einkauf unüberlegt in den Kühlschrank zu packen. Aber die richtige Lagerung kann ohne viel Aufwand dabei helfen, Lebensmittel möglichst lange frisch zu halten und damit Verschwendung zu vermeiden.

Tomaten, Melanzani, Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch haben im Kühlschrank nichts verloren. Melanzani und Tomaten nicht zusammen aufbewahren, da sie dann schneller schlecht werden. Zwiebeln und Knoblauch am besten in einem Keramiktopf mit Löchern aufbewahren und auch Kartoffeln mögen es am liebsten kühl (aber nicht kalt!), trocken und dunkel.

Obst und Gemüse hält am besten im Gemüsefach. Radieschen und Karotten sollte man aber ohne Grün lagern! Das entzieht dem Gemüse sonst unnötig Wasser.

Auf der Glasplatte über dem Gemüsefach ist es am kühlsten. Hier sollte alles hin was leicht verdirbt, wie frisches Fleisch, Wurst und Fisch. Milchprodukte fühlen sich in der Mitte des Kühlschranks am wohlsten. Hier finden auch Essensreste gut Platz. Diese sollten Sie immer abdecken, so bleiben sie länger frisch! Ins oberste Fach kommt alles, was weniger Kühlung braucht und hier sein Aroma entfalten kann: Käse und Geräuchertes, aber auch Einmachgläser passen hier hin. In die Tür kann alles, was relativ unempfindlich ist und nur etwas Kühlung braucht: Eier, Butter, Senftuben und Säfte.

Mit diesen einfachen Tricks halten die Lebensmittel gleich viel länger.

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Lebensmittel retten“. In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF für eine nachhaltige Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können.

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So rettet ihr Lebensmittel

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Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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Der beste Abfall wird vermieden! Nachhaltig kochen mit Kindern

Kennt ihr das auch? Ihr öffnet die Kühlschranktür und vor euch türmen sich ranzige Joghurts und schrumpelige Radieschen. Lebensmittelabfall, der eigentlich ganz leicht vermieden werden kann. Umso wichtiger ist es, Kinder frühzeitig darauf zu sensibilisieren. Wir haben dazu einige Tipps zusammengetragen, die ganz einfach im Alltag anzuwenden sind.

Gemeinsam planen

Wer sich vorab überlegt, was er kochen möchte und dann mit einer Einkaufsliste einkaufen geht, der vermeidet unnötige Spontankäufe. Im ersten Moment locken Mengen- und Preisaktionen – lieber liegen lassen, wenn man noch keine Idee hat, was man damit machen möchte. Denn oft sind es genau diese Lebensmittel, die im Kühlschrank nach hinten rutschen und schlussendlich verderben. Unser Tipp: Den Essensplan gemeinsam mit euren Kindern schreiben und sie so in die Vorbereitung miteinbeziehen. Dadurch bekommen sie ein Gefühl für die richtige Planung und wenn dann auch noch Wünsche geäußert werden dürfen, wird es erst richtig interessant.

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Auch der gemeinsame Einkauf kann dann richtig lustig werden, schließlich wissen die Kleinen nun, was man wofür braucht. Achtung übrigens bei Sonderaktionen, v.a. bei leicht verderblichen Lebensmitteln: Braucht man wirklich 2 Joghurts für 1?

Sehen, riechen, schmecken

In dieser Reihenfolge kann man abgelaufene Lebensmittel auf ihre Haltbarkeit überprüfen. Denn viele Lebensmittel sind noch lange nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum genießbar. Auch hier könnt ihr eure Kinder miteinbeziehen und ihnen zeigen, wie gewisse Lebensmittel aussehen und riechen sollten – und wie nicht. Vorsicht aber beim „Zu verbrauchen bis…“-Datum, denn an das sollte man sich durchaus halten!

Auf die Lagerung kommt’s an

Wer sein Obst und Gemüse richtig lagert, wird auch länger Freude damit haben. Beispielsweise sollten Paradeiser nicht in den Kühlschrank, allerdings auch nicht neben leicht verderblichem Obst/Gemüse wie Bananen und Gurken aufbewahrt werden. Angeschnittenes Gemüse hält länger, wenn man es in ein feuchtes Tuch eingewickelt ins Gemüsefach legt. Viele weitere Tipps zur Kühlschranklagerung gibt es hier.

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Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt…

… wenn es um die Resteküche geht. Am besten einmal in der Woche einen Reste-Küchen-Tag einplanen. Auch das kann zur Familienangelegenheit werden. Sucht einfach alle Zutaten raus, die verwertet werden müssen und lasst euch gemeinsam mit euren Kindern neue Gerichte einfallen. Mit ein wenig Hilfestellung haben die kleinen Gourmets wahrscheinlich richtig gute Einfälle. Und ein Gefühl für Geschmackskombinationen bekommen sie gleich mit dazu.

In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können.

 

Noch mehr klimafreundliche Anregungen findet ihr hier:

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Wie kann man Lebensmittelabfälle vermeiden?

Lebensmittel sind sehr kostbar und sollten verwendet statt verschwendet werden. Damit das gelingt, muss man sich ab und zu an der eigenen Nase nehmen und kreativ werden. Allein in Österreich entstehen jedes Jahr rund 577.000 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle. Das sind Lebensmittel und Kosten, die praktisch im Müll landen und zudem noch Treibhausgase verursachen, die das Klima belasten.

Was kann man alles tun, um den Lebensmittelabfall so gering wie möglich zu halten? Im ersten Moment weiß man vielleicht nicht, wo man anfangen soll. Aus unserer Sicht gibt es aber drei Punkte, mit denen man gut starten könnte:

  • Planen und bewusst Einkaufen,
  • Essensreste kreativ Verwerten
  • Lebensmittel richtig lagern

Planung und bewusstes Einkaufen

Schreibt einen Einkaufszettel, damit ihr die benötigten Lebensmittel in passender Menge kauft.
Beim Einkaufen solltet ihr euch nicht von Angeboten und Großpackungen ablenken lassen! So gut es geht zu regionalen und saisonalen Produkten greifen.  Und natürlich, immer alles aufessen!

Zusatztipps: Wenn ihr einen Kochplan erstellt, ist auch der Einkauf der Lebensmittel besser planbar. Und unsere Erfahrung ist, dass dadurch euer Essen auch abwechslungsreicher wird. Ihr könntet außerdem von Zeit zu Zeit einen Reste-Küchen-Tag einplanen oder auf unserem Blog alte Rezepte zur Verwertung von Lebensmittelresten wiederentdecken.

Kreatives Verwerten von Essensresten

Wer beispielsweise etwas mit Brokkoli oder Karfiol kocht, kann aus dem Strunk eine schmackhafte Cremesuppe zubereiten. Generell eignen sich Suppen, Smoothies und Pizzabelag hervorragend zum Resteverwerten.
Nicht vom Mindesthaltbarkeitsdatum einschüchtern lassen! An Konsistenz, Farbe, Geruch und Geschmack erkennt man sehr schnell, ob ein Lebensmittel noch brauchbar ist oder nicht.

Zusatztipp: Bei der Urlaubsplanung an die übrig gebliebenen Lebensmittel  denken, und diese gegebenenfalls Freunden, Bekannten und Nachbarn schenken.

Hier zahlt es sich auf jeden Fall aus, kreativ und experimentierfreudig zu werden.

Die richtige Lagerung

Neue Lebensmittel eher ganz hinten im Kühl- oder Küchenschrank verstauen, damit die Älteren nicht in Vergessenheit geraten.
Den Kühlschrank effektiv nutzen:
Ganz oben und in der Tür ist es verhältnismäßig am wärmsten im Kühlschrank. Hier gehört alles rein, was relativ kälteunempfindlich ist: Einmachgläser, Säfte, Eier, Senftuben usw.
In der Mitte passen sehr gut Essensreste (immer abdecken!) und Milchprodukte.
Die Glasplatte über dem Gemüsefach ist am kältesten. Dort alles hin, was leicht verdirbt: Fleisch, Wurst und Fisch.
Dann bleibt natürlich noch das Gemüsefach übrig: Hier bitte nur die passenden Gemüse- und Obstsorten hinein (mehr dazu erfahrt ihr hier). Bei Sorten mit einem Stiel oder Grün (wie Karotten oder Radieschen) – erst das Grün weg und dann ins Fach! Tipps dazu, wie ihr das Grünzeug von Radieschen u.ä. zu köstlichen Gerichten verwerten könnt, findet ihr hier.

Zusatztipp: Wer ein Tiefkühlfach hat, kann das sehr gut für die Lagerung von zu viel gekochtem Essen, wie Curry, Suppe oder Eintopf verwenden.

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Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Ernährung & Klima“. In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF Österreich für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können.

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Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Gemüse selbst ziehen – so gelingt es Schritt für Schritt

Vom Samenkorn zum knackigen Gemüse

Wer selbst Gemüse ziehen möchte, der braucht dafür lediglich eine flache Schale, Anzuchterde, Frischhaltefolie und natürlich Samen. Besonders viel Spaß macht das auch mit Kindern – so lernen sie nicht nur spielerisch, wie Gemüse wächst und dass es regelmäßig Pflege benötigt. Sie greifen auch doppelt so gerne zu: Denn selbst gemacht schmeckt’s doppelt gut!

Ab ins Töpfchen

Zuerst das Gefäß bis ca. 1 cm unter dem Rand mit Erde anfüllen, die Samen darauf verteilen und vorsichtig mit handwarmem Wasser gießen (ein Blumensprüher eignet sich dazu am besten). Bei Dunkelkeimern wie Petersilie unbedingt noch etwas Erde darübersieben. Mit Klarsichtfolie abdecken und einen Fensterplatz suchen – so entsteht eine höhere Luftfeuchtigkeit und die keimenden Samen fühlen sich rundum wohl.

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Jetzt heißt es, auf eigenen Beinen stehen!

Haben die Samen gekeimt, sollte die Erde weiterhin feucht (nicht nass!) gehalten werden. Zeigen sich die ersten richtigen Blattpaare, kann mit dem Pikieren – also dem Vereinzeln von zu dicht stehenden Sämlingen – begonnen werden.

Mit einem angespitzten Holzstab mitsamt der Wurzel vorsichtig aus der Erde heben, im neuen Topf bis zu den Keimblättern einsetzen, vorsichtig andrücken und gut angießen. Die Pflanze an einem hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung weiterwachsen lassen.

Raus an die frische Luft!

Ende Mai dürfen die Stecklinge endlich raus ins vorbereitete Beet. Dazu die Topfballen vorsichtig lösen und an die gewünschte Stelle setzen. Erde rundherum festdrücken und gießen. Jetzt ist die regelmäßige Pflege wichtig… bis dann schlussendlich das eigene, frische Gemüse voll Stolz geerntet werden kann.

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DI Wolfgang Palme

Über den Autor

Wolfgang Palme ist Abteilungsleiter für Gemüsebau an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt Schönbrunn und als solcher begeisterter und innovativer Gemüse-Gärtner. Seit 2012 betreibt er zusätzlich mit einem innovativen Team die City Farm, wo Kinder und Erwachsene in spannenden Workshops ganzjährig gärtnern und lernen können, wie und wo unser Gemüse wächst.

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Ei, Ei, Ei – die Ostereier-Restlküche

Zu Ostern gehören sie einfach dazu, die bunten Eier – ohne sie wäre das Fest nur halb so schön. Deshalb werden vor dem Fest ganze Wagenladungen davon eingekauft, viele davon schon gefärbt, um sich am Ostersonntag bei der Eiersuche über leuchtende Kinderaugen zu freuen oder sie zum traditionellen Osterschinken zu genießen.

Doch jetzt nach Ostern werden viele davon einfach weggeworfen – dabei sind Eier meist auch nach Wochen noch gut genießbar und als Lebensmittel viel zu schade für den Müll. Natürlich kann es sein, dass man nach den Feiertagen keine hartgekochten Eier mehr sehen kann. Deshalb haben wir hier ein paar Rezeptideen, die auch nach Ostern noch Lust auf Ostereier machen.

Spargelzeit

Zum Glück fällt die Osterzeit oftmals mit der Spargelzeit zusammen. So bietet sich die wunderbare Gelegenheit, hartgekochte Eier in einer Spargel Vinaigrette mit Ei und Paradeisern zu verwerten.

Zutaten für die Vinaigrette:

2 Stk. Paradeiser
2 gekochte Eier
½ gehackte Zwiebel
130g Olivenöl
60ml Apfelessig
Salz, Pfeffer
Petersilie und Schnittlauch, fein gehackt und geschnitten.

Zubereitung:

Spargel kochen und abkühlen lassen. Wir haben euch hier schon hilfreiche Tipps und Tricks zur Spargelzubereitung zusammengetragen.

Den Strunk der Paradeiser entfernen und die untere Seite mit einem Kreuzschnitt einschneiden. Dann 5 Sekunden im kochenden Wasser blanchieren und anschließend abschrecken. Anschließend schälen und entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Dann mit allen Zutaten außer den Eiern und dem Spargel vermengen.
Die gekochten Eier schälen und mit einem Messer fein hacken.
Zum Schluss den Spargel auf einem Teller anrichten, die Vinaigrette darüber geben und mit den Eiern bestreuen.

Aufstriche – schmackhaft und einfach

Ostereier sind auch eine optimale Basis für verschiedene Aufstriche. Einfach das Eiweiß klein schneiden und das Eigelb mit einer Gabel zerdrücken. Dann mit Topfen, Senf, Salz und Pfeffer vermengen und schon hat man die Grundmasse. Diese kann dann mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen verfeinert werden. Oder man kreiert sich selbst seine individuellen Lieblings-Aufstriche, indem man das Grundrezept mit Gurken, Kresse oder anderen saisonalen Gemüsesorten ergänzt. Der Phantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Krensuppe mit Ei

Ein schmackhaftes Gericht, das sich auch noch schnell zubereiten lässt. Die Suppe wird aus Mehl, Wasser, Milch und fein geriebenem Kren (Meerrettich) gekocht. Das Ei vierteln und in die fertig angerichtete Suppe legen. Auch Würstel oder Erdäpfeln passen sehr gut zu der Suppe. Weil es auch bei der Krensuppe verschiedenste Variationen gibt, kann man sich hier ebenfalls bei der Eierverwertung richtig austoben.

Vielleicht haben diese Ideen ein bisschen dazu beigetragen, dass dieses Jahr ein paar Ostereier weniger im Müll landen.

Wir wünschen frohe Ostern!

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Auch super zur Resteverwertung: Bami Goreng

Quelle Headerbild: shutterstock.com/Jag_cz

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Frisch bleiben – durch ausreichendes Trinken im Alter

Wasser ist Leben: Daher sollten wir auch im fortgeschrittenen Alter regelmäßig zu Glas und Trinkflasche greifen. Wie wir mit einfachen Kniffen dafür sorgen können, nie auf dem Trockenen zu sitzen, verraten wir in diesem Beitrag.

Nicht weniger als 1,5 Liter

Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung liegt der tägliche Flüssigkeitsbedarf von Senioren bei rund 2,25 Litern. Davon sollten mindestens 1,5 Liter übers Trinken von (Mineral-)Wasser, ungesüßten Früchte- und Kräutertees und verdünnten Säften gedeckt werden. Aber auch über den Teller können wir uns mit Flüssigkeit versorgen: Daher dürfen Suppen, Gemüse und Obst gerne öfter auf den Tisch kommen.

Tee von Kanne in Tasse einschenken

Auch Kaffee und Schwarztee, die gerade für ältere Menschen untrennbar zur Nachmittagsjause gehören, dürfen weiterhin einen Platz finden. Da koffeinhaltige Getränke die Flüssigkeitsabgabe über die Nieren anregen, sollte der Genuss aber maßvoll bleiben.

Trinken ohne Durst?!

Mit zunehmendem Alter verändert sich auch unser Durstgefühl: Wir nehmen es schwächer wahr und empfinden beim Trinken schneller Sättigung. Deshalb tendieren Senioren grundsätzlich dazu, weniger Flüssigkeit zu sich zu nehmen, als empfohlen.

Erst zum Glas zu greifen, wenn der Körper eindeutig dazu motiviert, ist aber eine riskante Strategie: Echtes Durstgefühl stellt sich nämlich erst ein, wenn schon ein ausgeprägtes Flüssigkeitsdefizit besteht. Wer laufend trinkt und unmittelbar auf Signale wie Trockenheitsgefühl, Müdigkeit oder nachlassende Hautspannung reagiert, ist klar im Vorteil.

Tipps für ausreichendes Trinken

  • Für Abwechslung sorgen
    Nicht nur auf den Tellern darf es bunt zugehen: Auch in unseren Gläsern und Trinkflaschen sollte Vielfalt herrschen. Der Wechsel zwischen verschiedenen Kalt- und Heißgetränken kann dabei unterstützen, mehr zu trinken.
  • Erinnerungsstützen schaffen
    Eine sichtbar platzierte Wasserkaraffe kann ebenso hilfreich sein wie das Führen eines Trinkplans oder ein festes Ritual: Wie wäre es etwa, mit einem Glas Wasser auf den neuen Tag anzustoßen?
  • Laufend nachschenken
    Sind Gläser und Karaffen leer, neigen wir dazu, unsere guten (Trink-)Vorsätze schleifen zu lassen. Wer sofort nachschenkt, fällt gar nicht erst aus der Routine.
  • Verschiedene Trinkgefäße nutzen
    Auch die Wahl des Trinkgefäßes kann dabei unterstützen, mehr zu trinken. Besonders Aktive sollten die Anschaffung einer Trinkflasche, die zum dauerhaften Begleiter wird, erwägen.
  • Wasser einfach aufpeppen
    Mit einer Scheibe Zitrone oder frischer Minze aufgepeppt, wird Wasser zum gar nicht langweiligen Durstlöscher. Dass uns bunte Getränke eher zum Trinken verleiten, sollten wir nutzen!

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Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Indonesien zu Besuch: Wie man am besten Bami Goreng macht

Wenn es in Österreich etwas gibt, das man von morgens bis abends essen kann, dann ist es definitiv das Brot. Je nachdem wie man es „anrichtet“, passt es einfach zu jeder Tageszeit. Was für uns Brot ist, das ist für Indonesien Bami Goreng (mit Nudeln) oder Nasi Goreng (mit Reis). Diese beiden Gerichte können eigentlich immer serviert werden und sind in den verschiedensten Varianten zu bekommen.

Asien ist für uns Europäer eine spannende und faszinierende Region. Und das Essen ebenso. Falls ihr also mal Abwechslung braucht und/oder eure Liebsten mit dem Klassiker Bami Goreng bekochen wollt, stellen wir euch hier unser Rezept vor.

Bami Goreng mit Huhn

Für 4 Personen

Zutaten für das Gericht

  • 400g Eiernudeln (wenn man statt Nudeln Reis nimmt, hat man das nicht weniger berühmte Nasi Goreng)
  • 3-4 Hühnerbrüste
  • 2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Rote Paprika
  • 150g (TK-) Erbsen
  • 200g frisches Weißkraut
  • 40g getrocknete Baummorcheln
  • 20g Tafelöl

Das Gemüse ist eigentlich sehr variabel und dient hier nur als Vorschlag. Ihr könnt auch Champignons, Austernpilze, Zuckererbsenschoten, Sojasprossen oder jedes andere Gemüse dafür verwenden, das ihr gerade vorrätig habt. Kreiert einfach eure eigene Bami Goreng-Variante!

