Besuch am Land, wo unser Gemüse wohnt

Schneider’s Gemüseland in Groß-Enzersdorf – ein Lieferantenporträt

Nur wenige Kilometer von unserer Küche in Wien Liesing entfernt erstrecken sich die grünen Felder des Marchfelds – das zu Hause von knackig frischem Bio-Gemüse für unsere gesunden Gerichte. Es ist wie beim Gemüsegarten daheim, bei dem die Ernte auch nicht weit in den Kochtopf hat.

Gemüse als Familientradition

Gemeinsam mit unserem Einkaufsteam sind wir unterwegs zu unserem langjährigen Partner Schneider‘ Gemüseland in Groß-Enzersdorf. Die Geschwister Barbara, Thomas und Josef erwarten uns bereits mitten im Bio-Mais-Feld. Barbara Kargl ist für den Einkauf und Verkauf verantwortlich, Thomas und Josef Schneider für die Bio-Landwirtschaft und die Verarbeitung gleich nach der Ernte.

Schneiders Gemüseland Familienfoto im Maisfeld

Die Großmutter hat mit der Landwirtschaft begonnen. Die Eltern haben sie ausgebaut, erzählt uns Barbara Kargl. „Wir Geschwister haben die Landwirtschaft dann übernommen, modernisiert und durch eine Produktion für frisches Tiefkühlgemüse ergänzt. Gourmet war dabei für uns ein Partner der ersten Stunde und seitdem immer an unserer Seite.“ Regelmäßiger Austausch und Qualitätskontrollen gehören da natürlich dazu.

Frau Kargl mit Gourmet-Einkaufsteam

Mais groß

Am Maisfeld Schneiders Gemüseland mit Gourmet-Einkaufsteam

Alte Sorten, in biologischem Anbau

Mit der Natur zu arbeiten, ist hier im Betrieb ganz selbstverständlich. Schneider’s Gemüseland ist, so wie auch Gourmet, bereits seit mehr als 20 Jahren Bio-zertifiziert. Bio – d.h. garantiert ohne chemische Pestizide oder Düngemittel, Gentechnikfrei und eine abwechslungsreiche Fruchtfolge, die den Boden lebendig und reich an Nährstoffen hält. Hier auf den Bio-Feldern wird das Unkraut naturnah durch Striegeln klein gehalten. Und das bis zu 10 Mal im Jahr. Diese Sorgfalt schmeckt man in jedem Maiskorn und jeder Erbse.

„Wir haben versucht, wieder einige alte Sorten in die Region zurückzubringen“, erzählt uns Thomas Schneider, der leidenschaftlich gern in der Landwirtschaft arbeitet. „In den vergangenen Jahren waren es allein beim Bio-Mais sicher 50 Sorten, die wir ausprobiert haben.“ Und auch alte Gemüsesorten wie gelbe Karotten, Sellerie oder Pastinaken finden wieder ihren Platz auf den Feldern.

Maisqualität wird geprüft

Kostbares Wasser

Natürliche Ressourcen werden hier verantwortungsvoll eingesetzt, um dieses wertvolle Gut für die Kinder und Enkelkinder zu erhalten. „Besonders sparsam gehen wir mit Wasser um, das für uns gerade in Zeiten des Klimawandels ein besonders kostbares Gut ist“, betont Josef Schneider. Eigene Wasserprogramme und ein Projekt zur Elektrifizierung der Bewässerung helfen dabei, den Wasserverbrauch deutlich zu verringern.

Ebenso ernst nehmen die Geschwister die Kreislaufwirtschaft. In einer Kooperation mit einer Biogasanlage werden pflanzliche Abfälle wieder zu kostbarem Dünger für die Felder. Die Abwärme, die beim Tiefkühlen gewonnen wird, hält den Betrieb im Winter warm.

Kind beim Maisessen

Erbsenstrauch und Erbsen groß

Übrigends: Es dauert nur 1 Stunde, bis bei Schneider’s Gemüseland das frische Bio-Gemüse am Feld geerntet und im eigenen Betrieb tiefkühlfertig ist. Da bleiben Geschmack und Vitamine erhalten.

www.gemueseland.at

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Martina Baumeister MSc

Über die Autorin

Sie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Kommunikationsaktivität von Gourmet. Dass ihre Leidenschaft fürs Backen und fürs Gärtnern mit ihrer Berufung als Unternehmenssprecherin von Gourmet eine fantastische Melange ergeben, ist unschwer an der Begeisterung zu erkennen, mit der sie ihre Aufgaben bewältigt.

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