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Obsthighlight Marille: Die besten Rezepte fürs beliebte Sommerobst

Die Marille ist nicht nur eine duftende Sommerschönheit, sondern auch sehr gesund.

Ihre orange Farbe verdankt die Marille ihrem hohen Carotingehalt. Und der macht sie zu einem perfekt Schutz gegen Freie Radikale. Das sind kurzlebige Molekülfragmente, die unser Körper bei Alkohol- oder Nikotinkonsum, aber auch unter dem Einfluss von Umweltgiften und Stress verstärkt bildet. Freie Radikale stehen unter Verdacht, den Alterungsprozess von Zellen zu beschleunigen. Überspitzt formuliert könnte man also sagen: Wer Marillen isst, bleibt länger jung.

In der Marille steckt aber noch viel mehr. Sie ist eine wahre Nährstoffgöttin! Sie enthält Niacin und Vitamin C, die beide unseren Stoffwechsel unterstützen, die Erneuerung der Zellen sowie die Wundheilung fördern.

Ein Korb voller Marillen

Frühstück, Jause oder Süßspeise: Der orange Allrounder

Marillen sind die ideale Jause in kurzen Pausen. Kombiniert mit Walnüssen und Kürbiskernen sind sie ein abwechslungsreiches Elixier für unser Gehirn. Sie sollten während der Saison also in keiner Jausenbox und auf keinem Schreibtisch fehlen.

Mit den Allüren einer Nährstoffgöttin

Marillen reifen nach der Ernte nicht nach. Sie müssen also immer direkt am Baum voll ausreifen, damit Nährstoffgehalt und Aroma ihre ganze Pracht entfalten können. Dementsprechend schnell muss sie nach der Ernte eben auch verzehrt oder verarbeitet werden.

Hier zwei beliebte Marillen-Klassiker zum Selbermachen für zu Hause:

Marillenknödel aus Erdäpfelteig

500 g Erdäpfel
120 g Dinkelmehl (fein gemahlen)
30 g Dinkelgrieß
1 Ei
30 g Butter
Salz
15 Marillen
15 Stück Würfelzucker
100 g Vollkornbrösel
80 g Butter
eine Prise Zimt und etwas Zucker

Die Erdäpfel nach dem Kochen schälen und durch eine Erdäpfelpresse drücken. Mit den übrigen Zutaten vermengen und zu einem gut durchgearbeiteten, glatten Teig formen. Diesen in eine Rolle wälzen und in ca. 15 gleich große Teile schneiden. Und nun einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

Die Marillen kurz waschen, indem sie kurz in warmes Wasser getaucht und abgetupft werden. Schneiden Sie die Marille seitlich auf und entfernen Sie vorsichtig den Kern. Beachten Sie aber dabei, dass die beiden Hälften miteinander verbunden bleiben. So können Sie den Kern durch ein Zuckerstück ersetzen. Dann wird jede Marille in ein Stück Teig eingewickelt und zu einer runden Kugel geformt. Nun lassen Sie die Knödel rund 10 Minuten in kochendem Salzwasser köcheln.

Für die Brösel zerlassen Sie etwas Butter und rösten Sie darin Semmelbrösel unter ständigem Rühren goldbraun. Eine Prise Zimt und ein Hauch Zucker runden den Geschmack ab.

Die Knödel abtropfen lassen und in den Bröseln wälzen. Heiß serviert ein himmlischer Genuss für Groß und Klein.

Warm zubereiteter Getreidebrei mit gedörrten Marillen

2 EL Haferflocken
3 EL Buchweizenflocken
Mandelmilch
einen Teelöffel weißes Mandelmus
4 getrocknete Marillen
eine Prise Zimt

Schneiden Sie die getrockneten Marillen in kleine Stücke. Geben Sie die Getreideflocken in einen Stieltopf und gießen Sie so viel Mandelmilch hinzu, bis alle Flocken gut bedeckt sind.

Geben Sie nun die Marillen in den Stieltopf und bringen Sie die Mischung zum Kochen. Fügen Sie nun Mandelmus und eine Prise Zimt bei und lassen Sie den Brei noch bis zu maximal 10 Minuten bei niedriger Temperatur am Herd stehen.

Dieser köstliche Marillen-Brei ist übrigens sehr beliebt, um gewärmt und gestärkt in den Tag zu starten.

Quellen

Welche Nährstoffe sind in der Marille enthalten?

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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