Zutaten für die Gewürzsauce

  • 20g Sesamöl
  • 30g Ketjep Manis (süße indonesische Sojasauce)
  • 40g Oystersauce
  • 1 EL Fischsauce
  • ½ TL Sambal Olek
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 TL Currypulver
  • Salz

Zubereitung:

  1. Eiernudeln ca. 4 Minuten in Wasser kochen. Danach mit kaltem Wasser abschrecken
  2. Hühnerbrust in Würfel schneiden
  3. Karotten schälen, halbieren und leicht schräg in 5mm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel, Paprika und Kraut auch in Streifen schneiden
  4. Die Baummorchel in der 3-fachen Menge lauwarmen Wasser einweichen und ca. eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach abtropfen lassen und ebenfalls in grobe Streifen schneiden.
  5. Alle Zutaten für die Gewürzsauce in eine Schüssel geben und verrühren.
  6. In einem Wok oder einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Hühnerbruststreifen darin anschwitzen. Dann das Fleisch aus der Pfanne nehmen und in der gleichen Pfanne das Gemüse langsam anrösten. Dabei ist die Reihenfolge wichtig: Zuerst kommt das harte Gemüse, dann das weiche,. Das Gemüse soll nach dem Rösten noch schön knackig sein.
  7. Zum Schluss kommen das gebratene Hühnerfleisch, die Eiernudeln und die Gewürzsauce zu dem Gemüse dazu. Alles gemeinsam noch 1 Minute braten, bis alle Zutaten gut durchgemischt und heiß sind.

Am Ende auf Teller verteilen und ein kleines Stück Asien in den eigenen vier Wänden genießen.

Wir wünschen allen Asien-Fans viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Bami Goreng Gourmet

 

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Markus Stacherl

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Reis richtig kochen – Tipps und Rezepte vom Gourmet-Koch

Zu klebrig, zu körnig, gar angebrannt? Reis zu kochen, fällt nicht jedem leicht. Daher greifen viele zum Reiskocher oder bleiben immer bei ein und derselben Zubereitung. Mit der richtigen Menge an Wasser und den passenden Gewürzen, lässt sich aber leicht ein geschmackvolles Reisgericht zaubern. Wie man Reis zubereitet und welche Sorten sich besonders gut für bestimmte Gerichte eignen, verraten wir euch hier.

Über runde und lange Körner

In Europa wird meist mit Parboiled-Reis gekocht. Dabei handelt es sich um vorgekochten, getrockneten und anschließend geschälten Langkornreis. Auch die etwas exotischer schmeckenden Sorten Basmati- und Jasminreis zählen zur Kategorie Langkorn. Sie dienen bevorzugt in asiatischen Gerichten als Beilage. Rundkorn- und Mittelkornreis eignen sich hervorragend für Risotto, Milchreis und Paella. Meist landet die Sorte Arborio in den Kochtöpfen.

Auch bei Reis gibt es die nährstoffreichere Vollkornvariante. Naturreis hat viel mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Denn anders als beim polierten weißen Reis, bleiben das sogenannte Silberhäutchen und der Keim erhalten. Für die Zubereitung solltet ihr aber doppelt so viel Zeit einplanen.

Wir bei Gourmet greifen bei Langkornreis ganz oft zu Basmati- und Jasminreis. Basmatireis ist besonders aromatisch und kommt ursprünglich aus Afghanistan. Jasminreis wird hauptsächlich im Norden Thailands angebaut. Er wird auch Duftreis genannt, da er beim Kochen angenehm nach Jasmin duftet.

In Asien ist Reis ein wichtiges Grundnahrungsmittel und wird daher in fast allen Gerichten verwendet. In unseren Breitengraden sind vor allem die verschiedenen Currys sehr beliebt. Dabei werden die Reisbeilagen kaum gewürzt, da sie als Ausgleich zu den geschmackvollen Eintöpfen dienen. Doch bei heimischen Gerichten kann euer Reis durchaus etwas Würze vertragen.

Es gibt verschiedene Reissorten, die sich in Geruch, Form und Zubereitungsart unterscheiden

Großmutters Gewürzreis

Dieses Rezept eignet sich hervorragend als Beilage für verschiedenste Gemüse- und Fleischgerichte eurer Wahl und ist zudem schnell und einfach in der Zubereitung. Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • eine Tasse Langkornreis Parboiled
  • zwei Tasse lauwarmes Wasser
  • eine Prise Salz
  • eine halbe Zwiebel mit Gewürznelken gespickt

Kochen Sie alle Zutaten auf und lassen Sie den Gewürzreis anschließend rund 25 Minuten zugedeckt köcheln. Wenn der Reis fertig ist, entfernen Sie die Zwiebel mit den Gewürznelken. Und fertig ist Ihr neues Lieblings-Reisgericht!

Die perfekte Menge Wasser

Wasser spielt in der Reiszubereitung eine wichtige Rolle. Wenn ihr die falsche Menge erwischt, erhält der Reis nicht die gewünschte Konsistenz. Er ist dann entweder zu klebrig oder zu körnig. Behandelt nicht alle Reisarten gleich, denn jede Sorte benötigt eine andere Menge an Wasser. Bei Naturreis sind ungefähr 2,5 Tassen Wasser pro Tasse Reis notwendig. Weil Naturreis, im Gegensatz zu Parboiled, nicht vorgekocht ist, muss er bis zu 45 Minuten lang köcheln. Ansonsten ist der Kern hart und die Schale weich.

Für Basmati- oder Jasminreis solltet ihr pro Tasse Reis circa 1,5 Tassen Wasser verwenden. Lasst den Reis 10 Minuten kochen und anschließend 10 Minuten ziehen – so schmeckt der Reis wie beim Asiaten.

Rühren, rühren, Risotto:

Risotto ist ein Reisgericht, das besonders viel Aufmerksamkeit benötigt. Wenn ihr euch voll und ganz dem Rühren widmen, erhält euer Risotto eine sämige Konsistenz und alle Zutaten sind gut verbunden.

Für unser Grundrezept benötigt ihr:

  • Risotto-Reis
  • Zwiebel oder Schalotten
  • Olivenöl
  • Butter
  • Weißwein
  • Fond oder Suppe
  • Parmesan

Schwitzen Sie die fein geschnittenen Zwiebeln oder Schalotten in Olivenöl bei kleiner Stufe an, bis sie glasig sind. Geben Sie Risotto nach Bedarf dazu und löschen Sie mit Weißwein ab. Lassen Sie danach den Weißwein vollständig reduzieren und gießen Sie mit Fond oder Suppe auf – bis höchstens einen halben Zentimeter über dem Reis. Lassen Sie das Risotto circa 15 Minuten köcheln. Rühren Sie dabei ständig und gießen Sie immer wieder Flüssigkeit nach, solange bis der Reis weich ist und dabei noch eine kernige Konsistenz hat. Zum Schluss können Sie das Risotto noch mit Butterflocken und Parmesan abschmecken.

Dieses Grundrezept eignet sich für verschiedenste saisonale Risottos. Besonders gut passen Blattspinat, Pilze, Spargel und Kürbis. Die ausgewählten Zutaten solltet ihr unbedingt vorbereiten, damit ihr euch danach auf das regelmäßige Rühren konzentrieren könnt. Am besten schwitzt ihr das Gemüse in etwas Butter oder Olivenöl an, salzen und pfeffern und beiseite stellen. Zum Schluss das Gemüse unter das fertige Risotto rühren.

Milchreis: die süße Variante

Wenn ihr Milch dem Wasser vorzieht, dann probiert unser Milchreisrezept aus. Besonders eure Kinder werden sich an diesem einfachen und schmackhaften Reisgericht erfreuen.

Dafür benötigt ihr:

  • 2 Portionen Milch
  • 1 Portion Reis
  • Salz
  • Zucker
  • Zitronenschalen
  • Zimt
  • Vanille
  • Butterflocken

Kochen Sie zwei Portionen Milch mit ein wenig Salz, geriebenen Zitronenschalen und etwas Zucker auf. Geben Sie eine Portion Reis zu der kochenden Milch und lassen Sie sie circa 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln. Rühren Sie immer wieder um, damit sich der Milchreis nicht ansetzt. Danach sollten Sie ihn 10 Minuten ziehen lassen. Beim Anrichten können Sie den Milchreis, je nach Geschmack, mit Butterflocken und Zimt oder Vanille verfeinern. Dazu isst man klassisch Weichselkompott oder Beerenröster.

Für die vegane Variante verwenden Sie einfach Kokosmilch. Ersetzen Sie die Zitronenschalen mit Zitronengras (circa eine Stange für einen halben Liter Kokosmilch). Lassen Sie die Kokosmilch mit dem Zitronengras 5 Minuten ordentlich kochen und entfernen Sie das Zitronengras, bevor Sie den Reis hinzugeben. Statt Zimt oder Vanille können Sie den Milchreis mit Limettensaft und frische Mangos verfeinern. Unser Tipp: Lassen Sie die Kokosmilch wirklich ausreichend kochen, denn nur dann wird der Kokosmilchreis schön sämig.

Gourmet bietet in den Asia-Wochen viele bunte asiatische Gerichte an.

Reis richtig aufwärmen

Reis lässt sich hervorragend aufwärmen. Man muss nur wissen, wie! Ein Dampfgarer eignet sich besonders gut. Wenn ihr keinen besitzt, braucht ihr dennoch nicht auf gut zubereiteten Reis vom Vortag verzichten. Wärmt den Reis mit etwas Wasser in einer Pfanne auf, oder hängt den Reis für eine Minute in kochendes Wasser und lasst ihn danach abtropfen.

Wir mögen Fried Rice besonders gern. Mit etwas Gemüse und einem gequirlten Ei werden Reisreste zu einer neuen schmackhaften Speise. Dafür klein geschnittenes Gemüse kurz anschwitzen, sodass es am Ende noch knackig ist. Eventuell noch gehackten Knoblauch, etwas Ingwer und Chili hinzufügen und ein gequirltes Ei untermischen. Für das gewisse Etwas den Fried Rice mit Koriander verfeinern. Und schon ist es fertig, das wunderbar einfache asiatische Gericht!

 

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Quellen:

Alles rund ums Korn

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Der wahre Unterschied zwischen weißen und braunen Eiern

Rund um die Farbe der Eierschale kursieren viele Gerüchte. Manchmal wird behauptet, die Farbe des Hühnergefieders sei für die Eierfärbung verantwortlich. Immer wieder hört man auch, dass man die Schalenfarbe an den Ohrläppchen der Hennen erkennen kann. Oder hängt sie doch mit der Ernährung der Hühner zusammen? Klingt alles ziemlich kurios. Wir schauen uns an, wie es wirklich zu den braunen, weißen oder grünen Eiern kommt und ob es einen geschmacklichen oder qualitativen Unterschied zwischen den verschiedenfärbigen Eiern gibt.

Was zeigt uns die Farbe der Eierschale an?

Wer zuhause selbst Hühner hat, kann es leicht überprüfen und nachsehen, ob braune Hennen tatsächlich nur braune Eier und weiße Hühner nur weiße Eier legen. Schnell wird man feststellen, dass die Gefiederfarbe keinen Einfluss auf die Färbung der Eierschale hat. Theorie Nummer 1 kann man also ausschließen. Und auch das Futter der Henne spielt keine Rolle – zumindest nicht, wenn es um den Farbton der Eierschale geht.

Was hat es nun mit den Ohrläppchen auf sich?

Beziehungsweise: Wo sind überhaupt die Ohrläppchen eines Huhns? Sie befinden sich schräg unterhalb der Augen und zeigen bei reinrassigen Hühnern tatsächlich die Farbe der Eier an. Die Farbe der Eierschale wird nämlich durch die Einlagerung von Farbpigmenten in der Schale bestimmt. Hat eine reinrassige Henne rötliche Ohrläppchen, deutet das auf einen höheren Anteil roter Farbpigmente im Organismus hin. Hat sie weiße Ohrläppchen, trägt sie mehr weiße Pigmente in sich. Jedes Huhn hat rote und weiße Farbpigmente – die einen kommen aus dem Blut, die anderen aus der Galle. Dadurch erhält das Ei seine individuelle Färbung.

Bei nicht reinrassigem Federvieh geben die Ohrläppchen allerdings keinen Aufschluss über die Schalenfarbe. Da muss man sich schlicht und ergreifend überraschen lassen. So können auch schon mal hellgrüne oder gar türkisfarbene Eier herauskommen. Die grünliche Farbe entsteht ebenfalls durch rote Farbpigmente. Im Handel ist sie aber eher selten erhältlich.

Die Farbe der Eierschale wird durch die Einlagerung von Farbpigmenten in der Schale bestimmt.

Eierpecken: Mit weißen Eiern hat man schlechte Karten

In einem Bereich unterscheiden sich die weißen von den farbigen Eiern in jedem Fall – nämlich in der Schalenhärte. Die braunen und grünen Eier sind etwas stabiler als die weißen, den letztere verfügen über einen geringeren Kalkanteil. Wer also seinen Einkauf gerne mit dem Fahrrad heimtransportiert oder zum Frühstück mit Vorliebe ein weich gekochtes Ei genießt, greift besser zu farbigen Eiern. Sonst kann es schon mal passieren, dass ein weißes Ei beim Heimtransportieren kaputt geht oder beim Einlegen in kochendes Wasser platzt. Auch bei unserem Lieblingsbrauch zu Ostern, dem Eierpecken, hat man mit weißen Eiern eher schlechte Karten. Dafür gewinnen sie den Schönheitswettbewerb bei den österlich gefärbten Eiern – eine weiße Schale nimmt die Farbe nämlich schöner auf.

Gelber oder oranger Dotter: ein Qualitätsmerkmal?

Nun aber zum eigentlich wichtigsten Kriterium: dem Geschmack. Darauf hat die Schalenfarbe keinen Einfluss. Ein gutes, wohlschmeckendes Ei braucht gute Zutaten; Sprich: die Ernährung der Hennen spielt eine wesentliche Rolle. Aber auch Auslauf und Haltungsbedingung mischen natürlich mit. Außerdem schmecken frische Eier auch immer besser als bereits nah ans Mindesthaltbarkeitsdatum gelagerte.

Ein weiteres, recht hartnäckiges Gerücht rankt sich um die Farbe des Eidotters. Doch ganz egal, ob der Dotter ein sattes oder zartes Gelb hat – über die Qualität eines Hühnereis sagt die Farbe nichts aus. Die meisten österreichischen Konsumenten mögen einen sattgelben, schon eher orangefarbenen Dotter, weshalb dem Futter oft Carotinoide (z.B. im Mais enthalten) oder Paprika beigemengt werden.

Die Farbe des Eidotters sagt nichts über die Qualität des Hühnereis aus.

Sind Eier (un)gesund?

Das Ei strotzt nur so vor überlebenswichtigen Nährstoffen. Ein durchschnittlich großes Ei liefert rund 15 Prozent des täglichen Eiweißbedarfs eines Erwachsenen. Weil die Eiweißqualität besonders hoch ist, halten sie längere Zeit satt. Das Eiweiß steckt übrigens trotz seines Namens nicht im Eiklar, sondern im Dotter. Mineralstoffe wie beispielsweise Kalzium, Phosphor, Eisen, Folsäure und die Vitamine A, B2, B12, D und E machen das Ei zum Nährstoff-Alleskönner. Obwohl das Cholesterin im Ei recht hoch ist, müssen sich selbst Menschen mit erhöhtem Cholesterinspiegel – laut aktuellen Studien – keine zu großen Sorgen machen, wenn sie Eier essen. An den Osterfeiertagen darf also ruhig etwas über die Stränge geschlagen werden. Aber natürlich nur, wenn man sich ansonsten ausgewogen und gesund ernährt.

Quellen:

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Mythos Eier: Darum sind sie gar nicht so schlecht.

Die Osterzeit steht vor der Türe und mit ihr der übermäßige Verzehr von Eiern. „Ach du meine Güte!“, rufen da viele und schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. „Da müssen wir nach der Osterzeit aber wieder eine Zeit lang auf Eier verzichten, sonst schießt unser Cholesterin-Spiegel ja durch die Decke!“

Das böse Cholesterin! Schon von klein auf haben wir gelernt, dass man sich beim Konsum von Eiern einschränken soll, weil sie nicht gut fürs Cholesterin sind. Doch was ist Cholesterin eigentlich?

Was ist Cholesterin?

Eigentlich ist Cholesterin etwas Gutes, denn wir brauchen es zum Leben. Wir brauchen es so sehr, dass der Körper ca. 90% des Cholesterinbedarfs selbst herstellt. Es wird  für den Zellaufbau benötigt, ist für den Stoffwechsel im Gehirn zuständig, für Fettverbrennung, Vitamin D-Aufbau und vieles mehr.

Warum also hat jeder so viel Angst vor Cholesterin? Die Vorgänge sind relativ kompliziert und deswegen wird die Erklärung hier stark vereinfacht dargestellt. Cholesterin besteht unter anderem aus wasserunlöslichen Substanzen, sogenannte Lipide. Damit es transportiert werden kann, verbindet es sich mit wasserlöslichen Eiweißsubstanzen. Dabei gibt es zwei Arten von Cholesterin-Verbindungen. Die eine – genannt LDL – transportiert das Cholesterin zu den Zellen, die andere – HDL – davon weg. Bei zu viel LDL können sich Substanzen in den Gefäßen ablagern, was zu Folgeerscheinungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt. Je mehr also von diesem schlechten Cholesterin zirkuliert, desto mehr kann sich ablagern. Zum Glück gibt es aber auch das gute Cholesterin, das baut die Ablagerungen nämlich wieder ab und man bleibt gesund.

2 weichgekochte Eier

Fotoquelle: Shutterstock/GeorgeDolgikh

Was hat das nun mit Eiern zu tun?

Eier gehören zu den Lebensmitteln, die selbst Cholesterin besitzen. Und zwar hauptsächlich im Eigelb. Daher die Befürchtung, dass man sich mit jedem Ei eine zusätzliche Menge Cholesterin zuführt und dies dann zu einem zu hohen Cholesterin-Spiegel führt. Mittlerweile hat man aber herausgefunden, dass der Körper normalerweise seine eigene Cholesterin-Produktion anpasst. Isst man also viele Eier und führt damit viel Cholesterin zu, dann reduziert der Körper seine eigene Produktion und der Cholesterin-Spiegel bleibt gleich.

Allerdings gilt das nicht für jeden Menschen gleich. Jeder nimmt unterschiedlich viel Cholesterin auf und passt den eigenen Haushalt unterschiedlich an. Hat man also schon einen erhöhten Cholesterinwert, sollte man eher auf eine zusätzliche Cholesterinzufuhr verzichten.

Was tun?

Viel ausschlaggebender für erhöhte Cholesterinwerte und damit einhergehenden Erkrankungen sind ungesättigte Fettsäuren. Diese findet man vor allem in fettigem Fleisch, Wurst und Speck. Auch Blätterteig ist ungünstig für den Cholesterinwert. Deshalb empfiehlt es sich, bei diesen Lebensmitteln eher maßvoll zuzugreifen. Eier und mageres Fleisch sind aber im Normalfall unbedenklich, isst man keine rauen Mengen davon.

Deshalb: Viel Spaß beim Eierpecken!

Quellen:
Cholesterin - Was ist das?
Zeit.de

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Fotoquelle Headerbild: Shutterstock.com/Mythja

 

 

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

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Nudeln sind etwas Feines. Wie ihr vielleicht wisst, haben wir uns schon einmal ausführlicher mit den Geschmack Italiens und seinen verschiedene Pastavariationen auseinandergesetzt. In dem Artikel erwähnen wir ja zu Beginn, dass Nudeln zuerst in China erfunden wurden (und zeitgleich auf anderen Orten der Welt). Also lasst uns zusammen einen Blick auf Nudelvariationen aus der asiatischen Küche werfen.

Asiatische Geschwister und eine Tante aus China

Den meisten von euch wird schon aufgefallen sein, dass sich asiatische Nudeln sichtlich unterscheiden von der italienischen Pasta: durch Zubereitung, Geschmack, Konsistenz, und das Aussehen.

