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Kälteempfindlich: Welches Obst und Gemüse nicht in den Kühlschrank sollte

Tomaten, Gurken, Erdäpfel und Zucchini - Kälte tut manchen Gemüsesorten gar nicht gut.

Kühl, trocken und dunkel – so lautet häufig der Tipp zur Lagerung von frischem Obst und Gemüse. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben die meisten Sorten länger haltbar, frisch und knackig. Es gibt aber auch kälteempfindliche Ausnahmen. Vor allem jenen Sorten, die ursprünglich aus wärmeren Gebieten kommen, ist im Kühlschrank zu kalt. Vermutlich kennen Sie das Phänomen von Bananen: Die Schale wird fleckig und unansehnlich, während die Frucht im Inneren noch unreif schmeckt. Die kalte Temperatur führt zu Zellschäden, die braune bis schwarze Flecken verursacht. Der Nachreife-Prozess wird gebremst.

Verschiedenste Gemüsesorten frisch vom Feld

Gemüsefach oder Zimmertemperatur

Zu den kälteempfindlichen Gemüsesorten zählen Tomaten, Gurken, Erdäpfel und Zucchini. Sie halten sich gut bei etwa 10°C und können bei manchen Kühlschränken somit (gerade noch) ins Gemüsefach gelegt werden. Bewahren Sie Tomaten außerdem lieber getrennt von anderem Obst und Gemüse auf – sie geben beim Nachreifen größere Mengen des Pflanzenhormons Ethylen ab, was andere Sorten rascher verderben lässt. Melanzani bewahren bei Zimmertemperatur länger Aussehen und Geschmack. Bei den Früchten können heimische Sorten problemlos im Kühlschrank gelagert werden. Beispielsweise Beeren, Kirschen, Marillen, Pfirsiche, Zwetschken oder Weintrauben.Vielen tut das sogar gut – etwa Äpfel, die dann viel länger knackig frisch bleiben

Obwohl es manchen Sorten im Kühlschrank zu kalt ist – an einem luftigen, schattigen Platz halten auch sie sich etwas länger. Grundsätzlich ist es aber am besten, Sie verbrauchen frisches Obst und Gemüse möglichst rasch. Dann haben Sie auch mehr von den wertvollen Vitaminen und Inhaltsstoffen. 

Interessanter Link zu diesem Thema:

Ministerium für ein lebenswertes Österreich 

Markus Stacherl

Über den Autor

Essen soll gesund sein, hervorragend schmecken und noch dazu gut aussehen. Kindern schmecken zudem andere Gerichte als Erwachsenen oder Senioren. Ach ja, und abwechslungsreich muss es sowieso sein – wer isst schon gerne täglich das gleiche? Markus Stacherl ist der Mann in der Entwicklungsküche von Gourmet – und der kreative Kopf, der dafür sorgt, dass der Nachschub an schmackhaften, gesunden Gerichten nie endet.

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