Lebensmittel retten: 6 Tipps für die richtige Lagerung von Lebensmitteln

Unsere Lebensmittel sind unglaublich vielfältig – und das spiegelt sich auch in ihren Anforderungen an die Lagerung wider. Oft sind wir dazu verleitet, einfach den gesamten Einkauf unüberlegt in den Kühlschrank zu packen. Aber die richtige Lagerung kann ohne viel Aufwand dabei helfen, Lebensmittel möglichst lange frisch zu halten und damit Verschwendung zu vermeiden.

Tomaten, Melanzani, Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch haben im Kühlschrank nichts verloren. Melanzani und Tomaten nicht zusammen aufbewahren, da sie dann schneller schlecht werden. Zwiebeln und Knoblauch am besten in einem Keramiktopf mit Löchern aufbewahren und auch Kartoffeln mögen es am liebsten kühl (aber nicht kalt!), trocken und dunkel. 

Obst und Gemüse hält am besten im Gemüsefach. Radieschen und Karotten sollte man aber ohne Grün lagern! Das entzieht dem Gemüse sonst unnötig Wasser. 

Auf der Glasplatte über dem Gemüsefach ist es am kühlsten. Hier sollte alles hin was leicht verdirbt, wie frisches Fleisch, Wurst und Fisch. Milchprodukte fühlen sich in der Mitte des Kühlschranks am wohlsten. Hier finden auch Essensreste gut Platz. Diese sollten Sie immer abdecken, so bleiben sie länger frisch! Ins oberste Fach kommt alles, was weniger Kühlung braucht und hier sein Aroma entfalten kann: Käse und Geräuchertes, aber auch Einmachgläser passen hier hin. In die Tür kann alles, was relativ unempfindlich ist und nur etwas Kühlung braucht: Eier, Butter, Senftuben und Säfte.

Mit diesen einfachen Tricks halten die Lebensmittel gleich viel länger. 

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zum Schwerpunkt „Lebensmittel retten“. In einer mehrjährigen Kooperation setzen sich Gourmet und die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF für eine nachhaltige Ernährung ein. Begleitend dazu servieren wir hier regelmäßig Informationen und Tipps, wie wir gemeinsam das Klima und die Umwelt schützen können.

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So rettet ihr Lebensmittel

Titelbild: monticello/shutterstock.com

Helene Glatter-Götz MSc

Über die Autorin

Wir können uns mehrmals täglich beim Essen entscheiden, welche Auswirkungen wir auf unsere Umwelt haben wollen. Um das zu vermitteln, arbeitet Helene Glatter-Götz bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Dort unterstützt sie mit viel Elan und Feingespür große Unternehmen der Lebensmittelbranche auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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