Die asiatischen Glas- und Reisnudeln sind wohl die Bekanntesten der fernöstlichen Verwandtschaft.
Glasnudeln sind sehr beliebt in der ostasiatischen Küche. Sie sind sehr lang, im gegarten Zustand nahezu durchsichtig und bestehen fast nur aus Stärke von Erbsen, Mais oder der Mungbohne (speziell in Südkorea verwendet man lieber Süßkartoffelstärke zur Herstellung).
Ein großer Unterschied zu anderen Nudelarten ist die Zubereitung der Glasnudeln: Diese werden in Wasser eingeweicht und anschließend gekocht, frittiert oder direkt in die Suppe gegeben. Sie sind eher geschmacksneutral, aber verbinden sich sehr leicht mit anderen Aromen.

Reisnudeln hingegen werden fast ausschließlich aus Reismehl hergestellt. Sie sind eine der meistbenutzten Zutaten im ostasiatischen Raum. Die Kochzeit ist mit nur ein bis zwei Minuten sehr kurz. Oft werden sie nur mit kochendem Wasser überbrüht, danach kurz im heißen Wasser gelassen und anschließend weiterverarbeitet. Anders als Glasnudeln behalten Reisnudeln ihre weißliche Farbe. Übrigens, die indonesische Variante Mihun findet man oft als Beilage im sehr beliebten und weit verbreiteten Gericht Bami Goreng. Da haben wir sogar ein Rezept für euch!

Hier bei uns im deutschsprachigen Raum sind vor allem die ursprünglich aus China stammenden Mie-Nudeln (auch Chinesische Eiernudeln genannt) sehr beliebt. Egal ob rund oder als Band, hauchdünn oder dicker als Spaghetti – man findet sie in Suppen, als gebratene Beilage oder mit Gemüse als Hauptspeise. Ähnlich wie ihre Italienischen Geschwister bestehen sie aus Weizenmehl oder aus Weizenmehl und teilweise Eiern. Da sie deutlich länger sind als Spaghetti, werden sie in der Regel in Knäuel verkauft (diese entwirren sich dann im heißen Wasser).

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Verwandtschaft aus dem fernen Japan

Shirataki-Nudeln sind bei uns weniger bekannt. Diese Exoten aus Japan sehen den Glasnudeln sehr ähnlich, sind aber etwas dicker und haben eine ganz besondere Eigenschaft – sie sind glutenfrei. Das verdanken sie dem ballaststoffreichen Mehl der Konjakwurzel (auch als Teufelswurzel bekannt), aus der sie hergestellt werden. Ähnlich wie Glasnudeln haben auch Shirataki-Nudeln eine sehr kurze Kochzeit. Vor dem Kochen muss man die Nudeln aber gründlich abwaschen, da sie meistens in einer Flüssigkeit verpackt sind. Obwohl sie kaum einen Eigengeschmack besitzen, haben sie einen leichten, fischähnlichen Geruch. Lasst euch davon nicht abschrecken, denn das ist der Eigengeruch der Konjakwurzel. Der verschwindet, sobald ihr sie verarbeitet, denn die Nudeln nehmen generell sehr gut Geschmack auf!

Bei Sōmen handelt es sich um sehr feine, lange und runde Fadennudeln aus Buchweizen- oder Weizenmehl. Diese Nudel-Art hat neben ihrer kurzen Kochzeit einen leicht süßlichen Geschmack und werden gerne kalt, warm, süß oder sauer verzehrt.

Soba-Nudeln sind äußerst populär in Japan und werden üblicherweise extra auf einem eigenen Geschirr serviert. Dank der ebenfalls kurzen Kochzeit werden die dünnen, braun-grauen Nudeln aus Buchweizen nach Lust und Laune kalt oder warm serviert.

Zu guter Letzt kommen wir zu den eher bekannteren Nudelvarianten aus Japan: Hiyamugi, Ramen und Udon. Hergestellt werden alle drei aus Weizenmehl, Wasser und Speisesalz. Der große Unterschied liegt in der Dicke: Hiyamugi sind dünn, Ramen mitteldick und erinnern an Spaghetti und Udon sind mit 2-4 mm die dicksten Vertreter der japanischen Nudeln. Und ja, auch diese Nudeln lassen sich schnell kochen.

Noch ein paar Tipps für euch
Ähnlich wie ihre Verwandtschaft aus Europa, halten gut getrocknete asiatische Nudeln sehr lange. Wenn sie noch verschlossen und ohne Ei-Anteil sind, kühl und getrocknet gelagert werden, halten sie über zwei Jahre. Ihre Kochzeit ist sehr kurz und es gibt auch glutenfreie Nudelvarianten aus Asien.

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Buddha Bowls – kunterbunter Salat-Mix mit gesunden Zutaten

Vielleicht gibt es ja ein paar Aufmerksame unter euch, die schon einmal einen solchen Salat aus unserer neuen Frühling/Sommer-Speisekarte probiert haben. Egal ob selbst zubereitet, oder gekauft; Viele, die einmal mit Buddha Bowls starten, greifen immer wieder darauf zurück. Dieser Food-Trend ist vor allem im amerikanischen Raum nahezu explodiert und bekommt langsam auch bei uns immer mehr Aufmerksamkeit.

Aber viele fragen sich wahrscheinlich noch immer, was genau eine Buddha Bowl ist.
Ganz einfach erklärt, handelt es sich um große Schüsseln, in die hineinkommt, was Spaß macht, worauf man Lust hat und was für Ausgewogenheit sorgt – die Bowl soll einerseits für einen vollen Magen und andererseits für ein komplettes Wohlgefühl sorgen. Damit es auch schön ausgewogen und sättigend wird, kommen alle wichtigen Nährstoffe rein: Eiweiß, Kohlenhydrate, gesunde Fette, Gemüse und Obst.

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Leicht selbstgemacht

Das Schöne an den Buddha Bowls ist, dass sie nicht nur bei der Zubereitung zur Kreativität anregen, sondern auch beim Anrichten der Schüssel. Dahinter steckt auch die Idee, das Essen bewusst zu zelebrieren – von der Zubereitung über das Anrichten bis hin zum Essen selbst. Wer sich eine Buddha Bowl richten will, der beginnt am besten mit einer großen Schüssel und füllt sie folgendermaßen:

  1. Das Fundament bereitet ihr am besten aus Blattgemüse zu: Es eignen sich die unterschiedlichsten Blattsalate, Spinat oder worauf ihr sonst Lust habt.
  2. Darauf kommt ein Gerüst aus kunterbuntem Gemüse, z. B. Karottenstreifen, Paprikastücke, Mais usw.
  3. Eiweiß zur Stärkung: Fleisch (in Maßen), Fisch, Eier, Hülsenfrüchte, Tofu usw.
  4. Treibstoff in Form von Kohlenhydraten: Reis, Couscous, Bulgur, Quinoa oder auch Nudeln vom Vortag.
  5. Versiegelt wird alles mit gesunden Fetten: Z. B. Oliven-, Raps-, Lein- oder Walnussöl, die wertvolle ungesättigte Fettsäuren enthalten.
  6. Zum Abschluss bieten sich Toppings aus Nüssen, Kernen, Saucen und Ähnlichem an.

Ein weiterer Pluspunkt von Buddha Bowls ist, dass man sie super nutzen kann, um Essensreste vom Vortag zu verwerten. Euch sind ein bisschen Blattsalatmix, Ofengemüse und Nudeln von gestern übriggeblieben? Das ist schon beinahe eine vollständige Buddha Bowl! Jetzt noch für genügend Eiweiß sorgen, zum Beispiel mit einem Ei und ein wenig Kichererbsen, gesundes Walnussöl und Kürbiskerne darüber und schon ist die Bowl fertig!

Wir wünschen gutes Gelingen!

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Auf den Spuren des asiatischen Essens

Die (Kurz-) Geschichte der indischen, indonesischen und chinesischen Küche

Exotische Gewürze und fremde Kräuter – die asiatische Küche hat viel Neues für uns zu bieten und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Viele Gerichte sind für uns mittlerweile bereits fest in das kulinarische Bild unserer Gesellschaft integriert. Vom Imbissstand bis zum Luxusrestaurant – indische, indonesische oder chinesische Küche findet man mittlerweile vielerorts. Doch so sehr uns die bekannten Gerichte bereits geschmacklich vertraut sind, so wenig wissen wir über die Geschichte dieser traditionsreichen Küchen.

Wir haben diese drei Küchen gewählt, weil sie sich über die ganze Breite Asiens erstrecken. Eine lückenfreie Abbildung der Jahrtausende langen Geschichte ist allerdings ermüdend. Deswegen bieten wir hier einen schnellen Überblick über die verschiedenen Essens-Kulturen. 

Die indische Küche

Zuerst muss man wohl klarstellen, dass es nicht „die“ indische Küche gibt. Denn der Norden und der Süden Indiens unterscheiden sich deutlich in den Essgewohnheiten. Das liegt einerseits an den verschiedenen Religionen, andererseits am unterschiedlichen Klima. Beide Küchen verbindet aber die ausgeprägte Verwendung von Gewürzen und der Grundgedanke, dass Essen nicht nur Nahrung für den Körper, sondern auch für die Seele ist.

Indisches Essen

Der Ursprung der indischen Küche liegt 2000 Jahre vor Christus. Später mischten sich andere Volksgruppen zu der ursprünglichen Kultur und brachten den Hinduismus mit nach Indien und damit auch mit zum Essen. Nach weiteren zwei Reformbewegungen wurde der Vegetarismus in Indien gefestigt. Ja, das ist eigentlich gar kein neuer Trend, sondern schon mehrere Jahrtausende alt. Das vegetarische Leben hielt sich lange, bis sich weitere Religionen dazu mischten und wieder das Fleisch mit einbrachten. Der Vegetarismus wurde Teil der neuen Esskultur. Deshalb gibt es bis heute in der indischen Küche viele vegetarische Gerichte, wie das indische Linsencurry.

Die indonesische Küche

Die indonesische Küche hat sich so vielseitig entwickelt, wie ihre Geschichte. Weil das Land über die Jahrhunderte viele Einwanderer aus anderen Kulturen aufnahm, wurde die indonesische Küche kulinarisch stark durch die indische und chinesische Kochkultur beeinflusst. Dazu kommt, dass auf jeder der tausenden Inseln des Staates unterschiedlich gekocht wird. Aber natürlich gibt es gemeinsame Nenner. Einerseits die Bedeutung des gemeinsamen Essens. Nicht zufällig sagt man in Indonesien nach einem guten Essen übersetzt so viel wie „Schön, dass wir zusammen sind“ und zeigt damit, wie kulturell wichtig das gemeinsame Essen ist. Andererseits gibt es das berühmte Nasi Goreng oder Bami Goreng. Dafür kocht man Reis oder Nudeln mit unterschiedlichem Gemüse und wahlweise mit Fleisch. Doch sogar diese Nationalgerichte unterscheiden sich von Region zu Region. Fest steht: Die indonesische Küche ist vielfältig, kompliziert und ein kleines Abenteuer. Wer sich auch mal selbst als indonesischer Koch versuchen möchte, der kann sich unser Bami Goreng Rezept downloaden.

Die chinesische Küche

Viele Mythen ranken sich um die chinesischen Essensgewohnheiten und sicher ist die ein oder andere wahr. Doch wir widmen uns lieber der Geschichte. Auch in China kann man schlecht von einer einheitlichen Küche sprechen. So groß und vielfältig wie das Land, ist auch das Essen. Weil über die Jahrtausende oftmals Hungersnöte über die Menschen hereinbrachen, ist gutes und vor allem auch viel Essen wichtig für eine chinesische Mahlzeit geworden. Deshalb ist es – ganz im Unterschied zu uns – ganz schlecht für einen Gastgeber, wenn seine Gäste tatsächlich aufessen. Das bedeutet nämlich, dass sie nicht genug hatten und der Gastgeber zu geizig war, genug aufzutischen. Das ist vermutlich auch der Grund dafür, dass die chinesische Küche sehr experimentierfreudig bezüglich der Zutaten ist und auch wirklich alles Verwendung findet. Egal, ob man die Schale der Wassermelone verwertet oder alle Teile eines Tieres – es bleibt nichts übrig. Im Hinblick auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen sehr vorbildlich.

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Quellen:

Die Geschichte der indischen Küche
Die Indonesier lieben Essen
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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Earth Hour bei Gourmet – ein Zeichen für den Klimaschutz

Sidney. 2007. 2,2 Millionen Menschen schalten die Lichter aus. Und setzen damit das erste Mal ein weltweites Zeichen für den Klimaschutz. Seit dem hat sich die Earth Hour über die ganze Welt verbreitet und immer mehr Städte, Unternehmen und Menschen machen bei der Aktion des WWF mit.

Was ist die Earth Hour und wofür ist sie da?

Die Earth Hour ist ein weltweites Zeichen für den Klimaschutz. Die Erwärmung unseres Planten darf die 2 Grad Marke nicht überschreiten, wenn wir die negativen Auswirkungen auf die Menschen, Tiere und Pflanzen eindämmen wollen. Um die Menschen weltweit noch mehr auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen, ist jeder dazu aufgerufen, für eine Stunde alle Lichter auszuschalten und damit an den Schutz unseres Weltklimas zu erinnern. Die teilnehmenden Städte schalten die Beleuchtungen ihrer Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten ab, Unternehmen drehen die Lichter in ihren Räumlichkeiten ab und auch Privatpersonen sind herzlich eingeladen eine Stunde am Samstagabend im Kerzenlicht zu verbringen.

Allein in Österreich beteiligen sich schon 52 Städte und weltweit sind es mehr als 7.000 Städte und Gemeinden in über 178 Ländern. Insgesamt sitzen dann über eine Milliarde Menschen für einen guten Zweck im Dunkeln. Aus einer einfachen Idee entwickelte sich die weltweit größte Klimaschutzaktion. Wenn das nicht im Geiste verbindet?

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Gourmet ist dabei!

Uns bei Gourmet liegt der Klimaschutz schon seit langer Zeit am Herzen. Deshalb engagieren wir uns gemeinsam mit dem WWF Österreich mit verschiedenen Projekten für den Klimaschutz.

Und auch bei der Earth Hour sind wir dabei! Wir haben unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dazu aufgerufen, am Samstag, den 30.03.2019 um 20:30 für eine Stunde zu Hause das Licht abzudrehen. Und auch in unseren Räumlichkeiten in den Großküchen Wien und Sankt Pölten wird zur gleichen Zeit das Licht abgedreht.

Macht auch ihr mit und setzt gemeinsam mit uns und Millionen anderer Menschen ein sichtbares Zeichen für den Klimaschutz. Gemeinsam können wir einiges bewegen!

Noch mehr wissenswertes zum Klimaschutz:

In 3 Schritten das Klima retten
Kochen mit dem WWF
Essen als Weltenbummler

Titelbild: Dan Green, WWF-UK (Wales)

Herbert Fuchs

Über den Autor

Jedes erfolgreiche Unternehmen, jedes starke Team wird unter einer kompetenten Führung noch besser. Herbert Fuchs sieht seine Rolle als Geschäftsführer darin, Trends der Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie nicht nur früh zu erkennen, sondern sie, wenn möglich, sogar zu setzen. Die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden stehen für ihn immer im Mittelpunkt.

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Geschmack kennt kein Alter: Appetitanregendes für Senioren

Mit dem Alter verändert sich unser Körper. Ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung kann diesen Wandel unterstützen und unser Wohlbefinden auf besonders genussvolle Weise fördern. Deshalb ist es wesentlich, die Freude an Kulinarik langfristig zu bewahren. Wie das gelingt, verraten wir in diesem Beitrag.

Gleiche Vorlieben, mehr Nährstoffe

Welche Gerichte Senioren bevorzugen, lässt sich nicht pauschal beantworten: Denn Geschmack bleibt auch im fortgeschrittenen Alter individuell. Nährstoffreiche Speisen wie Vollkornprodukte, diverse Hartkäsesorten, Hülsenfrüchte, Geflügel, grünes Gemüse, Weizenkeimlinge, Fisch, hochwertiges rotes Fleisch und Nüsse sind jedenfalls immer eine gute Wahl.

Die bei vielen älteren Menschen besonders beliebten Süßspeisen müssen ebenfalls nicht vom Speisezettel verschwinden: Um Mangelerscheinungen zu vermeiden und Kalorienbomben zu entschärfen, dürfen es aber Varianten mit hoher Nährstoffdichte sein: Joghurtvariationen mit frischen Früchten, Kompott und Obstkuchen munden ebenso wie Marmeladebrot, Götterspeise und Schokotorte.

Gerichte mit Charakter

Essen sollte in jedem Alter ein sinnliches Erlebnis sein. Dazu müssen Gerichte Gaumen, Auge und Geruchssinn gleichermaßen ansprechen. Farbenfrohes Gemüse, herzhaftes Würzen mit frischen Kräutern und der dezente Duft von saftigem Fleisch oder frischem Fisch fördern den Appetit und machen Lust auf mehr.

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Die Geschmackswahrnehmung über zusätzliches Salzen zu fördern, sollte hingegen vermieden werden: Gewürze und Kräuter (wie Kreuzkümmel, Oregano, Rosmarin, Petersilie, Majoran oder Liebstöckel) sind nicht nur sinnvolle Alternativen, sondern sorgen auch für Abwechslung.

Auf die Menge kommt es an

Übervolle Teller können überfordern und selbst die Freude an Lieblingsgerichten verderben. Für genussvoll-vollwertige Ernährung ist eine seniorengerechte Portionsgröße daher ebenso wichtig wie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Hauptspeise und Sättigungsbeilagen.

Essen ist Erinnerung

Da kulinarische Vorlieben stark emotional geprägt sind, haben Gerichte die Kraft, Erinnerungen auszulösen. Was bei Senioren auf den Tisch kommt, sollte daher nicht nur nährstoffreich und an den veränderten Kalorienbedarf angepasst sein, sondern auch an die Essbiografie anknüpfen.

Traditionelle Hausmannskost mit vertrauter Würzung steht hoch im Kurs: Mit Gulasch, Knödeln, Tafelspitz oder Palatschinken verbinden wir schließlich (Kindheits-) Erinnerungen, die unseren Appetit zusätzlich anregen. Gelegentlich neue Zutaten und Geschmacksrichtungen auszuprobieren, mag interessant sein, doch bevorzugen die meisten Senioren bekannte Klassiker.

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Ganz nach dem Motto „Alles neu macht der März“ beim Essen am Arbeitsplatz dachten wir uns: Wie wäre es denn damit, einem traditionellen Gericht der österreichischen, ungarischen und Balkanküche, ein vegetarisches Pendant zu verpassen?
Klassisch werden gefüllte Paprika mit Reis, Champignons und Schinken zubereitet. Hier in Österreich hat sich allerdings Faschiertes als Hauptbestandteil der Füllung durchgesetzt, aber das ist jetzt nicht so wichtig. Ihr wollt ja keinen Essay über die Geschichte lesen. Wir haben für unsere vegetarische Fülle Zartweizen, Couscous, Gemüse und griechischen Schafskäse zu einer köstlichen Fülle vereint.
Viel Spaß beim Kochen!

Gefüllte Paprika

Zutaten

  • 8 Stk Paprika gelb mittel Groß
  • 500 g Ebly (Zartweizen) gekocht
  • 50 g Couscous
  • 50 g Getrocknete Tomaten
  • 80 g Griechischer Schafskäse
  • 1 Stk kleine Zucchini
  • 2 Eier
  • 1 Stk Zwiebel
  • 1 Stk Knoblauchzehe
  • 1 Messerspitze Kümmel gemahlen
  • ½ Bd gehackter Petersilie
  • ½ Bd gehackter Basilikum
  • ½ Teelöffel Oregano getrocknet
  • Salz, Pfeffer
  • Etwas Raps oder Sonnenblumen Öl

Zubereitung

  1. Den Stiel der Paprikaschoten einschneiden und herausnehmen und die Samenkörner auswaschen.
  2. Ebly im leicht gesalzen Wasser kochen.
  3. Zwiebel schälen, fein hacken und anschwitzen.
  4. Dann Zucchini in daumengroße Stücke schneiden und im Öl langsam anschwitzen. Danach auskühlen lassen.
  5. Getrocknete Tomaten, Petersilie und Basilikum mit einem Küchenmesser grob hacken.
  6. Ebly gekocht und Couscous (roh) mit den Gewürzen, Zwiebel, Zucchini, gehacktem Knoblauch, Petersilie, Basilikum und Tomaten gut vermischen.
  7. Die Ebly-Masse in den Paprika füllen.

