Wandern für Senioren – Fit bleiben mit der richtigen Jause

Was gibt es Schöneres als nach einem Fußmarsch in der freien Natur eine Rast zu machen und die Aussicht zu genießen? Wir geben euch Tipps für den passenden Proviant.

Ich bin dann mal draußen

Wandern ist ein Sport für alle Altersstufen und eignet sich ganz besonders dafür, auch im Alter fit und aktiv zu bleiben und dabei an der frischen Luft zu sein. Mit der passenden Kleidung ist Wandern eine Sportart für das ganze Jahr. Und sie eignet sich auch hervorragend für Familientreffen, bei denen sich ausgiebig plaudern lässt. Dabei erleben auch Enkelkinder, wie schön es ist, sich in der Natur zu bewegen. Die sportlichen Anforderungen sind dabei ganz einfach an die persönliche Fitness anzupassen. Wer gerade erst mit dem Wandern beginnt, wählt einfach kürzere Wanderrouten. Und wenn ihr Probleme mit den Knien habt, beschränkt ihr euch auf flachere Strecken, um die Knie beim Absteigen nicht zu belasten. Wer hingegen sehr fit ist, braucht sich auch von Bergen nicht aufhalten lassen.

Proviant für Wanderprofis

Für kürzere Strecken reicht meist schon eine kleinere Wegzehrung wie zum Beispiel ein Obstsalat, Trockenfrüchte und Nüsse oder ein Vollkornbrot. Auf längeren Touren solltet ihr hingegen schon etwas mehr Proviant im Rucksack haben. Hier eignen sich Vollkornbrote mit einem leichten Belag oder Nudel- und Reissalate sehr gut. Als Snacks für zwischendurch könnt ihr Obst, Gemüsestangerl und Müsliriegel mitnehmen. Auch Traubenzucker kann nicht schaden, falls euch mal zwischendurch die Energie ausgeht.

Am Tag eurer Wanderung solltet ihr schon beim Frühstück ans richtige Essen denken. Als gesunder Start in den Tag eignen sich leichte, kohlenhydratreiche Mahlzeiten wie Müsli oder Joghurt mit Haferflocken. Obst und Gemüse sorgen für ausreichend Ballaststoffe und sollten ebenfalls im Frühstück enthalten sein.

Wasser marsch!

Ganz wichtig ist es auch, genug zu trinken. Informiert euch vorher immer darüber, ob ihr bei einer Hütte vorbeikommt und ob sie auch offen hat. Den Wasserbedarf beim Wandern kann man leicht unterschätzen. Bei Ganztagestouren solltet ihr mindestens zwei Liter Wasser mithaben, im Sommer oder auf sehr anstrengenden Touren noch mehr. Grundsätzlich gilt: Lieber zu viel als zu wenig Wasser einpacken. Wer zu wenig trinkt, bekommt schnell Kopfschmerzen und Schwindelgefühl, was wiederum leicht zu Stürzen führen kann. Auch wenn das Durstgefühl weniger stark ausgeprägt ist, solltet ihr in regelmäßigen Abständen Trinkpausen einlegen. Ideal ist es, alle 20 oder 30 Minuten ein paar Schluck zu trinken, da der Körper kleinere Mengen Flüssigkeit besser verarbeiten kann. Neben Leitungswasser könnt ihr auch stilles Mineralwasser einpacken, da dieses dem Körper wieder wichtige Mineralstoffe zuführt, die beim Schwitzen ausgeschieden werden.

Darauf solltet ihr lieber verzichten

Das beliebte Gipfelbier: in vielen Rucksäcken zu finden, aber gerade bei anstrengenden Wanderungen nicht empfehlenswert. Generell solltet ihr lieber auf alkoholische Getränke verzichten und zu Wasser, Tee oder Fruchtsäften greifen.

Ein traditionelles Essen auf der Berghütte ist zwar verlockend, aber oft schwer verdaulich, was müde machen kann. Falls ihr also nach dem Mittagessen noch einige Höhenmeter zurücklegen müsst, solltet ihr lieber auf Schnitzel oder Jausenspeck verzichten. Nehmt stattdessen eine leichte Speise, die euch beweglich hält.

Mit der passenden Verpflegung und mit gutem Schuhwerk steht eurem genussvollen Wandererlebnis nichts mehr im Wege. Viel Vergnügen dabei!


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Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Über die Autorin

Helga Cvitkovich-Steiner ist Produkt- und Marketingmanagerin aus Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich um das Angebot für Kindergärten, Schulen und Senioren. Dass sie als dreifache Mutter weiß, wie sie viele Dinge unter einen Hut bringt, kommt ihr im Job entgegen. Als Schnittstelle zur Außendienstmannschaft und internen Abteilungen lebt sie ihre kommunikative Ader mit Begeisterung aus.

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