So is(s)t Indien

Mit Gourmet Business auf kulinarische Entdeckungsreise in Indien

Wer an Indien denkt, verbindet damit sofort bunte Vielfalt, diverses Streetfood, wuselige Märkte, glanzvolle Tempel, farbenfrohe Feste und natürlich die köstliche indische Küche. Passend dazu starten ab 23. März bei Gourmet Business die indischen Genusswochen unter dem Titel „Namaste“. Freut euch auf beliebte Speisen der indischen Esskultur und lasst euch von aromatischen Gewürzen und erstaunlichen Geschmackserlebnissen ins Morgenland entführen! Viele der Gerichte sind vegetarisch, gluten- und laktosefrei. 

In so einem großen Subkontinent den Überblick zu behalten, ist gar keine so leichte Sache. Immerhin werden dort mehr als 120 Sprachen gesprochen und die indische Küche strotzt nur so vor verschiedenen Gewürzen, Geschmacksrichtungen und Zutaten. Charakteristisch für Indien sind jedoch Currys oder andere Gerichte, die sich durch ihre verschiedenen Gewürze wie echter Koriander, Kurkuma, Kardamom, Kreuzkümmel, Bockshronklee, uvm. auszeichnen. Serviert werden die Speisen nicht auf einem Teller, sondern traditionell auf einem Thali, einer Metallplatte.

Gemüse in jeder Himmelsrichtung
In Indien gibt es in jeder Himmelsrichtung eine besondere Spezialität, die sich von Region zu Region unterscheiden. Außerdem ist Indien ein Paradies für Gemüseliebhaber und beweist, dass man auch ohne Fleisch ausgesprochen lecker kochen kann. Der Verzicht von Fleisch ist auf die Religionen zurück zu führen, so essen Hindus zum Beispiel kein Rind, weil es als heilig gilt. Wer also mal zu Besuch in Indien ist, könnte gelegentlich Kühe frei umherstreifen oder dekorativ auf der Straße herumliegen sehen.

Zu den Grundnahrungsmitteln und auch zugleich Beilagen zählen Reis, Weizen und Hülsenfrüchte. Der Weizen wird vor allem im Norden angebaut. Er wird dann zu Fladenbrot wie Naan oder Chapati verarbeitet. Im Süden hingegen isst man Byrani, eine indische Reispfanne, bei der alle Zutaten miteinander gemischt und angebraten werden. Außerdem wird gerne scharf gewürzt. Der Westen bringt aufgrund seiner geografischen Lage, Schalentiere, Meeresfrüchte und frischen Fisch auf den Teller. Und der Osten zeichnet sich besonders durch seine Vielfalt an Desserts und Süßigkeiten aus. Was die Schärfe der Gerichte betrifft, so nimmt sie von Norden nach Süden grundsätzlich zu.

Einige Worte des indischen Subkontinents zu kennen, kann bei dem einen oder anderen Restaurantbesuch durchaus nützlich sein. Wir haben uns die wichtigen Begriffe beim Essen angesehen und für euch ein kleines indisches Wörterbuch zusammengestellt.

  • Namaste
    Der typisch hinduistische Gruß, bei dem die Handflächen aneinandergelegt werden und man sich leicht verbeugt.
  • Bona Appetita
    Eigentlich ganz einfach, das bedeutet Guten Appetit auf Hindi.
  • Dhanyawad
    Das bedeutet vielen Dank auf Hindi.

Und damit auch bei unseren Gerichten gleich klar ist, um welche Zutaten es sich handelt, gibt es hier eine kleine Einführung:

  • Sabzi / Masala
    Das Wort Sabzi bedeutet Gemüse auf Hindi und als Masala wird eine Gewürzmischung bezeichnet, die sich meist aus Amchur (Mangopulver), Kreuzkümmel, Zimt, schwarzem Salz, Koriander, gemahlenen Ingwer, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer zusammensetzt. Genießt also unser wunderbar gewürztes Gemüsecurry Sabzi Masala. (Artikelnummer: 230 1485)
  • Palak
    Als Palak wird auf Hindi Spinat bezeichnet. Deswegen nennen wir unseren feinen Spinat mit Tofu auf indische Art auch Palak Tofu. Diesen finden ihr neben dem Kichererbseneintopf und den frittierten Linsenbällchen auch in der Speise Indische Köstlichkeiten. (Artikelnummer: 230 1480)
  • Satay
    Das Wort bedeutet „Fleisch, das auf Spießchen gegrillt wird“ und stammt ursprünglich aus dem Indonesischen. Probiert doch einfach unsere köstlichen Satay-Hühnerspieße mit Zitronengras-Erdnusssauce. (Artikelnummer:  230 1581)

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Mag. Claudia Horacek

Über die Autorin

Essen am Arbeitsplatz – ein Thema, das für Claudia Horacek nicht nur Job, sondern Berufung ist. Nur wer sich richtig und gesund ernährt, kann im Beruf dauerhaft seine Leistung bringen. Dass dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist für die Ernährungswissenschaftlerin selbstverständlich.

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