Tomatenragout

Zutaten

  • 600 g Tomatenwürfel geschält (ca. 2 Dosen)
  • 50 g Tomatenmark
  • 1 Stk Zwiebel
  • 1 Stk Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • ½ Bund Basilikum
  • ½ Teelöffel Oregano
  • ½ Esslöffel Mehl
  • 200 g Gemüsefond oder 1 Stk Gemüsesuppenwürze

Zubereitung

  1. Zwiebel fein hacken und in Olivenöl anschwitzen, Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten.
  2. Mit Mehl stauben und mit Gemüsefond und den geschälten Tomaten ablöschen.
  3. Die Gewürze dazugeben und kurz aufkochen.
  4. Die Tomatensauce in eine Kasserolle oder einen Topf geben, die Paprika mit der geöffneten Seite nach unten einlegen und im Backrohr bei 160°C ca. 40 min schmoren lassen.  Währenddessen die Paprika mit Tomatensauce übergießen.
  5. Abschließend noch Basilikum fein hacken und auf die Paprika geben.

Als Beilage würde ich Salzkartoffeln oder einen Salat servieren.

Gutes Gelingen!

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Wenn Ihr das Gericht lieber nur essen und nicht selbst kochen wollt, dann bestellt es euch ganz einfach in unserem Online-Bestellsystem À la Click.

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Rezept: Bärlauchrisotto

Es ist wieder Bärlauchzeit! Wir freuen uns, denn die gesunden Blätter lassen sich ganz vielfältig verarbeiten – egal, ob als Pestos, Suppen oder Saucen. Oder auch als Risotto! Ganz frisch aus unserer Küche kommt das Bärlauchrisotto. Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Bärlauchrisotto

Zutaten (für 2 Personen): 

  • 30 ml Olivenöl
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 150 g Risottoreis
  • 150 ml Weißwein
  • 500 ml warmer Geflügelfond oder Gemüsefond ohne Sellerie
  • Meersalz grob
  • bunter Pfeffer grob
  • 60 g Bärlauch mit
  • 2 EL Olivenöl fein püriert
  • 30 g kalte Butter
  • 30 g Parmesan – Grana , frisch gerieben
  • Bärlauch mit 2El Olivenöl fein pürieren

Zubereitung

  1. Olivenöl, Schalotte und Knoblauch in einem heißen Topf leicht anschwitzen, Risottoreis dazu nochmals kurz anschwitzen, danach mit Wasser ablöschen. Mit Geflügelfond oder Gemüsefond aufgießen.
  2. Unter ständigem Rühren auf leichter Hitze zu cremiger Konsistenz bringen.
  3. Gewürze und Bärlauch Öl Gemisch dazu geben.
  4. Vor dem Anrichten kalte Butter unterheben und mit Parmesan bestreuen.
  5. Deko frischer Bärlauch und Parmesan (Grana Padano)

Lasst es euch schmecken!

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Essen am Arbeitsplatz: Alles neu macht der März!

Richtig gelesen, denn der Frühling beginnt ja schon im März. Die Tage werden länger, es wird endlich wärmer und wir erfreuen uns an den ersten Frühlingsboten. In Wald und Wiese wird es wieder bunt und abwechslungsreich. Genauso wie beim kulinarischen Frühling für unsere Gäste in 2.500 Unternehmen in Österreich und Süddeutschland. Unsere À la Carte-Frühling/Sommer-Speisekarte überrascht beim Mittagessen am Arbeitsplatz mit vielen neuen Gerichten und der großen Vielfalt an erntefrischem Gemüse.

Regional und saisonal – schmeckt gut und tut gut

Unsere Köche freuen sich schon sehr auf die Fülle an frischen Lebensmitteln, die Österreich in den kommenden Monaten zu bieten hat. Sie schmecken nicht nur besonders gut, sondern tun auch gut. Das kommt gerade richtig, weil im Frühling viele von uns ganz besonders auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung achten.

Bärlauch, Spinat und Kresse sorgen in unserer Frühlingskräutersuppe deshalb nicht nur für den würzigen Geschmack, sondern auch für Wohlbefinden. Ab Mitte Mai gibt es Geschmacksfestspiele für die Spargelfreunde unter unseren Gästen. Beispielsweise bei Spargel-Tagliatelle in feiner Tomaten-Safransauce oder bei Lachs aus nachhaltiger Züchtung mit Spargelgemüse und klassischer Sauce Hollandaise. Besonders abwechslungsreich wird es, wenn im Frühsommer auch die erntefrischen Erdbeeren, Marillen und Schwammerl zur Verfügung stehen.

Unseren Gästen und uns es ist sehr wichtig, dass regionale und saisonale Lebensmittel ganz oben auf der Einkaufliste stehen. Denn das hat viele Vorteile: Erntefrische Zutaten schmecken ganz einfach besser, österreichische Lieferanten garantieren höchste Qualität und die kurzen Wege vom Feld in unsere Küche schonen auch das Klima.

Vegetarisch genießen

Weniger, dafür hochwertiges Fleisch und mehr Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Obst am Teller – das empfehlen Ernährungsexperten und Klimaschützer. Deshalb arbeiten wir eng mit dem WWF Österreich zusammen und entwickeln auch laufend neue vegetarische Gerichte. Unser vegetarisches Angebot wird immer größer, aktuell sind es 62 Speisen. Beispielsweise vegane Spaghetti à la Bolognese, mit Soja anstatt faschiertem Fleisch, oder gelber Paprika gefüllt mit Zartweizen, Schafkäse und Gemüse mit Tomatenragout. Und für die Fitnessbewussten unter euch haben wir in der neuen Frühjahr/Sommerspeisekarte 75 Fit-mit-Genuss Speisen vorbereitet, mit maximal 550 Kilokalorien pro Portion, aber vollem Geschmack.

Wunsch erfüllt

Regelmäßig fragen wir unsere Gäste, wie wir unser Angebot noch abwechslungsreicher und individueller gestalten können. Viele wünschen sich eine große Auswahl für den Mittagstisch. Deshalb setzen wir mit mehr als 200 verschiedenen Hauptspeisen, Suppen und Nachspeisen auch im Frühjahr und Sommer auf Vielfalt und Abwechslung.

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Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Bärlauch – ein zarter Frühlingshauch in der Küche

Vielleicht habt ihr schon einmal die Begriffe Bärenlauch, Knoblauchspinat, wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Hexenzwiebel oder Waldherre gehört. Alles bekannte Beinamen für den vielseitigen Bärlauch.
Das beliebte Wildgemüse ist mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch verwandt, treibt im Frühjahr aus und blüht von April bis Mai. Die beste Erntezeit ist im März und April, und man findet ihn in den Wäldern Europas bis hin zu den Wäldern Nordasiens.

Qualitätsmerkmal Bärlauch-Geruch

Immer sehr gut aufpassen beim Sammeln von Bärlauch! Es gibt nämlich einige giftige Pflanzen, die man leicht mit Bärlauch verwechseln kann. Die bekanntesten sind wohl Maiglöckchen und Herbstzeitlose, aber auch der gefleckte Aronstab, die vielblütige Weißwurz und verwilderte Garten-Tulpen.
Wer sich unsicher ist, sollte lieber auf Bärlauch aus dem Gemüseregal, oder vom Gärtner seines Vertrauens zurückgreifen.

Egal woher ihr den Bärlauch habt: Er sollte unbedingt sehr gründlich unter heißem, fließendem Wasser gewaschen werden!

Bärlauch ist vielseitig

Bärlauch schmeckt sehr pikant, würzig und knoblauchähnlich scharf. Die Bärlauch-Pflanze ist komplett essbar, üblicherweise werden aber vor allem die Blätter verwendet. Auch die weißen Blüten, die rund ein Monat nach den Blättern erscheinen, sind essbar und schauen auf einem Salat besonders hübsch aus. Rezepturen mit Bärlauch sind extrem vielfältig – die Frühlingspflanze ist beispielsweise in Dip-Saucen, in Kräuterbutter, im Brotaufstrich, im Pesto oder ganz allgemein als Gemüse einsetzbar.

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Rezept für Bärlauchkapern

Aber was nur Wenige wissen ist, dass sich die Knospen hervorragend eignen, um eingelegte Bärlauchkapern herzustellen.
Dafür einfach einige Knospen sammeln und in Essig (je nach Geschmack kann auch Kräuteressig oder ähnliches verwendet werden) und Salz einlegen. Wer mag, kann das Ganze noch mit Honig, Pfeffer- und Senfkörner, Piment, Nelken oder Lorbeerblätter verfeinern.

Und wer von euch schon fleißig beim Sammeln von Bärlauch war, und jetzt auf der Suche nach einem Rezept dafür ist, dem können wir unser Bärlauchrisotto-Rezept empfehlen.

Wir wünschen gutes Gelingen!


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Gesund in den Frühling – Vitamin-Boost-Smoothie

Langsam aber sicher kommt die Frühlingszeit näher. Die Tage werden länger und Stück für Stück auch wärmer. Es wäre doch schade, wenn man mit einer Erkältung in den Frühling startet. Deswegen dürfen Vitamine nicht fehlen!

Im Beitrag „Wintermüdigkeit Ade, hier kommt Vitamin C“ haben wir euch ja schon die Vorteile von verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen aufgezeigt, die uns über den Winter helfen. Ein wichtiger Begleiter im täglichen Leben, der uns vor Erkältungen schützt, ist das berühmte Vitamin C. Man findet es in Äpfeln und Birnen, Kräutern und Kresse und natürlich in Zitronen.

Da wir uns aber ein wenig an den wärmenden Wintersuppen satt gesehen haben – schließlich wärmt uns jetzt langsam die Frühlingssonne – haben wir nach einer Alternative gesucht, um weiterhin genug Vitamin C zu uns zu nehmen und dem launischen Frühlingswetter zu trotzen. Und da sind wir auf etwas gestoßen, das die Frühlingsstimmung perfekt unterstreicht: Smoothies. Sie sind nicht nur gesund und intensiv im Geschmack, sondern auch super praktisch für unterwegs: Einfach in eine Flasche füllen und schon kann man seinen Vitamin-Boost mitnehmen.

Uns bei Gourmet ist es aber immer wichtig, dass wir Zutaten verwenden, die regional und am besten auch saisonal verfügbar sind. Und wir haben ihn gefunden: den perfekten Smoothie, mit Vitamin C und regionalem Obst und Gemüse! Natürlich wachsen um diese Jahreszeit keine Äpfel. Aber man kann sie wunderbar lagern und sie sind deshalb auch um diese Jahreszeit bei uns gut verfügbar. Das gleiche gilt für Karotten und Rote Rüben. Alle Zutaten sind außerdem noch reich an Vitaminen und wichtigen Nährstoffen.

Der Frühlings-Vitamin-Booster

Zutaten:

  • 300g Äpfel
  • 200g Karotten
  • 50g Rote Rüben, gekocht
  • ca. 500ml Wasser

Und so mixt ihr euren Vitamin-Booster:

  1. Entkernt die Äpfel, schält die Karotten und schneidet alles in grobe Stücke
  2. Gebt die Roten Rüben gemeinsam mit den Äpfeln, Karotten und der Hälfte des Wassers in einen Mixer und püriert alles fein.
  3. Gebt nach und nach etwas Wasser dazu, bis die gewünschte Konsistenz entsteht.
  4. In ein Glas (oder eine Falsche zum Mitnehmen) füllen und kühl genießen.

Mit diesem super Vitamin-Kick startet ihr gestärkt und fit in den Frühling!

Smoothie mit Zutaten

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Markus Stacherl

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Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Das schmeckt bestimmt!

Köstliche Rezepte aus unserer Kinder-Küche.

Wir haben schon einige Tricks für gesunde und schnelle Mahlzeiten für Kinder vorgestellt, Tipps für eine gesunde Resteküche und zum Verstecken von Gemüse gegeben – alles aus dem  persönlichen Erfahrungsschatz unserer KollegInnen. Natürlich teilen wir auch gerne erprobte Rezepte aus unserer Küche, in der wir täglich für Kinder in Kindergärten und Schulen kochen, mit euch. Ob Paprikahendlragout oder Los Palatschinkos – für diese Speisen gibt’s immer ein „Daumen hoch“!

Paprikahendlragout
Zutaten (alle in Bio-Qualität) für 4 Personen

  • 4 Hühnerfilets
  • Öl zum Anbraten
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Mehl, glatt
  • 50 g Sauerrahm
  • 150 ml Schlagobers
  • ½ Zitrone
  • Salz, Pfeffer

Und so geht’s:

  1. Zwiebel würfeln und Hühnerfilet in daumengroße Stücke schneiden.
  2. Öl in einem Topf erhitzen und die Hühnerstücke darin goldbraun braten. Die Stücke aus dem Topf nehmen und im Bratenrückstand die Zwiebelwürfel glasig rösten. Paprikapulver einrühren und sofort mit Wasser aufgießen.
  3. Die gebratenen Hühnerstücke, Tomatenmark, Salz und Pfeffer dazugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Danach die Hühnerbruststücke aus der Sauce nehmen.
  4. Mehl, Sauerrahm und Schlagobers gut verrühren und zügig in die Sauce einrühren. Mit einem Stabmixer die Sauce passieren.
  5. Zum Schluss die Sauce mit Zitronensaft abschmecken und die Hühnerstücke wieder in die Saue geben.

Tipp: Als Beilage schmecken Spätzle oder Spiralnudeln und Blattsalat sehr gut zum Paprikahendlragout.

Los Palatschinkos Tomate-Mais
Zutaten (alle in Bio-Qualität) für 4 Personen

  • 375 ml Milch
  • 3 Eier
  • Prise Salz
  • 150 g Mehl, glatt

Für die Füllung:

  • ½ Zwiebel
  • Olivenöl zum Anschwitzen
  • 1 EL Mehl
  • 200 ml Wasser
  • geschälte Tomaten (ca. 400 g)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 g Zuckermais
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • Basilikum, Salz, Pfeffer, Thymian gerebelt

Und so geht’s:

  1. Eier und Milch mit einer Prise Salz gut verrühren. Dann das Mehl langsam in die Flüssigkeit einrühren. Die Masse gut verrühren, bis sich die Klumpen aufgelöst haben.
  2. Den Teig ca. 10 Minuten rasten lassen. Danach in einer Pfanne die Palatschinken herausbraten.
  3. Für die Füllung Zwiebel klein schneiden und in einem Topf mit Olivenöl leicht anschwitzen. Die Zwiebel anschließend mit Mehl bestauben.
  4. Wasser hinzugeben, verrühren und dann die restlichen Zutaten dazugeben. Alles zusammen aufkochen lassen.
  5. Palatschinken mit Tomaten-Mais-Ragout befüllen.

Tipp: Besonders gut schmecken die Los Palatschinkos, wenn man sie mit Käse bestreut und im Rohr überbäckt.

Hoffentlich konnten wir euch ein wenig inspirieren. Lasst es euch schmecken!

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Wer kennt das nicht: Man hält sehnsüchtig und voller Erwartungen den Krapfen in der Hand. Es läuft einem das Wasser im Mund schon zusammen und man kann sich kaum mehr halten – man beißt zu, spürt den Staubzucker schon auf der Zunge und zack – die Marmelade schießt auf der anderen Seite raus. Bei ganz viel Pech klebt einem jetzt auch noch die Füllung auf der Kleidung.

Wie man Krapfen am besten isst

Wie verhindert man so eine Misere? Die meisten von euch kennen vermutlich die Lösung schon: Man muss den gewählten Krapfen sorgsam beobachten und inspizieren, bis man am hellen Rand des Krapfens – quasi des Äquators des Leckerbissens – die Öffnung findet, durch die das Gebäck mit der Marmelade befüllt worden ist. Das ist der wichtigste Orientierungspunkt für sehnsüchtige Krapfenesser. Dort sollte man mit dem Essen ansetzen. Das ist eine heikle Situation – denn der erste Biss muss genau treffen! Wenn euch der gelingt, habt ihr so gut wie gewonnen. Danach habt ihr nämlich einen guten Überblick, wo sich die restliche Füllung verteilt hat. Und wenn ihr die Marmelade-Öffnung nicht findet? Dann tastet euch am besten ganz vorsichtige und mit kleinen Bissen voran bis ihr wisst, wo sich die Füllung versteckt.

Nachdem wir nun diesen Stressfaktor beseitigt haben, können wir uns der interessanten Geschichte des Krapfens widmen.

Krapfen werden dem Siedegebäck zugerechnet, und sind typischerweise süße Gebäckstücke aus Hefeteig, die durch Ausbacken in heißem Fett zubereitet werden.

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Eine lange Geschichte

Wer die Krapfen „erfunden“ hat, ist  nicht eindeutig nachzuweisen, aber vermutlich war es im alten Ägypten. Es gibt Darstellungen aus dieser Zeit, auf der zwei Personen mithilfe eines stabförmigen Werkzeugs in einer Pfanne über offenem Feuer ein Gebäckstück zubereiten.
Wenig später haben sich wahrscheinlich die Römer vom süßen Gebäck der Ägypter inspirieren lassen – immerhin wurden komplette Rezepturen und Anleitungen bei Ausgrabungen gefunden. Heute geht man davon aus, dass es römische Kolonisten waren, die den Ur-Krapfen in Europa verbreitet haben. Der war damals noch eher krumm, und wenn es um die Zubereitung und Füllung ging, war so ziemlich alles erlaubt.
Seitdem wurde die Rezeptur stetig verbessert und verfeinert, aber es dauerte noch eine Weile, bis die uns bekannte runde Form des modernen Krapfens, mit weißem Ring in der Mitte, entstand. Eine der ersten Anleitungen dafür aus Österreich kommt von der „Kochordnung“ der Stadt Wien, aus dem Jahr 1486.

Und viel Brauchtum

Zuerst eine einfache Alltagsspeise für Bauern, galten Krapfen zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Luxusspeisen. Egal ob Fasching, Ostern, oder Geburtstag – das beliebte Siedegebäck durfte nicht fehlen. Form und Fülle waren immer genau dem Anlass entsprechend.

Während dieser Zeit entstand ein regelrechter Kult um das mit Marmelade gefüllte Süßgebäck. Neben vielen Gedichten und eigenen Feierlichkeiten, gab es in der Wiener Zeitung ab 1786 eine eigene Rubrik zur Faschingszeit für den Krapfen.
Im 19. Jahrhundert gab es auch einen speziellen, aber herzigen Brauch in Wien: Wenn ein junges Mädchen einen Krapfen auseinanderbrach und diesen mit einem jungen Burschen teilte, galt es als Zeichen der Verlobung.
Ein Brauch, der heutzutage noch immer besteht, ist das sogenannte Krapfenbetteln in Osttirol. Um den Allerheiligentag wird dort von Haus zu Haus gezogen und um Krapfen und kleine Geschenke gebeten.

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Frischer Faschingsgenuss – wie lagere ich Krapfen am besten?

Faschingszeit ist bekanntlich Krapfenzeit. Wer mag sie nicht, die runden, flaumigen Gebäckstücke, die mit Marmelade oder einer köstlichen Creme gefüllt sind? Aktuell gibt es sie überall und man kommt fast nicht an ihnen vorbei.

Doch wenn man zur Familienpackung Krapfen greift – denn Fasching ist ja nicht nur einen Tag lang – dann gibt es immer ein gravierendes Problem: Am nächsten Tag sind sie ausgetrocknet und haben ihren Zauber verloren! Was kann man dagegen unternehmen? Wir haben unseren Chef der Patisserie gefragt, wie man es am besten schafft, dass die Krapfen auch am nächsten Tag noch frisch und saftig schmecken.

Krapfen kurzfristig lagern

Krapfen überleben ja generell nicht lange, weil sie einfach lecker sind. Will man sie also nur kurz lagern, gibt es zwei wichtige Stichworte: dunkel und verschlossen. Was sich vorerst nach negativen Charaktereigenschaften anhört, ist ein einfacher Trick, um die Krapfen bis zu zwei Tage lang frisch zu halten. Am besten in eine Vorratsbox aus Kunststoff oder auch in ein Tiefkühlsackerl geben und luftdicht verschließen. Anschließend an einem dunklen Ort lagern. Dafür muss man aber nicht extra in den Keller rennen – ein einfacher Karton oder eine Lade in der Küchen reichen völlig aus. So verpackt, schmecken die Krapfen auch am nächsten Tag noch frisch.

Faschingskrapfen

So bleiben Krapfen länger frisch

Sollte man dann doch einmal zu viel von Krapfen haben oder man hat raue Mengen gekauft, dann bietet es sich natürlich an, die Krapfen ein wenig länger zu lagern. Und das geht nach wie vor am besten in der Tiefkühltruhe. Tiefgekühlt kann man Krapfen für eine ziemlich lange Zeit aufheben. Übertreiben sollte man es allerdings nicht: Die Krapfen vom Fasching im Vorjahr aufzutauen, ist wahrscheinlich nicht sonderlich schmackhaft. Aber eine gewisse Zeit lang lohnt es sich auf jeden Fall. Und wenn man dann wieder das Verlangen nach einem Krapfen verspürt, diesen einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen. Nicht im Ofen oder in der Mikrowelle, da sie dort fürchterlich trocken werden. Nach dem Auftauen noch mit frischem Zucker bestreuen und schon hat man wieder Krapfengenuss – fast wie frisch vom Bäcker.

Gefüllte und auch fettreiche Krapfen halten dabei übrigens am längsten frisch, weil sie saftiger bleiben. Dann sollte man aber aufpassen, nicht zu viele zu essen, damit der Faschingsgenuss nicht gleich auf die Hüften schlägt.

Wer mehr zum richtigen Lagern von Lebensmitteln wissen will, sollte mal bei diesem Artikel vorbei schauen: Mehl, Salz und Zucker richtig lagern.

Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Vielfalt garantiert: Zubereitungsarten von Fisch

Wer Fisch mag, der kann damit viel Abwechslung auf seinen Mittagstisch bringen. Denn es gibt nicht nur eine Reihe von unterschiedlichen Fischarten, sondern auch viele schmackhafte Arten, Fisch zuzubereiten. Manche möchten ihre Lieblingsfischsorte in knuspriger Panier, andere einfach nur gebraten, und wieder andere am liebsten zart gedünstet.
Als Koch werde ich immer wieder im Familienkreis, aber auch von KollegInnen nach den besten Tipps für die vielfältige Zubereitung von Fisch gefragt. Diese teile ich auch gerne mit euch.

Dünsten
Beim Dünsten legt man den Fisch (oft Forellen, Karpfen, Zander oder Saibling) auf ein Bett aus Julienne-Wurzelgemüse (Julienne ist eine Schneideart von Gemüse, bei der es in streichholzartige Stifte geschnitten wird), übergießt ihn mit Weißwein oder Fond, und gart ihn zugedeckt im Rohr oder auf kleiner Flamme.

Frittieren
Herzhaft und sehr geschmacksvoll, aber nicht die kalorienärmste Zubereitungsart. Jedes Stück Fisch panieren, das heißt zuerst in Mehl, dann in versprudeltes Ei und zuletzt in Semmelbröseln einlegen und anschließend in einer Fritteuse oder Pfanne in Öl herausbraten. Achtet immer darauf, hochwertige und hitzebeständige Öle zu verwenden! Die Temperatur des Backfetts sollte zwischen 130°C und 180°C liegen. Mein Tipp: Frittiert nicht zu viele Fische auf einmal, den dann kann es passieren, dass das Öl kalt und die Panier labbrig wird.

In der Pfanne braten
Ähnlich wie das Frittieren, aber ohne Panier. Hier ist die Bratzeit stark abhängig von der Fischart, und ob es sich um ein ganzes Fischstück oder Filetstücke mit unterschiedlicher Dicke handelt. Ein paar grundlegende Tipps kann ich euch trotzdem geben:
Schneidet die Haut ein und wälzt den Fisch dann in Mehl. Dadurch behält der Fisch seine Form, wird ganz knusprig und die Haut legt sich nicht an. Bei Filets empfehlen ich noch, diese zuerst kurz auf der Unterseite anbraten, und dann langsam auf der Hautseite fertig zu braten.

Schmoren
Diese Zubereitungsart ist gut für festere und deftigere Fische geeignet (Zander, Aal, Hecht oder Karpfen), wenn ihr sie im ganzen oder in großen Stücken schmort. Den Fisch anbraten, dann gekochtes Gemüse dazugeben, und mit etwas Wein und Fischfond zugedeckt schmoren.
Ich persönliche schmore Fisch am liebsten im Backrohr: Ich braten den Fisch zuerst scharf an und gebe ihn dann in einen Schmortopf. Anschließend kommen ganze Knoblauchzehen, Zwiebeln, vorgekochte Kartoffeln und Gemüse nach Herzenslaune hinzu. Für 15 Minuten ins Backrohr (nicht länger, da Fisch sonst zu trocken wird) und eventuell mit Fond oder Wein ablöschen.

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Pochieren
Eine der gesündesten und schonendsten Zubereitungsarten. Dabei lässt man ganze Filets oder einzelne Stücke (da kann man auch die Haut mit dran lassen) in einem Sud (Brühe oder Bouillon) langsam über dem Siedepunkt gar ziehen.

Dämpfen
Wer gerne festfleischige Fischfilets ohne Haut mag, dem sei das Dampfgaren ans Herz gelegt. Dadurch werden ähnliche Ergebnisse erzielt, wie beim Pochieren. Das Fischstück wird dabei auf einem Gitter aus Bambus oder Edelstahl über einem gut gewürzten Fond gegart.

Grillen
Eine der ältesten und archaischsten Zubereitungsmethoden. Vor dem Grillen sollten die Fische zuerst mit Öl mariniert bzw. eingepinselt werden. Fische, die ihr grillt, müsst ihr nicht schuppen, denn beim Grillen wird die Haut mit Schuppen so richtig „crunchy“. Wer das nicht mag, kann die Filets auch mit Kräutern in eine Alufolie wickeln und auf den Rost legen. Dadurch verhindert ihr ein Verbrennen der Haut. Große Fische oder Stücke müsst ihr tief einschneiden und sie müssen höher über der Glut hängen, damit sie gut durchgaren.

Garen unter Salzkruste
Sehr beliebt für Meeresfische aus der mediterranen Küche, und auch hervorragend für Süßwasserfische geeignet. Würzt den Fisch mit euren Lieblingskräutern. Gebt auf ein Backblech Alufolie oder Backpapier und bestreicht den Fisch rundherum mit einer Mischung aus 1kg grobem Salz und drei Eiklar. Je nach Größe, wird er dann im Backrohr eine Viertel- bis halbe Stunde bei 180°C gebacken. Zum Schluss lässt man den Fisch noch bei geöffneter Tür etwas nachziehen.

Hoffentlich helfen euch diese Tipps beim Fisch-Zubereiten zu Hause! Wer jetzt ein Rezept sucht, um meine Tipps direkt probieren zu können, dem kann ich mein Rezept für Saiblingsfilet mit Paprikakraut und Petersilkartoffeln oder BIO-Karpfen auf „serbische Art“ mit Nockerln empfehlen.

Gutes Gelingen!

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Markus Stacherl

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Gesundes aus dem Wasser

Fisch - viele mögen ihn und manche meiden ihn. Fischliebhaber genießen die Vielfalt, die unsere Meere, Seen und Flüsse bieten. Gebraten oder gegrillt holt Fisch den Sommerurlaub in den Alltag. Der herrliche Duft kann so manchen gedanklich in ein Restaurant mit Meerblick versetzen. Doch er überzeugt seine Fans nicht nur in Geruch und Geschmack, sondern auch aufgrund vieler anderer Eigenschaften.

Was Fisch so alles kann

Jeder hat es schon einmal gehört: Fisch ist gesund. Warum eigentlich?

Fisch ist reich an Jod, Selen und den Vitaminen D, B1, B2, B6 und B12. Eine gute Quelle für Vitamin D ist zum Beispiel Hering und Makrele. Dieses Vitamin unterstützt den Knochenaufbau und beeinflusst das Immunsystem. In Nahrungsmitteln ist es kaum vorhanden, am meisten nehmen wir durch Sonnenlicht auf. Für reichlich Vitamin B1, das für unser Nervensystem wichtig ist, sorgen Scholle und Thunfisch.

Ein weiterer Pluspunkt: Viele Fische - sowie hochwertige Pflanzenöle, Oliven, Nüsse und Samen - sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken sich positiv auf Bluthochdruck und Herzerkrankungen aus.

Wer auf seine Linie achtet, sollte Fleisch und Wurst durch Fisch ersetzen. Ein kleiner Vergleich: 100g Lachsfilet haben 131 kcal -  100g Rindfilet haben 290 kcal.

Nicht ohne Grund raten also Ernährungswissenschaftler dazu, 1 bis 2 Mal pro Woche Fisch zu essen.

Fisch überzeugt seine Fans nicht nur in Geruch und Geschmack, sondern auch wegen seiner Nährstoffe und den geringeren Kcal im Vergleich zu Fleisch und Wurst.

Die richtige Wahl macht den Unterschied

Wählt man keinen regionalen Bio-Fisch, greift man besser zu MSC-zertifiziertem Fisch. Denn der Fischbestand ist heute stark gefährdet. Das blaue MSC-Gütesiegel steht für „Marine Stewardship Council“. Dabei handelt es sich um eine internationale, unabhängige und gemeinnützige Organisation. Sie garantiert, dass nicht mehr Fisch gefangen wird, als für unsere Meere umweltverträglich ist. Wenn ihr auf dieses Siegel achtet, könnt ihr Fisch genießen - ganz ohne schlechtem Gewissen. Der Online-Fischratgeber von WWF verschafft übrigens schnell Überblick.

Auch uns ist es besonders wichtig, das natürliche Gleichgewicht der Meere und Seen zu erhalten.  Deshalb stammt der Fisch für unsere Menüs fast ausschließlich aus zertifiziert nachhaltigem Fang mit MSC-Siegel sowie aus nachhaltiger oder heimischer Züchtung.

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Quellen:

MSC
WWF über MSC-Gütesiegel
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Österreichischer Ernährungsbericht 2012

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Unsere MitarbeiterInnen geben täglich ihr Bestes. Das gelingt auf Dauer nur, wenn sie Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren können. Zum Beispiel durch eine Wochenarbeitszeit, die individuell auf ihre Familiensituation abgestimmt ist, gesundheitsfördernde Maßnahmen direkt am Arbeitsplatz oder Angebote für die Kinder bzw. die ganze Familie.

Ein familienfreundliches Umfeld bringt Vorteile für alle – für unsere MitarbeiterInnen und für uns als Unternehmen. Deshalb arbeiten wir laufend daran, besser zu werden. Seit 2012 nehmen wir auch regelmäßig am “Audit berufundfamilie“ teil. Dabei wird von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle analysiert, wie familienfreundlich ein Unternehmen ist, und welche Möglichkeiten es gibt, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch stärker zu fördern. Gourmet darf das staatliche Gütesiegel bereits seit 2012 tragen.

Regelmäßig trifft sich eine eigene Projektgruppe, die gemeinsam mit unserer Frauen- und Familienbeauftragte das Thema Beruf und Familie vorantreibt. Teilnehmen können natürlich alle Interessierten, die beim Projekt mithelfen und ihre eigenen Ideen einbringen wollen. Unser Team plant und entwickelt neue Maßnahmen und Angebote für die MitarbeiterInnen von Gourmet. Im Intranet wurde auch eine eigene Kategorie zum Thema Beruf und Familie eingerichtet, wo alle Informationen, Angebote und Tipps übersichtlich für alle bereitstehen.

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Der Gourmet Familientag

Auf Initiative der Projektgruppe ist auch der Gourmet Familientag entstanden. Einen Nachmittag lang sind unsere MitarbeiterInnen mit ihren Kindern und PartnerInnen eingeladen, den Arbeitsplatz ihrer Angehörigen kennenzulernen und einen Blick in unsere Töpfe zu werfen. Vergangenes Jahr waren wir in der Küche in Wien, heuer laden wir in unseren Standort nach St. Pölten ein. Dazu gibt es ein spannendes Familien-Programm, beispielsweise eine Kochwerkstatt, ein Nachhaltigkeitsquiz für Groß und Klein, eine Verkostung von Gourmet Gerichten und eine ausführliche Führung durch die Großküche.

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Die Koch- und Backwerkstatt

Zweimal im Jahr wird speziell für die Kinder unserer MitarbeiterInnen eine eigene Kinder-Koch- und Backwerkstatt organisiert. Das Angebot wird bewusst auf schulfreie Tage gelegt, um die Eltern etwas zu entlasten.
Dabei lernen Kinder auf spielerische Art und Weise gesundes Obst und Gemüse kennen und wie man selbst einfache, gesunde Speisen zubereitet. Und abschließend wird natürlich gemeinsam gegessen!

Für Gourmet ist das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders wichtig. Wir haben schon einiges bewegt, und wir werden auch weiterhin unser Bestes dafür tun!

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Pancakes für das Sonntagsfrühstück

Der Eierkuchen ist eine Eierspeise aus Ei, Milch und Mehl, die in einer Pfanne gebacken wird. Der Eierkuchenr wird auch Pfannkuchen und Plinsen (nach slawisch bliny) genannt.

Große Verwandtschaft

Viele, die das Wort Pancake hören, haben sofort die amerikanische Variante im Kopf: extra dick, ein Stück Butter oben und in Ahornsirup getränkt. Aber nur wenigen ist bewusst, wie viele unterschiedliche Facetten der Eierkuchen hat:
Bei uns in Österreich kennen wir ihn traditionell als Palatschinken (dicker als eine Crêpe und dünner als ein Pancake) und Kaiserschmarrn (eine extra dicke Palatschinke, die noch in einer Pfanne zerteilt wird, sobald die Unterseite fest ist), und in Deutschland ist er als Pfannkuchen bekannt, sehr ähnlich den klassischen Pancakes aus den USA. In der Schweiz, Frankreich, Belgien und Südafrika erfreut sich der Eierkuchen als Crêpe (eine extra dünne und zarte Variante der Palatschinke) hoher Beliebtheit, und in Indonesien gibt es eine spezielle Variante davon – die Serabi, die mit Reismehl und Kokosmilch zubereitet wird.

Egal ob als Frühstück oder Brunch (für manche auch beliebt als Mittags- oder Abendessen), kann man sie als Dessert mit Marmelade, Nougatcreme oder Ahornsirup genießen, oder herzhaft mit Gemüse, Käse oder Faschiertem.

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Pancakes für zwei Personen

Zutaten

  • 3 Eier
  • 100 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Mehl
  • Öl, zum Braten

Zubereitung

  1. Eier trennen.
  2. Eigelb mit Milch, Salz und Vanillezucker verrühren.
  3. Mehl dazugeben und noch mal verrühren.
  4. Eiweiß mit Zucker zu einem Schnee schlagen und unterheben.
  5. In einer heißen Pfanne portionsweise in Öl ausbraten.

Dazu passen perfekt Früchte, Ahornsirup, Marmelade, Apfelmus oder Schokoladesauce..

Tipp: Wer es lieber herzhaft mag, lässt einfach den Zucker weg. Dann kann man sie mit Gemüse, Käse und/oder Fleisch genießen.

Da das Rezept einfach ist, könnt ihr ruhig damit experimentieren, bis ihr eure Lieblingsvariante gefunden habt!

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Tipps für mehr Bewegung am Arbeitsplatz

Wieviel bewegt ihr euch während der Arbeitszeit? Bewegung ist wichtig. Sie regt den Stoffwechsel an, der den Körper ausreichend mit frischem Sauerstoff versorgt, welcher wiederum hilft,  tagsüber weniger müde zu sein.
Beim Sitzen schaltet der Körper einen gemütlicheren Gang ein: Die Aktivität der Muskulatur in den Beinen wird weniger, der Kalorienverbrauch ist deutlich geringer, und nach längerem Sitzen erhöht sich der Blutzuckerspiegel.

Wir haben deshalb für euch ein paar Tipps und vier leichte Übungen, mit denen ihr in Bewegung und gesund am Arbeitsplatz bleibt. Sie stammen von einer Veranstaltungsreihe, die unsere KollegInnen aus dem Personalbereich bei uns im Unternehmen für die Gourmet-MitarbeiterInnen organisiert haben. Denn neben einem ausgewogenen Mittagessen gehört Bewegung einfach zu einem gesunden Berufsleben dazu.

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Vier leichte Übungen für den (Büro-)Alltag

Zwei- bis dreimal pro Stunde sollte man sich bewegen. Das muss jetzt kein komplettes Workout im Büro oder ein Halb-Marathon in der Mittagspause sein. Bewegung kann man auch in die Arbeit integrieren. Beispielsweise im Stehen Telefonieren, einen kurzen Besuch bei einer KollegIn machen, in die Küche oder zum Kopierer gehen oder einfach zwischendurch aufstehen, sich durchstrecken und auflockern. Und wer noch ein bisschen mehr tun will, für den haben wir ein paar Übungen, die sie gut für den Arbeitsplatz eignen.

1) Arme in den Himmel
Aufstehen und die Arme in die Höhe, dann nach Links beugen, und dann nach rechts beugen. Diese Übung solltet man zumindest dreimal wiederholen.
Jetzt den linken Arm hinunter geben und an der Hüfte abstützen, und mit den rechten Arm nach links beugen. Und das Ganze natürlich auch auf die andere Seite – den rechten Arm zur Hüfte und den Linken in die Höhe, und zur rechten Seite beugen.

2) Der rollende Kopf
Legt euren Kopf auf die linke Schulter und rollt ihn zur rechten Schulter, und lasst dabei das Kinn auf der Brust streifen. Wenn ihr damit fertig seid, setzt euch wieder gerade hin, und bewegt euren Kopf soweit es geht vorsichtig und langsam nach hinten und nach vorne.

3) Beinchen streck dich
Einfach gerade hinsetzen, und abwechselnd eure Beine ausstrecken und für ein paar Sekunden ausgestreckt lassen. Dann widerholt diese Übung mit ausgestreckten Armen, und wer noch genug Energie hat, steht jetzt mit einem Bein auf, währenddessen das andere ausgestreckt bleibt (natürlich nur so lange, bis man damit den Boden berührt).

4) Gegen müde Augen
Wer über einen längeren Zeitraum am Bildschirm sitzt, kennt vielleicht das Problem mit den müden Augen. Dagegen helfen kann folgende Übung:
Die Handflächen reiben bis man eine angenehme Wärme spürt, und dann die Handflächen locker über die Augen legen, und die Finger auf der Stirn ruhen lassen. Wer sitzt, kann seine Arme am Tisch abstützen. Lasst die Wärme auf eure Augen einwirken und atmet dabei ruhig ein und aus.

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Auf der ganzen Welt bekannt und zelebriert, von Region zu Region unterschiedlich, ist es ein kulturübergreifendes Phänomen: die morgendliche Mahlzeit, das Frühstück.

Ob süß oder pikant, in unseren Breitengraden finden sich Begeisterte für beides. Im asiatischen und afrikanischen Raum hingegen ist ein süßes Frühstück eher unbekannt, und für die Briten ist das Frühstück so oder so ihre Lieblingsmahlzeit. Manche kombinieren ja auch gerne Süßes und Pikantes: ein Vollkornbrot belegt mit Wurst und Käse und danach Jogurt mit frischen Früchten.

Die erste Mahlzeit am Tag ist wichtig

Für eine ausgewogene Ernährung ist das Frühstück unverzichtbar. Man braucht es, um seinen Energie- und Flüssigkeitsspeicher nach dem Aufstehen wieder aufzufüllen. Viele denken sich jetzt vielleicht – danke, brauche ich nicht und spare mir gleich die Kalorien am Morgen – aber so einfach ist das nicht.
Da passiert dann häufig Folgendes: Es kommt zur Unterzuckerung, bei der nächsten Mahlzeit wird zu viel Insulin ausgeschüttet, man lagert rascher Fett ein und bekommt auch noch Heißhunger.
Dadurch beginnt ein Kreislauf der Fehlernährung gleich einmal zu Tagesbeginn und so etwas ist natürlich nicht erwünscht. Wer dazu mehr wissen will: Mag. Christina Lachkovics-Budschedl, Ernährungswissenschaftlerin und -beraterin, hat uns dafür einen interessanten Artikel geschrieben, den ihr hier finden könnt.

Was soll man aber tun, wenn man in den frühen Morgenstunden keinen Bissen zu sich nehmen kann? Unsere ErnährungsexpertInnen im Haus empfehlen, zumindest etwas zu trinken und ein paar Bissen zu probieren. Und dann mit einer Jause am Vormittag das „versäumte“ Frühstück nachzuholen.
Solltet ihr auch Frühstücksmuffel sein,  dann versucht doch einmal, den Tag mit einem gesunden Smoothie zu beginnen, und ein Jogurt mit Müsli etwas später als Jause zu essen.

Unsere Lieblingsfrühstücke

Also, wie wir jetzt wissen, sollte man auf keinen Fall das Frühstück auslassen. Was sollte dann auf alle Fälle dabei sein?

Obst und Gemüse sollten immer dabei sein: im Ganzen oder geschnitten, auf dem Brot, im Müsli oder im Jogurt. Wer es lieber in flüssiger Form mag, kann sich seine Lieblingssorten auch als Saft oder Smoothie richten.

Getreideprodukte passen fast überall dazu: Vollkornbrot oder -gebäck, Müsli und Cerealien (das sind Flocken, Flakes und Brei).

Milchprodukte (am besten fettarm): Milch, Jogurt, Topfen und Käse in all seinen Formen (fest, cremig, streichfähig, wie ihr ihn am liebsten habt).

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Und für alle, die einen konkreten Ideenvorschlag brauchen:

Power-Frühstück aus Oslo

Zutaten

  • 50-100g Haferflocken (je nach Hunger)
  • 1 Apfel
  • ein paar Walnüsse
  • etwas Zitronensaft


Zubereitung

  1. Apfel reiben (alternativ in kleine Stücke schneiden) und mit etwas Zitronensaft beträufeln
  2. Haferflocken in eine Pfanne und unter ständigem Umrühren leicht erwärmen
  3. Walnüsse dazu geben (ganz oder zerkleinert)

Alternativ könnt ihr dem Ganzen auch Milch beigeben und es über Nacht in den Kühlschrank stellen. Das nennt man auch „Overnight Oats“.

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Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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Die andere Seite der Medaille: Sport und Gesundheit

Manche gehen Spazieren, andere betreiben Yoga, Schifahren, Klettern oder Tanzen und wieder andere Laufen gerne. Bei uns gibt es viele sportbegeisterte MitarbeiterInnen. So etwas spricht sich herum und motiviert dadurch auch die anderen. Nicht jedes Unternehmen hat so ein Glück.

Teambuilding kombiniert mit Sport

Da liegt es auf der Hand, diese Motivation als Unternehmen so gut wie möglich zu fördern. An unserem Standort in St. Pölten beispielsweise gibt es viele begeisterte Nordic WalkerInnen. Aus privaten Treffen wurden rasch regelmäßige Termine. Und damit alle Bescheid wissen wann, gibt es die Informationen dazu ausgehängt am schwarzen Brett, im Intranet unserer Firma und als E-Mail-Nachricht.

Eine weitere tolle Sache, bei der wir mitmachen, sind verschiedene Läufe in Österreich: die Businessläufe in Graz, Wien und St. Pölten oder der x cross run Wien - die Business Challenge. Die Startgebühren werden von Gourmet übernommen, und es werden Treffen und Trainings für alle organisiert, die mitlaufen wollen.

Niemand wird ausgeschlossen, eher das Gegenteil. KollegInnen aus den verschiedensten Bereichen motivieren sich gegenseitig. Beim Training entsteht ein reger Informationsaustausch, und das verbindet die unterschiedlichen Abteilungen auch im Arbeitsalltag.

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Die Gesundheit im Augen behalten

Den eigenen Körper muss man regelmäßig überprüfen lassen, und auch dafür bieten wir unseren MitarbeiterInnen Unterstützung an: Braucht es einen Arterien- oder Venencheck? Einen Seh- oder Hörtest? Eine Gesundenuntersuchung oder die Grippeimpfung? Das geht bei uns ganz einfach direkt im Unternehmen. Es gibt aber auch immer wieder die Möglichkeit, an Vorträgen und Workshops teilzunehmen. Beispielsweise zu den Themen Bewegung & Stoffwechsel oder Rückentraining und Ergonomie am Arbeitsplatz.

Nicht nur wir, sondern auch zahlreiche unserer Kunden nehmen betriebliche Gesundheitsförderung sehr ernst und tun viel dafür, dass die MitarbeiterInnen gesund und fit sind. Als kulinarischer Partner dürfen wir mit einem natürlichen, ausgewogenen Mittagessen zu mehr Gesundheit am Arbeitsplatz beitragen. Dafür geben wir wie beim Sport täglich unser Bestes.

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4 x Gold für unsere Gourmet-Speisen: Die DLG-Auszeichnung 2019

Was haben unser Tandoori Chicken mit Sesam-Reis, die Karfiol-Käsemedaillons mit buntem Herbstgemüse, das Paprikahendlragout mit Nockerl und das pikante Hühnercurry mit Basmati-Reis gemeinsam? Alle vier Gerichte wurden von der DLG mit Gold ausgezeichnet! Wir verwöhnen mit diesen Speisen und fast 300 weiteren Hauptgerichten unsere Gäste in 2.500 Unternehmen beim Mittagstisch am Arbeitsplatz.

Was genau ist die DLG?

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft ist eine Organisation für Agrar- und Ernährungswissenschaft. In ihrem Testzentrum in Frankfurt werden viele verschiedene Lebensmittel geprüft. Unter anderem werden dort sensorische Kriterien wie Aussehen, Geschmack, Geruch und Konsistenz, die Verpackung und auch die Kennzeichnung getestet.

Von der DLG-Webseite:
„Eine DLG-Prämierung in Gold erhalten Produkte, die alle Testkriterien fehlerfrei erfüllen.“

So eine Auszeichnung ist für uns sehr wichtig. Dann wissen unsere Gäste, dass wir ihnen höchste Qualität am Mittagstisch servieren. Und unser Team erhält die Bestätitung, dass es ausgezeichnet gearbeitet hat. Deshalb stellen wir uns jedes Jahr aufs Neue den strengen Augen der unabhängigen DLG-ExpertInnen. Wir kochen mit Leidenschaft. Das heißt, dass wir uns so richtig ins Zeug für unsere Gäste legen. Wir kochen fast ausschließlich mit österreichischen und saisonalen Zutaten und haben dabei sehr hohe Qualitätsansprüche, damit unsere Speisen schmackhaft und gesund sind.

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Darf es ein bisschen Abwechslung sein?

Ein weiterer wichtiger Faktor für so einen Erfolg sind auch unsere abwechselnden kulinarischen Themenwochen. Wer will denn schon immer die gleichen Gerichte in der Speisekarte sehen? Das würde unseren Kunden, uns selbst und sicherlich auch den Foodexperten der DLG langweilig werden. Deshalb entwickeln wir laufend trendige, neue Rezepturen.  

Ein Beispiel für eine beliebte Themenwoche sind die „Fit-Mit-Genuss“-Wochen, die gerade laufen, passend zu den Neujahrsvorsätzen vieler unsere Gäste gerade. Da werden Gerichte vor allem für Sport- und Fitnessbegeisterte gekocht, mit maximal 550 kcal pro Portion. Optimal, wenn man gerade auf seinen Kalorienbedarf achtet. Besonders stolz sind wir auch auf unsere klimafreundlichen Gerichte, die wir gemeinsam mit den Umweltprofis des WWF Österreich entwickeln. Dabei zeigen wir, dass man auch beim Kochen und beim Genießen das Klima schonen kann.
Wie ihr seht, nehmen wir es sehr ernst, wenn wir sagen: „Wir kochen aus Leidenschaft.“

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Herkunft: Österreich

 

Mag. Claudia Horacek

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Mittagessen tut uns gut!

Wer über den Tag energiegeladen und fit bleiben will, der sollte auf keinen Fall auf das Mittagessen verzichten. „Heute habe ich keine Zeit, ich snacke schnell was am Schreibtisch“ – kommt euch bekannt vor? So geht es vielen. Aber der Effekt ist, dass man seinem Körper zu wenig Energie zuführt, ihr euch unwohl fühlt und nicht fit bleibt. Dann kommt die Heißhungerattacke und ihr seid danach richtig müde. Das muss aber alles nicht sein! Bei einem ausgewogenen gemeinsamen Mittagessen gönnt ihr eurem Körper mal eine kurze Pause und könnt euren Akku wieder auftanken. Das lockere Beisammensein mit den KollegInnen am Mittagstisch stärkt den Zusammenhalt und bringt euch auf andere Gedanken. Es ist schon so manch eine Freundschaft über einem schmackhaften Mittagsteller entstanden. Gleichzeitig gebt ihr eurem Körper die Nährstoffe zurück, die ihr am Vormittag verbraucht habt. Eine Wohltat für Körper und Geist! 

Jeder is(s)t anders

Jeder Mensch ist anders und so entstehen auch unterschiedliche Bedürfnisse beim Mittagessen. Auch unterschiedliche Jobs bedürfen unterschiedlicher Mahlzeiten. Hier ist Flexibilität bei der Verpflegung gefragt. Wer körperlich arbeitet, braucht etwas Deftiges. Büroangestellte hingegen etwas, das die Konzentration fördert. Zum Glück haben wir für jeden das Richtige. Beispielsweise unsere "Fit Mit Genuss"-Gerichte, bei denen keines über 550 kcal hat. Wie wäre es beispielsweise mit leichten Sesam-Nudeln mit Tofu und Gemüse oder Hummus-Huhn mit Ofengemüse? Aber egal ob vegetarisch oder traditionell: Ausgewogen und aus regionalen und saisonalen Zutaten sind alle unserer Gerichte. Denn Qualität steht bei uns an erster Stelle. 

Nudeln mit Gemüse auf einem Teller

Mittagessen gibt der Leistungskurve neuen Antrieb

Wir haben zwar alle ganz unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse, dennoch unterliegt unser Tagesverlauf gewissen biologischen Leistungskurven. „Ich habe gerade ein Tief“, beschreibt die Situation tatsächlich akkurater als vielen bewusst ist. Mit der richtigen Ernährung können wir aber diesen Tiefs entgegensteuern und unsere Leistungshochs noch verbessern. Je nach Arbeitsbeginn und Frühstücksgewohnheiten haben die meisten Menschen ihr Hoch zwischen 10:00 und 13:00. Damit man danach nicht komplett ins Tief fällt, hilft ein entsprechendes Mittagessen. 

Biologische Leistungskurve Grafik

Es lohnt sich also 30 Minuten am Tag einfach mal die Arbeit zu pausieren und sich ein Mittagessen mit den Kollegen zu gönnen. Ihr werdet sehen - Mittagessen tut uns gut!

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Runtasty-Rezept Schoko-Brownies

Schokoladetiger haben es nach den Feiertagen schwer. Denn jetzt ist bei den meisten Kollegen am Arbeitsplatz gesunde Ernährung und Fitness angesagt. Unsere Fit mit Genuss-Aktionswochen bieten dafür das richtige Mittagessen. Mit vielen gesunden Gerichten, die jeweils max. 550 kcal auf die Waagschale werfen. Wer trotzdem nicht ganz auf Schokoladiges verzichten möchte, für den gibt es aus der Gourmet-Konditorei einen saftigen Schoko-Brownie aus roten Bohnen, Kakao und Nüssen, gebacken nach dem beliebten Rezept der Runtastic-Community. Hier das Rezept, wenn ihr auch zu Hause nicht auf dieses gesunde Schokolade-Wunder verzichten wollt:

saftiger gesunder Schoko-Brownie

Saftige Schoko-Brownies nach dem Rezept der Runtasty-App

Zutaten für 15 Stück:

  • 255 g Kidneybohnen (vorgegart)
  • 3 Eier
  • 45 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 120 g Ahornsirup
  • 75 g Walnüsse
  • 150 g Schokolade (mind. 60 %)
  • ½ TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Mandelmilch
  • 1 EL Kokosöl

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und kleine Backform mit Backpapier auslegen.
  2. Alle Zutaten (mit Ausnahme von Walnüssen und Schokolade) in einem leistungsstarken Mixer so lange pürieren, bis der Teig glatt ist.
  3. Die Walnüsse und die Schokolade grob hacken und den Großteil der beiden Zutaten mit der Brownie-Masse vermengen.
  4. Den Teig in die Backform füllen und mit den restlichen Schokoladen- und Nussstücken bestreuen.
  5. Anschließend werden die saftigen Brownies für 25 Minuten bei 180 Grad im Ofen gebacken.

Danach braucht Ihr die Brownies nur mehr auskühlen lassen und genießen. Gutes Gelingen!

Und wenn ihr diesen Kuchen lieber nur essen und nicht selbst backen wollt, dann bestellt ihn euch ganz einfach in unserem Online-Bestellsystem À la Click.

Weitere interessante Rezepte:
Hummus-Huhn mit würzigem Ofengemüse

 

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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Runtasty-Rezept Hummus-Huhn mit Ofengemüse

Nach den Weihnachts- und Sylvesterfeiern mit voll gedeckten Tischen und süßen Naschereien ist es vielen von uns ein Anliegen, sich bewusst gesund zu ernähren. Nicht nur zu Hause, sondern auch am Arbeitsplatz. Deshalb starten wir mit unseren Mittagsgästen in die beliebten Fit mit Genuss-Aktionswochen. Mit einer großen Auswahl an gesunden, schmackhaften Speisen mit max. 550 kcal. Erstmals kochen wir für euch heuer auch einige der beliebten Speisen der Runtastic-Community aus der Runtasty-App. Hier haben wir das Rezept für euch. So könnt ihr das köstliche Hummus-Huhn mit Ofengemüse bei uns zu Mittag essen und auch zu Hause für eure Lieben nachkochen.

Hummus-Huhn mit Ofengemüse

Zarte Hühnerbrust mit Hummus überbacken, dazu würziges Ofengemüse, verfeinert mit Olivenöl und Paprikapulver

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 Hühnerbrüste
  • 1 gelber Paprika
  • 1 roter Paprika
  • 2 Zucchini
  • 1 Melanzani
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Cocktailtomaten
  • 100 g Hummus
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer (nach Belieben)
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft von ½ Zitrone

Zubereitung:

  1. Das Backrohr auf 230 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Das Gemüse waschen und klein schneiden. Dann auf ein Backblech legen, Olivenöl darüber und mit Salz und Pfeffer würzen. Danach gut miteinander vermischen.
  3. Die Hühnerbrüste auf das Gemüse legen und mit Hummus bestreichen.
  4. Alles mit etwas Paprikapulver, Salz und Pfeffer bestreuen. Dann den Saft der ½ Zitrone darüber auspressen.
  5. Das Backblech 30 Minuten bei 230 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen.

Gutes Gelingen!

Wenn Ihr das Gericht lieber nur essen und nicht selbst kochen wollt, dann bestellt es euch ganz einfach in unserem Online-Bestellsystem À la Click.

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Markus Stacherl

Über den Autor

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Gesunde Ernährung ist eigentlich ganz einfach

Tipp von Ernährungscoach Christina Lachkovics-Budschedl

Immer mehr Menschen setzen sich intensiv mit dem Thema gesunde Ernährung auseinander. Wie, was und wann man essen soll, geistert ständig im Kopf herum. Im ohnedies schon stressigen Alltag auch noch das „Richtige“ zu essen, scheint uns immer mehr zu überfordern. Daneben gibt es eine große Gruppe, die sich – ohne viel darüber nachzudenken – völlig ungesund ernährt. Übergewicht und Essstörungen nehmen seit Jahren zu. Gleichzeitig boomen Diätangebote, Spezialnahrungsergänzungsmittel und spezielle Ernährungsformen.

Ist Ernährung wirklich so kompliziert?

Es scheint, dass wir die natürlichsten Dinge der Welt wie schlafen, atmen und essen verlernt haben. Alles reduziert sich auf „ganz oder gar nicht“, auf übertriebenen Ehrgeiz oder totale Gleichgültigkeit. Wir haben die natürliche Mitte aus den Augen verloren und die Ernährung total verkompliziert.

Schale mit Gemüsereis

5 Tipps, wie Sie sich einfach gesund ernähren

Ich möchte mit meinen Tipps einen unkomplizierten Zugang zum Thema Ernährung eröffnen. Vieles haben Sie vielleicht schon gehört und braucht nur wieder in Erinnerung gerufen werden. Manches leben Sie eventuell auch bereits im Alltag.

  1. Achten Sie auf die drei bekannten Hauptmahlzeiten: Frühstück, Mittag- und Abendessen. Wobei das Abendessen am kleinsten ausfallen sollte. Lassen Sie Mahlzeiten nicht ganz einfach ausfallen. Denn Energie lässt sich nicht nachträglich auftanken.
  2. Machen Sie es sich im Alltag leicht: Beispielsweise durch einfache Rezepte mit wenigen Zutaten, Einkaufslisten, gesundes Take-Away Food wie gebratenen Reis mit Gemüse und Hühnerfleisch oder durch ein abwechslungsreiches Mittagessen in der Betriebskantine. Das hilft dabei, regelmäßig zu essen.
  3. Planen Sie nicht zu weit voraus, das macht es komplizierter.
  4. Nur Obst oder nur Salat ist keine Hauptmahlzeit. Hier einige Ideen für die schnelle Küche zu Mittag: Eierspeise mit Brot, Gemüsepfanne mit Fisch, Mikrowellenreis, Zartweizenrisotto, Couscous mit Gemüse und Schaftskäse, Grießkoch, etc.
  5. Zumindest eine Mahlzeit am Tag sollten Sie bewusst zelebrieren – mit ausreichend Zeit und allen Sinnen.

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Mag. Christina Lachkovics-Budschedl

Über die Autorin

Sich richtig zu ernähren, ist einfach. Christina Lachkovics-Budschedl hat es sich zur Aufgabe gemacht, das oftmals künstlich verkomplizierte Thema Ernährung wieder zu vereinfachen. Sie ist überzeugt davon: Nicht das Leben muss sich an die Ernährung anpassen, sondern umgekehrt. Mit viel Verständnis, Erfahrung und Gefühl bringt Christina Lachkovics-Budschedl Menschen wieder auf den richtigen Kurs.

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Zur richtigen Zeit essen: Unsere innere Uhr gibt den Rhythmus vor

Tipp von Ernährungscoach Christina Lachkovics-Budschedl

Während der Schulzeit ist bei mir zu Hause das Frühstück mit meinen vier Söhnen um 6:20 Uhr fix eingeplant. Es wird gefrühstückt, obwohl keiner Hunger hat. Wenn ich an manchen Tagen meine gewohnte Frühstückszeit deutlich überschreite, bin ich zwar hungrig, der Hunger verschwindet aber wieder. Es kommt mir allerdings den ganzen Tag über teuer zu stehen, wenn ich meine innere Uhr einfach ignoriere.

Der Heißhunger nach allem Ungesunden beginnt

Denn beim nächsten Essen kann es dann für mich nicht genug sein. Zusätzlich bekomme ich Heißhunger auf eher unausgewogene Lebensmittel – wie Süßigkeiten, Junk Food usw. Gleichzeitig vergeht mir der Appetit auf Hauptmahlzeiten. Weil mein Blutzucker völlig aus dem Lot ist, fehlt mir die Kraft für den Tag und die Lust auf Sport. Wenn ich dann auch noch am Abend weiter esse, schlafe ich schlecht und muss mich zum Frühstück am nächsten Tag zwingen, um den Teufelskreis zu durchbrechen.

Wie Sie richtig und zur richtigen Zeit essen

Auch wenn sich Ihr Körper schon an das Durcheinander von falschen Esszeiten gewöhnt hat. Man kann die innere Uhr jederzeit wieder richtig einstellen. Hier einige Tipps, wie es gelingt:

  • Nehmen Sie sich Zeit für ein Frühstück und essen Sie sich satt – mit komplexen Kohlenhydraten in Form von Brot, dunklem Gebäck oder Müsli (wenn Sie es vertragen). Den Belag aufs Brot und das Getränk können Sie nach Ihrem Geschmack wählen, aber eher keine Smoothies.
  • Die nächste Hauptmahlzeit, das Mittagessen, sollte erst nach vier bis sechs Stunden eingeplant werden.
  • Ein Mittagessen sollte alle Nährstoffbereiche abdecken. Wenn Sie einen Teller in sechs Teile teilen, dann sollten es drei Teile Kohlenhydrate (Reis, Nudeln, Erdäpfeln …), zwei Teile Gemüse (Salat, Beilage, usw.) und ein Teil Eiweiß (Fleisch, Fisch, Ei, Käse, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, usw.) sein.
  • Achtung: Energie kann man nicht nachtanken! Es hat also keinen Sinn, das Mittagessen einzusparen, um am Abend mit der Familie alles nachholen. So wächst der Körperfettanteil langsam aber stetig an. Gleichzeitig ist Ihr Körper während des Tages unterversorgt.
  • Das Abendessen sollte spätestens wieder vier bis sechs Stunden nach dem Mittagessen geplant werden und die kleinste Mahlzeit sein. Sie kann aber trotzdem aus Kohlenhydraten in Kombination mit Eiweiß bestehen.
  • Ist das Abendessen zu üppig, verlieren Sie die Intensivschlafphasen, die so wichtig für die körperliche Regeneration sind.
  • Die Pausen zwischen den Mahlzeiten sollten auf keinen Fall länger als sechs Stunden sein. Denn dann beginnt der Stoffwechsel auf Sparmodus zu schalten, die Fettverbrennung wird reduziert und man bekommt Heißhunger. Dieser führt wieder zu einem falschen Ernährungsverhalten. Wenn Sie beispielsweise aufgrund von Stress keinen Hunger haben, wäre es wichtig, dann trotzdem zu essen.
  • Besser Sie ess ein paar gesunde Snacks zwischendurch. Beispielsweise eine Handvoll Nüsse, ein Naturjoghurt oder ein bis zwei Scheiben Knäckebrot. Durch Obst steigt der Blutzucker nur kurzfristig wieder an, und es kommt danach schnell wieder zu einer Unterzuckerung und Heißhunger.

Vertrauen Sie Ihrer inneren Uhr

Wenn Sie regelmäßig drei Hauptmahlzeiten zu ähnlichen Tageszeiten essen, denken Sie nicht ständig daran und der Hunger meldet sich tatsächlich erst dann, wenn der Körper wieder Bedarf an Energie hat. Rechtzeitig, regelmäßig und ausreichend ist die Devise. Und natürlich sollte man dabei immer auf ausgewogene Mahlzeiten achten – was aber nicht heißt, ausschließlich Vollkornprodukte, Obst und Gemüse zu essen.

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Mag. Christina Lachkovics-Budschedl

Über die Autorin

Sich richtig zu ernähren, ist einfach. Christina Lachkovics-Budschedl hat es sich zur Aufgabe gemacht, das oftmals künstlich verkomplizierte Thema Ernährung wieder zu vereinfachen. Sie ist überzeugt davon: Nicht das Leben muss sich an die Ernährung anpassen, sondern umgekehrt. Mit viel Verständnis, Erfahrung und Gefühl bringt Christina Lachkovics-Budschedl Menschen wieder auf den richtigen Kurs.

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Wer kennt das nicht aus eigener Erfahrung. Man verzichtet in der Arbeit aufs Mittagessen, um auf sein Gewicht zu achten, isst dann aber mal hier ein Weckerl und da ein Kipferl. Und schon hat man die Kalorienmenge eines vollwertigen Mittagessens nebenbei gegessen und doch nichts Ordentliches im Magen. Unsere Ernährungsexperten und Köche kennen die Problematik gut und haben daher ausgewogene Gerichte entwickelt, die max. 550 kcal pro Mahlzeit haben. Sie geben dem Körper die nötigen Nährstoffe, ermöglichen aber gleichzeitig, bei vollem Geschmack, das Gewicht im Auge zu haben.

Voller Geschmack, wenig Kalorien

Schon die Namen dieser Gerichte machen Lust auf gesundes Essen. Zur Auswahl stehen zum Beispiel ein indischer Gemüsetopf mit Fairtrade-Basmatireis, MSC-zertifizierter Wildlachs mit Pesto und grünen Bohnen, Dinkel-Spaghetti mit Mango-Papayasauce und Garnelen oder eine Hühnerbrust in Kräuterkruste mit Gemüsenudeln.

Unsere Gäste in 2.500 Unternehmen lieben das Fit mit Genuss-Angebot, das haben sie uns in der aktuellen Gästebefragung wieder bestätigt. Deshalb umfasst unser Fit mit Genuss-Sortiment bereits 75 À la Carte-Gerichte. Sie sind leicht erkennbar durch das Fit-Piktogramm.

Fit & gesund mit Runtastic & Gourmet

Unsere Kooperation mit Runtastic macht es euch noch einfacher, eure Fitnessziele und euren gesunden Lebensstil unter einen Hut zu bekommen. Denn alle unsere À la Carte-Gerichte sowie Salate für das tägliche Essen am Arbeitsplatz findet ihr direkt in der Balance-App von Runtastic. Einfach Namen des Gerichts eingeben und schon ist es in eurer Kalorienübersicht in der App gespeichert. So behaltet ihr den Überblick.

Neu: Runtasty-Speisen
Heuer erstmals neu im Angebot haben wir beliebte Speisen der Runtastic-Community, die Ihr vielleicht aus der Runtasty-App kennt. Zum Beispiel Spaghettoni in einer leichten Sauce mit Tofu, Gemüse und Sesam oder Hühnerbrust mit Hummus überbacken mit würzigem Ofengemüse.

Mehr Tipps zu Ernährung & Fitness sowie gesunde Rezepte findet ihr hier:

Gesunde Ernährung ist eigentlich ganz einfach (von Ernährungscoach Christina Lachkovics-Budschedl)
Warum Sie ausreichend essen sollten, wenn Sie abnehmen wollen (von Ernährungscoach Christina Lachkovics-Budschedl)
Fit wie ein Turnschuh: Ganz einfach mit der richtigen Ernährung! (von Ernährungscoach Christina Lachkovics-Budschedl)

Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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Warum Nasch-Verbote nicht funktionieren

Tipp von Ernährungscoach Christina Lachkovics-Budschedl

Kennen Sie das? Man sitzt beim Fernsehen und bekommt automatisch Lust auf kalorienreiche Snacks wie Chips und Co. Oder man wartet an der Kasse im Supermarkt und greift automatisch nach einer Süßigkeit. Wenn Sie auf einen immer wiederkehrenden Reiz gleich reagieren, entsteht in Ihrem Gehirn eine Vernetzung und daraus ein Automatismus.

Wie Konditionierung entsteht

Am besten lässt sich diese Konditionierung mit dem Experiment „Der Pawlow’sche Hund“ erklären, mit dem der russische Psychologe Iwan Pawlow den Zusammenhang zwischen Nervensystem und Verdauung nachgewiesen hat. Dabei wurde einem Hund Fleisch angeboten (Reiz) und sofort begann sein Speichel zu fließen (Reaktion). Zusätzlich ertönte regelmäßig kurz vor der Fütterung ein Gong-Schlag. Dadurch entstand im Gehirn des Hundes eine neue Verknüpfung. Der Gong löste schon bald eine Reaktion aus – den Speichelfluss. Und zwar auch dann, wenn es nicht zur Fütterung kam.

Was verführt Sie zum Essen?

Denken Sie in einem ersten Schritt darüber nach, welche Reize Sie zum Essen verführen? In welchen Situationen die Reiz-Reaktions-Kette allzu gut funktioniert? Ein klassischer Ernährungsautomatismus ist beispielsweise:

  • Wenn Sie gleich zum Kühlschrank gehen, wenn Sie von der Arbeit nach Hause kommen und noch im Stehen essen.
  • Wenn Sie sich für eine gute Leistung immer mit einem Essen belohnen.
  • Oder wenn Ihr Kind beim Computerspielen isst. Dann wird es bei jeder Computerarbeit zum Essen greifen.

Grundverhalten hinterfragen, nicht nur „Reize“ vermeiden

Sie können den Reiz meist nicht „wegbeamen“, aber Sie können die übliche Reaktion darauf verändern. Es ist natürlich extrem schwer, das neue Verhalten konsequent durchzuhalten. Aber nur dann gelingt es, neue, bessere Automatismen zu erlernen. Wenn man zu schnell Ausnahmen macht, wird man höchstwahrscheinlich nicht erfolgreich sein.

Was aber hilft, ist eine geplante Ablenkung. Sie sollten sich überlegen, mit welchen Dingen Sie sich am besten ablenken können. Das ist von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich. Meiner Erfahrung nach funktionieren aber diese Tätigkeiten gut: Zum Beispiel einen Lieblingssong anhören, Fotos am Handy ansehen, Duschen, Zähneputzen oder ein Kreuzworträtsel oder Sudoku lösen.

Pralinen

Warum es nicht funktioniert, sich das Naschen zu verbieten

Denken Sie an Ihre Kindheit: Nichts reizt so sehr, wie verbotene Dinge. Wenn Sie sich selbst ein Verbot auferlegen, dann werden Sie häufig daran denken (müssen) und sich konzentrieren (müssen), um das Verbot einzuhalten. Bald können Sie an gar nichts mehr anderes denken, als das Verbot zu missachten. Wenn Sie dann naschen, dann sind Sie fix und fertig. Und nach dem Motto „Jetzt ist es eh schon egal“ fallen alle Hemmungen.

Mit Mustern brechen

Brechen Sie mit diesem Muster und gehen Sie einen anderen Weg. Voraussetzung dafür ist, dass Ihr Körper mit der richtigen Ernährung gut versorgt wird – dann bleiben die Biochemie des Gehirns und der Blutzuckerhaushalt im Gleichgewicht.

Und dann denken Sie in Zukunft statt „Ich darf jetzt nichts naschen“ einfach „Wenn ich will, dann nehme ich mir etwas Süßes nach dem Essen“. Oder „Ich schaue mal, wie es mir heute geht. Und wenn ich möchte, dann nehme ich mir etwas Süßes als Nachtisch.“ Damit nehmen Sie sich selbst den Druck und fühlen sich entspannter und freier. Und ja: Sie dürfen auch naschen, wenn Sie das möchten. Aber vielleicht möchten Sie es gar nicht oder vergessen sogar darauf, wenn Sie es sich nicht verbieten.

Probieren Sie es aus und erzählen Sie uns Ihren Geheimtipp, wie Sie Ihre Reiz-Reaktions-Kette durchbrechen können. Ich freue mich auf Ihr Feedback!

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Über die Autorin

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Verdauung: Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl!

Tipp von Ernährungscoach Christina Lachkovics-Budschedl

Zuviel Stress, unregelmäßiges, unausgewogenes Essen oder doch eine Lebensmittelunverträglichkeit? Wenn das Darmgleichgewicht gestört ist, wird der Leidensdruck oft groß. Sodbrennen (Reflux), Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut), Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall oder Blähungen sind übliche Beschwerden. Und obwohl sie im Alltag stark belasten, spricht man nicht gerne darüber.

Mit ein paar einfachen Ernährungstipps kann man aber in vielen Fällen Abhilfe schaffen. Bei andauernden Beschwerden muss jedoch ein Arzt konsultiert werden!

Die richtige Ernährung bei Gastritis

Wenn Sie von Gastritis betroffen sind, sollten Sie beim Essen diese Tipps beachten:

  • Essen Sie keine Vollkornprodukte (bzw. nur besonders fein vermahlen)
  • Kauen Sie beim Essen sorgfältig
  • Vermeiden Sie Rohkost und Hülsenfrüchte (wie Linsen und Bohnen)
  • Schälen Sie Obst und verzichten Sie am Abend darauf
  • Essen Sie weniger Fleisch
  • Greifen Sie zu normal fetten Milchprodukten
  • Trinken Sie zu jedem Essen Wasser, um den Verdauungssaft zu verdünnen und meiden Sie Alkohol
  • Bauen Sie Erdäpfel in Ihren Speiseplan ein, denn sie wirken neutralisierend
  • Schlafen Sie aufrecht, wenn Sie unter Sodbrennen leiden

Gründe für Obstipation und Flatulenz

Wir kennen diese häufigen Beschwerden unter den umgangssprachlichen Begriffen Verstopfung und Blähungen. Es gibt viele unterschiedliche Gründe dafür: Beispielsweise zu wenig Trinken, unregelmäßige oder unausgewogene oder einseitige Ernährung, zu große Abstände zwischen den Mahlzeiten, eine ballaststoffarme Ernährung, aber auch eine zu ballaststoffreiche Ernährung bei zeitgleich zu wenig Flüssigkeit, Unverträglichkeiten, zu viel Zucker sowie hormonelle Gründe.

Wenn man die Ursachen kennt und die Ernährung entsprechend ändert, können die Beschwerden schnell wieder abklingen.

Natürliche Alternativen zu Laxantien (Abführmittel)

Trinken Sie 1 Glas lauwarmes Wasser mit 1 TL Leinsamen oder Flohsamen – probieren Sie das schon in der Früh. Auch Trockenfrüchte oder Topinambur in Pulverform (1/2 Teelöffel) in Joghurt oder Wasser eingerührt, können das Darmgleichgewicht unterstützen.

Tompinambur

Wenn es an Unverträglichkeiten liegt

Laktose- und Fruktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeiten oder andere Reaktionen des Körpers auf Lebensmittel betreffen heute bereits viele Menschen. Bereits über 70 % der Weltbevölkerung vertragen beispielsweise Milchzucker (Laktose) nicht. Sie kann jederzeit auftreten, aber auch wieder verschwinden. Bei Beschwerden helfen laktosefreie Milchprodukte. Bei Gluten-Unverträglichkeit verursacht das sogenannte Klebeeiweiß in Getreide die Beschwerden. Der Glutenanteil im Weizen ist besonders hoch. Viele andere Getreidesorten wie Dinkel, Gerste, Roggen und Einkorn sind oft deutlich besser verträglich.

Tipps bei Fruktoseunverträglichkeit

Hier unterscheidet man zwei Formen: Die Fruktoseintoleranz ist eine seltene Erbkrankheit, die meist schon im Säuglingsalter auftritt und unbehandelt zu Leber- und Nierenschäden sowie Wachstumsstörungen führen kann.

Die Fruktosemalabsoprtion kommt hingegen häufiger vor. Dabei wird Fruchtzucker schlecht im Blut aufgenommen, wodurch es zu Durchfall und Blähungen kommen kann. In diesem Fall sollte man wenig Obst essen oder ganz darauf verzichten.

Wenn Sie Gemüse essen, sollten Sie zu Pilzen, Avocados, Schwarzwurzeln und Topinambur greifen – diese Sorten sind am besten geeignet. Bevor Sie zu Gemüse greifen, sollten Sie außerdem Folgendes beachten:

  • Gemüse nur in kleineren Mengen essen
  • Zwiebeln durch Schalotten ersetzen
  • Mit frischen Kräutern und Gewürzen kochen, anstatt Gewürzmischungen zu verwenden
  • Schonendes Kochen und Dünsten sind besser als Backen, Braten und Frittieren
  • Kartoffeln am Vortrag schälen, über Nacht in Wasser einlegen und am nächsten Tag mit frischem Wasser abspülen und kochen. So wird viel Fruktose ausgewaschen.

Abschließend noch der Tipp: Hören Sie bei Ernährung immer auf Ihr Bauchgefühl! Außerdem sollten Sie sich bewusst Zeit fürs Essen nehmen – das unterstützt Ihr Darmgleichgewicht.

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Essen am Arbeitsplatz: Die Top 5 Erkenntnisse der großen Gästebefragung von Gourmet Business

Geschmackvoll, abwechslungsreich, gesund und ausgewogen – so will sich die überwiegende Mehrheit der Gourmet Business-Gäste zu Mittag für den Arbeitsalltag stärken. Der Trend zu ausgewogener Ernährung im Büro ist damit ungebrochen. Das zeigt unsere neueste Gäste-Umfrage ganz deutlich. 1.900 Mittagsgäste haben  bei der Online-Befragung mitgemacht und können so das künftige Angebot mitbestimmen. Das ist wieder eine Rekordteilnahme, über die wir uns sehr freuen. Heuer waren es übrigends besonders viele junge Teilnehmer, und auch erstmals viele männliche Gäste, die ihre Meinung eingebracht haben. Herzlichen Dank an alle, die uns ihr Feedback gegeben haben!

Die Befragung rund um das betriebliche Mittagessen brachte spannende Erkenntnisse zu Tage.

  • Fast 45 Prozent der Mitarbeiter nützen Betriebsverpflegung täglich

Immerhin noch 35 Prozent essen zumindest zwei bis drei Mal pro Woche am Arbeitsplatz. Also rund drei Viertel der Arbeitnehmer in Betrieben, für die wir kochen, gehen regelmäßig mehrmals in der Woche essen. Und es schmeckt ihnen auch!

  • Hohe Zufriedenheit mit Qualität

Die Zufriedenheit mit der Qualität unserer Speisen sowie der Auswahl und Vielfalt und dem guten Preis-Leistungsverhältnis ist hoch. Mehr als die Hälfte der Gäste wäre bereit, uns in ihrem Unternehmen und auch im privaten Umwfeld weiterzuempfehlen. Darauf sind wir sehr stolz.

gedeckter Tisch

 

  • Geschmack, Vielfalt, gesunde, natürliche Ernährung und heimische Herkunft haben Priorität

Sehr spannend ist auch, was unseren Gästen beim Mittagessen am Arbeitsplatz am wichtigsten ist: Klarer Punktesieger ist hier der Geschmack, gefolgt von Abwechslung und Vielfalt  sowie ausgewogener und gesunder Ernährung. Aber auch die Natürlichkeit unserer Speisen ist unseren Gästen sehr wichtig. Denn wir kochen ganz ohne Zusatz von Konservierungsmitteln, Geschmacksverstärkern oder Farbstoffen. Einen hohen Stellenwert bei der Betriebsverpflegung von Gourmet Business hat außerdem die heimische Herkunft der Lebensmittel. Bereits zwei Drittel unserer Zutaten stammen aus Österreich. Als österreichisches Unternehmen legen wir darauf besonderen Wert.

  • Wünsch dir was!

Mit unserer Wunschliste im Online-Bestellsystem À la Click geht der Wunsch nach der persönlichen Lieblingsspeise garantiert in Erfüllung. Ob Hausmannskost, Lachs-Gericht oder Gemüse-Variationen. Bei der aktuellen Befragung hat sich gezeigt: Ein noch größeres vegetarisches Angebot steht aktuell an erster Stelle auf der Wunschliste unserer Gäste.

Das Team von Gourmet Business nimmt sich diese Anregungen sehr zu Herzen und optimieren das Angebot laufend im Sinne unserer Gäste. Unser Dank gilt jedenfalls allen Teilnehmern. Ihre Meinung ist uns wichtig und wird schon in die nächsten Speisekarten einfließen.

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Spaß für Groß und Klein zur Weihnachtszeit

Bald ist es soweit und Weihnachten steht vor der Tür.  In der Adventzeit gibt es für die gesamte Familie viel zu erleben: Neben Besuchen auf dem Christkindlmarkt, Adventsingen und Brief ans Christkind schreiben, steht das gemeinsame Basteln & Backen hoch im Kurs.
Wir möchten euch mit zwei Bastelideen und einem schnellen, unkomplizierten Keksrezept schon jetzt auf Weihnachten einstimmen.

Weihnachtsdeko oder -geschenke aus Salzteig

Zutaten:
2 Tassen Mehl
1 Tasse Speisesalz
1 Tasse Wasser
1 TL Öl
Lebensmittelfarbe

Zubereitung:
Mehl, Salz und Wasser in einer Schüssel verrühren und mit den Händen gut durchkneten.
Den Teelöffel Öl zugeben und nochmals mit der Hand verkneten.
Den Teig in so viele Teile aufteilen, wie ihr benötigt (z.B. drei, vier oder zehn Teile).
Damit der Teig schön bunt wird, könnt ihr ihn mit Lebensmittelfarbe einfärben: Einfach in die jeweiligen Teile einen Klecks Lebensmittelfarbe hineingeben und von außen nach innen kneten.
Danach nach Lust und Laune formen, kneten und basteln.
Die fertigen Formen dann bei 140°C ins Backrohr geben und etwa 50-60 Minuten backen.
Sobald der Teig abgekühlt ist, könnt ihr diesen auch noch bemalen.

Kind beim Bemalen von Salzteig

Tipps: Ist der Teig zu klebrig, etwas Mehl hinzugeben. Ist er zu trocken, gebt einfach ein wenig Wasser dazu.
Nicht zu sparsam mit den Lebensmittelfarben sein. Während des Backens verliert der Teig nämlich an Farbe.

Kinder lieben Knetmasse – vor allem, wenn sie noch etwas jünger sind. Das Tolle am Salzteig ist, dass der Fantasie kaum Grenzen gesetzt sind. Man kann den Teig ausrollen und mit Keksformen ausstechen, dann bemalen wie man will, ein Loch hinein und schon ist der selbstgemachte Weihnachtsbaum-Anhänger fertig. Oder man formt und bemalt sich seine eigenen Spielfiguren. Ob ihr schon in der Vorbereitung Farbe hinzu gebt, oder den Teig ohne Farbe backt und danach bemalt, bleibt ebenfalls euch überlassen.

Papier-Schneeflocken

Die sind ganz einfach zu machen:
Faltet ein A4 Blatt, von der linken oberen Ecke nach rechts unten.
Ihr solltet jetzt ein eine Dreiecksfläche haben, und gleich darunter noch einen Streifen (siehe Nr. 3).
Diesen Streifen wegschneiden, damit euer ehemaliges A4-Blatt zu einem Quadrat wird.
Das nun erhaltene Dreieck noch dreimal falten, die überschüssige Fläche wegschneiden (siehe Nr. 7) und an den Seiten einschneiden.

Bastelanleitungen für Papierschneeflocken

Hier kann man sich wirklich austoben. Durch verschiedene Schnitte lassen sich ganz unterschiedliche Formen erzeugen. Auch beim Papier sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt: Ihr könnt es selbst bemalen, buntes Papier verwenden oder es mit Glitzer oder Ähnlichem bestreuen. Die fertigen Schneeflocken könnt ihr ans Fenster kleben, oder ihr macht an einer Spitze ein kleines Loch und hängt sie an die Wand.

Schnelles und einfaches Haferflocken-Keksrezept

Zutaten:
120 g Butter
80 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
90 g Haferflocken
80 g Mandeln, gemahlen
80 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Zimt

Zubereitung:
Die Butter weich werden lassen.
Ei und Zucker hinzugeben und mit einem Rührbesen schaumig rühren.
Die anderen Zutaten separat miteinander vermischen, dann zur Buttermischung mengen.
Ofen auf 180°C vorheizen und Backpapier aufs Blech geben.
Mit einem Löffel etwas Teig ausstechen und mit der Hand zu einer Kugel formen.
Diese Kugeln auf das Blech mit weitem Abstand auflegen.
Auf mittlerer Schiene 12-15 Minuten backen. Sobald die Ränder braun werden, sind die Kekse fertig
Dann raus aus dem Ofen, abkühlen lassen und genießen.

Kekse

Schnell zubereitete und köstliche Kekse, für die man wahrscheinlich die Zutaten bereits zu Hause hat, sind immer etwas ganz Feines! Und sie bringen vorweihnachtlichen Duft ins Haus.

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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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Weihnachten steht vor der Tür!
Die Tage werden kürzer, es wird kälter und überall duftet es nach köstlichen Keksen. Allerhöchste Zeit, sich selbst in die Küche zu stellen und Weihnachtskekse zu backen – natürlich inklusive der Kinder, denn die freuen sich am meisten über das gemeinsame Backen! Den etwas erhöhten Aufwand nehmen wir gerne in Kauf, denn sobald die Kinderaugen zu leuchten beginnen und die Begeisterung zu spüren ist, vergessen wir ihn sofort wieder.

Für Kinder ist es besonders wichtig, so viel wie möglich selbst zu machen. Also ran an den Teig: Fleißig rühren, kneten, formen, backen und verzieren. Wenn alles erledigt ist, sind nicht nur sie selbst stolz auf ihre Backkünste, sondern auch die Eltern.

Damit Kekse, Lebkuchen und Stollen mit gutem Gewissen genascht werden können, braucht es nur ein paar einfache „Rezeptanpassungen“:

  1. Fettarme Milchprodukte verwenden.
  2. Vollkorn- statt Weißmehl in die Rührschüssel geben.
  3. Ein Drittel vom Zucker kann meist weggelassen werden. Die Kekse sind dann immer noch süß genug.
  4. Eine Kuchenform aus Silikon – denn die muss nicht mit Butter eingefettet werden.
  5. Anstatt mit süßem Zuckerguss, die Kekse mit einer Eigelb-Milch-Mischung bestreichen.
  6. Kleinere Kekse backen –  dann kann von jedem etwas genascht werden.

Und hier haben wir für euch zwei gesunde und gut schmeckende Alternativen zu klassischen Weihnachtsrezepten:

BANANEN-VOLLKORN-KEKSE

Zutaten:
2 reife Bananen
100 g Butter
200 g Dinkelvollkornmehl
100 g Haferflocken
2 EL Vanille
Optional: 1 Handvoll Rosinen

Zubereitung:
Bananen mit einer Gabel zerdrücken.
Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten (wenn er zu weich ist, etwas mehr Mehl hinzugeben).
10 Minuten kaltstellen, anschließend zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen und beliebige Förmchen ausstechen. (Nicht zu lange kühlen, sonst wird der Teig zu fest!)
Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Ober/Unterhitze 12-15 Minuten backen.

Tipp: Wer es etwas süßer mag, kann eine Handvoll Rosinen oder Datteln pürieren und zur Teigmasse hinzugeben.

Weihnachtskekse

KNUSPRIGE SCHOKOLADEN-ERDNUSSKEKSE

Zutaten:
45 g weiche Butter
1 EL Leinsamen (vermischt mit 3 EL Wasser)
70 g Erdnussbutter
60 g brauner Zucker
30 g Kristallzucker
1 TL Vanilleextrakt
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
140 g Mandeln (zu Mehl vermahlen)
100 g Haferflocken (zu Mehl vermahlen)
ca. 60 g dunkle Schokolade (gehackt)
Mandelmilch nach Bedarf (oder andere Pflanzenmilch)

Zubereitung:
Butter und Erdnussbutter solange mit einem Handmixer vermengen, bis eine glatte Masse entsteht. Währenddessen den Zucker, die eingelegten Leinsamen und den Vanilleextrakt hinzugeben.
Jetzt die trockenen Zutaten und die Schokostückchen langsam beimengen. Wenn euch der Teig zu trocken wird, gebt einfach einen Schuss Milch dazu.
Formt kleine Bällchen, reiht sie auf einem Blech mit Backpapier auf und backt diese im vorgeheizten Backrohr bei 180°C Heißluft für 10–15 Minuten.
Die Kekse sind fertig, sobald sie leicht goldbraun sind. Frisch aus dem Ofen sind sie noch etwas weich, aber härten nach, sobald sie auskühlen.

Tipp: Wer den Erdnussgeschmack etwas intensiver mag, kann die Kekse mit etwas Salz bestreuen.

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Mythos Nr. 4: Nachhaltig zu essen, bedeutet zu verzichten!

Die 4 großen Mythen nachhaltiger Ernährung

Wer sich mit nachhaltiger Ernährung auseinandersetzt, kann zu Beginn schnell den Eindruck bekommen, dass es ein schwieriges und von Verzicht geprägtes Unterfangen ist: Das leckere Steak fällt dem Schutz des Regenwaldes zum Opfer, die gesunden Avocados werden aufgrund des enormen Wasserverbrauchs vom Einkaufszettel gestrichen und im Winter bleibt einem ohnedies nichts übrig, als vom heimischen Kraut zu leben.

Doch der Schein trügt! Denn eigentlich geht es uns ja nicht um ein ganz bestimmtes Produkt, sondern um den Geschmack und Genuss, welches dieses Lebensmittel uns bereitet. Um dieses Genuss-Erlebnis zu bekommen, gibt es viele Möglichkeiten.

Sind wir mal ehrlich: Wir bewegen uns beim Essen gerne in sehr engen und gewohnten Bahnen, mit wenig Raum für Neues. Eine aktive Auseinandersetzung bringt frischen Wind. Es ermöglicht, meinen ganz persönlichen Geschmack und damit die Vielfalt der unterschiedlichen Optionen zu entdecken. Dann finde ich statt der spanischen, faden Tomate aus dem Glashaus plötzlich die intensive Ochsenherztomate, die vom Biobauern am Markt angeboten wird. Dann zeigt mir eine Freundin die Vielfalt des heimischen Wurzelgemüses. Dann entdecke ich, wie viel Wertschätzung ich dem Tier entgegenbringe, wenn ich nur einmal die Woche Fleisch esse – aber dafür in richtig guter Qualität. So kann nachhaltig Essen zu einer Entdeckungsreise werden, die uns mehr zu uns selbst führt – und ganz nebenbei die Welt ein Stückchen besser macht!

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Ernährung & Klima“. In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF Österreich für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können

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Mythos Nr. 2: Mit Bio kann man die Welt ja nicht ernähren!
Mythos Nr. 3: Für Tofu wird der Regenwald abgeholzt!
 

 

Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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Mythos Nr. 3: Für Tofu wird der Regenwald abgeholzt!

Die 4 großen Mythen nachhaltiger Ernährung

Immer wieder werde ich entsetzt gefragt, wieso man auf Fleisch verzichtet, aber Tofu isst. Schließlich würde doch für den Soja-Anbau der Regenwald abgeholzt. Oder? Ja, für Soja werden tatsächlich wertvolle Flächen in Argentinien und Brasilien zerstört. Aber dieser Soja landet in den seltensten Fällen auf unseren Tellern – sondern als Futtermittel im Trog von Schwein, Huhn und Rind. Das Problem daran: es ist ineffizient. Um ein einziges Kilo Fleisch zu erzeugen, braucht man über zehn Kilo Futtermittel. Und da wir immer mehr Fleisch essen, brauchen wir immer mehr Anbau-Fläche. Darunter leidet der Regenwald.

Der Tofu und die Sojamilch hingegen, die Sie bei uns im Supermarkt finden, werden fast ausschließlich aus österreichischem Soja hergestellt. Ich verwende am liebsten Räucher-Tofu, in Würfeln scharf angebraten. Ein wunderbarer Ersatz für Speck in z.B. Krautfleckerln oder Spaghetti Carbonara. Experimentieren Sie mit unbekannteren Formen wie Soja-Granulat. Dieses lässt sich genau wie Hackfleisch super für Lasagne und Bolognese-Sauce verwenden. Greifen Sie also mit gutem Gewissen zu Sojaprodukten und entdecken Sie die Geschmacksvielfalt!

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Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Ernährung & Klima“. In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF Österreich für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können.


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Mythos Nr. 2: Mit Bio kann man die Welt ja nicht ernähren!

Die 4 großen Mythen nachhaltiger Ernährung

Bioprodukte genießen bei vielen KonsumentInnen einen guten Ruf. Die biologische Landwirtschaft wird aber von KritikerInnen immer wieder als Liebhaberei von UmweltschützerInnen ohne Sinn für Realität abgetan. Dadurch, dass nämlich keine giftigen Pestizide und künstlichen Düngemittel eingesetzt werden, sind die Erträge meist geringer als in der hochindustrialisierten, konventionellen Landwirtschaft. Schon jetzt hungern Millionen von Menschen weltweit und die Weltbevölkerung steigt weiter. Und die Flächen, auf denen wir Nahrungsmittel anbauen können, sind begrenzt. Wie soll sich das also ausgehen? Dann auch noch Bio?

Fakt ist: es geht! Langfristig gesehen brauchen wir die biologische Landwirtschaft, um eine intakte Umwelt für unsere Kinder zu erhalten. Um dies zu erreichen, müssen wir nur an zwei kleinen Schrauben drehen: ändern wir Fleischkonsum und Lebensmittelverschwendung, können wir die ganze Welt mit Bio ernähren.

Internationale Studien haben errechnet, dass wir dafür nur um ein Drittel weniger Fleisch essen und die Hälfte der Lebensmittelverschwendung einsparen müssten. Dies ginge sogar mit einer Weltbevölkerung von 9 Milliarden Menschen in 2050! Und es geht sogar weiter: Eine österreichische Studie hat gezeigt, dass wir das ganze Land heute mit biologischer Landwirtschaft selbstversorgen könnten, wenn wir 10% weniger Fleisch essen oder 25% weniger Lebensmittel wegschmeißen.

An diesem Beispiel zeigt sich gut, dass eine nachhaltige Ernährung umfassend gedacht werden muss. Es geht nicht nur darum, im Supermarkt zu Bio zu greifen. Es braucht mehr Gemüse am Teller. Es braucht weniger wertvolle Lebensmittel in der Mülltonne. Das Gute daran: diese Entscheidungen für die Umwelt kann jeder und jede von uns täglich treffen!

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Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Ernährung & Klima“. In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF Österreich für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können.

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Mythos Nr. 1: Bio muss man sich leisten können!

Die 4 großen Mythen nachhaltiger Ernährung

Wer kennt das nicht? Diskutiert man mit Freunden und Familie, kommt schnell das Argument: „Bio ist ja schön und gut, aber doch viel zu teuer – was für Besserverdiener.“ Auf den ersten Blick ist da was dran. Schnitzel und Steak aus biologischer Landwirtschaft kosten oft das Doppelte von konventionellem Fleisch. Bei Obst und Gemüse hat sich der Unterschied in den letzten Jahren zwar stetig verringert, dennoch muss man auch für die Bio-Paradeiser, Bio-Karotten und Co mehr bezahlen als für die konventionellen Varianten.

Was dabei vergessen wird: wir leisten uns gleichzeitig eine sehr ungesunde Ernährung. In Österreich essen wir etwa dreimal so viel Fleisch, wie in den offiziellen Ernährungsempfehlungen als gesund angegeben wird. Wir nehmen auch 30% mehr Zucker zu uns als der europäische Durchschnitt – oft in teuren Softdrinks. Wir essen also gerade viel von den Dingen, die nicht nur teuer, sondern auch ungesund sind.

Wenn ich mich also gesünder ernähre - das heißt mehr Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte und weniger Fleisch, kann ich zu einem großen Teil auf Bio umsteigen, ohne dafür tiefer ins Geldbörserl greifen zu müssen! Das haben auch Studien aus Frankreich und Deutschland ergeben. Die kommen auf einen Wert von 50 – 100% Bio um den gleichen Preis. Das klingt doch sehr gut!

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Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Ernährung & Klima“. In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF Österreich für eine klimafreundliche Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können.


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Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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Curry bezeichnet Gerichte aus dem süd- und südostasiatischen Raum, die auf Basis einer sämigen Sauce mit verschiedenen Gewürzen und Zutaten hergestellt werden. Während der britischen Kolonialzeit wurde der Begriff „Curry“ ins Englische mitgenommen, und seitdem erfreut sich dieses Gericht weltweiter Beliebtheit.

Das tolle am Curry ist, dass es je nach Herkunft und Zubereitung erheblich unterschiedlich sein kann. Egal ob nur mit Gemüse, jeder Art von Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten. Von süßlich-mild, hin zu sehr würzig bis zu extrem scharf findet fast jeder etwas. Beliebte Beilagen dazu sind oft Reis, Brot (vor allem das indische Naan), Chutneys und Kartoffeln.

Auch wir bieten viele verschiedene Curry-Varianten an. Eine der beliebtesten und schmackhaftesten Currys können unsere Gäste bei den heurigen Klimaschutzwochen beim Mittagstisch in 2.500 Unternehmen genießen. Wir kochen unser Karfiol-Karottencurry ausschließlich mit heimischen Herbstgemüse, das gerade frisch und knackig in Österreich erhältlich ist. Als vegetarisches Gericht mit saisonalen Zutaten hat es einen kleinen Ökologischen Fußabdruck und ist daher besonders klimaschonend.
Und alle die selbst den Kochlöffel schwingen wollen, finden hier das Rezept:

Klimafreundliches Karfiol-Karottencurry mit saisonalem Herbstgemüse

Zutaten:

  • 1 Stk Zwiebel
  • 2 Stk Knoblauchzehen
  • 10 g Ingwerwurzel frisch
  • 2 Dosen Kokosmilch
  • 1 Tl Tomatenmark
  • 500 g Wasser
  • 5 g Garam Masala
  • 4 g Kreuzkümmel
  • 3 g Curry Powder Wiberg
  • 5 g Kardamom gemahlen
  • 3 Stk Limettenblätter
  • 10 g Koriander frisch
  • 10 g Salz
  • 20 g Limetten oder Zitronensaft
  • 500 g Karfiol frisch
  • 500 g Karotten frisch
  • 3 El Rapsöl
  • 1 Stk Chilischote
  • 1 El Maizena

Zubereitung:

  1. Zwiebel, Knoblauch und Chili schälen und fein hacken, Ingwerwurzel schälen und fein reiben.
  2. Die Karotten schälen, der Länge nach halbieren und in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden.
  3. Den Karfiol in kleine Röschen schneiden.
  4. In einem Topf oder Wok Öl erhitzen und darin Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili langsam rösten.
  5. Danach das Tomatenmark und die Gewürze dazugeben und kurz mitrösten.
  6. Mit der Kokosmilch aufgießen.
  7. Limettenblatt dazugeben und mindestens 5 Minuten leicht köcheln lassen. (Nicht zu heiß aufkochen! Kokosmilch kann bei starker Hitze ausflocken.)
  8. Gemüse dazu und weiter kochen, bis es knackig ist.
  9. Maizena mit etwas Wasser abmischen und das Gemüse Curry damit binden.
  10. Zum Schluss den frisch gehackten Koriander und den Limettensaft dazugeben.

Als Beilage empfehle ich klassischen Basmati- oder Jasmin-Reis, wobei auch Kartoffel gut dazu passen. Einfach Kartoffel in Würfel schneiden und mit dem Gemüse mitkochen, das binden ist dadurch nicht mehr nötig

Lasst es euch schmecken!

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Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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